Von M. Baritz und J. Kowatsch
- Der globale CO₂-Verlauf ist ganz anders als der Temperaturverlauf in Deutschland.
Endlich zeigt der Juni 2026, dass er der erste Sommermonat ist. Doch das ist Wetter. Uns interessiert mehr wie sich der Juni in Deutschland über die letzten 80 Jahre entwickelte, das ist Klima, sofern die Temperaturwerte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von früher und heute miteinander vergleichbar sind. Und davon gehen wir erst einmal aus:
Die Kennzeichen des Monates Juni sind laut DWD:
1) Der Monat Juni hatte 1987/88 keinen Temperatursprung, sondern eine gewaltige positive Temperatur-Richtungsänderung, und zwar
2) 40 Jahre lang bis 1987 wurde der Juni immer kälter!!
3) ab 1988 dann die gewaltige Temperatur-Richtungsänderung, ab diesem Jahr 1988 wird der Juni konstant wärmer. Bis 2025 betrug die Steigung 0,8 Grad/Jahrzehnt. Um diese Temperatur-Steigung zu bestätigen, müsste der Juni 2026 bei einem DWD-Schnitt von 18,1 Grad enden. GFS rechnet mit 17,7 – 18,3 °C für den Juni 2026. Aktuell liegt der Junischnitt bei kühlen 15,9 °C, 0,4 Grad kälter als 1991-2020. Stichtag 18. Juni.
Der wärmste jemals gemessene Junimonat liegt allerdings schon 7 Jahre zurück.
Hier die entsprechende Grafik nach den DWD-Daten:

Abb. 2: Der Monat Juni in Deutschland über die letzten 80 Jahre, 40 Jahre lang wurde er kälter, dann ab 1987/88 die plötzliche schlagartige Richtungsänderung, das Jahr des Klimawandels bei uns. Seitdem wird der Monat angenehm sommerlich wärmer. Man vergleiche den Temperaturverlauf mit der Grafik 5, dem CO₂-Verlauf.
Schon dieser Temperaturverlauf der letzten 80 Jahre zeigt: Kohlendioxid hat diese plötzliche Temperaturrichtungsänderung nicht bewirkt. Kohlendioxid kann nicht 40 Jahre lang abkühlend wirken und dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich wie mit einem Zeitzünder versehen, ab 1988 die Temperaturen erhöhen.
Solche Gaseigenschaften, wonach ein Gas 40 Jahre lang abkühlend wirkt und dann plötzlich stark erwärmend, so etwas gibt es nicht. Die uns ständig erzählte CO₂-Klimaerwärmungslehre ist eine Lehre von Voodoo-Wissenschaftlern. Das ist ein Geschäftsmodell, das uns Deutsche ausrauben will.
Was hat nun aber tatsächlich den plötzlichen Temperaturwechsel im Jahre 1987/88 bestimmt?
Antwort: es gibt viele Gründe. Die Hauptgründe sind die plötzliche Änderung der Sonnenscheindauer und die plötzliche Änderung der Niederschläge.
Das zeigen wir in den nächsten beiden Grafiken, zunächst die Sonnenstunden.

Abb. 3a: Der DWD führt die Sonnenstunden erst seit 1951, trotzdem ergibt sich ein ähnlicher Grafikverlauf wie bei den Temperaturen.
Noch deutlicher wird der Zusammenhang, wenn man die Korrelation zwischen den Juni-Sonnenstunden und den Tageshöchsttemperaturen betrachtet

Abb. 3b: Ergebnis: Die Sonnenstunden bestimmen signifikant die Junitemperaturen der letzten 80 Jahre. Viel Junisonne bedeutet einen warmer Junimonat und umgekehrt.
Der Niederschlag im Monat Juni:

Abb. 4: Bis 1987 nahmen die Niederschläge leicht zu, ab 1988 haben wir eine deutliche Abnahme der Juniniederschläge. Die Böden werden trockener und damit wärmer.
Erg: Das ist nicht verwunderlich, mehr Sonnenstunden bedeuten im Normalfall auch weniger Niederschlag. Natürlich gibt es Ausnahmejahre, aber über 80 Jahre überwiegt der Normalfall.
Und: Weniger Niederschlag erhöht die Temperaturen des Monats Juni zusätzlich. Weniger Niederschlag bedeutet weniger Kühlung der Luft, weniger Verdunstungskälte über dem Erdboden, deren Temperaturen durch die DWD-Wetterstationen in 2m Höhe über dem Erdboden gemessen werden. Zusätzlich verringert die Trockenlegung der deutschen Landschaft auch noch die Verdunstungskälte.
Damit haben wir gezeigt, dass die Junimonate plötzlich seit 1987/88, dem Jahr des Klimawandels in Deutschlands wärmer wurden, aber CO₂ hat keinerlei Anteil an dieser Erwärmung, verläuft doch die globale CO₂-Kurve ganz anders.
Merke: Die CO₂-Erwärmungslehre ist eine Irrlehre, ein Geschäftsmodell, das uns unser Geld rauben will. Es ist gut, dass CO₂ zunimmt, CO₂ ist das goldene Schöpfungsgas für diesen Planeten. Sonst wäre die Erde kahl wie der Mond. Durch mehr CO₂ ergrünt die Erde, die zunehmende grüne Blattmasse führt zu mehr Wasserverdunstung und wirkt der Erwärmung, auch in Deutschland, entgegen.

















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Allein dieses Faktum zeigt, dass CO2 nicht der Haupttreiber der Temperaturen sein kann.
CO2 wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo mit. Die CO2-Erwärmungslehre ist somit eine Irrlehre, die Klimarettung durch CO2-Einsparung ein Geschäftsmodell. Das Klimakonsortium mitsamt Voodoo-Klimawissenschaft will unser Geld und unser Verhalten maßregeln. Am Schluß soll die Freiheit und die Demokratie in Deutschland abgeschafft werden.
Warum wehren wir uns nicht?
Was wir schon immer sagen, unterstreicht nun der DWD durch einen Artikel: Die Sonne verstärkt den Wärmeinseleffekt in der Stadt: https://www.dwd.de/DE/Home/_functionsaktuelles/2026/20260625_waermeinsel.html;jsessionid=D80856F34DAB598DA94EFE80665DB594.live31093
Allerdings gilt das nicht nur für die Stadt, die inzwischen trocken gelegten Landflächen wirken genauso, und vor allem holen Sie im Sommer auf.
Der Hauptgrund der Junihitze seit einer Woche.
Europa hat seine einst kühlende Flächen selbst trockengelegt und großflächig mit Asphalt versiegelt, angefangen in Spanien bis rauf nach Deutschland. Eigemessungen haben bei uns ergeben: Die Asphaltfläche ist bei hohem Sonnenstand im Sommer 15 bis 20 Grad wärmer als 100m entfernt die ebenfalls sonnenbeschienene Rest-Auwaldwiese.
Aus diesem menschenverursachten Grund ist die Warmluft aus Spanien insbesondere im Juni bei hohem Sonnenstand viel wärmer wie in früheren Zeiten. Gestern haben 240 DWD-Stationen in Deutschland neue Junihöchstrekorde gemessen und ein Standort im Norden von Sachsen-Anhalt erreichte mit 41,5 Grad exakt um 14.20 Uhr einen neuen Junitemperaturekord.
Aber nur für eine Minute, in der die Sonne optimal auf die Messeinheit mit dem Digitalthermometer traf. Bei der Ellwanger DWD-Station ist dies meist noch vor 13 Uhr.
Natürlich muss die Frage erlaubt sein:
1) welche (geringeren) Höchst-Temperaturen hätten die früheren analogen Messeinheiten in der weißen Wetterhütte gemessen?
2) Welche geringeren Höchsttemperaturen wären gemessen worden, wenn die Landlächen von Spanien bis rauf zu uns in den letzten Jahrzehnten nicht trockengelegt und asphaltiert worden wären?
Und zum Artikel von Copernicus: Das Problem richtig erkannt, aber nicht deren Tragweite.
Herr Kowatsch, das kann nicht sein.
Die Zunahme der Sonnenstunden ist auf einem hohen Niveau nun ausgereizt, ebenso die Luftreinhaltemaßnahmen. Damit können die Sommertage tagsüber auch kaum mehr wärmer werden. Allerdings mit Differenzierungen.
Stadtische Stationen: Temperaturen tagsüber ausgereizt und nachts auch. Städte werden nicht mehr wärmer. Die Schere T-max/T-min geht nicht mehr weiter auseinander.
Ländliche Stationen/Speckgürtel der STädte: ein weiterer Faktor spielt hier mit: die Trockenheit des Bodens ist weiter zunehmend aufrund der Trockenlegungen. Folge: T-max tagsüber steigt weiter, die nächtlichen T-Min fallen stärker. Die Schere T-max/T-min geht weiter auseinander.
Ihr Beispiel, dass die Asphaltwiese wärmer ist, kann nicht stimmen, da Städte nicht mehr wärmer werden.
Ìch weiß nicht wo im letzten Satz ihr Denkfehler ist, vorher war Auwiese und danach asphaltierte Fläche… und das passiert täglich in Deutschland mit etwa 45 ha.
Oh, ein Tippfehler: Es muss Asphaltfläche heißen. Übrigens, das ganze ist IHRE eigene Begründung vom Januar, weshalb es in Städten nicht mehr wärmer werden kann.
Es hat nur 5 Monate gedauert, bis ihre Begründung vom Januar ad absurdum geführt wurde.
Nach ihrer merkwürdigen Logik kann die Flächenversiegelung übrigens nicht die Ursache der Erderwärmung sein, da sie im Mai genauso wie im Juni wirken muss. Und nach ihren Beispielen (Anfang 1988) gibt es keine Erwärmung im Mai, aber eine extreme im Juni.
Herr Kowatsch sie schreiben:
Haben sie die Bodentemperatur gemessen oder die Lufttemperatur in 2m Höhe?
Frohes Schwitzen
MfG
Ketterer
Natürlich beidesmal die Bodentemperatur, wenn ich wissen will wie heiß dunkle PV-Flächen werden, wo mess ich da
Naja, herr Kowatsch, die Meteorologen interessieren sich insbesondere für die Lufttemperatur in 2m Höhe über dem Boden.
Und dort ist der Unterschied zwischen ‚trockener Wiese in der Sonne‘ und der ‚trockenen Wiese beschattet‘ weitaus geringer als von Ihnen oft suggeriert.
Deutliche Unterschiede finden sich zwischen Wiese und ‚unter Vegetation‘ (Bäume und Sträucher).
MfG
Ketterer
Gut, und warum arbeiten Sie nicht bei uns mit? Zahlen können wir allerdins nichts.
Herr Kowatsch,
solange Sie zur Station Weiden solche Satze raushauen:
werde ich mich nicht mit Ihren Analysen gemein machen.
MfG
Ketterer
Auf dieser UN-Festlegung baut der gesamte CO2-Klimaschwachsinn auf: United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temparatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Es gibt nicht nur uns und EIKE, die diesen CO2-Klimareglerschwachsinn zum Teufel jagen wollen. Endlich trauen sich auch bisher unbekannte Professoren langsam aus der versteckten Ecke, so wie Ganteför sind sie halt meist in Rente, siehe auch hier: Der deutsche CO2-Klima-Schwachsinn | Prof. Dr. Dirk Löhr im Interview: https://www.youtube.com/watch?v=sbMwfLFvNG8Dirk Löhr ist allerdings Wirtschaftswissenschaftler und argumentiert ähnlich wie Prof. Sinn, d.h. CO2 als wirkendes Treibhausgas wird nicht angezweifelt, sondern der Unsinn der Klimarettungsmaßnahmen kritisiert.
Kein Mensch will den Klimawandel widerlegen,denn Klima wandelt sich immer!!
Die Medien progagieren weiter den Klimawandel, behaupten aber nicht mehr, er wäre CO2-gemacht und deshalb menschenverschuldet. So hier in einem neueren ZDF-Artikel https://www.zdfheute.de/panorama/faktencheck-hitzewelle-klimawandel-bild-zeitung-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
ZDF Autor Oliver Klein sagt vollkommen richtig, dass zwar die Tage nicht unbedingt heißer werden müssen, aber die Anzahl der heißen Tage zugenommen hat. Aber:
Warum zeigt er nicht unsere Junigrafik aus dem Artikel, die deutlich beweißt, dass
1) Der Klimawandel in Mitteleuropa im Jahre 1987/88 ganz plötzlich begonnen hat
2) Vor allem die Sommermonate immer heißer werden
3) Und deshalb gar nicht die Deutschen und das böse CO2 an der Erwärmung schuld sein können
Antwort: Genau deshalb, weil die Grafik ein Freispruch für Kohlendioxid ist
Der Artikel taugt deshalb nichts, weil er das CO2-Geschäftsmodell weiter am Leben halten will und auch keine Maßnahmen gegen die seit 40 Jahren steigenden Wärmeinselflächen in Deutschland verlangt, der tatsächliche menschenverursachte Anteil an der vom DWD gemessenen
Erwärmung. Nichts steht drin vom Hauptverlangen jedes Naturschutzes, dass der Niederschlag dort gehalten werden muss, wo er niedergeht: Nämlich in der freien Fläche und vor über 40 Jahren auch dort gehalten wurde in Wiesen und Waldflächen, deren Namen heute noch darauf hinweisen, einige Beispiele:
Wasserstall, Wasserfurche, Teich, Brühl, Auchtwiesen, Lachenwiesen, Benzenwiesen, Kocherwiesen, Hoarlache, im Kies, im Ried. Wen wunderts, jedenfalls nicht Naturschützer, dass die typischen Feuchtwiesenvögel, Schmetterlinge und Pflanzen alle bei uns vom Aussterben bedroht sind, nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen den großflächigen Trockenlegungen, die eindeutig die zugenommenen heißen Sommertage noch wärmer machen.
Deswegen unsere Aussage: Die Maßnahmen für den Klimaschutz wie Windräder und PV-anlagen machen das Klima noch heißer.
Zitat aus dem Beitrag:
am 24.06.2026 berichtet MTWetter.de eine Juni Mitteltemperatur von 17,8C.
Es sieht ganz danach aus als würde die 18,1°C deutlich überschritten.
17,8 °C ist das Mittel bis zum 24.06. Am 18.06. Stichtag(!) waren die Modelläufe bei 18 Grad +/- 0,3 Grad für den gesamten Monat Juni.
Durch die unerwartet starke Hitzewelle zeigen die Modelläufe natürlich viel höhere Juni-Schnitte.
Da haben Sie recht.
Der Monat Juni wird mit ca. 19 °C wahrscheinlich der 3.-wärmste in Deutschland nach 2003 und 2019 sein, ca. 2,5 Grad wärmer als die Vergleichsperiode 1991-2020
Herr Ketterer, da haben Sie recht. Dieser Juni wird die steigende DWD Regressionslinie seit 1988 übertreffen. Wir – also Sie sicher mit- rechnen nun mit neuen örtlichen Junitageshöchstemperaturen bei vielen Wetterstationen und am Samstag vielleicht einen neuen DWD-Junitagesrekord bei einer Wetterstation im Umkreis um das Rhein/Maingebiet.
Sogar die Zugspitze hat bis heute bereits einen Junischnitt von +2,5°C erreicht
Wir machen aus Deutschland eine sommerliche Trockensteppe
Dieser Juni mit einer hohen Durchschnittstemperatur wird ein Volksfest für die gläubige CO2-Klimakirche sein. Erneut können deren Voodoo-Wissenschaftler das Märchen vom CO2-Temperaturregler verkünden und Angst machen vor einem Hitzetod der Erde, anstatt mithelfen, tatsächlich schützende Gegenmaßnahmen gegen die seit 1988 bei uns begonnene Erwärmung durchführen, die uns vor allem in den Sommermonaten trifft, siehe Junigrafik im Artikel.
Das wären:
1) Den Niederschlag dort halten, wo er niedergeht
2) Die einstigen Feuchtflächen wieder beleben, damit die sommerliche kühlende Verdunstungkälte vergrößert wird. Sämtliche Amphibien und Vögel der Naßflächen sind bei uns vom Aussterben bedroht, hier nur einige Beipspiele:
Feldlerche (Alauda arvensis)
Wiesenpieper (Anthus pratensis)
Schwarzstorch (Ciconia nigra)
Wiesenweihe (Circus pygargus)
Wachtelkönig (Crex crex)
Bekassine (Gallinago gallinago)
Uferschnepfe (Limosa limosa)
Schafstelze (Motacilla flava)
Großer Brachvogel (Numenius arquata)
Kampfläufer (Philomachus pugnax)
Tüpfelralle (Porzana porzana)
Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)
Rotschenkel (Tringa totanus)
Kiebitz (Vanellus vanellus)
Deutschland darf im Sommer nicht zu einer Trockensteppe werden und genau auf diese Vegetation entwickeln wir uns zu, wenn wir nicht dagegen steuern. Unsere teuer bezahlten Umweltminister mitsamt Politikern und deren NGOs sind für den Naturschutz Totalversager. Weg mit solchen Leuten.
Josef Kowatsch 26. Juni 2026 10:05
Warum denken Sie, dass die nicht bereit sind, dabei mitzuhelfen? Meinem Eindruck nach kann man in jedem Artikel über Stadtarchitektur der letzten 10 bis 15 Jahre lesen, dass die Architekten weg von riesigen zubetonierten Plätzen in den Innenstädten hin zu mehr Grün, mehr Wasser, …, gehen, um genau den vorhergesagten Entwicklungen entgegenzuwirken. Auch in der Fläche geht es inzwischen eher darum, Feuchtgebiete zu erhalten … Dass das ganze immer im Konflikt mit anderen Dingen steht, ist klar, aber der Trend geht IMHO in die richtige Richtung.
Und was machen Sie, wenn deren Untätigkeit daran liegt, dass Sie sowas geglaubt haben: „weltweit stehen wir vor einer Zeitspanne mit fallenden Temperaturen, die bereits vor 15 Jahren [1999] begann. Die Öffentlichkeit wird von den Medien ganz bewusst belogen und in die Irre geführt. “ Mit so einer „Prognose“ gibt es doch gar keinen Grund zu handeln …
…Architekten weg von riesigen zubetonierten Plätzen in den Innenstädten hin zu mehr Grün, mehr Wasser, …, gehen, um genau den vorhergesagten Entwicklungen entgegenzuwirken…
Herr Schmidt, das hilft wenig… Bäume pflanzen macht das Erdreich nicht naß, sondern kühlt nur ein wenig die Luft.
Prinzip der Rettung:
1) Das Niederschlagswasser darf nicht abgeleitet werden,
2) das im Haushalt und der Industrie leicht verchmutzte Trinkwasser, das sich Hamburg z.B. unter der Lüneburger Heide holt, muss nach der Kläranlage wieder auf Frei- und Versickerungsflächen verteilt werden.
Wir werden im Hochsommer, wenn die Wiesen und Hänge in unserem einst grünen Deutschland wieder gelbbraun zur Trocken-Steppe geworden sind, einen entsprechenden beschreibenen Artikel verfassen.
Besuchen Sie im Steppensommer mal den Hohenpeißenberg, alles gelbraun auf dem einstigen grünen Berg, die Moore, Moose und Naßwiesen in der Ebene 200m tiefer um den Berg herum sind alle verschwunden, trockengelegt und teilweise bebaut. Es nützt wenig, wenn Stadtarchitekten dort einige Bäume anlegen, um die geschaffenen Asphaltflächen aufzulockern.
Josef Kowatsch 27. Juni 2026 10:18
Mein Kommentar sollte keine vollständige Beschreibung der notwenigen Maßnahmen sein, sondern lediglich darauf hinweisen, dass natürlich auch die „Klimakirche“ an adaptiven Maßnahmen interessiert ist. Schließlich geht sie ja davon aus, dass es immer wärmer wird und wir auch damit umgehen müssen.
Interessant, dass Sie auf den zweiten Teil der Kommentars nicht eingegangen sind. Von seit nunmehr fast 30 Jahren fallenden Temperaturen kann man gerade nur träumen …
zweiter Abschnitt ihrers Kommentares….nicht eingegangen?
Mir geht es um Naturschutz und darauf gehen Sie nicht ein.
Natur- und Umweltschutz sind notwendig, Klimaschutz durch CO2-einsparung ist für die Katz. Außerdem will ich verhindern helfen, dass Deutschland im Sommer zur Steppe wird.
Josef Kowatsch 28. Juni 2026 11:05
Ich stimme einem Großteil der von Ihnen aufgeführten Maßnahmen zu – mir fällt gerade keine ein, die ich ablehnen würde. Meine Zustimmung haben Sie mit “ das hilft wenig…“ abgebügelt.
Habe ich in meinem Kommentar irgendwas irgendwas zu „CO2-Einsparungen“ gesagt? Ich habe mich zu Anpassungsmaßnahmen geäußert. Maßnahmen, die laut Ihren Äußerungen eigentlich gar nicht notwendig wären, da die Temperaturen ja seit fast 30 Jahren fallen müßten…
Historisches zum Juni: Der christliche Johannismonat, der Johannistag und das goldgelbe Johanniskraut.
Im Altdeutschen hieß der Monat Juni je nach Region auch „Brachet, Sonnwend, Brachmonat“. Im Nordischen hieß er früher einfach „Sommermonat. Die moderne Bezeichnung auch bei den Nordgermanen ist kirchlich geprägt, denn die Kirche hat die Geburt von Johannes dem Täufer auf den 24. Juni festgelegt und fortan sollte es nach Kirchenwillen der Johannismonat sein, mit dem 24.ten als Feiertag, dem Johannistag. Im katholischen Volksmund auch verkürzt Johanni oder nur Hanni genannt. Söhne, die im Juni geboren wurden, taufte man in gläubigen Familien automatisch Johannes. Wer am 24.ten geboren wurde, hieß automatisch Johannes, so bestimmte es der Pfarrer. Deshalb hieß einer meiner Onkel Johannes, wurde zeitlebens aber nur Hanni gerufen.
Auch kirchliche Bräuche wurden für diesen Johanni-Tag installiert. Vielleicht um die germanisch heidnischen Sonnwendfeiern am 21.Juni zu torpedieren erfand man die Johannisfeuer, Wikipedia weiß: „Das Johannisfeuer ist ein traditionelles, meist am Abend vor dem Johannistag (23./24. Juni) entzündetes Freudenfeuer. Es verbindet alte germanische Bräuche der Sommersonnenwende mit dem christlichen Gedenken an Johannes den Täufer. Der Brauch soll symbolisch Fruchtbarkeit, Reinheit und Schutz vor Unglück bringen“
Das Johanneskraut: Der morgige christliche Johannistag hat aber auch eine typische gelbe Zeigerpflanze, nämlich das goldgelb leuchtende Johanniskraut. In unserem Naturgartenteil fing sie ab gestern an aufzublühen. Und das war schon immer so. Nochmals: schon immer! Trotz Klimawandel: Um den Johannistag erblüht das goldgelbe Johanniskraut. Johannibüschel wurden in die Freudenfeuer geworfen und der besondere Duft beim prasselnden Verbrennen eingeatmet. Bitte googeln Johannisfeuer. Auch heute noch spielt das Johanniskraut eine besondere Rolle in der Naturheilmedizin. Manche der Leser kennen es bestimmt und könnten den Artikel fortsetzen mit der für den Juni typischen Zeigerpflanze, dem in der Naturheilkunde wichtigen Johanniskraut.
Noch ein Nachtrag: In unserer nicht mehr kirchlich geprägten Zeit sind Johannisfeuer und Sonnwendfeuer oftmals auf einen gemeinsamen Termin gelegt – vielleicht als Touritenattraktion- und die meisten Menschen kennen den Unterschied gar nicht mehr.
Nur kirchliche Zusammenschlüsse wie die Kolpinggruppen machen ausdrücklich noch Johannifeuer.
Leider hat niemand der Leser den Artikel mit dem Johannis-Naturheilkraut fortgesetzt. Mai und Juni waren im Volksglauben und in der historischen Kultur der Deutschen, ja schon bei den Germanen wichtige Monate.
Zum Erkennungsbild Fingerhut.
Das Photo wurde am 22. Juni 2006 nachmittags aufgenommen, also genau vor 20 Jahren. Heute nachmittag hab ich beim Naturspaziergang diese Spezies überprüft. Man könnte etwa sagen, es fehlt noch ein Tag bis zur vollen Pracht wie auf dem Bild. Oder auch einfach, exakt derselbe Zustand für die Flora.
Damit entsteht die Frage, wo bleiben die 20 Jahre steile Erwärmung wie die DWD-Grafik 2 fast beängstigend zeigt, wenn diese Zeigerpflanze nichts von der Graphikerwärmung merkt?
Damit will ich nicht sagen, dass die DWD-Temperaturmessungen falsch wären!! Ich will viel mehr sagen, dass die beängstigende Computergrafig-Erwärmung von der Natur wohl überhaupt nicht registriert wird und das bedeudet: Entwarnung. Nochmals, das bedeutet Entwarnung für Deutschland.
Wir sind weit entfernt von einer Klimakatastrophe für diesen Planeten. Die Vegetation merkt das bißchen Erwärmung – laut Formel immerhin 1,6 Grad- der letzten 20 Jahre überhaupt nicht.
Um der Natur gerecht zu werden, sollte man die y-Achse wohl zwischen – 0 Grad und 40 Grad spreizen und die 1,6 Grad gehen dann unter. Die Flora nimmts gelassen.
Danke, dass die Warnung dank Ihrer Fachexpertise damit aufgehoben ist. Wie einfach es ist doch manchmal ist.
Gilt die Entwarnung nur für Deutschland oder auch den Rest der Welt?
Die Entwarnung gilt nur für alle Schnabels auf dieser Welt.
Oh, für uns Rest sind die Gefahren des Klimawandels real?
Die CO₂-Treibhauserwärmungslehre, wonach CO2 der globale Temperaturregelknopf sein soll ist eine erfundene Irrlehre. Außer irgendwelcher theoretischen Rechnungen und Computerskizzen fehlt diesem Glauben, physikalisch eine Hypothese- der wissenschaftliche Beweis. Auch keinerlei technische Anwendung. Also ein erfundenes Geschäftsmodell, das uns unser Geld rauben will. Ein modernes Ablaßhandelsmodell.
Es ist gut, dass CO₂ zunimmt, CO₂ ist das goldene Schöpfungsgas für diesen Planeten. Der Schöpfer hat das Leben auf diesem Planeten auf dem Element Kohlenstoff erschaffen. Ohne CO2 wäre die Erde kahl wie der Mond. Durch mehr CO₂ ergrünt die Erde, die zunehmende grüne Blattmasse führt zu mehr Wasserverdunstung und wirkt vor allem der Juni-Erwärmung entgegen. In den Großstädten, den Asphalt- und Betonwüsten natürlich nicht. Die Kühlung muss tagsüber durch Wassersprühfahrzeuge erfolgen, die durch die Straßen fahren.
Herr Kowatsch, lassen Sie doch bitte den Schöpfer aus dem Spiel, geschöpft wurde gar nix. Die Erde erlebte in ihrer Geschichte Eiszeiten und Warmzeiten, Zeiten mit viel CO2 und Zeiten mit wenig CO2.
Und so einfach ist es auch nicht, dass mehr CO2 zu höheren Ernteerträgen führt oder zu mehr Blattmasse, bis zu einem gewissen Grad ja, aber nicht viel hilft viel. Zu diesem Thema gibt es genug Literatur.
„Herr Kowatsch, lassen Sie doch bitte den Schöpfer aus dem Spiel, geschöpft wurde gar nix. Die Erde erlebte in ihrer Geschichte Eiszeiten und Warmzeiten, Zeiten mit viel CO2 und Zeiten mit wenig CO2.“
Geologische Zeiträume betrachtend, ist die Co2- Konzentration immernoch sehr niedrig.
180ppm soll das Minimum in den Eiszeiten gewesen sein. die jetzige Konzentration ist mit dem knapp zweieinhalbfachen immer noch eher prekär.
Nun ich bin mit Sicherheit kein Fachmann. Die Erwärmung ab den Achtzigerjahren Jahren wird niemand genau erklären können,noch dazu das der Zeitraum Erdgeschichtlich,minimal ist.Ich habe auf diesem Kanal schon mehrfach geschrieben,dass der Entzug von Energie (Windräder) zumindest teilweise Auswirkungen auf die Niederschläge haben kann.Die minderbemittelten ,welche nach wie vor das CO2 Verantwortlich machen versündigen sich an unseren Nachkommen,ohne das Klima gerettet zu haben.
Herr Träber, dass der Wind seit 1988 in allen Monaten stark nachgelassen hat, zeigen wir immer wieder in den einzelnen Monatsauswertungen. Und auch noch besonderns in Norddeutschland. Es besteht eine hohe Korrelation, aber das ist noch kein erwiesener Ursachenzusammenhang zwischen Windräder und nachlassender Windstärke. Das wissen sie ja auch.
Richtig ist: CO2 hat überhaupt nichts mit dem Geschehen zu tun, denn es besteht keine Korrelation, außer 80 ppm mehr CO2 ergibt weniger Wind. Und das halte ich für unwahrscheinlich. Natürlich führt 80 ppm mehr CO2 auch nicht zu diesem starken Junitemperaturanstieg seit 19887/88 bei uns. Denn im Mai gabs diesen Anstieg überhaupt nicht.
Herr Kowatsch, den Temperaturanstieg gibt es in Deutschland in allen Monaten, auch im Mai, wenn auch seit 1988 nur leicht, habe ich ja mit den 10-Jahresmitteln aufgezeigt.
In allen Monaten, mal genau mit 1987 auf 1988 übereinstimmend, mal später und dann stärker, wie Juni.
Die Ursache sind Änderungen der Häufigkeit bestimmter Großwetterlagen. Häuft sich z.B. die Großwetterlage „Hoch Mitteleuropa“ im Juni, dann gibt es mehr Sonnenschein, keinen Wind, keinen Niederschlag, höhere Temperaturen.
Häuft sich im Juni die Großwetterlage „NW zyklonal“ dann ist es kalt, wenig Sonnenschein, viel Wind, Regen, Schnee im Gebirge.
Diese Änderung von „kalten“ Großwetterlagen zu „warmen“ gibt es in allen Monaten, ich habe die Anzahl derTage mit den einzelnen Großwetterlagen der Januarmonate 1961 – 70 mit den Januarmonaten 2015 – 2024 sowie dieJulimonate dieser beiden Zeitabschnitte verglichen. Das ist Champions League und Kreisliga B.
Windräder haben auf die globale Zirkulation, auf den Jet z.B. in 5 – 7 km Höhe keinen Einfluss, aus dieser Höhe sind Windräder so bedeutend wie Ameisen.
Auf das lokale Mikroklima haben Windräder sehr wohl einen Einfluss auf einige hundert Meter um das Windrad, durch die Durchmischung der Luft, nachts am Boden etwas wärmer, am Tage minimal kälter. Ich würde auch nicht unbedingt eine Wetterstation unter ein Windrad stellen.
PS: Lokales Mikroklima: Wenn ich heute in Stuttgart in der Königstraße die Temperatur gemessen hätte, wären es locker über 40°C gewesen, kommende Nacht dann 30°C. Da messe ich Beton, Asphalt, Bebauung. Da würde ich jetzt auch keine „amtliche“ Wetterstation hinstellen.
Danke für den Beitrag, ich könnte nirgendwo widersprechen, nur ergänzen.
z.B. Windrad, 2000 Tonnen Betonsockel im einstigen feuchten Waldboden und die gut unterfütterte Zufahrtstraße für Schwerlaster, samt Trockenlegungen des einstigen feuchten Waldbodens. Das führt bei jedem Windrad zu zusätzlichen WI-effekten. Die wärmende Auswirkung wirkt auf 1 bis 2 Hektar/Windrad.
Herr Baritz, Herr Kowatsch,
die Junimonate in Deutschland wurden zwischen 1945 und 1987 nicht immer kälter, sondern bewegten sich konstant zwischen 15,0°C und 16,0°C – bis zum Jahrzehnt 1991 – 2000.
Zehnjahresmittel
1941- 50: 15,6°C
1951 – 60: 15,4°C
1961- 70: 15,8°C
1971 – 80: 15,2°C
1981 – 90: 15,0°C
1991 – 2000: 15,7°C
2001 – 2010: 16,5°C
2011 – 2020: 16,9°C
2021 – 2025: 18,2°c
Im „kalten Jahrzehnt“ 1961 – 1970 war der Juni wärmer als 1991 – 2000. Die rasche Erwärmung begann nach 2000.
Mehr oder weniger Sonnenschein, mehr oder weniger Schnee oder Regen (im Juni) hängt natürlich mit der Häufigkeit bestimmter Großwetterlagen zusammen – auch die Temperaturen natürlich. Und die globale Zirkulation hat sich ja auch geändert, je nachdem verstärkt sie die Erwärmung oder schwächt sie ab oder führt zu einer Abkühlung – am Ort xy, global dominiert die Erwärmung, ob mit oder ohne „Globaltemperatur“.
Bei uns in Freudenstadt gibt es bisher eine positive Temperaturabweichung des Juni 2026 (bis 20. Juni) von 0,7K, der Monat wird mit +3 K zu 1991 – 2020 abschließen.
Von der Hitze habe ich jetzt schon genug und ich wohne auf 910 m ü.N.N. Vielleicht bekommen wir bald wieder Klimaflüchtlinge aus Karlsruhe oder Stuttgart wie 2003, die es dort vor Hitze mit Tropennächten nicht mehr aushielten und nicht mehr schlafen konnten. Kann ich gut verstehen – wir gewähren Asyl (gegen Bezahlung).
Allerdings meinte ich in den letzten 3 Tagen auch 2mal, ich würde mit einem U-Boot den Atlantik durchqueren, dabei fuhr ich mit meinem Auto lediglich durch einen Wolkenbruch.
Ich wünschte, Sie würden mit Ihren monatlichen Beiträgen den anthropogenen Treibhauseffekt widerlegen, Sie tun es nicht.
Herr Braun, haben sie schon mal darüber nachgedacht, das die vielen Windräder, die Energie aus der Atmosphäre ziehen auch dafür verantwortlich sein könnten, das Großwetterlagen länger halten weil die Strömung in der Atmosphäre durch den Energieentzug verändert wird. Das kann zu einer Erwärmung und auch zu lokal verstärketen Niederschlägen führen weil dieseRegen Gebiete langsamer ziehen, sich lokal abregnen und anderswo kein Tropfen ankommt.
Das ist m.e. der anthropogene Treibhauseffekt, den Rest erledigen Sonne und Wolken, keinesfalls aber CO2.
Die Windräder haben sicherlich Einfluss auf das lokale Mikroklima, also in unmittelbarer Nähe der Windräder, indem sie die Luft durchmischen, wobei es nachts zu leichtem Temperaturanstieg (0,5 – 1 Grad C) und tagsüber zu minimaler Abkühlung führt.
Ich denke aber, dass sie keinen Einfluss auf die globale Zirkulation haben, also auf NAO, AO, PNA, EA/WR usw. Da spielen größere Höhen, 5 – 7 km eine Rolle. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Auswirkung von Windrädern bis in diese Höhen reicht, die Temperatur aber auch da zunimmt (Messung durch Satteliten, Spencer). Ich kenne auch keine Studien, die einen Einfluss auf die globale Zirkulation nachweisen.
Man liest zwar viel über Windräder im Schwarzwald. Betrachte ich meinen Wohnort (Nordschwarzwald) befindet sich in 2 km Entfernung 1 Windrad, das nächste in etwa 20 km Entfernung, eines.
Von der Wetterstation des DWD in Freudenstadt sind es nach Westen 10 km (1 Windrad), nach Norden 15 km, einige Windräder, nach Süden und Osten keine.
Ich sehe das so, Einfluss auf unmittelbare Umgebung (einige hundert Meter) ja, auf die globale Zirkulation nein.
Auf die globalen Ströungen wie die NOA haben die Windräder sicher keinen Einfluß, da haben Sie Recht. Aber im Umfeld, und damit meine ich einige hundert Kilometer ist der Einfluß wie Sie selbst zugeben meßbar. Und genau diese geringen Unterschiede können entscheiden ob es regnet oder nicht und wieviel es regnet. Bekannt ist doch darüber hinaus, dass die Windgeschwindigkeiten über Deutschland kontinuierlich abnehmen, obwohl lt. Klimaprognossen des IPCC die Winde stärker werden sollten. Da die Windräder Energie aus der Atmosphäre entnehmen ist diese Abnahme der Windgeschwindigkeiten und die Veränderung der Niederschläge (Starkregen oder vollkommene Trockenheit anderswo) nachvollziehbar und damit ein Einfluss auf das Wetter in Deutschland durch die Windräder an der Nordsee und in Niedersachsen nachvollziehbar.
CO2 verändert die Energiebilanz der gesamten Erde rund um die Uhr. Windräder bremsen lokal etwas Wind. Das eine ist Klimaphysik, das andere eher die meteorologische Version von „Der Hund wedelt mit dem Schwanz“.
Also besser Sie denken darüber nimmer nach!
CO2 verändert die Energiebilanz der gesamten Erde rund um die Uhr..
sagt die gläubige Treibhauskirche. Und zwar, zuerst 40 Jahre lang abkühlend bis 1987, und ab 1988 bis heute erwärmend oder?
Herr Kowatsch, weiter oben habe ich dargestellt, dass sich der Juni in Deutschland seit den 1940er Jahren bis zum Jahrzehnt 1991 – 2000 auf gleichem Temperaturniveau hielt, also auch zwischen den 40er und 80er Jahren „nicht“ abkühlte.
Die Treibhauskirche sagt, dass der CO2 bedingte Temperaturanstieg, der zwischen 1945 und 1987 zu erwarten gewesen wäre, durch vermehrte Sulfataerosole der industriellen Produktion nach dem 2.Weltkrieg (ohne Umweltgesetze) unterdrückt wurde, global dimming.
Die Erwärmungsverzögerung des Juni hängt mit der Zirkulationsveränderung zusammen, die regional auch zu einer Abkühlung führen kann, also Ergebnis am Ort XY (Mitteleuropa) plus minus null.
Kommt nun jedoch „global brightening“, weitere Zunahme des CO2 und Veränderung der Großwetterlagen zu „wärmeren“ Großwetterlagen (wie jetzt in dieser Hitzeperiode, tiefer Druck Ostatlantik, hoher Druck Mitteleuropa) zusammen, dann explodiert die Junitemperatur, wie Sie es beschrieben haben, 0,8°C pro Jahrzehnt.
Stand 22.Juni, Freudenstadt +1,4 K zu 1991 – 2020. Das ist eigentlich noch nicht viel, aber durch die langanhaltene Hitzewelle, Höhepunkt Samstag oder Sonntag, wird der Juni mit mindestens +3 K abschließen.
Herr Kowatsch, Sie sind nach meiner Meinung zu sehr auf CO2 fixiert. Es spielen auch andere Dinge eine Rolle, wie global dimming, global brightening, große Vulkanausbrüche, Veränderung der globalen Zirkulation, Einfluss der Stratosphäre (die kälter wird, Polarwirbel im Winter wird stärker, Westzirkulation in der Troposphäre wird stärker), Rückzug des arktischen Eises, führt zu weiter im Norden liegender Frontalzone im Sommer, südliches Mitteleuropa wärmer und trockener……….
Dies sind nur einige Beispiele. In der Zusammenschau dieser Faktoren lässt sich vieles erklären. Also keine Verteufelung des CO2, aber ein Unschuldslamm ist es vielleicht / möglicherweise / wahrscheinlich auch nicht. Ich denke, da werden Sie mir zustimmen.
…Herr Kowatsch, weiter oben habe ich dargestellt, dass sich der Juni in Deutschland seit den 1940er Jahren bis zum Jahrzehnt 1991 – 2000 auf gleichem Temperaturniveau hielt..
Verstehe ich nicht. Herr Braun, der Juni hielt sich eben nicht auf gleichem Niveau, sondern die beiden Jahrzehnte von 1971 bis 1990 waren am kältesten. Deswegen sinkt die blaue Trendlinie in unserer Grafik. Das Jahrzehnt ab 1991 ist dann wieder wärmer.
Und wenn Sie den Zeitraum 1940 bis 2000 als Grafik zeichnen, dann erkennen Sie ebenfalls diese beiden kälteren „durchhängenden“ Zeiträume
Herr Braun,
wie Herr Kowatsch schon schrieb, hielt sich der Juni eben nicht auf gleichem Niveau. Selbst wenn man 1990)91 als ‚Übergang‘ nimmt, ist die Temperaturtrendgerade fallend. Siehe Grafik unten!
Nicht wir sind auf das CO2 fixiert, sondern die Treibhauskirche will uns weis machen, die Treibhausgase, speziell CO2, sind am Klimawandel und der fürchterlichen Erhitzung schuld. Dafür gibt es aber keine Beweise. Genauso wie Sie, führen wir immer Gründe für den Klimawandel an und fordern die Leser auf, weitere Gründe zu nennen.
Doch, CO2 ist zum größten Teil unschuldig! Wenn CO2 eine solch große Wirkung (erwärmend, wie uns ja ständig weis gemacht werden soll) hätte, warum gibt es dann keine technische Anwendung, die die Eigenschaft dieses ‚Wunder‘-Gases nutzt?
Weil es keine technische Anwendung gibt, heißt das nicht, dass keine physikalische Wirkung existiert. Das ist kein Argument, sondern ein Denkfehler Herr Baritz.
Solche Aussagen überhaupt in einer Diskussion in Betracht zu ziehen, zeigt exemplarisch, dass man Sie einfach nicht ernst nehmen kann.
so habe ich das nicht geschrieben.
Das ist fehlendes Leseverständnis.
Solche Antworten überhaupt in einer Diskussion in Betracht zu ziehen, zeigt exemplarisch, dass man Sie einfach nicht ernst nehmen kann.
„Also keine Verteufelung des CO2, aber ein Unschuldslamm ist es vielleicht / möglicherweise / wahrscheinlich auch nicht.“ (Zitat: Hr. Braun).
Als Antwort folgt von Ihnen:
„Doch, CO2 ist zum größten Teil unschuldig! Wenn CO2 eine solch große Wirkung (erwärmend, wie uns ja ständig weis gemacht werden soll) hätte, warum gibt es dann keine technische Anwendung, die die Eigenschaft dieses ‚Wunder‘-Gases nutzt?“
Wenn Sie meinen, dass CO2 zum größten Teil unschuldig sei, dann impliziert das, es gäbe keine (wesentliche) physikalische (Klima)Wirkung, denn sonst gäbe es irgendein Gerät, dass diese physikalische (Klima)Wirkung nutzt.
Natürlich kann man sich jetzt hinstellen und sagen, dass man das so nicht gesagt hat. Nur da Sie den menschgemachten Klimawandel leugnen, leugnen Sie ergo auch die physikalische Wirkung von CO2 aufs Klima.
wie ich oben schon feststellte:
Dazu kommen Unterstellungen und Schlüsse, die ich angeblich daraus ziehe.
Das finden Sie in keinem meiner Artikel oder Kommentaren. Nun ja, mit Ihrem fehlenden Leseverständnis wäre einiges zu erklären. Vielleicht spielt ja auch die jetzige Sommerwärme eine Rolle.
..Weil es keine technische Anwendung gibt, heißt das nicht, dass keine physikalische Wirkung existiert….
Das wurde auch überhaupt nicht behauptet, sondern Sie reimen sich das in ihrem CO2-Glaubensgehirn nur zusammen und unterstellen es dann uns. Wer glaubt und dafür auch noch bezahlt wird kann einfach nicht mehr wissenschaftlich denken.
Es sind 2 unabhängige Argumente. Und eine dritte kommt hinzu: Auch in Gegenden, wo kurzeitig erhöhte Treibhausemissionen auftreten wie nach der Sprengung der Nordstreaml-Pipeline konnten keine Hotspots gemessen werden.
Dann zu „physikalsiche Wirkung“, auch ein Begriff von Ihnen. Nennen Sie doch endlich selbst mal eine physikalsiche Wirkung.
Gern.
CO2 absorbiert Infrarotstrahlung, vor allem im Bereich um 15 Mikrometer, und emittiert sie wieder. Dadurch verändert es die Strahlungsbilanz der Atmosphäre. Das ist die physikalische Wirkung.
Das ist übrigens keine esoterische Klimaerzählung, sondern Spektroskopie. Man kann sie messen. Deshalb benutzt man CO2 auch in Infrarotsensoren und deshalb taucht es in jedem ernstzunehmenden Strahlungstransfermodell auf.
Die eigentliche Preisfrage ist also nicht, ob CO2 eine physikalische Wirkung hat. Die hat es.
Die Frage ist eher, warum manche Leute im Jahr 2026 immer noch so tun, als sei Molekülspektroskopie eine linksgrüne Verschwörung.
genau so steht es z.B. in unserem 2. Mai-Artikel. (und vielen anderen Artikeln vorher)
https://eike-klima-energie.eu/2026/06/06/der-mai-wird-nicht-waermer-keine-co%e2%82%82-erwaermungswirkung-erkennbar-teil-2/
Die Frage ist eher, wie groß ist diese physikalische Wirkung auf das Klima!
Kleiner Einwurf:
Prof. Demetris Koutsoyiannis drückte sich ähnlich aus: „Der Schwanz wackelt mit dem Hund“. dabei ging es aber um die Deutlichmachung des Klimaschwindels, insbesondere um die angeblich positive Rückkopplung durch Wasserdampf auf die steigende Kohlendioxidkonzentration.
Das ist weder „Klima“ (statistische Auswertung des vergangenen Wetters an einem Ort oder in einem bestimmten Gebiet, z.B. Klimazonen nach KÖPPEN) noch Physik (eher Buchhaltung: Einzelne Bilanzergebnisse können wohl durch innere Verschiebungen verändert werden, Bilanzsummen jedoch niemals. CO2 erzeugt keine Wärme.)
Das eine ist Klimaphysik…
sagt der Mirko und erklärt die Glaubensgebote der Klimakirche für Physik wie die Kirche im Mittelalter. Dass sich irgendwas dreht, das war Wissenschaft. Wer sich um wen dreht, das war Glaubensgebot.
Einige der Klima-Glaubensgebote sind: CO2 ist ein Giftgas, CO2 muss reduziert werden, CO2 ist der globale Temperaturregler, CO2 hat eine Klimasensitivität bis 5 Grad, die ganze Erwärmunng seit 1988 in Deutschland wurde von CO2 verursacht. Wir müssen das Klima wieder in den Griff kriegen.
Tja, und das kostet, natürlich unser Geld. Die Klimaphysik ist die Physik des Geldraubes.
Es gabe schon mal einen Nobel Preis für Berechnungen zur Treibhauswirkung von CO2. Danach ist diese bei Konzentrationen > 200-300 ppm nicht mehr nachweisbar weil die Sättigungsgrenze erreicht ist. Da iat es egal, ob wir 400, 500 oder 800 ppm in der Luft haben.Darüber hinaus hat Wasserdampf eine mindestens 20-30 x höhere Treibhauswirkung wie CO2. Wollen Sie jetz rangehen und auch eine Wasserdampfsteuer einführen? Für ein Gas was nicht vom Menschen reguliert werden kann?
Hören SIE auf Ihre kruden Theorien zu verbreiten!
Da kommen Sie aber direkt mit einem ganzen Blumenstrauß alter Klimamythen ums Eck.
Erstens: Der Nobelpreis zur Klimaphysik hat nicht gezeigt, dass CO2 ab 300 ppm wirkungslos sei. Im Gegenteil: Ausgezeichnet wurde unter anderem die Arbeit, die zeigte, dass mehr CO2 zu höherer Oberflächentemperatur führt. Also bitte nicht nur mit Nobelpreisen wedeln, Sie müssen sie auch vorher verstehen.
Zweitens: „Sättigung“ heißt nicht „keine Wirkung mehr“. Ja, bestimmte Absorptionsbereiche sind teilweise gesättigt. Aber zusätzliche CO2-Moleküle wirken weiter über die Flanken der Absorptionsbanden und in höheren, kälteren Atmosphärenschichten. Deshalb ist der CO2-Effekt näherungsweise logarithmisch: schwächer pro zusätzlichem ppm, aber keineswegs null.
Drittens: Wasserdampf ist kein Gegenargument, sondern Teil des Problems. Er ist das wichtigste Treibhausgas als Rückkopplung: Wird es durch CO2 wärmer, kann die Luft mehr Wasserdampf halten, was die Erwärmung verstärkt. Wasserdampf regnet aber schnell wieder aus; CO2 bleibt lange genug, um die Temperaturbasis zu verschieben.
Ihre „Wasserdampfsteuer“ ist natürlich ein süßer Stammtisch-Gag. Niemand besteuert Wasserdampf, weil Wasserdampf nicht der steuerbare Primärantrieb ist. Fossiles CO2 dagegen schon. Logisch.
Also hören SIE bitte auf Ihre kruden Klimaleugner-Theorien zu verbreiten. Alles schon zigfach widerlegt.
Der Co2 Schwanz wackelt mit dem Wasserdampfhund?
Und wieder einmal der gleiche Quark über Wasserdampf:
Wenn Kohlendioxid und Wasserdampf in wärmerer Luft mehr Wasserdampf verursachen würden, würde mehr Wasserdampf selbstverständlich noch viel mehr Wasserdampf verursachen, und mehr/noch viel mehr zusammen noch viieel mehr. Das wäre eine instabile positive Rückkopplung. Mit ihrer falscher Erklärung müsste jeder F…rz in einer Katastrophe enden.
Wasser in seinen Phasen wirkt als Thermostat unseres Planeten, Stichworte: Verdunstung, Konvektion, Kondensation, Wolken … usw. Nix positive Rückkopplung. Tut mir furchtbar leid, wenn deswegen das Kartenhaus des CO2-Schwindels nicht steht.
Wasserdampf ist kein unabhängiger Klimatreiber, sondern folgt der Temperatur. Überschüssiger Wasserdampf kondensiert und fällt daher als Niederschlag aus. Deshalb entsteht eben keine unendliche Kettenreaktion, wie Sie sie darstellen.
CO2 erwärmt die Luft. Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen, und Wasserdampf verstärkt diese Erwärmung. Das ist eine begrenzte positive Rückkopplung, bis sich ein neues Gleichgewicht einstellt; nein, keine Explosion, keine Katastrophe.
Der „Furz“-Vergleich beruht daher auf einem Missverständnis der zugrunde liegenden Physik. Es muss Ihnen daher nicht Leid tun – Sie verstehen es eben nur nicht. 🙂
Wasserdampf folgt der Temperatur nicht. Lediglich der Sättigungsdampfdruck folgt der Temperatur, aber die Luft ist eben nicht immer und überall gesättigt. Schaun Sie einfach mal auf die Internetseite von Prof. Ole Humlum, da ist das mit dem Wasserdampf und den Wolken auch für Laien verständlich erklärt, einschließlich Zeitreihen des atmosphärischen Wasserdampfs.
Und, Entschuldigung, eine persönliche Anmerkung: Ich muß immer ein bischen lachen, wenn mir jemand schnatternd erklärt, wie Wetter funktioniert. Zum Beispiel daß der atmosphärische Wasserdampf exclusiv positiv rückkoppelnd auf die Erwärmung durch CO2 reagieren soll. In der Ausbildung und später beim Studium und im Beruf hätte ich für solchen Quark vorwurfsvolle Blicke und verständnisloses Kopfschütteln geerntet.
Sie widerlegen hier eine Behauptung, die niemand aufgestellt hat. Niemand sagte, die Luft sei immer und überall gesättigt. Der Punkt ist: Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf halten, und global steigt der Wasserdampfgehalt mit der Temperatur. Genau deshalb ist Wasserdampf eine Rückkopplung, kein unabhängiger Primärantrieb wie CO2.
Dass Wolken das Ganze komplexer machen, ist bekannt. Komplex heißt aber nicht: „CO2 ist raus aus der Nummer.“
Und der Verweis auf Ole Humlum ersetzt auch kein Argument. Wenn Sie schon mit Studium und Beruf wedeln, könnten Sie ja statt Bildungsfolklore einfach erklären, warum die Clausius-Clapeyron-Beziehung plötzlich nicht mehr gelten soll.