Junivorschau für Deutschland
Von M. Baritz und J. Kowatsch
- Der globale CO₂-Verlauf ist ganz anders als der Temperaturverlauf in Deutschland.
Endlich zeigt der Juni 2026, dass er der erste Sommermonat ist. Doch das ist Wetter. Uns interessiert mehr wie sich der Juni in Deutschland über die letzten 80 Jahre entwickelte, das ist Klima, sofern die Temperaturwerte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von früher und heute miteinander vergleichbar sind. Und davon gehen wir erst einmal aus:
Die Kennzeichen des Monates Juni sind laut DWD:
1) Der Monat Juni hatte 1987/88 keinen Temperatursprung, sondern eine gewaltige positive Temperatur-Richtungsänderung, und zwar
2) 40 Jahre lang bis 1987 wurde der Juni immer kälter!!
3) ab 1988 dann die gewaltige Temperatur-Richtungsänderung, ab diesem Jahr 1988 wird der Juni konstant wärmer. Bis 2025 betrug die Steigung 0,8 Grad/Jahrzehnt. Um diese Temperatur-Steigung zu bestätigen, müsste der Juni 2026 bei einem DWD-Schnitt von 18,1 Grad enden. GFS rechnet mit 17,7 – 18,3 °C für den Juni 2026. Aktuell liegt der Junischnitt bei kühlen 15,9 °C, 0,4 Grad kälter als 1991-2020. Stichtag 18. Juni.
Der wärmste jemals gemessene Junimonat liegt allerdings schon 7 Jahre zurück.
Hier die entsprechende Grafik nach den DWD-Daten:

Abb. 2: Der Monat Juni in Deutschland über die letzten 80 Jahre, 40 Jahre lang wurde er kälter, dann ab 1987/88 die plötzliche schlagartige Richtungsänderung, das Jahr des Klimawandels bei uns. Seitdem wird der Monat angenehm sommerlich wärmer. Man vergleiche den Temperaturverlauf mit der Grafik 5, dem CO₂-Verlauf.
Schon dieser Temperaturverlauf der letzten 80 Jahre zeigt: Kohlendioxid hat diese plötzliche Temperaturrichtungsänderung nicht bewirkt. Kohlendioxid kann nicht 40 Jahre lang abkühlend wirken und dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich wie mit einem Zeitzünder versehen, ab 1988 die Temperaturen erhöhen.
Solche Gaseigenschaften, wonach ein Gas 40 Jahre lang abkühlend wirkt und dann plötzlich stark erwärmend, so etwas gibt es nicht. Die uns ständig erzählte CO₂-Klimaerwärmungslehre ist eine Lehre von Voodoo-Wissenschaftlern. Das ist ein Geschäftsmodell, das uns Deutsche ausrauben will.
Was hat nun aber tatsächlich den plötzlichen Temperaturwechsel im Jahre 1987/88 bestimmt?
Antwort: es gibt viele Gründe. Die Hauptgründe sind die plötzliche Änderung der Sonnenscheindauer und die plötzliche Änderung der Niederschläge.
Das zeigen wir in den nächsten beiden Grafiken, zunächst die Sonnenstunden.

Abb. 3a: Der DWD führt die Sonnenstunden erst seit 1951, trotzdem ergibt sich ein ähnlicher Grafikverlauf wie bei den Temperaturen.
Noch deutlicher wird der Zusammenhang, wenn man die Korrelation zwischen den Juni-Sonnenstunden und den Tageshöchsttemperaturen betrachtet

Abb. 3b: Ergebnis: Die Sonnenstunden bestimmen signifikant die Junitemperaturen der letzten 80 Jahre. Viel Junisonne bedeutet einen warmer Junimonat und umgekehrt.
Der Niederschlag im Monat Juni:

Abb. 4: Bis 1987 nahmen die Niederschläge leicht zu, ab 1988 haben wir eine deutliche Abnahme der Juniniederschläge. Die Böden werden trockener und damit wärmer.
Erg: Das ist nicht verwunderlich, mehr Sonnenstunden bedeuten im Normalfall auch weniger Niederschlag. Natürlich gibt es Ausnahmejahre, aber über 80 Jahre überwiegt der Normalfall.
Und: Weniger Niederschlag erhöht die Temperaturen des Monats Juni zusätzlich. Weniger Niederschlag bedeutet weniger Kühlung der Luft, weniger Verdunstungskälte über dem Erdboden, deren Temperaturen durch die DWD-Wetterstationen in 2m Höhe über dem Erdboden gemessen werden. Zusätzlich verringert die Trockenlegung der deutschen Landschaft auch noch die Verdunstungskälte.
Damit haben wir gezeigt, dass die Junimonate plötzlich seit 1987/88, dem Jahr des Klimawandels in Deutschlands wärmer wurden, aber CO₂ hat keinerlei Anteil an dieser Erwärmung, verläuft doch die globale CO₂-Kurve ganz anders.
Merke: Die CO₂-Erwärmungslehre ist eine Irrlehre, ein Geschäftsmodell, das uns unser Geld rauben will. Es ist gut, dass CO₂ zunimmt, CO₂ ist das goldene Schöpfungsgas für diesen Planeten. Sonst wäre die Erde kahl wie der Mond. Durch mehr CO₂ ergrünt die Erde, die zunehmende grüne Blattmasse führt zu mehr Wasserverdunstung und wirkt der Erwärmung, auch in Deutschland, entgegen.

