Forscher der Rutgers-Universität in New Brunswick/NJ um Ryan Glaubke publizierten kürzlich eine Studie mit dem Titel „Der erhöhte Salzgehalt des flachen Wassers im eisfreien Indischen Ozean stammte aus der Tiefe“ im Magazin NATURE GEOSCIENCE.
In dieser Studie zur Geochemie des urzeitlichen Ozeans fanden die Forscher Hinweise darauf, daß das Ende der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren – eine Phase rascher globaler Erwärmung – mit dem Auftreten von salzigem Wasser zusammenfiel, das zuvor im tiefen Ozean eingeschlossen gewesen war. Die Wissenschaftler sprechen im Labor-Jargon von einem „Salz-Blob“.
Prähistorische Ozeanschichten als möglicher Faktor der Erwärmung – Klimaschau 260
Hintergrund: mit ChatGPT















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Global warming and carbon dioxide through sciences Georgios A. Florides Paul Christodoulides 2008_05_28 https://doi.org/10.1016/j.envint.2008.07.007
CO2 heats 0.01-0.03 degrees and follows temperature (ABST / Fig. 6)
The Strange Case of Global Warming Ivar Giaever (Nobel Prize for Physics) CO2 follows temperature 2012_07_02 https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/recordings/31259
ZDF https://x.com/SHomburg/status/1926561981273719172
Schönes Video von @behindthematrix zum CO2-Effekt:
CO2 folgt mit ca. 800 Jahren der Temperarur
Markus Fiedler hat sich viel Mühe gemacht und hat auch alle Quellen angegeben. 2023_01_098 https://apolut.net/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-1-von-markus-fiedler/ Daten der Vostok-Eisbohrkerne Diese Erkenntnis, dass die CO2-Konzentration um einige hundert Jahre den Temperaturänderungen hinterherläuft wurde bereits in der Originalveröffentlichung der Arbeitsgruppe von Petit et al.(17) bzw. damit zusammenhängend von der Arbeitsgruppe um Fischer et al.(18) im Jahre 1999 deutlichst angemerkt. Aus den Originaldaten habe ich selbst herunterladbare Diagramme erstellt, folgen Sie dazu den Fußnoten.(19)
Abb. 2 CO2 folgt Temperatur
Abb. 3 Methan folgt der Temperatur
Die Studie belegt erneut, dass die natürliche Klimavariation keineswegs klein ist, was hier wiederum historische Daten zeigen.
Der nachgewiesene CO2-Blob in Tiefen zwischen 3000 und 4000 Meter, zeigt aber auch die Blindheit der Argo-Forschungen für diesen Bereich – ein blindes Auge der Klimaforschung.
Nobelpreisträger Hasselmann und sein Team kannten diesen Blob-Effekt nicht als sie bekanntgaben, den ausschließlichen anthropogenen CO2-Fingerabdruck in den heutigen Klimaänderungen attribuieren zu können. Kern ihrer Zuschreibungsthese war die historische Größe der von ihnen bestimmten natürlichen Klimavariabilität. In dieser Größe „steckten“ bei Hasselmann (bis ca.1997) weder der CO2-Blob, das Minoische und Römische Klimaoptimum, die Mittelalterliche Warmzeit, nicht die Kleine Eiszeit und auch noch nicht die Argo-Daten.
Der Mann’sche Hockey-Stick glättete alle weitere Bedenken zur Größe der Natürlichen Volatilität weg.
Die Bestimmung der natürlichen Klimavariabilität ist aber kein starres Dogma, sondern wurde in den drei Jahrzehnten seit Hasselmanns ersten Arbeiten fortlaufend massiv nach oben und unten korrigiert sowie völlig neu berechnet. Das mathematisch angenommene „Hintergrundrauschen“ des Ozeans wurde durch diese physikalischen Updates erheblich größer und dynamischer angesetzt als zu Hasselmanns Zeiten.
Kein Ende der Änderungen in Sicht. Die Größe kann nur noch steigen.
Das zeigt aber auch, dass die „GMST-Forschung“ eingleisig und physikalisch naiv ist, Nutzen hat das Konstrukt doch nur politökonomisch, oder?
Aus dieser Naivität entsteht reale Gefahr: Wenn die Politik glaubt, das Erdsystem über die Reduktion menschlicher Emissionen im Griff zu haben, übersieht sie, dass die weitaus größeren physikalischen Hebel – die trägen, gigantischen Energietresore der Tiefsee et al. – sich von bürokratischen Verträgen nicht beeindrucken lassen. Wenn ein ozeanischer Riese wie der „Salz-Blob“ erwacht, verpufft die politökonomische Illusion der Steuerbarkeit augenblicklich. Dieser Weg gefährdet und verarmt zugleich.
Richtiger wäre es auf Maximierung der Resilienz zu setzen: Anpassung, Dezentralität, ökonomische Stärke, Wohlfahrt mit Bildung, Forschung und Technologie – Ökosozialismus verbaut diesen optimalen Weg -, oder?
Ich habe es doch immer gesagt:
Ein steigender CO₂‑Gehalt wird uns verbrennen lassen und ein sinkender wird uns
erfrieren lassen (Satire aus).
Drehen jetzt alle durch?
Hier wird mit Gewalt das CO2 als Eiszeitbeendigungsgas in die Manege gezerrt. Erstaunlich wäre, daß es mit schöner Regelmäßigkeit alle 110-120 Tausend Jahre „Salzblobs“ gegeben haben müsste (Eem-Warmzeit, Holstein-Warmzeit u.a.). Die Hinweise zu den Ursachen von Kalt- und Warmzeiten deuten wohl eher in die Weiten des Weltraums.
Nein so sollte man es nicht interpretieren:
Schritt 1: Der kosmische Zündfunke (Die Milanković-Zyklen) ==> Erwärmung
Schritt 2: Die ozeanische Reaktion (Der Salz-Blob erwacht) ==> CO2-Freigabe in Athmosphäre
Einiges spricht dafür, dass dies nicht einmalig passierte, oder?
Die Reihenfolge könnte so gewesen sein. Aber ich würde die kosmischen Hinweise nicht auf die Milankowitsch-Zyklen beschränken. Wie, beispielsweise, wären die Dansgaard-Oeschger-Ereignisse zu erklären? Die Welt ist voller Rätsel und CO2 als Universalerklärung eben völlig untauglich.