David Turver, THE DAILY SCEPTIC
In letzter Zeit hatte man den Eindruck, dass wir in der Energie- und Klimapolitik einen neuen Aufbruch erlebt hätten, nachdem die „Energie-Jedi“ die Debatte gegen das Ziel der Netto-Null bis 2050 für sich entschieden hatten. Die Partei „Reform“ führte den Wahlkampf mit dem Versprechen, das Netto-Null-Ziel aufzugeben. Vor kurzem sind die Tories diesem Beispiel gefolgt, indem sie das Ziel für 2050 aufgegeben, ihren eigenen Plan für günstigen Strom vorgelegt und damit begonnen haben, die Partei von Netto-Null-Eiferern wie Gavin Barwell zu säubern.
Doch das „grüne Imperium“ schlägt mit einem neuen Artikel (hier in der kostenlosen Version) von Tim Stanley im „Telegraph“ zurück, und auch Greg Jackson hat sich zu Wort gemeldet und Stanleys Artikel bejubelt. Sogar DV selbst hat sich eingeschaltet, um Tim Stanley zu unterstützen. Das Problem mit Tim Stanleys Argumentation ist – wie bei vielen Befürwortern von Netto-Null – dass sie auf Eindrücken und Emotionen basiert und nicht auf der Analyse tatsächlicher Daten.
Zeit, sich näher damit zu befassen, was Tim Stanley und Greg Jackson so falsch verstanden haben.
Die Behauptungen von Tim Stanley
Stanley erklärte, die Waldbrände in Europa seien „gnadenlos und hartnäckig“ und würden durch den langen, heißen Sommer „unendlich verschlimmert“. Er wies zudem darauf hin, dass Großbritannien in den letzten sechs Jahren die drei schlechtesten Ernten seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt habe, und warnte, dass bis 2050 voraussichtlich ein Drittel des landwirtschaftlichen BIP von Bangladesch verloren gehen werde. Er erklärte ferner, Pakistan erlebe derzeit einen Solarboom, und bezeichnete es als lächerlich, dass Großbritannien zögere, diesem Beispiel zu folgen. Stanley behauptete ferner, dass sich die Entwicklungsländer mehr Sorgen um den Klimawandel machten als wir. Schließlich charakterisierte er die „Netto-Null“-Skeptiker der Online-Rechten als diejenigen, die sich „in eine Ecke wütender Irrelevanz reden“, „fehlgeleitete Sympathie für den Teufel“ hätten und denen es an Mitgefühl oder Charme mangele. Allerdings wurde er in seinen Ausführungen inkohärent, als er behauptete, er plädiere nicht für ein ideologisches Bekenntnis zur Dekarbonisierung, und sagte, Kemi Badenoch habe Recht, das Dogma der Zielvorgaben aufzugeben.
Greg Jackson befand, Tim Stanleys Artikel sei „hervorragend geschrieben“ und dass Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien „wirtschaftlich zunehmend vorteilhafter sind als die Alternativen mit fossilen Brennstoffen“. Laut Jackson ist Solarstrom der günstigste Strom der Welt, und Onshore-Windenergie sei „wahnsinnig günstig“. Er ist der Ansicht, dass ein freierer Strommarkt erneuerbare Energien nutzen könnte, um die Energiekosten zu senken.
Stanleys Artikel wurde durch ein apokalyptisches Bild von tobenden Waldbränden in Europa illustriert (siehe Abbildung 1). Auch wenn solche Brände für die Betroffenen sicherlich erschreckend sein müssen, sollte die Politik auf der Grundlage von Fakten und nicht anhand emotionaler Bilder gestaltet werden.
Dieses Bild wurde verwendet, um Stanleys Behauptung zu untermauern, dass Waldbrände in Europa gnadenlos und hartnäckig seien und durch lange, heiße Sommer unermesslich verschlimmert würden. Wir können diese Behauptung anhand der von „Our World in Data“ (OWID) bereitgestellten Daten überprüfen, wie in Abbildung 2 dargestellt:
Dies zeigt, dass sich die Lage bei den Waldbränden in Europa keineswegs unendlich verschlimmert, sondern dass die Zahl der Brände auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen liegt. Es sei darauf hingewiesen, dass die Definition von Europa durch OWID ganz Russland umfasst. Doch selbst wenn man den geografischen Geltungsbereich der Grafik auf die EU-27 beschränkt, ist das Jahr 2026 seit Jahresbeginn das sechstschlimmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, wobei die Brandfläche lediglich 42 % derjenigen des schlimmsten Jahres 2012 beträgt. Diese Daten widerlegen die gesamte Prämisse von Stanleys Artikel.
Tim Stanley könnte auch anmerken, dass viele dieser Brände in Frankreich von Menschen verursacht wurden, nur nicht so, wie er denkt – denn in Frankreich wurden 162 Personen wegen des Verdachts auf Brandstiftung bei Waldbränden festgenommen.
Die schlechtesten Ernten in Großbritannien?
Tim Stanley behauptete außerdem, Großbritannien habe in den letzten sechs Jahren die drei schlechtesten Ernten seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Obwohl die Daten von OWID nur bis 2024 reichen, lässt sich anhand von Abbildung 3 erkennen, dass diese Behauptung falsch ist:
Die jüngsten Produktions- und Ertragswerte waren im Vergleich zu den letzten 30 Jahren nicht ungewöhnlich. Der Produktionshöchststand wurde 1984 erreicht, als die Getreideproduktion rund 174 % über dem Referenzwert von 1961 lag; allerdings wurden damals fast 32 % mehr Flächen für den Getreideanbau genutzt. Im Jahr 2024 war die Getreideproduktion doppelt so hoch und die Erträge lagen um 106 % über denen von 1961, obwohl 3,1 % weniger Fläche genutzt wurde. Es sieht ganz so aus, als hätten uns diese bösen, aus fossilen Brennstoffen gewonnenen Düngemittel dabei geholfen, uns zu ernähren. Besorgniserregender ist jedoch, dass die für den Getreideanbau genutzte Fläche offenbar einen Abwärtstrend eingeschlagen hat. Vielleicht ist es doch keine so gute Idee, erstklassiges Ackerland mit Solarmodulen zu bedecken.
Landwirtschaft in Bangladesh bedroht?
Stanleys Behauptung, wonach ein Drittel des landwirtschaftlichen BIP in Bangladesch gefährdet sei, scheint auf einem Bericht der Weltbank aus dem Jahr 2022 zu beruhen. Auch hier verfügt OWID über Daten, die zeigen, dass diese Befürchtung bestenfalls unbegründet ist:
Das landwirtschaftliche BIP in Bangladesch steigt rasant, und die von der Weltbank prognostizierten 13,3 Millionen Klima-Migranten werden wahrscheinlich nicht kommen, da die Zahl der Todesfälle durch Naturkatastrophen in diesem Land von einem einmaligen Höchststand von 1,9 Millionen im Jahr 1943 – bedingt durch eine Dürre – auf nur noch 28 im Jahr 2025 gesunken ist, wobei 10 dieser Todesfälle auf Erdbeben zurückzuführen sind, die natürlich nichts mit dem Klima zu tun haben.
Bangladesch scheint sich zudem mehr um die wirtschaftliche Entwicklung als um den Klimawandel zu sorgen, steigt doch der Energieverbrauch stark und beruht fast ausschließlich aus fossilen Brennstoffen:
Dies widerspricht Stanleys Behauptung, dass Entwicklungsländer sich mehr Sorgen um den Klimawandel machen als wir.
Solarboom in Pakistan?
In seinem Artikel behauptete Tim Stanley außerdem:
Das heutige Pakistan erlebt einen Solarboom. Wie kommt das? Weil Millionen von Bauern, die die durch Korruption in die Höhe getriebenen hohen Strompreise satt haben, günstige Solarmodule aus China gekauft und diese auf ihren Dächern und Balkonen angebracht haben.
Er tadelte Großbritannien daraufhin dafür, dass es diesem Beispiel nicht folge. Es stimmt, dass Pakistan mittlerweile fast 19 % seines Stroms aus Solarenergie erzeugt und der Anteil der Solarenergie rasant wächst. In Großbritannien liegt der Anteil der Solarenergie an der Stromerzeugung bei 6,6 %. Trotz dieser unterschiedlichen Verbreitung der Solarenergie ist die Kohlenstoffintensität der pakistanischen Energieversorgung höher als die von UK, wie aus Abbildung 6 hervorgeht:
Im internationalen Vergleich erzeugt Pakistan sehr wenig Strom: Pro Kopf fallen lediglich 764 kWh an, verglichen mit dem weltweiten Durchschnitt von 3.860 kWh, den 4.203 kWh in UK und den 7.474 kWh in China. Ein wesentlicher Grund dafür, dass abgelegene Regionen Pakistans auf Solarenergie umsteigen ist, dass weniger als 55 % der Haushalte an das Stromnetz angeschlossen sind. Für sie ist der Zugang zu etwas Solarstrom besser als gar kein Strom. Ein weiterer Grund, warum Pakistan für Solarenergie besser geeignet ist, ist der Breitengrad. Pakistan liegt zwischen 23 und 37 Grad nördlicher Breite, wo es sonniger ist als in Großbritannien, das viel weiter nördlich liegt. Aus diesem Grund stufte die Weltbank Pakistan hinsichtlich des praktischen Solarenergiepotenzials in etwa im obersten Quartil der Länder ein, während Großbritannien den vorletzten Platz belegte, knapp vor Irland.
Machen sich arme Länder Sorgen?
Wie oben dargestellt, scheint Bangladesch sich keine allzu großen Sorgen um den Klimawandel zu machen – im Widerspruch zu Tim Stanleys Behauptung, dass arme Länder besorgter seien als wir. OWID stellt auch Daten zu den Kohlendioxidemissionen nach Einkommensgruppen bereit, siehe Abbildung 7:
Auch wenn die Emissionen aus Ländern mit hohem Einkommen wie Großbritannien sinken, steigen die Emissionen aus Ländern mit oberem und unterem mittleren Einkommen stark. Die Emissionen aus Ländern mit niedrigem Einkommen sind gering und steigen nur langsam. Länder mit hohem Einkommen werden ärmer werden und von Ländern mit oberem mittleren Einkommen überholt werden, die ihren Wohlstand steigern wollen.
In Afrika steigt die Nachfrage nach Öl und Gas. So setzt sich beispielsweise der kenianische Landwirt Jusper Machogu für fossile Brennstoffe in Afrika ein, weil er „einfach mit der Schufterei aufhören“ will. Er ärgert sich darüber, dass Greenpeace sich wie ein Neokolonialist verhält und den Bau einer neuen Ölraffinerie in seinem Land blockiert. Ein weiterer Schlag gegen Tim Stanleys unbelegte Tirade.
Sind erneuerbare Energien wirtschaftlich immer attraktiver?
Wenden wir uns nun den Behauptungen von Greg Jackson zu, wonach erneuerbare Energien „wirtschaftlich immer attraktiver“ seien und ein freierer Markt für erneuerbare Energien die Energiekosten senken würde. Wie wir bereits erörtert haben und wie aus Abbildung 8 hervorgeht, hat Großbritannien bereits die höchsten Strompreise für die Industrie in der entwickelten Welt, und auch die Preise für Privathaushalte gehören zu den höchsten überhaupt:
Die Laufzeit von Differenzkontrakten (CfDs) wurde auf 20 Jahre verlängert, und die in der Ausschreibungsrunde AR7 für Offshore– und Onshore-Windenergie zugeschlagenen Preise sind gestiegen. Die Preise für Solarenergie sind leicht gesunken, auf vergleichbarer Basis bei 15-jährigen Verträgen sind sie jedoch ebenfalls gestiegen. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Grundkosten für erneuerbare Energien sinken.
Die Lage verschlechtert sich noch weiter, weil die Kosten für die Einbindung intermittierender erneuerbarer Energien in das Stromnetz in die Höhe schießen. Die Kosten für Ausgleichsmaßnahmen, Reservekapazitäten und den Netzausbau werden sich bis 2030/31 gegenüber dem Niveau von 2024/25 verdreifachen, wie aus Abbildung 9 hervorgeht:
Anstatt „wirtschaftlich immer attraktiver“ zu werden, werden intermittierende erneuerbare Energien immer teurer. Würden wir den Strommarkt liberalisieren – indem wir beispielsweise die CO₂-Steuern auf Strom aus Gaskraftwerken senken, Subventionen für erneuerbare Energien abschaffen und diese dazu verpflichten, ihre Netzanbindungskosten selbst zu tragen –, würden die meisten Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien scheitern und es gäbe kaum neue Investitionen. Greg Jackson irrt in beiden seiner Hauptargumente.
Wem fehlt es an Mitgefühl?
Tim Stanleys emotionalste Aussage war, als er den „Netto-Null“-Skeptikern vorwarf, sie hätten ihr Mitleid fehlgeleitet auf den Teufel gerichtet und es mangele ihnen an Mitgefühl. Man könnte sich fragen, was daran mitfühlend sein soll, Strom so teuer zu machen, dass Familien sich zwischen Heizen und Essen entscheiden müssen. Wo bleibt das Mitgefühl für die Öl- und Gasarbeiter in Aberdeen, die jeden Monat 1.000 Arbeitsplätze verlieren? Gibt es auch nur ein Fünkchen Mitgefühl für die Stahlarbeiter in Port Talbot, die Raffineriearbeiter in Grangemouth oder die Tausenden weiteren Menschen, die in anderen energieintensiven Branchen wie der Petrochemie, der Chemie, der Keramik- und der Glasindustrie ihren Arbeitsplatz verlieren? Ist es nicht schlichtweg unzumutbar, den Entwicklungsländern die günstigen und reichlich vorhandenen Kohlenwasserstoffe vorzuenthalten, die sie für ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung benötigen?
Wir wissen, dass die Energie-Jedi die Debatte gewinnen, wenn das „grüne Imperium“ auf emotionale Bilder und verlogene Schmähungen zurückgreifen muss, um seinen Standpunkt zu vertreten. Keines von Tim Stanleys Argumenten hält einer genauen Prüfung stand, und der Jubel-Fan Greg Jackson sieht sich gezwungen, völlig falsche Behauptungen aufzustellen, um zu verhindern, dass sein Unternehmen Octopus Energy in weitere Verluste stürzt.
Das Problem ist, dass Lügen schon um die halbe Welt gereist sind, bevor die Wahrheit überhaupt ihre Stiefel angezogen hat – daher kann der Gegenangriff des „grünen Imperiums“ vorübergehend wirksam sein. Aber eines ist sicher: Die Energie-Jedi werden zurückkehren, und die wirtschaftliche und physikalische Realität wird sich durchsetzen.
David Turver writes the Eigen Values Substack page, where this article first appeared.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/08/04/green-empire-strikes-back/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
























Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Spannend ist ja die Angabe der stark steigenden Industrie-Strompreise GBs.
Dabei sind hohe Preise auf mindestens 15,3 ct/kWh alleine als garantierte Erzeugervergütung auf 35 Jahre festgeschrieben, plus Inflationsausgleich.
Aber erst, wenn Hinkley Point C eines Tages vielleicht ans Netz gegangen sein wird.
EDF befürchtet, die bereits heute genannten wie befürchteten 55 Mrd € Baukosten könnten bis Inbetriebnahme weiter steigen. EDF ist über das Projekt pleite gegangen, musste vom französischen Staat (= Steuerzahler) gerettet werden, indem aufgelaufene Schulden über 60 Mrd übernommen wurden.
Quizfrage: Ist Atomstrom dieser „Grünstrom“, mit dem der Bürger ausgenommen wird?
Hat ja alles auch nichts mit überbordender Bürokratie zu tun, nicht wahr ?
Versuch, Sicherheit einzubauen oder Bürokratie?
Ja, das grüne Imperium schlägt zurück, man will sich das CO2-Geschäftsmodell nicht zerstören lassen. Aber nicht nur das grüne Imperium, die roten Socken von der SPD sind dabei, die Demokratie in Niedersachsen Schritt für Schriftt abzuschaffen. Das berichtet heute Focus online: https://www.youtube.com/watch?v=a67Fz_3QFMU
Das ist seit 2013 dokumentiert
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIROCommonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia 2013_07_03
https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Schul-Biologie CO2 ist Dünger
Zu wenig CO2 –> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
2021_10_20
https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierendgrossen- duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
National Bureau of Economic Research https://www.nber.org/
Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth_ CO₂ Fertilization of US Field Crops Issue Date October 2021 Revision Date December 2025 https://www.nber.org/system/files/working_papers/w29320/w29320.pdf https:/doi.org/10.3386/w29320
Neue Studie: Indien wird grünerAnalysis of net primary productivity trends in India by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data
2026_01_08
Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs.
Neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay:
https://doi.org/10.1088/2515-7620/ae2e98
Increasing tree size across Amazonia2025_09_25
„Wir stellen fest, dass die Baumgröße in allen Größenklassen zugenommen hat… Die beobachteten Muster entsprechen den Erwartungen aufgrund der erhöhten Ressourcenverfügbarkeit, insbesondere aufgrund des steigenden atmosphärischen CO₂- Gehalts.“
https://doi.org/10.1038/s41477-025-02097-4
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds2016_04_26
https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilization-greening- earth-study-finds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard2016_04_16
https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
NihK Wilhelmshaven
Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung
Zwischen römerzeitlichem Klimaoptimum und dem Jahr ohne Sommer 1816 – Klimatische Veränderungen und ihre Folgen für die Landschafts-, Vegetations- und Besiedlungsentwicklung
https://nihk.de/forschung/aktuelle-projekte/zwischen-roemerzeitlichem-klimaoptimum-und-dem-jahr-ohne-sommer-1816
Klimaveränderungen der Vergangenheit
Otto von Guericke
Universität Magdeburg
https://www.ltv.ovgu.de/ltv_media/Downloads/PDF/Mechanismus+Treibhauseffekt/Kapitel+6+_+Vergangenheit-p-1710.pdf
Bild v6.2 Mitteltemperaturen der Nordhemisphäre der letzten 11 000 Jahre
(Lüdecke 2018, Kehl 2008)
Paläoklima
Klima im Römischen Reich rekonstruiert
science.ORF.at
2024_01_26
https://science.orf.at/stories/3223275/
GEOCARB III: A REVISED MODEL OF ATMOSPHERIC CO2 OVER PHANEROZOIC TIME
Yale University
CO2 kritisch niedrig
2001_02_00
https://www.geocraft.com/WVFossils/Reference_Docs/Geocarb_III-Berner.pdf
20000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – von der Eiszeit in die Gegenwart
Universität Stuttgart
2002
http://dx.doi.org/10.18419/opus-1619
Climate and the Carboniferous Period
Plants and Fossils of Werst Virgina
CO2 kritisch niedrig
2009_03_21
,https://www.geocraft.com/WVFossils/Carboniferous_climate.html
Herr D.Ing. Rosemeyer, Sie zeigen eine Grafik mit Globaltemperaturen für die letzten 800 Mio Jahre. Mitstreiter von Ihnen lachen andere aus, wenn diese eine Globaltemperatur-Entwicklung allein für heute bis 1880 zurück aufzeigen.
Wie ist’s denn nun richtig?
Herr Lex, der von Ihnen aufgezeigte Widerspruch existiert nur an der Oberfläche und in Ihren Gedanken, weil hier zwei völlig unterschiedliche wissenschaftliche Konstrukte unter demselben Namen („globale Temperatur“) vermengt werden. Wenn man die zugrundeliegende Methodik betrachtet, argumentieren die Skeptiker an dieser Stelle erkenntnistheoretisch nicht inkonsistent:
Die moderne GMST (Globale Mittlere Oberflächentemperatur):
Dies ist ein statistisches Aggregat. Hier werden punktuelle, zeitlich hochfrequente Messwerte (Anomalien) von Wetterstationen etc. mathematisch über Gitterboxen flächengewichtet nicht-thermodynamisch zusammengerechnet.
Die Kritik, dass das zehntelgradgenaue nicht-thermodynamische Mitteln einer intensiven thermodynamischen Zustandsgröße (Temperatur) über ein extremes Nicht-Gleichgewichtssystem hinweg physikalisch problematisch ist, ist eine legitime wissenschaftliche Debatte (vgl. Essex, McKitrick et al.). Die GMST ist ein konstruierter Indikator, kein direkt messbarer, homogener, ein physikalisch entleerter Zustand, der nach Aussage der Konsenswissenschaft das Klima und dessen Veränderung repräsentieren soll.
Die paläoklimatische „Temperatur“-Kurve (z. B. nach Scotese):
Hier gibt es überhaupt keine Messwerte, die man statistisch mitteln könnte.
Diese Kurven sind das Ergebnis einer inversen Modellierung von globalen Klimazuständen. Geologen nutzen qualitative Indikatoren (Verteilung von Kohlesümpfen, Evaporiten, Bändertonen oder Isotopen-Verhältnisse) und übersetzen diese großräumigen Muster über komplexe Transferfunktionen in ein „Temperatur-Äquivalent“. Auch das darf man kritisieren.
Ein Skeptiker kann die moderne GMST als statistisches Artefakt ablehnen und gleichzeitig die erdgeschichtlichen Kurven akzeptieren, ohne sich zu widersprechen. Denn letztere sind keine mathematisch gemittelten Thermometerdaten, sondern makroskopische Modelle, die das Verschieben von Klimazonen über Jahrmillionen visualisieren.
Wissen Sie, Herr Lex: Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, darf man sich am Ende nicht wundern, dass daraus kein Kirschkuchen wird, oder? 🙂
Holz fängt bei einer Temperatur von 280-340°C (Zündtemperatur) an zu brennen. Bei dieser Temperatur ist das ganze Restwasser (15-20 %) im Holz bereits verdunstet und die Hauptbestandteile Zellulose, Hemizellulose und Lignin zerfallen.
Tagesschau berichtet Unsinn: Waldbrände nehmen nicht zu, sondern gehen seit 2003 zurück
2024:06_28
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/tagesschau-berichtet-unsinn-waldbraende-nehmen-nicht-zu-sondern-gehen-seit-2003-zurueck
https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen.
Die Letzte Eiszeit dauerte etwa 60.000 Jahre und war geprägt von starken Klimaschwankungen. Seit etwa 11.000 Jahren befinden wir uns im sogenannten Holozän oder Neo-Warmzeit, welches durch ein stabiles Klima geprägt war. Tatsächlich fanden die frühen Hochkulturen am Nil und im Zweistromland ideale Bedingungen vor, welche ihnen sehr gute Ernteerträge einbrachten, was den Aufstieg Ägyptens und Mesopotamiens erst ermöglichte. Die Sahara war zu dieser Zeit eine Savanne mit reichlichen Wasservorkommen durch die Giraffen und Elefanten zogen, wie alte Fels- und Höhlenmalereien bezeugen.
Auch die als Optimum der Römerzeit bezeichnete, recht warme Periode zwischen 100 und 500 n. Chr. fällt wohl nicht ganz zufällig mit der Blütezeit des Römischen Reiches zusammen. Jedenfalls steht diese Epoche in deutlichem Gegensatz zu dem darauffolgenden Pessimum der Völkerwanderungszeit. Denn zwischen etwa 400 und 600 n. Chr. verschlechterten sich die klimatischen Bedingungen in Europa wieder und die ausbleibenden Ernten zwangen viele germanische Völker ihren angestammten Lebensraum zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen.
Wie jedes Jahr wird wieder herauskommen, dass es sich bei den Waldbränden in erster Linie um Brandstiftung handelt und Nachlässigkeit. „ Mégot jeté, forêt brûlée“ steht im Süden Frankreichs über den Autobahnen.
Immer die gleichen ollen Kamellen. Man ordnet zu und ignoriert…..🥱 Dümmlich und außerhalb jeglicher Vielschichtigkeit der Dinge.
Blau 👉 Himmel, dabei ist auch die AFD so schön blau.😉😂
Klimaerwärmung 👉 Waldbrände,
Meinungsabweichler 👉 Verschwörungstheoretiker,
Klapperstorch 👉 Kinder,….
ODER
Waldbrände auf niedrigstem Stand…..👉 Hilfe, Lüge, Verschwörung, w e g !
Hitzetote ? … die Strände Südeuropas quillen über ..👉 Hilfe, Lüge, Verschwörung, w e g !
Die Alternativen werden immer teurer…👉 Hilfe, Lüge, Verschwörung, weg !
Sie werden versagen. Sie sind bereits dabei. Realität setzt sich durch. Dummheit nicht.
Umdeuten ist eine hohe Kunst. In einigen Jahren werden wir umgedeutete Geschichte lesen müssen.
Z.B. Sommer 2026, Ende Juli, Spanien:
Auch die spanische Enklave Ceuta, direkt am Meer gelegen, hatte zahlreiche Hitzetote zu beklagen. Am Rande eines schlecht abgezäunten marokkanischen Schwimmwettbewerbs ertranken über 70 junge Nichtschwimmer:innen.
Die spanischen Behörden reagierten schnell, ließen keine sekundären Haiangriffe zu und bereiteten nach Medienberichten eine Einrichtung vor, um bis zu 200 Leichen vor weiteren Hitzeschäden schützen zu können. Von einer Vollversorgung für die Fehlgeschwommen wurde abgesehen.
Der Aufruf zu dem tragischen Schwimmwettbewerb, mit Hitzefolgen, wurde weder direkt noch indirekt von spanischen Behörden unterstützt oder verhindert, es wurden weder direkt noch indirekt Preise in Form eines europäischen Bleiberechtes z.B. für die ersten 20.000 Anschwimmenden ausgelobt, sagte man in Spanien. Giorgia Melonie und Mette Frederiksen sahen es seinerseits etwas anders, und warnten vor weiteren Hitze -Tragödien, oder?
….🤣…wirklich nicht übel, Fortsetzung folgt….Meloni und Frederiksen warnen in den Öffis vor weiteren Hitzetragödien, während still und leise freundliche Einladungen für gut ausgestattete Schwimmwettbewerbe an der Ostsee und vor Sizilien von den Damen organisiert werden. Die Erlöse der karitativen Veranstaltungen werden direkt zur Unterstützung der Ukraine an das Privatkonto von Flottomir Selenskyj, der alten Koksnase und Waffensammler aus Leidenschaft, überwiesen….😉 Oder ?
Im Moment sind Waldbrände in der Klimakirche höchst beliebt und können möglicherweise nur getoppt werden durch fehlendes Wasser in unseren Flüssen. Nun denn: ich habe mir erlaubt ChatGPT zu fragen, warum Our World in data weniger Waldbrände für 2025 bringt als Copernicus? Es gibt folgende Antwort: „Interessanterweise nutzt die Plattform Our World in Data für ihre Visualisierungen das Global Wildfire Information System (GWIS), welches eine Gemeinschaftsinitiative von Copernicus und der NASA ist. Es handelt sich also nicht um grundlegend falsche Daten, sondern um eine unterschiedliche Interpretation und geografische Betrachtung. Der scheinbare Widerspruch liegt an der Unterscheidung zwischen globalen Trends und extremen regionalen Mustern sowie an den unterschiedlichen Messgrößen (verbrannte Gesamtfläche vs. Intensität/Emissionen)“.
Huch…da wird es wieder total schwurbelig (vermutlich wegen der Koryphäen des Imperial College) und jeder befeuert seine Daten wie vom Geldgeber gewünscht! Am besten man macht als Leser noch einmal einen Tanz ums Goldene Kalb und befragt blauäugig dann die Oberpriester im ÖRR, wie Lesch oder Latif. Unsere Klimajournalismus.de -Auguren sollten allmählich anfangen ihren selbsterteilten Auftrag ernster zu nehmen und geschwurbelte Daten von Regierungsorganisationen per DSA aus dem www entfernen zu lassen. Sonst wird es mit dem (gut bezahlten) Weltuntergang nie etwas und fossile CO2-Moleküle treiben mit unsäglicher IR-Gegenstrahlung weiter ihr Unwesen und machen die Erde immer grüner.
Ob es mehr brennt oder weniger, CO2 hat damit nichts zu tun. Da es keinerlei Beweise gibt, dass CO2 irgendwas an den Temperaturen dreht, muss sich die Klimakirche täglich irgendwas an Katastrophenzunahmen einfallen lassen, um den Leuten, den Deutschen Angst einzujagen, damit sie brav und ohne zu murren ihre CO2-Rettungssteuer entrichten.
So ist das, weg mit diesem CO2-Klimalüglen-Gesindel.