Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC
Es hat ein paar Tage gedauert, bis die Klima-Chaoten die beste Auslegung gefunden hatten, um der jüngsten Feststellung des IPCC entgegenzuwirken, wonach der RCP8.5-Modellpfad „unplausibel“ sei. Eine notwendige Aufgabe natürlich, da die schockierende Entscheidung des wichtigsten klimawissenschaftlichen Gremiums der UN über eine Reihe unmöglicher Annahmen die Gültigkeit fast aller gängigen, die Netto-Null-Ziele unterstützenden Klimakatastrophen-Szenarien zunichte gemacht hat, die in den letzten 15 Jahren veröffentlicht worden waren. Als Erster meldete sich Adam Vaughan von der Times zu Wort und erklärte, das apokalyptischste Worst-Case-Szenario sei „dank des raschen Anstiegs der erneuerbaren Energien“ ausgeräumt worden.
Das ist die dürftige Erklärung, welche die „unplausiblen“ Autoren des IPCC selbst vorbringen, doch leider wird sie durch die Fakten nicht gestützt. Im Jahr 2011, zu Beginn des RCP8.5-Wahns, machten Wind- und Solarenergie 0,8 % der weltweiten Energieerzeugung aus. Nach den neuesten vollständigen Zahlen für 2023 von „The World in Data“ stieg dieser Anteil auf 4,5 %. Mit anderen Worten: Der Anteil der weltweiten Wind- und Solarenergieversorgung am Gesamtverbrauch stieg von vernachlässigbar auf fast vernachlässigbar – und das, obwohl Billionen Dollar für eine immer teurer werdende Energiequelle ausgegeben wurden, die unzuverlässig ist und ganze Industriezweige zerstört.
Die Befürworter griffen diese scheinbar beste Erklärung schnell auf:
„Vernachlässigbar“ ist ein Begriff, der einem ebenfalls in den Sinn kommt, wenn man bedenkt, dass Vince’s Onshore-Windpark „Ecotricity UK“ lediglich 0,06 % zur aktuellen Stromerzeugung in UK beiträgt. In den letzten 20 Jahren hat er jedoch die alles andere als vernachlässigbare Summe von 145 Millionen Pfund an Subventionen kassiert, die von den britischen Verbrauchern bezahlt worden sind. Strom macht nur 20 % des gesamten britischen Energieverbrauchs aus, sodass Vince’ Beitrag zum Gesamtwert mit 0,012 % nicht so sehr vernachlässigbar als vielmehr praktisch unsichtbar ist. Berechnungen darüber, wie viel globale Erwärmung durch all diese kostspieligen Anstrengungen verhindert wurde, sind leider unmöglich.
Nebenbei erwähnt Vince auch einen neuen Höchstwert von 3,5 °C, eine Senkung gegenüber den bisherigen 4,5 °C. Diese Zahl wird auch von Adam Vaughan genannt und ergibt sich aus leicht abweichenden Berechnungen. Der unter RCP8.5 ermittelte Temperaturanstieg wird allgemein auf 3,9 °C bis zum Jahr 2100 ausgehend von einer Basisperiode von 1850–1900 geschätzt. Der Wissenschaftsautor Roger Pielke Jr., der die Öffentlichkeit erstmals auf das „unplausible“ Ergebnis aufmerksam machte, berechnet, dass ein neu vorgeschlagenes Hochszenario einen maximalen Temperaturanstieg von 3 °C vorsieht. Das ist natürlich immer noch lächerlich, da es sich hier um den IPCC handelt, eine politisch finanzierte Einrichtung, welche die Ansicht wissenschaftlich untermauert, dass fast die gesamte globale Erwärmung im Industriezeitalter durch einige wenige Spurengase in der Atmosphäre verursacht wird. Seit der vorindustriellen Zeit und dem Ende der Kleinen Eiszeit hat sich die Erde um etwa 1 °C erwärmt. Es scheint noch nicht alles verloren für die Clickbait-Wissenschaftler und ihren Erfüllungsgehilfen, die in den Mainstream-Medien bizarre Behauptungen aufbauschen. Nun deuten die in Computermodelle eingespeisten High-End-Annahmen einen möglichen Anstieg von etwa 2 °C in nur 74 Jahren an, verglichen mit 3 °C. Kommt zurück, Roger Hallam und Extinction Rebellion – alles ist vergeben.
Um kurz abzuschweifen: Es wird interessant sein zu sehen, ob Dale Vince angesichts des Scheiterns des RCP8.5-Szenarios seine Meinung bezüglich der Inhaftierung von Klimaleugnern geändert hat. Im Juli 2024 veröffentlichte er auf Twitter, heute X, folgenden Beitrag zur Unterstützung von fünf Klimavandalen, die die wichtige Londoner Ringstraße M25 lahmgelegt hatten. Einer der wahnsinnigen Störer, die die Rettungsdienste in große Gefahr brachten, war Roger Hallam, der anschließend zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war. Die Aktion wurde von Just Stop Oil organisiert, einer Gruppe, die von Vince 340.000 Pfund erhalten hatte.
Die Argumentation, man stünde „vor dem Weltuntergang“, hat mehr als nur einen Hauch der RCP8.5-Hysterie an sich. Befürwortet Vince immer noch, Menschen ins Gefängnis zu stecken, die einige der lächerlichen Geschichten in Frage gestellt haben, die aus diesen mittlerweile diskreditierten Annahmen hervorgegangen sind? Gibt es noch andere Bereiche des wissenschaftlichen Untersuchungsprozesses, in denen er Haftstrafen für diejenigen für angemessen hält, die die „feststehende“ Darstellung hinterfragen? Ich finde, das sollte uns mitgeteilt werden.
Leider deutet Vaughans Artikel darauf hin, dass die alte Garde die Warnungen à la Hallam vor der bevorstehenden Apokalypse noch nicht aufgegeben hat. Der leitende Autor der IPCC-Szenarien Detlef van Vuuren erklärte, dass „Unsicherheiten“ hinsichtlich der Empfindlichkeit des Erdklimas gegenüber weiteren Treibhausgasen „bedeuten, dass die Erwärmung selbst bei diesem leicht emissionsärmeren Pfad immer noch über 4 °C liegen könnte“. Solche Formulierungen geben natürlich grünes Licht für künftige Panikmache, die darauf abzielt, die verblassende Fantasie der radikalen Linken von „Netto-Null“ aufrechtzuerhalten. Die in Bezug auf Kohlendioxid festgestellten „Unsicherheiten“ beziehen sich wohl kaum auf das Fehlen eines schlüssigen Temperaturzusammenhangs über 600 Millionen Jahre hinweg oder auf die Überlegung, dass die Erde in der Vergangenheit bei Gaskonzentrationen gediehen ist, die um ein Vielfaches höher waren als die heutigen, stark reduzierten Werte. Keine Chance. Wenn man bewusst eine Massen-Klimapsychose für die Bevölkerung kontrollierende Ziele schürt, geht es bei der Panikmache um Unsicherheiten nur darum, hinterhältig Szenarien anzudeuten, die selbst König Charles, Sir David Attenborough und die schwedische Untergangs-Ikone für etwas übertrieben halten könnten.
Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung: Auf X gibt es dazu einen sehr interessanten Kommentar mit Forderungen, denen man sich nur anschließen kann! Und bei achgut.com einen weiteren Kommentar dazu.

















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Nun, laut allgemeiner Statistik leben in der EU 450.300.000 Menschen. Die angeblichen und eher geschätzten 63.000 Hitzetote machen da laut Taschenrechner gerade mal 0,013990673 % der gesamten Bevölkerung aus. Der Humanmediziner hat wohl vergessen seinen Taschenrechner zu benutzen, ehe er seine überaus wichtige Weisheit in die WHO-Welt verbreiten musste – oder was ich eher denke, er will damit heftige Ängste schüren. Gibt es da nicht tausend wichtigere medizinische Probleme, Forschungen und Untersuchungen?
Biostatistik ist in der medizinischen Ausbildung ein sehr wichtiges Fach, unbestreitbar – einschließlich der Prozentrechnung samt Interpretation daraus resultierender Ergebnisse. Internationale Panik schüren … das hat sich der politisch agierende Herr Doktor offensichtlich als seinen beruflichen Werdegang vorgenommen. Na ja – SPD halt.
IPCC TAR14.2.2.2
Balancing the need for finer scales and the need for ensembles In sum, a strategy must recognise what is possible. In climate research and modelling, we should recognise that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible. https://web.archive.org/web/20171207015349/https:/www.ipcc.ch/ipccreports/tar/ wg1/505.htm
Sorry, aber der steuerfinanzierte DWD wird sich dem IPCC nicht anschließen, nur weil ein Klimaszenario nicht plausibel ist. Man müsste auch die Website „Basisfakten zum Klimawandel“ umschreiben (s.link) und auf wundervoll modellierte knallige Temperaturkarten für deutsche Zukunften nahe am Untergang verzichten (s. Abb.). Das wäre nicht zumutbar. Aber vielleicht kommt der IPCC zu einer neuen Zielsetzung und ändert seine Strategie komplett. Denn es gibt ja aufgrund statistischer Untersuchungen eine medizinische Optimaltemperatur für den Menschen bei 23,2° C. Sollten die Klimafanatiker der Klimakirche jetzt auf die Idee kommen, jeder Mensch hätte einen Rechtsanspruch auf diese „Optimaltemperatur“ hätten wir ein riesiges Problem, aber nicht nur bei der Intensität der Rottöne in Klimawunschkarten.
https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/klimawandel_node.html
seit 25 Jahren Jahren, Trittin eNerGie(R)wende, sage ich: „und stellt euch mal vor, eines Tages müssen sich diese schizos eingestehen: ALLES, einfach ALLES KOMPLETT überflüssig, IRRELEVANT für`S kLima, ABER: ALLES ZERSTÖRT!!! MUTWILLIG & ABSOLUT GRUNDLOS“
HEUTE sind wir fast an dem Punkt, aber was ein echter germano fAscho ist, der geht iMMer bi$$ zum absoluten Ende, so auch der gemeine kLima Fascho, klabauti & co, who irre, EUdSSR dIktatorInnInnen, bis luischen, aLLe bis zum uNterGANG…wie eh und je.
Das ist bei Lauterbach nicht angekommen. Im Gegenteil.
Er sagt:
„Die WHO soll die Klimakrise offiziell zur gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite ausrufen.“
Damit könnte der Klimawandel auf die gleiche Gefahrenstufe gestellt werden, wie die Covid-19-Pandemie. Was auf den ersten Blick bizarr wirken könnte, ist wissenschaftlich bereits belegt: Der Klimawandel beeinträchtigt die menschliche Gesundheit. Wie eine neue Studie zeigt: Bereits mitten in Europa.
Lauterbach sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa): „Die WHO muss der Bekämpfung der Klimakrise mehr Aufmerksamkeit widmen. Abwarten im Verlauf der Katastrophe macht keinen Sinn.“ Jährlich sorgten die Folgen der Verbrennung fossiler Brennstoffe in Europa für 600.000 Todesfälle, dazu kämen 60.000 Hitzetote.
„Es wird Zeit, dass wir erkennen, dass wir es mit einem medizinischen Notfall zu tun haben.“ Der Bericht, über den zunächst der Spiegel berichtete und der auch der dpa vorliegt, sollte am Sonntagnachmittag der WHO übergeben werden. Diese hält am Montag ihre jährliche Weltgesundheitsversammlung ab.
Die Experten rufen die WHO unter anderem auf, einen Klima-Informations-Hub mit Faktenchecks und seriösen Prognosen auf wissenschaftlicher Basis bereitzustellen. Außerdem werden Regierungen aufgefordert, die Klimakrise in ihrer nationalen Sicherheits- und Gesundheitspolitik zu verankern. Beschäftigte in Gesundheitsberufen müssten zudem besser im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaanpassung ausgebildet und Regionen besser bei der Transformation unterstützt werden.
Wer schickt diesen Mann endlich in die Hölle da wo er hingehört.
Die ganzen globalen Institutionen wie WHO, UNO, EU und NATO auch.
Das gehört komplett zerschlagen. Nix mit Reformierung. Nur dann können wir wieder richtig aufatmen.
Das mit dem Erfolg der Energiewende ist natürlich Blödsinn. Das macht keine 0,1°C aus. Aber Björn und Co. werden es weiter glauben.
Deutschland will seine Klimaziele noch schärfer verfolgen, da die nicht gehalten werden können.
Die „unplausiblen“ Katastrophenzahlen des RCP8.5-Modellpfades sind ja nur die Spitze des Eisbergs in der Fehlinterpretation des IPCC bezüglich des Wassersampfeffektes!
Nach dem IPCC gilt folgender Zusammenhang:
o Eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre entspricht einer direkten Erwärmung von ca. 1 Grad Celsius. (Das kommt in einer klaren, wolkenlosen Atmosphäre so etwa hin.)
o Die Erwärmung durch CO2-Verdoppelung erhöhe auch den Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre, was eine weitere Erwärmung von 2 Grad Celsius verursache, also ergäbe sich insgesamt 1 + 2 = 3 Grad Celsius!
Das letze Argument wird durch Messungen nicht bestätigt. Im Gegenteil:
Berücksichtigt man Verdampfungs- und Wolkeneffekte, dann erkennt man, daß der reine Treibhauseffekt sehr stark gebypaßt wird, weil besonders über die Verdampfung am Boden und Kondensation des Wasserdampfes in der Höhe sehr viel Wärme wegtransportiert und bei einer „Klimaerwärmung“ vom den Wolkenoberflächen verstärkt in den Weltraum abgestrahlt wird.
Schätzt man dies mit den allgemein akzeptierten Daten ab (die mittlere Evaporation entspricht etwa 80 W/m^2) dann kommt anstatt des vom IPCC behaupteten Verstärungsfaktors von etwa 3 lediglich einer von etwa 0.6 heraus: Bei „Klimaerwärmung“ tritt also eine negative Rückkpopplung auf, wie es in jedem „vernünftigen“ Regelsystem der Fall ist. Viele wirkliche Experten kommen auf dieselben Zahlen.
Die vom IPCC vorhergesagten 3.5 Grad bei einer CO2-Verdoppelung müssen demnach grob um den Faktor 10 zu hoch sein.
Der eigentliche Zusammenbruch der Klimavorhersagen des IPCC stehen erst noch aus. Tragen wir alle dazu bei, daß er möglichst bald stattfindet!
MfG
G.Wedekind