Von Jo Nova
Ganz oben auf dem magischen Zauberbaum benötigt die billigste Energieform noch mehr Subventionen. Immer weiter Geld rein damit…
Die australische Energiemarktkommission (AEMC) hat nun stillschweigend eingeräumt, dass sie die Hoffnung aufgegeben hat, dass Wind- und Solarenergie jemals günstiger als Kohle sein werden. Stattdessen sind erneuerbare Energien so wenig wettbewerbsfähig, dass sie weitere zehn Jahre Subventionen benötigen werden – oder so lange, bis das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet wird.
Es ist so aufschlussreich. Früher dachte man vielleicht (oder gab zumindest vor), Subventionen dienten dazu, die unzuverlässigen Generatoren über die Entwicklungshürde zu bringen, damit sie auf dem freien Markt konkurrenzfähig sein könnten. Doch nach 20 Jahren Subventionen gibt es keine neuen Skaleneffekte mehr, auf die man warten könnte. Wir haben den Tiefpunkt der Kosteneffizienzkurve erreicht und befinden uns nun wieder am anderen Ende. Die Kosten steigen, da neue Projekte in noch weiter entlegenere Gebiete verlegt werden müssen und auf den Bau unmöglicher Übertragungsleitungen warten müssen. Die Windräder wurden immer größer, bis es zu einer bösen Überraschung bei den Wartungsrechnungen kam , die die Siemens-Aktien an einem einzigen Tag um 36 % einbrechen ließen.
AEMC vertritt die Ansicht, dass man zu einem freien Markt zurückkehren werde, sobald die Kohlekraftwerke aufgrund massiver staatlicher Subventionen vom Netz gedrängt würden. Sie könnten genauso gut behaupten, dass Wind- und Solarenergie niemals so günstig sein werden wie Kohle.
Wie könnte der neue, unfreie Markt nach dem Kohlezeitalter überhaupt billiger sein als der alte?
Perry Williams, The Australian
Australiens offizieller Energiepolitikberater sagt, dass die staatlichen Subventionen für erneuerbare Energien wahrscheinlich so lange beibehalten werden, wie die Kohleverstromung in Betrieb bleibt, wodurch die Garantieprogramme für mindestens ein weiteres Jahrzehnt gesichert werden.
Es liegt nicht an den erneuerbaren Energien, sondern daran, dass wir einen „geordneten Übergang“ (zu einem erzwungenen, fixierten und unfreien Markt) benötigen:
Die australische Energiemarktkommission erklärte, dass Absicherungsmechanismen erforderlich seien, um einen geordneten Übergang zu grüner Energie zu gewährleisten, wenn die Kohleverstromung aus dem nationalen Stromnetz ausscheidet.
Entschuldigung, haben wir gesagt, die Subventionen würden enden? Wir meinten „vielleicht“.
„Werden wir diese Phase irgendwann überwinden, wenn die Regierungen keine neuen Kraftwerkskapazitäten mehr garantieren? Vielleicht, sobald wir den Kohleausstieg vollzogen und diese Übergangsphase abgeschlossen haben?“, sagte Tim Jordan, Kommissar der AEMC, am Dienstag auf der Citi Australia and New Zealand Investment Conference.
Das ganze Gerede von freien Märkten ist nur eine Illusion:
„Wir können dann zu einem stärker marktorientierten Ansatz zurückkehren, bei dem das zugrunde liegende Nachfragewachstum darüber entscheidet, ob neue Kapazitäten geschaffen werden.“
Herr Jordan sagte, Industrie und Regierung sollten darauf hinarbeiten, dass „Marktprinzipien wieder die Oberhand gewinnen“, sobald der Übergang von Kohle zu erneuerbaren Energien abgeschlossen sei.
Wie nennen wir einen freien Markt, wenn der billigste Konkurrent verboten ist?
Wenn die Subventionen für erneuerbare Energien erst dann enden, wenn die Kohleverstromung vollständig abgeschafft ist, sieht es eher so aus, als ob ihr Hauptziel nicht so sehr die Förderung erneuerbarer Energien, sondern vielmehr die Zerstörung der Kohle gewesen wäre…















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Leider verkommt die Net-Zero-Besessenheit zu einer Doppelsubventionierung, die den Volkswirtschaften schadet: „Klimatisch gute“ Subventionen, um den Kraftwerken wirtschaftlich das Garaus zu machen, und dann „notwendige“ Subventionen, damit die Kraftwerke zwecks Versorgungssicherheit trotzdem weiter betrieben werden. Zumindest solange keine Akkus von gigantischer Kapazität und Kosten bereit stehen.
Geht aber nicht ewig, das Geld wird rechtzeitig, vorzeitig alle sein: Gerade als der Bauer seinem Pferd das Fressen abgewöhnt hatte, ist es gestorben, oder?
Australien beschleunigt die Energiewende massiv, um den schrittweisen Kohleausstieg aufzufangen.
Treiber dieser Entwicklung sind vor allem die Photovoltaik und
Onshore-Windkraft in Kombination mit riesigen Batteriespeichern.
Seit kleine Speicher für den Privatgebrauch gefördert werden, sind
gleich mehrere Effekte zu beobachten. Ambitionierte Ziele inklusive.Sunwiz, ein australisches Marktanalyseunternehmen, zeigt im aktuellen Bericht, der bis zum März 2026 reicht, dass sich die Installation von privaten Batteriespeichern in ganz Australien um ein Vielfaches beschleunigt hat.
Noch nie wurden in einem Monat mehr Solaranlagen installiert und Batteriespeicher verkauft.
Im März 2026 wurden +1,6 GWh hinzugefügt, deutlich mehr als in allen Vormonaten.
In Deutschland lag der Zubau von Heimspeichersystemen laut der RWTH Aachen in letzter Zeit bei etwa +0,4 GWh pro Monat.
Entsprechend ambitioniert werden die Ausbauziele für erneuerbare Energien gesteckt.
Im Bundesstaat South Australia sollen 100 Prozent des Stroms bis Ende 2027 aus erneuerbaren Energiequellen kommen.
Vor Zielereichung ist Australien pleite, oder?
Warum sollen die Australier in ihrem Klimawahn glücklicher sein als die Deutschen. Wir hier haben einen Kanzler den es im betreuten Denken besonders schlecht erwischt hat und das zu unserem volkswirtschaftlichen und ökologischen Schaden. Lt. dpa-Meldung faselte er auf dem Katholischen Kirchentag davon, Deutschland muss Vorreiter werden das „schlimme“ CO2-Molekül auszumerzen, um bis 2045 „klimaneutral“ zu werden. Jeder erkennt bei diesem Kanzler ist Hopfen und Malz verloren. Der hat statt Biologie-Unterricht vermutlich nur Unterricht besucht mit Themen wie blackrock-Kapitalismus in Wort und Bild. Der hat vom Molekül des Lebens CO2 noch nie etwas gehört @Josef Kowatsch, sondern will jetzt Technologien aus Sondervermögen befeuern, die diesem Molekül den Garaus machen sollen. Wir werden wieder einmal von den Fähigsten der Fähigen in die deutsche Zukunft geführt. Ich bleibe erneut einmal mehr mit offenem Mund im abgestorbenem deutschen Wald ratlos zurück. Gut das ich wenigstens die Katholische Kirche verlassen habe und die geistigen Hitzewellen der Klimakirche nie aktiv genießen musste.
„Wir hier haben einen Kanzler den es im betreuten Denken besonders schlecht erwischt hat und das zu unserem volkswirtschaftlichen und ökologischen Schaden. Lt. dpa-Meldung faselte er auf dem Katholischen Kirchentag davon, Deutschland muss Vorreiter werden das „schlimme“ CO2-Molekül auszumerzen….“
Ausmerzen, vermutlich weil da MERZ darin vorkommt. Immerhin ist unser derzeitiger Bundeskanzler offen und ehrlich: Er stellt sich mit Aus-Merzen so dar, dass auch der Dümmste erkennen muss, dass man mit noch größerer Dummheit in der Bundesrepublik Deutschland Bundeskanzler werden kann.
Den Überlebenskampf des Herrn Merz nach seinem CO2-Ausmerzen würde ich gerne aus sicherer Entfernung beobachten und erleben. Vielleicht gibt es irgendwann eine zweite virtuelle Erde, wo man ihn an seinem Gejapse untergehen sehn kann.
Bevor das geschieht, wird er aber in seiner Not noch schnell eine Brandmauer gegen CO2 erfinden, das Gejohle der Dummen wird ihm sicher sein.