Aufmacherbild: Es sind drei Protonen und vier Neutronen erkennbar und drei Elektronen. Damit ist das hier das Element Lithium 7Li. (Ob hinten ein viertes Proton nicht sichtbar ist, sei dahingestellt).
Andreas Demmig
Viele Regierungen setzen nun auf intensivere Förderung der Entwicklungen zur Fusionstechnik. Man erhofft sich eine sehr große Energiequelle, ohne störende Rest-Abfälle => Atommüll.
Mit meiner Zusammenstellung möchte ich in möglichst einfacher Weise, unseren Lesern ohne ausgeprägte Physik-Kenntnisse, den Einstieg erleichtern. Mir ist bewusst, dass die heutigen Erkenntnisse, vor allem in der Quantenphysik bislang ungeahnte und sehr verwirrende Verhaltensweisen und Eigenschaften unserer Welt im kleinsten, auf denen doch alles aufbaut, eröffnet. Auch wenn das Bohrsche Atommodell inzwischen überholt ist, als Anschauung und Einstieg ist es jedoch noch immer hilfreich.
Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, nehmen Sie diesen Beitrag daher bitte als Anstoß, selbst weiter zu suchen.
Atom – Elemente
Die Welt besteht aus Atomen. Ein Atom besitzt einen Kern, der aus mindestens einem positiven geladenen Teilchen besteht, dem Proton und ein dazugehöriges negativ geladenes Elektron, das den Kern auf einer festgelegten Bahn umkreist. Damit ist das Atom elektrisch neutral (nach Außen). https://de.wikipedia.org/wiki/Atom
Im Kern kann / bzw. muss es noch Neutronen geben, das sind Teilchen wie die Protonen, sie haben jedoch ein Elektron „dabei“, damit sind sie im Kern elektrisch neutral. Diese Neutronen stabilisieren den Atomkern. Je mehr Protonen es gibt, um so mehr Neutronen müssen im Kern vorhanden sein, damit das Atom stabil bleiben kann, manchmal sind sogar mehr Neutronen notwendig, als Protonen vorhanden sind, damit der Kern stabil bleibt.
Elemente:
Um was für ein Element es sich handelt, ist durch die Anzahl der Potronen im Kern gekennzeichnet
- Ein Element mit einem Proton (Kern) ist der Wasserstoff, mit ca. 75% das häufigste Element im Universum, das Formelzeichen ist H (hier genutzt, um nicht immer so lange Wörter schreiben und lesen zu müssen)
- Ein Element mit zwei Protonen ist Helium, Formelzeichen He
Die Bausteine des Kerns, Protonen und Neutronen werden als Nukleonen bezeichnet.
Nun wissen Sie, dass es Atome mit mehreren Protonen gibt. Da überrascht es Sie nicht mehr, dass zum Zusammenhalten der ganzen Protonen im Kern – gleichnamige Ladung stößt sich ab, auch noch weitere neutralisierende Teilchen dabei sein müssen – Neutronen, fachlich korrekt als elektrisch neutrales Baryon oder als Nukleon bezeichnet, damit das nicht sofort auseinanderstrebt.
Fusion:
Werden zwei Wasserstoffatom-Kerne zusammengebracht -so dicht, dass sie Fusionieren, ergibt sich ein Heliumatom. Dafür wird weniger Bindungsenergie benötigt als für ein H-Atom plus noch ein H-Atom. Diese „überflüssige Bindungsenergie wird abgegeben – das ist die Energie, die unsere Sonne in Mengen abgibt.
In der nachfolgenden Grafik unten, erkennen Sie, dass zwischen ³He und 4He ein größerer Sprung in der Bindungsenergie vorhanden ist. Fusionieren / verschmelzen wir diese zu Helium, bleibt besonders viel Bindungsenergie übrig. Daher konzentrieren sich die Forscher besonders auf die Fusion dieser Isotope.
Hier die Beschreibung des US-Energieministeriums

Image courtesy of General Atomics
Alle Wasserstoffisotope enthalten nur ein Proton im Atomkern, die Anzahl der Neutronen variiert jedoch. – Sind es mehr Protonen, wäre es nicht mehr Wasserstoff
Wasserstoffatome gibt es in vier bekannten Varianten – Nukleonen, nur ein Proton 1H, mit einem Neutron 2H Deuterium, mit zwei Neutronen 3H Tritium. Grundsätzlich gibt es auch ein Wasserstoffatom mit drei Neutronen, einfach Wasserstoff-4 (Symbol: 4H).
Deuterium und Tritium sind vielversprechende Brennstoffe für die Energieerzeugung in zukünftigen Fusionskraftwerken. Fusionsenergie treibt die Sonne und andere Sterne durch Kernfusion an. Deuterium und Tritium sind Isotope des Wasserstoffs, dem häufigsten Element im Universum. Während alle Wasserstoffisotope ein Proton besitzen , hat Deuterium zusätzlich ein Neutron und Tritium zwei. Daher ist ihre Ionenmasse höher als die von Protium, dem neutronenlosen Wasserstoffisotop. Bei der Fusion von Deuterium und Tritium entsteht ein Heliumatom mit zwei Protonen, zwei Neutronen und einem energiereichen Neutron. Diese energiereichen Neutronen könnten die Grundlage für die Energieerzeugung in zukünftigen Fusionskraftwerken bilden.
… Die meisten Elemente fusionieren jedoch nur im Inneren eines Sterns. Um in experimentellen Fusionskraftwerken wie Tokamaks und Stellaratoren brennende Plasmen zu erzeugen, suchen Wissenschaftler nach einem Brennstoff, der verfügbar und relativ einfach herzustellen und zu lagern ist. Eine vielversprechende Option ist Deuterium-Tritium-Brennstoff. Dieser Brennstoff erreicht die Fusionsbedingungen bei niedrigeren Temperaturen als andere Elemente und setzt mehr Energie frei als andere Fusionsreaktionen. …
Deuterium ist weit verbreitet: Etwa eines von 6.500 Wasserstoffatomen im Meerwasser liegt als Deuterium vor. Das bedeutet, dass unsere Ozeane viele Tonnen dieses Wasserstoffisotops enthalten. Die Fusionsenergie, die bei nur einem Gramm Deuterium-Tritium-Brennstoff freigesetzt wird, entspricht der Energie von etwa 2.400 Gallonen Öl.
Tritium ist selten. Es ist ein radioaktives Isotop, das mit einer Halbwertszeit von 12 Jahren relativ schnell zerfällt. In der Natur kommt es nur selten vor und steht für den Einsatz in potenziellen Kernkraftwerken nicht unmittelbar zur Verfügung. Es gibt jedoch ein Verfahren zur Tritiumerzeugung. Beispielsweise kann Tritium durch Kernspaltung mit niedriger Energie erzeugt werden, indem das häufigere Element Lithium energiereichen Neutronen ausgesetzt wird. Wissenschaftler forschen intensiv an der Tritiumerzeugung – einem Prozess namens Tritiumbrut – als Teil eines Subsystems von Fusionskraftwerken. Ziel ist es, die benötigte Menge zu produzieren, um zukünftige Kernkraftwerke tritiumunabhängig zu machen. Tritiumbrutsysteme benötigen angereichertes Lithium, insbesondere das Isotop Lithium-6 (mit drei Protonen und drei Neutronen). Da Lithium-6 deutlich seltener ist als andere Lithiumisotope, forschen Wissenschaftler intensiv an der Lithiumisotopentrennung mit Schwerpunkt auf skalierbaren und umweltfreundlichen Methoden.
https://www.energy.gov/science/doe-explainsdeuterium-tritium-fusion-fuel
Ein Beitrag einer deutschen Webseite
Das Problem des Tritiums – Gibt es genug Brennstoff für Fusionsreaktoren?
-
- Juli 2021
Schon seit Jahrzehnten wird die Kernfusion vollmundig als Energie der Zukunft beworben, als Lösung aller Energie- und Klimaprobleme. Doch der Weg dorthin ist aufwendig und zäh – und das Ganze ist nicht unumstritten – im Gegenteil. Auch in der Wissenschaft gibt es einige Stimmen, die die Stromerzeugung durch Fusionsreaktoren wie die geplanten ITER-Nachfolger für einen teuren Irrweg halten. Einer der Gründe: Obwohl die Kernfusion schon seit Jahrzehnten erforscht wird, sind einige Probleme auch bei ITER nicht vollends gelöst.
https://www.scinexx.de/dossierartikel/das-problem-des-tritiums/
Folgende Grafik ist wesentlich zum Verständnis![]()
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Atomkernbindungsenergien_pro_Nukleon_Hippler_2016.png
Die kleine Grafik vergrößert den Anfangsbereich. Die Abstände zwischen den Nukleonen (Kernbausteinen) zeigt die bei einer Fusion „nicht benötigte, abgebbare“ Bindungsenergie. Diese abgegebene Strahlung wird als Wärme abgegeben.
Weiteres zur Bindungsenergie finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bindungsenergie
Mögliche Fusionsenergie
Nun wissen Sie im Groben, wie Kernfusion funktionieren soll. Es müssen genügend Wasserstoffatome als „Brennstoff“ vorhanden sein, vorzugsweise als Wasserstoff-2, Deuterium, da hier mehr Bindungsenergie übrigbleibt. Davon gibt es auf der Erde aber nur wenig, bis sehr wenig und kann / muss unter hohem Energieeinsatz hergestellt werden.
Dann müssen diese Wasserstoffelemente sehr dicht „zusammengepresst“ werden, damit sich die Kerne berühren und fusionieren. Das wird sehr heiß, in diesem Fall ist Wärme und Hitze die Bezeichnung für Energie. Der Brennstoff muss gleichmäßig weiter zugeführt werden, damit der Prozess erhalten bleibt.
In unserer Sonne
gibt es unzählige Heliumkerne, welche durch die eigene Gravitation zusammengehalten, gar zusammengepresst werden. Da gibt es das Problem der Abschirmung nicht und der Brennstoff ist gleichmäßig drumherum vorhanden.
Aber: Der Wasserstoff in der Sonne wird nicht sofort auf einmal fusioniert, weil die Kernfusion ein äußerst langsamer Prozess ist, der von extrem niedrigen Wahrscheinlichkeiten und physikalischen Barrieren abhängt, trotz der hohen Temperaturen und Drücke im Kern. Die Sonne ist keine Bombe, sondern ein stabiler Reaktor.
Pro Sekunde fusionieren in ihrem Inneren rund 600 Millionen Tonnen Wasserstoff zu 596 Millionen Tonnen Helium. Das geht schon seit rund 4,6 Milliarden Jahren so. Dieser Massenunterschied von 4 Millionen Tonnen pro Sekunde sorgt dafür, dass unsere Sonne scheint, denn er wird als Energie freigesetzt. Die Kernfusion ist der Grund, warum alle Sterne scheinen. Somit ist die Kernfusion die ultimative Energiequelle in unserem Sonnensystem, die das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht. Keine Sorge: Obwohl die Sonne jeden Moment an Masse verliert, ist noch genügend „Brennstoff“ für ein paar Milliarden Jahre übrig.
Kernspaltung – zur Abrundung
Fusionsenergie („abgebbare“ Bindungsenergie) gibt es bis zum Element Eisen, wenn auch mit abnehmbarer Energie. Elemente oberhalb von Eisen werden / wurden nur durch sehr starke Energieausbrüche, in der Natur durch explodierende Supernova gebildet (zusammengebacken). Uran-236 ist in der Grafik eingezeichnet. Diese und noch schwerere Kerne halten nicht mehr so gut zusammen, sie sind instabil und spalten sich – Kernspaltung. Diese Spaltung xxxx (Korrektur H. Gregor) genannt, passiert je nach Element über kurz oder lang. Je kürzer die Halbwertszeit, umso aktiver – radioaktiver ist das Element und umgekehrt! Je nach Anzahl der „zusammenbleibenden Nukleonen“ bleiben nach einer Kernspaltung zwei unterschiedliche Atome -> Elemente übrig. Das spalten geht nun solange, bis ein stabiler Kern übriggeblieben ist (Das passiert in unseren Kernrektoren).
Die Halbwertszeit ist die Zeitspanne, in der sich die Menge radioaktiver Atomkerne (Isotope) durch Zerfall halbiert. Diese Zeit variiert stark, von Sekundenbruchteilen bis zu Milliarden Jahren, und bleibt für ein spezifisches Isotop stets konstant. Sie ermöglicht die Altersbestimmung (z.B. C-14) und beschreibt die Strahlungsdauer.
Beispiele für Halbwertszeiten von Elementen/Isotopen:
- Uran-238: 4,468 Milliarden Jahre
- Thorium-232: 14,05 Milliarden Jahre
- Plutonium-239: 24.110 Jahre
- Cäsium-137: 30 Jahre
- Iod-131: 8 Tage
Nebenhinweis: Daraus leitet sich ab, unsere Erde und unser Sonnensystem ist die dritte Generation der Sternentstehung.
Die erste Generation schuf durch Fusionieren Elemente aus Wasserstoff bis zum Eisen, Dann verging die erste Sonne am Ende ihrer Lebensdauer in einer Supernova, dabei wurden schwere Elemente als Eisen – bis Plutonium gebildet.
Dann begann der Zyklus von neuem, Es gibt immer noch genügend Wasserstoff für die Bildung einer Sonne. Auf unserer Erde finden wir Elemente bis zum Plutonium, in unterschiedlicher Menge, das heißt, es gab bereits zwei Sonnen vor uns.
Das Periodensystem der Elemente (PSE)
ist eine Tabelle mit 118 chemischen Elementen, geordnet nach steigender Ordnungszahl (Anzahl der Protonen), die ihre chemischen Eigenschaften widerspiegelt und sie in Perioden (Zeilen) und Gruppen (Spalten) einteilt, um ähnliche Merkmale wie Valenzelektronen und Elektronenschalen zu zeigen, was Vorhersagen über ihr Verhalten ermöglicht, wie z. B. Wasserstoff (H) auf Platz 1, Sauerstoff (O) auf Platz 8, Eisen (Fe) mit dem Symbol Fe und dem lateinischen Namen ferrum https://de.wikipedia.org/wiki/Periodensystem
![]()
Von Antonsusi – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82871392
Aufbau und Organisation
- Ordnungszahl (OZ): Bestimmt die Position, gibt Protonenanzahl an; steigt von links nach rechts.
- Perioden (Zeilen): Zeigen die Anzahl der Elektronenschalen an (z. B. Periode 3 hat 3 Schalen).
- Gruppen (Spalten): Elemente in derselben Hauptgruppe haben ähnliche Valenzelektronen (äußere Elektronen), was zu ähnlichen chemischen Eigenschaften führt (z. B. Hauptgruppe II: Magnesium, Calcium).
Beispiele für Elemente
- Wasserstoff (H): OZ 1, erstes Element.
- Helium (He): OZ 2, Edelgas.
- Kohlenstoff (C): OZ 6, wichtig für das Leben.
- Sauerstoff (O): OZ 8, wichtig für Leben.
- Eisen (Fe): OZ 26, Symbol von ferrum.
- Gold (Au): OZ 79, Symbol von aurum.
Entdeckung und Vorkommen
- Insgesamt 118 Elemente bekannt.
- Elemente 1–94 kommen natürlich vor (mit wenigen Ausnahmen).
- Elemente 95–118 wurden künstlich erzeugt.
Literaturhinweis:
Ich habe das nachfolgende Buch und kann es privat sehr empfehlen (m.e. Grundlagensemester der Astrophysik)
Das Dunkle Universum: Der Wettstreit Dunkler Materie und Dunkler Energie: Ist das Universum zum Sterben geboren? Gebundene Ausgabe – 12. Mai 2017
von Adalbert W. A. Pauldrach (Autor)
https://www.amazon.de/Das-Dunkle-Universum-Wettstreit-Dunkler/dp/3662529157















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Die *Kernfusion* ist die Möhre, hinter der die Leute hertrotten sollen mit dem Gedanken: bald haben wir Zeho zwei neutrale Energie im Überfluss und derweil müssen wir jeden energiepolitischen Schaiss eben ertragen. Politik und Wissenschaft wird uns schon retten.
Für die Kernfusion gilt die „Haferburg- Konstante“:
„Zum Zeitpunkt X ist die Realisierung der Fusion X+50Jahre entfernt.“
Herr H. Müller,
die Strommengen aus der Kernfusion schießen doch förmlich nach oben.
Die Bauteile im Kern sind nicht Positronen, sondern Protonen. Ein häufig vorkommender Tippfehler, sollte nicht sein. Zu unterscheiden ist ferner H und H2, denn Wasserstoff bildet ein Doppel-Atom, wie andere Gase auch. „H“ wäre Wasserstoff „in statu nascendi“, wie die Chemiker sagen (und die Chemikerinnen auch).
… und die divers Chemisierenden bestimmt auch 😉
Ja, danke, ich denke, nun habe ich alle „Positronen“ erwischt
Die Kernfusion wird m.e. auch für die nächsten 100 Jahre eine Utopie bleiben. Die technischen Probleme mit der Stabilität des Prozesses werden ohne exorbitanten Aufwand nicht lösbar sein. Stattdessen sollte man sich auf die Kernkraft mit SMR-oder Dual-Core reaktoren konzentrieren. Bei letzteren gibt es die Möglichkeit auch alten Atommüll weiter energetisch zu nutzen und so das Endlagerproblem entscheidend zu minimieren. Neben Ruanda sollte sich das an der Entwicklung führende deutsch-kanadische Unternehmen Dual-Fluid-Energy Inc. auch in Deutschland selbst engagieren und einen Versuchsreaktor bauen. Da ist sicher in 10 Jahren mit einer funktionierenden, stabilen Technologie abseits von Sonne und Wind zu rechnen.
Das sehe ich genau so. Merz propagiert die Kernfusion als Stromquelle der Zukunft.Nun kann ein Politiker nicht alles wissen ,er sollte aber erst mal Fachleute fragen,ehe er solchen Blödsinn verbreitet.Aber so ist das bei den Altparteien,unterstützt durch den Staatsfunk,kann jeder Unfaug behauptet werden.
Nicht nur an der „erneuerbaren“ Energie, auch an der Fusionsforschung verdienen sich Myriaden an Alchemisten goldene Nasen.
Wenn es mit „Klima “ nicht mehr läuft, braucht man halt Subventionen für Fusionsenergie. Das erinnert mich, an die „Forschung“ um aus Blei Gold zu machen.
Das war im Mittelalter, da hat es nicht geklappt. Aber sehen Sie https://youtube.com/shorts/GxIFVLCfz84?si=4N9F1E5uWsH0qGuC
Prof Lesch erzählt hier, dass man in Cern winzige Mengen Gold
herstellen konnte.
Für mich ist er ein (von Raubabgaben bezahlter) Cosmo-Clown, den ich leider keine 30s ertrage.
Tragisch, und allein ihr Problem.
Danke für Ihre Anregungen und Korrekturen.
Ganz allgemein, sehe ich noch keine Chance, die Kernfusion als zuverlässige und „Kontinuierliche“ Energiequelle zu entwickeln (Probleme : Hitze = Energie Abschirmung und Brennstoffzufuhr und dann Energieabführung = Hitze) Die Fragen die sich stellen (zum Teil in meiner o.g. Buchempfehlung besprochen) sind
„elektrischer Strom“ ist sehr universell nützlich. Bislang kenne ich nur zwei Möglichkeiten, ihn zu erzeugen: chemisch (Batterie) oder „ein Leiter bewegt sich in einem Magnetfeld“, letzteres in Form eines Generators, der angetrieben wird: Hitze, Dampf,…
Kann eine Atombatterie erfunden werden, die eine nennenswerte Menge an Elektronen direkt durch einen Leiter schieben. Damit könnte man ein Auto oder ein Haus direkt „betreiben“
Ich behaupte nicht ein Fachmann zu sein.Die Erläuterung ist nich schlecht.Ich sehe es aber absolut nicht als sinnvoll ein von Fusionsreaktoren zu reden,wenn die Frage der Beherrschung einer nachgebildeten Sonne seit Jahrzehnten nicht geklärt ist.Dagegen ist die Regelung der Kernspaltung schon über 70 Jahre bekannt. Es gab und gibt Weiterentwicklungen (außer in Deutschland). Es wäre doch preiswerter und sinnvoller die Kernspaltung weiter zu optimieren,auch in Bezug auf die Stromerzeugung.
Vor einiger Zeit hab ich mir eigene Gedanken über den Aufbau von Atomkernen gemacht und gepostet: https://eike-klima-energie.eu/2025/06/10/strahlung-und-materie/
Da sind viele Kommentare, deshalb ein Auszug daraus. Ich bin zu dumm, hier irgendwelche Grafiken einfügen zu können, deshalb hab ich Koordinaten angegeben:
„In Atomkernen wechseln sich Neutronen und Protonen ab, zwischen ihnen wirkt die starke Kernkraft. Das Proton ist etwas kleiner als das Neutron. Das Muster hat zwei Lagen, die sich abwechseln, ich gebe die Koordinaten für einen Quadranten an, der Rest ist adäquat.
In Lage 1 sind die Protonen (P) auf 0/0, 2/0, 0/2, 1/1. Die Neutronen (N) auf 1/0, 0/1, 1/2, 2/1. Dazu kommen die Einfassungsneutronen (E) auf 3/0, 0/3.
Lage 2: P auf 1/0, 0/1, 2/1, 1/2. N auf 0/0, 2/0, 1/1, 0/2. E auf 1/3, 2/2, 3/1.
Die E haben nur Verbindungen zur jeweiligen Lage, der Rest bildet einen Endlosstrang. Die E bilden ein Rautenmuster in Längsrichtung: Lage 1 3/0 mit Lage 2 3/1 und 3/-1. Für N gilt ein absoluter Mindestabstand, das Muster hat dadurch eine definierte Mindestlänge. Der Endlosstrang wird durch die unterschiedliche Größe der Nukleonen mit jeder Lage kürzer, was zu einem Abriss des Kristalls führen muss. Erfolgt der nach 8 Lagen mit Mitnahme von Protonen an den Stirnseiten aus den Nachbarlagen, ergibt sich eine max. Protonenzahl von ca. 94.“
Da ich nicht an den Urknall mit Überlichtgeschwindigkeit glaube, muss die Materie unserer Welt anders entstanden sein. Nach meiner Meinung in einem der beiden Energiestrahlen des Schwarzen Loches im Zentrum der Milchstraße. Diese überwiegend schweren Elemente wurden nicht von einer explodierten Sonne erbrütet, sondern wurden von der Energie des Schwarzen Loches im Sternbild Schütze aus Dunkler Materie „zusammengeschweißt“. Leichte Elemente entstehen durch Zerfall von selbst.
Stephen Hawking fand heraus, dass Protonen einfach entstehen können.
Meine Schwester ist körperbehindert. Ich habe zur Genüge erfahren, was Krüppel machen, um Aufmerksamkeit zu kriegen. Sie haben gar keine andere Wahl.
„der Urknall“ ist nur eine Theorie, es gibt dank dem James Webb Teleskop inzwischen genügend Zweifel daran: Es wurden Galaxien in einem Alter entdeckt, die in dem frühen Stadium [~ < 300.000 Jahre n.Urkn.] noch nicht hätten existieren dürfen / hätten schon ausgebildet sein können.
Meine eigene Theorie dazu: Unter der Annahme eines Urknalls, kann es damals nur einen großen Energieknubbel – ich weiß auch nicht, wie der sein soll, aber wenn es Materie gewesen sein wäre, hätte es Gravitation gegeben … schwarzes Loch … und fertig.
Energie bewegt sich per Definition grundsätzlich mit Lichtgeschwindigkeit c. Für das sich mit c bewegende Objekt vergeht keine Zeit (Einstein). Damit wäre für das / unser enstehendes Universum auch keine Zeit vergangen, für einen Aussenstehenden jedoch sehr wohl und viel. Unsere Astrophysiker definieren die extrem kurzen Zeitabläufe daher nach unserer anfangs stillstehenden Zeit falsch. „Aussen“ hat es viel länger gedauert, was die sich schon enwickelnden Galaxien erklären könnten.
Ich bin gespannt auf Ihre Meinung,
Gruß Demmig
Ich hab hier schonmal was dazu gepostet: https://eike-klima-energie.eu/2024/12/14/lisa-fitz-religion-physik-oder-der-punkt-ist-unendlich/
„Ich hab auch noch Einen, zu einem Punkt, der es nicht erwarten konnte, groß zu werden, dem Urknall:
Das nennen die Kosmologen Inflation, Zitat aus Wikipedia:
„Innerhalb dieser Ära begann die Inflation etwa bei 10−35 s und dauerte bis zu einem Zeitpunkt zwischen 10−33 s und 10−30 s nach dem Urknall. Man geht davon aus, dass sich das Universum in dieser Zeit um mindestens den Faktor 10-26 ausgedehnt hat.“
Dazu meine Überlegung:
Man muss nur über die Grenze der Problemstellung hinausdenken und die Inflation VOR den Urknall legen.
Lachen Sie nicht, das geht!
Wenn nun Energie die Substanz, also den Sprengstoff nach außen transportierte, zu einer Zeit, wo noch keine Zeit existierte, so geschah das mit Überlichtgeschwindigkeit. Überallhin exakt gleich viel, in gleicher räumlicher Verteilung, zur gleichen Zeit gestartet.
Das würde bedeuten, dass sich der Urknall erstmal selbst aufgeblasen hat, bevor er anfing. Diese Erkenntnis wird sicher von den Politikern gerne angenommen, weil durch sie unser Geldsystem als von Gott gegeben erklärt werden kann.“
Die Substanz nenne ich „Dunkle Materie“ (DM.). Die hat die Form einer Kugelschale mit unbekanntem Durchmesser und unbekannter Dicke. Die leitet Informationen und aus der entstand alles. Die beiden Außenflächen der Kugelschale sind perfekt verspiegelt, Information kann nicht verschwinden.
Zwischendrin entstanden irgendwie Schwarze Löcher, in die die reichlich vorhandene DM. fiel, die zu Energie umgewandelt und über die Pole des Schwarzen Loches in die DM. strahlte. Auch Lesch schreibt in dem Buch: „Die Entdeckung der Milchstraße“, dass im Zentrum von Galaxien Schwarze Löcher nachgewiesen wurden.
In dieser Energie polten sich die bestrahlten DM. Portionen in Protonen und Neutronen, wie oben beschrieben um. Und die fanden sich in einer anderen Ebene/Energie. Wie beim AutoCAD, auf einer neuen Folie. Wenn sich die DM. einfach nur umpolen braucht, um zu einem Atomkern zu werden, so hat die Dichte der DM. einen Wert, wie sie die Propheten schon den Neutronensternen zuschrieben! Unsere Atomkerne bliesen sich erstmal auf, weil jeder eine Elektronenhülle von mind. dem 10.000fachen des Kerndurchmessers hat.
Die DM. verhält sich wie ein ideales Gas. Zieht sich eine Wolke um ein Schwarzes Loch zusammen, gerät sie in Rotation. Deshalb sind die Arme von Spiralgalaxien gewunden. Die Masse der DM. nimmt die paar Krümel auf der baryonischen Folie einfach mit.
So viel DM. für so wenig baryonische Materie kommt mir verschwenderisch vor. Wahrscheinlich gibt es noch einige solcher Folien mehr. Mit anderen Energien.
Ja danke, das ist auch eine Möglichkeit.
kg)
Ich denke aber auch daran, wie man z.B. folgendes einbauen kann:
„Das Higgs-Boson, nach dem alle Elementarteilchen (beispielsweise das Elektron) ihre Masse erst durch die Wechselwirkung mit dem allgegenwärtigen Higgs-Feld erhalten.“
D.H., Alle Teilchen sind vorher reine Energie
Ausserdem habe ich vor kurzem gelesen, das die Wissenschaftler festgestellt haben, das Elektron hat gar keine Masse (vorher immer Ruhemasse von ca.
Ihre Anregung:
„Zieht sich eine Wolke um ein Schwarzes Loch zusammen, gerät sie in Rotation. Deshalb sind die Arme von Spiralgalaxien gewunden“ – Aber die bleiben in der Form dann – wie sie sind – erhalten. Also rotieren gleichmäßig weiter. Dieses Phänomens wegen, hat man die Dunkle Materie erfunden
„Dieses Phänomens wegen, hat man die Dunkle Materie erfunden“
Und Sie studieren dieses Fach noch immer? Damit man Ihnen erfundene Märchen erzählt?
Herr Demmig, voriges Post war als Spott für die gelahrte Schar der 1/2, 3/4, 7/8 Götter hinter den Kathedern gemünzt. Fragen Sie mal einen von denen, wie schwer (theoretisch, weil man da schlecht hinkommt) ein Liter Wasser am Erdmittelpunkt wohl ist.
Antwort: Er ist schwerelos, weil die Masse des Planeten von allen Seiten gleichzeitig dran zieht. Deshalb kann der von Wiki angegebene Druck „bis zu 3,64 Millionen Bar“ nicht stimmen. Das wäre ein Rätsel für Mathe-Freaks. Ich bin mit Grundrechenarten auf 2,8 Mill. Bar gekommen.
Was heißt hier Meinung. Der Urknall ist die Fortschreibung der Thora (Genesis) und Einstein der Messias. Seither ist die Wissenschaft in einem neuen Dogmatismus verfangen, alternative Erklärungen werden nicht widerlegt, sondern verketzert. Die Plasmaversum-Theorie (viaveto.de) erklärt viele Phänomene weit rationaler als die allgemein geltende, die Widersprüche werden geleugnet, wegfantasiert oder totgeschwiegen.
Denken sies mal so herum: Nur weil sie Astrophysik nicht verstehen, müssen die, die es tun nicht jeden Quatsch nitmachen. Oder?
Wenn man verschiedenes halbgares Wissen zusammenmixt, kommt am Ende immer noch Quatsch raus, oder? Fragen sie Herrn Salk.
Klar verstehe ich nix von Astrophysik. Habe zwar schon als Schülernde dicke Bücher darüber verschlungen, der Astronomiegruppe in der Schule (mit Observatorium) beigewohnt, viele Vorträge an der Uni dazu konsumiert, aber nix verstehn. Erklären Sie mir mal die Pockennarbigkeit praktisch aller Asteroiden, warum die Mondkrater stets kreisrund sind (ist der Mond eine Scheibe?), die Kraterränder oft winzige Einschüsse aufweisen, warum die Scheibenform in Universum vorherrscht, das Drei-und-mehr-körperproblem dort nicht gilt usw. usf.
Bla bla bla… Aus Unwissenheit resultieren viele Fragen, logisch. Ich maße mir nicht an, diesbezüglich irgendwas besser zu wissen, als die gängige Wissenschaft.
Und wenn jemand oder sie Gegenthesen zur anerkannten Wissenschaft aufstellen, ist das wunderbar. Nur müssen sie das Anerkannte erstmal plausibel widerlegen. Auch logisch, ne?
Ohne diesen ersten Schritt bleibt es halt erstmal Quatsch. Da muss jede Theorie durch. Logischer geht’s gar nicht mehr, oder?
Sind Sie ein Schauchen! Zeigen Sie mir mal, wo, im wissenschaftlichen Bereich, die Vertreter des Plasmaversums ihre Theorie verteidigen dürfen. Zuvor zeigen Sie mir mal bitte, wo die „Leugner“ des menschengemachten Klimawandels Gleiches tun dürfen!
Es wird diesen Theorien so lange wenig Raum geboten, bis diese neuen Theorien eben unsere Beobachtungen besser erklären, als die gängige. Das passiert ständig. Diese Hürde muss jedoch genommen werden.
Lieber Herr Krause! Sie sind ja argumentativ wendig und glatt wie eine Schlange. Kompliment!
Warum beginnt jedes ihrer positnga sinngemäß mit „Sie sind…“.
Können sie sich nicht mehr ordentlich sachlich unterhalten?
Sehr geehrter Herr Demmig,
Ihre Aussage „Diese Spaltung oder auch Zerfall genannt, …“ sollten Sie unbedingt korrigieren. Kernspaltung und Kernzerfall sind Begriffe, die völlig unterschiedliche Prozesse beschreiben. Kernzerfall beschreibt Elementumwandlungen durch Abgeben von Alpha- oder Beta-Strahlung. Dabei entstehen neue chemische Elemente, deren Isotope häufig wiederum radioaktiv zerfallen. Die Abfolgen dieser Zerfälle werden durch sogenannte Zerfallsreihen beschrieben.
Kernspaltung hingegen beschreibt das Verhalten instabiler – schwerer – Kerne, die durch Spaltung zwei leichtere Kerne bilden. Bspw. muss das spaltfähige U-236 erst durch Neutroneneinfang aus U-235 erzeugt werden. Dieser Prozess ist in der Natur aber äußerst selten, da der Neutroneneinfang an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist. Neben Kernspaltung und Kernzerfall gibt es dann noch die Kernumwandlung durch Abgabe von Gammastrahlung. Bei diesem Prozess wird nur der Energiezustand des Kerns verändert.
Sind die Zahlen wirklich über Kernfusion? Ich nahm an, bisher gäbe es nur Versuchsreaktoren ohne echten Leistungsgewinn. Ist nicht doch Kernspaltung gemeint?
Kleiner Schreibfehler bei Atom-Erklärung: Im Kern nicht Positron, sondern Proton.
Positron ist Antimaterie, Antiteilchen vom Elektron.
Ja,
der Run auf die Energieerzeugung aus der Atomkernfusion geht ungebremst weiter, weltweit.
2021 ca. 863 GW installierte Leistung,
um die Energie der Atomkernfusion in Strom umzuwandeln.
2022 ca. 1056 GW installierte Leistung,
um die Energie der Atomkernfusion in Strom umzuwandeln.
2023 ca. 1413 GW installierte Leistung,
um die Energie der Atomkernfusion in Strom umzuwandeln.
2024 ca. 1866 GW installierte Leistung,
um die Energie der Atomkernfusion in Strom umzuwandeln.
In 3 Jahren wurde die installierte Leistung um die Energie der Atomkernfusion in Strom umzuwandeln mehr als verdoppelt als in den 20 vorangegangenen Jahren.
2025 werden es über 2200 GW installierte Leistung sein, um die Energie der Atomkernfusion in Strom umzuwandeln.
Herr Müller,
wenn es dunkel ist und Sie 5GW installierter Leistung Solaranlagen errichtet haben liegt die Energieerzeugung bei gerade einmal 0kWh.
Steigern Sie die installierte Leistung um den Faktor 1.000 auf 5.000GW steigert sich die Energieerzeugung nachts um mindestens 0%.
Es ist nicht die installierte Leistung die interessant ist.
Es ist die effektive Energieerzeugung und die ist bei PV nunmal bei Dunkelheit gleich null.
Oder warum ist Ihr Haus (außer zur Frequenzführung) noch ans öffentliche Stromnetz angeschlossen?
Und wir Kommentatoren ihr bei EIKE warten immer noch auf den Besichtigungstermin Ihrer so effizient arbeitenden PV-Anlage.
Herr Dimler,
wenn es dunkel oder auch hell ist und Sie 5GW installierter Leistung beim Atomkernfusionsreaktor auf der Erde errichtet haben liegt die Energieausbeute bei genau 0kWh Strom.
Neben der grottenschlechten sprachlichen Gestaltung bin ich auch immer von der bestechenden Logik Ihrer Ausführungen begeistert.
Steigern Sie die installierte Leistung um den Faktor X so steigen auch die TWh Solarstrom, egal ob die Solarstromanlagen in der Nacht Strom abliefern oder nicht.
In der Nacht ist die Stromachsfrage ohnehin wesentlich geringer als um die Mittagsstunden.
Gestern am 6.5.2026 hatten wir um 12:00 Uhr eine Netzstromnachfrage von ca. 64GW und die Solarstromanlegen haben davon ca. 25 GW abgedeckt.
In der Nacht um 02:00 Uhr hatten wir einen Netzstromnachfrage von ca. 43 GW und 0 GW an Solarstrom.
In der Nacht brauchen wir nicht zwingend Solarstrom, da die Netzstromnachfrage ohnehin um ca. -21 GW gieriger ist.
Wie Herr Demmig und auch Herr Müller bereits gepostet haben, geht der Run auf die Energieerzeugung aus der Atomkernfusion weiter.
In der Nacht brauchen wir nicht zwingend Solarstrom, da die Netzstromnachfrage ohnehin um ca. -21 GW gieriger ist.
— das heißt aber auch, es wird nachts oder bei Flaute zwingend Strom aus anderen Quellen benötigt. Damit ist zumindestens das Ziel Zero völlig unmöglich? Außer wir gehen auf mittelalterliche Lebensbedingungen zurück?
Genau, da werden andere „Stromquellen“ verwendet in der Nacht.
Und was wollen Sie überhaupt mit Ziel Zero erreichen?
Auch in der Nacht ist die Stromversorgung zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.
Das Ziel ist doch nicht ein Zero Stromversorgung in der Nacht, auch in der Nacht wird Strom verwendet, aber nur weniger als in der Mittagsspitze.
Das ist der richtige Weg.
Das ist jetzt nichts für Peter Hack, Werner Björn oder Ute Frölich usw..
Aber ich denke, früher oder später wird man sich einmal von dem schönen Bohr’schen Atommodell, das sich mit den schönen auf verschiedenen Ebenen kreisenden Elektronen so anschaulich darstellt, verabschieden müssen.
Wenn das wirklich Elektronen, also negativ geladene Elementarteilchen sind, dann erzeugen diese durch den Umlauf zweifelsfrei einen Elektronenstrom. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies auch im Bereich der kleinsten Teilchen nicht auch zu einem Magnetfeld führt, dessen Feldlinien senkrecht zur Umlaufebene stehen.
Das Problem dabei: Die auf den zueinander unter einem Winkel geneigten Ebenen verschiedener Elektronen zanken sich dabei um die Dominanz, sie können ihren Streit nur beilegen, wenn sie sich sämtlich auf eine gemeinsame Ebene geeinigt haben. Übrigens haben auch die Planeten in unserem Sonnensystem diese Art Streit über eine gemeinsame Ebene (Ekliptik) beigelegt, warum sollten die Elektronen nicht ähnlich friedvoll sein?
Und wenn man dieses Modell etwas weiter denkt, dann hindert das vereinigt wirkende Magnetfeld auch, dass sich Protonen, die sich ja aufgrund gleicher Ladung am liebsten von ihren Nachbarn trennen möchten, genau das zu tun. Kaum machen sie sich als Proton mit der Trennungsbewegung als positiver Strom auf den Weg, weist das von den Elektronen erzeugte Magnetfeld sie wieder in Richtung Kernmitte zurück.
Das geht natürlich nur dann, wenn auch im Mikrokosmos die UKW-Regel gilt. Aber wer weiß das schon aus eigener Erfahrung und Anschauung. Auch wenn es viele physikalische Gründe gibt, dass das alles doch ganz anders funktioniert, besser als ein CO2-Dach und gemittelter Temperaturen ist das Gedankenspiel allemal.
(Vielleicht doch etwas auch für Peter Hack, oder muss er jetzt einen noch größeren Anlauf für seine Diffamierungen nehmen?)
Jedes Modell ist eine Vereinfachung der Realität, Höhlengleichnis. Und jedes Modell hat Grenzen, was es gut erklären kann und was nicht. Oft ist Bohr’schen Atommodell aber ausreichend und genial einfach. Angaben von Wolken von Aufenthaltswahrscheinlichkeiten oder ähnliches tragen nicht unbedingt zum Erkenntnisgewinn für Nichtphysiker bei?
Der Aufbau des Periodensystems läßt sich damit aber gut darstellen, auch Wertigkeiten bei chemischen Verbindungen.
Das Schönste an der Kern-Fusion ist, daß noch gaaaaanz viel geforscht werden muß, bis es dann in ca. 20 oder 30 Jahren wahrscheinlich klappt. Bis dahin muss aber noch gaaaaaanz viel Forschungsgeld investiert werden. Aber das ist gut angelegt, denn in ca. 20 oder 30 Jahren, wenn es dann wahrscheinlich klappt, bekommen wir quasi endlos Energie für fast umsonst.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Kern-Fusions-Forschergemeinschaft
Dabei stellen sich die jeweils angesetzten Jahre jedoch eher als Reduplikation dar, mathematisch könnte man es wie folgt definieren:
30a x n mit n von 1-1000 ab sofort!
Und dann kommt noch dazu, dass die Sonne ihre Fusion dank der Schwerkraft, die wir immer noch nicht verstehen und schon gar nicht auch nur ansatzweise nachbilden können, die Fusion zusammen hält, wie das jeder anständige Stern völlig emotionslos tut
.
Dabei weiß doch jeder aus Raufereien aus der Schulzeit, das man jemanden, der kräftig ist, nur besiegen und dominieren kann, wenn man selbst kräftiger ist.
Also vereinfacht: Außen braucht es für die Bändigung mehr Energie, als im Inneren gewandelt wird.
(Psst, solange das nur wenige wissen, gibt es dafür weiter viel Geld, wird dann Sondervermögen genannt! Unser genialer aktueller Bundeskanzler macht das schon, alles was wir jetzt haben und können, ist ja nur eine Zwischenlösung. OK, eines steht bestimmt fest, der aktuelle Bundeskanzler ist allerdings ganz, ganz sicher eine Zwischenlösung, mit etwas Glück oder besser Pech, rekordverdächtig die schlechteste Lösung seit Beginn der Bundeskanzler-Aufzeichnungen.)
die ständige Angabe von „in 20 oder früher 50 Jahren“ wird wohl noch einige Zeit bestehen bleiben, die anderen Argumente erschließen sich mir nicht. 🙁
Bei konventionellen Kraftwerken wird die Energie über Materialien (Behälter) zusammengehalten. Bei der Fusion versagen Materialien, es müssen Magnetfelder energetisch erzeugt werden. Beides ersetzt die Gravitation in der Sonne, um die jeweilige Energie zu bändigen.
Danke für die knackige Formulierung. Ich bin kein Atomphysiker sondern „nur“ ein Ingenieur. Die Versuche, die Sonnenenergieherkunft kontrolliert im Mikromaßstab nachzubilden, kamen mir irgendwie größenwahnsinnig vor. Einfach nur gefühlsmäßig wegen der bekannten Zahlenverhältnisse. Aber wer entwickelt heute noch ein Gefühl für Größenordnungen …
Nur Ingenieur. bitte mehr
Lebenslauf gefällig?: Aufgewachsen auf dem Brocken (meine Eltern waren beide Wetterdiensttechniker), Wasserwirtschaft studiert (Hydrologie), vorher Facharbeiterausbildung als TAM (Technischer Assistent für Meteorologie), Stationsleiter einer hydrometeorologischen Forschungsstation (fast 1990 Teilnehmer einer Antarktisexkursion, Ozonsondierung und so), Niederlassungsleiter eines Unternehmens zur Ölschadensbeseitigung (ich kannte mich irgendwie mit Hydrogeologie aus), öffentliche Verwaltung und Geschäftsführer eines Gewässerunterhaltungsverbands (mit Erfahrung in öffentlich kontrollierter Wirtschaftsführung), gebliebener Statistiker
Herzlich willkommen, freuen Sie sich schon auf die erbaulichen Beratungskommentare von Björn,Schnabel, Müller und Co. Sie werden noch viel dazu lernen.
David war nicht kräftiger als Goliath.
Er war cleverer …..
Eine Eigenschaft, die man in Berlin vermisst.
…. der hat auch nicht versucht, eine Fusion zusammen zu halten. Ein Wurf mit einer Schleuder wird für die Bändigung einer Fusion nicht reichen.
Dennoch: Eine gelungene Dialektik!
Und selbst wenn es dann mal klappen sollte, bbraucht es noch weitere Jahre/Jahrzehnte um aus der Laboranten-Krabbelbox ins reale Leben/Lastbetrieb entlassen zu werden.