Cap Allon
Eine neue Studie widerlegt die zentrale Behauptung der Klimapolitik: nämlich dass die Erwärmung ein klares, messbares wirtschaftliches Signal hinterlässt.
Die gängige Methode ist ebenso einfach wie fehlerhaft. Man nehme historische Daten, verknüpfe die Temperatur mit dem BIP und erstelle dann eine Prognose. Studien von Marshall Burke, Matthew Kahn und Adrien Bilal folgen alle diesem Ansatz.
Wäre der Zusammenhang stark, würden die Ergebnisse weitgehend übereinstimmen. Das tun sie jedoch nicht. Die Schätzungen schwanken je nach Modell, Datensatz und Annahmen der Autoren zwischen geringfügigen Auswirkungen und schweren Verlusten.
Würde die Erwärmung den Volkswirtschaften nachweislich und kontinuierlich schaden, wäre dies länderübergreifend und im Zeitverlauf eindeutig zu erkennen. Man bräuchte keine anfälligen Modelle, um dies herauszufinden. Es wäre in den Daten offensichtlich.
Die Ergebnisse werden weitgehend von Ausreißern bestimmt. Entfernt man eine Handvoll extremer Datenpunkte – die oft mit Kriegen oder politischem Zusammenbruch (und nicht einmal mit dem Klima) zusammenhängen –, sinkt der geschätzte „Klimaschaden“ drastisch.
Das Signal ist schwach. Wirtschaftswachstum wird von Politik, Technologie, Demografie und Schocks bestimmt. Das Klima ist nur ein weitgehend unveränderlicher Faktor unter vielen, und die Daten können seinen Einfluss nicht eindeutig isolieren.
Die Autoren betonen – und gehen dabei sehr vorsichtig vor –, dass dies nicht bedeutet, dass der Klimawandel keine Auswirkungen habe, sondern dass das Ausmaß dieser Auswirkungen anhand historischer Daten nicht zuverlässig gemessen werden kann. Dennoch werden diese unsicheren Schätzungen herangezogen, um präzise wirkende Zahlen zu erzeugen – und um politische Entscheidungen in Billionenhöhe zu rechtfertigen.
Ich gehe sogar noch weiter: Wenn man unzuverlässige Klimamodelle mit unzuverlässigen Wirtschaftsmodellen kombiniert, erhält man nur wertlosen Müll.
Link: https://electroverse.substack.com/p/spring-freeze-tightens-grip-on-eastern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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