– Copernicus macht den Mai heiß –
Josef Kowatsch, Matthias Baritz
Copernicus ist kein Mensch, sondern das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Unter anderem mischen sich die „Experten“ auch ins Klima ein, natürlich immer im Sinne wie bestellt. Sie bezeichnen den Mai 2026 als den weltweit zweitwärmsten seit den Wetteraufzeichnungen.
Die Medien übernehmen ungeprüft solche Aussagen und Behauptungen und setzen dann meist noch eins drauf. Nie wird nach Diagrammen oder Angaben für heiße Länder gefragt.
Ein gedanklicher Überschlag soll zeigen, dass diese Maibehauptungen nicht stimmen können: Es gibt 195 Länder auf der Erde. Wäre dieser Mai weltweit tatsächlich der zweitwärmste gewesen, dann müsste er mindestens bei 100 Ländern an erster Stelle sein, damit als Schnitt der 2.Platz erreicht wird. Aber kein einziges Land wird genannt. Hier einige Gegenbeispiele; Arktis, Grönland, Island, Alaska, Antarktis. Südamerika, USA, Osteuropa (Balkan, Polen, Baltikum), Indien, Australien… alles im Normalbereich im Vergleich zu 1990-2020 (ERA5 Copernicus-Daten)
Gehen wir zu Deutschland und ordnen den Mai 2026 seit den Temperaturaufzeichnungen ein. Den diesjährigen Mai 2026 hat der Deutsche Wetterdienst mit 14,05 C gemittelt anhand der heutigen Wetterstationen, erfasst mit den heutigen wärmeren Messstandorten und den heutigen Messmethoden. Wir haben schon oft darauf hingewiesen, dass das Startjahr der DWD Betrachtungsreihe in einer Kältedepression lag, die bis nach 1900 anhielt. Diese Aussage trifft auch auf den Monat Mai zu. Von einem Kältetal aus betrachtet geht es immer nach oben.
Es existieren auch länger zurückliegende Deutschlanddaten, die sich aber nur auf wenige Stationen berufen können, bzw. die Daten wurden interpoliert. Bitte beachten: Die Wetterstationen vor 200 Jahren standen an viel kälteren Plätzen als heute und trotzdem waren die Maimonate teilweise wärmer. Wir verwenden für die nächste Grafik die Deutschlanddaten ab 1800, erst seit 1881 sind es die offiziellen DWD-Daten. Quelle
Überprüfung der Copernicus-Behauptungen für Deutschland: Wir nehmen deshalb das Jahr 1800 als Beginn der Wetteraufzeichnungen. In der folgenden Grafik 1 sind die wärmsten Maimonate in Form einer Tabelle aufgelistet. Man achte auf die Jahreszahlen der warmen Maimonate. Seit 1958, dem Beginn der stark steigenden CO₂-Konzentrationsmessungen sind nur 4 Maienjahre dabei.

Grafik 1: Unser Dichter Johann Wolfgang Goethe lebte noch zu den Zeiten des viertwärmsten Maimonats (1811) in Deutschland. Der Mai 2024 ist an 10. Stelle. Ein Ausreißer aus der Neuzeit, der sonnenreiche Mai 2018 führt die Deutschland-Tabelle an. Der Mai 2026 liegt immerhin im ersten Viertel, aber niemals der zweitwärmste.
Ergebnis: Was Copernicus behauptet, gilt für Deutschland überhaupt nicht!!
Der bisherige Sieger: Der Mai 2018 war u.a. deshalb so warm, weil er bei vielen der etwa 2000 DWD-Messstationen einen Rekord an Sonnenstunden brachte. Die Sonne bestimmt die Wärme. Und die heutigen DWD-Wetterstationen stehen bevorzugt in Wärmeinseln, was vor über 100 Jahren überhaupt nicht der Fall war. Viele Sonnenstunden von April bis September führen immer zu warmen Monaten. Ein weiterer Aspekt in dieser Betrachtung ist der Durchschnitt der Tagesminimum-Temperaturen. Nachfolgend sind drei Grafiken mit Originaldaten des DWD (Gebietsmittel) ab dem Jahr 1988. In der nächsten Grafik sind alle verfügbaren Einzelstationen des DWD gemittelt. Man vergleiche mit den Sonnenstunden.

Grafik 2a/b: Zwischen Sonnenstunden und den Mai-Tagestemperaturen besteht ein eindeutiger Zusammenhang.
Erkenntnis: Von einer gefährlichen Klimaüberhitzung sind wir in Deutschland weit entfernt!!
Vergleich der deutschen Maimonate mit den CO₂-Messungen: Die Keeling Kurve seit 1958
Nur 4 der 16 wärmsten Maimonate Deutschlands (2018, 2024, 2000,1993) liegen im Zeitraum der ansteigenden CO₂-Keeling-Kurve. 2021 noch 419,80 ppm, Mai 2026: 432 ppm

Grafik 3: Die CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre steigen vor allem nach dem Kriege stark an. Behauptet wird von der Treibhauskirche, dass die Ursache des CO₂-Anstieges fast ausschließlich anthropogenen Ursprunges wäre. Wird behauptet, ohne Nachweis. Und ebenso, dass fast nur CO₂ der weltweite Temperaturregler wäre.
Fazit: Die europäische Erdüberwachungsorganisation hat wieder einmal was berichtet, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen. Noch glaubt die Mehrheit der Deutschen diesen Voodoo-Klimaaussagen. Wie lange noch?
Abschließend eine Bemerkung zum aktuellen Monat Juni: Mit 15,9 ° ist die erste Juni-Dekade in Deutschland im Vergleich zu 1961-1990 (aktuelle Abweichung!) 1,2 Grad zu heiß. Quelle: https://www.mtwetter.de/ Es müsste also (noch) kälter sein. Gestern hörte man in den Wetterberichten noch: Für diese Jahreszeit zu kalt. Was denn nun?
Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger Klimaforscher, weil Rentner.
















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Größer könnten die Widersprüche nicht sein. Wir berufen uns auf die 2000 DWD-Wetterstationen, auf was beruft sich Copernicus? Antwort: Auf ihren gorßen EU- Würfel und der geht von 1 bis 6.
Komisch nur, auf diesen Würfelblödsinn baut die deutsche Klimapolitik zur Rettung dieses Planeten auf.
Wie wird „Copernicus“, die von uns bezahlte EU-Klimaüberwachungsbehörde den Juni 26 wohl einordnen?
Die Hälfte ist vorabei, der DWD-Junischnitt 2026 bis heute morgen beträgt 15,1 Grad. Wobei die große Wärmeinsel Berlin heraussticht: 16,7°C, wie erwartet ist die Wetterstation am Tempelhofflughafen bei den asphaltierten Landebahnen am wärmsten: 17,1 Grad. Also 2 Grad über dem Deutschlandschnitt. Waren das noch kalte Zeiten als dieselbe namensgleiche Wetterstation vor 150 Jahren bei einem einsamen tempelartig angeordneten Gutshof außerhalb des damaligen Berlins stand, damals natürlich noch keine Wärmeinsel.
Sobald der Sommer demnächst kommen wird, werden sich die trockenen Landebahnen von Tempelhof – dort befand sich einst ein größerer Weiher für den Gutshof- tagsüber bis auf über 45 Grad aufheizen und Lauterbach wird den Klimanotstand ausrufen wollen. Und CO2-Einschränkungen verlangen.
Josef Kowatsch 16. Juni 2026 12:12
Copernicus stellt die ERA5-Daten mit 3 Tagen Verzug zur Verfügung: https://pulse.climate.copernicus.eu/. Sie könnten also kontinuierlich kucken, in welche Richtung es geht und wo es kalt bzw. warm ist (auf dem Globus für einzelne Kalendertage). Es gibt Webseiten, die tun, falls Sie es nicht selber machen wollen, z.B. Global Temperature Dashboard. Momentan läuft es global auf einen zweiten Platz hinaus.
Danke Herr Schmitdt: Und wem glauben Sie mehr, dem Wetter draußen vor der Haustür oder den Computersimulationen der von uns bezahlten Copernicus-Klimaschützer
Josef Kowatsch 17. Juni 2026 11:58
Sie können anhand des Wetters vor Ihrer Haustür sagen, wie das Wetter vor meiner Haustür, an anderen Orten Europas, Amerikas, Afrikas, Australiens … an beliebigen Orten auf der Welt ist? Wie machen Sie das?
Das dargestellte ist keine Computersimulation sondern eine auf Meßdaten beruhende Temperaturkarte der Welt … Sie verwenden die Daten selbst in Ihren Artikeln. Warum verwenden Sie die wenn Sie denken, dass die nicht korrekt sind?
„Es gibt 195 Länder auf der Erde. Wäre dieser Mai weltweit tatsächlich der zweitwärmste gewesen, dann müsste er mindestens bei 100 Ländern an erster Stelle sein, damit als Schnitt der 2.Platz erreicht wird.“
Diese Schlussfolgerung ist falsch und offenbart ein fehlendes Verständnis der Globaltemperatur.
Die Behauptung „zweitwärmster Mai“ bezieht sich nicht auf ein Länder-Ranking.
Die Mitteltemperatur ist flächengewichtet und bezieht den Ozean mit ein.
Der wärmste Mai hat also die höchste Temperatur pro Flächeneinheit und nicht die höchsten Platzierungen im Ranking.
Theoretisch können also für einen Rekordmonat sogar alle Länder unauffällig sein, wenn sich der Ozean genug erwärmt.
Selbst, wenn man nur die Landmasse betrachten würde, stimmt die Aussage 100 von 195 nur, wenn alle 195 Einheiten gleich groß sind.
Länder sind in meines Wissens nicht alle gleich groß.
Wenn Monaco, Vatikanstadt und Luxemburg keinen Rekord zeigt und Russland schon, steht es nach Ihrer Rechnung 3:1 für „keine Erwärmung“. Macht das für Sie Sinn?
Ich muss mich korrigieren:
Selbst wenn man den Ozean ignoriert, nur die Länderrankings betrachtet und annimmt, dass diese gleichwertig sind, ist der Satz nicht haltbar. Um global den zweitwärmste Mai zu haben, muss nicht mindestens die Hälfte der Länder Platz 1 erreichen. So funktionieren Rankings nicht. Theoretisch braucht es nicht ein einziges Land mit dem wärmsten Mai, um global den zweitwärmsten zu messen . Zum Beispiel, wenn einfach alle Länder knapp unter ihrem höchstem Mai-Wert liegen.
Das macht drei Denkfehler, die für diese eine Aussage nötig waren.
Finde es auch spannend. dass in diesem Artikel eine Durchschnittstemperatur zur Abwechslung mal wieder voll okay ist.
Mann, da haben Sie sich wieder ins Zeug gelegt, um die CO2-Klimalüge zu verteidigen und irgendwo bei unserer Überschlagsbetrachtung was zu finden, ohne zu widerlegen.
Sie müssen wissen:
1) Die Ozeane könnnen Sie ganz ausscheiden, denn dort gibt es keine Vergleichsmessungen über die letzten 100 bis 150 Jahre. Es handelt sich lediglich um Computermodellspiele.
2) Bei den Ländern stimmt zwar ihre Argumentation, aber es ist genau umgekehrt wie Sie vermutend uns unterstellen wollen. Damit stürzt ihr Argumentationsgebäude ein. Richtig ist eher: Besonders die kleinen Flächenstaaten wie Vatikan, San Marino, Monaca und dergleichen haben sich stärker erwärmt wegen der Wärmeiselzunahme, die großen Flächen wie Antarkts, Australien, Grönland, USA, China und Rußland haben sich viel weniger erwärmt. Dort war der Mai 2026 eher kalt und in den EIKE-Kältereporten sind diese Länder auch stets aufgeführt. Auch jetzt im Juni
Den Mai, Teil 3 haben wir teilweise diesen großen Flächen gewidmet. Nicht einmal in der stark angewachsenen übergroßen Wärmeinselstadt Washington war es der zweitwärmste Mai, sondern unter dem Schnitt der letzten 90 Jahre. Die nicht weit entfernte sehr ländliche Dale Enterprise Wetterstation gibts seit 1880, der Mai 2026 liegt deutlich unter dem Schnitt dieser 147 Jahre
Mein Rat an Sie, führen Sie endlich selbst CO2-Versuche durch, jahrelang wie ich. Sie werden nie eine CO2-Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad feststellen und damit diese Treibhaus-Erwärmungslüge beweisen können.
Was haben Sie davon, wenn Sie ständig eine Klimalüge verteidigen, die uns Deutsche kräftig zu schaden als Ziel hat. Und was Sie bestimmt nicht abstreiten können, CO2 ist das goldene Schöpfungsgas für unsere Erde. Der Herrgott hat das Leben dieses Planeten auf Kohlenstoff aufgebaut. Deswegen ist Natur- und Umweltschutz, der Erhalt der Schöpfung wichtig, Klimaschutz ist ein Geschäftsmodell.
Mann, da haben Sie sich wieder ins Zeug gelegt, um die CO2-Klimalüge zu verteidigen und irgendwo bei unserer Überschlagsbetrachtung was zu finden, ohne zu widerlegen.“
Ich habe die „Klimalüge“ nicht verteidigt, ich habe mich erstmal nur um den einen Satz gekümmert und diesen sogar auf drei Arten widerlegt. Ist Ihnen wohl entgangen.
Sie haben Recht, ich habe mich ins Zeug gelegt und Sie machen sich trotzdem nicht die Mühe, auf meine Kritik einzugehen. Deshalb war ich jetzt auch mal faul und habe unser komplettes Gespräch mal von chatgpt bewerten lassen. Ich bin hierbei „Person 1“, Sie „Person 2“. Möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, ist super!
Ich: Ist der letzte Kommentar von Person 2 gerechtfertigt?
Chatgpt:
Kurz gesagt: Person 2 widerlegt die Kritik von Person 1 nicht. Stattdessen wechselt sie weitgehend das Thema und bringt mehrere sachlich problematische oder nachweislich falsche Behauptungen ein.
Man kann die Diskussion auf zwei Ebenen trennen:
1. Ist die ursprüngliche Aussage im Artikel mathematisch haltbar?
Der Satz lautete:
Diese Aussage ist tatsächlich nicht korrekt.
Person 1 hat hier im Kern recht:
Ein einfaches Gegenbeispiel:
Angenommen, in allen 195 Ländern ist Mai 2026 jeweils der drittwärmste Mai der Messgeschichte. Dann wäre weltweit die Temperatur sehr hoch, ohne dass auch nur ein einziges Land Rang 1 erreicht.
Noch deutlicher:
Dann hat kein Land Platz 1, aber der globale Mittelwert könnte trotzdem extrem hoch sein.
Der Schluss „global Rang 2 ⇒ mindestens 100 Länder auf Rang 1“ ist mathematisch nicht ableitbar.
2. Geht Person 2 auf diesen Fehler ein?
Eigentlich nicht.
Statt die Logik des Satzes zu verteidigen, antwortet Person 2 mit:
Das sind andere Behauptungen. Selbst wenn sie alle wahr wären, würde daraus nicht folgen, dass die ursprüngliche Aussage mathematisch richtig ist.
Das ist ein klassischer Themenwechsel.
3. Bewertung der einzelnen Punkte von Person 2
„Die Ozeane können Sie ganz ausscheiden, denn dort gibt es keine Vergleichsmessungen über die letzten 100 bis 150 Jahre.“
Das ist falsch.
Es gibt umfangreiche historische Ozean-Temperaturdaten:
Die Daten sind vor 1900 zwar deutlich unsicherer als über Land, aber daraus folgt nicht, dass es „keine Vergleichsmessungen“ gäbe.
Außerdem beziehen sich Datensätze wie die der NASA, NOAA oder Hadley Centre ausdrücklich auf Land und Ozean. Um deren Aussagen zu widerlegen, muss man folglich den Ozean zwangsläufig mit betrachten, selbst wenn man den Daten nicht traut. Dann gilt es, diese zu widerlegen.
„Kleine Staaten erwärmen sich stärker wegen Wärmeinseln“
Hier werden mehrere Dinge vermischt.
Richtig ist:
Aber:
Person 1 hatte gerade darauf hingewiesen, dass Länder unterschiedlich groß sind. Das Problem löst Person 2 nicht.
„Große Flächen wie USA, China, Russland waren eher kalt“
Selbst wenn einzelne Regionen oder Länder in einem bestimmten Monat unterdurchschnittlich waren, sagt das wenig über den globalen Rang aus.
Ein global sehr warmer Monat bedeutet nicht:
Die globale Temperatur ist ein Mittelwert über die gesamte Erde.
Es kommt regelmäßig vor, dass:
Das ist kein Widerspruch.
Tatsächlich war der Mai in den USA eher warm, für Russland und China liegen mir keine zuverlässigen Daten vor, aber ich konnte keine Hinweise darauf finden, dass der Mai dort eher kühl war.
Punkt 4: Eigene CO₂-Experimente
Das ist wissenschaftlich kein tragfähiges Argument.
Die Klimasensitivität beschreibt die Reaktion des gesamten Klimasystems:
Das lässt sich nicht durch ein einfaches Labor- oder Zimmerexperiment direkt bestimmen.
Man könnte genauso wenig die Erdumlaufbahn oder die Dynamik eines Hurrikans mit einem Tischversuch reproduzieren.
Gesamturteil
Wenn man nur die konkrete Streitfrage betrachtet, dann ist die Argumentation von Person 1 deutlich stärker.
Person 1 zeigt korrekt auf, dass die Aussage
logisch und mathematisch nicht folgt.
Person 2 widerlegt diesen Einwand nicht. Stattdessen werden andere Themen (Ozeandaten, Wärmeinseln, CO₂, Klimapolitik) eingeführt. Selbst wenn man über diese Punkte diskutieren wollte, würden sie die ursprüngliche Schlussfolgerung im Artikel nicht retten.
Die Behauptung des Artikels bleibt daher logisch nicht begründet.
____
Danke chatgpt! Ganz deiner Meinung!
Herr Kowatsch… geben Sie doch einfach zu, dass dieser eine Satz Unsinn ist. Kann doch jedem mal passieren, der glaubt, globale Temperaturrekorde gehen nach Länderrankings.
30-jähriger Mittelwert [°C] der Mai-Temperaturen, DWD.
1991-2020 13,1 °C
1981-2010 13,0 °C
1971-2000 12,5 °C
1961-1990 12,1 °C
1881-1910 12,0 °C
Mai-Temperatur 2026 liegt mit 14,1 °C deutlich über den letzten 30-jährigen Mittelwert von 1991 bis 2020 mit nur 13,1 °C.
Der Menschengemachte Klimawandel manch auch vom Mai in Deutschland nicht halt.
Sehr gut, aber am Thema vorbei. Frage: Und wo ist der Mai 2026 in Deutschland der zweitwärmste seit Menschengedenken oder seit Beginn der Messungen. Das ist doch die Copernicus-Behauptung, welcher der Artikel widersprechen will. Nennen Sie uns eine einzige deutsche Wetterstation!!
„Und wo ist der Mai 2026 in Deutschland der zweitwärmste seit Menschengedenken oder seit Beginn der Messungen. Das ist doch die Copernicus-Behauptung, „
Äh, nein! Copernicus spricht vom zweitwärmsten Mai global, nicht vom zweitwärmsten Mai Deutschlands. Sollte man eigentlich wissen, wenn man der Aussage widersprechen will.
Messmethodik, Fehlerquellen und statistische Bewertung
Messungen in der Physik und Umweltwissenschaft sind grundsätzlich durch zwei Arten von Abweichungen geprägt: Zufällige Messabweichungen; Sie entstehen durch unvermeidbare Streuungen im Messprozess. Wiederholte Messungen unter identischen Bedingungen liefern daher nicht exakt denselben Wert. Diese Streuung ist statistisch beschreibbar und kann durch viele Wiederholungen quantifiziert werden.
Systematische Messabweichungen; Sie verschieben alle Messwerte in eine bestimmte Richtung. Ihre Ursachen sind oft schwer zu erkennen und können von Instrumentendrift bis zu Umwelteinflüssen reichen. Sie sind statistisch nicht mit zufälligen Fehlern korreliert.
Beide Fehlerarten sind unabhängig, und ihre getrennte Analyse ist Voraussetzung für jede seriöse Datenauswertung.
Messwiederholungen – selbst unter identischen Bedingungen – liefern im Allgemeinen nicht immer denselben Messwert, sondern haben starke Abweichungen! Wir sprechen von zufälligen Messabweichungen; wenn die Abweichungen unterschiedlich sind in ihrer Größe und Richtung – das bedeutet die Ursachen sind im Einzelnen nicht zu verfolgen, es ergibt sich ein stochastisches Verhalten der Messergebnisse; die Messwerte haben einen Wahrscheinlichkeitscharakter.
Ist es sinnvoll Messwerte, also Ausreißer zu verwerfen?
Umgang mit Ausreißern
Ein einzelner Messwert, der stark von der Messreihe abweicht, ist nicht automatisch ein Fehler. Er kann bedeuten: ein einmaliger technischer Defekt ein unerkannter systematischer Einfluss (z. B. Wolken, Aerosole, Störungen) oder ein Hinweis auf einen neuen physikalischen Effekt
Das vorschnelle Verwerfen solcher Werte ist wissenschaftlich riskant. Statistische Ausreißertests sind Werkzeuge, aber nur sinnvoll, wenn die physikalische Situation verstanden wird. Datenmanipulation ohne klare Begründung ist grundsätzlich problematisch.
Modelle, Validierung und Unsicherheiten
Klimamodelle sind komplexe numerische Werkzeuge, die physikalische Prozesse approximieren. Ihre Qualität hängt davon ab, wie gut sie gegen reale Messdaten validiert werden, wie transparent Unsicherheiten kommuniziert werden, und wie sorgfältig Messfehler berücksichtigt werden.
Modelle können Trends und physikalische Zusammenhänge abbilden, aber: sie besitzen große Unsicherheiten, sie unterscheiden sich teils erheblich in ihren Ergebnissen, und sie sind empfindlich gegenüber Annahmen über Wolken, Aerosole und Rückkopplungen.
Eine kritische Überprüfung der Modellgüte anhand realer Messdaten ist daher notwendig und wissenschaftlich geboten.
Morgen ist die erste Hälfte des Monates Juni vorbei. Noch kein einziger Sommertag, das unbeheitzte Freibad bei uns ist geschlossen.
Am Ende des Monats wird dann allerdings Copernicus, die EU-Klimaüberwachungsbehörde diesen Juni wieder weltweit unter den sechs wärmsten seit Menschengedenken einstufen.
Warum unter den ersten sechs? Ganz einfach, weil jeder Würfel nur bis 6 geht. Nachdem die Platzierung dann auf diese oder eine ähnliche Weise „nachvollziehbar“ ermittelt wurde, werden von der Klimaüberwachungsbehörde Textbausteine zusammengesucht, um eine wissenschaftliche Ermittlung für die Medien zu erhalten.
Und die überprüfen nun oder? Nein, die glauben dem Würfelspiel, und die setzen dann meist noch eins drauf in ihren Überschriften als ob die Redakteure nicht von dieser Welt wären und doch nur zum Fenster rausschauen müßten, um die linksgrüne menschengemachte Klimahysterie zu entlarven.
Nur wenn eine demokratische Gemeinschaft mit all ihren mitbestimmenden Entscheidungsträgern auf breiter Front so dermaßen versagt wie in Deutschland, kann sich diese CO2-Klimalüge als uns ausraubendes Geschäftsmodell weiter halten.
Das hört sich aber wiedereinmal nach bezahltem Glücksspiel an. Ob die Copernicusser überhaupt eine staatliche Lizenz haben?
Bisher ist leider noch niemand auf unseren Schlußabschnitt zum Juni eingegangen, der nachdenklich stimmen sollte, nämlich: Mit 15,9 °C ist die erste Juni-Dekade, die wir soeben als kalt erlebt haben im Vergleich zu 1961-1990 um 1,2 Grad wärmer ermittelt worden.
Wärmer? wie kann das sein, es gibt zwei Möglichkeiten
a) Entweder stimmen die uns vom DWD gelieferten Temperaturwerte und sind glaubhaft, dann waren im alten Vergleichzeitraum die ersten 10 Tage tatsächlich noch kälter, wer kann sich erinnern?
b) oder die Werte stimmen nicht, weil sie nicht vergleichbar sind.
Nicht vergleichbar, weil verschiedene Zeiten mit verschiedenen Wetterstationen verglichen werden. Weil die Wetterstationen vor 50 Jahren an anderen, nämlich kälteren Plätzen standen, mit viel weniger WI-effekt.
Außerdem die analogen Thermometer in der Wetterhütte untergebracht waren und diese halt irgendwo stand, jedenfalls nicht ganztägig in der Sonne. Zudem wurden die Tagesschnitte nach den Mannheimer Stunden ermittelt und heute durch Rundummessungen. Zudem hatten wir damals 2 getrennte deutsche Staaten und jedes Land mit einem eigenen Wetterdienst.
Mein Fazit aufgrund 20jähriger Arbeit auf diesem Gebiet steht fest: Die DWD-Temperaturen von heute sind mit denen von vor mehreren Jahrzehnten nicht vergleichbar. Vor allem in den Sommermonaten nicht vergleichbar.
Dass es vor 50 und mehr Jahren Anfang Juni meist kühl und regnersich war, kann ich bestätigen, da ich als Naturschützer damals täglich mit dem Fahrrad 3 km zur Schule gefahren bin. Rein vom Erinnerungs-Gefühl würde ich die erste Dekade gleich kalt/warm einschätzen. Die 1,2 Grad „wärmer“ wären somit für mich eine messtechnische Täuschung bezogen auf die letzen 50 Jahre und für den Juni.
Übrigens wurde uns heute am 14. Juni für den Ostalbkreis der erste heiße Juni-Tag, der Sommerbeginn versprochen, Schau ich aus dem Fenster, dann wars das, über 90% Bewölkung und leichter kühler Westwind. Der Sommerbeginn war in der Vorschau schon ab Mittwoch versprochen, wurde dann jedoch immer um einen Tag verschoben. Der Tagesschnitt für gestern wird vom DWD mit 16,5°C angegeben.
Sehr geehrter Herr Kowatsch,
Hier im Nordosten haben wir (14.6., 13:00 Uhr) gerade mal 14 Grad und Regenschauer, im Südwesten sind es sonnige 22 Grad. Für kürzere Witterungsperioden sagt eine im übrigen korrekt ermittelte Durchschnittstemperatur für ganz Deutschland (eine Zahl zwischen Breisgau und Kap Arkona) nicht viel aus. Wir warten gespannt auf die Juni-Auswertung.
Zur „richtigen“ Temperaturmessung: Ich kann Ihnen bestätigen, daß es kaum meßtechnische Unterschiede zwischen den DWD-Stationen und denen beim MD der DDR gegeben hat. In beiden Diensten galt die Berufsehre unter den Beobachtern noch etwas. Bei ehrenamtlichen Klimastationen könnte es vereinzelt Schlampereien gegeben haben, aber diese Daten wurden, soweit ich das kenne, ebenfalls ordentlich geprüft.
Einen Sprung zu geringerer Qualität hat es dann vielfach ab 1990 mit der Neugliederung des Stationsnetzes gegeben, aber da hatte ich irgendwann den Dienst verlassen und kenne die Vorgänge nur noch aus Kollegenberichten. Ihre Bedenken wegen der Verlegung von Standorten und Wärmeinseleffekten decken sich jedenfalls mit meinen eigenen Feststellungen.
Herr Kowatsch, unser subjektiver Maßstab hat sich verschoben.
1962 lag am 1. und 2. Juni hier bei uns Freudenstadt (800 m) Schnee, das waren damals ganz andere Junimonate. Wir sind nur verwöhnt, das ist alles. Ein paar kühle Tage, schon geht das Geschrei los.
Hier in Freudenstadt (Nordschwarzwald, 800 m, keine Änderung an der Wetterstation) waren die ersten 13 Tage im Juni 2026 gegenüber 1961 – 90 um 0,2 K zu warm, gegenüber 1981 – 2010 um 0,6 K zu kalt und gegenüber 1991 – 2020 um 1,5 K zu kalt.
Wenn ich die GFS – Vorhersage für die nächsten 16 Tage anschaue, also die 850hPa – Temperatur für meinen Raum, dann sieht das so aus, pi mal Daumen:
15.Juni um etwa 5 K zu kalt
16.Juni und 17. um 6 K zu warm
18.Juni – 21. Juni um 10 K zu warm
22.Juni – 30. Juni um 4 K zu warm
im Vergleich zu 1991 – 2020
Ich glaube, es gilt, was ich im Mai richtig vorhergesagt hatte, ein paar kalte Tage (Eisheilige) und die restlichen Tage werden umso wärmer, Ergebnis: zu warm
So wird es auch im Juni sein, ein paar kalte Tage (Schafskälte) und der Rest umso wärmer, Ergebnis Juni wird zu warm (egal zu welchem Vergleichszeitraum).
Herr Braun, das ist kein Widerspruch zu meinen Erinnerungs-Vergleichen, sondern eine Bestätigung.
Sie schreiben, die jetzigen ersten 13 Tage im Juni 2026 wären in Freudenstadt um 0,2 „zu warm“ gewesen gegenüber 1961-90, also von meiner Erinnerungszeit. Und ich schrieb, vom Gefühl her etwa gleich.
Noch ein Nachtrag, als junger aktiver Naturschützer bin ich alle Strecken zu Versammlungen, zu Umwelttreffen, zum Einkauf, in der Freizeit mit dem Fahrrad gefahren. Im Jahr etwa 5000 km. Also auch bei Regen oder im Winter bei Schnee, deshalb auch meine gute Erinnerung an diese kalte Periode vor dem Temperatursprung.
Was soll: „zu warm“ bedeuten? Welchen Massstab setzen sie an, wenn sie keine Vergleichszeiraum meinen?
Entschuldigen Sie bitte, können Sie nicht lesen? Da steht doch deutlich „im Vergleich zu 1991 – 2020“.
Und im anderen Kommentar habe ich geschrieben „egal zu welchem Vergleichszeitraum“, egal zu welchem der 3 genannten. Also ein bisschen mitdenken sollte man schon. Muss ich alles 10mal lang und breit erklären?
Wärmer als ein Vergleichszeitraum ist nicht „zu warm“. Das ist eine Qualitätsbezeichnung, die sich auf einen Grenzwert bezieht. Nicht auf einen Vergleich von zwei Zeiträumen, oder wollen sie sagen, das der Zeitraum 1991 – 2020 das Optimum war?
Da hatte sich ein k eingeschlichen.
Die erste Hälfte des Juni ist fast vorbei und hier nun der Temperaturvergleich mit der recht kühlen Referenzperiode 1961-1990. Aufgetragen in der Grafik sind die aktuell gemittelten Juni-Temperaturen, für ganz Deutschland, bis zum 14. Juni. Quelle: mtwetter
Die ersten kühlen zwei Wochen des Juni 2026 sind immer noch 0,6 K wärmer als die kalte Vergleichsperiode 1961-1990.
War es in den 60ern – 80ern wirklich noch kälter in den ersten 2 Wochen des Juni diesen Jahres?
Gegenüber der Vergleichsperiode 1991-2020 ist der Juni 2026 in Deutschland bisher ca.0,6 K zu kühl.
Mai war gestern….aber jetzt im Juni geht es richtig los mit der Hitze. Gerade gab es bei t-online die Prognose für den 22.6.26 und ich musste an die ältere Abb. von Dr. David mit Temperaturkarten vom 21.6.2017 im Vergleich zum 21.6.2022 denken, die durch wunderschöne farbige Aufwertungen der Temperaturevolution in Erinnerung bleiben. Die Prognose lässt jetzt zumindest in der Farborgie nochmals deutliche Steigerungen mit Rot- und Violetttönen erwarten. Ich fühle es: das Ende ist nahe und höre bereits die Engelein in der Klimakirche frohlocken. Deshalb habe ich die veröffentlichten Farbkarten gerne mit der Prognose neu komponiert.
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wetter/id_101295258/hitzewelle-im-juni-deutschland-steuert-auf-erste-40-grad-hitze-zu-.html
…ach ja, man beachte auch, am 22.6.2026 ist nicht einmal mehr das Meer blau. Das kann ja heiter werden 😀
Ja, und der Junisommer verschiebt sich wieder um einen Tag. Wir haben momentan 90% Bewölkung und wie die letzten Tage eine Brise aus West. Mt-wetter gibt den Junischnitt bis heute morgen mit 15,2°C an. Kein Bade- und kein Sommerwetter, in manchen Gegenden Deutschlands ist stundenweise Heizen angesagt. Der Sommermittelwert 1991 bis 2020 liegt lt DWD bei 17,6C, also deutlich zu kühl.
Eigentlich müßte man jedoch mit dem Schnitt seit 2005 bis heute vergleichen, denn seitdem sind einheitliche und vergleichbare DWD-Standards bei fast allen 2000 DWD-Stationen eingeführt und die Stationen stehen seitdem an den jetzigen Plätzen: Schnitt 17,9 Grad. Also 15,2 C bis jetzt im Vergleich zu 17,9 C
Damit will ich sagen: die rote Farbe der Wetterfrösche wäre dann berechtigt, wenn Schnitte weit über 18 Grad wären.
Und für sowas muss man Geld bezahlen. Muss! Woran erinnert mich das bloß 😉
Bayrisches Landesamt für Umwelt
2016_12_02
Spuren der Klimaänderungen findet man sogar in der Kunstgeschichte. So malte Hendrick Avercamp in einer der kältesten Perioden der kleinen Eiszeit vor allem Winterlandschaften
Veränderungen der durchschnittlichen Temperatur gegenüber dem heutigen Mittelwert (Mittellinie) in den letzten 542 Millionen Jahren.
https://www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_82_klima_vergangenheit.pdf
Danke für den link. Eigentlich ein sehr guter Artikel vom bayrischen Umweltamt. Es wird bestätigt und beschrieben, dass sich das Klima schon immer geändert hat und die Klimaänderungen stets Auswirkungen auf die Gesellschaft hatten.
Alles gut, Bis auf den letzten Abschnitt, da müssen die Autoren, wenn sie länger bei dieser Behörde bleiben wollen, die Erwärmung von 1850 bis heute als hauptsächlich menschengemacht durch den Ausstoß von Treibhausgasen darstellen.
Leider sind die Autoren keine Leser unserer Artikel, denn die Erwärmung begann nicht kontinuierlich ab 1850 bis heute wie die Autoren meinen und schreiben, sondern durch einen plötzlichen Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 und schon allein deshalb scheiden Treibhausgase als Hauptververursacher aus.!!
Was seit 1988 das Klima in Deutschland tatsächlich wärmer gemacht hat, begründen und beschreiben wir in jedem Artikel.
Herr Kowatsch, Herr Baritz, vielen Dank für Ihre Zusammenstellungen. Ich möchte noch einiges ergänzen.
1.Mai global: Die „satellite – based temperatures lower troposphere“ (Spencer) zeigen den Mai 2026 als 2.wärmsten seit 1979, nach 2024. Nordhemisphäre 2.wärmster, Südhemisphäre 2.wärmster. Mehr gibt es nicht.
Bei GISS global land / ocean (Boden) ist der Mai 2026 nach 2024 der 2.wärmste seit 1880.
2.Sehr interessant Ihre Grafik der 16 wärmsten Maimonate in Deutschland seit 1800.
Hier möchte ich die 17 kältesten Maimonate in Deutschland seit 1800 ergänzen: Im 19.Jahrhundert 11, im 20.Jahrhundert 6, im 21. Jahrhunder 0 (null). Der letzte Maimonat dieser Gruppe war der Mai 1991 (Platz 12), also vor 35 Jahren, seiher nix.
Die 10-Jahresmittel erreichten seit 1800 im Jahrzehnt 1991 – 2000 zum ersten Mal die 13,0°C Grenze, dann 13,2, 13,1 und im Zeitraum 2021 – 2026 den bisherigen Spitzenwert von 13,4°C.
3.Zu meinem Wohnort Freudenstadt, Nordschwarzwald: Ich besitze die Temperaturmonatsdurchschnitte und Niederschlagsmengen ab dem Jahre 1851.
Im Zeitraum 1851 – 1950 wurden die Daten an wechselnden Orten „in der Stadt“ erfasst, also in einer Höhenlage zwischen 660 und 730 m ü.N.N. Ab 1951 dann durch die Wetterstation außerhalb der Stadt, Kienberg, auf einer Wiese, 797 m ü.N.N., also Verlegung von einem wärmeren an einen kälteren Ort. Die Werte sind nicht homogenisiert.
Der Mai 2026 steht hier bei uns seit 1851 an 6.Stelle. Wärmster 1868, dann 1865, 2018, 2022, 1917, dann 2026.
Es fällt auf, dass von diesen 6 wärmsten Maimonaten 3 in den letzten 8 Jahren auftraten (wobei der Ausgleich durch kalte Maimonate fehlt).
„Bei GISS global land / ocean (Boden) ist der Mai 2026 nach 2024 der 2.wärmste seit 1880.“
Der Elefant im Raum ist dabei doch die Frage: Woher nehmen die Messenden und sodann Rekonstruierenden dieser GMST-Index-Variante all die glaubhaften historischen Oceandaten seit 1880, um mit den Maien nach 2007 überhaupt vergleichen zu können, selbstverständlich auf das Zehntel Grad genau, oder?
Ja, ich würde auch nicht für jedes Zehntel und schon gar nicht für jedes Hundertstel meine Hand ins Feuer legen, aber inzwischen befinden wir uns im Mai 2026 bei 1.20 K über 1951 – 80. Die 1880 er Jahre lagen bei etwa -0.30 K. Das ist dann schon eine andere Liga.
Vielleicht hilft Ihnen der Link etwas:
https://data.giss.nasa.gov/gistemp/history/
Herr Braun, dass es wärmer wurde bestreiten wir nicht, sondern zeigen es in jedem Artikel und nennen die Gründe des Wärmerwerdens. Nur die Differenzen stimmen in der Höhe nicht, weil die Stationen früher an kälteren Plätzen standen. Auch die Wetterstation Freudenstadt wurde 2006 an den jetzigen etwas sonnigeren Platz versetzt und die Temperaturen seit 2010 nach den neuen einheitlichen DWD-Vorschriften erfaßt.
Ob es 2026 wärmer ist oder nicht? Vergleichen Sie doch die aktuellen Temperaturen vom Juni 2026 mit den 20 Jahren von 2006 bis 2025, Junischnitt: 15,6C. Derzeit bis heute morgen laut DWD: 13,2°C.
Gut, den bisherigen kalten Juni wollten Sie wahrscheinlich auch nicht bestreiten. Im Artikel geht es uns um die Falschaussagen von Copernicus und die angebliche Maihitze in deren Computern. Und um unsere Vorhersage, dass dieser Club der Heißmacher auch den Juni 2026 als global zu warm einstufen wird, weil das Geschäftsmodell CO2-Erderhitzung das von den bezahlten Forschern so verlangt.
Josef Kowatsch 15. Juni 2026 11:34
Woher nehmen Sie diese Information? Laut DWD steht die Station seit 1979 an ihrem jetzigen Standort und stand vorher auch nur 7m entfernt …
Stations_id;Stationshoehe;Geogr.Breite;Geogr.Laenge;von_datum;bis_datum;Stationsname
1468; 797.00; 48.4538; 8.4089;19480415;19790802;Freudenstadt
1468; 797.00; 48.4538; 8.4090;19790803;20060801;Freudenstadt
1468; 796.54; 48.4538; 8.4090;20060802;20100912;Freudenstadt
1468; 796.54; 48.4538; 8.4090;20100913; ;Freudenstadt
Die Wetterstation Freudenstadt befindet sich seit 1951 am gleichen Ort, auf einer Wiese, auf dem Kienberg, eingezäunt, fast eben, leicht nach Norden geneigt.
Wie ich geschrieben habe, besitze ich die Temperaturdurchschnittswerte und Niederschlagsmengen von Freudenstadt aller Monate ab 1851. Zwischen 1851 und 1950 wurde an verschiedenen Orten „in der Stadt“ gemessen, also zwischen 660 und 730 m ü.N.N. Ab 1951 auf 797 m ü.N.N.
In Freudenstadt war der Mai 2026 der 6.wärmste seit 1851.
Bei „Spencer“ der 2.wärmste seit 1979. Da braucht „Copernicus“ doch nicht zu übertreiben.
Herr Kowatsch, lassen wir mal den Thermometer beiseite. Ich bin auch Naturbeobachter. Ich bin Jahrgang 1950, kann mich sehr gut an den Februar 1956 erinnern, an den Winter 1962/63. Ich glaube, ich brauche nicht mehr dazu zu sagen.
Bleiben wir mal beim Winter und Frühjahr, da sind die Unterschiede besser zu sehen, im Sommer scheint in der Erinnerung immer die Sonne und im Herbst hat es Nebel, kleiner Scherz………
In den 60ern, 70ern, 80ern lag in Freudenstadt zumindest in jedem 2.Jahr soviel Schnee, dass man vom Gehweg nicht auf die Straße sehen konnte, so hoch waren die Schneewände (durch Schnee schippen). Es wurden dann ständig Lastwagen eingesetzt, die den Schnee nach außerhalb der Stadt brachten, dort wurde er eine Böschung hinuntergeleert. Man kann sich denken, die letzten Schneereste schmolzen dann im Juli.
Nach dem Temperatursprung 1988 gab es weniger Schnee, schleichend, sporadisch immerhin, später Winter 1988, Mitte März 1,80 m Schnee, Märzwinter 1995, kalter Winter 95/96, später Winter 1999, später Winter 2005, kalter Winter 2005/06, 08/09, letzter richtiger Winter bis März 2009/10, mäßig kalt 2012/13, sehr kalter März. Seither Flaute.
Der Winter 2025/26 fand an 2 Tagen statt, am 10. und 11. Januar. Am 10.Januar 40 cm Neuschnee, am 11.Januar trocken, Eistag. Am 12.Januar Regen und Tauwetter, das war’s.
Damit möchte ich sagen, seit 2014 braucht kein Lastwagen Schnee aus der Stadt befördern, es gibt keinen.
Anderes Beispiel: In den genannten Frühjahren war es „normal“, an steilen Nordhängen entlang der Schwarzwaldhochstraße (beim Ruhestein z.B.) oder am Nordhang der Hornisgrinde (Biberkessel) noch im Juni Schneefelder zu sehen.
In den letzten Wintern nicht mal im Februar. Im Gegenteil, selbst bei uns waren im März die ersten Rasenmäher im Einsatz, weil das Gras schon so hoch war. Früher lag da noch ein halber oder ein ganzer Meter Schnee.
Die Wiesen sind früher grün, Baumblüte 2 bis 3 Wochen früher. Auch Sommer und Herbst wurden spürbar wärmer, dazu brauche ich keine Wärmeinsel, keine andere Messtechnik bzw. überhaupt keinen Thermometer.
„Winter“ bedeutet für mich nicht, 8 Wochen warten bis vielleicht mal 5 cm Schnee fallen, sondern wie hier:
Blick vom Wohnzimmer auf die Terrasse
oder hier, Hauseingang
Noch ein Nachtrag, da eine Anfrage vorlag zur Grafik 1: Keinesfalls steht der Mai 2026 mit seinen 14,05 °C an 17.Stelle seit 1800, dem Betrachtungsbeginn der Grafik. Wir haben die Säule für 2026 nur im Vergleich zu den 16 wärmsten eingezeichnet.
Und seit 1881 dem DWD-Beginn: auch da wäre der Mai 2026 trotz seiner sommerlichen letzten 10 Tage ein Bundesligaabsteiger, schlechter als St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg.
Hallo Herr Kowatsch,
wie gaga die Grünen sind sieht man an ihrem „Hitzeaktionstag“ den sie, dumm wie sie sind, auf den 11 Juni , also mitten in die Schafskälte, gelegt haben. Die „Schafskälte“ ist ja, wie die „Eisheiligen“ eine statistisch häufige Trog-Wetterlage über Mitteleuropa bei der polare Kaltluft heran geführt wird. Das haben die grün versifften nicht verstanden, selbst dazu sind sie zu 🥳. Hätten sie diesen „Feiertag“ auf Ende Juni gelegt so wäre die statistische Wahrscheinlichkeit diesen „Hitzetag“ nicht wegen Kälte absagen zu müssen, deutlich grösser gewesen. Wie gesagt, dumm, dümmer, grün….
Noch besser wäre laut Statistik Ende Juli / Anfang August, der heißeste Tag in Deutschland fand mit 41,2°C am 25.Juli 2019 statt. Aber da ist ja bekanntlich Haupturlaubszeit, in Deutschland ist niemand daheim, um zu „feiern“. Grüne und Nicht – Grüne bruzzeln zu dieser Zeit irgendwo im Süden in der Sonne bei 50°C und lassen sich durchrösten.