Das moderne Klimanarrativ ruht auf einem wackeligen Fundament: der Annahme, dass die atmosphärische CO2-Konzentration vor der Industrialisierung stabil bei etwa 280 ppm lag und erst durch den Menschen in die Höhe getrieben wurde. Doch wer in die wissenschaftliche Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts blickt, stößt auf eine Realität, die so gar nicht in das Weltbild von IPCC und Co. passen will.
In der aktuellen Klimadebatte wird uns ständig erzählt, die vorindustrielle CO₂-Konzentration in der Atmosphäre habe stabil bei etwa 280 ppm gelegen. Erst durch den Menschen sei sie auf heutige Werte um die 420 ppm gestiegen. Das klingt dramatisch – und passt perfekt zur Narrative der Klimakrise. Doch was sagen die historischen Quellen aus dem 19. Jahrhundert selbst? Chemiker wie der Schweizer Nicolas Théodore de Saussure haben mit den damals besten Methoden gemessen. Und ihre Ergebnisse stehen schwarz auf weiß in den Standardwerken der Zeit: Meyers-Konversationslexikon und Fachliteratur wie dem Handwörterbuch der Chemie. Die Werte? Deutlich höher – und stark schwankend. Kein stabiler „vorindustrieller“ Pegel von 280 ppm.
Bereits Ende der 1820er Jahre führte de Saussure systematische Messungen durch. In seiner 1830 veröffentlichten Abhandlung „Ueber die Schwankungen des Kohlensäure-Gehalts der Atmosphäre“ dokumentierte er hunderte Analysen. Das Neues Conversations-Lexikon für alle Stände (1857) fasst es zusammen:
„10 000 Volumtheile Luft enthalten 4,15 Volumenth Kohlensäure, nach einem Mittel aus 104 Beobachtungen“.
Das entspricht exakt 415 ppm. Die Einzelwerte schwankten je nach Wetter, Standort und Jahreszeit zwischen etwa 315 und 574 ppm.
De Saussure erfasste sogar den realen jahreszeitlichen Zyklus – etwas, das moderne Modelle erst Jahrzehnte später „entdeckten“. (Quelle: de Saussure 1830, zitiert in zeitgenössischen Lexika und detailliert analysiert im EIKE-Dokument).
Genau diese Erkenntnisse finden sich auch im Meyers-Konversationslexikon (4. Auflage, 1888). Unter dem Stichwort „Kohlensäure“ steht unmissverständlich:
„CO₂ findet sich zu etwa 0,04 Proz. in der Atmosphäre“.
Das sind 400 ppm – kein Tippfehler, keine Schätzung aus dem Blauen, sondern die Zusammenfassung der besten damaligen Messungen.
Der Eintrag ist online in Wikisource nachlesbar.
Ähnlich verhält es sich im Handwörterbuch der Chemie (herausgegeben von Professor Albert Ladenburg). Auch dort werden de Saussures präzise chemische Methoden (Barytwasser-Methode mit Bariumhydroxid-Absorption) und die daraus resultierenden hohen atmosphärischen Werte dokumentiert. Die Lexika der damaligen Zeit waren keine Meinungsblätter, sondern Spiegel des wissenschaftlichen Konsenses unter den führenden Chemikern Europas.

Eine umfassende Zusammenstellung all dieser historischen chemischen Analysen liefert das Dokument „180 Jahre atmosphärischer CO₂-Gasanalyse mittels chemischer Methoden“ von Ernst-Georg Beck (EIKE, 2016).
Darin sind über 90.000 Messungen seit 1812 ausgewertet – darunter zahlreiche Serien mit der Pettenkofer-Methode ab 1857, die eine Genauigkeit von ±3 ppm erreichte. Die Werte zeigten Maxima um 1825, 1857 und sogar über 400 ppm in den 1940er Jahren. CO₂ folgte dabei natürlichen Temperaturschwankungen, nicht umgekehrt.
Die Selektion der Wahrheit
Warum haben wir diese Daten vergessen? Die Antwort liefert der Blick in die Geschichte der Klimamodelle. Callendar und Keeling, die architektonischen Väter der modernen Treibhaustheorie, haben ein bequemes Ausschlussverfahren angewandt: Alles, was nicht in ihre Hypothese eines „gleichmäßigen vorindustriellen Zustands“ passte, wurde als „ungenau“ oder „durch lokale Verschmutzung verfälscht“ abgetan.
Der IPCC und die moderne Klimaforschung berufen sich fast ausschließlich auf Eisbohrkerne, die angeblich einen stabilen Wert von 280 ppm vor 1850 zeigen. Historische chemische Messungen werden als „ungenau“ abgetan – obwohl sie mit den präzisesten Methoden der Zeit (titrimetrisch, gravimetrisch) durchgeführt wurden und von Kapazitäten wie de Saussure, Reiset, Schulze oder Farsky stammen. Chemiker wie Pettenkofer, deren Verfahren über ein Jahrhundert Standard waren, keineswegs ungenau; sie arbeiteten mit einer Präzision, die modernen Anforderungen standhalten würde.
Der Physiker und Chemiker Beck zeigt in seiner Arbeit, dass viele frühe Messungen sogar systematisch unterschätzt wurden (durch Schlauchabsorption oder Trocknungseffekte), was die realen Werte noch höher macht.
Die Konsequenz ist klar: Die These eines „stabilen vorindustriellen CO₂-Gleichgewichts“ bei 280 ppm ist eine nachträgliche Konstruktion. Die Realität des 19. Jahrhunderts war eine schwankende, oft deutlich höhere Konzentration – ohne dass die Welt unterging.
CO₂ ist kein „Treibhausgift“, sondern ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre, der Pflanzenwachstum antreibt und auf Temperaturveränderungen reagiert.
Wer sich die Mühe macht, die Originalquellen zu lesen – Meyers-Konversationslexikon, Handwörterbuch der Chemie oder Becks 180-Jahre-Auswertung – erkennt schnell: Die Klimahysterie basiert nicht auf der vollständigen historischen Evidenz, sondern auf einer selektiven Auswahl. Die Chemiker des 19. Jahrhunderts hatten keine politische Agenda. Sie maßen einfach, was da war. Und das war mehr CO₂, als uns heute erzählt wird.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Der Beitrag erschien zuerst bei TKP hier















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Eigenartig, im Exxon Bericht von 1982, erstellt auf dem was die Wissenschaft zu dem Zeitpunkt wusste (man sehe sich das Literaturverzeichnis an), scheint es dass man nicht wusste ob die CO2 Konzentration vor der Industrialisierung, also vor 1850, bei 265ppm oder 295ppm gelegen hat, S. 33 und 34.
Dabei hatte schon Callendar viel höhere Werte dokumentiert:
Herr Protius,
In Lindenberg werden auch regelmäßig in 2,5m Höhe Werte über 550 ppm (bis deutlich über 600 ppm) gemessen, obgleich die Werte da eher bei 420 bis 460 ppm liegen.
Die historischen Messungen haben meist das Problem, dass der Ort der Probenahme nicht repräsentativ für den CO2 Hintergrundswert waren.
Was hat Lindenberg mit dem zu tun was ich geschrieben habe?
Sagt ein Alarmist. LOL. Aber ein aktiver Vulkan, umgeben von einem wärmer werdenden Ozean, der ist represäntativ. Sonst noch was?
Gute Frage!
Ketterer hat ja bereits festgestellt dass ich ein blutiger Laie bin.
So als Laie stellt man halt dumme Fragen, wie: „Warum platziert man die Messstellen dort wo eine graduelle Erwärmung deutlich und somit mehr Ausgasung zu erwarten sind?“ – Henry’s Gesetz und so.
Warum sind die diese Stationen dort wo Sie sind?
Einfache Antwort: Es geht wie bei Immobilien um eines, Lage, Lage, Lage!
P.S.: Callendar hat mit seiner Auswahl bereits einen der Grundsteine für die heutige „Klimawissenschaft“ gelegt, Cherry picking.
M. Portius sagt:
Ich bin kein Alarmist, und selbst wenn:
Ich wiederhole nur, was H. Meijer über die Konvolute der frühen Messungen( Beck) sagte.
Zum Thema Mauna Loa zeigen sie sich als blutiger Laie.
Willis Eschenbach (Skeptiker) hat dazu
schon genug geschrieben, so dass Sie mit Ihrem ‚Vulkan-Argument‘ gerne die Lufthoheit über den Stammtischen beanspruchen dürfen, aber lassen Sie diesen Strohmann aus einer ernsthaften Diskussion.
Auf jeden Fall ein Alarmist, denn der Punkt ist: „umgeben von einem wärmer werdenden Ozean“, das ignorieren Sie – soviel zum Strohmann.
Und was Callendar mit Lindenberg zu tun haben soll, das lassen Sie einfach unter den Tisch fallen, typischer Alamist halt.
Jaja…
http://climate4you.com/images/DIFF12_CO2-MaunaLoa_NOAA%20CPC%20OceanicNinoIndexMonthly1979%20With37monthRunningAverage_FloatingBars.gif
Puschner sieht nicht was Lindenberg mit Callendar zu tun haben soll.
Aktuelle Messungen in Lindenberg bestätigen, dass es sinnvoll ist ‚Ausreißer‘ zu ignorieren. Calledars Messungen sind in weniger als 2m Höhe durchgeführt worden. In Lindenberg haben wir bei einer Messhöhe von2,5m teilweise Ausreißer die über 50% über dem Median liegen. Da liegt der Verdacht nahe, das diese Werte nicht die Hintergrund-Konzentration darstellen.
MfG Ketterer
Ihr Argument wäre diskutierenswert, wenn die Messungen nur Am Mauna Loa das bekannte Muster zeigen.
Da muss es aber sehr warm sein in Lindenberg, vielleicht?
Was wollen Sie mit Ihrer Frage andeuten Herr Schulz?
Die Temperaturen in Lindenberg sind ja allgemein verfügbar, zum Beispiel bei sklima.de schauen.
1990 bis 2026 stieg die ‚Trendgerade‘ um ca. 1,8°C
MfG
Ketterer
Schonmal dran gedacht, dass 1830 die Labor- und Standardisierungsverfahren noch nicht gaaaanz so weit waren, wie heute?
„Die Saussure’sche Methode besteht bekanntlich darin, dass man einen Ballon von circa 20 Liter luftleer pumpt, dann die zu untersuchende Luft eintreten lässt, Baryt wasser hinzubringt, und nun entweder stundenlang schüttelt, oder unter öfterem Schwanken durch mehrere Tage stehen lässt. […] Der entstandene schwefelsaure Baryt gibt durch Rechnung die Kohlensäure.“
„Die meisten Versuche führte er auf einer Wiese in der Ortschaft Chambeisy (..) durch“
https://apa.at/faktencheck/co2-gehalt-der-luft-im-19-jahrhundert-viel-geringer/
Finde es lustig, dass EIKE 200 Jahre alte, nicht standardisierte Messungen als „Beweis“ anführt. Ich versuch mal was moderneres: Meyers Lexikon, 6. Auflage 1903: Durchschnitt von 0,03 %. (Quelle siehe oben)
Im Gegensatz zu den CO2-Messungen waren aber die Temperaturmessungen zur selben Zeit so genau und standardisiert, dass man die „Anomalien“ heutzutage auf Hundertstel Grad genau angeben kann. Meinten Sie das so?
Nein, da haben Sie was falsch verstanden.
https://sciencefiles (PUNKT) org/2026/04/22/wieder-nix-1898-bis-2024-keinerlei-menschengemachter-klimawandel-in-den-daten-zu-finden-neue-studie/
Besagte Studie sagt nicht, dass „keinerlei menschengemachter Klimawandel in den Daten zu finden“ ist, nur in den USA nicht anhand von Temperaturextremen. Die allgemeine Erwärmung ist auch in den USA festzustellen und sorgt zB in Kalifornien für mehr Wasserknappheit als in der Vergangenheit.
Die Studie bezieht sich nur auf die USA und eben nur auf Temperatur-Extreme. Global betrachtet ist der Zusammenhang zwischen Hitzewellen, Starkregen und anthr. CO2 statistisch mehr als signifikant.
dabei ist die Fragwürdigkeit eines weltweiten durchschnittlichen CO2-Gehalts angesichts jahreszeitlicher und sonstiger Schwankungen noch gar nicht angesprochen. Einen Weltdurchschnittswert braucht die Wissenschaft nicht und sonst auch niemand, außer den Freunden des Klimawandels.
Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2
Wir brauchen mehr CO2
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern
2025_11_12
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30-agenda-untermauern/
https://youtu.be/W5QRt6ApCMA
Teilen lohnt sich ….
…. nicht.
Danke für die Grafik Herr Rosemeyer!
Als jemand, der sich für die Erdgeschichte interessiert ist mir diese Grafik zig Male in den letzten Jahrzehnten begegnet, immer ab Kambrium vor rund 600 Mio Jahre. Noch eindeutiger wäre, die 3.000 Mio Jahre davor abzubilden und Sauerstoff mit einzubeziehen. Möchte dazu noch einige Hintergründe loswerden:
1.Genauigkeit: Es handelt sich nur um Schätzungen, Werte können deutlich abweichen, entscheidend sind die Verläufe, die stimmen. Ein Beispiel, als ich anfing darüber zu lesen, wurde festgelegt, dass das Kambrium vor 570 Mio Jahre begann, die Schätzungen schwankten zwischen 560 und 610. Damit nicht jede Quelle eine andere Zahl angibt, hat man sich auf 570 geeinigt, ohne es zu wissen. Heute gilt offiziell vor 545 Mio, die Spanne der Schätzung beträgt also 65 Mio Jahre, so lang wie die gesamte Erdneuzeit!!!!
Die entscheidende Form der Datierung ist über s.g. Leitfossilien, also reichnlich vorhandene Bekannte, liegt in der gleichen Schicht etwas Neues, wird es zur gleichen Epoche zugeordnet.
Noch strittiger wird es, wenn man die Werte schätzt. Es gibt absolut keine Messmöglichkeit, man schätzt es anhand von Fossilien von Lebensformen. Man kann sich denken, wie sich Tiere und Pflanzen bei Kälte und Wärme entwickeln, danach schätzt man Temperatur und CO2.
2.Warum immer nur ab Kambrium: Wenn man über die Erdgeschichte liest, kommt man unweigerlich zu „Kambrische Revolution“. Damit ist gemeint, dass ab Kambrium „explosionsartig“ viele neue, hochentwickelte Lebensformen aufgetreten sind, scheinbar aus dem Nichts. Wenn man die Schlagzeilen missachtet und die Zusammenhänge sucht findet man, dass alls Sedimente älter als 600 Mio Jahre abgetragen sind, und keine Zeugen der Vergangenheit vorhanden sind. Im Gegensatz zu den letzten 600 Mio, die auf der ganzen Welt dokumentiert sind, sind für davor nur ganz vereinzelt mit Lücken von viele Hundert Mio Jahre. Also die „Revolutuion“ liegt schlicht daran, dass von den Zwischenformen nichts gefunden werden konnte. Daher auch keine CO2/Temp. Verläufe davor!
3.CO2-O2 Zusammenhang: Jedes O2 Molekül existiert nur einmel, entweder als O2 oder als CO2. Wird das Eine mehr, so das Andere weniger, unweigerlich. Freies O2 kann nur bei ständigen Nachschub existieren, sonst verbindet es sich unweigerlich mit Eisen zu Rost u.A. Das Leben konnte nur in O2-lose Atmosphäre entstehen, sonst wären die Verbindungen „verbrannt“, hat sich dann an die langsam steigende Konzentration „gewöhnt“. Da Sauerstoff von 0 auf 20 gestiegen ist, muss zwangsläufig CO2 von der Größenordnung 15-17% auf ppm Bereich gesunken sein (in allen Bücher über Erdgeschichte nachzulesen, im Klimagöttlichen Internet sorgfältig entfernt).
4.Gesamtverlauf über 3,6 Mrd Jahre: Wenn man den Temperaturverlauf der Grafik nach hinten verlängert, das gleiche Bild: ziemlich konstante Linie mit tiefen Zacken nach unten, bei Eiszeitalter (sperliche Zeigen für vor 2,1 Mrd und 700 Mio, mit Sicherheit mehr). CO2 geht links nach oben bis in den mittleren zweistelligen Prozentbereich, kontinuierlich, wenn auch nicht gleichmäßig. Sauerstoff gegenläufig zu CO2 von Null auf 20%. Also CO2 in jeder Konzentration für die Temperaturentwicklung völlig bedeutungslos. Bei den kaum messbaren Schwankungen von 100ppm erst Recht!
Bin gespannt, wann die utes dieser welt mit irgendwelchen tot-schlag-„argumenten“ aus der hecke gesprungen kommen und das alles als falschaussagen „entkräften“.
Eine aussage bügelt die oben gemachten ECHTEN, wissenschaftlichen erkenntinnes aber sowieso: Das ist physik + chemie und die kommt weißen, alten männern und ist somit per se verwerfliche, rassistisch und nicht weiter zu beachten….weil PHÖSE !
Zu Becks Messungen gibt längst eine Veröffentlichung mit korrigierten Werten.
Michael Krüger 22. April 2026 13:19
Die wird aber systematisch ignoriert. Kann passieren, wenn man sie nicht kennt. Aber wenn man schreibt: „Wer sich die Mühe macht, die Originalquellen zu lesen – … Becks 180-Jahre-Auswertung – erkennt schnell: Die Klimahysterie basiert nicht auf der vollständigen historischen Evidenz, sondern auf einer selektiven Auswahl.„, dann sollte man eigentlich versuchen, nicht selber selektiv auszuwählen. Beck hat nach seiner „180-Jahre …“ Veröffentlichung weitergeforscht und Kritik an seiner Arbeit addressiert. Es ist traurig, dass das ignoriert wird.
Erstens hat Beck keine Messungen analysiert, sondern dokumentierte und protokollierte Messungen Dritter in Zusammenfassung publiziert und Analysiert. Und demgemäß kann er die Werte, bzw Andere diese Werte garnicht korrigieren. Allenfalls kann man diese in einem veränderten Kontext interpretieren, aber mehr nicht. Aber das geht möglicherweise über Ihren Verständnis-Horizont hinaus. :-O
Falls es Sie, Herr Krüger, interessiert: Den Fortgang der Geschichte über die Zusammenstellung von historischen Kohlendioxidmessungen durch Ernst-Georg Beck können sie HIER nachlesen. Aber es scheint mir, Sie sind selbstzufrieden mit ihrer übernommenen Einschätzung „ist korrigiert, kann weg“.
Und den aktuellen Stand (die Korrektur) könnten Sie, wenn sie wollten, HIER nachlesen. Ihre Position wird nicht besser *gg*
„CO2-Messungen im 19. Jahrhundert: Was Chemiker fanden und warum es die Klimaforschung ignoriert“
Die sog. Klimaforschung ignoriert es genau aus zwei Gründen:
1. Es ist gar keine Klimaforschung, es ist eine Spielerei mit physikalisch unsinnigen Temperatur-Mittelungen, als ob Klima aus Temperatur bestehen würde.
2. Es ist ein weltumspannendes kriminelles Geschäftsmodell auf Basis einer gut verbreiteten Glaubens-Ideologie, das einzig Vermögen ohne Leistungsbezug umverteilt. Ein Edenhofer vom PIK hat das ganz klar und unmissverständlich ausgedrückt. Er fühlt sich berufen, das Weltvermögen umzuverteilen, ja, das Weltvermögen, nicht die Barschaft in seiner Brieftasche. Das geht über normale Taschendiebe und Bankräuber gewaltig hinaus!
Nur Leugner des von uns verursachten Klimawandels kramen diese schon länge als falsch bekannten Werte immer wieder hervor. Was soll das denn?
Die Messmethoden damals waren fehleranfällig, die Messungen nicht standardisiert und es wurde an Stellen gemessen, die nicht repräsentativ für die Atmosphäre waren.
Die wissenschaftlich akzeptierten Werte von 280-300 ppm vor Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurden aus Eisbohrkernanalysen verifiziert und sind seit ca. einem halben Jahrhundert bekannt.
Solche Mittelwerte gibt es nicht …. zumindest nicht für Peter Puschner.
Die Leute im 18. Jhdt haben häufig genauer gemessen als wir heutzutage! Eine Titration, wie beschrieben ist sehr genau , da können aus 400 nicht plötzlich 280 ppm werden wie das Eisbohrkerne suggerieren! Da zweifle ich lieber das Ergebnis des Eisbohrkerns an, weil dort die Geschichte des Eises im Detail nicht bekannt ist und darüber hinaus Eisbohrkerne einen systematischen Fehler hin zu niedrigeren Werten aufweisen.
Wenn vor 200 Jahren schon 400 ppm gemessen wurden, zwischendurch auch mal 300 (nahe an der Grenze des Zusammenbruchs der Vegetation) weist das darauf hin, das es zyklische Schwankungen, unabhängig vom menschlichen Einfluss gibt. Aber das wird natürlich von den Abhängern der Klimahysterie verschwiegen um die eigene Ideologie, mit allen negativen Folgen für den Menschen und den Planeten durchzudrücken. Soviel dazu, man könnte Bücher füllen mit weiteren Argumenten, ich füchte aber das nützt wegen der Intoleranz dieser Anhänger des menschgemachten Klimawandels nichts.
Hier befindest du dich auf demverlorenem Pfad!
Hiertreiben es denkende Menschen, keine Papageien wie du.
Gilt das nicht auch für die „gemessenen“ Temperaturen?
Wie fehleranfällig waren die Messmethoden und welche waren es?
„Die Messmethoden damals waren fehleranfällig, die Messungen nicht standardisiert und es wurde an Stellen gemessen, die nicht repräsentativ für die Atmosphäre waren.“
Sie müssen sich schon entscheiden, entweder sind die Werte falsch oder die Messebene war falsch.
Richtig ist, die damaligen Werte waren keineswegs falsch, sie wurden nach bestem Standard analysiert und haben auch heute noch Gültigkeit. Denn wenn dem nicht so wäre, dann hätte Keeling und andere daraus nicht selektiv die zu ihren Annahmen passenden Werte rauspicken können. Auch fehlt es diesen Werten nicht an umfangreicher Dokumentation über Ort, zeitliche wie räumliche Bedingungen etc., Also ganz im Sinne heutiger wissenschaftlicher Sauberkeit von Analysen.
Also hat Keeling selbst seine Behauptung über deren Brauchbarkeit widerlegt. Sein Fehler sowie der seiner nachfolgenden „Wissenschafts-Eleven“ war und ist, Sie habens schlicht nicht realisiert/realisieren wollen, das sie Äpfel mit Birnen vergleichen, a:) eine hochdynamische Grenzschicht welche auch zu ihren Zeiten wie auch heute noch selbst innertags immer noch in genau derselben Volatilität pendelt wie die von ihnen gecancelten Werte, mit ihrem b:) dem Keeling-Wert, welcher eine vollig andere Schicht repräsentiert, ziemlich stabil und weniger dynamisch, den atmosphärischen Hintergrund. Auch wenn beide Ebenen eine vielzahl an Kopplungen aufweisen, so sind sie dennoch in vielerlei Hinsicht klar unterscheidbar. Unter dieser Betrachtung ist besonders interessant, das Keeling eigentlich den Kapazitätsfaktor für die Kühlung des Systems abbildet, während die Altvorderen die Grenzschichtdynamik abbilden mit ihrem bestimmenden Einfluss auf die horizontalen sowie vertikalen, Wetter- und damit Klimarelevanten Flüsse der irdischen Atmosphäre. Sie waren damit näher ander Realität „des Klimas“ dran als das heutige Modelle je sein können.
Denn die heutigen „Klimatologen“ vergleichen seither kunterbunt und munter volatile Grenzschichtdynamik mit einem Wert langfristig stabiler Durchmischung eines Systemhintergrundes. Sie dürfen sich nun gerne die Frage stellen, wer ist hier und heute eigentlich auf dem Holzweg und weshalb ist man heute trotz bester Möglichkeiten Analytischer Natur weniger Ertragreich in der Erkenntnisgewinnung als die Altvorderen mit ihren begrenzten Möglichkeiten. Und mit Erkenntnisgewinnung meine ich ganz bewusst Systemverständnis und nicht das heute übliche Cherry-Picking sogenannter Klimatologen, welche sich anscheinend eher als Erntehelfer verstehen denn als Systemwissenschaftler auf der Suche nach Verständnis.
Auch eisbohrkerne sind mittlerweile nicht unumstritten…..
Herr Steinmetz,
da inzwischen durch wesentlich genauere Methoden der Paläoklimatologie bewiesen ist, dass die Messungen vor fast 200 Jahren zu falschen Ergebnissen geführt haben, kommt mir Ihre Behauptung sehr vebohrt vor.
Machen Sie das immer so, dass Sie aktuelle Ergebnisse der Wissenschaft zugunsten uralter Ergebnisse ablehnen, weil das neue Ergebnis nicht passt?
So ein Verhalten nennt man Wissenschaftsleugnung.
Achja, ob Sie nun verbohrt sind bei Ihren Ansichten oder nicht, ist für den Sachverhalt völlig nebensächlich und zudem Ihr Problem. Den Sachstand habe ich Ihnen gepostet, ob Sie diesen nun zumindest abseits der Glaubensbibel recherchieren liegt ganz in Ihrem Ermessen. Wollen Sie Verständnis hinzugewinnen, ist Recherche zu empfehlen, wennnicht, reicht Ihre Argumentationshilfe völlig aus.
„Die wissenschaftlich akzeptierten Werte . . .“
Merken sie noch irgendwas?
„Die wissenschaftlich akzeptierten Werte von 280-300 ppm vor Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurden aus Eisbohrkernanalysen verifiziert und sind seit ca. einem halben Jahrhundert bekannt.“
Und auch hier zeigt sich wieder, Sie haben schlicht Null Ahnung. Eisbohrkerne zu analysieren bei denen mehrheitlich die Firnification noch gar nicht abgeschlossen ist, Regeldauer an den Polen >100 Jahre, ist schon ein besonderer Fall von Selbsttäuschung. Und Mitte des 19. Jahrhunderts liegt für die maßgeblichen Bohrkerne(Keeling,Callendar etc.) unterhalb dessen. Und dies wurde mittlerweilen in einer Vielzahl Studien kritisch bewertet, bis hin das selbst Ältere Schichtungen bei der Bergung schon Veränderungen/Anpassungen mit der Außenluft zum Zeitpunkt des Bergungsvorganges, -ortes aufweisen.
Wo sind denn die vielen Milliarden Tonnen CO2 geblieben, die wir in die Luft emittiert haben?
Wie ist es möglich, dass der CO2 Wert angeblich seit 1857 bis heute kaum gestiegen ist?
Ja wo? Gibt es irgendwelche Prozesse, die da eine Rolle spielen könnten?
Herr Björn sie schreiben:
Ich denke nicht, dass die Methoden – wenn korrekt ausgeführt – so fehleranfällig waren wie sie andeuten.
Sehr wohl haben sie recht mit den Stellen an denen gemessen wurde. Die Kritik an Becks englicher Version dieser oben aufgeführten arbeit können Sie hier lesen.
Diese Kritik (Meijr) ist recht deutlich.
MfG
Ketterer
Die Kritik von Meijer enthält zwar einige richtige Ansätze, aber seine Behauptung zum innertäglichen Verlauf der CO2-Kurve in Verbindung mit vegetativen Einflüssen entbehrt einen Bezug zur Realität. Denn diese wurden insbesondere eben genau auf vegetative Einflüsse im Labormaßstab eindeutig dem Tagesgang zugeordnet. Zudem verortet er den Hintergrund beispielsweise schon bei 300m während dieser in aller Regel, so er Erwähnung findet nicht unter 1000m bis etwa 3000 m liegt. Er führt ein Signal in seine Kritik ein, explizit dem AUtor zugeschrieben als Unwissen über die Atmosphäre und zeigt selbst ein mangel an Kenntnis diesbezüglich. Er hätte bei seinen Isotopen bleiben sollen und sich nicht für einen kritischen Text animieren lassen sollen. Das einzige was daran stimmt und was man Beck vorwerfen könnte, ist der Umstand das Beck die Werte verallgemeinert hat und damit den Umkehrschluss gefolgt ist, die Ebenen als einen wertgleichen Block anzusehen wie dies bei den Modellierern anders herum passiert, sie verwenden den Keeling-Hintergrundwert in aller Regel um Grenzschichtflüsse zu berechnen und zu bewerten.
Herr Steinmetz,
Meijer berichtet nicht von Laborversuchen sondern von Messungen in der realen Welt und seinen Erfahrungen damit. Und diese hatte er damals (2008) schon seit einigen Jahren.
Aber sie können gerne seine Aussagen kritisieren, falls Sie seinen Text gelesen (und verstanden) haben. Oder haben Sie den Text nur von einer KI-Maschine lesen und interpretieren lassen.
Schon erstaunlich, wie sie Meijers meteorologisches Wissen ‚abkanzlen‘. Aufgrund welcher Aussagen?
MfG
Ketterer
Moritz Steinmetz 22. April 2026 21:03
Was ja auch exakt die zentrale Kritik an der Arbeit war. Die wurde damals ja immer als Argument gegen die Mauna Loa und Eisbohrkernwerte ins Feld geführt. Und Beck stimmte der Kritik zu[1] und versuchte sie in weiteren Veröffentlichungen zu addressieren. Die im Kommentar erwähnte erschien allerdings leider erst posthum.
[1] Kommentar zum Artikel Under the Vulcano, over the Vulcano
Herr Ketterer,
Sie haben sicher recht damit, dass die Repräsentativität der CO2-Messungen vor fast 200 Jahren schon dadurch zum Scheitern verurteilt war, weil man einfach keinen geeigneten Standort aussuchte. Die heutige bekannteste Messstation auf dem Mauna Loa auf 3.400 m Höhe wurde bestimmt nicht ausgesucht, weil dort gerade ein Grundstück frei war.
Das im 19. Jahrhundert nicht so genau wie heute gemessen werden konnte, trug dann seinen Teil zur falschen Angabe im überholten Lexikon bei.
CO2-Gehalt der Luft im 19. Jahrhundert viel geringer | APA-Faktencheck
„…von uns verursachten Klimawandels…“
Was fällt Ihnen, Werner Björn, einfach nur ein, als „Nichtleugner“ einen weltweiten Klimawandel zu verursachen!?
Ständig arbeiten ehrwürdige Menschen, die Sie als Klimawandelleugner bezeichnen, mit allen Kräften dagegen, und Sie haben nichts Besseres zu tun, als mit Ihren seltsamen Artgenossen einen Klimawandel zu befördern, und in totaler Blödheit geben Sie das mit
„von uns verursachten Klimawandel“
auch noch öffentlich zu. Früher hätte man solche Leute zum Teufel gejagt oder gesteinigt!
Solche Mittelwerte gibt es nicht …. zumindest nicht für Peter Puschner.
Werner Björn, Sie sind ja noch viel dummer, als man für Sie wohlwollend annehmen kann.
Was haben den Mittelwerte von Volumenteilen CO2 mit Mittelwerten von Temperaturen zu tun?
Ich glaube, es kommt Ihnen nur darauf an, Ihren hohlen Kopf permanent und eindringlich hier allen Lesern darzustellen.
Das können Sie ab sofort lassen, es ist bereits weltbekannt!
Ich halte Werner Björn für einen gut getarnten KI-Bot.
Werde ich am WE prüfen.
Falls „Werner Björn“ ein KI-Bot sein sollte, schlägt meine ohnehin schon kritische Haltung gegenüber künstlicher Intelligenz vollends in Ablehnung um. Der wäre so schlecht angelernt, daß es für die Programmierer peinlich sein muß 😉
Seit 10 Jahren beschäftige ich mich mit KI, und die Teile werden immer besser.
Nicht umsonst hat Anthropic sein neues KI-Modell Claude Mythos „eingesperrt“.
Schon das Schachprogramm Stockfish zeigt wo der Hammer hängt. Das Programm kann von einem Menschen nicht geschlagen werden.
Und wenn es stimmt, was man über den neuen Quantencomputerchip von Google sagt, dann sieh die Welt in drei Jahren komplett anders aus.
Herr Poost, da bin ich strickt grundsätzlich anderer Meinung. Maschinen können grundsätzlich nur Addieren und Sortieren, aber niemals Bewerten. Und Schach betrachtet man als etwas mit unendlichen vielen Varianten und bewertet als Mensch die Stellung. Die Varianten sind aber letzendlich endlich und die modernen Maschinen rechnen heute bis zu Ende, daher ist das menschliche Hirn chancenlos.
Man kann etwickeln was man will, aber alle Chips können selbstständig nur den Unterschied von Null und Eins bewerten und sind damit exakt so intelligent wie die Dampfmaschine.
P.S. Ich war für den Vertrieb und damit mit entscheidenen Einfluß auf die Entwicklung von KI (im weitesten Sinne) zuständig und habe dabei meine Einstellung zu diesem Thema komplett geändert (gehört aber nich richtig hierher).
Gibt es aktuelle Messungen nach den damals genutzten Apparaturen und Methoden? Wie hoch ist danach die Messunsicherheit, bzw. Streuung?
Das Pettenkofer-Verfahren von 1858!! ist eine historische, aber in ihren Grundzügen noch heute gültige Methode zur Bewertung der Innenraumluftqualität anhand der Kohlendioxidkonzentration ( CO2). Max von Pettenkofer definierte bereits 1858 den nach ihm benannten Grenzwert, die sogenannte Pettenkofer-Zahl.
Wichtige Fakten zur Pettenkofer-Methode: Pettenkofer-Zahl (Grenzwert): 0,1 Vol.-% CO2 , was 1.000 ppm (parts per million) entspricht. Dies gilt als maximale Obergrenze für eine hygienisch einwandfreie Raumluft.
Hygienische Bewertung: Bis 1.000 ppm gilt die Luft als unbedenklich, bis 2.000 ppm als auffällig und ab 2.000 ppm als inakzeptabel.
Grundlage: Der Wert basiert auf dem CO2-Gehalt der Außenluft (ca. 350-500 ppm) und der menschlichen Ausatemluft (ca. 4 Vol.-% oder 40.000 ppm).
Anwendung: Die Pettenkofer-Zahl ist eine Schlüsselgröße für die Bewertung der Luftqualität, die auch heute noch zur Steuerung von Lüftungs- und Klimaanlagen herangezogen wird.
Moderne Relevanz: Obwohl das Verfahren ursprünglich nasschemisch war, sind die damals definierten Konzentrationswerte (die Pettenkofer-Zahl) heute die Basis für die Kalibrierung und Bewertung moderner CO2-Messgeräte, die z.B. mittels Infrarotspektroskopie (NDIR) arbeiten.
Also selbst in der heutigen Zeit hat eines der maßgeblichen, damals verbreitet angewendeten Verfahren wissenschaftliche Relevanz, sogar als Eichfaktor für moderne Gerätschaften. Was nicht unbedingt für eine erhebliche Fehleranfälligkeit spricht.
Danke. Aus der Zusammenfassung geht nicht ganz klar hervor, ob die Messunsicherheit heute mit der Apparatur von 1858 vergleichbar ist. Meines Wissens gibt es aber auch Kritik am Ort der Messungen, wegen denkbarer Beeinflussung durch Industrie und städtischem Leben (damals sicher viel Holzbrand u.ä.). Laut Beck wurden deshalb Korrekturfaktoren appliziert, allerdings wohl in von Autoren abhängigen Größenordnungen. Das bringt eine mehr oder weniger große Unsicherheit. Ich habe jetzt die zitierte Literatur zu den Korrekturfaktoren nicht gelesen, es wäre aber interessant, ob auch der Effekt der meteorologischen Grenzschichten (Inversion) berücksichtigt worden war, die auch heute NO2- und PM10-Konzentrationen in Städten insbesondere in der Nacht hoch treiben. Interessant wäre jedenfalls eine an bestimmten Orten (Gießen?) weitergeführte Messreihe bis zum heutigen Tag, um daraus evtl. Rückschlüsse ziehen zu können.
Ich sehe gerade die Referenzen oben zu der Kritik von Harro Meijer. Er spricht exakt meine Überlegung zu den Grenzschichten an. Um deren Einfluss Tag/Nacht Sommer/Winter zu erkennen, empfehle ich die Auswertung der durchschnittlichen Tagesverläufe der NO2-Messungen (nach Luftqualitätsrichtlinie) im städtischen Hintergrund (nicht Verkehrsmessstationen). Diese Daten liegen stundenweise vor und sind im Internet abrufbar. Dort erkennt man deutlich den Tag (niedrig) / Nacht (hoch) – Verlauf, mit dem deutlich höheren Grundniveau im Winter, wegen der kürzeren Tagzeiten. Das sind enorme Schwankungen. Ich vermute, diese perfekten Monitoring-Daten standen Beck nicht zur Verfügung, denn diese Messungen gibt es systematisch erst seit ungefähr 2000. Und beobachtet man den DUH Resch mit seinem Anwalt Remo Klinger vor den Verwaltungsgerichten, dann setzen diese genau auf diesen effekt, um die Diesel aus den Städten verbannen zu können.
Es sollte eigentlich verständlich sein das ein Wert, die Pettenkofer-Zahl welcher heute noch zum Kalibrieren moderner Gerätschaften genützt wird, ganz sicher seinen Ursprung auf weitreichend fehlerhaften Analysen haben kann.
Wo sprach Herr Schrag von weitreichend fehlerhaften Analysen?
Irgendetwas ist beim Training Ihrer KI-Maschine schief gelaufen.
Bitte nachjustieren.
MfG
Ketterer
Nun, Kalibrierungen finden in der Regel in Laboratorien statt, wo die Messbedingungen (Temperatur, Luftdruck, wind,..) gut kontrollierbar sind. Heutzutage unterliegen diese Messungen der ISO/IEC 17025 (Good Laborators Practices). Sind aber Laborbedingungen in Freilandmessungen übertragbar?
EIKE_2026-04-22_co2-messungen-im-19-jahrhundert-was-chemiker-fanden-und-warum-es-die-klimaforschung-ignoriert
Wieder eine Bestätigung mehr für die Korrektheit von
https://eike-klima-energie.eu/2024/07/07/die-klima-zyklen-sind-planeten-gemacht-vorbestimmt-und-konstant/
Kohle und die Kohlenwasserstoffe wie Erdgas (Methan),
Kerosin (praktisch Diesel) und Benzin haben nicht den
geringsten Einfluss auf den natürlichen Klimawandel.
Absolut korrekt, was der US-Präsident Donald Trump vor der UNO gesagt hat:
„Der Klimawandel ist der größte Betrug, der jemals an der Welt begangen wurde“.
In Deutschland wird es daher langsam Zeit,
dass die AFD mit unserer Trumpine (Kanzlerin Dr. Alice Weidel)
in die Regierungsverantwortung kommt.
Siehe auch
ECC_1943AD_NH.jpg,
Nördliche Hemisphäre von 1943 bis 2107.
Frank Wähner 22. April 2026 9:50
Was machen Sie, falls es wirklich dieses jahr einen El Nino gibt und die Temperaturen wieder nach oben gehen, statt wie in der Grafik zu fallen? Dann hätten Sie ein ähnliches Problem wie 2016. Dort hat Ihre durch Manipulation des Abstandes der Erde zur Sonne entstandene Kurve ein lokales Minimum. Die Temperaturreihe von UAH weist aber für 2016 den dritt-höchsten Wert aus – nur 2023-2025 waren höher.
Lesen Sie die Doku durch, dann wissen Sie es.
https://eike-klima-energie.eu/2024/07/07/die-klima-zyklen-sind-planeten-gemacht-vorbestimmt-und-konstant/
Frank Wähner 22. April 2026 15:37
Ich finde dort nichts zu der Frage, was Sie tun werden, wenn die Temperaturentwicklung nicht der von Ihnen gezeigten Kurve folgt …
Aber jeder kann ja Ihre Vorhesage zu El Nino prüfen:
Ich habe da so meine Zweifel ob das so eintreten wird …
In der Doku
https://eike-klima-energie.eu/2024/07/07/die-klima-zyklen-sind-planeten-gemacht-vorbestimmt-und-konstant/
steht ganz am Anfang:
Dieses Dokument [01]ist die Fortsetzung von [02],
veröffentlicht am 24. Juli 2023 bei EIKE,
das mit diesen Schlussfolgerungen endete:
„1. Das alles Entscheidende ist natürlich
die zukünftige Realität.
Kommt es nach 2023/10 zu einem Abwärtstrend,
ja oder nein?“
„2. Das Jahr 2023 und folgende bieten
die einmalige Chance für ein Live-Experiment …
2023/10 soll die Trendwende sein.
Der Beobachtungszeitraum ist also relativ kurz.
Und jeder sieht, fühlt was passieren wird…“
Es geht um die Bestätigung der Aussagen
aus der Überschrift sowohl
in Theorie als auch im Experiment.
Ab dem Jahr 2033 wird La Niña starten der zunächst bis 2040 gehen wird.
ja oder nein?
Frank Wähner 22. April 2026 19:56
Da steht aber immer noch nichts dazu, was Sie tun werden, wenn die Realität nochmal (2016 widersprach ja schon Ihrer Kurve) von Ihren Erwartungen abweicht. Werden Sie vielleicht doch erkennen, dass die Kurve nur durch Ihre Manipulation der Position der Erde entsteht?
Die Frage wurde ja schon mit Nein beantwortet, es ging nach 2023/10 weiter nach oben und war auch 2024/09 noch wärmer als 2023/10.
Wieso erst 2033? Wir kommen gerade aus einem schwachen La Nina[1] und schicken uns an, evtl. in den nächsten El Nino zu wechseln. Und haben Sie irgendwo in den ENSO-Zeitreihen mal einen La Nina gesehen, der über 7 Jahre ging? Das längste, was ich so Pi mal Daumen sehe, sind 3 Jahre …
[1] Final La Nina Advisory : 9 April 2026 ENSO Alert System Status: Final La Niña Advisory / El Niño Watch