Jahr: 2012

Kommt nun die richtige Energiewende? Das CERN hält die „kalte Fusion“ nicht für Esoterik

Herkömmliche Kernkraftwerke nutzen die bei der Spaltung schwerer Atomkerne (z.B. Uran) in leichtere entstehende Wärme zur Erzeugung von Wasserdampf, der dann die Turbinen der Stromgeneratoren antreibt. Aus dem Physikunterricht wissen wir, dass der umgekehrte Prozess, die Verschmelzung (Fusion) von leichten Atomen zu schwereren, sehr viel mehr Energie freisetzen kann. Denn unsere Sonne bezieht ihre ungeheure elektromagnetische Energie aus der Fusion von Wasserstoff- (beziehungsweise Deuterium- und Tritium-) Atomen zum Edelgas Helium. Mit der Explosion der ersten Wasserstoffbombe Anfang der 50er Jahre kam das Sonnenfeuer auf die Erde. Doch die dabei feigesetzte ungeheure Energie lässt sich, außer vielleicht zum Wegsprenge n ganzer Berge, nicht sinnvoll nutzen. Seit etwa 60 Jahren arbeiten nun Wissenschaftler und Techniker, angetrieben von der Vision einer sauberen und endgültigen Lösung unserer irdischen Energieprobleme, daran, die bei der Verschmelzung leichter Atomkerne freiwerdende Energie zu zähmen. Doch gelang es ihnen trotz des Aufwandes von insgesamt über 200 Milliarden Dollar an Forschungsgeldern bislang nicht, in den riesigen Versuchsaufbauten mit supraleitenden Magnet-Spulen die dafür nötigen hohen Temperaturen in der Größenordnung von 15 bis 17 Millionen Grad Kelvin zu erzeugen. Dieser Energieaufwand ist notwendig, um die abstoßenden Kräfte zwischen den Atomkernen zu überwinden.

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Was nicht passt wird passend gemacht – ESA korrigiert Daten zum Meeresspiegel

Der “Environmental Satellite” (Envisat) ist so etwas wie das Prunkstück der European Space Agency (ESA). Der 8 Tonnen schwere Umweltsatellit stellte die größte Nutzlast dar, die jemals mit einer Ariane Rakete ins All befördert wurde und ist mit 2,3 Milliarden Euro auch der bislang teuerste Satellit der ESA.
Zu den Aufgaben dieses Satelliten gehört unter anderem die Vermessung der Ozonschicht, der Eisbedeckung, die Dokumentation von Vulkanausbrüchen und die Vermessung des Meeresspiegels. Allerdings hat die Auswertung letzterer Daten bislang zu Ergebnissen geführt, die weder mit den Aussagen eines beschleunigten Meeresspiegelanstiegs, noch mit den Messungen der amerikanischen Jason Satelliten in Einklang standen.
Siehe auch Vortrag K.E. Puls zum Meeresspiegel am Ende

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Der Tod der Glaubwürdigkeit der Zeitschrift NATURE

Es war eine große Nachricht, dass neue, in der Zeitschrift NATURE veröffentlichte Ergebnisse zeigten, dass menschliche Emissionen von Aerosolen (hauptsächlich durch das Verbrennen fossiler Treibstoffe) zum großen Teil verantwortlich sind für die multidekadischen Verteilungen der Wassertemperatur in den Ozeanen, die während der letzten 150 Jahre oder so beobachtet worden waren. Diese Variabilität – allgemein als Atlantische Multidekadische Oszillation AMO bezeichnet – wurde mit vielen sozial signifikanten Klimaphänomenen in Verbindung gebracht einschließlich der Zu- und Abnahme atlantischer Hurrikanaktivität sowie Dürren in der Sahelzone.

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Können Windkraftanlagen viele Haushalte „versorgen“? Offener Brief an Norbert Röttgen zur BMU Behauptung sie könnten das.

Das Bundesministerium für Umwelt (BMU) gibt regelmäßig einen Newsletter zur Energiewende heraus. Obwohl alle Ministerien angehalten sind, strikt bei der Wahrheit zu bleiben und politische Meinung von Fakten zu trennen wird dieses Gebot immer wieder missachtet. Fehlinformationen sind häufig. Dies hat den Energieexperten Dr. Ing. R.A. Dietrich veranlasst, an den zuständigen Minister Dr. Norbert Röttgen, einen offenen Brief zu schreiben.

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Update zur „Nature“ Shakun Eiszeitstory: Hans-guck-in-die-Luft“ und die „Klimakatastrophe“

Der SPIEGEL ist nach wie vor ein viel gelesenes Nachrichtenmagazin und ein wichtiges Meinungsbildungsmedium für Politik, Wirtschaft wie die intellektuelle und geistige Führungselite unseres Landes. Wenn in diesem journalistischen Leitmedium ein Artikel erscheint, dann bleibt er nicht ohne gesellschaftspolitischen Klima-Einfluss.

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