Cap Allon
Während aktivistische Wissenschaftler über immer präzisere Anteile hypothetischer Klimaursachen debattieren, haben einige der renommiertesten Universitäten Amerikas mit etwas weitaus Grundlegenderem zu kämpfen: Mathematik auf High-School-Niveau.
Ein Bericht der Fakultät der UC San Diego (siehe unten) ergab, dass sich die Zahl der Studienanfänger, deren Testergebnisse unter dem mathematischen Niveau der High School lagen, zwischen 2020 und 2025 fast verdreißigfacht hat.
Mehr als 70 % dieser Gruppe lagen in den Tests unter dem Niveau der Mittelstufe – das entspricht etwa jedem zwölften Studienanfänger. In Berkeley wiesen 20–30 % der teilnehmenden Studenten im ersten Semester der Differential- und Integralrechnung drei Jahre in Folge erhebliche Wissenslücken auf.
Die Mathematikprofessorin Zvezdelina Stankova von der UC Berkeley sagt, dass manche Studenten mit einem Rückstand von fünf bis acht Jahren ankommen, was die Dozenten im Differential- und Integralrechnen dazu zwingt, Bruchrechnung und grundlegende Algebra noch einmal zu behandeln.
Dozenten der UC warnen davor, dass sich die mathematischen Vorkenntnisse stark verschlechtert haben und einige Studienanfänger in Tests Ergebnisse unter dem Niveau der Mittelstufe erzielen.
Die UC hatte die SAT-/ACT-Anforderungen während der COVID-Krise im Jahr 2020 zunächst ausgesetzt; anschließend wurde das System testfrei.
Mittlerweile haben mehr als 3.000 Dozenten der UC Briefe zur Unterstützung von Zulassungstests unterzeichnet, darunter mehr als 2.300 Unterzeichner des MINT-Briefes, der eine SAT-/ACT-Mathematikvoraussetzung für MINT-Bewerber fordert.
Die UC hat dem nicht zugestimmt: Ihre derzeitige Richtlinie sieht weiterhin keine Tests vor, auch nicht für Bewerber für den Herbst 2027.
Es gibt auch Hinweise auf einen allgemeineren kognitiven Rückgang.
Eine Studie mit fast 400.000 Amerikanern ergab zwischen 2006 und 2018 sinkende Werte in drei wichtigen kognitiven Bereichen.
Nach Jahrzehnten steigender Testergebnisse – dem sogenannten „Flynn-Effekt“ – hat sich dieser Trend in den meisten westlichen Ländern tatsächlich verlangsamt oder sogar umgekehrt. Dänemark, Finnland und Norwegen verzeichneten beispielsweise ab Ende der 1990er Jahre Rückgänge.
Das Phänomen ist nicht weltweit zu beobachten – in weiten Teilen der Entwicklungsländer steigen die Ergebnisse weiterhin. Es ist der Westen, der dümmer wird – die Gründe dafür sind nach wie vor kaum verstanden. Veränderungen im Bildungswesen, eine abnehmende Gewichtung von Lesen und Rechnen, veränderte Mediengewohnheiten, geringere Testmotivation und eine stärkere Betonung des Wettbewerbs. Auch demografische Veränderungen wurden untersucht. Wir wissen es nicht.
Und es kommt noch schlimmer…
Link: https://electroverse.substack.com/p/high-arctics-record-cold-summer-dumb?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Lehrer berichten doch schon seit langem von der Unfähigkeit der Kinder und Jugendlichen zum konzentrierten Arbeiten am Wochenanfang. Und aus Kindern werden Leute.
„Wir wissen es nicht.“
Vielleicht erklärt es dieses Video von Bonhoeffer:
https://www.youtube.com/watch?v=Nx8K7rtkX14
Goethe leicht modifiziert : „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schlechte liegt so nah“.
Mittlerweile sind Studenten nicht mehr in der Lage, den für das Grundstudium der Medizin erforderlichen Physik-Schein zu absolvieren, weil es an einfachen Mathematik-Kenntnissen fehlt.
Das ist ein gesellschaftliches Problem.
Volksverdummung gehört in die politische Agenda.
Dementsprechend werden Medien, Fernsehen, Radio, Schulen und Lehrpläne gestaltet.
Nicht Eltern oder mangelnde Fürsorge im Kleinkind-Alter tragen die Schuld, Herr Mechtel,
👉 es ist die Politik ‼️
Wer darauf insistiert, daß Kinder nicht nach dem Duden, sondern Hören die deutsche Rechtschreibung erlernen, muß sich über das Resultat nicht wundern…
Wenn sich Eltern beklagen, ob dieses Wahnsinns, werden sie von vergrüntem Bildungspersonal noch ermahnt zu intervenieren.
Die Anforderungen an Bildung sinken brutal, und die guten Abiturnoten steigen…
Migration, ideologische Staatsbetreuung, freitags kleben „im Verbund“, quasi „klimafrei“, wird staatlich lanciert…..
Lehrer, die nicht mitmachen, sind „verdächtig“.
So weit sind WIR, HIER !
Prof. Dr. Krötz in einem interessanten Beitrag.
https://www.youtube.com/watch?v=o28WEpwNx4A
Jedes Weltreich scheiterte irgendwann an der Dekadenz, die in irgendeiner Form sich in der Gesellschaft verbreitete. Die Zukunft liegt in Ostasien. Europa wird vom Islam übernommen und verharrt dann auf dem Niveau, das in den meisten islamischen Ländern vorherrscht.
Ein allgemeines Problem in den westlichen Industriestaaten, oder besser gesagt post-Industriestaaten. Ich beherrsche die Französische Sprache und bin regelmässig in den Französischen Medien unterwegs, und dort wird exakt dieselbe Diskussion geführt, das Niveau der Schulbildung befindet sich im freien Fall! Auch in Frankreich und Belgien, überall in West-Europa. Es ist der Kulminationspunkt der links (später grünen) geprägten Bewegung der 68.er Illusionisten! Intelligenz ist angeboren, nicht anerzogen, also genau das Gegenteil der linken Gesellschaftsdoktrin dass alle Menschen von Natur aus gleich sind und nur das ungerechte „System“ die einen schlau und die anderen dumm mache. Unzählige pädagogischen Modelle wurden ausprobiert, immer mit dem selben, unerwünschten, Resultat : Si on est imbécile, c’est pour toute la vie (Wenn man ein Idiot ist, bleibt man es ein Leben lang). Die Standards wurden immer weiter abgesenkt, Diplome praktisch verschenkt, also komplett entwertet. Das Resultat ist, u.a. ein Stimmvieh welches glaubt man können mit Wind und Sonne Kraftwerke ersetzen.
N.B. von dem Intelligenzproblem durch die massenhafte Zuwanderung von Armutsmigranten habe ich dabei noch gar nicht gesprochen, die eigenen (grün/linken) Idioten sind schon schlimm genug….
Und das ehemals gut gemachte System bricht zusammen, wenn zu viele Nichtintelligente (inkompetent und ohne Moral) per Peter-Prinzip im Parteiensystem an die Schalthebel der Macht gelangen und ihre ideologisch-utopischen Spielchen beginnen, da sie sonst nicht Gescheites mitbringen – fertig ist die Ochlokratie und/oder Kakistokratie, oder?
Wenn das Problem gerade den Westen betrifft, dann sollte man ernsthaft darüber nachdenken, ob es nicht am westlichen Lebensmodell liegt. Und ob dieses Lebensmodell nicht gerade dabei ist, grandios zu scheitern!
Liegt es am Medienkonsum? Liegt es an der Auflösung der Familienstrukturen und der traditionellen Rollenbilder von Mann und Frau? Ich denke, dass die Zuwendung und die Interaktion zwischen Eltern und Kindern gerade im Kleinkind-Alter ganz wichtige Grundlagen legt. Und wenn die ausfallen, dann kann auch die Schule das nicht zu 100% auffangen.
Oder ist es überall im Westen so, dass kein vernünftiger Unterricht mehr stattfinden kann, weil viele Schüler nicht einmal die Unterrrichtssprache verstehen? Genug Forschungsthemen für Psychologen und Soziologen – eigentlich. Falls die überhaupt in der Lage sind, die Fragen ergebnisoffen und ohne ideologische Scheuklappen zu untersuchen.
Der Mensch kann mit Wohlstand nicht umgehen, braucht wohl die tägliche Herausforderung um das Leben zu meistern, um fit zu bleiben und den gesunden Menschenverstand zu nutzen. Am treffensden ein Ölscheich, irgendwo im Internet gefunden:
„Meine Großeltern ritten Kamele, meine Eltern fuhren Golf, ich fahre Mercedes, meine Kinder fahren Ferrari, meine Enkeln werden Kamele reiten“
Ob die Inkas, das alte Rom und alle andere…
Ossis mussten täglich das Leben meistern und sehen klarer. Der „Mercedesfahrer“ hat den Golf und das Kamel noch erlebt und sieht auch klar, die Ferrarifahrer sehen gar nichts und steuern in den Untergang. Unausweichlich.
Das Positive: nach dem Untergang geht es aufwärts!
„Der Mensch kann mit Wohlstand nicht umgehen“: Genau so ist es, das habe ich mir auch schon oft gedacht. Die Evolution hat das Gehirn optimiert, um mit Mangel- und Konflikt-Situationen klar zu kommen. Einfach nur still das Dasein zu genießen, das bringt es weniger gut fertig, da fühlt es sich schnell gelangweilt und unterfordert.
Und dann dürfte noch die Frage der Energieeffizienz eine Rolle spielen. Denken erfordert viel Energie. Wenn also alle Ressourcen da sind und Überfluss herrscht, wozu sich dann noch Gedanken machen, wo das alles herkommt? Was die Voraussetzungen dafür sind? Dann wird der Mensch träge und beschäftigt sich lieber mit Sachen, die wenigstens Spaß machen. Und dass ein Ferrari eben noch cooler wäre als ein Mercedes.
Exakt Herr Mechtel. Natur und Evolution haben zu Energiesparen entwickelt, bei problemlosen Wohlstand bringt es Degeneration.
Das ist richtig. Aber auch die gesellschaftliche Komponente darf nicht vernachlässigt werden.
Der mediale Einfluß über das Internet ist mittlerweile enorm.
Wikipedia und KI versuchen den „globalen“ Verstand zu formen.
Eine geringe Bildung, Ablenkung und allgemeine Verblödung ebnen das Feld für optimale Einflußmöglichkeiten….
Das wird selbstverständlich genutzt !
Wohlstand ist originär eine optimale Ausgangsbasis für kulturelle Präsenz, Forschung und Entwicklung.
👉 WENN FREIHEIT HERRSCHT.
Das ist momentan n i c h t der Fall.
Wir werden gerade in einen globalen Zuteilungs- und Überwachungsstaat geführt.
„Der Mensch kann mit Wohlstand nicht umgehen,…“
Wenn Ihre These stimmt, was ich bezweifle, dann müsste zunächst präzise definiert werden was Wohlstand (ggf. „Ihr“ positiver Mangel) eigentlich ist.
Denn Inkas, Rom, Ossis und alle anderen hatten ja nie gleichen Wohlstand und/oder Mangel.
Wenn man es vielleicht allgemeiner fasst:
Kulturen (Imperien) bilden sich (nach einer Krise), strukturieren sich über die Zeit aus, wachsen, kommen zur Blüte, um hernach an den eigenen aufgebauten Komplexität ihrer Strukturen (Bürokratie) zu scheitern.
Ähnlich zu Ihren Gedanken ist der beginnende Abstieg nach der Blüte – Ihr Wohlstand -, aber häufig wirkten auf die in Blüte stehenden Kulturen auch mächtig externe Faktoren. Was hinterher wie ein Zerfall (wegen) in Blüte stehend ausschaut.
Andererseits könnte man vermuten, dass Kulturen bei der Suche nach dem optimalen Zukunftsweg, gerne mal „falsch“ abbiegen, ohne dass sie bis dahin überkomplex waren.
Ich habe die Hoffnung, dass der Westen gerade (nur) falsch abbiegt – in sozialistische Experimente – , vielleicht auch Wohlstandsdekadenz heraus, aber noch eine kleine Chance hat zurückzufinden.
In Europa sind noch keine starken Männer im Selektionsverfahren zu sichten, braucht wohl erst noch ein bisschen mehr Krise, oder?
Wohlstand ist relativ. Manche bauen aus Spiellust Raketen aus Bausätze, Bezos schickt aus gleichen Grund welche ins All. Andere hungern.
Wohlstand führt zu Dekadenz, im Westen spürbar fortschreitend, Ossis hatten nie Wohlstand und gelernte Ossis sind im Schnitt fitter im Kopf, im Forum erkenne ich Ossis an den Beiträgen mit einer Quote von 80% (dabei auch spezifische Denkmuster, nicht alle Wessis sind wohlstandsvwrblödet).
Auch wenn man nicht alles aus der Vergangenheit kennt, die spätrömische Dekadenz ist sprichwörtlich. Und die Inkas hatten zumindest den Willen verloren, sich ernsthaft zu verteidigen.
Nach dem Krieg haben sich alle in die Hände gespuckt, heute kaum jemand, und verteidigen will das Land niemand.
Was soll denn gegen wen verteidigt werden? Die „Schutzsuchenden“, die Genossen von Partei und Regierung? Diejenigen, gegen die wir uns hätten verteidigen müssen, haben uns längst überflutet.