H. Sterling Burnett
Sowohl die Trump-Regierung als auch die britische Regierung sind in Bezug auf die sozialen Kosten von Kohlenstoff (SCC) – also die vermeintlichen Kosten für die Gesellschaft, die durch eine Tonne Kohlendioxid entstehen, die durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre ausgestoßen wird – ehrlicher als es die Biden-Regierung war.
Präsident Donald Trump hat die SCC-Berechnung der Biden-Regierung aufgehoben und keine neue an ihre Stelle gesetzt, so dass die US-Bundesregierung nun keine SCC-Berechnungen mehr für Umweltverträglichkeitsprüfungen, Überprüfungen, Infrastrukturplanungen oder im Rahmen von behördlichen Überprüfungen vorgeschlagener Vorschriften verlangt.
Der Wissenschaftsautor Matt Ridley beleuchtet in einem Beitrag auf der Website der Rational Optimist Society die zwielichtige Geschichte der SCC und erklärt, dass sie von Regierungen beiseitegeschoben wurde, um teure Klimabeschränkungen zu rechtfertigen. Warum? Weil bei einer ehrlichen Berechnung der SCC – unter Verwendung angemessener Diskontsätze und unter Berücksichtigung der enormen Vorteile von Kohlendioxid für das Pflanzenwachstum (insbesondere bei Nutzpflanzen) – die Vorteile die Kosten bei weitem überwiegen. Keine vernünftige SCC-Berechnung könnte die von verschiedenen Regierungen vorangetriebenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels rechtfertigen: Sie haben durchweg mehr Schaden angerichtet, als sie verhindert haben.
In Bezug auf die Entscheidung der britischen Regierung, die SCC über Bord zu werfen, schreibt Ridley:
Die britische Regierung ist zwar vom Thema Kohlenstoff besessen, schätzt oder berücksichtigt jedoch die gesellschaftlichen Kosten des Kohlenstoffs überhaupt nicht mehr. Ihr offizieller Standpunkt lautet: „Bei der Kohlenstoffbewertung für politische Entscheidungen werden die gesellschaftlichen Kosten des Kohlenstoffs nicht mehr herangezogen.“
Warum? Ganz einfach: Weil Wissenschaftler und Ökonomen den Wert einfach nicht hoch genug ansetzen konnten, um die Kosten für die Emissionsminderung zu übersteigen. Die Ökonomen Sir Nicholas Stern und Joseph Stiglitz schrieben in einer aktuellen Studie: „Die von der Interagency Working Group (IAWG) ermittelten vorläufigen Werte für die sozialen Kosten von CO₂ reichen von 62 US-Dollar bis 2030 bis zu 85 US-Dollar im Jahr 2050 (unter der Annahme eines durchschnittlichen Diskontsatzes von 3 %) – Werte, die weit unter denen liegen, die erforderlich wären, um die Erwärmung auf deutlich unter 2 °C zu begrenzen oder bis 2050 Netto-Null zu erreichen.“
Ein ehemaliger hochrangiger britischer Beamter sagt dazu: „Es war peinlich. Wir konnten nämlich keine Klimaschutzmaßnahme finden, deren Kosten auch nur annähernd den sozialen Kosten entsprachen, geschweige denn darunter lagen.“ Maßnahmen, die mehr kosten als der Schaden, den sie beheben sollen, machen keinen Sinn.
Studien haben durchweg gezeigt, dass die Erde aufgrund des CO₂-Düngungseffekts grüner wird. Das steht außer jedem vernünftigen Zweifel. Was für die Pflanzenwelt im Allgemeinen gilt, trifft ebenso auf Nutzpflanzen im Besonderen zu.
Eine Metaanalyse des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Ross McKitrick von der University of Guelph, in der 1.722 Studien zu den Reaktionen von Nutzpflanzen auf CO₂ ausgewertet wurden bestätigte, dass sich CO₂ deutlich positiv auf Nutzpflanzen auswirkt und dies auch dann der Fall bleiben dürfte, wenn die globale Durchschnittstemperatur um 5 °C steigt.
Mehr als 260 Beiträge auf „Climate Realism“, die sich mit den Auswirkungen von CO₂ auf Nutzpflanzen befassen, bestätigen diese Tatsache unter Verwendung von Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).
Die Daten belegen durchweg, dass die Pflanzenproduktion und die Erträge in der modernen Ära der moderaten Erwärmung regelmäßig neue Rekorde aufgestellt haben, was größtenteils auf die positiven Auswirkungen des erhöhten CO₂-Gehalts auf die Produktivität und Gesundheit der Pflanzen sowie auf verbesserte Wachstumsbedingungen zurückzuführen ist.
Die globale Erwärmung verlängert die Vegetationsperioden, verringert das Auftreten von Frost und macht mehr Land für den Ackerbau geeignet. Zudem wirkt Kohlendioxid als „Luftdünger“ für Pflanzen. Ob man nun die Produktion und Erträge von Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Obst und Nüssen, Hülsenfrüchten oder weniger wichtigen, aber dennoch weit verbreiteten Kulturen wie Kaffee und Kakao betrachtet – weltweit zeigt sich das gleiche Bild: steigende Erträge und Produktionsmengen.
Zu den zahlreichen Regionen, in denen laut „Climate Realism“ Rekordernteerträge und -produktionsmengen verzeichnet werden, gehören beispielsweise Afrika (hier, hier und hier), der Nahe Osten (hier und hier), Lateinamerika (hier, hier und hier), Asien (hier, hier und hier) sowie Nordamerika (hier, hier, hier, hier und hier).
Dieser Anstieg der Nahrungsmittelproduktion hat sich vollzogen, obwohl sowohl die Bevölkerungszahl als auch die für den Ackerbau genutzte Fläche zurückgegangen sind. Weniger Menschen, die weniger Land bewirtschaften und höhere Erträge erzielen, sind Ausdruck einer steigenden Produktivität, die seit 1990 weltweit zu einem Rückgang der Zahl hungernder Menschen um zwei Milliarden geführt hat.
Dies sowie die Zahl der vermiedenen vorzeitigen Todesfälle – bedingt durch einen erheblichen Rückgang der Todesfälle, die auf nicht optimale Temperaturen zurückzuführen sind – machen den enormen sozialen Nettonutzen von CO₂ aus, nicht die Kosten.
Für Regierungen scheint die Lösung darin zu bestehen, einfach auf die Verwendung von Daten zu verzichten und die Vorschriften trotzdem durchzusetzen, wenn die Daten eine Ausweitung des staatlichen Eingreifens nicht stützen und man die Zahlen nicht einfach frisieren kann, wie es die Biden-Regierung versucht hat. So viel zum Thema „der Wissenschaft folgen“.
Quellen: The Rational Optimist Society; Climate Realism
Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-584-they-knew-impossible-climate-model-scenario-widely-used-despite-known-flaws/, zweite Meldung
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Wo darf ich erfahren, welcher Anteil Ihrer Spenden aus den Erdöl-Konzernen stammen?
Was bekommen Sie denn für Ihre Kommentare?
Herr Helmut ist unglaubwürdig, weil er das anscheinend für Bezahlung tut.
Ist denn Erdöl etwas schlechtes. Überlegen Sie doch einmal, worauf sich unsere Industriegewerkschaft aufbaut. Wir sind eine Kohlenwasserstoffgesellschaft. Nehmen Sie alles weg was mit Kohlenwasserstoffen zusammenhängt, sind Sie in der Steinzeit. Nicht einmal in der Bronze- oder Eisenzeit. Richten Sie jeden Tag ein Dankgebet an die von Ihnen offensichtlich verhassten Ölmultis.
Herr Voge, richtig erkannt.
Bin ja nur temporärer Gast aus der Klimakirche. Aber was ich hier an Schwurberleien lese – in Artikeln, wie in Kommentaren – überrascht mich dann doch.
Diese Wissenschaftsferne, versteckt in unnötig verworrenen, unübersichtlichen Artikeln und bunten Schaubildern ist phänomenal. Eigentlich Komödie.
Maßnahmen, die mehr kosten als der Schaden, den sie beheben sollen, machen keinen Sinn.
Solche Sätze sind eigentlich nichts für die Klimakirche, zumindest nicht die in der EU zuständige. Konkret stelle ich hier nicht Aspekte zum CO2 sondern zum Methan vor. Denn heute kommt die dpa/AFX Meldung: „EU-Kommission für Aussetzung von Strafe bei Methan-Verstößen“. Die EU will ihre Gesetzgebung gegen dieses „schreckliche“ Treibhausgas nicht ändern, sondern nur Strafen von 2027-2029 aussetzen, weil sie gemerkt hat, das das ständige Schießen aus Notwehr gegen die Selbstverdummung in die eigenen Beine zu Lähmungen und Taubheitsgefühlen führt. Diese Selbsterkennnis hat vorrangig Brisanz in der Wirtschaft entwickelt, weil auswärtige Partner und Staaten inklusive der USA sich mit den EU-Vorschriften nicht konkret auseinandersetzen wollen, d.h. Nachweispflichten der EU-Bürokratie können weder erbracht noch eingehalten werden. Wer dann die hirnrissigen Testate nicht erbringt oder erbringen will, könnte auch nur zum eigenen Schaden „abgestraft“ werden. Eine Mitarbeiterin einer Denkfabrik in Brüssel äußerte sich dahingehend, die Kommission will das Gesetzespaket aus Gründen von Autoritätsverlust nicht mehr aufschnüren, der Verzicht auf Strafverfolgung wäre nur die gesichtswahrende Lösung. Ich ergänze gerne, die Prozesse des Klimawahns gottähnlicher Regierungsorganisationen in der EU und der meisten nationalen Regierungen, werden in der Welt sowieso nur noch mit Verwunderung aufgenommen. Das was hier mit den CO2-und CH4-„Giftgasen“ läuft, begreifen und bezeichnen immer mehr Zeitgenossen als pure Selbstverstümmelung. Ob der Wähler überhaupt noch was merkt, wird sich erst zeigen müssen. CO2 und CH4 bleiben auch bei den Pisa-Studien leider immer außen vor.
„hirnrissig“, ein fundiertes, belastbares Argument.
Bemerkenswert:
Wissenschaftliche Studien mit anderer Ausrichtung dürfen hier nicht veröffentlicht werden.
Komisches Klima-Institut.
Doch Sie dürfen, aber die bezahlten Voodoo-Experten der Klimakirche stellen sich nicht der Auseinandersetzung. Sie lehnen jede Diskussion ab.
Welches Institut ist nun komisch?
„beahlte Voodoo-Experten der Klimakirche“
Danke dafür, wie Sie EIKE repräsentieren.
Ob ich es ein weiteres Male versuche?
Zum „Luftdünger“ CO2:
Zwecklos. Kaffesatzprognosen aus der Alarmzentrale des „Klimawandels“ ™ – IPCC – sind bekannterweise unseriös, insbesondere wenn es die Executive Summary betrifft. Außerdem widerspricht AR6 dem AR3. Das Institut, das sich mit dem Namen „Helmholtz“ schmückt, beruft sich auf eine unseriöse Quelle. „Klimawandelleugner“ von echtem Schrot und Korn wissen, was „CO2-Greening“ bedeutet. Die weltweite Vegetationsfläche hat sich in den letzten Jahrzehnten vergrößert, insbesondere in trockenen Regionen. Der Nachweis durch Satellitendaten liegt bei der NASA vor.
Wenn ich Ihrer Logik und der des Helmholtz Instituts folgen darf ist es besser keine Nahrungsmittel zu haben, als keine Hochwertigen.
Erstaunlich, hat das Helmholtzinstitut noch nie was von Stickstoffdünger gehört? Oder ist die Herstellung zu „fossillastig‘?
Zusammensetzungsänderungen sind hinnehm- und ausgleichbar. Das CO2-Niveau ist aber keine Bedrohung für die menschliche Ernährung – solche Aussagen sind plumpe Propaganda.
Der Qualitätsverlust (nur dann, wenn man jegliche Veränderung immer als Qualitätsverlust bezeichnet) der Pflanzen ist ein wissenschaftlich messbarer Fakt.
Ob dieser Fakt jedoch dazu führt, dass Menschen verhungern oder an Mangelerscheinungen leiden, entscheidet sich auf politischer und wirtschaftlicher Ebene durch die Verteilung von Ressourcen und den Zugang zu einer vielseitigen Ernährung.
Für die Industrienationen ist das keine nennenswerte Problematik, dort kämpft man gegen die Überernährung an, für einige Entwicklungsländer hat die Veränderung einen Einfluss, aber die Schuldzuweisung an das CO2, ist im Kern gleichzusetzen mit politischem Versagen und absoluter Planlosigkeit.
Helmholz-Klima dient mit seinen Aussagen (Schuldzuweisungen an das CO2) im Grunde dieser verfehlten Politik, denn die Begriffsverwendung „verborgener Hunger“ ist nicht biologisch-wissenschaftlich, sondern im Kern politisch, die Aussage generiert damit zu einem Druckmittel gegen die eigene Bevölkerung als Aufforderung zur Opferbereitschaft, zur Hinnahme der Deindustrialisierung, das ist aber eindeutig eine verfehlte Aufforderung in eine wirkungslose Richtig, oder?
Korrekt!
Biologin und CO2
Für Alle die in der Schule nur singen und klatschen + neuerdings „sich selbst finden durch Masturbation“ hatten und sich seitdem auf die Straße kleben. 2024_01_23 https://x.com/MichaelausHH/status/1749891524576383257?s=20
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds 2016_04_26 https://www.nasa.gov/technology/carbon-dioxide-fertilization-greening-earthstudy-finds/ https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilizationgreening-earth-study-finds/ Abbildung 6 This image shows the change in leaf area across the globe from 19822015.Rising CO2 2.2.8 Levels Greening Earth NASA Goddard 2016_04_16 https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
CO2 Effekte auf Nahrungspflanzen Effects of climate change on global food production under SRES emissions and socio-economic scenarios 2004_01_09 https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2003.10.008 https://www.preventionweb.net/files/1090_foodproduction.pdf
Der Vorteil eines Wagens ist, daß er Räder hat. Sonst wär’s kein Wagen. Und der Vorteil der Erde ist eben, daß Kohlenstoffdioxid in ausreichender Menge vorhanden ist. CO2 ist kein Vorteil sondern ein unverzichtbarer Baustein.
Da fällt mir ein, daß durch CCS der Atmosphäre Sauerstoff entzogen würde. Ja sind diese Treibhäusler denn völlig verrückt geworden?
Immer zu lustig, wenn die verstrahlten Waldorf Mütter & kiffenden Soja Sörens ihre co2 Kartuschen beim Discounter in Neue umtauschen; WARUM werden diese eigtl immer teurer, wenn sie „sooo giftige Klimakiller & zu vernichtenden Müll“ beinhalten??? 😉
Verstrahlte und Kiffende.
Darf ich dann auch sagen, dass EIKEler XXX konsumieren und yyy-geschädigt sind?
So rein wissenschaftlich-fundiert verleumdend?
Übrigens: Das CO2 für die Blubbergeräte stammt aus Gärprozessen in Brauereien. Daher verkaufen Brauereien auch so gerne kohlensäurehaltige Limonade: Der Blubber fällt schlicht in hoher Konzentration als Abfallprodukt an. Trinken Sie Bier?
„Bei der Kohlenstoffbewertung für politische Entscheidungen werden die gesellschaftlichen Kosten des Kohlenstoffs nicht mehr herangezogen. Weil Wissenschaftler und Ökonomen den Wert einfach nicht hoch genug ansetzen konnten, um die Kosten für die Emissionsminderung zu übersteigen.“
Mag stimmen, dass dies für die Ökonomen gilt, ist für uns Naturschützer aber nicht maßgebend als Grund, sondern:
Das Leben auf der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut, Kohlenstoff ist das Grundelement aller Flora und Fauna. Das ist kein Zufall, sondern wissenschaftlich begründbar durch die Vierwertigkeit dieses Atomes und seiner Stellung in der Mitte der Elektronegativitätsreihe. Das ermöglicht erst die Vielfalt an Bindungsmöglichkeiten. Mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre erzeugt macht den Planet grüner und erleichtert die Lebensvielfalt.
„CO2 hat viele Vorteile“. Stimmt, es hat den großen Vorteil dass es den Raffinierten gelungen ist via „CO2 Klimaerwärmung“ den Dummen eine „Luftsteuer“ aufs Auge zu drücken, die diese auch noch freudig zahlen…. 🤦♂️
eine „Luftsteuer“ aufs Auge zu drücken, die diese auch noch freudig zahlen…. 🤦♂️
Nicht nur das, bei EIKE gibt es eine alimentierte Infantierie, welche die lebensfeindliche Einstellung dieses Ablaßhandels gegen das Schöpfungselement Kohlendioxid auch noch verteidigen.
Wir dürfen uns diese Achse des Bösen, die als Quellen immerzu nur die Glaubenssätze ihrer Voodoo-Wissenschaft runterbeten, nicht länger gefallen lassen.
Auch Ihnen möchte ich danken, für die größtmögliche Bestätigung meiner Vorurteile.
(°)
Hat noch einen Vorteil. Man kann es in der Erde verpressen und verdient wieder daran.