von Dieter Glatting
Mit der „Falsifizierung der Treibhaus-These“ [1] wurde die Rückstrahlung aus der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) des CO2-Moleküls in der Troposphäre auf die Erdoberfläche ausgeschlossen. Dass CO2-Molekühle aus der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) in der Troposphäre strahlen, hätte von den Postulanten in Zeiten ideologiefreier Wissenschaft zunächst experimentell gezeigt werden müssen, bevor daraus Effekte auf das Klima abgeleitet worden wären. Wir leben jedoch in postfaktischen Zeiten, in denen mit Hilfe von Politik, ÖRR, Medien, NGOs, Staatskirchen, Gewerkschaften, gleichgeschalteten Verbänden sowie staatsfinanzierter und somit finanziell abhängigen Forschern, jeder unwissenschaftliche Unfug, der Mehrheit der Bevölkerung ins Bewusstsein gehämmert werden kann.
Meines Erachtens kann die Rückstrahlung auch für die übrigen Linien von CO2, H2O, Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon anhand der Häufigkeit der Stöße in der Troposphäre und den üblichen Lebensdauern der angeregten Zustände weitgehend ausgeschlossen werden. Die Fleißarbeit übersteigt das von mir zur Verfügung stehende Zeitbudget. Wer Zeit und Interesse daran hat, ist gerne aufgefordert, sich des Themas anzunehmen.
Die Themen Klima und IPCC haben mich auch bis in den Umweltausschuss des deutschen Bundestages [2] verfolgt. Das Vorhaben, ausführlich von der Sitzung zu berichten, musste ich aufgrund von Verschwiegenheitsklauseln in meinem Arbeitsvertrag aufgeben. Darüber hinaus wäre weder die detaillierte Darstellung der Gefälligkeitsfragen der Altparteien noch die Nichtantworten des IPCC auf Fragen der Opposition kein substanzieller Gewinn für die Leserschaft gewesen. Der Fokus des Gesprächs lag auf den IPCC-Szenarien und warum das Szenario RCP8.5 entfallen ist. Im Folgenden werde ich ausführen, was unter diesen Szenarien zu verstehen ist, warum der RCP8.5 entfallen ist und was von den anderen Szenarien übrigbleibt, wenn man die Rückstrahlung des CO2 gleich Null setzt. Diese Vereinfachung ist angesichts der dominierenden Rolle der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) beim CO2-Molekühl, sowie die Überlappung der übrigen Linien, mit dem in wesentlich höherer Konzentration vorliegenden H2O gerechtfertigt.
Die Szenarien des IPCC
Wie in „Falsifizierung der Treibhaus-These“ [1] bereits dargelegt, errechnen die strahlungsbasierten Atmosphärenmodelle auf Basis ungestörter Spektren (isolierte Moleküle) eine Erhöhung der Rückstrahlung auf die Erdoberfläche, die zu einer zusätzlichen Leistung auf der Oberfläche führen soll. Diese zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] wird auch Antrieb oder in der Fachliteratur Forcing genannt. Das IPCC fasst nun „Representative Concentration Pathways“, RCPs zusammen. Die Zahl nach RPC stellt die zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] dar, die man für diesem Pfad errechnet hat. Die vier vom IPCC bis zum Jahr 2100 betrachteten Pfade sind auch in „ Die Szenarien des Weltklimarats“ [3] aufgezeigt.
| Szenario | CO2 in ppm | Forcing [W/m2] |
| RCP2.6 | 421 | 2,6 |
| RCP4.5 | 538 | 4,5 |
| RCP6.0 | 670 | 6,0 |
| RCP8.5 | 900 | 8,5 |
Tabelle 1: Übersicht über die Szenarien des IPCC
Faktisch ist eine CO2-Konzentration von 421 ppm bereits erreicht. Nach Angaben des IPCC würde die globale Temperatur auch bei gleichbleibender CO2-Konzentration zunehmen. Da die Weltmeere einen Teil der bisherigen Erwärmung aufgenommen hätten und die Erwärmung zukünftig durchschlagen würde.
🡺 Beachten Sie hierzu auch die demnächst kommende El Niño Panik [4]
Bereits beim Szenario RCP2.6 können die Ziele des Pariser Klimaabkommens „deutlich unter zwei Grad“ nicht eingehalten werden. Daher stellt der Entfall des RCP8.5 für den IPCC keine Entwarnung dar.
Im oben verlinkten Artikel kann man aus Abb. 3.2 Schätzungen für die zukünftigen Temperaturen und in Abb. 3.4 Prognosen zu zukünftigen Meeresspiegelanstieg gegeben.
Nach Ansicht des Verfassers wird sich der seit 1970 gleichbleibende Anstieg der CO2-Konzentration mit 1,8 ppm/Jahr fortsetzen. Man würde dann bis zum Ende des Jahrhunderts ca. 570 ppm erreichen.
Entfall des RCP 8.5
Der RCP 8.5 hat immer das obere Band der Vorhersagen dargestellt. Die zugrunde gelegten CO2-Emissionen waren rund zweieinhalbmal so groß, wie sie aktuell sind. Man ging damals von einer drastischen Ausweitung der Kohleförderung sowie von Kohleverflüssigung aus. Darüber hinaus wurde der Ausbau des Fracking-Angebotes nicht berücksichtigt. Daher ist der RCP 8.5 inzwischen nicht mehr plausibel.
Gegenüber den Abgeordneten vertrat der IPCC darüber hinaus die These, dass der Ausbau der „Erneuerbaren“ zu merklichen CO2-Einsparungen geführt hätte (LoL, RoFL). Von den Alt-Parteien wurde dies aber als Bestätigung ihrer tollen Arbeit aufgefasst.
Treibhauseffekt ohne CO2-Rücksthlung Rückstrahlung.
Da die Formel für das angebliche Forcing des CO2 bekannt ist, kann man diesen Beitrag, aus den Szenarien herausrechnen.
[Gleichung 1]
Daraus folgt:
| Szenario | CO2 [ppm] | Forcing nach IPCC [W/m2] | Forcing durch ange- nommene CO2-Konzentration [W/m2] | Forcing ohne CO2-Anteil [W/m2] |
| RCP2.6 | 421 | 2,6 | 1,99 | 0,61 |
| RCP4.5 | 538 | 4,5 | 3,31 | 1,19 |
| RCP6.0 | 670 | 6,0 | 4,48 | 1,52 |
| RCP8.5 | 900 | 8,5 | 6,06 | 2,44 |
Tabelle 2: Szenarien des IPCC ohne CO2-Forcing
Hieraus ergeben sich verschiedene Schlussfolgerungen.
Zunächst einmal ist die Erwärmung seit dem Jahr 1860 auf Basis der Treibhaus-These nicht mehr plausibel. Es müssen doch andere Gründe für die Erwärmung vorliegen.
Außer dem verworfenen Szenario RCP8.5 ergibt sich kein Forcing, dass zu relevanten Erwärmungen im Sinne des Pariser Vertrages führen könnte.
Wenn man sich die Quellen im dritten IPCC Assessment Report [5], wie z.B. die Arbeiten von G. Myhre u. a [6] anschaut, erkennt man, dass die Basis dieser Berechnungen auf der WMGG (Well Mixed Greenhouse Gases)-Annahme aufgebaut ist. Demnach verstärkt sich die „Rückstrahlung durch die verschiedenen „strahlenden Treibhaus-Gase“ gegenseitig. Durch den Wegfall von CO2 verringert sich auch die Intensität der Rückstrahlung durch H2O, Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon. Damit ist jegliche Basis für die propagierte Weltuntergangsstimmung entfallen.
Politisch muss dementsprechend im ersten Schritt das Pariser Klimaabkommen und die Mitgliedschaft Deutschlands im IPCC gekündigt werden. In der Folge ist das Klimaschutzgesetz abzuschaffen. Daraus folgt, dass der Kohleausstieg und das Verbrennerverbot aufgehoben werden. Darüber hinaus ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die nationale CO₂-Steuer und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und vieles mehr aufzuheben. Im europäischen Kontext müssen das „Fit for 55“-Paket, das EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS), Das zweite Emissionshandelssystems (ETS2), der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) sowie die Verschärfung der CO₂-Flottengrenzwerte und vieles mehr beendet werden.
Literaturverzeichnis
| [1] | D. Glatting, „Die Falsifizierung der Treibhaus-These,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 8 Juni 2026. |
| [2] | D. Glatting, „Im Deutschen Bundestag: IPCC und die Alt-Parteien fürchten die Öffentlichkeit wie der Teufel das Weihwasser,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 17 Nai 2026. |
| [3] | World Ocean Review, „Die Szenarien des Weltklimarats“.World Ocean Review. |
| [4] | Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., „Der Hyper-El-Niño, der keiner ist,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 09 Juni 2026. |
| [5] | W. G. I. IPCC Third Assessment Report, The Scientific Basis, Kapitel 6.3.1, Carbon Dioxide, Chapter 6: Radiative Forcing of Climate Change, S. 356–358. |
| [6] | G. E. H. K. S. a. F. S. 1. Myhre, New estimates of radiative forcing due to well mixed greenhouse gases. Geophys. Res. Lett., 25, 2715-2718. |















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Alle Forderungen des letzten Absatzes bilden exakt angekündigten den Maßnahmenkatalog der AfD ab, sollten sie vom deutschen Volk mit der Regierung beauftragt werden. Na schaun mer mal . . .