Der amerikanische Umweltwissenschaftler Roger Pielke Jr. erlaubte sich, punkto Klimafolgen eine abweichende Meinung zu vertreten. Er wurde deshalb öffentlich attackiert, verleumdet und von seiner eigenen Universität gemobbt – bis er aufgab. Überraschend ist das leider nicht.
Von Peter Panther
Roger Pielke Jr. hat einen einwandfreien wissenschaftlichen Leumund: Er ist ursprünglich Politikwissenschaftler und hat sich einen Namen gemacht mit der Interpretation von Extremwetterereignissen. Pielke war viele Jahre an der University of Colorado Boulder als Professor im Bereich Umweltstudien tätig und führte dort ein Institut, das er selbst gegründet hatte. Er konnte in seiner langen Forscherkarriere in so renommierten Wissenschaftsmagazinen wie «Science», «Nature» «PNAS» und «PLOS Biology» publizieren.
Doch Roger Pielke hat ein Problem: Er vertritt einige Standpunkte, die nicht auf der Linie der Erzählung des immer schlimmeren Klimawandels liegen. Pielke anerkennt zwar den menschengemachten Klimawandel und bestreitet auch nicht, dass dieser zu mehr Hitzewellen und Starkniederschlägen führt. Er stellt aber in Abrede, dass bisher ein Trend zu mehr Hurrikanen, Dürren und Überschwemmungen belegt werden kann. Diesen Standpunkt kann er zwar mit hier- und stichfesten Daten belegen. Aber damit wurde er sowohl in der Forschungsgemeinde als auch in der Öffentlichkeit zur «persona non grata».
«Gruselige Einblicke in die Welt der Wissenschaft»
Was Roger Pielke Jr. in den letzten Jahren erleben musste, hat er kürzlich in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehjournalisten John Stossel geschildert. Die Erlebnisse sind schlicht haarsträubend. Die «Welt» kommentierte so: «Seine Geschichte bietet gruselige Einblicke in die Welt der Wissenschaft.»
Es fing an, dass aktivistische Kreise Pielke öffentlich angriffen und ihn als «Klimaskeptiker» bezeichneten. Vor allem der linksorientierte Think-Tank «Center for American Progress» warf ihm vor, falsche Informationen zu verbreiten. Es wurde versucht, ihn von öffentlichen Plattformen auszuschliessen.
Nachdem Pielke 2013 vor dem US-Kongress ausgesagt und dort geltend gemacht hatte, dass langfristige Katastrophendaten keinen Anstieg von Extremwetterereignisse zeigten, geriet er in den Fokus der Regierung von Barack Obama. Ein wissenschaftlicher Berater des damaligen US-Präsidenten bezeichnete Pielkes Aussagen als irreführend – obwohl Pielke seine Äusserungen zweifelsfrei belegen konnte.
Nach der Anhörung forderten einige Kongress-Angehörigen Abklärungen, ob Pielke heimlich Geld von der fossilen Brennstoffindustrie bekommen hatte. Seine Universität leitete deshalb eine Untersuchung ein. Diese verlief zwar im Sand und konnte die Vorwürfe nicht erhärten. Dennoch beschädigten die entsprechenden Gerüchte seinen Ruf als Forscher erheblich, wie Pielke gegenüber Stossel betonte.
Die Situation wurde immer schlimmer: Es erschienen Medienberichte, welche Pielke in ein schiefes Licht stellten. Gleichzeitig bekam er kaum noch Einladungen zu Vorträgen. Wissenschaftliche Kooperationen mit ihm wurden gestoppt. Denn eine Zusammenarbeit mit ihm galt nun als riskant.
Seine Kollegen hatten Angst, selbst in Visier zu geraten
Schliesslich drängte sogar Pielkes Heimuniversität, die University of Colorado Boulder, ihn immer mehr an den Rand. Er durfte sein eigenes Institut nicht mehr weiterführen und erhielt kaum mehr Lehrverpflichtungen. Die Universität stellte die administrative Unterstützung für ihn ein und wies ihm ein winziges, unattraktives Büro zu. Hilfe von Kollegen an der Hochschule bekam Pielke nicht – denn diese hatten Angst, selbst ins Visier zu geraten.
Schliesslich zog Roger Pielke Jr. die Konsequenzen. Er verliess Ende 2024 seine Universität, nach 24 Jahren, und wechselte zum konservativ-liberalen Think-Tank «American Enterprise Institute». Dort geniesst er nach eigenen Angaben wieder volle Forschungsfreiheit. Mit seiner Webseite «The Honest Broker» stösst er zudem auf reges Interesse. Doch es bleibt dabei: Hier wurde ein verdienter Wissenschaftler fertiggemacht und quasi totgebissen – nur, weil er unbequeme Standpunkte vertritt, die dem Klima-Mainstream nicht in den Kram passen.
Wer sich regelmässig mit Klimaforschung befasst, ist ob dem Fall Pielke wohl kaum erstaunt. Immer wieder tauchen Aussagen aus, wonach in diesem Wissenschaftszweig eine Art Kadavergehorsam gefragt ist. Dieser Gehorsam gilt nicht gegenüber irgendwelchen Personen – sondern gegenüber dem Narrativ, wonach der Klimawandel schlimm ist und nur schlimm zu sein hat.
«Voreingenommene Redaktoren und Gutachter»
Man erinnert sich beispielsweise an den US-Klimaforscher Patrick T. Brown. Er schreckte vor drei Jahren mit diesem Satz auf: «In der Klimawissenschaft geht es inzwischen weniger darum, die Komplexität der Welt zu verstehen, als vielmehr darum, als eine Art Kassandra zu dienen und die Öffentlichkeit eindringlich vor den Gefahren des Klimawandels zu warnen.»
Brown ist, wie Pielke, ein hochverdienter Forscher, der in so angesehenen Fachblättern wie «Nature», «PNAS» oder «Nature Climate Change» publiziert hat. Vor drei Jahren aber verliess er den Wissenschaftsbetrieb aus eigenen Stücken und wechselte zur liberalen Forschungsstätte «Breakthrough Institute». Warum er ausgestiegen war, schilderte er anschliessend in einem Beitrag beim Onlineportal «The Free Press».
Patrick Brown schrieb, wer es heute als Klimaforscher in ein angesehenes Fachblatt schaffen wolle, müsse die Erzählung der verheerenden Erderwärmung bedienen. Redaktoren und Gutachter solcher Fachblätter seien «voreingenommen» und würden «mehr als deutlich machen, dass sie Arbeiten über das Klima wollen, die bestimmte im Voraus festgelegte Narrative stützen».
Der Aussteiger führte ein einschlägiges Beispiel für die Folgen solcher Erwartungen an: sich selbst. Brown schilderte, sich in einer Studie zu Waldbränden in Kalifornien bewusst darauf konzentriert zu haben, wie der Klimawandel das Risiko von Bränden beeinflusse. Es habe zwar andere Faktoren wie die Waldbewirtschaftung oder Brandstiftung gegeben, die punkto der Feuergefahr mindestens so bedeutend seien. Aber, so schrieb Brwon: «Ich wusste, dass ich nicht versuchen würde, andere wichtige Aspekte als den Klimawandel in meiner Forschung zu quantifizieren, weil diese die Geschichte verwässern würden, die angesehene Zeitschriften wie ‘Nature’ und ihr Konkurrent ‘Science’ erzählen wollen».
Wer die Klimaforschung für ergebnisoffen hält, muss naiv sein
Patrick Brown hatte mit dieser Anpassungsstrategie zwar Erfolg und konnte die erwähnte Studie tatsächlich bei «Nature» veröffentlichen. Doch ihn plagte anschliessend das schlechte Gewissen – was ihn dazu brachte, sich dem Konformitätsdruck zu entziehen, seine Universitätskarriere aufzugeben und die gemachten Erfahrungen öffentlich zu machen. Man will gar nicht wissen, wie viele andere Forscher dieses Rückgrat nicht haben und duckmäuserisch die Erzählung des schlimmen Klimawandels nachbeten.
Auch wenn die Fälle Pielke und Brown etwas anders liegen, so zeigen sie doch etwas Gemeinsames: Die Klimaforschung wird heute kontrolliert von wissenschaftlichen Aktivisten, welche jede Abweichung vom geltenden Narrativ sofort bestrafen. Pielke musste zudem die Erfahrung machen, dass selbst seine eigene Universität nicht zu ihm stand, als die Klimalobby begann, ihn öffentlich zu desavouieren. Wer heute noch glaubt, in der Klimaforschung zähle das beste Argument, und es werde hier objektiv und ergebnisoffen gearbeitet, muss naiv sein.















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Das muss man halt aushalten können. Wer erkannt hat wie viel Geld und wie viele Karrieren, politische wie akademische, an der Klima-Lüge hängen, dem müsste doch von Anfang an klar sein dass seine Aktivitäten ihn zur Zielscheibe werden lassen. „Freiheit der Wissenschaft“, schöne Sonntagsparolen, in Wahrheit verkauft sich die Wissenschaft an den dessen Brot sie isst, an die Politiker welche die „Forschungsgelder“ verteilen. Widerstand leisten muss man dann um so mehr je stärker der Druck wird. Sonst ist kein Widerstand….
Willkommen im Mittelalter! Eine derartige wissenschaftliche Unterdrückung ist schon ein starkes Stück,
In der Wissenschaftsgeschichte gab es schon öfters neue, ungewöhnliche Thesen, welche zuerst abgelehnt wurden, dann sich einige Wissenschaftler doch damit beschäftigten und die Ideen bestätigten – so z. B. die Evolutionstheorie von Charles Darwin. Im Laufe der Zeit hat sich diese Theorie durchgesetzt. Auch die Thesen von Albert Einstein waren zuerst umstritten, doch diese haben sich nach und nach bestätigt. Es gibt auch andere Theorien, welche äußerst Zweifelhaft geblieben sind, so z. B. die Thesen von Erich von Däniken. Doch auch damit haben sich Wissenschaftler offen beschäftigt und teils Gegenargumente gefunden.
Doch was heute passiert ist wissenschaftlich eine absolute Unverschämtheit. Am Ende des Mittelalters haben einige Forscher behauptet, die Erde umkreist die Sonne – obwohl sich 100% aller „Fachleute“ der Meinung waren, dass die Sonne die Erde umkreist. Diese Wissenschaftler wurden diskreditiert, und mit Folter bedroht.
Heute ist es fast ähnlich (bis auf die Folter). Doch eigentlich sollten heute die Erkenntnisse weiter sein als im Mittelalter. Heute sind historische Klimaschwankungen bekannt. Wie wollen die Alarmisten erklären, dass die Kräfte, welche in der Vergangenheit das Klima bestimmt haben, heute zum erliegen gekommen sind und allein der Mensch für die Erwärmung verantwortlich ist?
Sie verlangen der Mensch sollte sich ändern?
Seit der Steinzeit hat sich der Mensch nicht geändert nur die Lebensumstände.
„Der“ Mensch ist und bleibt ein OPORTUNIST. Nur wenige machen kein Bücklinge und grüssen den „Gessler Hut“ nicht. Das sagt allerdings jemand der bereits keine Verantwortung mehr für Familie und Arbeitsplatz hat.
Der Mensch ändert sich in diesem Punkt bestimmt nicht, und zwar, dort wo er sein Brot verdient, dient er einem Herren oder einer Sache und unterstützt diese. Schließlich will er überleben und auch gut leben.
Ein Straßenbauer wird niemals gegen den Staßenbau protestieren. Eine Stromleitungsfirma wie Netzte BW wird niemals gegen überflüssige Stromleitungen protestieren. Pfarrer werden niemals den Papst und die Heilige Konkregation ablehnen.
Und so werden Mitverdienende am Geschäftsmodell CO2-Klimarettung wie bestimmte Kommentatoren bei EIKE niemals den erfundenen hohen Treibhauseffekt anzweifeln. Die von uns bezahlten 400 Angestellten des PIK leben ausschließlich von der Erfindung neuer Klimaüberhitzungsmärchen aufgrund der CO2-Zunahme. Geld und Macht bestimmen auch das Verhalten der Lauterbach-Politik.
Wie wollen die Alarmisten erklären, dass die Kräfte, welche in der Vergangenheit das Klima bestimmt haben, heute zum erliegen gekommen sind und allein der Mensch für die Erwärmung verantwortlich ist?
Ihr Kommentar wird von mir unterstützt, diese Frage möchte ich IHnen jedoch erklären, da ich aus dem grünen Lager komme. Die Alaramisten und auch die normalen CO2-Ablaßanhänger hier bei EIKE anerkennen ihre Aussagen. Denen geht es um die Neuzeit, die Zeit nach dem Weltkrieg.
1) Die Treibhaussekte anerkennt, dass es vor dem 2.Weltkrieg bis in die graue Vorzeit auch schon Klimaänderungen gab, die waren tatsächlich natürlichen Ursprungs und sind langsamer abgelaufen.
2)Außerdem gehen diese CO2-Erwärmungsgläubigen davon aus, dass der CO2-gehalt der Atmosphäre sich vor der Industrialisierung kaum verändert hätte und bei etwa 300 ppm lag. Diesen Wert sehen diese Leute als den CO2-Normalwert der Erde an.
Und da die CO2-Konzentrationen vor allem in den letzten 70 Jahren stark gestiegen sind, führen die Treibhausgläubigen den Temperaturanstieg der letzten 70 Jahre ausschließlich auf CO2 zurück.
Damit kriegen diese Treibhausgläubigen enorme Schwierigkeiten mit den Ergebnisse unserer Artikel, nämlich
1) Die Erwärmung in Mittel-West und Nordeuropa begann erst 1987 auf 1988 mit einem plötzlichen Temperatursprung
2) 40 Jahre vor dem Temperatursprung wurde es kälter bis 1987
3) Erst seit 1988 wird es wärmer.
4) Diese Erwärmung ist nun zum Stillstand gekomen, der Mai wird sogar wieder kälter seit zwei Jahrzehnten. Bei WI-armen Stationen sogar seit drei Jahrzehnten.
Und da unsere Erkenntnisse vollkommen dem CO2-THE widersprechen, ihn sogar anhand der DWD-temperaturreihen widerlegen, tauchen die alimentierten Fußsoldaten der Treibhauskirche auch nur in unseren Artikeln verstärkt und mit vielen Blödsinnskommentaren auf, um von diesen vier Aussagen abzulenken und irgendwelche Fehler in Nebengleisen zu finden.
Unter Klimaschutz verstehen die Grünlinge CO2-Verbote, explodierende Energiekosten und Deindustrialisierung.
Am Klimanarrativ wird sich trotz mehrfachen Gegenbeweisen leider erst dann etwas zu ändern beginnen, wenn die Folgen von explodierenden Energiekosten und Deindustrialisierung so weit gediehen sind, daß es eigentlich kein schnelles Zurück mehr geben wird.
Man kann nur hoffen, daß diese Phase dann ohne bürgerkriegsähnliche Ereignisse überstanden wird, weil für nicht wenige wird es dann ums nackte Überleben gehen …
Unter Klimaschutz verstehen die Grünlinge CO2-Verbote, explodierende Energiekosten und Deindustrialisierung.
Ich füge hinzu: und um die Zerstörung unserer Demokratie.
Exakt, und die Fußsoldaten der CO2-Klimalüge hier bei EIKE unterstützen das. Wie die heißen?: Man braucht nur die Namen in unseren Artikeln suchen oder in Artikeln, wo es um eine theoretische Diskussion über die Höhe des THE geht. Da machen sich diese Leute stark mit ihren Erhitzungspalaver und den vielen links zu ihren Voodoo-Wissenschaftlern.
Tut mir leid, aber wenn schon jemand zugibt, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wurde, ist er bereits verloren.
@ Herrn Zinga: Das haben Sie richtig erkannt!
Die Gehirnwäsche hat ihn um den Verstand und die Fähigkeit selbst zu denken gebracht und er ist für eine Gesellschaft die Themen diskutieren möchte verloren.
Terli verkündet im ZDF wieder seine Klimaerhitzung, die sich jetzt wieder zeigt!
Und hofft auf 40°C, die er verkünden kann!
Mann muss nur einen Blick auf die Wetterkarten werfen und weiß woher die Wärme gerade kommt.
Die Wärme kommt nicht aus der Höhenluft über uns vom einem imaginären CO2-treibhauseffekt, sondern aus Spanien.
Dass Sie den Klimawandel nicht verstehen, ist klar.
Aha, wie klar genau …. bin gespannt auf die Antwort.
Herr Heinemann, wieso versteht Herr Kowatsch den Klimawandel nicht? Das es einen Klimawandel gibt, bestreitet hier bei EIKE und überall sonst niemand, auch nicht die als Klimaleugner verunglimpften Klimaskeptiker. Es geht um den anthropgenen Klimawandel. Das ist der springende Punkt. Zeigen Sie uns einfach, wie und warum Herr Kowatsch den Klimawandel nicht versteht. Bringen Sie Beispiele. Kann wohl nicht schwer sein. Ich bin gespannt.
Das, kann Herr Heinemann nicht!
Herr van Bentum
Zu den Begriffsdefinitionen:
Klimawandel = anthropogene Klimaänderung.
Ist auch nicht schwer. Er schrieb:
Was er mit der „Wärme aus der Höhenluft“ meint, ist meteorologisch eh unsinnig. Dass die Luft aus Spanien kommt und daher wärmer ist unbestritten.
Der Klimawandel zeigt sich dadurch, dass bei gleicher Wetterlage die Luftmassen wegen des verstärkten Treibhauseffekts wärmer als früher sind. Deswegen werden ja Rekorde gebrochen.
Ob dieser allgemeine Trend im speziellen bei der hetigen Wetterlage auch realisiert wurde, müsste eine genaue Attributionsanalyse zeigen. Bzw. die Statistik des gegenwärtigen Klimas wird es zeigen.
Ernsthaft? Damit gibt es also keine natuerlichen Klimaaenderungen mehr? Einfach so per Definition?
Herr Heinemann, Sie schreiben „Der Klimawandel zeigt sich dadurch, dass bei gleicher Wetterlage die Luftmassen wegen des verstärkten Treibhauseffekts wärmer als früher sind. Deswegen werden ja Rekorde gebrochen“
Mir sträuben sich die Zehennägel bei einem solchen Unsinn! Im Institut für Meteorologie der freien Universität haben wir seit Anfang der 1960er Jahre (!) Luftmassen nach bestimmten Kriterien klassifiziert und für jeden einzelnen Tag die Temperatur in Abhängigkeit von der Luftfmasse und nach einer Einteilung von 4 Wettertypen bestimmt, von 1 (sonnig) bis 4 Niederschläge), allerdings nur für Berlin. Das haben wir im Kollektiv getan, um jede Subjektivität auszuschließen. Das Verfahren hier darzulegen würde den Rahmen dieses Kommentars sprengen. Es gab damals noch keine numerischen Modelle, so dass uns diese Statistik bei der Vorhersage für Berlin immer sehr geholfen hat.
Derzeit liegt bei uns die Luftmasse „subtropische Festlandsluft, Kürzel cS“. Diese weist um diese Jahreszeit eine Spanne der Höchstwerte zwischen 33 und 37°C aus mit dem Mittelwert 35°C. Die „Rekorde“ phantasieren Sie also herbei.
Im Übrigen: Um ihrer eigenen Argumentation zu folgen: Wieso treten dann eigentlich immer wieder Kälterekorde auf? Werden die Kaltluftmassen wegen des Treibhauseffekts vielleicht immer kälter?
Also, bitte entweder selbst nachdenken oder Fachleute fragen!
MfG
1. Die Luftmassenklassifikation selbst unterliegt naturgemäß dem Klimawandel
2. Auch in Bezug auf das Zitat unten, Rekorde werden auch in einem stationären Klima gebrochen, das ist nur eine Frage der Zeit.
3. Soweit ich weiß wurden die letzten Tage keine Rekorde gebrochen, habe ich – wie Sie sehen – auch nicht behauptet
4. Generell zeigen sich Klimaänderungen aber auch an der Rekordstatistik, muß man mathematisch nur richtig analysisieren.
Der Begriff Klimawandel bezeichnet jede langfristige Veränderung des Klimas, egal ob durch natürliche oder menschliche Ursachen.
Die anthropogene Klimaänderung ist die vom Menschen verursachte Form des Klimawandels.
Ihr Gleichheitszeichen ist also völlig falsch Herr Heinemann.
„Klimawandel“ definiert sich immer erst in der Rückschau, so ist es logischerweise gedacht. Das der Mensch Störungen verursacht, das bezweifelt kaum jemand und er Natur ist völlig egal woher Störungen ursächlich sind. Sie reagiert wie eh und je indem sich ein neues Gleichgewicht einschwingt, über mehr oder weniger kurze Zeiträume. Und dies hat seit ewig funktioniert und wird auch weiterhin funktionieren.
Herr Steinmetz
Nun, ist ja in Wirklichkeit anders herum gelaufen, da die Wissenschaft von der Existenz der anthropogenen Klimaänderung schon länger weiß.
Es ist die Annahme derer denen es gefällig erscheint dies anders herum zu behaupten, das heißt noch lange nicht das es so ist. Denn die eigenen Weißsagungen derer werden ja nie evaluiert, in der Rückschau dessen was klimatisch erfasst wurde. 😀
Herr Steinmetz
Ihre Meinung dazu, wie solide diese Ergebnisse der Wissenschaft sind, interessiert nicht, solange es nur eine Meinung ist. Und Ihr unterschwelliger Verschwörungsglaube wertet Ihr Urteilsvermögen ab.
Heinemann, bei Ihnen muß man zum Wiederaufbau des Wissens über Wetter und Klima ganz von vorn anfangen. Bei der Definition von „Klima“ beispielsweise. Es liegt in der Natur des Klimas (statistische Auswertung des Wetters an einem Ort oder in einem abgegrenzten Gebiet – z.B. Klimazonen nach KÖPPEN), daß dabei nur die Rückschau sinnvoll ist. Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, die statistische Untersuchung des vermuteten Wetters in 80 Jahren wäre eine sinnvolle Beschäftigung? Um die Kriterien zur Unterscheidung zwischen anthropogenem und und natürlichen Kohlenstoff in der Atmosphäre sowie dessen Wirkung ist es auch nicht gut bestellt, garnicht zu reden von der Rolle des Wassers in allen drei Phasen beim Klima. Was Sie versuchen, ist Beihilfe zur Kaperung eines Begriffs und dessen Umdeutung (Klimawandel = anthropogen). Ich schlage Ihnen als ersten Schritt zur Besserung vor, statt „Klimawandel“ das Wortpaar „temporäre Temperaturschwankung“ zu verwenden.
Gegenwärtig findet diese Transition von Gleichgewichtszuständen statt – nennt sich Klimawandel.
„Dass Sie den Klimawandel nicht verstehen, ist klar.“
Herr Heinemann, nur verstehen Sie den Klimawandel – der bei uns 1988 begann- auch nicht, was Sie uns erklären sind die CO2-Klimamärchen der Voodoo-Wissenschaft.
Hier ist was Herr Heinemann vom Klimawandel versteht:
Dadurch „luegen“ alle, die von natuerlicher Variabilitaet sprechen?
Nein, Sie verstehen nichts davon.
Die Wärme kommt aus Spanien. Das ist richtig.
Spanien wird immer wärmer durch den Klimawandel, und deshalb kommt auch immer mehr Wärme zu uns.
Ich bin mehrfach und zu unterschiedlichen Jahreszeiten in Andalusien gewesen. Da waren die Temperaturen zu Ostern schon hoch. In Sevilla z.B. 42 Grad. Und das war in den 1990ger Jahren und später, für die Andalusier völlig normal. Kein Mensch sprach dort von Klimakatastrophe, unglaublich hohen Zahlen von Hitzetoten, Hitzewelle, höchster je gemessener Temperatur und, und, und. Sie sollten die Kirche im Dorf lassen, Herr Gouder.
Haben Sie also nicht verstanden. Der Klimawandel äußert sich – mal vereinfacht dargestellt – z.B. dadurch, dass das spanische Klima nach Deutschland kommt.
Und wenn es hier Winter ist, geht das Klima wieder nach Spanien?
Was schrieb ich denn?
Die Wärme haben wir aber jetzt dringend gebraucht nach dem kalten Sommerbeginn. Vielleicht hat sich jetzt endlich das CO2 erbarmt.
Letzte Woche war es so kalt, dass ich den Ofen angemacht hatte. Mehr Ziel Erreichung gibt es nicht
Wie ist das mit Käseimporten? Kommen die auch aus Spanien?
Spanien wird immer wärmer durch den Klimawandel,,,
Herr Gouder, diese Aussage ist richtig, und wir schreiben das in jedem Artikel.
Aber als Gläubiger und wie viele andere hier wahrscheinlich Mitverdiener bei der Treibhauskirche erklären Sie die plötzliche Erwärmung ab 1987/88 mit der CO2-Zunahme. Denn davor gab es 40 Jahre lang eine Abkühlung.
aber zur Abkühlung und zum plötzlichen Temperatursprung äußern Sie sich nicht. Auch nicht, dass die Ewärmung seit 1988 fast nur tagsüber und im Sommer stattfand.
Heinemann hingegen beteiligt sich an der Temperaturrealität vor der Haustür überhaupt nicht, er ist Teil der Voodoo-Klimawissenschaft.
Ja. Da gibt es einige. Z. B. Cabrales, Queso Mahón-Menorca, Manchego…
Guten Appetit!
Ach so. Endlich beginnt es zu Spießen auf meinen Balkon. War vorher mau.