Ich möchte mir einen Moment Zeit nehmen, um einige Implikationen meiner begutachteten Veröffentlichung über die Umsetzung eines konstruktalen Klimamodells zu erörtern. Die Veröffentlichung ist hier verfügbar. Für diese Erörterung werde ich einige Abbildungen aus der Arbeit entnehmen
Um das Modell zu verstehen, muss man das Konstruktalgesetz verstehen. Das Konstruktalgesetz ist das jüngste entdeckte Grundgesetz der Thermodynamik. Es gilt für Strömungssysteme fernab vom Gleichgewicht, was einen Großteil dessen ausmacht, was wir in der Welt um uns herum beobachten.
Das Konstruktalgesetz wurde 1996 von Adrian Bejan entdeckt. Seine Formulierung lautet wie folgt:
„Damit ein Strömungssystem über die Zeit bestehen bleibt, muss es sich so entwickeln, dass es einen leichteren Zugang zu seinen Strömungen ermöglicht.“
[Hervorhebung im Original]
Bezogen auf das Erdklima als Ganzes bedeutet dies, dass das Klimasystem stets darauf hinarbeitet, den Energiefluss von den Tropen zu den Polen und von dort hinaus ins All zu maximieren.
Dies ist das fehlende Glied in der aktuellen Generation von Klimamodellen. Sie betrachten das Klima als ein passives, lineares System, in dem sich, wenn sich beispielsweise die Albedo um einen Wert X erhöht, zwangsläufig eine andere Variable um einen Wert Y ändert. Doch das ist nicht der Fall.
Stattdessen ist das Klima dynamisch. Es reagiert auf sich ändernde Bedingungen, nicht zufällig, sondern stets gemäß dem Konstruktionsgesetz, indem es sich in Richtung einer Erhöhung des Energieflusses von den Tropen zu den Polen entwickelt.
Nun haben Bejan und Reis das Konstruktionsgesetz auf das Klima der Erde angewendet und die Gleichungen abgeleitet, die diese Situation beschreiben:

Abb. 1. Konzeptionelles konstruktales Modell. Die Erdoberfläche ist unterteilt in eine heiße Äquatorialzone (Fläche AH, Temperatur TH) und die kalten Polarzonen (Gesamtfläche AL, Temperatur TL). Der Wärmefluss q erfolgt durch die atmosphärische und ozeanische Zirkulation von den heißen in die kalten Zonen.
Es handelt sich hierbei natürlich um ein extrem vereinfachtes Modell. Es gibt weder Ozeane noch Berge, sondern lediglich eine einfache Kugel mit einem nicht näher spezifizierten Prozess, der die Wärme von den Tropen zu den Polen transportiert.
Das Modell berechnet vier verschiedene Variablen: die Durchschnittstemperaturen TH und TL der heißen und kalten Zonen, die Fläche AH der heißen Zone und den Leistungsfluss „q“.
Das Modell berechnet die Temperatur anhand von zwei beobachtbaren Klimagrößen – der Albedo (wie viel Sonnenenergie ins All reflektiert wird) und dem „Treibhausfaktor“ (wie viel von der nach oben gerichteten Strahlung an der Oberfläche von der Atmosphäre absorbiert wird). Kurz gesagt reguliert die Albedo, wie schnell die Energie der Sonne in das System gelangt, und der Treibhauseffekt reguliert, wie schnell diese Energie das System wieder verlässt. Offensichtlich hängt die Temperatur des Systems vom Verhältnis dieser beiden Faktoren ab – wenn mehr Energie in das System gelangt als es verlässt, erwärmt sich das System, und umgekehrt.
Aber wie ich oben bereits sagte, handelt es sich hierbei nicht um eine einfache lineare Beziehung. Das Klimasystem entwickelt sich vielmehr ständig weiter und unterliegt dabei den Einschränkungen durch die zugeführte und abgegebene Energie, um den Energiefluss zu maximieren.
Was Bejan und Reis jedoch nicht getan haben war, dieses Modell tatsächlich auf einem Computer zu implementieren und es anhand des tatsächlichen Erdklimas zu testen. Also habe ich mich daran gemacht, dies zu tun, und dabei weit mehr erreicht, als ich erwartet hatte.
So sieht das System auf der realen Erde aus. Genau wie im Modell gibt es eine deutliche Heißzone und zwei Kaltzonen, und die Grenze zwischen ihnen verläuft in etwa linear und symmetrisch in Ost-/West-Richtung*:
*Im Original steht hier „Nord/Süd-Richtung“. Das habe ich aber nicht verstanden. A. d. Übers.

Abb. 2. Die tatsächliche heiße Äquatorialzone der Erde (Fläche AH, Temperatur TH) und die kalten Polarzonen (Gesamtfläche AL, Temperatur TL). Man beachte, dass sich die Wüstengebiete im Gegensatz zu den Ozeanen, die den in Abb. 1 dargestellten theoretischen Grenzen folgen, in der kalten Zone befinden.
Und obwohl das Modell keine Wüsten, Berge, Ozeane und all das andere enthält, zeigt sich hier, wie gut es die tatsächlichen Durchschnittstemperaturen der heißen und kalten Zonen nachbilden kann.

Abb. 3. Jährliche Durchschnittstemperaturen aus CERES-Beobachtungen (blau/cyan) und dem Constructal-Modell (rot/orange). Oben: Temperatur der heißen Zone TH. Unten: Temperatur der kalten Zone TL. Man beachte, dass das Modell NICHT darauf abgestimmt ist, diese Temperaturen zu reproduzieren, sondern lediglich darauf, den Temperaturunterschied zwischen den Zonen nachzubilden.
Abgesehen von einer leichten Abweichung um das Jahr 2010 liegen die berechneten und die tatsächlichen Temperaturen so nah beieinander, dass sie sich fast exakt überlappen.
Und hier sind die jährlichen Veränderungen der Anomalien des tatsächlichen und des modellierten Energieflusses „q“ von den Tropen zu den Polen:

Abb. 4. Abweichungen (vom Datenmittelwert) der CERES-Satellitendaten (blau) und der modellierten Constructal-Ergebnisse (rot) für die Energiemenge, die vom Äquator zu den Polen fließt.
Diese Grafik ist ein klarer Beweis dafür, dass das Modell tatsächlich erfasst, wie das Klima funktioniert. Es folgt tatsächlich dem Konstruktalgesetz und maximiert die von den Tropen zu den Polen fließende Energie genau so, wie es das Konstruktalgesetz vorhersagt.
Abschließend eine Darstellung, wie gut das Modell die Fläche der heißen Zone „AH“ berechnet:

Abbildung 5. Wie in Abbildung 2, jedoch überlagert mit den vom Modell berechneten Grenzen zwischen den heißen und kalten Zonen.
Wie gesagt, das hat mich ziemlich überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass das Modell die Erde auch nur annähernd so gut nachbilden würde, wie es der Fall war.
Schließlich habe ich das Modell verwendet, um zu sehen, wie hoch die Klimasensitivität wäre, wenn der Treibhausfaktor beispielsweise durch eine Verdopplung des CO₂-Gehalts erhöht würde. Ich erhielt als Ergebnis einen Anstieg von 1,1 °C bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts. Dies liegt am unteren Ende der anderen bisherigen Schätzungen dieser Sensitivität, ist aber nicht der niedrigste Wert.

Abbildung 6. Die anhand einer Verdopplung des CO₂-Gehalts im Klimamodell „Constructal“ geschätzte Klimasensitivität.
Allerdings sind dabei weder Veränderungen der Albedo noch Auswirkungen der Erwärmung auf das Auftreten oder den zeitlichen Verlauf von Gewittern und Cumuluswolken berücksichtigt, sodass es sich wahrscheinlich um eine Obergrenze der Klimasensitivität handelt.
Lassen Sie mich diesen Abschnitt mit der Feststellung abschließen, dass, wie in Abbildung 6 oben gezeigt, trotz Hunderttausender Stunden Rechenzeit und menschlicher Forschung die Unsicherheit und Streuung der Schätzungen der als „Klimasensitivität“ bezeichneten Konstante im Laufe der Zeit zugenommen haben. Ich betrachte dies als Beweis dafür, dass die zugrunde liegende Theorie falsch ist. Diese Theorie besagt, dass die Temperaturänderungen eine einfache lineare Funktion der abwärts gerichteten Strahlung multipliziert mit der konstanten Klimasensitivität sind. Das Konstruktionsgesetz besagt, dass dies nicht der Fall ist, und das Modell belegt dies.
Schlussfolgerungen und Implikationen
1) Das Modell zeigt, dass das Klimasystem der Erde tatsächlich dem Konstruktionsgesetz unterliegt, indem es den Energiefluss von den Tropen zu den Polen maximiert. Jedes Modell, das diese aktive Entwicklung des Systems nicht berücksichtigt, ist eine falsche Darstellung der Realität.
2) Zwei Variablen allein, die Albedo und der Treibhauseffekt, reichen aus, um die Veränderungen der Temperatur sowie die Schwankungen im Energiefluss zwischen Äquator und Pol und die Ausdehnung der heißen Zone zu erklären. Das Modell zeigt also zwar eindeutig, dass der Treibhauseffekt real und wichtig ist … aber es zeigt auch, dass dies nur die halbe Wahrheit ist.
3) Die Klimasensitivität – also der Temperaturanstieg, der bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts zu erwarten ist – dürfte recht gering ausfallen. Es sieht also so aus, als wäre „Thermageddon™“ abgesagt; tut mir leid, es gibt keine Rückerstattung für die Milliarden, die für sinnlose Klimamaßnahmen ausgegeben worden sind.
4) Zwar ist es zumindest teilweise möglich, eine gewisse Richtung und Grenzen für die zukünftige Entwicklung des Treibhauseffekts anzugeben, doch das ist nur die Hälfte der Gleichung. Die andere Hälfte ist die Albedo. Die Schwankungen der Albedo werden größtenteils von den Wolken bestimmt, die, wie alle übereinstimmend feststellen, der Teil des Klimas sind, der am wenigsten verstanden wird und am schwersten zu modellieren, zu messen oder vorherzusagen ist. Infolgedessen macht der Stand unseres derzeitigen Wissens über Wolken jegliche langfristigen Prognosen über zukünftige Klimazustände … nun ja … lassen Sie mich sie als wild überheblich bezeichnen und es dabei belassen.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/14/the-model-that-works/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Eschenbach akzeptiert den Treibhauseffekt als physikalische Randbedingung, hält aber die daraus resultierende Klimasensitivität wegen starker thermodynamischer Rückkopplungen für deutlich geringer als die meisten heutigen Klimamodelle.
Interessanter Ansatz der vor Allem auch die Rolle der gestiegenen solaren Einstrahlung stärker in den Mittelpunkt rückt.
Eine Klimasensitivität von 1,1 °C als Ergebnis des Modells liegt am unteren Rand nach Stand der Wissenschaft.
Woran liegt das?
Wichtige Feedbacks fehlen oder sind stark reduziert wie zum Beispiel Wolkenrückkopplung, Wasserdampf (stärkstes positives Feedback), Eis-Albedo-Rückkopplung, Ozeanwärmespeicherung-
Dass der Einfluss Wolken unsicher ist bedeutet nicht, dass keine verlässlichen Aussagen möglich sind. Es bedeutet nur, dass die Bandbreite größer wird.
Die Aussage, Standard-Klimamodelle seien „linear“, ist schlicht falsch. Moderne Klimamodelle (GCMs) lösen nichtlineare Differentialgleichungen und enthalten Turbulenz, Strahlungstransfer, Ozean-Atmosphäre-Kopplung, dynamische Anpassungen. Es sind keine linearen Systeme sondern sie gehören zu den komplexesten nichtlinearen Modellen überhaupt.
Das hier vorgestellte Modell kann bei dem, was inzwischen über das Klima und den Einfluss verschiedener Faktoren wissen, mit gutem Willen als veraltet, aber realistisch gesehen als falsch eingeordnet werden. Das bringt uns nicht weiter sondern ist ein Rückschritt.
Sie selbst haben eben gerade festgestellt, daß es bei den GCM am Wasser in der Atmosphäre hapert (Ozeane speichern Wärme, Verdunstung und Kondensation, Wolkenbildung, Niederschlag, Schnee- und Eisfläche usw.) Ein Schritt zurück zur guten alten Thermodynamik ist ein richtiger Schritt. Sie kennen sicher den Spruch „Ein Schritt zurück, Richtung prüfen, zwei Schritte vorwärts“. Daß dabei fette Pfründe in Schieflage geraten, die nun mit Klauen und Zähnen verteidigt werden, nun ja … finde ich eher erfreulich.
Wie funktioniert das Wolkenfeedback?
Und wegen Wasserdampffeedback, wie hoch ist der Strahlungsantrieb vom Wasserdampf?
Dieser Beitrag beschreibt ein weiteres Klima-Model, das aber mit dem Wetter auf der Erdoberfläche nichts zu hat, weil der gigantische Wärmespeicher Weltmeere mit seiner extremen thermischen Trägheit gar nicht modelliert wird.
Denn pragmatisch gesehen ist die globale Erdtemperatur gleich der Wassertemperatur des Oberflächenwassers der Weltmeere SST, den NOAA mit >20°C dokumentiert. Denn die gigantische Enthalpie der Weltmeere schutzt die Erdkruste wie ein dicker Wintermantel vor extremer Auskühlung bis auf -130°C auf der Nacht-Hemisphäre!
6 bis 11 Satelliten, die Größen wie TSI, OLR, NST, SST und daraus die EEI ableiten sind ein gigantisches Täuschungsmanöver der Wissenschaft, in dem sie behaupten das die Earth-Energy-Imbalance (EEI) nur 1 W/m², also nur Promille vom Bilanzwert betrage, also quasi schon immer im Strahlungsgleichgewicht steht.
Die nicht-linearen Abkühlungsprozesse auf der Nacht-Hemisphäre können mit ihrer nicht-linearen Varianzen brauchbar präzise von so wenigen Satelliten vermessen werden!
Solange TSI konstant ist gilt: TSI > OLR und OLR konvergiert über die Zeit bis zum Wert der TSI, also Strahlungsgleichgewicht TSI = OLR …
Erst wenn sich die TSI verringert z.B. im Laufe des Milankovitch-Zykluses (100.000 Jahre), kann vorübergehend (transient) OLR > TSI sein, aber der nachfolgende Abkühlungsprozess (mit extrem großen Zeitkonstanten von bis zu Jahrhunderten) fällt dann wieder ab und konvergiert wieder, allerdings nun von oben, gegen den Wert der TSI.
Damit hängt das ganze Energiesystem der Erde inklusive Atmosphäre an einer einzigen physikalischen Größe: die Solarkonstante (TSI) mit aktuell 1.361 W/m³, also einer Strahlungstemperatur von 120,4°C.
Für den Subsolaren Punkt ergibt sich auf der Erdoberfläche bei einer Albedo von 30% die Einstrahlung von 952,7 W/m² also Strahlungstemperatur von 87°C …
Für den Tagbogen des Äquators im Äquinoktium (Tag & Nachtgleiche) ergibt sich 606,5 W/m², also eine Strahlungstemperatur von 48°C …
Und für die gesamte Tag-Hemisphäre beträgt die mittlere Einstrahlung 476 W/m², also eine Strahlungstemperatur (ISBG) von 29,6°C …
Nun … was bedeuten diese Strahlungstemperaturen der Sonneneinstrahlung auf die Tag-Hemisphäre? …
Die NOAA gibt für die SST in der Region um den Äquator einen Wert von 30°C an, obwohl der Äquator-Tagbogen bis zu 48°C erlauben kann … doch die Differenz von 18°C wird durch Verdunstung, adiabatische Konvektion, Kondensation in großer Höhe und die damit entstehende Wolkenbildung mit entspechend großen Niederschlägen herabgekühlt.
Damit ist klar, daß sich die Region um den Äquator quasi schon immer im thermischen Gleichgewicht befand und befindet … ! …
Deswegen befinden sich alle Regenwälder in diesen Äquator-Regionen und die ganzen Wüstengebiete finden sich am südl. u. nörd. 30° Breitengrad, wo die Fallwinde an der Grenzlinie zwischen der Hadley- und der Ferrel-Zelle die Luft zusätzlich erwärmen durch Rückwandlung potentieller Energie der Höhe in kinetische Wärmeenergie dieser Fallwinde …
Aufgrund der Thermalisierung (Shula/Ott) der Erdatmosphäre geht es eben nicht um Strahlung, sondern allein um Thermodynamik in der Troposphäre der Erdatmosphäre.
Ein Treibhaus in der Atmosphäre gibt es nicht, weil dort Konvektion nicht unterdrückt werden kann und der sogenannte „Treib-Haus-Effekt“ (THE) von angeblich 33°C ist eine Fehlinterpretation und muss thermodynamisch korrekt Wärmeisolierung genannt werden. Es gibt also keinen THE, sondern lediglich einen Abkühlungs-Brems-Effekt (ABE) … ! …
CO2 hat keinerlei Einfluss auf Temperaturen, denn die Gegenstrahlung kann nur Mikrometer (0,001mm) in den Skin-Layer eindringen. Also exakt der Ort wo die Verdunstung stattfindet. Damit stärkt die Gegenstrahlung die Wolkenbildung und kann daher nichts erwärmen, sondern ganz im Gegenteil nur abkühlen!
Die Enthalpie der wetterwirksamen Mischschicht der Weltmeere kann sich immer nur mit sehr großen Zeitkonstanten von Monaten bis Jahren ändern!
Eindimensionale Simulationswerkzeuge wie HITRAN & MODTRAN können keine brauchbaren Ergebnisse liefern, weil die Phasen des Wassers und damit die beiden entscheidenen atmosphärischen Prozesse gar nicht berücksichtigt werden … Verdunstung & Kondensation … ! …
Eine der besten Erklärungen hier … Danke dafür.
Will man mit dem Konstruktal-Prinzip das Erdklima ausloten, dann müssen die ozeanischen Energietransportprozesse mit betrachtet werden, das macht Eschenbach nicht, er betrachtet stark vereinfacht nur einen Teil der Prozesse, die, wie Sie anmerken unwesentlichen, atmosphärischen Energietransportprozesse, wobei er es abkürzend falsch über unphysikalische Temperaturmittelwertindexe tut. Dies ist der naheliegende Weg, das Suchen in der Nacht unter der Straßenlaterne, er nimmt was man leicht zugänglich hat. Das ist schade, das Potential des Konstruktal-Prinzips wird nicht ausgeschöpft.
Eschenbachs Modell bleibt damit leider auf der Stufe der thermodynamischen Blindheit stehen.
Zwei völlig unterschiedliche Klimazustände können exakt dieselbe globale Mitteltemperatur aufweisen:
Zustand A: Extrem heißer Äquator und extrem kalte Pole (starker Gradient, extrem schnelle Flüsse, heftige Stürme).
Zustand B: Moderat warmer Äquator und moderat warme Pole (schwacher Gradient, träge Flüsse, stabiles Wetter).
Für die GMST sind beide Zustände identisch. Physikalisch, ökologisch und konstruktal gesehen sind es jedoch zwei völlig verschiedene Welten.
Aus Sicht von Adrian Bejans Konstruktal-Prinzip greift dieser Fokus daher zu kurz.
Um das Klima wirklich zu verstehen, darf man nicht nur messen, wie „warm die Badewanne“ an der Oberfläche ist, sondern man muss untersuchen, wie sich die Wirbel und Strömungen verändern, während das Wasser einläuft, und zwar vor allem in der Badewanne, dort spielt die Erdklimamusik.
Nur nach unphysikalisch gemittelten Oberflächentemperaturindexen zu schauen reicht nicht.
Ansonsten reiten man wohl eher politisch motiviert eine „GMST-Oberwelle“ mit kurzfristiger Wellenlänge, die gewohnheitsgemäß und weil politisch gerade passend, linear in die Zukunft verlängert wird, oder?
Danke, sehr erfrischend, wie sie hier in kurzen Worten das Thema präzise darstellen.
Wie wahr, es handelt sich wohl um das negative Feedback vom CO2 „Strahlungsantrieb“.
Ob hier vielleicht Physiker mitlesen, die das bestätigen könnten?
Immerhin etwas wovon sie sicherlich noch nicht viel gelesen haben?
Nunja, angesichts des reichhaltigen Materials was es anhand verschiedener Studien und Beiträge dazu gibt, ist das Thema anscheinend nicht ganz abwegig. Der Hauptautor scheint aber mittlerweilen verstorben zu sein.
https://home.uevora.pt/~afm/ct(e).html
Ich glaube er lebt noch ist aber nicht mehr an einer Uni. Ihr Link greift teils in Leere, was aufgrund des alten Seitenaufbaues aber nicht verwunderlich ist.
Oh, habe mich etwas unglücklich ausgedrückt. Die Folgelinks greifen ins Leere. Es gibt aber auch Wikiartikel zu Herrn Bejan, demnach könnte er noch am Leben sein.
Es ist sehr lobenswert, dass der bereits seit dem 18. Jahrhundert bekannte meridionale Energietransport (Hadley) nach neueren Impulsen aus der Wintergate-Theorie und meinem hemisphärischen Konvektionsmodell hier erneut eine Bestätigung für seinen wichtigen Beitrag zum terrestrischen Klimageschehen erfährt. Nachstehend die Abbildung 4 aus meinem EIKE-Artikel „Die terrestrische Temperaturgenese: Jede einzelne von 86.400 Sekunden des 24h-Tages zählt!“.
Abbildung 4: Breitenabhängiger Verlauf des maximalen S-B Temperaturäquivalents (schwarze Kurve) und einer tentativen Durchschnittstemperatur zum Zeitpunkt der jeweiligen Sonnenwenden (rote Linie) mit farblich unterlegten Differenzen
Links: Sommersonnenwende = Nordsommer Rechts: Wintersonnenwende = Südsommer
Blau: Konvektiv und durch Verdunstung in die globalen Strömungssysteme abgeführte Wärme
Rot: Advektiv und durch Kondensation aus den globalen Strömungssystemen zugeführte Wärme
Physik-Nobelpreis 1918 Max Karl Ernst Ludwig Planck
Clausius hatte erstmals die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik formuliert, wobei Planck den ersten bereits aus seiner Schulzeit als „Prinzip von der Erhaltung der Energie“ kannte. Den zweiten Hauptsatz wählte Planck zum Thema seiner Dissertation. Wärme immer von warm zu kalt
https://de.wikipedia.org/wiki/Haupts%C3%A4tze_der_Thermodynamik
Die Infrarot-Absorption von CO2 wurde von Max Planck und Schwarzschild (Schwarzschild Equation) untersucht.
bei 400 ppm 277 W/m2 und
bei 800 ppm 274 W/m2 Delta 3 W/m2
Die Methan-Panik unter dem Mikroskop
William Happer
2026_06_01
https://www.youtube.com/watch?v=r88r_oxwMDc
https://www-f9.ijs.si/~margan/CO2/Refs/Selection/Wijngaarden_and_Happer_2006.03098.pdf
https://wvanwijngaarden.info.yorku.ca/files/2020/12/WThermal-Radiationf.pdf?x45936
Dependence of Earth’s Thermal Radiation on Five Most Abundant Greenhouse Gases
2020_06_08
W. A. van Wijngaarden1 and W. Happer2
1Department of Physics and Astronomy, York University, Canada, wlaser@yorku.ca
2Department of Physics, Princeton University, USA, happer@Princeton.edu
Physik-Nobelpreis 1973
Ivar Giaever
The Strange Case of Global Warming
Ivar Giaever
CO2 follows temperature
2012_07_02
https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/recordings/31259
Chemie-Nobelpreis1995
„für ihre Arbeiten zur Chemie der Erdatmosphäre, insbesondere über Bildung und Abbau von Ozon“
Paul J. Crutzen
https://academia.edu/29777726/Klimawandel Seite 68ff
Für denjenigen, der nur den von den Medien „anerkannten Autoritäten“ glauben will, bemerkte der Nobelpreisträger Paul Crutzen 1993 in einem Lehrbuch (T. E. Graedel, Paul J. Crutzen, Chemie der Atmosphäre, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin, Oxford, 1993, S. 414) treffend: „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 keine große Rolle mehr spielt.“
Die höchste Absorptionsleistung erreicht CO2 bereits mit einem Luftanteil von 20 ppm und damit schon mehr als die zusätzlichen 360 ppm zusammengenommen. (Die hier in Grad Celsius umgerechnete Absorptionsleistung beruht auf der oben beschriebenen falschen Berechnungsweise. Das Bild gibt aber die Größenordnungen der Absorptionsleistung richtig wieder)
Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
Sättigung der Absorptionsbanden
WD 8 – 3000 – 014/20
https://www.bundestag.de/resource/blob/964612/WD-8-014-20-pdf.pdf
4. Sättigung der Absorptionsbanden
… „Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellen-längen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert.“…
In praktisch allen Lehrbüchern und Erklärngen zum Treibhauseffekt findet man, dass sich die Erde in einem Gleichgewichtszustand befindet und daher die Intensität der Einstrahlung gleich der Intensität der Ausstrahlung sein muss. Wird nun die Ausstrahlung durch zusätzliche „Treibhausgase“ vermindert, so reagiert das System mit einer Temperaturerhöhung um das Verhältnis von Einstrahlung zu Ausstrahlung wieder auszugleichen. Das ist der „THE“. Allerdings gibt es keinen physikalischen „Mechanismus“, der die Ausstrahlung so regelt, dass sie der Einstrahlung entspricht. Die Natur gleicht Temperaturunterschiede aus, aber keine Strahlungsintensitäten. (Gerlich Tscheuschner „Für Intensitäten gibt es keinen Erhaltungssatz“). Statt dessen gibt es Wärmeströme durch die Atmosphäre und den Meeresströmungen (globale Zirkulation), die wiederum durch die unterschiedliche Einstrahlung auf die Erdkugel ausgelöst werden. „Damit ein Strömungssystem über die Zeit bestehen bleibt, muss es sich so entwickeln, dass es einen leichteren Zugang zu seinen Strömungen ermöglicht.“Ein absolut interessanter Ansatz.
Ich finde die „Definition“ zum Konstruktal-Prinzip im obigen Artikel nicht sehr gelungen. Verständlicher an meiner Sicht wäre:
„Damit ein endliches System überleben (existieren) kann, muss es sich so entwickeln, dass es den Durchfluss der Ströme, die durch es hindurchfließen, immer leichter macht.“
Kurz gesagt:
„Alles, was fließt, optimiert seine Struktur im Laufe der Zeit selbstständig, um den Widerstand zu minimieren und den Durchfluss zu maximieren.“
Damit wird der Zufall eingeschränkt: Das System muss so reagieren, es kann nicht anders reagieren. Am Ende ist das noch mehr als Selbstoptimierung, kein Algorithmus – sondern Strukturgenese.
Leider geht Willis Eschenbach nicht auf das Konstruktal-Prinzip selbst ein und warum es zur Beschreibung des Klimas geeignet sein könnte. Wesentlich ist dabei, dass sich dieses Prinzip zur Beschreibung offener nichtlinearer ungleichgewichtiger Systeme mit wechselnden Energiezu- und Abströmen eignet, offenbar besser als die „enge“ Anwendung der thermodynamischen Hauptsätze, die immer das abgeschlossene Gleichgewicht zur wirksamen Beschreibung benötigen.
Eschenbach (dem Übersetzer und Poster) ist zu danken für die Einführung dieses Prinzips in die Klimadiskussion in diesem Forum.
Es hebt die Diskussion weg von der oft zu simplen, statischen „Treibhaus-Glashaus-Analogie“ und es öffnet den Blick für das Klima als ein dynamisches, lebendiges Strömungssystem, das sich über veränderte Wolken-, Wind- und Meeresstrukturen permanent selbst reguliert.
Das Eschenbach zu stark vereinfacht, zu viele falsch-physikalische Mittelwerte anwendet, ist eine andere Sache, die man nicht dem Konstruktal-Prinzip zu rechnen kann.
Man könnte also sagen: Das Klima ist kein starres System, das durch ein zusätzliches Gramm CO₂ hilflos kollabiert, sondern ein offenes, hochdynamisches System, das gemäß dem Konstruktal-Prinzip seine Strömungsarchitekturen zwingend so anpassen muss, dass Energie effizient abgeführt wird, oder?
100%
Ja, besonderen Dank an Herrn Christian Freuer.
„Anwendung der thermodynamischen Hauptsätze, die immer das abgeschlossene Gleichgewicht zur wirksamen Beschreibung benötigen“
Und genau darin liegt m.M. nach eines der Hauptstreitpunkte immerwährend, denn die Erde kann und wird auch nie ein Gleichgewicht haben, weil genau die Ungleichgewichte die Gradienten absichern welche die Energieflüsse am laufen halten.
Das Klimasystem ist kein Gleichgewichtssystem, sondern ein durch permanente Energiezufuhr und Energieabgabe angetriebenes Flusssystem. Seine Stabilität entsteht nicht trotz bestehender Ungleichgewichte, sondern gerade durch die fortlaufenden Ausgleichsprozesse, die diese Ungleichgewichte hervorbringen. Die entscheidende Frage ist also nicht, ob Ungleichgewichte existieren, sondern wie das System sie verarbeitet und welche Strukturen es dabei ausbildet. Und dafür ist Konstruktal-Prinzip weit besser als erklärender Ansatz geeignet als die Strahlenkasperei.
„Gott würfelt nicht“, soll Einstein einst gesagt haben und ich glaube genau da setzt das Constructual-Law auf. Der Satz steht bis heute sinnbildlich für den Wunsch, hinter den Erscheinungen der Natur eine eindeutige Ordnung zu finden. Eine Ordnung, in der jedes Ereignis eine Ursache besitzt und sich die Zukunft aus den Gesetzen der Vergangenheit und Gegenwart ableiten lässt.
Auch in der Klimawissenschaft ist dieser Wunsch der immerwährende Antrieb. Sie versucht, aus den bekannten Randbedingungen und Prozessen Regeln zu erkennen um darauf aufbauend zukünftige Entwicklungen abzuleiten. Doch je tiefer man in die Dynamik des Klimasystems blickt, desto deutlicher wird, dass die eigentliche Herausforderung nicht in der Berechnung einzelner Größen liegt, sondern im Verständnis von Strukturen, die sich zwischen Energieeintrag und Energieabgabe ausbilden.
Die klassische Frage lautet meist: „Welche Temperatur ergibt sich aus welcher Strahlungsbilanz?“
Das Constructal Law verfolgt dabei eine andere Blickrichtung. Es untersucht die wesentlich grundlegendere Frage, welche Transportarchitekturen müssen sich ausbilden, damit ein Planet die eingehende Energie überhaupt loswerden, wieder abführen kann um auf mittelfristige Sicht im Gleichgewicht zu verbleiben.
Damit steht nicht mehr die Temperatur als Endergebnis im Mittelpunkt, sondern die Entstehung jener Strukturen, die den Energiefluss überhaupt ermöglichen, atmosphärische und ozeanische Zirkulationen, Wolkensysteme, Konvektion, Wellen und viele weitere Prozesse.
Die Strahlung liefert dabei die energetischen Randbedingungen und das Constructal Law ergänzt diese Sicht um die Annahme, dass sich die beteiligten Prozesse fortlaufend zu den Strukturen organisieren, organisieren müssen, die den Transport dieser Flüsse erleichtern und damit den Fortbestand des Gesamtsystems ermöglichen.
Sehr wahrscheinlich würfelt die Natur tatsächlich nicht, sondern sie baut auf Prinzipien auf, welche immer wieder neue Strukturen ermöglichen, auf denen ihre Flüsse einen Weg finden können.
Diese Modellbetrachtung kommt zum Schluß: Der Treibhauseffekt wirkt, aber „Die Klimasensitivität – also der Temperaturanstieg, der bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts zu erwarten ist – dürfte recht gering ausfallen.“
Wir brauchen kein Modell, wir nehmen die DWD-Temperaturreihen und kommen zum Ergebnis: Der Treibhauseffekt wirkt in homöopathischen Dosen, so gering, dass er in den DWD-Temperaturreihen nicht erkennbar ist.
Herr Kowatsch,
Wir brauchen kein Modell, wir nehmen die DWD-Temperaturreihen und kommen zum Ergebnis: Der Treibhauseffekt wirkt in homöopathischen Dosen, so gering, dass er in den DWD-Temperaturreihen nicht erkennbar ist.
(Kuck)
Da Sie sich schon lange mit Temperaturreihen betrachten, ist meiner Meinung nach Ihre Annahme richtig.
Denn es gibt schon seit den 30er Jahren von Meteorologen erstellte Klimadiagramme und Klimatabellen.
Die Klimaforscher bringen es nicht fertig, eine Bilanz der Tagseite und eine Bilanz der Nachtseite zu erstellen. Sie sind mit der K-T-Bilanz zufrieden, obwohl diese Bilanz die Situation der Erde nicht beschreibt.
Im Gegensatz dazu liefern die Meteorologen Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite. Aus den Klimatabellen ist im Jahresmittel leicht ablesbar, dass die Tagseite keine Gegenstrahlung benötigt und die Nachtseite von nächtlichen Wolken eine Gegenstrahlung von 310 W/qm erhält. Denn die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite betragen im Jahresmittel 292,8 K und 293,9 K.
Hinweis: Es gibt Klimaforscher, die das (kein THE) wissen.
Das eine ist das Modell, das andere der Realitätscheck. Wir brauchen vielleicht beides zur Bestätigung.
Die atmosphärische Zirkulation und die ozeanischen Strömungen sowie deren Ursachen sind grundsätzlich bekannt. Wozu soll diese modellhafte Kugel dienen, auf der diese Vorgänge stark simplifiziert werden (ohne Berge und Ozeane und so)? Die eigene Entdeckerfreude nach solchen Zahlenspielereien kann ich wohl verstehen. Aber der Rückweg von der Deutungshoheit der Strahlungsakrobaten („Treibhaus“, „Gegenstrahlung“, „Abstrahlungshöhe“ usw.) zur Anerkennung der turbulenten Realität ist noch weit.
Manche sehen darin nur eine modellhafte Kugel und Zahlenspielereien, andere erkennen in dieser Idee eine berechtigte, grundlegendere Fragestellung deren Beantwortung meist in den Hintergrund gedrängt scheint.
Die grundsätzliche Fragestellung erkenne ich wohl, so wie auch hier beispielsweise. Ich rudere mal ein Stück zurück: Es ist m.E. grundsätzlich zu begrüßen, daß man sich wieder zunehmend mit dem horizontalen Wärmetransport befasst.
Klima ist, wie alle vernünftigen Menschen wissen, die Statistik des Wetters über einen größeren Zeitraum.
Aber wie wollen wir ein Klima vorhersagen, wenn wir noch nicht einmal das Wetter für 24Stunden im Voraus verlässlich voraussagen können?
Der heutige Tag war ein typisches Beispiel:
Die Wettervorhersage bei Wetter.com war Regen ab 12:00 Uhr
Die Wettervorhersage bei Wetter.de war Regen ab 14:00 Uhr
Die Wettervorhersage bei Donnerwetter.de war Bewölkung für den ganzen Tag aber kein Regen.
Real scheint (20.06.2026, 20:15 Uhr) noch immer die Sonne, bis auf kurze Wolkenfetzen war der Himmel den gesamten Tag über strahlend blau.
Die vorhergesagten Temperaturen (teils 38°C) wurden nicht erreicht.
Ein typischer Tag für den Hahn, der auf dem Mist kräht.
Ein funktionierendes Modell
In einer chaotischen Athmosfere gibt es kein funktionnierendes Modell.
Wurde mal als Schmetterlingseffekt benannt.
Selbst der kleinste Einfluss kann weitreichende Veränderungen verursachen.
Jeder Einfluss kann verstärkt oder abgeschwächt werden.
Also unberechenbar.
Es wurde Schmetterlingseffekt genannt weil der sich eben nicht zufällig einstellende Attraktor die Form von Schmetterlingsflügeln aufwies.
Das Konstruktal-Prinzip besagt, dass es auf der Mikroebene weiterhin Chaos bleibt, wobei Chaos nicht zufällig, sondern „man weiß es nicht“ bedeutet. Auf der Markroebene kann man jedoch mittels Konstruktal-Prinzip die physikalisch notwendige, nicht zufällige, Entwicklungsrichtung des offenen nichtlinearen ungleichgewichtigen Systems, d.h. die Widerstandsminimierung und die Energieflussmaximierung abbilden/voraussagen, wenn man die richtigen physikalischen Größen einspeist – und das sind im Sinne des Konstruktal-Prinzips eben nicht unphysikalische Temperaturmittelwerte (GMST), sondern Energie- und Massenströme sowie das thermische Gefälle (Gradienten) zwischen Äquator, Polen und Ozeantiefen -, dann wird die Entwicklungsrichtung des Klimas voraussagbar.
Das System Erde muss Wärme abführen. Es hat keine Wahl. Wie ein Flussbett zwingend zum Meer führt (auch wenn die einzelne Welle im Fluss chaotisch wirbelt), so zwingt das Konstruktal-Prinzip die Atmosphäre und die Ozeane dazu, globale Transportbänder (Hadley-Zellen, Golfstrom) zu bilden, Klimaentwicklungen sind nicht willkürlich, oder?
„Und obwohl das Modell keine Wüsten, Berge, Ozeane und all das andere enthält, zeigt sich hier, wie gut es die tatsächlichen Durchschnittstemperaturen der heißen und kalten Zonen nachbilden kann.“
Ein Modell, welches Durchschnittstemperaturen nachbilden kann, trägt die Disqualifikation bereits in sich. Etwas, das es physikalisch nicht gibt, kann auch ein Modell nicht nachbilden.
Eine solche Nachbildung ist und bleibt ein Glaubensbekenntnis, selbst wenn die Rechenoperationen fehlerfrei ausgeführt worden sind. Der Ansatz des Modells ist bereits mit seiner Geburt falsch! – Eventuelle temporäre Übereinstimmungen von ermittelten bloßen Skalaren mit einer Natur, die eine vergleichsweise Durchschnittstemperatur gar nicht kennt, ist bestenfalls ein temporäres Zufallsprodukt.
Wer in der Klimawissenschaft bescheiden weiterkommen will, muss sich gedanklich von Parametern lösen und anfangen, in „Prozessen“ zu denken.
„Wer in der Klimawissenschaft bescheiden weiterkommen will, muss sich gedanklich von Parametern lösen und anfangen, in „Prozessen“ zu denken.“
Und genau das wird in diesem Modell ja gedacht, prozessorientiert.
Da muss ich komplett widersprechen. Es wird mit einem Parameter Temperaturmittelwert oder Globaltemperatur operiert, den es zum einen physikalisch nicht gibt und der zum anderen gerade keinen Prozess beschreibt. Man hat sich einfach darauf geeinigt, dass man auch mit Unsinnsgrößen modellieren kann. Ist ja auch ganz einfach! Und die Mehrzahl der Menschen sagt sich: Ja, Temperatur kenne ich, Klima-Prozesse kenne ich nicht. Bleiben wir doch bei dem, was einfach ist, auch da kommen bei untauglichen Modellen Ergebnisse heraus.
Die so erzeugten Ergebnisse kann man hervorragend benutzen, um Steuern zu erheben und um die menschlichen Freiheiten einzuschränken. Physik stört dabei nur.
Ich habe von dem Modell geschrieben und dies bezieht sich im wesentlichen auf Constructal Law und dem was in der Publikation dazu geschrieben wurde, zum Klima. Das obige ist ja nur eine stark verkürzte Variante dessen.
Mit welchen Modellen auch immer Sie sich tot rechnen, dem Klima ist das völlig egal. Es kennt diese besondere Art von Rechenkünsten gar nicht. Es ergibt sich einzig zonenabhängig aus Tausenden energetischen Einzelprozessen, die einem Ausgleich zustreben (nicht zu verwechseln mit Rahmstorf’schen Kipppunkt-Erfindungen), die noch keiner gefühlt, gesehen oder nachempfunden hat. Und die selbst ein Rahmstorf selbst gar nicht beschreiben kann.
Sie stehen so als eine Art Einschüchterungs- und Drohgebilde einfach nur im Raum. Die Menschen sollen sich niederwerfen und den ganzen verlogenen Quatsch einfach als gefügige Dummköpfe glauben, damit ein Edenhofer das Weltvermögen umverteilen kann. Und beim Umverteilen sitzt er dann an einer Art Roulette-Tisch, wo er seinen Roulette-Rechen (Kralle) mal kurz in den Umverteilungs-Geldstrom tauchen und ein Konvolut in den Tischschlitz vor seinem Bauch ziehen kann, sozusagen als verdientes Trinkgeld, möglichst unbemerkt von allen anderen.
Da können Sie mitteln, so viel Sie wollen. Als Ergebnis bekommen Sie immer nur Zahlen (Skalare), von denen Ihr Rechner gar nicht weiß, wofür sie missbraucht werden.
Beim PIK und Greta und Luisa sind es Einkünfte, beim Staat sind es Steuern, beim Bürger sind es Belastungen und beim Klima ist es was?
=> NICHTS, ….. was die Menschen irgendwie weiter bringen könnte!
Herr Steinmetz,
Und genau das wird in diesem Modell ja gedacht, prozessorientiert.
(Kuck)
Das Modell von Herrn Eschenbach hat leider einen Fehler (Verursacher CERES), denn Tag und Nacht wird nicht gesondert betrachtet.
Die Meteorologen messen Temperaturwerte der Tagseite und der Nachttemperatur und sollten daher mehr erkennen.
Ihre Tages- und Nachtorgien erspare ich mir, das bringt niemanden weiter. Und wenn Sie nicht im mindesten lernfähig sein wollen, nun gut dann ist es Ihr Problem.
Herr Steinmetz,
Ihre Tages- und Nachtorgien erspare mir.
(Kuck)
So unvernünftig habe ich Sie noch nie erlebt.
CERES-Daten und K-I-Bilanz sind doch unbrauchbar.
Hier eine Information die ich gefunden habe die eine neue Sichtweise eröffnet.
https://sciencefiles.org/2026/06/21/vagabundierender-magnetischer-nordpol-ursache-von-klimawandel-studie-legt-es-nahe/
Bin in der Thematik nicht bewandert, aber vielleich können die Fachleute hier auf dieser Webseite etwas damit anfangen.