Paul Homewood
Eingangsbild oben: Das war die Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass die Erwärmung im europäischen Sommer in den letzten Jahrzehnten durch geringere Aerosol-Emissionen verursacht wurde. Daraus:
Abstract
Im Vergleich zu den Beobachtungen unterschätzen Klimamodelle den jüngsten Anstieg der europäischen Sommertemperaturen, was auf eine Unterschätzung der Trends der quasi-stationären Rossby-Welle (QSW)* über Europa zurückzuführen ist. Dies ist zum Teil auf unvorhersehbare interne Variabilität und zum Teil auf eine Unterschätzung des vorhersagbaren Signals als Reaktion auf externe Antriebe zurückzuführen. Die Analyse eines großen Ensembles historischer Simulationen zeigt, dass Antriebsfaktoren Veränderungen der QSW und der europäischen Sommertemperaturen hervorrufen, die mit den Beobachtungen übereinstimmen, jedoch eine geringere Größenordnung aufweisen, so dass die meisten der beobachteten Veränderungen durch eine Signalanpassung in den Modellen vorhersagbar sind. Die Analyse von Einzel-Antriebsexperimenten zeigt einen wesentlichen Beitrag von Aerosolen ab dem Jahr 1980, als die Verringerung der Sulfataerosolemissionen über Europa mit einer Längsasymmetrie der Temperaturen einherging, welche die atmosphärische Zirkulation veränderte. Diese Ergebnisse unterstreichen erneut die Notwendigkeit, Modellfehler zu berücksichtigen, um vergangene und zukünftige Klimaveränderungen bestmöglich abzuschätzen.
*Nach meinem Verständnis ist es unmöglich, die Konstellation der hemisphärischen Rossby-Wellen zu simulieren. Daher ist dieser Hinweis unverständlich. Es kann aber sein, dass der Autor etwas anderes meint, was sich mir nicht erschließt. A. d. Übers.
Zusammenfassung in einfacher Sprache
In den letzten Jahrzehnten sind die Sommertemperaturen in Europa stärker gestiegen als in anderen Regionen, was mit einem Rückgang der Partikelemissionen einherging. Insbesondere der seit 1980 zu verzeichnende Rückgang der Sulfatemissionen über Europa steht im Zusammenhang mit Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation und einer zusätzlichen Erwärmung in Europa. Klimamodelle bilden dieses Verhalten zwar nach, jedoch in einem weitaus geringeren Ausmaß als in den Beobachtungen. Werden die Modellergebnisse korrigiert, um diese Unterschätzung auszugleichen, lässt sich der Anstieg der europäischen Sommertemperaturen weitgehend vorhersagen. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Modellfehler bei der Abschätzung vergangener und zukünftiger Klimaveränderungen zu berücksichtigen.
Die Studie steht hier.
Drei der Autoren stammen aus der Abteilung für Geowissenschaften des Barcelona Supercomputing Center. D. M. Smith arbeitet jedoch am Met Office Hadley Centre in Exeter.
Der Artikel wurde erstmals am 30. Juni veröffentlicht und am 16. Juli offiziell in die Ausgabe 13 der GRL aufgenommen. Doch auch Wochen später hat das Met Office noch immer nicht auf seiner Nachrichten-Website, in seinem Blog oder gar in seinem X-Feed darauf hingewiesen.
Ich finde das erstaunlich, angesichts der eigenen Rolle des Met Office an der Studie und der Bedeutung der Ergebnisse der Arbeit.
Die Studie untergräbt natürlich die Theorie des Met Office, dass heiße Sommer, wie der aktuelle, größtenteils das Ergebnis des vom Menschen verursachten Klimawandels sind – womit sie die Verbrennung fossiler Brennstoffe meinen.
Erst vor ein paar Wochen behauptete das Met Office:
Es wird davon ausgegangen, dass während der Hitzewellen im Mai und Juni in England und Wales mehr als 2.700 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben sind. Davon starben schätzungsweise 42 % infolge der zusätzlichen Hitze, die durch die vom Menschen verursachte Erwärmung hervorgerufen wurde.
Klimabedingte Hitze: Die Tageshöchsttemperaturen in England und Wales liegen mittlerweile etwa 3–4 °C höher, als sie es ohne den vom Menschen verursachten Klimawandel gewesen wären, was die mit diesen Hitzewellen verbundenen Gesundheitsrisiken erhöht. – Quelle
Man kann die Aerosol-Theorie nun glauben oder nicht, doch diese neue Studie bestätigt, dass der Jetstream der ausschlaggebende Faktor für heiße Sommer hier in Großbritannien ist – und nicht die Treibhausgas-Emissionen.
Vielleicht wird das Met Office nun seine eigenen Forschungsergebnisse anerkennen?
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Hitzetote…..😂…eine weitere Panikstimulation aus dem Hause CO2-Steuer-Akquise.
Gerade befinde ich mich auf der Reise durch Südeuropa…und soll ich Euch paranoiden Klimakterischen etwas verraten ?
Die Strände sind r a n d v o l l mit Todgeweihten ‼️
Offenbar existiert, im herrlichen Sommer am blauen Meer in einer angenehmen Brise Wind, eine fanatisch- suizidale Selbstzerstörungs-Bewegung, die sich nach ausgiebigen Sonnen- und Wasserbädern noch z u s ä t z l i c h die ganze Nacht voller Lebensfreude rhythmisch zu musikalischen Darbietungen schüttelt. Mit dem größten Vergnügen. 😎👍🏼
Familien amüsieren sich bei über 30 Grad, eine Nahtoderfahrung, die sie mit großer Freude absolvieren. Mit lachenden Gesichtern, braungebrannt und mopsfidel…
Kinder bauen Sandburgen, schlecken ihr Eis…und purzeln auf Luftmatrazen in verschiedensten originellen Tierformen auf dem Wasser herum.
Was ist eigentlich mit Euch vergrünten Propheten des Untergangs l o s ??
Haßt Ihr Eure Mitmenschen, Sonnenschein, Sommer, Wärme, Glücksgefühle ?
Lex zählt gleich wieder auf, wo überall E-Autos brennen…😁….Gouda sitzt im dunklen, kalten Keller und betet ein Photo von Schellnhuber an…
Heinemann sucht mit der Lupe am ganzen Körper nach Hautveränderungen, weil er sich gestern vor Sonnenuntergang mit dem Fahrrad auf dem Weg in den Ökosupermarkt ( Mandelmilch kaufen) tatsächlich eine Stunde natürlicher Bestrahlung aussetzte….
Entspannt Euch. Das Leben ist großartig.
„Davon starben schätzungsweise 42 % infolge der zusätzlichen Hitze, die durch die vom Menschen verursachte Erwärmung hervorgerufen wurde.“
Eigentlich muss doch jedem einleuchten, dass gerade im Sommer in Deutschland unglaublich stark mit zusätzlicher vom Menschen verursachter Erwärmung geheizt werden muss, zum einen, um den dummen Sprüchen Nahrung zu geben, zum anderen, dass man als Mensch in unseren ansonsten eiskalten Sommern keine Erfrierungen erleidet.
Oder ist da irgendwo ein gedanklicher Wurm drin?
Woher wissen die statistischen Zahlenzauberkünstler eigentlich so genau, ob ein Mensch nur an Hitze oder an zusätzlicher Hitze gestorben ist? Waren die letzten Worte vielleicht:
„Ich war darauf vorbereitet, eine Stunde später zu sterben, aber die zusätzliche Hitze durch die vom Menschen verursachte Erwärmung hat mich dieser für mich so wichtigen Stunde in meinem rund 750.000 Stunden dauernden Leben um die Erfüllung gebracht!“
Oder:
„Wäre die Erwärmung nicht vom Menschen verursacht worden, hätte ich noch etliche Minuten überlebt!“
Die Antwort darauf können vermutlich nur gut bezahlte Statistiker mit ihren Schätzungen geben!
Ist 42 nicht die Antwort auf Alles. Zufälle gibts 😉
„Klimamodelle bilden dieses Verhalten zwar nach, jedoch in einem weitaus geringeren Ausmaß als in den Beobachtungen. Werden die Modellergebnisse korrigiert, um diese Unterschätzung auszugleichen, lässt sich der Anstieg der europäischen Sommertemperaturen weitgehend vorhersagen.“
Man hat Modelle benutzt, die die Zukunft falsch voraussagten. Nun hat man Modellparameter angepasst (an derzeit aktuelle Veränderungen) und meint nunmehr werden die Modelle die Zukunft weitgehend richtig voraussagen (in der Hoffnung das nichts Unerwartetes eintritt natürlich).
„Diesmal ist es anders – das ewige Mantra der „Wissenschaft“ – kein Hoffen, kein Vielleicht – wir wissen es, da könnte man doch genauso blauäugig den Prognosen von Regierung, EZB und EU trauen, hier Labor-Physik dort Labor-Ökonomie, oder?
„Es wird davon ausgegangen, dass während der Hitzewellen im Mai und Juni in England und Wales mehr als 2.700 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben sind. Davon starben schätzungsweise 42 % infolge der zusätzlichen Hitze, die durch die vom Menschen verursachte Erwärmung hervorgerufen wurde.“
Und die zusätzliche Hitze/Erwärmung kam von sauberer Luft über Europa, wie es die Studie sagt, ergo auch Umweltschutz mordet, um es mal so auszudrücken, wie z.B. die ÖRR-Medien die „RKI die Hitzetoten“ in den politischen Vordergrund spielen, oder?
Die Wissenschaft irrt sich nunmal vorwärts. Schade, dass Sie das als Schwäche sehen. Was tatsächlich passiert ist, ist, dass die Fehlerbalken nun etwas kleiner werden und die Präzision steigt. Die bisherigen Modelle waren also in Ihrer Aussage nicht falsch, nur nicht absolut präzise. Allerdings schon lange präzise genug, um die Erwärmung eindeutig größtenteils CO2 zuzuordnen. Daran hat sich nichts geändert.
Die oben genannte Studie bezieht sich übrigens auf Oldenburg (2009): Ein Zitat daraus: „This implies that climate predictions for western Europe probably underestimate the effects of anthropogenic climate change.“
Ja, ja, CO2 und Menschengemachter Klimawandel. 2 wichtige Schlagworte damit das Geld sprudelt. Egal ob „Studien“ über Sommer, Winter oder die Länge von Regenwürmern in der Subsahara-Region. Hauptsache CO2 und Menschengemachter Klimawandel. Und manche nehmen das dann für bare Münze. Du meine Güte!
Wenn Modelle sich irren, teils gewaltig, dann ist es nicht mit einpaar Eingabeparametern getan die man ändert, dann sind grundlegende Annahmen des Modells falsch. Parameteränderungen führen dann zwangsläufig zu neuen, anderen Verzerrungen die dann wieder nur für zeitnahe Zustände mit neuen Parametern angepasst werden. Das ist keine Wissenschaft, das ist Gameboy für Erwachsene. 🙁
Ganz genau!
Nur so nebenbei.. von welchen Modellen reden wir? Die im Artikel genannten haben sich nicht „gewaltig“ geirrt… lesen Sie dazu van Oldenborgh 2009, auf die sich die oben genannte Studie bezieht. Sie bewertet die Modelle insgesamt als sehr zutreffend, einzig für Teile Europas bestand Nachbesserungsbedarf, weil der anthropogene Effekt höher ist, als erwartet.
Lesen und verstehen sollten Sie schon was ich geschrieben habe. Meine Ausführungen waren allgemeiner Art und nicht spezifisch auf obige Modelle gemünzt. Sollte eigentlich deutlich genug formuliert sein. 🙁
Na hab ich doch genau so verstanden. Deshalb hab ich ja nachgefragt, ob Sie sich auf was bestimmtes beziehen.
Lesen und verstehen sollen Sie schon, was ich geschrieben habe.
Laut Forenregel 2. sollen Kommentare übrigens themenspezifisch sein. „Vermeiden Sie Allgemeinplätze“ steht da.
„Ausführungen allgemeiner Art“ sind hier also nicht erwünscht. Nur so zur Info.
Das war ziemlich allgemein gehalten von ihnen, vielleicht?
Englert, Modelle sind wie Alkohol und häßliche Frauen. Mit jeder Menge Alkohol trinkt man sich die häßliche Frau schön.
Modelle rechnen sich die Realität in den sich selbst vorgegebenen, passenden Rahmen….schön….und manchmal hat man weder genug getrunken, noch genug gerechnet, um die Wirklichkeit zu unterbinden.
Schade dass Sie das so sehen.
Hier mal die wichtigsten Unterschiede zwischen Modellen und Ihrem Vergleich.
Alkohol – Anpassung der Sicht nach Informationsverlust
Modelle – Anpassung der Sicht nach Informationsgewinn.
Alkohol – Ergebnis entfernt sich von objektiver Betrachtung
Modelle – Ergebnis passt besser zu objektiver Beobachtungen als vorher
Alkohol – Unschärfe und Messfehler nehmen zu
Modelle – Unschärfe und Messfehler nehmen ab.
In meinen Augen sind Modelle eher das Gegenteil zu Schöntrinken, zumal das Ergebnis des Modells nichts schönes an sich hat, sondern sehr ernüchternd ist.
Aber eine Gemeinsamkeit gibt es wohl.
Irgendwann merkt man die Fehler und bereut sie.
Herr Englert, verraten Sie mir welchen exotischen, geistreichen Drink Sie zu sich nahmen, bevor Sie sich diese Vergleichsstudie
MODELLE/ ALKOHOL schönschrieben ? 😁👍🏼
„„This implies that climate predictions for western Europe probably underestimate the effects of anthropogenic climate change.““
Das heißt zunächst, die Klimavorhersagen waren falsch!
Das zeigt keineswegs Ihre „ständig steigende Präzision“, Sie widersprechen sich damit doch schon selbst. Ihre „Präzisionssteigerungs-These“ könnte eine Epizykel-These sein.
„Die Wissenschaft irrt sich nunmal vorwärts“ Ein schöner Historizismus, nur so läuft Wissenschaft überhaupt nicht.
Aber jeder kann für sich entscheiden, ob er die Lücken der Wissenschaft mit blinden Vertrauen oder etwas Skepsis schließt.
Der blinde Glaube akzeptiert regionale Modellprognosen für das Jahr 2050 oder 2100 als unumstößliche Wahrheiten und übersieht dabei die massiven mathematischen Unsicherheiten (wie das Wolkendilemma oder die EEI-Messproblematik).
Die wissenschaftliche Skepsis erkennt an, dass die grundlegende Thermodynamik (mehr Energie im System) eine Möglichkeit ist, bleibt aber extrem misstrauisch gegenüber der Behauptung, man könne sodann die genaue quantitative Umstrukturierung des Systems (Konstruktal-Prinzip) bereits präzise vorhersagen, oder?
„Das heißt zunächst, die Klimavorhersagen waren falsch!“
ja, für Teile Europas. Das lag aber nicht am modellierten CO2-Effekt.
Wie die oben zitierte Arbeit eindrucksvoll zeigt. Auch die Autoren betonen das.
Sie sollten die Arbeit lesen, nicht meine Zitate wild interpretieren.
Und natürlich irrt sich die Wissenschaft nach vorne. Niemand spricht von „blinden Glauben,“ außer die Kritiker. Das Modell ist aber das momentan mit Abstand wahrscheinlichste Szenario. Schönes Beispiel hier! Das ursprüngliche Modell war gut, es ging aber noch besser, weil ein Mosaik gefehlt hat.
DAS sagen die Arbeiten aus und nicht das, was hier suggeriert wird.
„Die wissenschaftliche Skepsis erkennt an, dass die grundlegende Thermodynamik (mehr Energie im System) eine Möglichkeit ist,“
-Nicht nur eine Möglichkeit, sondern die nach momentanen Stand absolut wahrscheinlichste Möglichkeit.
„bleibt aber extrem misstrauisch gegenüber der Behauptung, man könne sodann die genaue quantitative Umstrukturierung des Systems (Konstruktal-Prinzip) bereits präzise vorhersagen, oder?“
-Kommt natürlich drauf an, was Sie unter „präzise“ verstehen. Aber insgesamt würde ich das mit „nein“ beantworten.
Diese im Grunde fehlerhaften Klimaprognosen wurden von der Politik dankbar genutzt, um eine riskante Wette einzugehen und ein gesellschaftliches Experiment loszutreten. In diesem Zusammenhang sagen Sie hier letztlich nur eines: Durch die verlorenen Wetten wurde zwar viel Geld verbrannt, aber es war ja das Geld der Steuerzahler. Hauptsache, wir haben neue Erkenntnisse gewonnen. So etwas kann wirklich nur jemand behaupten, der kein eigenes Risiko trägt und selbst ‚no skin in the game‘ hat, oder?
Eine Wette mit unserer Zukunft.
Wenn die Politik nicht gehandelt hätte, wäre es auch genau das: Eine Wette mit unserer Zukunft, oder?
Wette eingegangen?
Nein! Warnsignale beachtet.
Sie ignorieren, dass der „Fehler“ der Modelle war, dass sie die Erwärmung für Europa als zu gering eingestuft haben.
Dies im Hinterkopf ergibt Ihr Vorwurf irgendwie wenig Sinn.
Wäre es Ihnen lieber, Politik ignoriert offensichtliche Warnsignale aus der Wissenschaft?
Hätte man FCKW damals weiter verwenden sollen, wenn das Ozonloch größer gewesen wäre, als die Prognosen vorhergesagt haben?
Sie verstehen leider nicht die Logik von Prognosen bzw. Fehlprognosen, Sie unterliegen dem Rückschaufehler, oder?
Nein, denke nicht.
Sie verstehen offenbar die hier vorliegende Studie nicht.
Die CO2-Wirkung wurde bisher korrekt prognostiziert!
Also kein „Rückschaufehler.
Und Sie verstehen meine Frage nicht.
„Hätte man FCKW damals weiter verwenden sollen, wenn das Ozonloch größer gewesen wäre, als die Prognosen vorhergesagt haben?“
…oder?
Normalerweise steht in den Nachrichten der Klimakirche immer der Hinweis, daß sich das Klima in einem Gebiet doppelt so stark erwärmt als woanders. Hier im Beitrag ist Europa gemeint und das Met Office darf natürlich an eigenen Forschungen vorbeischauen. Grundsätzlich stelle ich fest, daß mit den Hitzetoten dürfte vermutlich auch an den Genen liegen, wobei die Europäer weitaus empfindlicher und öfter mit mortalen Folgen auf Hitzewellen reagieren als andere Völker auf diesem Globus. Jüngst hatte eine ganze Autorenschaft um Pedro Rafael Vieira de Oliveira Salerno et al. in Nordamerika in 819 counties Gesundheitsdaten hinsichtlich Klima und Wetter analysiert (https://doi.org/10.1016/j.ajpc.2026.101514) und feststellen können, die optimale cardiovasculäre Gesundheit des Menschen liegt bei 23,2° C. Ganz anders hier in Europa und Deutschland wie die heutige dpa-Meldung zeigt. Es wird dort berichtet vom Robert-Koch-Institut (zit.): Typischerweise gibt es laut RKI in Wochen mit einer mittleren Temperatur über 20 Grad deutlich höhere Sterblichkeitswerte als in kühleren Sommerwochen. Aussagen ob die Gene oder die besseren Klimaanlagen für die unterschiedlichen gesundheitlichen Einschätzungen der Medizinstatistiker jenseits oder diesseits vom großen Teich verantwortlich sein könnten, ließ sich dem dpa-Beitrag nicht entnehmen. Die Diskrepanzen sind sowieso gewaltig, zumal es an der medizinischen Aussage kaum Zweifel gibt, das Kälte ein zig-fach gefährlicherer Mortalitätsfaktor ist als Hitze. Dazu empfehle ich die Zusammenstellung von Dr. Mayer auf seinem Blog https://tkp.at/2026/04/14/kaelte-toetet-mehr-herzen-als-hitze-studie-zeigt-19-fach-hoehere-herz-kreislauf-sterblichkeit-durch-kaelte/
„diese neue Studie bestätigt, dass der Jetstream der ausschlaggebende Faktor für heiße Sommer hier in Großbritannien ist – und nicht die Treibhausgas-Emissionen.“
Um das klarzustellen: Das steht so nirgends in der Studie und ist daraus auch nicht abzuleiten.
Offensichtlich ist Ihnen der Zusammenhang von QSW-quasi-stationären Rossby-Wellen und dem Jetstream nicht bekannt. Kann ja mal vorkommen, die Irren sind menschlich. 😀
Offenbar sind Sie des Englischen nicht mächtig. Nirgends in der Studie steht, das sei der „ausschlaggebende Faktor für heiße Sommer“, sondern dass deren Einfluss bisher unterschätzt wurde.
Nochmal auf Deutsch: „Etwas höherer Einfluss“ ist nicht dasselbe wie „ausschlaggebend“.
Auch dass die Treibhausgas-Emissionen nicht der ausschlaggebende Faktor sind, konnte ich so nirgends finden.
Sie können mich gern mit einem (gerne auch englischem) Zitat aus der Studie widerlegen.
Aber Ihre versteckte Beleidigung im letzten Nebensatz find ich tatsächlich sehr kreativ, gefällt mir! Verliert nur leider etwas an Wirkung, wenn jetzt kein entsprechendes Zitat von Ihnen kommt.
>> Vielleicht wird das Met Office nun seine eigenen Forschungsergebnisse anerkennen? <<
Nicht in 100 kalten wintern…..
Wo schreibt das Met-Office denn, dass es die Arbeit nicht anerkennt?
MetOffice:
Das ist dreist zusammengeschwindelt. Es gibt keine Parallelerde ohne Menschen. Unglaublich, daß eine verkommene Institution wie das MetOffice ohne Widerspruch den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben kann.
Die Tageshöchsttemperaturen in England und Wales liegen heute etwa 3–4 °C höher als ohne den vom Menschen verursachten Klimawandel.
Die erste Teil-Aussage ist richtig, die 2.te falsch, eine krottenfalsche Schlußfolgerung im Sinne des Geschäftsmodells CO2-Klimapanik.
Erkannt wurde vom MET, dass die Tageshöchsttemperaturen im Sommer sehr stark gestiegen sind, bei uns auch ähnlich wie in Wales und England. Aber erst seit 1987/88, davor nicht. Das unterschlägt das METOFFICE. Denn das ist bereits der Beweis, dass der Klimawandel nicht menschenverursacht sein kann. Denn vor 1987 gabs auch bereits Engländer und Walliser.
Nicht erwähnt ist vom METOffice ebenfalls, dass die nächtlichen Tmin fast gar nicht gestiegen sind, in England nicht und auch nicht in Deutschland und laut Treibhaustheorie von Häckl und Hasselmann hätten diese verstärkt steigen müssen, viel stärker als die Tageshöchsttemperaturen.
Aber derartiges Lügenvorgehen durch Weglassen von Fakten von den Leuten der CO2-Klimalüge kennen wir ja, und es gibt tausendfach einfach Gestrickte wie Schnabel, Bachmann, Kosch und wie hießen noch all die Knaller, die tief gläubig darauf reinfallen und die angeblich menschenverursachte CO2-Klimaüberhitzung als Wahrheit auch noch verteidigen und sich dabei gut fühlen.
„Das unterschlägt das METOFFICE“
Nein, tut es nicht…
The Central England Temperature series – Met Office
Das war die Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass die Erwärmung im europäischen Sommer in den letzten Jahrzehnten durch geringere Aerosol-Emissionen verursacht wurde.
Anmerkung und kurze Kritik:
Diese Studie ist zwar richtig, aber die Schlußfolgerung, dass allein die geringeren Aerosol-emissionen für die sommerlichen Gesamt-Erwärmung ab 1987 verantwortlich wären, das ist falsch.
Im unserem Juliartikel werden wir wenigstens sechs Gründe für die Julierwärmung seit 1987 beschreiben, die Luftreinhaltungsmaßnahmen sind nur einer davon, eigentlich nur ein Unterpunkt bei der Zunahme der Sonnenstunden und der Zunahme der Strahlungsintensität. Beim Wetter und nach 30 Jahren beim Klima wirken immer viele Maßnahmen verstärkend oder abschwächend zusammen. Das sollten die Autoren wenigstens in ihrer Arbeit anmerken und nicht so tun, als hätten sie die einzige nobelpreisverdächtige Ursache der starken sommerlichen Erwärmung gefunden. Allerdings ist das hier bei EIKE auch nur ein Kurzauszug der gesamten Arbeit.
Richtig ist, dass CO2 nichts zur sommerlichen Erwärmung beigetragen hat, denn die Erwärmung erfolgte fast nur tagsüber und laut Treibhaustheorie müßte die Erwärmung sogar nächtens stärker sein. Nicht einmal das haben die Autoren erkannt, nicht einmal die starke sommerliche Ewärmung tagsüber ist genannt. Und vom steigenden Wärmeinseleffekt in allen Teilen der Welt und auch in Europa als weiterer wichtiger sommerlicher Erwärmungsgrund ganz zu schweigen
Außerdem erfolgte die Erwärmung erst ab 1987/88 mit einem Temperatursprung und nicht ab 1980 wie die Autoren behaupten, bis 1987 sind die Temperaturen noch leicht gefallen, trotz bereits wirkender Luftreinhaltung. Also 1987/88 Temperatursprung und das Jahr des Erwärmungsstartes ist nicht erkannt.
Trotzdem möchte ich die Arbeit dieser bezahlten Wissenschaftler nicht in Bausch und Bogen verdammen. Sie sind auf dem richtigen Weg. Wenn CO2 nichts oder fast nichts erwärmt, müssen wir nach anderen Ursachen suchen. Und das wurde in dieser Arbeit gemacht. Wir können in unserem Artikel im link auf sie verweisen. Dafür vielen Dank.
„Die Studie untergräbt natürlich die Theorie des Met Office, dass heiße Sommer, wie der aktuelle, größtenteils das Ergebnis des vom Menschen verursachten Klimawandels sind – womit sie die Verbrennung fossiler Brennstoffe meinen.“
Nein, keineswegs. Keine Ahnung, wie der Autor das aus der Studie herauslesen will.
Aus der Studie:
„Compared to observational data, models underestimate the increase in summer temperatures over Europe during the last decades (van Oldenborgh et al., 2009)“
Die Studie sagt, dass die Erwärmung im Sommer von den Modellen unterschätzt wurde.
Es war also noch wärmer als angenommen. Der Aerosol Effekt, der zum CO2-Antrieb noch obendrauf kommt, wird also tendenziell unterschätzt. In keiner Silbe sagt die Studie, dass die CO2-Simulation falsch wäre.
Die Studie untergräbt die Darstellung des MetOffices zu CO2 nicht, es unterstützt sie.