Warum kommt es zu Großbränden in der Nähe von Ballungszentren nur in Ländern mit einer übertrieben strengen Umwelt- und Klimapolitik?
Befürworter der These vom globalen Klimawandel haben gerade Hochkonjunktur, da Waldbrände Westeuropa verwüsten, wobei Spanien, Italien, Frankreich und Schottland am stärksten betroffen sind. „Das ist der Klimawandel“, posaunte die europäische Presse triumphierend hinaus. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Blog-Admin}]
Eine Auswahl europäischer Schlagzeilen:
Waldbrände in Frankreich und Spanien: Der Klimawandel erhöht die Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse — France 24
Feuerhölle in Europa: Der Klimawandel schürt verheerende Waldbrände —Devdiscourse (mit Agenturen)
Warum es in Europa so heiß wird —DW
„Eine traurige Unvermeidbarkeit“: Warum ist Europa nach jahrzehntelangen Klimawarnungen so unvorbereitet auf die zunehmende Hitze? —The Guardian
Bei Temperaturen über 100 Grad Fahrenheit [37,8°C] sollte man die Klimaanlagen besser ausschalten – und auf Strohhalme für das kalte Getränk verzichten.
Andere Schlagzeilen in den US-amerikanischen, kanadischen und chinesischen Medien fielen ebenso düster aus.
Offensichtlich hat eine Hitzeglocke, ausgelöst durch ein sich langsam bewegendes Hochdruckgebiet im Westen – offenbar das Werk eines Super-El-Niño-Wettersystems – sowie ein weiterer Vorstoß heißer Luft aus der Sahara die extreme Hitze herbeigeführt, welche die perfekten Bedingungen für den Ausbruch von Bränden in den heißen, trockenen, größtenteils mediterran geprägten Landschaften Westeuropas geschaffen hat.
Das nennt man zwar „Wetter“, aber wer braucht schon Wetter, wenn es doch den Klimawandel zu propagieren gilt, der stets mit einer gehörigen Portion staatlicher Eingriffe einhergeht?
Falls irgendeiner dieser Trottel einmal aufgepasst hat: Der Begriff „El Niño“, der „Christkind“ bedeutet, ist ein alter Begriff, der aus einer Zeit stammt, als die Europäer und ihre Kolonialuntertanen noch religiös waren.
Er wurde erstmals von peruanischen Fischern beobachtet, die ihm 1578 diesen Namen gaben. Es gab schon immer El-Niño-Phänomene, die entweder zu viel Regen oder zu viel Hitze verursachten – wie es derzeit in Europa der Fall ist.
Das nennt man Wetter.
Hinzu kommen zwei weitere Faktoren, die gemeinsam zu dieser verheerenden Feuersbrunst führen: die Waldbewirtschaftung im Namen der ökologischen Nachhaltigkeit und Brandstiftung, vermutlich durch Migranten.
Wie sehen einige europäische Verfahren der Waldbewirtschaft aus?
In Spanien äußerten sich fünf Wissenschaftler dazu – Enric Vadell, Jesús Pemán, Pietr Johannes Verkerk, Maitane Erdozain und Sergio de-Miguel –, und zwar in einem in ScienceDirect veröffentlichten 2022 Artikel:
„Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Bemühungen zur Waldverjüngung in Spanien intensiviert, und zwar durch die Einführung einer landesweiten Politik zur großflächigen Wiederaufforstung und Aufforstung während der Franco-Diktatur (d. h. im Zeitraum 1939–1975) (Vadell et al., 2016).
Der Nationale Wiederaufforstungsplan von 1938, der mit der durch die Industrialisierung ausgelösten Landflucht zusammenfiel, zielte darauf ab, die Auswirkungen (Erosion, Überschwemmungen) der Entwaldung und Waldschädigung zu mildern, den wachsenden Bedarf an Holz und Energie der aufstrebenden Industrien zu decken sowie die Wirtschaft anzukurbeln und die hohe Arbeitslosenquote in ländlichen Gebieten zu bekämpfen. Infolgedessen wurden in Spanien zwischen 1940 und 2006 5,6 Millionen Hektar neue Wälder angelegt (Vadell et al. 2016).
Daher wurde die Waldbewirtschaftung zu einem Eckpfeiler für die Sicherstellung einer stabilen Holzproduktion für die Industrie. Das Aufkommen neuer Materialien und Brennstoffe sowie die Öffnung gegenüber ausländischen Märkten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderten jedoch die Nachfrage nach nationalen Holzprodukten (Zavala et al. 2008).
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Waldbewirtschaftung weiterentwickelt, um sich dieser veränderten Nachfrage anzupassen, aber auch, um die Modernisierung des Forstsektors voranzutreiben und den neuen gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald, wie dem Erhalt der biologischen Vielfalt, der Erholung und dem Klimaschutz, Rechnung zu tragen.“
Könnte dies zu viel Totholz und nicht gerodetem Unterholz geführt haben? Eine brandbewusste Politik hätte hier einen Unterschied machen können.
In Frankreich scheint die Situation ähnlich zu sein. Hier eine von Google KI erstellte Zusammenfassung des Originaldokuments des französischen Umweltministeriums:
Ökologische Priorisierung: Nationale Vorgaben begünstigen die Erhaltung von Totholz und Mischbeständen, um die industrielle Holzwirtschaft mit den Zielen der Artenvielfalt in Einklang zu bringen.
Alles schön und gut, bis die Hitzewelle hereinbricht.
In Großbritannien schafft der „Woodland Carbon Code“ Anreize für das Pflanzen von Bäumen:
• Ehrgeizige Ausbauziele: Durch staatliche Zuschüsse werden Landbesitzer massiv gefördert, jährlich Millionen neuer Bäume zu pflanzen, um Großbritannien dabei zu helfen, sein Netto-Null-Kohlenstoffziel bis 2050 zu erreichen.
• Einbindung privater Finanzmittel: Der „Woodland Carbon Code“ dient als staatlich unterstützter Standard, der private Unternehmenskunden mit Landbesitzern zusammenbringt, um CO₂-Ausgleichszertifikate zu erwerben.
Wahrscheinlich mehr Bäume, als die schottischen Heidegebiete gewohnt sind. Auch hier kann eine große Hitzeglocke reichlich Brennstoff liefern.
Italiens nationale Forststrategie, bekannt als TUFF, schränkt die Holzernte ausdrücklich ein, um Schlammlawinen zu verhindern:
„Hydrogeologischer Schutz: Die Politik schränkt die Holzernte entlang der steilen Hänge der Apenninen und der Alpen direkt ein und nutzt die dichte Baumbedeckung, um Täler vor Erdrutschen und Sturzfluten zu schützen.“
Das bedeutet, dass es dort möglicherweise auch ein Problem bei der Waldbewirtschaftung gab. Wenn sich Gestrüpp und Totholz ansammeln durften, wären die Wälder leichte Ziele für eine Hitzewelle, auch wenn das Ziel lobenswert war, Erosion zu verhindern.
Das andere Problem ist der menschliche Faktor.
Hier ist eine Erklärung aus linker Sicht, welche die Rolle menschlicher Aktivitäten bei der Entstehung großer Brände hervorhebt – mit einer Analyse, der ich nicht zustimme:
Ein einfacher Leitfaden zum Verständnis von Klimawandel und Waldbränden:
Ja, der Waldbrand von Biscarrosse wurde durch einen in Brand geratenen Kleinbus ausgelöst. Die Flammen griffen zunächst auf die Vegetation am Straßenrand über, bevor sie in den Wald vordrangen. Das ist eine Tatsache.
Was nicht stimmt, ist die Behauptung, dass dies bedeute, der Klimawandel… pic.twitter.com/4I9JEdwbPf — Volcaholic 🌋 (@volcaholic1) 24. Juli 2026.
Das Argument gegen diese Argumentation lautet: Wenn die globale Erwärmung vorbei ist, warum sind dann nur Europa (sowie Australien, Kanada und die USA) von Bränden dieses Ausmaßes betroffen?
Warum haben die benachbarten Länder Marokko oder Libyen nicht die gleichen Brandprobleme, oder auch Mexiko, das an Kalifornien grenzt? Wie sieht es mit China aus?
Es scheint, als sei der Klimawandel selektiv und wähle für seine großen Brände nur jene Länder aus, die eine übertrieben strenge Umweltpolitik verfolgen – Brände, die zufällig in der Nähe von Ballungsgebieten auftreten.
Das heißt, es sind die Umweltpolitik und die schlechte Waldbewirtschaftung, die diese neuen, riesigen Brände ermöglichen, die wir bisher in Europa in diesem Ausmaß noch nicht gesehen haben.
Der letzte Faktor sind Migranten. Es gibt zahlreiche Verdachtsfälle, in denen Migranten in ganz Europa Brände gelegt haben:
WALDBRÄNDE IN EUROPA
Brandstiftung.
ITALIEN (Region Kalabrien): Die Behörden untersuchen Brände in der Nähe des Pollino-Nationalparks und haben eindeutige Beweise für vorsätzliche Brandstiftung gefunden.
Die Ermittler entdeckten Katzen, an deren Schwänzen mit brennbarer Flüssigkeit getränkte Lappen befestigt waren; die Tiere wurden in Brand gesetzt… — Lozzy B 🇦🇺𝕏 (@TruthFairy131) 27. Juli 2026
Unterdessen an der Costa Brava in Spanien:
Sowohl Spanien als auch Frankreich stehen derzeit wie nie zuvor in Flammen.
44 Personen werden in Frankreich wegen Brandstiftung gesucht, 16 in Spanien – das ist koordiniert und vorsätzlich. pic.twitter.com/BO3Ci050v0 — Concerned Citizen (@BGatesIsaPyscho) 27. Juli 2026
Die Mainstream-Medien haben versucht, die derzeit in Europa wütenden Waldbrände als Folge des Klimawandels darzustellen.
Frankreich hat gerade bekannt gegeben, dass 162 Personen im Zusammenhang mit der Auslösung von Bränden festgenommen worden sind. — PeterSweden (@PeterSweden7) 27. Juli 2026
In der Vergangenheit wurden islamistische Terroristen dabei erwischt, wie sie in elektronischen Chats über die Auslösung von Waldbränden sprachen; daher sollte diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden.
Auch andere Migranten, die wenig Respekt vor den Ländern haben, in denen sie leben möchten, legen Brände; man denke nur an die jüngste Welle von Brandstiftungen an alten Kirchen, insbesondere in Frankreich. Und genau wie die Brände ist auch das Phänomen der Migration ein neues Phänomen, was bedeutet, dass der Zusammenhang nicht übersehen werden sollte.
Vielleicht ist die Migrationskontrolle – und nicht die Klimakontrolle – ebenfalls Teil der Lösung.
Was auch immer es ist – es ist nicht der Klimawandel. Es ist die Unfähigkeit, sich an die Gegebenheiten anzupassen, und das Versäumnis, Brandrisiken ernst zu nehmen, bis die Brennstoffmenge so groß wird, dass es kaum noch möglich ist, einen Brand zu stoppen.
Man kann nur hoffen, dass Europa diese Brände löschen kann, bevor der Schaden die historischen Weinberge und Städte seiner wunderschönen Zivilisation zerstört. Die Menschen müssen endlich ernsthaft damit beginnen, die Mythen rund um den Klimawandel zu entlarven.
Mehr: American Thinker
Link: https://climatechangedispatch.com/europe-wildfires-forest-management/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Noch ein Gedanke zu den Brandstiftungen: Ich sah mal eine Reportage über Flüchtlinge und illegale Landarbeiter in den südlichen Ländern. Die wohnen dort z.T. in den Wäldern und bereiten sich ihr Essen an Lagerfeuerchen. Da es nicht immer die intelligentesten Menschen sind, könnten viele der Brände auch unabsichtlich durch Gedankenlosigkeit entstehen …
Ich hatte mal Gelegenheit in einer Pension mit (selbständigen) Lohn-Holzfällern aus der ehmaligen DDR über Borkenkäfer und Waldwirtschaft zu reden. Die sagten z.B. daß in der DDR der Borkenkäfer eimal chemisch bekämpft wurde und zum zweiten die noch lebenden aber befallenen Bäume entfernt wurden. Beides wegen EU-Vorgaben fast unmöglich. Befallene grüne Bäume müssen nach der Ernte gestapelt und danach naß gehalten werden, damit die Borkenkäfer absterben. Das Naßhalten wird in Frankreich noch praktiziert aber hier verboten, wegen dem Grundwasser (obwohl das meisten Wasser ja wieder ins Erdreich tropft). Heute dürfen Borkenkäferbäume erst gefällt werden, wenn sie tot sind, aber da ist dann auch kein Borkenkäfer mehr drin. Diese noch zu fällen lohnt jedoch nicht, da es dann nur minderwertiges Abfallholz ist. Jeder kann bei Autobahnfahrten Wälder voller toter Bäume sehen. Tote Bäume sind trockene Bäume und brennen besonders gut. Ferner wird heute das Abfallholz, die Äste etc. nicht mehr entfernt, aus Öko-Gründen, damit Pilze und Käferchen was zum Futtern haben. Aber dieser Kram, jeder Pilzsucher kennt den Dreck, brennt natürlich besonders gut, wenn trocken. Früher wurden diese Wälder nicht nur von vom Holzabfall befreit, sondern auch regelmäßig trockenes Unterholz wurde kontrolliert abgebrannt.
Viele Brände sind also bekloppten Umweltschutzmaßnahen zu verdanken.
Das Ergebnis der komplette Geschichte, wie von Ihnen beschrieben, können sie im Harz oder andern Nationalsparks/Landschaftsschutzgebieten besichtigen, wo man Nutzwälder in auch so gutes „Naturbelassenes“ überführen will:
Borkenkäfer, sterbende trockenheitsüberentpfindliche Waldflächen, Waldbrände, machtlose Brandbekämpfung, Kahlflächen – das ganze Programm – , der schöne bewirtschaftete, Urlauber anziehende Harz war einmal. Natürlich ist die frühere Bewirtschaftung und der Klimawandel ursächlich schuld an der Misere, das Waldsterben im Harz ist es übrigens die Wiederholung eines historischen Fehlers, oder?
Die Beweidung ist zurückgegangen. Die Verkrautung und somit Wegfall von Schneisen. Sicher auch der unsachgemäße Umgang mit der Natur. Ein Funke, von einer Stromleitung oder Motor. Blitzschlag.
Bei mir häufen sich Brände von Grasflächen. Ich hab noch nie gehört, daß sich etwas selbst entzündet.
Die Bäume selber haben mehr Harz oder anderes was sich leicht entzünde. Kiefer, Eukalyptus. Die alten Korkeichen sind verschwunden. Olivenbäume. Viel schnell wachsende oder lukrative Bäume. Das sind keine Urwälder mehr, sondern Kulturflächen, wirtschaftliche Flächen.
Fragt doch mal die Frostmenschen. Uns kann man nur Quatsch erzählen.
Bitte nur mit Vor- und Nachnamen kommentieren, danke.
Komischerweise wird das naheliegendste Problem von Autor und Kommentierenden – soweit ich das sehe, einfach außeracht gelassen. Das Problem sind nicht die irgendwie und tatsächlich – oder eher angeblich nachhaltig bewirtschafteten Wälder an sich. Auch nicht deren angesammeltes und nicht entferntes Tot- oder Unterholz, sondern vielmehr die heutige unnatürliche Artenzusammensetzung der „Wälder“, die vom in Industriemaßstäben denkenden und handelnden Menschen bestimmt wird. Es sind nämlich vor allem die großflächig aufgeforsteten Nadelholz- und Eukalyptusplantagen voller ätherischer Öle, die wie Benzin brennen. Diese werden fälschlicherweise auch hier als Wald bezeichnet was sie nicht sind. Natürlicherweise wuchsen in tieferen Lagen Europas vor allem Laubmischwälder, die naturgemäß schlecht brennen und viel feuchter sind als oben erwähnte Plantagen. Nadelhölzer wuchsen ursprünglich vor allem in alpinen oder nordeuropäischen Bereichen.
Schuld ist also die industrielle Forstwirtschaft in Verbindung mit trockenem Wetter als URSACHE (es muß nicht zwingend heiß sein) und vor allem AUSGELÖST durch absichtliche oder unabsichtliche Brandstiftung. Für die These, daß diese Brände häufiger von Migranten gelegt werden, wären entsprechende Belege hilfreicher als bloße Behauptungen. Ich halte diese vorerst für nicht nachgewiesenen Quatsch.
Ungeachtet der Tatsache, daß Migration erhebliche Probleme bereitet, die unnatürlichen „Wälder“ haben die Europäer seit Jahrhunderten selbst erschaffen indem Sie die natürlichen Wälder erst weitgehend für Schiff- und Städtebau sowie als Brennstoff komplett rodeten und nachfolgend industriell vermeintlich besser zu bewirtschaftende Plantagen anpflanzten. Angepflanzte Bäume, zumal in Monokultur an falschem Standort sind erheblich weniger widerstandsfähig gegen stressige Umweltbedingungen als natürlich ausgesamte in Ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet und natürlicher Artenzusammensetzung.
Sie haben mit der Monokultur natürlich recht. Allerdings hat eben jedes Ding mindestens zwei Seiten. Die zweite Seite ist der Bedarf an Bauholz. Den kann man vermutlich nur mit schnellwachsenden Bäumen decken. Zumal Holz vermehrt eingesetzt werden soll.
Ja, aber solche Wälder müssen auch gepflegt werden, sprich kontrolliert ausgebrannt werden. Ist natürlich gegen die Vorstellungen der Öko-Spinner. (dabei entsteht ja pöhses CO2!) Hier vermute ich, ist der Hund begraben.
Vieles richtig, aber den tendenziell konstruierten Gegensatz zwischen „ursprünglich“ natürlich – gut/richtig – und „menschengemacht“ natürlich -„schlecht/falsch/unnatürlich – teile ich nicht. Das ist ein Kategorienfehler, eine politisches Narrativ, ggf. eine Mission.
Und bei der Brandschutzproblematik schon gar nicht. Der Mensch bewirtschaftet seine Umwelt, deren Teil er ist, lernend mal klug mal dumm. Um zu überleben muss er immer bewirtschaften, und er möchte immer besser leben – das ist natürlich legitim, dazu kann und darf er „Gleichgewichte“ zu seinen Gunsten verschieben, die Natur wird er dabei nicht überlisten aber mit viel Optimismus und Entdeckerfreude umbauen, dazu gehört auch das Fehlermachen, oder?
Was mich an der ganzen Sache und auch dem Artikel immer wieder unfassbar stört, ist die im Hintergrund ständig mitlaufende Gleichsetzung von
Erste Zeile des Artikels:
„Befürworter der These vom globalen Klimawandel haben gerade Hochkonjunktur“
mit
„Befürworter der These vom anthropogen verursachten globalen Klimawandel haben gerade Hochkonjunktur“ (Einfügung von mir).
Da werden Äpfel mit Birnen verglichen, da es den natürlichen Klimawandel schon immer gab, im Moment gibt und ewig geben wird. Es wird aber immer alles auf das böse anthropogene CO2 geschoben, und dieser Gleichsetzung muss deutlichst widersprochen werden.
Vermutlich sind wir inhaltlich fast d’accord, wenn nicht der Begriff Klimawandel bereits ab den achtziger Jahren in unserem Sprachraum eben für den „anthropogenen Klimawandel“ vereinnahmt wurde. In meiner Alt-Fachliteratur im Studium fand ich den Begriff im Index nicht, sondern dort stand (immer) Klimaänderung. Klimaänderungen kannte bereits der olle Ovid (47 v. Chr. bis 17 n. Chr.). Der römische Dichter hat eindrucksvoll (zum Leid der Lateinschüler) bereits in den Metamorphosen Buch XV Klimaänderungen beschrieben, beginnend „So auch gar oft hat sich geändert der Gegend Schicksal. Ich selber sah nun Meer, wo fester und trockener Boden vormals war, sah aus Wogen gewordene Länder.“ Etc, etc. Aber wer liest noch alte lateinische Texte, wenn man freitags zur Demo für die Zukunft ran muss.
Und wer sich noch näher über nichtfliegende russische Löschhubschrauber in Spanien informieren will, kann es ohne Bezahlschranke auch hier tun: https://tkp.at/2026/07/27/waelder-brennen-sanktionen-gegen-russland-lassen-spanien-ohne-seine-besten-loeschhubschrauber/
…und als passende Randnotiz berichtet die Weltwoche.ch heute, in Spanien müssen die angeschafften russischen Löschhubschrauber Kamov Ka-32 am Boden bleiben, weil Ersatzteile, Wartungen und Zertifizierungen wegen der EU-Sanktionen fehlen. Der Staat mischt bei den Brandstiftungen indirekt noch mit.
Der Hauptgrund der Waldbrände wurde wieder nicht genannt. Mensch, Monica Showalter, du bist als Frau auch nie im Wald und läufst nur blind durch die Landschaft wie die meisten Menschen, weil du kein Naturbeobachter und kein Naturschützer bist.
Deswegen ist deine Schlußfolgerung auch falsch: Eine falsche Umwelt und Klimapolitik. Mit einer falschen Umwelt- und Klimapolitik hat der trockenere Waldboden gegenüber früher nichts zu tun.
Richtig ist dagegen ist die Erkenntnis des zunehmenden Waldfrevels, dass mehr Menschen auch mehr Waldfrevel, – selbstwillige Anzündungen bewußt oder als Gaudi – begehen. Richtig ist auch die Beobachtung, dass mehr trockenes Reisig rumliegt aus Umweltgründen, doch das ist kein Grund für mehr Brände, sondern nur, dass es besser brennt.
Zum Brennen braucht man eine Zündquelle. Aufgrund des ausgedehnten asphaltierten Feldwegebaus -auch eine planmäßig durchgeführte Naturzersörung- fahren heutzutage viel mehr Menschen aus Gaudi- und Festgründen an den Waldrand, um ihre Sommerfeste zu feiern. Mehr Menschen im Wald führt zu mehr Zündquellen.
Mehr Zündquellen und menschenverusachte Bodenaustrocknung des Waldes. Der Hauptgrund ist die Jahrzehntelange Trockenlegung der einst freien Landschaft, also der Felder, Wiesen, Fluren und der Wälder selbst. Die Flächen um einen Wald werden seit 70 Jahren in Deutschland trockengelegt. Die planmäßige Trockenlegung des Waldes selbst begann vor 30/40 Jahren und läuft derzeit noch vor unseren Augen ab.
Der nächsten vier Hauptgründe der jahrzehntelangen Trockenlegungen sind somit auch nicht genannt im Artikel.
1) Die allgemeine Bevölkerungs- und Industriezunahme, die Asphaltierung und Betonierung, die sich bei uns täglich um 50 ha in die einst grüne Fläche hineinfrißt. Die Entfernung zum Wald wird immer kürzer.
2) Die industrielle Land- und Forstwirtschaft. Aufgrund der schweren Erntemaschinen braucht man für die Bewirtschaftung und vor allem für die Holzernte trockene Böden.
3) Speziell im Wald drücken die schweren Erntemaschinen beim Einsatz die einst feuchten Humusböden zusammen, so dass dieser immer weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann.
4) Der zunehmende Windradbau im Wald oder in Waldnähe, die 2000 Tonnen Betonsockel und die festen Zufahrtstraßen mit Wasserabführungen trocknen den restlichen Waldboden immer mehr aus.
Und da die Frau Autorin auch kein Naturschützer ist hat sie die ökologische Verarmung der Wälder auch nicht bemerkt. Schade. Einst waren die Wälder artenreich an Flora und Fauna, das waren Rückzugsgebiete für die Natur.
Und heute: Die Waldfledermäuse jagen vor dem Wald und nicht mehr im Wald. Das Wild hält sich am Waldrand auf und muss zur Tränke an den nächsten Bach außerhalb des Waldes. Amphibien und Lurche, arme Gattung, vor unseren Augen läuft das große Aussterben ab. Es gibt keine Wasserlöcher im Wald für die Gelbbauchunke mehr.
Wie oft werde ich diese Hauptgründe noch schreiben müssen bis es auch die letzten verstanden haben!!!! Antwort: ich habe keine Hoffnung, da selbst die Jagdpächter bei uns absolut blind sind, mich sogar rügen, weil ich durch den Wald gehe, ich solle doch auf den Wegen bleiben, um das Wild nicht zu stören.
Vermoderndes Totholz ist nass und kein Trockenholz.
Hier mal ein Naturbeobachter, der sich Peter nennt und recht gut argumentiert, er kann zwischen Auslöser und Ursachen unterscheiden. Das ist schon mal was.
Im Video zeigt er seinen (noch) gesunden Buchenwald mit genügend Bodenfeuchte, sein Totholz würde beim Vermodern Wasser speichern und nicht trocken rumliegen. https://www.youtube.com/watch?v=c449rA703Dg
Diese Aussage ist richtig: Vermoderndes Totholz ist nass und kein Trockenholz. Und seine Aussage, die Trockenheit im Wald wird durch die moderne Forstwirtschaft geschaffen und verschärft.
Was erkennt der gute Peter nicht?: Sein Wald liegt auf einer Anhöhe, die Wiesen runter bis zum Tal zur Ortschaft werden zunehmend trockener, schon weil die Talaue ständig weiter trockengelegt, asphaltiert und bebaut wird. Irgendwann ist auch sein Waldboden auf der Anhöhe trocken.
Da gibts auf Dauer nur eine Abhilfe. Das gereinigte Abwasser aus den KLäranlagen darf nicht in den Vorfluter, sondern muss hoch auf die Anhöhen gepumpt werden und dort versickern.
… ist evtl. bei belasteten Wassern hygienisch bedenklich.
DAS ist Unfug! „Vermoderndes Totholz“ kann sehr wohl ganz schön trocken sein, wenn es länger nicht geregnet hat.
Ich koche mein Obst regelmäßig mit „vermoderndem Totholz“ ein, wenn es schön trocken ist. Brennt wie Zunder!
„Ich koche mein Obst regelmäßig mit „vermoderndem Totholz“ ein, wenn es schön trocken ist“
Sie mögen wohl Glanzruß in der Esse?
Dank für Ihre Besserwisserei!
Ich möchte nochmals dieses Video des Naturbeobachters Peter von seinem gesunden Wald empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=c449rA703Dg,
Fazit: Ein gesunder Wald kann sich nicht entzünden, Vermoderndes und absterbendes Holz ist feucht und brennt nicht, es trägt zur wachsenden feuchten Humusschicht bei. Je mehr vermoderndes Holz liegen bleibt, desto feuchter wird ein gesunder Wald. Durch Peters Wald fährt auch kein Auto, da gibts keine befestigte Straße.
Und seine richtige Aussage: Alle Waldbrände sind größtenteils bewußt oder fahrlässig durch Menschen verursacht, aber einen gesunden und feuchten Wald – also seinen im Video- könnte man gar nicht anzünden.
Das klingt einfach. Findet jedoch nichr sogar im „Regen“-Wald ständig Brandrodung statt?
Mit ihren Berner Sennhunden oder Sie allein?
MFG Ketterer
Sie sind ein wahrer Naturversteher und Natirliebhaber Herr Kowatsch!
Im Gegensatz zu der großen Horde in Deutschland, die sich mit den Begriffen „Natur“ und „Umwelt“ profilieren will.
Empfehlung an alle: einfach diesen Artikel mal durch die KI laufen lassen. Es offenbart den hier veröffentlichen Unfug in Windeseile und die postulierten Thesen verbrennen in einem Flammeninferno.
„Ki kann irren!“ steht überall drunter.
Mindestens in drei Anwendungen durchlaufen lassen, dann hat man wenigstens drei Variationen. Heute gefunden.
Und was war das Ergebnis Ihrer 3 Variationen?
Johi, glaubst du wirklich ein Computer kann denken, beurteilen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen? Dann überlass mal deinem PC die wichtigsten Entscheidungen des Lebens, lade paar Bilder von Frauen und überlass der Maschine die Entscheidung, welche du heiraten sollst.
Wirklich an Unvermögen nicht zu übertreffen „die Maschine findet den Fehler im Artikel “ O Gott o Gott wo sind wir gelandet, armes Deutschland!
Analyse:
Fazit
Rhetorisch geschlossen, argumentativ nicht. Der Text vermischt einen validen Teilbefund (Waldmanagement zählt) mit einer nicht tragfähigen Verallgemeinerung (also zählt Klima nicht), stützt sich auf KI-Zusammenfassungen und anonyme Social-Media-Accounts statt Primärquellen, enthält mindestens einen klaren Sachfehler (Super-El-Niño), und wechselt zwischen drei konkurrierenden Monokausalerklärungen, ohne deren Anteile je zu gewichten. Als Hinweis auf eine unterbelichtete Debatte über Forstwirtschaft brauchbar; als Beweisführung gegen einen Klimaeinfluss nicht.
Wie jetzt? Hoher Druck in einer rel. stationären Luftsäule erhöht die Dichte und somit die Lufttemperatur am Boden? Das geht doch nicht, sagen die Experten! So funktioniert der Treibhausefeckt nicht!
Hoher Luftdruck und hohe Dichte sind synonym.
Was wäre wenn Hochdrucksysteme mit höheren Temperaturen die Dichte so beeinflussen, das durch Wasserverdunstung die Dichte der Luft sinkt und die Luft aufsteigt?
Mal eine Anregung an Eike. In den letzten Monaten/ Jahren kommt bei Eike nur noch wiederverwendeter Kram aus den USA und alte Kamellen. Damit gewinnt man weder neue Leser noch Aufmerksamkeit. Wenn das so weiter geht, verschwindet bald die ganze Leserschaft. Da ist dringend ein neuer Zeitgeist mit Themen der Zeit erforderlich.
Ein synthetisches Biosystem, der Wirtschaftswald, kommt unter der gegenwärtigen wetterbedingten Versteppung der Landschaften an seine Grenzen. Daß eine kollektive Selbstentzündung unter besonderen klimatischen Bedingungen eine erwünschte Selektionsleistung oder etwas in der Art wäre, gehört für alle Lebewesen wohl in das Reich der Legenden.Hier löschen sich gerade Biotope großflächig selber aus – die Umweltbedingungen Hitze und Trockenheit passen nicht zu diesem Pflanzen- und Tiersystem und umgekehrt. Konfrontation, Kollaps.
Kondensation und Humusfeuchte haben allein nicht ausgereicht, dem unter geänderten Bedingungen erforderlichen Wasserbedarf zu genügen. So, oder aber umgekehrt, mit der kurzfristigen Entladung dampfgesättigter Atmosphäre als Starkregenniederschlag geht Klimawandel. Was hilft: Das Verstehen an sich kostenloser Naturenergieflüsse als Energiequelle statt fossilierte Luftverunreinigungen als Energieträger zu reaktivieren.
Heute: World overshoot day. Bedenken Sie Ihre persönliche Kohlendioxydschuld, solange es Ihnen nicht genommen ist.. Niemand anderes, und schon gar nicht rückstandsfrei, wird ihren Ihren persönlichen Beitrag zur erste-Welt-Wohlstandsgesellschaft mit derzeit ca. 640 Mio. t direkter technischer CO2 Emission abnehmen, mit Technologie- und Anlagenverkäufen in alle Welt, unter vermeintlicher und rasch verspielter “Technologieführerschaft”.. Auch der Professor Dr. Martin Luther mit seinen Apfelbäumchen hilft nichts, Kalifornien brennt ? Das war wohl gerade noch weit genug. Einen funktionierenden Wald kann man gar nicht anzünden, so sehr man sich anstrengen mag. Allenfalls können ihn Soldaten chemisch entlauben.
Einen funktionierenden Wald kann man gar nicht anzünden, so sehr man sich anstrengen mag.
Dummes Zeug und von Unwissenheit geprägt. Es wird komplett ausgeblendet, das viele Waldökosysteme auf Feuer quasi „eingerichtet“ sind (bestimmte Kiefern-, Sequoia-, Eucalyptus-Wälder). Die historische Waldnutzung hat gezielt und „kontrolliert“ mit Feuer gearbeitet, gut dokumentiert über Brandmarken zum Beispiel an Kiefern (Pinus canariensis) auf den Kanaren. Man hat günstige Jahreszeiten für „kontrolliertes“ Brennen genutzt, auch um solche Großbrände wie im August 2023 auf Teneriffa zu verhindern. Ich habe mir den „speziellen“ Wiederaustrieb der Kiefer dort im März 2026 anschauen können. Brandökologie ähnlicher Ausprägung kannte ich aus dem Mittelmeergebiet bereits in den siebziger/achtziger Jahren. Lt. Copernicus-Dienst zeigen satellitengestützte Daten, Brände nehmen weltweit seit Dekaden ab, was die Feuerteufel bei uns wenig interessiert.
Herr Kundel
wir widersprechen uns nicht. Ihre Beobachtungen und Beschreibungen gelten für Südeuropa. Meine für den Ostalbkreis. Ich habe in einem anderen Kommentar schon mal meinen Freund, den deutschen Naturfilmer Otto Hahn zitiert, der sich für seine Filme sommers oft in Portugal aufhielt. Dort haben die Bauen schon immer einen Teil ihres Waldes angezündet. Das gehörte zur historischen Waldnutzung. Heute erhalten diese Waldbauern von der EU zusätzlich Geld, da sie behaupten dürfen, der Klimawandel hätte ihren Wald angezündet.
Einen funktionierenden Wald kann man gar nicht anzünden..
Diese Aussage ist absolut richtig. Der Grund ist einfach: Ein funktionierender Wald ist immer humusreich und hat einen nassen Boden. Humus wirkt wie ein nasser Schwamm. Auf einem nassen Schwamm geht auch ein brennendes Steichholz aus.
Wir können keinen mitteleuropäischen Laubwald insbesondere heimische Buchenwälder als Grundlage dieser Einschätzung nehmen. In den Winterregengebieten und vielen kontinentalen borealen Waldgebieten mit ausgedehnten Trockenperioden und harzreichen Nadelwäldern liegen ganz andere standörtliche Bedingungen vor. Auch dort dürften Selbstentzündungen (z.B. Blitzschlag) weitaus seltener sein als menschliche Einflüsse, egal ob bösartige oder durch Nachlässigkeiten verursachte Brandinitiale.
So ein Schmonzes:
Im Odenwald (Oberzent) seit Mitte Juni nur zweieinhalb Gießkannen Wasser pro m² und 20 Tage mit mehr als 30°C. Hier kippt schon das Springkraut und die Wald-Brombeeren vertrocknen.
Der Schwamm ist schon lange trocken und hier gibt es keine Trockenlegung – abgesehen vom Klimawandel.
MFG Ketterer
Danke Herr Ketterer
Mit ihrem Beispiel Odenwald bestätigen Sie wunderbar meine in den Kommentaren gemachten langen Ausführungen.
Werden Sie tatsächliche immer seniler? Oder haben Sie bloß wieder nichts gelesen und auch das Video nicht angeschaut.
Herr Kowatsch, sie hatten meine Antwort in der ‚Nachbardiskussion‚ wohl nicht gelesen.
Das Video hatte ich tatsächlich nicht angeschaut. 38 min für Dinge, die in einem 5-Minutentext (Lesezeit) gesagt werden könnten passt nicht zusammen.
Hatten sie meinen Beitrag gelesen (und verstanden):
Oberzent seit 40 Tagen 25l /m². Und an 20 Tagen Tmax über 30°C.
Das reicht für Waldbrände im Laubwald, wenn ein unvorsichtiger Id.ot. dazukommt.
MFG Ketterer
Karl-Heinz Tack: In welcher Welt leben Sie eigentlich? Was ist Kohlendioxydschuld?Dass wir mit unseren ausschliesslich nützlichen CO2-Emissionen die Welt deutlich grüner und produktiver gemacht haben, scheint Ihnen bisher entgangen zu sein. Sie scheinen vor der Wirklichkeit die Augen zu schliessen und das herunterzubeten, was man Ihnen einredet. Niemand hindert Sie, von Ihren kostenlosen Naturenergieflüssen zu leben. Nur erwarte ich konsequente Ehrlichkeit, bevor Sie Ihre rudimentären, von Wunschdenken geprägten Erkenntnisse propagieren.
Ich grüsse Sie aus der wunderschönen Natur des Schwarzwalds, obwohl es hier keinen Quadratmeter unberührten Boden mehr gibt, bestehend aus Wiesen, Feldern und Wäldern……
Bitte nur mit Vor- und Nachnamen kommentieren, danke.
Ich bekenne mich schuldig! Ich atme CO2 aus, und zwar aller 2-3 Sekunden!
Wollte hiermit nur zum Ausdruck bringen, dass ich Ihren Beitrag sehr gut und den von Tack sehr dusslich finde!
Bei Waldbränden gibt es nur eine einzige Grundsatzfrage: nämlich, wodurch wurde ein Brand ausgelöst?
Holz hat grob eine Entzündungstemperatur von >300°C. 300°C entstehen kaum durch Wetter noch durch Klima. 300°C können entstehen durch Blitzschlag, wobei der gleichzeitige Gewitterregen selten sich ausbreitende Großbrände entstehen läßt.
Bleibt bewußte oder unbewußte Brandlegung. Und genau das wird in vielen Berichten, zwar versteckt „im Kleingedruckten“, immer wieder von der Polizei konstatiert.
Es scheint also div. Arten von Waldbrand-Interessensgemeinschaften zu geben. Das sind jene Gruppen, die nach dem Brand mit der Weiternutzung der verwüsteten Gebieten potentiell dicke Gewinne einzustreifen hoffen.
Verschwörungstheorie? Ich glaube eher nicht …
Richtig:
Bei Waldbränden gibt es nur eine einzige Grundsatzfrage: nämlich, wodurch wurde ein Brand ausgelöst?
aber auch die Zweitfrage: Wenns einmal brennt, warum erlischt das Feuer nicht wieder wie früher.
In den 60-er Jahren haben Waldbauern auf Waldlichtungen oftmals die abgeschlagenen Äste, das Reisigzeugs verbrannt, auch die Köhlereien standen im Wald oder am Waldrand. Wegen den umfangreichen Trockenlegungen der Böden Deutschlands – außerhalb des Waldes und im Wald selbst – ist das nicht mehr möglich.
Kann sein, dass im Streu mikrobiell Methan entsteht und daraus ein zündfähiges Gemisch. Im geschlossenen Waldareal, so im Wirtschaftswald Schwarzwald auch,
hält sich die Kühle am Grund, Wasser kondensiert aus der Atmosphäre, das Streu vermodert, auch hier entsteht Wasser, der Wald erhitzt sich im oberen Wipfelbereich, diese Hitze kann der Wind anders als auf Asphalt u. Beton, Fassaden und Dächern gut abführen und so hält man sich insgesamt die Trockenheit ganz gut vom Hals. Das ist so ziemlich der ganze Witz. Dem entgegen wirtschaftet die Verbrennungsgesellschaft, Wälder verkommen zu Monokulturen, alles ein Alter, alles eine Art, und wenn man Pech hat, wurden Flachwurzler in den Kulturen bevorzugt.
Wem gehört die begrenzte, nur wenige Kilometer mächtige Atematmosphäre ?
Wäre auch heute möglich. Die EU hat es verboten, daß solcher Plunder verbrannt wird. Sogar in Polen macht die Drecks-EUdSSR Ärger: Was früher im Herbst Tradition war, Reisig, Schnittgut, Kartoffelkraut, Laub etc. zu verbrennen ist heute VERBOTEN.
Das waren früher die (mir angenehmen) Gerüche des Herbstes, heute ist „Reinheit“ oberstes Gebot.