NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT, Paul Homewood
Das Energy Institute, das die BP Energy Review übernommen hat, hat seinen neuesten Newsletter verschickt:
Eine interessante Neuigkeit kommt aus China:
Chinas 15. Fünfjahresplan (2026–2030) und spätere Zielvorgaben sehen unter anderem die Schaffung einer Kohleproduktionskapazitätsreserve von rund 100 Millionen Tonnen pro Jahr (Produktion + Nettoimporte – Verbrauch) bis 2030 vor.
In den vergangenen 25 Jahren hat China seine Kohleproduktion deutlich gesteigert und die Fördermenge mehr als verdreifacht. Der Kohleüberschuss Chinas (Produktion abzüglich Nettoimporte abzüglich Verbrauchs) liegt bereits bei rund 600 Mio. Tonnen pro Jahr und damit etwa sechsmal höher als das Ziel. Die Inlandsproduktion übersteigt die Nachfrage bereits um rund 120 Mio. Tonnen jährlich.
Chinas Kohleverstromung war historisch gesehen der Haupttreiber des globalen CO₂-Ausstoßes. Doch nun könnte sich Chinas Kohlekraftwerkssektor abschwächen. Die Auslastung der chinesischen Kohlekraftwerke liegt mit geschätzten rund 50 % deutlich unter dem globalen Durchschnitt von etwa 57 %, und die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken wird bis 2025 voraussichtlich zurückgehen.
Doch Kohle behält auch jenseits der Stromerzeugung eine strategische Bedeutung, da China auch den Ausbau der Kohlevergasung, der Kohleverflüssigung und der kohlebasierten chemischen Produktion vorantreibt.
Diese neue Kohlewirtschaft ist nicht als Ersatz für erneuerbare Energien gedacht, sondern vielmehr als strategische Sicherheitsmaßnahme.
Die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken in den USA hat im vergangenen Jahr zugenommen, und die neue Regierung unterstützt die Kohle eindeutig. Trotzdem sind die USA Nettoexporteur von Kohle. Indien hat seine heimische Kohleproduktion seit dem Jahr 2000 mehr als verdreifacht, bleibt aber ein bedeutender Kohleimporteur.
Die einfache Wahrheit ist, dass China noch viele Jahre stark von Kohle abhängig bleiben wird. Ignorieren Sie die Fehlinformationen über einen „schwächelnden Kohlesektor“ – der Verbrauch sank letztes Jahr von 5836 auf 5755 TWh, ein Tropfen auf den heißen Stein. Kohlekraftwerke decken nach wie vor 54 % des chinesischen Strombedarfs.
Den Chinesen ist bewusst, dass sie ihr Stromnetz nicht allein mit fluktuierenden erneuerbaren Energien betreiben können, daher wird Kohle weiterhin der wichtigste Energieträger bleiben.
Darüber hinaus macht Kohle immer noch 57 % des chinesischen Primärenergiebedarfs aus, während erneuerbare Energien nur 6 % ausmachen.
Und die Kohleproduktion im Land wächst weiterhin von Jahr zu Jahr:
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Chinas Entschlossenheit, weiterhin Kohleüberschüsse aufzubauen, ist ein ziemlich guter Indikator dafür, dass sie diese auch weiterhin nutzen werden!
https://wattsupwiththat.com/2026/09/22/china-wants-more-coal/
















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Ob sich da die Richtung ändert, ist mehr als fraglich, dass China den Kohlestromanteil ausbaut.
Hier in Deutschland ticken die Grünen anders.
Kohle ist Umweltverschmutzung. CO2 Verschmutzung.
Als guter Mensch ist man prinzipiell dagegen.
Kernkraft ist auch gesundheitsschädlich. Auch dagegen.
Nun bin ich auf der Seite der Guten und komme ins Paradies.
Alles andere und die Generationen danach interessieren mich nicht.
Hauptsache ich bin ein guter Mensch.
Zitat von oben: „Doch Kohle behält auch jenseits der Stromerzeugung eine strategische Bedeutung, da China auch den Ausbau der Kohlevergasung, der Kohleverflüssigung und der kohlebasierten chemischen Produktion vorantreibt.“
„Diese neue Kohlewirtschaft ist nicht als Ersatz für erneuerbare Energien gedacht, sondern vielmehr als strategische Sicherheitsmaßnahme.“
Das sollte auch für den sogenannten Westen – insbesondere für DLand gelten, welches gerade dabei ist, seine allgemeine Energieproduktion mit vorrangigen EE-Einspeisungen mittels Windturbinen und Solarplatten zu verstümmeln.
Abertausende Produkte und Kraftstoffe sind täglich auf Petrochemikalien angewiesen, von denen viele für die Gesundheit (Krankenhäuser), Sicherheit, Mobilität, Landwirtschaft und Landesverteidigung unverzichtbar sind.
Kraftstoffe: Zur überlebenswichtigen, unterbrechungsfreien Stromversorgung von Serverfarmen, Rechenzentren, Krankenhäuser etc.
Bei Subventionen hat die Klimalobby die Kohlelobby längst vielfach eingeholt. Energie und Wirtschaftswende gibt es nicht nur mit immer mehr Geld für EE, sondern mit viel mehr Kohle. Oder sind chinesische Ingenieure und Manager mit ihrem Tun und Wirken blöder als die deutschen?
Mit Atom- und Kohleausstieg wird DLand zur Strom-Importregion, Engpässe in Lieferketten (woher kommen Windräder, Solarplatten, Transformatoren, Elektronik etc. für die Energiewende?) bedrohen zudem den unangepassten EE- und Netzausbau.
Kohleausstieg bedeutet Chemieausstieg – welcher mit dem Kunststoffausstieg samt dem Verlust von abertausenden Arbeitsplätzen gleichzusetzen ist.
Speichersysteme können nicht die gleiche Rangordnung wie Gaskraftwerke und Kohlekraftwerke übernehmen. Der Fehler darin besteht: Speicher können für ihren Betrieb nur eine begrenzte Kapazität vorhalten – für kurzzeitige Lücken im Minutenbereich. Kraftwerke können vergleichsweise dauerhaft Strom liefern
Mit seinen CO₂-Emissionen ist das Reich der Mitte nicht der Schmutzfink der Welt, sondern als angeblicher Haupttreiber des globalen CO₂-Ausstoßes im Vergleich zum globalen deutschen Floh auch der weltweiten Wiederbegrünung dienlich, desgleichen auch in eigenen weithin ariden Landesteilen.
„ihr Stromnetz nicht allein mit fluktuierenden erneuerbaren Energien betreiben können“
Belieben zu scherzen. Strommix China (nicht Primärenergiemix):
Kohle: ca. 49 % bis 52 %
Solarenergie & Windkraft: ca. 22 % bis 25 %
Wasserkraft: ca. 13 % bis 14 %
Kernenergie: ca. 4,5 % bis 5 %
Erdgas & Sonstige (Biomasse etc.): ca. 4 % bis 5 %
Sprechen Sie von instalierter Leistung oder von der tatsächlich gelieferten Strommenge?
China is planning on building 655 new coal fired power plants in China, and dozens of plants in other countries. 2023_12_21 https://x.com/TonyClimate/status/1737862982737244619?s=20
https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen. ….