Climate Change Dispatch, Vijay Jayaraj
Wenn Server rund um die Uhr zuverlässige Stromversorgung benötigen, stellen KI-Unternehmen fest, dass Kohlenwasserstoffe immer noch eine Rolle spielen.
Der Energiebedarf der großen Technologiekonzerne kollidiert massiv mit den jahrelangen, anspruchsvollen Klimaversprechen, die sie auf weit entfernten Klimagipfeln so gern abgeben. Doch KI und Rechenzentren benötigen enorme Mengen an zuverlässigem Strom, den Wind- und Solarenergie nicht liefern können. Amazon, Meta, Microsoft und andere greifen daher zunehmend auf Erdgas und andere Kohlenwasserstoffe zurück, um den realen Anforderungen des Serverbetriebs gerecht zu werden. – CCD-Redaktion
In Pecos County, Texas, roden Arbeiter Buschland für ein Gaskraftwerk, das ausschließlich Amazon versorgen wird. Mit 35 Turbinen und einer Erzeugungskapazität von über 7 Gigawatt würde das Kraftwerk mehr Strom produzieren als der Grand-Coulee-Staudamm. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt]
Eine staatliche Genehmigung erlaubt der Anlage, jährlich 33 Millionen Tonnen Treibhausgase auszustoßen, etwa das Doppelte dessen, was ein Kohlekraftwerk in Alabama produziert, das jahrelang die Emissionstabellen Amerikas angeführt hat.
Erinnern wir uns nun daran, wer das Unternehmen gegründet hat, das diesen Gasgiganten errichtet. Es handelt sich um Jeff Bezos von Amazon, der erst vor fünf Jahren Delegierten auf einem UN-Klimagipfel erklärte, ein Raketenflug habe ihm einen endlichen und fragilen Planeten gezeigt , woraufhin er zwei Milliarden Dollar zur „Wiederherstellung“ der Natur zusagte.
Der Applaus war herzlich. Kritiker merkten an, dass Bezos mit einem CO₂-intensiven Privatjet zum Treffen nach Schottland gereist war – und dass dieser dann von allen anderen vergessen wurde.
Nun finanziert sein Unternehmen das, was sich zur größten punktuellen Kohlendioxidquelle in den Vereinigten Staaten entwickeln könnte, deren Beitrag zur Begrünung der Ökosysteme daher begrüßenswert ist.
Sie beobachten gerade eine Konversation, und diese verdient Ihre Aufmerksamkeit aufgrund der Umstände, die sie erzwungen haben.
Die Vorlage, nicht die Ausnahme
Amazon ist nicht zufällig in den Erdgasmarkt eingestiegen. Das Unternehmen reihte sich in eine Warteschlange ein . Enverus Intelligence Research prognostiziert, dass nutzereigene Turbinen bis 2030 etwa 40 % des Energiebedarfs des neuen Rechenzentrums ausmachen werden.
Microsoft hat einen 20-Jahres-Vertrag über die Lieferung von Strom aus einem Chevron-Gaskraftwerk im benachbarten Reeves County unterzeichnet.
Die Anschlussverträge sind ausgebucht, Transformatoren haben Lieferrückstände, und die einzige Kennzahl, die zählt, ist die Zeit, die benötigt wird, um ein Kraftwerk ans Netz zu bringen.
Im Jahr 2021 erklärte Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, den Klimawandel zu einer der dringlichsten Herausforderungen der Welt und positionierte sich unter den größten Unternehmensabnehmern von „sauberem Strom“.
Bis 2030 werden etwa 40 % der neuen Rechenzentrumskapazität auf nutzereigene Kraftwerke entfallen.
Dann folgte das Hyperion-Rechenzentrum in Louisiana.
Die Regulierungsbehörden genehmigten im August 2025 drei Gas- und Dampfkraftwerke dafür. Im März 2026 verdreifachte Meta den Auftrag und finanzierte sieben weitere Anlagen, wodurch sich die Gesamtzahl auf 10 Gaskraftwerke und die Investitionen auf fast 11 Milliarden Dollar erhöhte.
Meta wird die Einnahmen für 15 Jahre garantieren, während die Turbinen 30 Jahre lang laufen werden – ein Missverhältnis, das ein abweichendes Mitglied der Public Service Commission zu der Warnung veranlasste, dass die Haushalte die Differenz erben könnten.
Elon Musk hat ein Imperium auf der Annahme aufgebaut, dass Verbrennungsmotoren der Vergangenheit angehören. Im Jahr 2024 erklärte er, eine CO₂-Steuer sei die einzige notwendige Maßnahme, um den Klimawandel zu bekämpfen.
Kürzlich warnte Musk vor den G20-Ministern vor einem erheblichen Stromengpass im nächsten Jahr und verteidigte den Bau von Rechenzentren gegen die negative öffentliche Meinung.
Bei demselben Treffen forderte Mark Zuckerberg von Meta die Regierungen auf, mehr Elektriker und mehr Strom zu liefern.
Keiner der beiden Männer forderte weitere Wind- und Solaranlagen .
Die Energiephysik erzwingt einen kompletten Neustart
Die Hinwendung der großen Technologiekonzerne zu dedizierter Gaskraft löst die Klimadebatte nicht, aber sie verdeutlicht die Kluft zwischen einer politischen Erzählung und einem Stromnetz, das in der Lage ist, Industrien zu unterstützen.
Wenn Server laufen müssen, haben die Gesetze der Physik ein Wörtchen mitzureden und die Realität wird anerkannt.
Zum Beispiel können Anfang 2026 alle netzgebundenen Batteriespeicher in den Vereinigten Staaten zusammengenommen den nationalen Bedarf nur für 15 Minuten decken.
Jonathan Lesser und Mitchell Rolling modellierten das regionale Stromnetz von PJM bis zum Jahr 2045 und kamen zu dem Ergebnis, dass ein Netz aus Wind-, Solar- und Batteriespeichern die zehnfache Erzeugungskapazität von Gas- und Kernkraftwerken benötigen würde.
Es würde außerdem etwa siebenmal so viel kosten und eine größere Fläche umfassen als das PJM-Servicegebiet, das den größten Teil des Mittelatlantiks und Teile des Mittleren Westens umfasst.
Trotz dieser Tatsachen hielten Pseudowissenschaftler, Betrüger und Demagogen 20 Jahre lang Vorträge darüber, dass Kohle unmoralisch sei, Erdgas eine Brücke ins Nichts und sogenannte grüne Technologien die Rettung des Planeten darstellten.
Banken verweigerten die Finanzierung von Kohlenwasserstoffprojekten in Entwicklungsländern , in denen Chirurgen unter von unzuverlässigen Generatoren erzeugtem Licht operieren und Hunderte von Millionen Menschen mit rußigem Holz und Dung kochen.
Die Lehre daraus ist für Rechenzentren und Haushalte gleichermaßen gültig: Wohlstand erfordert Strom, der bei Bedarf verfügbar ist. Zuverlässige, konventionelle Energiequellen werden die technologische Revolution und den menschlichen Fortschritt noch Jahrzehnte lang antreiben.
Mehr dazu bei der CO2 Coalition
https://climatechangedispatch.com/big-tech-energy-needs-climate-pledges/
















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Die verwendete Strommenge, weltweit ist von 2024 zu 2025 um ca. +842 TWh angestiegen.
Die Erneuerbaren Energien haben, weltweit von 2024 zu 2025 um ca. +848 TWh zugelegt.
Im Jahr 2025 sind die TWh aus den Erneuerbaren Energien erstmals schneller angestiegen als die weltweite Stromnachfrage.
Natürlich inklusive der rasant steigenden Energiebedarfs der großen Technologiekonzerne.
Und wer hat nachts und bei Wildstille die Energie bereitgestellt?
Was taugt solch eine statische Statistiken bei Prozessanalysen?
Zu eins: Die Nicht-Wetterabhängigen!
Zu zwei: Für eine echte Prozessanalyse ist eine rein statische Jahresbilanz (wie der Vergleich von +842 TWh zu +848 TWh) nahezu wertlos und führt zu massiven Fehlschlüssen. Sie beschreibt lediglich eine Nettobilanz, blendet aber die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, wie wir alle wissen, des Energienetzes aus.
Sie verschweigen die physikalische Realität, dass der Prozess der globalen Energieversorgung und die Systemstabilität weiterhin untrennbar und zunehmend an fossile und nukleare Backups gekoppelt sind – um von den wirtschaftlich tödlichen Unsinnskosten hier gar nicht erst zu sprechen.
Der Welt fehlt Energie, Infrastruktur, Schulen, Krankenhäuser, Wasseraufbereitung, etc., und Politik verpulvert sinnlos in die teuerste mögliche Energieerzeugung, macht deswegen unproduktive Verschuldung, nicht nachhaltig, oder?
Ach unser MINT-Versager-Ute mal wieder…. Rechenzentren benötigen vor allem eine ununterbrochene Leistungsbereitstellung! das können Wind und Sonne aber nicht liefern! Dann kommt ute wieder mit ihren grenzdebilen %-rechnungen um die Ecke. Dumm, dümmer, grün.
Gaskraftwerke – die stabile Brücke zur kleinen, sich weit verbreitenden dezentralen Kernkraft. Mit jedem neuen Gas- und Kernkraftwerk (SMR) sollten zeitgleich – der jeweils installierten Leistung entsprechend – übers Land verteilte Windturbinen und Solarkraftwerke restlos verschwinden. Grüne Klima- und Energiefanatiker samt deren Lobbyisten und EE-Milliardäre sollten vom Staat verpflichtet werden ihren EE-Schrott nachhaltig zu entsorgen. Einzige solare Zukunft: Private Inselnetze, physikalisch getrennt vom öffentlichen Netz.
Die zahllosen, stets verlogenen, von Einzelunternehmungen pflichtgemäß zu erstellenden Berichte über angeblich vermiedene Tonnen an CO2-Emissionen, mit denen in Mainstream-Medien immer wieder geprahlt wird, jedoch keine nachweislichen Wirkungen auf das globale Klima zeigen, sollten dann auch aus Datenschutzgründen (Werksgeheimnis) nicht mehr in die allgemeine, von Mainstream-Medien geführte Öffentlichkeit erscheinen.
Die Meinung, private Solaranlagen haben im Netz nichts zu suchen, vertrete ich von Anfang an. Ein Netz muss aus regelbaren Anlagen bestehen, andernfalls wird es instabil. Siehe Spanien. Zum Aufmacherbild: es trifft nicht nur Mannheim, auch Lippendorf und Boxberg, hochmoderne Kohlekraftwerke, werden verschrottet, obwohl noch Kohle vorhanden ist. Die klugen Hamburger haben ja ihr modernes Steinkohle Kraftwerk Mooburg abgerissen. Was in diesem Land läuft ist unfassbar.
Man nennt das Verbrannte Erde hinterlassen. Das Einzige was man sich dazu überlegen kann ist nur noch, ist es bösartig, wahnsinnig oder beides zusammen.
Beides zusammen.
Klima ist Vergangenheit und kann deshalb nicht geschützt werden‘ https://de.wikipedia.org/wiki/Klima https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte
Wenn nurmehr ein Land aus ideologischen Gründen auf Netto-Null fährt und Atomkraft verbietet, dadurch die KI-Revolution und andere Innovationen aus Energiekostengründen nicht mitmachen kann. Was passiert mit diesem Land? Was werden die Enkel dieser Entscheider einmal erleben?
Der Preis der Prinzipien: Wenn Ideologie die Zukunft unserer Enkel auffrisst
Wir leben in einer Welt, die keine Pausentaste kennt. Der globale Wettbewerb ist eine unerbittliche Arena, in der Wohlstand, Innovation und Lebensstandard täglich neu erkämpft werden müssen. Wer hier überleben will, muss mit den harten Realitäten der Physik und Ökonomie kalkulieren, nicht mit Wunschdenken.
Doch was passiert, wenn ein hochentwickeltes Industrieland beschließt, aus rein ideologischen Gründen einen energetischen Sonderweg einzuschlagen? Wenn es im Alleingang auf ein radikales „Netto-Null“ steuert, Kernkraft verbietet und die heimische Wirtschaft in die absolute Abhängigkeit von unzuverlässigem Wind- und Solarstrom treibt?
Das Ergebnis ist kein grünes Paradies, sondern ein historisches Lehrstück über den schleichenden Abstieg. Ein Blick auf die kommenden Jahrzehnte zeigt die unaufhaltsame Kettenreaktion, die ein solcher Kurs auslöst.
Der Beginn, der digitale Blackout – KI-Krise und Deindustrialisierung.
Künstliche Intelligenz ist nicht das nächste Tech-Spielzeug – sie ist die fundamentale Basistechnologie des 21. Jahrhunderts. Rechenzentren, die diese Revolution antreiben, benötigen jedoch eines: eine absolut schwankungsfreie, verlässliche 24/7-Grundlast zu wettbewerbsfähigen Preisen.
In einem Land, dessen Netz vom Wetter abhängt, explodieren die Systemgesamtkosten für Strom durch die nötigen Speicher- und Backup-Infrastrukturen.
Die Konsequenz ist ein sofortiger Investitionsstopp.
Tech-Giganten und die klügsten Köpfe wandern schlagartig ab – dorthin, wo Energie sicher und bezahlbar ist.
Ohne den Produktivitätshebel der KI verliert auch die klassische Industrie rasant den Anschluss.
Die Fabriken schließen, das Kapital flieht, die Deindustrialisierung beginnt.
Es folgt die systemische Abwärtsspirale
Der Verlust der industriellen Basis bleibt nicht ohne Folgen für die gesamte Gesellschaft. Es entsteht eine toxische Schleife.
Während die Steuereinnahmen durch abwandernde Unternehmen und schwindende Arbeitsplätze drastisch einbrechen, muss der Staat zeitgleich astronomische Summen aufbringen, um das wackelige, wetterabhängige Stromnetz künstlich zu stabilisieren.
Die verbleibenden Bürger und Betriebe werden mit immer höheren Abgaben belastet. Gleichzeitig fehlt das Geld an allen anderen Ecken und Enden.
Die Infrastruktur – von Schulen über Krankenhäuser bis hin zu Straßen und Schienen – beginnt unaufhaltsam zu marodieren.
Der kollektive Wohlstand schmilzt im Rekordtempo.
Trotz alternder Gesellschaft wird es ein Erbe geben – Leben im digitalen Entwicklungsland.
Die am härtesten Betroffenen dieser Politik sind diejenigen, die heute noch gar nicht mitreden können.
Die Enkel der heutigen Entscheider. Sie werden in einer völlig veränderten Realität aufwachsen. Während Jugendliche in den USA oder China in einer hochtechnologisierten Welt mit personalisierter KI-Medizin, autonomer Logistik und Spitzenarbeitsplätzen groß werden, leben die Enkel des Sonderweg-Landes in einem technologischen Museum.
Sie sind zu reinen digitalen Konsumenten degradiert, die ausländische Technologien nutzen müssen, ohne selbst Wertschöpfung oder Mitspracherecht zu besitzen. Die Währung ist schwach, die Kaufkraft am Boden, der Lebensstandard liegt weit unter dem ihrer Großeltern. Das Land wird sich zunehmend abschotten.
Besonders bitter.
Um im Winter die Lichter brennend zuhalten, muss das Land dauerhaft teuren Strom importieren – und zwar genau den Atom- und Kohlestrom der Nachbarländer, den man im eigenen Land aus moralischen Gründen verboten hat. Man hat sich erpressbar und abhängig gemacht.
Am Ende erneut – das Urteil der Geschichte.
Wenn diese Enkel einmal die Geschichtsbücher aufschlagen, werden sie auf die Entscheidungen ihrer Großeltern nicht mit Stolz zurückblicken.
Wiedereinmal!
Die vermeintliche „moralische Vorreiterrolle“ entpuppt sich in der Rückschau als ein Akt des kollektiven Wohlstands-Suizids.
Der globale Kapitalismus verzeiht es nicht, wenn man die Gesetze der wirtschaftlichen Schwerkraft ignoriert.
Wer die energetische Basis für die Zukunft kappt, verspielt das Recht, in der globalen Wohlstandsliga mitzuspielen.
Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis.
Ideologie wärmt keine Wohnungen, und gute Absichten betreiben keine Rechenzentren. Wer die Realität ignoriert, wird irgendwann von ihr eingeholt – und die Zeche zahlen die kommenden Generationen.
Erneut ist eine deutsche Generation aus moralischer Überheblichkeit aufgebrochen die eigene Zukunft zu torpedieren, oder?
Was soll man dazu noch sagen? Nix. Passt alles. Wir sind leider eine gottlose moralisch total verkommene Gesellschaft geworden. Gott wurde ersetzt durch einen Götzen, den man uns vorgesetzt hat. Der LinksRotGrüne Gutmensch. Wir schützen alles und jeden, ermorden aber gleichzeitig unsere eigenen Kinder. Und brauchen jetzt ausländische „Fachkräfte“. Wir wandeln uns zum moralisch überlegenen 0-Emmisions-Industrieland durch Zerstörung und Flucht unserer Industrie ins Ausland. Vom mühsam erarbeiteten Steuergeld finanzieren wir die wahnsinnigsten Projekte, vorwiegend ganz weit weg und fühlen uns großartig dabei. Allerdings nur bis zum nächsten kalten Winter. Dann platzt die rotgrüne Seifenblase. Und der Kater danach wird furchtbar werden.
Nun gut, es war zwar nichts weniger als der Weltuntergang angesagt, falls wir nicht sofort und radikal aus den fossilen Energieträgern aussteigen. Aber für so ein nettes Tool wie die KI wollen wir mal nicht so sein und den Weltuntergang nochmal ein bisschen verschieben.
Aber davon abgesehen und ganz im Ernst: ob es tatsächlich sinnvoll ist, für solch ein Mega-Rechenzentrum Ressourcen zu verheizen, als ob es kein Morgen gäbe, scheint mir doch ziemlich fragwürdig.