Meldungen vom 14. September 2026:
Grönland: SMB-Aktualisierungen fehlen
Die Daten des DMI zur Oberflächen-Massenbilanz Grönlands werden nicht mehr aktualisiert – gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die Eiskappe einen der stärksten Starts in eine Akkumulationssaison seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnete.
Das SMB-Jahr für Grönland beginnt am 1. September von Neuem.
Und bis zum 8. September hatte die Eisdecke bereits 27 Gt an Oberflächenmasse zugenommen, was größtenteils auf vier enorme aufeinanderfolgende Zuwächse zurückzuführen war: +5,628 Gt am 5. September, +7,482 Gt am 6. September, +5,594 Gt am 7. September und +4,275 Gt am 8. September.
Dann brachen die Daten ab. Stand 14. September endet die Live-SMB-Datei immer noch am 8. September.
Das DMI veröffentlichte zwar am 9. September einen allgemeinen Hinweis, in dem es warnte, dass aufgrund „technischer Arbeiten“ einige Produkte fehlen oder verspätet erscheinen könnten, erwähnte dabei jedoch nicht ausdrücklich die SMB-Daten für Grönland. Eine spezifische Erklärung zu Grönland wurde (soweit ich sehen kann) nicht veröffentlicht.
Somit ist der Verlauf der Saison vorerst auf den 8. September eingefroren.
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Methan: Beide Seiten übertreiben
Die eine Seite argumentiert, dass Wasserdampf die Infrarotbanden von Methan bereits absorbiert, wodurch CH₄ irrelevant werde. Die andere Seite behauptet, Methan liege in offenen spektralen „Fenstern“ und sei mehr als 80-mal stärker als CO₂. Keine der beiden Aussagen ist in dieser Form korrekt.
Methan macht etwa 1,9 ppm der Atmosphäre aus, was 0,00019 % entspricht. Wasserdampf ist weitaus häufiger vorhanden und überschneidet sich stark mit dem wichtigsten thermischen Absorptionsband von Methan bei etwa 7,7 Mikrometern.
Diese Überlappung verringert die Wirkung von Methan, beseitigt sie jedoch nicht vollständig.
Wasserdampf nimmt mit zunehmender Höhe infolge Kondensation rapide ab. Methan bleibt relativ gut vermischt, sodass CH₄ auch in höheren Schichten der Atmosphäre, in denen deutlich weniger Wasserdampf vorhanden ist, weiterhin Infrarotstrahlung absorbieren kann.
Die gegenteilige Behauptung – dass Methan die durch Wasserdampf hinterlassenen weiten Lücken ausfüllt – ist ebenfalls falsch. Seine Hauptabsorptionsbanden überschneiden sich erheblich mit denen von H₂O und anderen Gasen. Methan trägt zur Absorption bei; es wirkt nicht in einem sauberen, leeren Fenster.
Auch die Behauptung, Methan sei „80-mal wirksamer als CO₂“, wird regelmäßig missbraucht. Bei dieser Zahl handelt es sich um das ungefähre 20-Jahres-Treibhauspotenzial (GWP) von Methan: einen rechnerischen Vergleich gleicher Massen von CH₄ und CO₂ über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten. Es ist keine Aussage darüber, dass jedes Methanmolekül 80-mal mehr Wärme speichert. Über einen Zeitraum von 100 Jahren sinkt das angegebene GWP auf etwa 27–30.
Die physikalischen Zusammenhänge sind einfach: Methan hat zwar einen echten Treibhauseffekt, doch die Überlappung mit Wasserdampf reduziert seinen zusätzlichen Effekt erheblich, und weder „völlig irrelevant“ noch „80-mal stärker“ beschreibt genau, was tatsächlich geschieht.
Unabhängig davon ist Methan – genau wie CO₂ – kein Molekül, vor dem man sich fürchten muss.
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Meldung vom 15. September 2026:
Antarktis: Innerhalb von 22 Monaten Eiszunahme um 695 Millionen Tonnen
Die Antarktis hat in nur 22 Monaten rund 695 Milliarden Tonnen Eis dazu gewonnen – der größte Zuwachs dieser Art seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen.
Diese Erkenntnis stammt aus einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde und auf Satelliten-Gravitationsbeobachtungen des antarktischen Eisschildes basiert.
Zwischen Juli 2021 und April 2023 verzeichnete die Antarktis einen Zuwachs an Landeismasse von etwa 695 Gt – laut den Forschern der „größte Massenzuwachs innerhalb von 22 Monaten in den letzten zwei Jahrzehnten“.
Der Anstieg wurde vor allem von der Ostantarktis bestimmt, insbesondere von Queen-Mary-Land und Wilkes-Land. Allein diese Region verzeichnete einen Anstieg von 470,3 ± 29,1 Gt, was etwa 68 % des kontinentweiten Anstiegs ausmachte.
Verantwortlich dafür waren außergewöhnlich starke Schneefälle.
Die anhaltende Wärme im tropischen Pazifik und im Indischen Ozean veränderte der Studie zufolge die atmosphärische Zirkulation und leitete ungewöhnlich große Mengen an Feuchtigkeit in die Ostantarktis, wo sie als Schnee fiel und sich auf dem Eisschild ansammelte.
Das Ausmaß des Zuwachses reichte aus, um die Netto-Massenbilanz des antarktischen Eisschildes von 2021 bis 2024 auf annähernd null zu bringen, was viele Schwarzmaler blamierte: Im Sonderbericht des IPCC über Ozeane und Kryosphäre aus dem Jahr 2019 hieß es, dass der antarktische Eisschild voraussichtlich „im Laufe des 21. Jahrhunderts und darüber hinaus mit zunehmender Geschwindigkeit an Masse verlieren“ werde. Der AR6 kam daraufhin zu dem Schluss, dass die Antarktis unter jedem der betrachteten Emissionsszenarien während dieses Jahrhunderts weiterhin an Masse verlieren würde.
Stattdessen verzeichneten Satelliten den größten 22-Monats-Zuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen.
Die Autoren des „Nature“-Artikels gehen davon aus, dass diese außergewöhnliche Entwicklung nur vorübergehend ist – natürlich tun sie das –, doch bisher hat sich der Trend noch nicht umgekehrt.
Eine separate Studie aus dem Jahr 2026 ergab einen positiven Massentrend von 67,5 Gt pro Jahr im Zeitraum 2020–2024, während das Jahr 2025 einen weiteren Nettozuwachs von 153 Gt verzeichnete – den viertgrößten jährlichen Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen. Und erst kürzlich, im April 2026, berichtete die ESA, dass es nach wie vor „keine eindeutigen Anzeichen für eine Rückkehr zu einem Netto-Massenverlust“ gebe.
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Meldung vom 17. September 2026. Darin werden die Erkenntnisse aus diesem Beitrag bestätigt:
Signal des NH-Polarwirbels: Höheres Risiko von Kaltluftausbrüchen
Der NH-Polwirbel nimmt nun Gestalt an, wobei die Temperaturen und der Luftdruck in der Stratosphäre rapide sinken.
Die neuesten ECMWF-Simulationen zeigen, dass der Wirbel bis in den frühen Winter hinein relativ stabil bleibt, bevor er sich im Januar und Februar stark abschwächt. Das UKMO zeigt ein ähnliches Bild: eine deutliche Verlangsamung der stratosphärischen Winde in der Mitte bis zum Ende des Winters.
Ein starker Polarwirbel trägt in der Regel dazu bei, die kälteste arktische Luft um den Pol herum einzuschließen. Wenn der Wirbel nachlässt oder gestört wird, kann die Zirkulation diese Kälte weniger effektiv zurückhalten, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass arktische Luft nach Süden in die mittleren Breiten vordringt – einschließlich der USA, Kanadas und Europas.
Der sich entwickelnde starke El Niño könnte den Wirbel im weiteren Verlauf der Saison zusätzlich unter Druck setzen, weil starke El-Niño-Ereignisse mit größeren Störungen in der Stratosphäre einhergehen.
Die daraus resultierende Konstellation kann den frühen Stadien einer plötzlichen stratosphärischen Erwärmung ähneln – und letztendlich zu einer solchen führen –, einem Ereignis, das den Polarwirbel stark schwächen, verlagern oder sogar spalten kann.
Es ist noch viel zu früh, um eine tatsächliche SSW vorherzusagen, und von einem konkreten arktischen Kälteeinbruch kann noch keine Rede sein.
Doch das erste Anzeichen ist eindeutig: Die wichtigsten Saisonprognosen deuten auf einen deutlich schwächeren Polarwirbel in der Hochwinterzeit hin.
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Meldungen vom 18. September 2026:
Met.-Office „findet“ einen neuen Hitze-Rekord 2026
Mehr als einen Monat nach der Hitzewelle im August in Großbritannien hat das Met.-Office einen neuen „heißesten Tag des Jahres 2026“ bestätigt – gemessen an einer Wetterstation der Klasse 4.
Am Hartpury College in Gloucestershire wurden am 13. August Berichten zufolge 38,2 °C gemessen, womit die bisherige Höchsttemperatur von 38,1 °C in den Kew Gardens um gerade mal 0,1 °C übertroffen wurde.
Die Daten aus Hartpury gingen verspätet ein und wurden anschließend nach „Qualitätskontrollen“ akzeptiert.
Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass Hartpury eine manuell betriebene Temperaturmessstation der WMO/CIMO-Klasse 4 ist. Gemäß den WMO-Standortstandards ist bei Klasse 4 mit einer zusätzlichen Standortunsicherheit bis zu 2 °C zu rechnen.
Hartpury weist zudem eine lückenhafte Meldehistorie auf.
Im Jahr 2025 lieferte die Station nur an 255 Tagen Daten, also 69,9 % des Jahres. Maximaltemperaturen lagen lediglich für 162 Tage vor – das sind 44,4 % des Jahres. Auch frühere Aufzeichnungen weisen erhebliche Lücken auf.
Der britische Allzeitrekord von 40,3 °C (in RAF Coningsby) wurde an einem Messstandort der Klasse 3 gemessen. Hartpury ergänzt nun die Liste der wichtigsten modernen Hitzerekorde um eine Messstation der Klasse 4. Kew Gardens gehört zur Klasse 5, was eine zusätzliche Unsicherheit bis zu 5 °C mit sich bringt.
Das Met Office akzeptiert gerne Beobachtungen der Klassen 3, 4 und sogar 5 und behauptet, es seien „Qualitätskontrollen“ durchgeführt worden.
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Sonnenfleckenfreier Tag
Die Sonnenoberfläche ist fast völlig frei von Flecken – ein weiteres Anzeichen dafür, dass der Sonnenzyklus 25 seinen Höhepunkt hinter sich lässt.
Anfang September 2018 ist die von SILSO in Echtzeit geschätzte Sonnenfleckenzahl nun auf null gesunken, wobei die einzige verbleibende Region, AR4528, am westlichen Rand der Sonne verschwindet.
Dies wäre der vierte fleckenlose Tag im Jahr 2026 und der erste seit fast sieben Monaten.
Doch selbst das wird der Außergewöhnlichkeit dieser Ruhephase nicht gerecht.
Obwohl Sonnenflecken über weite Teile des Jahres 2026 hinweg vorhanden waren, war die Aktivität insgesamt schwach. Nach einem rasanten Anstieg zum Höhepunkt kehrte der Sonnenzyklus 25 schnell den Abwärtstrend ein und ist weitaus schneller zurückgegangen als vorhergesagt.
Dennoch besteht weiterhin die Möglichkeit großer Sonneneruptionen.
Tatsächlich können einige der stärksten Eruptionen gegen Ende eines Sonnenzyklus‘ auftreten, und die Geschichte liefert zahlreiche Beispiele dafür, darunter auch unmittelbar vor dem Dalton-Minimum. Dem Dalton-Minimum ging keine lange Abfolge zunehmend schwächerer Zyklen voraus. Der Sonnenzyklus 4 war außergewöhnlich stark und erreichte 1788 mit einer geglätteten Sonnenfleckenzahl von 235,3 seinen Höhepunkt. Gegen Ende dieses Zyklus‘ zeigen historische Beobachtungen dann einen starken Anstieg der Polarlichtaktivität, insbesondere im Jahr 1797 – ein Beleg für einen Ausbruch erhöhter solarer und geomagnetischer Aktivität.

Abbildung: Zeichnung der roten Polarlichter über Japan während eines Polarlichtphänomens im September 1770 (Hayakawa et al., 2017). Augenzeugen berichteten von einem „blutroten Himmel“.
Dann ging praktisch das Licht aus.
Zyklus 4 erreichte 1798 seinen Tiefpunkt, und die Sonne konnte sich einfach nicht mehr mit annähernd ihrer früheren Stärke erholen. Zyklus 5 erreichte einen Höchstwert von nur 82, gefolgt von Zyklus 6 mit 81,2. Die Sonnenaktivität blieb von etwa 1798 bis 1824 deutlich gedämpft.
Das Dalton-Minimum trat nicht nach einem langen, sanften Abklingen in die Ruhephase ein: ein sehr starker Sonnenzyklus, ein später Ausbruch intensiver Aktivität, dann zwei zusammengebrochene Zyklen.
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

















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„Antarktis: Innerhalb von 22 Monaten Eiszunahme um 695 Millionen Tonnen“
oder
Die Antarktis hat in nur 22 Monaten rund 695 Milliarden Tonnen Eis dazu gewonnen – der größte Zuwachs dieser Art seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen.
Ist eine Frage über mindestens 30 Jahre hinweg.
Vorhin habe ich erfahren, dass diese Nacht die Temperatur auf 4 °C sinken soll. Jetzt sind es noch 19°C. Wenn das menschengemachte CO2 die Klimaerhitzung verursachen soll … wo ist denn dann nachher das CO2 verschwunden? Da hatte ich vor einigen Tagen auch gedacht (als das wieder mit Lesch kam), dass die Aliens das CO2 aus der Atmosphäre geholt haben müssen. Anders kann es doch nicht verschwinden. Das habe ich aber nur beim Schlafen erlebt, bevor ich munter geworden bin.
Zu :Methan, beide Seiten übertreiben
Bei hohen Konzentrationen absorbierender Gase schließen sich die Fenster, wie zB das Wasserdampffenster bei 12-14 micmeter. Der Effekt, der den CO2-Oeak Bei 15 micmeter so aufbläht ist derselbe, der für eine Schließung des Wasserdampffensters sorgt. CO2 kann daher auch nicht bei 15micmeter gemessen werden, wenn viel Wasserdmpf in der Luft ist.Die CO2 Messgeräte arbeiten deshalb bei 4,3 micmeter.
Es ist ein bemerkenswerter Irrtum, das die Verteilung von CO2, CO4 undanderen Gasen in der Atmosphäre überall gleich sei, wodurch die Konzentration der Luftgase an sich mit der Höhe deutlich abnimmt.
Daher ist ppm nach wie vor keine Konzentrationsangabe sondern nur eine Relation, und unbrauchbar für das Einsetzten in das Lambert-Beersche Absorptionsgesetz.
Ab einer bestimmten „Luftdünne“ kondensiert auch Wasser nicht mehr aus.
Laut KI hat Wasser den Haupt-Klimaeffekt bis in eine Höhe von 4 km. Dazu muss man sich die mol/m3 der Gase in Abhängigkeit von den hPa derdiversen Höhen berechnen lassen u d dann den Absorptionseffekt.
Ob die Phasenwechseleffekte von Wasser und darauf gründenden Energietransporte einbezogen sind, habe ich noch nicht erfragt. Mir fehlt die schlichte Frage dazu, die nicht nur KI Klimagaga produziert.
Warum sollte CO2 bei 15 μm gemessen werden?
„CO2 wird in den allermeisten kommerziellen Gassensoren und Messgeräten (sogenannten NDIR-Sensoren) bei einer Wellenlänge von 4,26 µm (Mikrometer) gemessen. Diese Wellenlänge liegt im mittleren IR-Bereich des Lichtspektrums. Sie eignet sich deshalb so gut für die Gasanalyse, weil CO2-Moleküle dort eine extrem starke Absorptionsbande besitzen. Da andere typische Luftbestandteile wie Wasserdampf (Luftfeuchtigkeit) bei 4,26 µm kein Licht absorbieren, treten bei dieser Wellenlänge kaum störende Querempfindlichkeiten auf.“
(Ja, ist aus KI, aber plausibel)
Nur zur Info: CO2 hat 2 Infrarotbanden, 1 bei 15µm und eine – wesentlich kleinere – bei 4,2 µm.
Wieder typisch für Ihre Einwände, gespickt mit Behauptungen die nicht zutreffend sind.
Ein NDIR-Sensor misst nicht einfach „CO2 bei exakt 4,26 µm. Typischerweise gibt es Quelle, Messstrecke, spektralen Filter beziehungsweise definiertes Messband und Detektor. Moderne Geräte können zusätzlich Referenzwellenlängen verwenden und NIST beschreibt ausdrücklich einen Filter, der nur einen engen Spektralbereich passieren lässt. Vaisala verwendet beispielsweise Mess- und Referenzbereiche und das ist entscheidend, denn ein reales molekulares Spektrum besteht nicht aus einem einzelnen Strich bei λ = 4,260000… µm, sondern aus einer Vielzahl rotations-vibratorischer Linien mit temperatur- und druckabhängigen Linienformen und Flügeln.
Der Sensor fragt also überhaupt nicht, absorbiert H2O bei der Zahl 4,26 µm – ja oder nein, sondern wie groß ist der integrierte Beitrag der Gase innerhalb der tatsächlichen spektralen Übertragungsfunktion des Sensors unter den gegebenen, gefilterten Bedingungen? Die Zuordnung erfolgt dann anhand statistischer Modellierung.
Die sachlich zutreffende Aussage wäre demnach, der Messbereich um 4,26 µm wird gewählt, weil dort CO2 stark absorbiert und spektrale Überlagerungen durch andere typische Luftbestandteile für die betreffende Sensoranwendung vergleichsweise gering gehalten werden können.
Genau deshalb sprechen Hersteller sinnvollerweise von minimierter Querempfindlichkeit, nicht von einem fundamentalen Naturgesetz „H2O absorbiert dort nicht“. Vaisala beschreibt seine Filtertechnik ausdrücklich damit, dass die Querempfindlichkeit anderer Gase minimiert wird.
Und dass CO2-H2O-Gemische spektroskopisch keineswegs immer einfach als zwei voneinander völlig unabhängige Absorber behandelt werden können, zeigen sogar spezielle Labormessungen zu kollisionsinduzierten Kontinuumsbeiträgen.
Aus einer für eine bestimmte Messaufgabe technisch gut geeigneten spektralen Auswahl darf demnach keine umfassendere Aussage über die energetische Rolle der Gase abgeleitet werden.
Zudem besitzt CO2 mehrere IR-aktive Schwingungsbereiche. Die starke Bande um 4,3 µm gehört im Wesentlichen zur asymmetrischen Streckschwingung
v_3. Die für viele atmosphärische Strahlungsdiskussionen eigentlich viel wichtigere Region um 15 µm gehört zur Biegeschwingungν_2.Und aus den vorgenannten Gründen wird für NDIR-CO2-Sensoren häufig ein schmales Messband im Bereich der starken CO2-Absorption um 4,26 µm gewählt. Dieser Bereich ermöglicht eine hohe Empfindlichkeit gegenüber CO2 bei vergleichsweise geringer spektraler Querempfindlichkeit gegenüber typischen Begleitgasen. Die Selektivität ist jedoch eine Eigenschaft des gewählten Messbandes, der Filtercharakteristik, der optischen Weglänge und der jeweiligen Gasbedingungen insgesamt, sie bedeutet jedoch nicht, dass andere atmosphärische Bestandteile, insbesondere H2O, im gesamten betreffenden Spektralbereich grundsätzlich keine Absorption besitzen.
Vollkommen richtig.
Gehalten werden können, bedeutet nicht das dort keine anderen Gase absorbieren. Die Filtertechnik machts, wie ich ja geschrieben habe. Sich also nur auf den einen Satz als Bestätigung Ihrer falschen Aussage zu berufen zeigt nur, Sie habens schlicht nicht verstanden, bzw. Ihre KI hat Mist produziert. Steht meines Wissens auch drunter, man soll nicht alles glauben was die KI produziert. 😀
Die Absorotion von CO2 bei 15 micmeter ist die Basis des sogenanntenTreibhauseffektes.
Es ist schon interessant, das man CO2 an mit dieser Wellenlänge nicht bestimmen kann, da die störende querempfindlichkeit von wasser viel zu groß ist. Wasser ist das hauptklimaeffektive Gas und überdeckt in der unteren Troposphäre jeden CO2-Effekt.
Zu Methan, beide Seiten übertreiben
Die Worte Treibhausgase und Treibhausgase sind das Denken behindernde Verblödungsbegriffe. Unsere Atmosphäre hat nun mal keinen Deckel, auch keine CO2 Schicht in einer Höhe x ,wie jedes Treibhaus einen hat. Das Wort Treibhaus…gehört dringend ausgetauscht gehören gegen WörterVorsätze wie Klimaeeffektiv oder Klimaaktiv.
Exakt.
In der Hörversion wird CO2 als CO2 gesprochen, H20 und CH4 aber ohne die tiefgestellte Ziffer. Vielleicht ist die tiefgestellte Ziffer das Problem.
Sie sprechen „HaOh“ und „CeHa“ für Wasser und Methan? Aber „CeOzwei“ für Kohlenstoffdioxid? Welche Sprache ist das?
Und wie wird „CO4“ ausgesprochen?
Was ist „micmeter“ für eine Einheit?
Die genudgte Öffentlichkeit spricht von Wasser und Methan, aber lieber von CO2 als von Kohlendioxid.
Das macht die Sache so „wissenschaftlich“…..😂
Das wirkt sich auf die Wissenschaftlichkeit aus?
Die Worte „Wasser“ und „Methan“ bestehen aus 2 Silben, „Kohlenstoffdioxid“ aus 6. Es ist sogenannte Sprache.
(sind „Auto“ oder „Ampel“ unzulässig unwissenschaftlich, sollten wir korrekterweise von „Personenkraftwagen“ und „verkehrsregulierende Lichtzeichenanlage“ sprechen?)
Kli – ma – er- wär- mung findent nicht statt, ist semantischer Unsinn und besteht aus 5 Silben.
Was war denn da los, Rinnsal ?
In der Regel wird 👉Umgangssprache in der Öffentlichkeit präferiert, und nicht die 👉chemische Bezeichnung aufgeführt, unabhängig wie viele Silben ein Wort schmückt.
Man spricht von Was-ser-stoff und nicht von H.
Attribuieren hilft nicht immer, Sweety.
Wie gewohnt hinkt Ihr Vergleich/Einwand. 😖
Sind Sie eigentlich maulfaul, weil Sie hier Silben zählen ?
Ach, ich vergaß….Sie sind Mietmaul und Geizhals. Sie werden pro Wort und nicht pro Silbe bezahlt……😉😂….
Tipp : Lassen Sieˋs gut sein.
In der Regel wird der Inhalt Ihrer Repliken immer unstrukturierter und hilfloser…
Wenn man sich den Text vorlesen lässt, in der Hörfasdung also, werden die tiefer gestellten Ziffern nicht immer korrekt mitgesprochen.
Hier findet man aktuelles, taggenau, zum Arktikeis
https://polarportal.dk/en/sea-ice-and-icebergs/sea-ice-extent
Differences may occur in terms of the position of the edge of the ice in the two maps, “Extent of the sea ice” and “Thickness and volume of the sea ice”, as the model calculations do not always correspond exactly to the satellite sensors’ registration of the extent of the ice.
The total area of sea ice is the sum of First Year Ice (FYI), Multi Year Ice (MYI) and the area of ambiguous ice types, from the OSISAF ice type product. The total sea ice extent can differ slightly from other sea ice extent estimates. Possible differences between this sea ice extent estimate and others are most likely caused by differences in algorithms and definitions.
Ich schätze, du schätzt, er schätzt…..wir algorithmen klimasensibel…..😂
Methan: Beide Seiten übertreiben
… nach Wikipedia:
„Zum Beispiel hat Methan (CH4) ein GWP über 20 Jahre (GWP-20) von 81.2, was bedeutet, dass ein Leck einer Tonne Methan der Emission von 81.2 Tonnen CO2 entspricht, die beide über 20 Jahre gemessen werden. Da Methan eine viel kürzere atmosphärische Lebensdauer als CO2 hat, ist sein GWP über längere Zeiträume viel weniger, mit einem GWP-100 von 27.9 und einem GWP-500 von 7.95.“
Es wird also tatsächlich mit einem Vergleich Tonne CH4 gegen Tonne CO2 gerechnet! Das ist ein völlig irrer Ansatz, der sinnfreie Ergebnisse erzeugt: Man vergleicht einen Tümpel mit einem Ozean, der einstmals so groß sein soll wie der Ozean selber!
Der Methangehalt in der Atmosphäre beträgt lediglich um 1.8 [ppm], aber der des CO2 400 [ppm]. Es ist unmöglich, daß das Bißchen Methan je diese 400 [ppm] erreichen wird.
Rechnet man mit dem Programm MODTRAN in einer US-Standardatmosphäre nach, dann sieht man, daß die Methan-Linien um 5 – 7 [Mikrometer] liegen, also nicht im offenen Fenster, sondern bei kleineren Wellenlängen. Die Linien sind stark ungesättigt und wirken deshalb relativ stark.
Nach meiner Rechnung käme ich auf ein GWP20 von 78.8, was zu den 81.2 paßt. Auffällig ist, daß das direkt berechenbare GWP für die Zeit null, t=0, GWP0, nicht angegeben ist. Nach meinen Daten käme dafür heraus: GWP0 = 162!
Vielleicht ist der Grund, warum in der Literatur der GWP0-Wert nicht angegeben wird der, daß bei solch unglaubwürdigen Werten dann selbst der Dümmste den Braten riechen würde. Es sind – mal wieder – wichtige Informationen unter den Teppich gekehrt worden.
Man könnte daraus eine Fabel über das „Horrorpotential einer Maus“ erfinden:
„Die Bürger von Schilda gingen in den Zoo und erblickten einen großen Elefanten. Da erschraken sie tief und riefen entsetzt: „Was für eine schreckliche Bestie wäre doch eine Maus, wäre sie so groß wie dieser Elefant. Also sorgen wir dafür, daß die Maus nicht weiter wächst und daß sie nichts mehr frißt!“
… und so etwas wird uns als „die Wissenschaft“ verkauft!
MfG
G.Wedekind
Wenn behauptet wird: „Methan hat zwar einen echten Treibhauseffekt …“, dann stelle ich die Frage, was ein „echter Treibhauseffekt“ konkret sein soll?
Gibt es einen echten und einen unechten Effekt? Weil die unbestrittene Tatsache, daß Methan bei ca. 7,7 µm Infrarot absorbieren kann, kann ja keine zusätzliche Wärmeenergie erzeugen, weil die zugehörige antreibende Energie ja im System ist und bleibt, bevor sie ggfs. vom Methan ins All abgestrahlt wird.