Von der Klimakatastrophe über „Peak Oil“ bis hin zur Massenhungersnot – die Welt verweigert sich hartnäckig dem Untergang.
Seit Jahrzehnten warnen uns Experten davor, dass die Menschheit auf eine Umweltkatastrophe zusteuert – dass uns die Ressourcen ausgehen, die Ölvorräte zur Neige gehen, wir mit einer Massenhungersnot konfrontiert werden oder der Planet zunehmend unbewohnbar wird. Die Details ändern sich, aber eines ist bemerkenswert konstant geblieben: Die vorhergesagte Apokalypse scheint nie einzutreten. – CCD-Redaktion
Wie ich in meinem demnächst erscheinenden Buch „Confidently Wrong“ (Broadside/HarperCollins) feststelle, war ein prägendes Merkmal des Lebens der oberen Mittelschicht in den letzten 50 bis 60 Jahren, dass Wissenschaftler, Aktivisten und öffentliche Intellektuelle die schrecklichsten Weltuntergangsprognosen hinaus posaunten – die ausnahmslos nicht einmal ansatzweise eingetreten sind.
Erinnern Sie sich noch an den Club of Rome und den Bericht „Die Grenzen des Wachstums“?
Im Jahr 1972 argumentierte eine Gruppe führender Wissenschaftler unter Verwendung der damals fortschrittlichen Regressionsanalyse, dass dem Planeten irgendwann die wichtigsten Ressourcen ausgehen müssten. Sie nannten ganz konkrete Daten für diese globale Beinahe-Apokalypse. Und dann traf keine der Vorhersagen ein.
Wie Mark Perry vom American Enterprise Institute 40 Jahre später in seinem provokant betitelten Artikel „Time Has Not Been Kind to the Limits to Growth“ feststellte, lag der Bericht „so daneben, weil seine Autoren die größte Ressource von allen übersehen hatten: unseren eigenen Einfallsreichtum.“
Dank der sogenannten Grünen Revolution in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist die Nahrungsmittelversorgung der Menschheit nicht zusammengebrochen. Tatsächlich berichtet Perry, dass „die Unterernährung um mehr als die Hälfte zurückgegangen ist“ – von weit über 30 Prozent der Weltbevölkerung auf etwa 15 Prozent.
„Wir ersticken auch nicht an der Umweltverschmutzung“, weil Elektro-, Hybrid- und sogar Wasserstofffahrzeuge viele der teuren Spritfresser der Vergangenheit ersetzt haben. Tatsächlich ist das jährliche Risiko, an den Folgen der Umweltverschmutzung zu sterben, seit 1900 von eins zu 500 auf eins zu vielen Tausend gesunken.
Angesichts der Ausrichtung ihres Thinktanks überrascht es vielleicht nicht, dass die AEI-Leute argumentieren, die wahre Lösung für Umweltprobleme liege in der Innovation, angetrieben durch „Wirtschaftswachstum“.
Die gleiche Erkenntnis – dass Ressourcen zwar offensichtlich nicht unendlich sind, aber neue Vorkommen gefunden oder sogar neu erschlossen werden können, wenn wir auf den menschlichen Erfindungsreichtum setzen – gilt auch für „Peak Oil“, die vielleicht ultimative, immer wiederkehrende unsinnige Vorhersage.
Wie jeder Investor in Rohstoffe weiß, haben „sehr seriöse Leute“ bereits ein Dutzend Mal vorausgesagt, dass die Erde in naher Zukunft keine wichtigen fossilen Brennstoffe mehr haben wird. Forbes merkt an, dass die Peak-Oil-Theorie in gewisser Weise „realitätsnah“ ist.
Öl ist „eine endliche natürliche Ressource, die über einen geologischen Zeitraum hinweg gebildet wird, während die Nachfrage weiter steigt“. Angesichts unterschiedlicher Computermodelle und der fortlaufenden Exploration durch die Ölkonzerne „kann sich jedoch niemand ganz darauf einigen, wann wir den Punkt des Peak Oil erreichen werden oder was ihn überhaupt auslösen wird.“ …Auszug…
Ein Artikel dieser Art könnte fast endlos weitergehen und ähnliche Fehlprognosen dokumentieren, ob groß oder klein.
Alles weitere steht im National Review
Link: https://climatechangedispatch.com/failed-doomsday-predictions/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Ulrich Radtke, Rektor Universität Duisburg-Essen
Olaf Bubenzer, Universität Heidelberg
2007_09_00 https://www.researchgate.net/profile/Olaf-Bubenzer-2/publication/318524816_Naturliche_Klimaanderungen_im_Laufe_der_Erdgeschichte/links/5cf7f0034585153c3db726c6/Natuerliche-Klimaaenderungen-im-Laufe-der-Erdgeschichte.pdf
https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen. ….
Vor 40 Jahren prognostizierte der „Spiegel“ unter dem Titel „Die Klima-Katastrophe“ einen unter Wasser stehenden Kölner Dom.
Frage: wie hoch steht in Köln das Wasser heute bereits? Der Boden des Doms liegt angeblich auf ca. 55 m Seehöhe.
Die gesamten „wissenschaftlichen“ Katastrophenmeldungen der vergangenen 60 Jahre basieren auf Aussagen von Personen, welche in anderen beruflichen Bereichen schwerer ihr Brot verdienen können, und davon ausgehen, dass die Adressaten ihrer Weissagungen dämlicher als sie selbst sind. Leider sind bei den Letztgenannten zu viele Politiker und Journalisten, welche ihren Nonsens verbreiten helfen..
Alles richtig, was im Artikel steht, nur interessiert es die dumme, hohle, indoktrinierte, des-interessierte Füllmasse der sogenannten Demokratie nicht. Die wollen (und vielfach können) sich an nichts erinnern, was länger als 14 Tage zurückliegt, insbesondere bei politischen Themen, wollen mit diesen nicht belästigt werden, wollen (können) nicht selber denken, bewerten, durchschauen, fallen dafür aber garantiert auf die nächste Sau rein, welche die Lügenmedien auftischen („aussterbende Eisbären“, „Gletscherabbruch wegen Klima“, „Waldbrände wegen CO2“, …).
Wäre dem nicht so, die wirklichen Machthaber hätten nie einen auf Demokratie gemacht, die Regierungsform der willigen Selbstversklavung der tumben Masse.
Hinter Prognosen werden meist Interessen versteckt, die Prognose lenkt sodann von diesen ab, und wird selbst zum geeigneten Machtwerkzeug.
Dass Prognosen im Nachhinein falsifiziert werden schadet den Nutznießern nicht, im Gegenteil. Sie erstellen sofort die nächste, der Schaden wird zyklisch vergesellschaftet, oder?
Die früheste Erinnerung an einen Weltuntergang habe ich Anfang der 1960er Jahre, als die Amis in der Südsee, die Franzosen in der Sahara und die Sowjets auf Nowaja Semlja ihre Bomben für den Overkill ausprobierten. Meine Eltern hatten die Radioaktivitätsmessungen auf der Wetterwarte gemacht und rätselten, woher sie unverstrahlte Lebensmittel kriegen könnten.
Dann war erst mal Ruhe, außer daß der Klassenfeind ständig über uns herfallen wollte. Das Ende des Wachstums – aus dem Westfernsehen herübergeschwappt – empfand ich nur als geringe Bedrohung, wir wären mit dem Sozialismus ja noch ganz am Anfang desselben, erzählte uns der Staatsbürgerkundelehrer. Aber bei dem Kerl war Mißtrauen angebracht. In schneller Folge kamen eine neue Eiszeit, Waldsterben (der Erzgebirgskamm sah wirklich struppig aus) Raketenstationierung und Ozonloch. Zwischendurch Fischsterben (Hurra, DDR-Insassen konnten Aal im Restaurant bestellen), Smog (im Winter wurden in Leuna an den Kreuzungen Ölfeuer angezündet weil man kaum die Hand vor Augen sehen konnte), allerlei Umweltskandale (nur im Westen) und Tschernobyl (nicht im Westen, deshalb hatte die Stasi das Radioaktivitätsmeßgerät an unserer Wetterstation abgeholt und weggesperrt). Dann soff der Kölner Dom ab und die Wende brachte uns blühende Gärten. Der Himmel wurde endlich blauer und die Wiesen grüner, jedenfalls für kurze Zeit.
Nachdem ich nun so oft in meinem Leben dem Tod von der Schippe gesprungen bin, habe ich einfach keinen Bock mehr auf Klimagewandel, Schweine-, Vogel- Koronagrippe und ähnlichen Quatsch. Meine Enkel lästern inzwischen genauso wie ihr Opa darüber.
Herrlich!
„Waldsterben (der Erzgebirgskamm sah wirklich struppig aus)“
Ja, so sah er aus. z. Z. werden die letzten Hinterlassenschaften dieser Ära geschreddert, die rauchharten Stechfichten, Blaufichten. Diese brauchten irgendwie den Schwefel in der Luft, in den letzten Jahren sind sie alle an irgendeinem Pilz eingegangen.
Das interessante weiter war: Auf Grund der sichtbaren Schäden wurden in den böhmischen Kraftwerken Ende 70er, Anfang 80er einfache Filter eingebaut -und das Problem, die Versauerung der Böden, verschlimmerte sich!
Die Pufferung der schwefligen Säure aus den Abgasen durch die basische Asche fehlte, denn nur die wurde relativ gescheit abgeschieden!
Einen habe ich aus 86:
Es gab ja Ende April Anfang Mai immer die „Friedensfahrt“, ein Radrennen in Polen, Tschechien und der DDR. Es gab das gelbe Trikot für den Spitzenreiter und das violette für den aktivsten Fahrer. 1986 kam das schwarze Trikot dazu, für den radioaktivsten Fahrer.
In der DDR bekam man gesunden Menschenverstand und entwickelte die Fähigkeit Unfug aus den Medien herauszufiltern und die Wirklichkeit mit Humor zu ertragen. Im Westen dagegen wurde man erzogen, jeden Schwachsinn zu glauben.
Solchen Weltuntergangsszenarien liegt die falsche Hypothese zu Grunde dass Kohlenwasserstoffe (Erdgas, Erdöl) das Produkt vergangener Lebenstätigkeit sind. Dadurch wäre ihr Vorkommen stark begrenzt und das schnell Förderende absehbar. Nur, die Hypothese ist falsch und somit alle aus ihr abgeleiteten Szenarien. Die Entdeckung riesiger Gasvorkommen auf dem Saturnmond Titan beweist dass die Bildung von Kohlenwasserstoffen völlig ohne „Lebenstätigkeit“ erfolgt, somit kann man von Vorkommen in, für menschliche Maßstäbe, unbegrenzter Größe ausgehen. Das haben auch die „Weltuntergangspropheten“ zeitig erkannt und das nächste Gespenst aus dem Schrank geholt, die CO2 Klimakrise. Wenn schon kein „peak oil“ in Sicht dann eben der Hitzetod der Erde durch die Verbrennung von Gas, Kohle und Öl. Der Betrug geht weiter, nur die Lügengeschichten wechseln….
Solche Knappheits- und Untergangsprognosen sind Ausfluss fehlerhafter Grundhypothesen, die immer ohne die menschliche Innovationskraft operieren.
Niemand hatte vor 200 Jahren einen Erdgas- oder Erdölplan. Niemand hatte von 70 Jahren einen Siliziumplan.
Prognostiker sind wie meistens Politiker kurzsichtige Kleingeister, oder?
Genau so verhält es sich mit der „Nachhaltigkeitsreligion“; worauf hätten meine Grosseltern vor 100 Jahren verzichten sollen damit es mir heute besser ginge? Der Anspruch zu wissen wie heute gewirtschaftet werden muss damit in 100 Jahren daraus ein Vorteil entstehen wird, ist totaler Schwachsinn. Niemand kennt die Zukunft.
Weil die Zukunft offen ist, muss Politik und Glaube die Apokalypse und das alternativlose Himmelreich beschwören, um die Leute ausnehmen zu können, oder?
Mein lieber Gerald, stimmt schon. Aber immer noch glaubt die Mehrheit der Trolle diesen Nonsens.