Das neue „Reference Manual on Scientific Evidence: 4. Auflage“ des Federal Judicial Center enthält ein Kapitel mit dem Titel „How Science Works“, das von einem Klimaalarmisten verfasst worden ist – und das merkt man auch. Darin wird der Unsinn verbreitet, dass es in der Wissenschaft ausschließlich um Konsens gehe, obwohl es in Wirklichkeit um Debatte geht. Es gibt auch keinen Konsens, der den Klimaalarmismus stützt.
Ein weiteres Kapitel – „Reference Guide on Climate Science“ – wurde zurückgezogen, nachdem in einem Schreiben von 27 Generalstaatsanwälten darauf hingewiesen worden war, dass es sich um reine alarmistische Propaganda handele. Das Kapitel „How Science Works“ sollte aus dem gleichen Grund zurückgezogen werden.
Der Leitfaden steht hier.
Das Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“ umfasst die Seiten 47 bis 111 in Band 1.
Einer der beiden Autoren, Professor Michael Weisberg, ist ein führender Aktivist der Alarmisten. Auf der Website seiner Universität wird er als „Klimadiplomat“ bezeichnet, weil er aktiv an den UN-Klimaverhandlungen mitwirkt, darunter auch an dem berüchtigten Entschädigungsmodell für „Verluste und Schäden“.
„How Science Works“ legt einen schlechten Start hin. Schon der allererste Absatz enthält dieses Juwel des Alarmismus: „… PR-Kampagnen haben die Öffentlichkeit über den tatsächlichen Stand des wissenschaftlichen Konsenses zu bestimmten wissenschaftlichen Themen in die Irre geführt.“ Quelle: Naomi Oreskes & Erik M. Conway, „Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming“ (2010) [übersetzt: Händler des Zweifels: Wie eine Handvoll Wissenschaftler die Wahrheit zu Themen vom Tabakrauch bis zur globalen Erwärmung verschleiert haben]
Dieses lächerliche Buch von Oreskes ist ein Eckpfeiler des Klimaalarmismus’. Die falsche Kernaussage des Kapitels lautet also, dass der Klimaalarmismus auf einem Konsens beruht und Skepsis lediglich ein PR-Trick ist. Das ist reine Interessenvertretung.
Der größte Teil des restlichen Kapitels besteht aus einer langen, falschen Behauptung, dass Wissenschaft auf Konsens beruht. Sie funktioniert jedoch hauptsächlich durch Debatte, da Wissenschaftler darum ringen, die Funktionsweise der Natur zu erklären. Diese vorgeschlagenen Erklärungen werden von der wissenschaftlichen Gemeinschaft diskutiert, manchmal auf komplexe Weise und oft über einen langen Zeitraum hinweg, ohne dass eine Lösung gefunden wird.
Der Konsens spielt tatsächlich eine sehr langfristige Rolle, ist doch die Wissenschaft ein ständig wachsender Wissensbestand. Wissenschaftliches Handeln ist jedoch größtenteils ein lebhafter Marktplatz der Auseinandersetzung.
Die grundlegende wissenschaftliche Methode ist sehr einfach: Ausgehend von bestimmten Beobachtungen stellen Menschen verschiedene Hypothesen auf, um diese zu erklären. Diese Hypothesen werden dann anhand weiterer Beobachtungen überprüft. Theoretisch wird eine Hypothese verworfen, wenn die überprüfenden Beobachtungen sie nicht stützen oder ihr sogar widersprechen.
In der modernen Wissenschaft kann dieser scheinbar einfache Prozess sehr komplex werden, insbesondere wenn es darum geht, komplexe natürliche Systeme zu erklären. So kann es beispielsweise vorkommen, dass einzelne Wissenschaftler nur einen Teil des Prozesses durchführen. Zudem sind Beobachtungen oft „theorielastig“, so dass sie in Frage gestellt werden können. Darüber hinaus können Hypothesen sehr komplex sein, was es schwierig macht, den Fehler zu lokalisieren.
Hypothesen und Beobachtungen werden nicht nur oft diskutiert, sondern diese Debatten können auch lange dauern. In bedeutenden Fällen führen sie zu alternativen Denkschulen (wie es derzeit beim vom Menschen verursachten Klimawandel der Fall ist).
So dauerte beispielsweise die hitzige Debatte zwischen der Teilchen- und der Wellentheorie des Lichts über 200 Jahre. Die Debatte um den Klimawandel dauert nun schon weit über 40 Jahre.
Beachten Sie, dass Sie die Debatten nicht anhand der Fachliteratur nachvollziehen können, weil es in Fachartikeln in der Regel nicht erlaubt ist, einen anderen Wissenschaftler zu kritisieren oder ihm zu widersprechen. Artikel berichten lediglich über konkrete Forschungsergebnisse. Von den rund 3 Millionen Artikeln, die jährlich veröffentlicht werden, beziehen sich wahrscheinlich nur sehr wenige auf die laufenden Debatten.
Früher waren die weit verbreiteten Debatten für die Öffentlichkeit nicht sichtbar. Sie fanden meist während der Fragerunden bei Konferenzvorträgen oder im Rahmen persönlicher Korrespondenz statt. Der Aufstieg der Online-Debatten über wissenschaftliche Themen hat dies stark verändert. Chatbots könnten hilfreich sein, um diese Debatten aufzuspüren. So gibt es beispielsweise Hunderte unterschiedlicher Kontroversen in der Klimawissenschaft, von denen viele öffentlich diskutiert werden.
Der unwissenschaftliche Begriff „Konsens“ taucht in dem Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“ über 70 mal auf. Das Schlüsselwort „Debatte“ kommt gegen Ende des Buches lediglich viermal vor. Ironischerweise handelt es sich bei einer dieser Stellen um die Aussage: „In der Wissenschaft ziehen sich Debatten über wissenschaftliche Beweise in der Regel über viele Jahre hin…“. Max Planck hat es sehr treffend formuliert: „Deine Ideen werden (erst) akzeptiert, wenn deine Studenten Herausgeber von Fachzeitschriften werden.“ Die Debatte in der Klimawissenschaft dauert sogar noch länger, so dass die Behauptung eines Konsens‘ völlig falsch ist.
Dieses Kapitel über „Wie Wissenschaft funktioniert“ ist im Grunde ein irreführender Versuch, die falsche Behauptung zu verbreiten, es gebe einen Konsens, der den Klimaalarmismus stütze. Als solches handelt es sich um politische Interessenvertretung und nicht um fundierte juristische Orientierung. Das Kapitel sollte entfernt werden, so wie auch das Kapitel zur Interessenvertretung in der Klimawissenschaft entfernt worden ist.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Von Justus Lex (Netzfund)
„Keine Ahnung von der Normenhierarchie des Grundgesetzes
Ein dritter Punkt schließlich lässt an den grundlegenden juristischen Fähigkeiten Verfassungsrichter zweifeln. Unter Randnummer 120 heißt es u.a., dass nach Art. 20a GG ein Klimaschutzgebot bestünde (das hat bisher eine überwiegende Zahl von Verfassungsrechtlern nicht so gesehen), welches die Gesetzgebung – verfassungsrechtlich maßgeblich – durch das Ziel konkretisiert habe, die Erwärmung der Erde (das wird alles von Deutschland aus geregelt…) auf deutlich unter 2 Grad Celsius und möglichst auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.
Hier wird also nicht das Regelwerk des Grundgesetzes angewendet, wonach die Verfassung über jedem Gesetz und über jeder Regierung steht. Nein, es wird das Gegenteil praktiziert. Die Gesetzgebung – also die jeweilige Mehrheit im Bundestag, die sich bekanntlich ändern kann – steht plötzlich auf gleicher Höhe mit dem Grundgesetz und ist „verfassungsrechtlich maßgeblich“. Eine solche Aussage würde ich jedem Referendar, der zur Ausbildung bei mir wäre, um die Ohren hauen. Denn er hätte dadurch gezeigt, dass er keine Ahnung von der Normenhierarchie des Grundgesetzes hat.
Außerdem halten es die Bundesverfassungsrichter offensichtlich für ausgeschlossen, dass eines Tages ein anderer Gesetzgeber, also eine andere Mehrheit im Bundestag entstehen könnte. Und dieser Ausschluss ist seinerseits verfassungswidrig. Es ist immerhin denkbar – und daran hätten auch die Karlsruher Richter denken müssen, ehe sie sich so großspurig und arrogant aus dem Fenster lehnen – dass eines Tages eine Mehrheit im Bundestag eine Regierung stützt, die aus dem Pariser Klima-Abkommen aussteigt, die sich vom 1,5 Grad-Ziel verabschiedet und die eine gänzlich andere Politik verfolgt.
Immerhin hat es das in der größten Nation des Westens, in den USA, unter Trump gegeben. Wäre eine solche Regierung oder Bundestagsmehrheit dann allein deshalb verfassungswidrig? Selbstverständlich nicht. Aber eine solche Möglichkeit haben die Richter offenbar überhaupt nicht in Rechnung gestellt, sondern die gerade aktuelle Politik der gerade aktuellen Regierung zum Verfassungsmaßstab erklärt. Das ist juristisch nur noch eins: mangelhaft.“
(Der Autor ist Richter an einem deutschen Gericht und schrieb hier unter Pseudonym.)
Dr. Willie Soon, ein angesehener Solarphysiker, zitierte den Wissenschaftsautor Michael Crichton mit den Worten: „Wenn es Wissenschaft ist, gibt es keinen Konsens. Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft“
–
Die bekannte Klimatologin Dr. Judith Curry zerpflückt den Mythos eines „Klima-Konsens“ und enthüllt eine ausgeprägte wissenschaftliche Uneinigkeit hinsichtlich entscheidender Faktoren wie Ursachen und Auswirkungen von Erwärmung.
„Ihre Finanzierung, Ihre Gehaltserhöhung und Ihre Festanstellung sind daran gebunden, dass Sie dem ‚Konsens‘ zustimmen. In Wirklichkeit geht es um Karrierismus und Ressourcen. Sie müssen alle nach demselben Rhythmus tanzen, um berufliche Anerkennung und beruflichen Aufstieg zu erhalten“, beschreibt Dr. Judith Curry, emeritierte Professorin am Georgia Institute of Technology, den Zustand der Klimawissenschaft und -forschung in den letzten Jahren.
Die Wissenschaft ist nicht ein Ergebnis sondern ein Weg! Ein Weg, sich der Wahrheit anzunähern, indem man versucht Kausalitäten (NICHT Korrelationen!) für Phänomene herauszufinden. Wahrheiten können mehrheitsfähig sein, mehrheitspflichtig sind sie hingegen nicht.
Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch wenn sie tausendmal wiederholt wird. Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, auch wenn keiner sie hört.
In einer Welt, in der sich zumindest derzeit Linkes Denken breit gemacht hat, hat es die Wahrheit schwer. Linkes Denken ist einerseits von dem Gedanken getrieben, dass das, was viele sagen, stets die Wahrheit sein muss, weil eben viele es sagen (Rudelmechanismus, bei Linken prominent vertreten), und andererseits durch die konsequente Verkehrung von Ursache und Wirkung. In deren Denkweise verursachen Pickel die Pubertät, nicht umgekehrt. Oder eben steigende CO²-Konzentration in der Atmosphäre verursacht Erwärmung, nicht umgekehrt.
Dazu kommt, dass das Grosskapital es verstanden hat, sich diese verqueren Denkweisen zur Geldquelle zu machen.
Und da kommen wir zu einem Zitat von Oscar Wilde: Erwarte nicht Vernunft von jenen, deren Einkommen davon abhängt, keine Vernunft zu zeigen.
„..dass es in der Wissenschaft ausschließlich um Konsens gehe…“
Muß man nicht weiterlesen.
Idioten und Ideologen am Werk…..🤮
Wer will bestreiten, dass Heartland vor der „Klimalüge“ die „Unschädlichkeit von Tabak“ beackerte?
Rauchen Sie ?
…. mindestens ist sein Gehirn vom Rauch vernebelt!
„Ein Leitfaden für Richter mit dem Titel „Wie Wissenschaft geht“…“
Die Arbeit von Richtern basiert auf den Erkenntnissen der Rechtswissenschaft/Jurisprudenz.
Dass diese Wissenschaft eine Erklärung rausgibt, wie andere Wissenschaftszweige funktionieren, ist eine Offenbarung, die meine persönliche Einschätzung dieses korrupten strohdummen Gesocks, bestehend aus Narzissten und Psychopathen, umfassend bestätigt.