Vorbemerkung: Hier folgen zwei Beiträge von Cap Allon auf seinem Bezahlblog. Beides sind aktuelle Meldungen, die auch in den Kältereport passen, aber in der (völlig ungerechtfertigten) Hitze-Hysterie dieses Jahres soll das mit einer eigenen Veröffentlichung hervorgehoben werden.
Heiß-Schlagzeilen, normale Schneedecken-Ausdehung
Obwohl der Sommer von Schlagzeilen über Hitzewellen geprägt war, ist die Schneebedeckung auf der Nordhalbkugel unauffällig normal.
Die neuesten Satellitendaten der NOAA/NESDIS zeigen, dass die Ausdehnung der Schneebedeckung fast genau dem Durchschnitt entspricht – wenn überhaupt, liegt sie etwas darüber:
Sowohl das automatisierte Multisensor-Produkt der NOAA, aktualisiert bis zum 17. August, als auch der von Analysten erstellte und bis zum 16. August reichende IMS-Datensatz zeigen, dass die Schneelage auf der gesamten nördlichen Hemisphäre genau den Erwartungen für diese Jahreszeit entspricht.
Die blaue Linie stammt aus dem „Global Multisensor Automated Snow and Ice Mapping System“ (GMASI) der NOAA, das Satellitenbeobachtungen im sichtbaren, infraroten und Mikrowellenbereich kombiniert, um kontinuierliche Schnee- und Eiskarten zu erstellen. Die NOAA beschreibt das System als vollautomatisiert. Die rote Linie stammt aus dem „Interactive Multisensor Snow and Ice Mapping System“ (IMS), das von Analysten des U.S. National Ice Center unter Verwendung mehrerer Satelliten- und Beobachtungsdatensätze zusammengestellt wird.
Anmerkung des Übersetzers dazu: Auf der Website des „Environment and Climate Change Canada“ kann man sich hier jederzeit über die Lage informieren. Im August ist natürlich kaum Schnee auf der Nordhemisphäre vorhanden, wenn man von Grönland absieht. Aber die aktuelle Graphik vom 20. August 2026 zeigt, liegt die Ausdehnung der Schneedecke positiv außerhalb der Standardabweichung:
Zwei völlig unterschiedliche Verfahren der Datenerfassung bzgl. der Schneedecke kommen also zum gleichen Ergebnis. – Ende Anmerkung
Nach monatelangen Berichten über drückende Hitze ist die Schneedecke auf der Nordhalbkugel Mitte August nicht ungewöhnlich stark geschrumpft.
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Schnee- und Eisverhältnisse in Grönland
Grönland liefert ähnliche, für Alarmisten unbequeme Erkenntnisse.
Die allerneuesten DMI-Daten zeigen, dass die grönländische Eiskappe am 18. August einen Oberflächen-Massenzuwachs von 0,523 Gigatonnen verzeichnete, wodurch sich die kumulierte Oberflächen-Massenbilanz für die Saison 2025/26 auf 518,2 Gt erhöhte.
Damit liegt die Saison zu diesem Zeitpunkt im August etwa 150 Gt über dem Mittelwert von 1981–2010:
Anmerkung des Autors: Die starke SMB-Saison in Grönland hat keinen wesentlichen Einfluss auf die zuvor erwähnte Anomalie der Schneedecken-Ausdehnung.
Das NOAA-Produkt misst die schneebedeckte Fläche, nicht die Schneehöhe oder die darin enthaltene Masse. Das weitläufige Landesinnere Grönlands ist in den GMASI-Aufzeichnungen bereits ganzjährig schneebedeckt, was bedeutet, dass weitere 30 cm Schnee eine enorme Masse hinzufügen, ohne dass sich die schneebedeckte Fläche nennenswert vergrößert.
Link: https://electroverse.substack.com/p/andes-shine-white-hot-headlines-normal?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Anmerkung des Übersetzers: Und wer sich jetzt wieder eräschert, dass es hier „nur“ um die Oberflächen-Massenbilanz und nicht um die Gesamt-Massenbilanz geht, der sei auf frühere Kältereports und vor allem diesen Beitrag verwiesen, in denen dieser Unterschied immer wieder erläutert worden ist.




















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Das Sünden-Ablaßhandelsmodell der Kirche im Mittelalter ist das Vorbild dieses Kima-Ablaßhandels.
Deutsche wehrt euch.
Deutsche: Wehrt euch gegen Exxon, Mobil, Aramco & Co.!
Nutzt heimische Energien!
„Nutzt heimische Energien!“
Braunkohle? Machen wir doch! Bitte mehr davon! Fracking noch dazu, und wieder paar Jahrzehnte geschafft!
Ok, also weiter Kohle Abbau und Gas. Gute Idee
Da ist tatsächlich einiges zu holen: von Braunkohle über Steinkohle, Gas und Öl bis Uran. Und das Beste daran: diese häßlichen, uneffektiven Fledermausshredder und Hitzeplatten könnten endlich entsorgt werden. Ich freue mich, daß Sie endlich vernünftig geworden sind. Da hat ihr Besuch bei EIKE doch geholfen.
Steinkohle, im Ernst? Kennen Sie noch den „Kohlepfennig“ zur Finanzierung der unwirtschaftlichen Steinkohle? Aus den 1970ern?
Uran? Aus Wismut?
Die Sanierung kostet 7 Mrd €.
Öl aus D? Um 2 % Versorgungsgrad zu erreichen?
Erdgas? Ok, mit Fracking könnte sich D zu 5 % mit Gas versorgen.
Wenn Sie Politik und Geologie getrennt betrachten, sieht die Rohstoffsituation in Deutschland gar nicht so finster aus, wie Sie behaupten.
Nicht nur für die, da gibt es eine Menge anderer Profiteure. Haben Sie zufällig die Presseschau in der ARD am Sonntag gesehen? Ziemlich am Ende warnt der ARD Wetterfrosch vor dem Kollaps der AMOC, das hat Rahmstorf wohl wieder mal rausgekramt, wie jedes Jahr. Hier gehts auch nicht nur ums Geld, sondern ums Ego.
Now the Pentagon tells Bush: climate change will destroy us
Britain will be ‘Siberian’ in less than 20 years
Der Artikel ist von 2004!
Geld, Macht, und Ego.
Bei der Erwärmung von Wasser, z.B. eines Sees, mag darin gelöstes CO2 entweichen – als Wirkung der Erwärmung, nicht als Ursache!
Danke für diese indirekte Bestätigung höherer Temperaturen.
Im Artikel wird suggeriert, Schnee wäre ein Kältezeiger. Nun, es ist grad andersherum: Großer Schneefall ist bei Temperaturen um den Gefrierpunk zu erwarten – je kälter, desto WENIGER Schneefall.
Der allgemeingültige Spruch dazu:
„Es ist zu kalt für Schnee.“
Na ja, Herr Lex. das ist so eine Sache mit dem „zu kalt für Schnee“. Dahinter steckt die Tatsache, dass ein unbewölkter Himmel kühlend wirkt, da keine Schneewolken „wärmend“ vorhanden sind und somit nicht ausschneien können.
….suggeriert, Schnee wäre ein Kältezeiger. Nun, es ist grad andersherum
Herr Lex, dann wäre ihre Schlußfolgerung also: Je wärmer es wird, desto größer werden die Eismassen in Gröndland oder?
Exakt.
Das ist ganz und gar nicht *Exakt*.
Vllt. aber könnte man sich darauf einigen, dass das Gletscherverhalten (Wachstum, Rückgang) nicht allein von Temperatur, sondern auch von Niederschlägen, im besonderen dem Schnee, abhängig sind?
Kurzform: wenns wärmer wird, wirds kälter.
… dafür wird es besonders kalt bei Vollmond. 🥶☝️
Wenn Schnee fällt, ist es nicht warm genug für Schnee- und Eisschmelze.
Noch sind wir ja nicht im nächsten Kälteminimum.
„Im Artikel wird suggeriert, Schnee wäre ein Kältezeiger….“
Der Schnee in Zeiten des Klimawandels wird eben heisser und heisser.
Sie sind gut drauf heute! 😉