Cap Allon
Seit Jahrzehnten wird der bekannte Zusammenhang zwischen Temperatur und CO₂-Konzentration vor allem mit alten Eisbohrkernen in Verbindung gebracht. Eine neue Studie legt nahe, dass die gleiche Abfolge auch heute noch deutlich zu erkennen ist.
Anhand von Temperaturaufzeichnungen aus der Satellitenära und CO₂-Daten der NOAA stellt der Forscher Masaharu Nishioka fest, dass seit 1979 Veränderungen der globalen Temperatur Veränderungen im Anstieg des atmosphärischen CO₂-Gehalts durchweg um etwa vier bis fünf Monate vorausgegangen sind.
Die „Anstiegsrate“ von CO₂ ist nicht der atmosphärische CO₂-Gehalt selbst. Sie gibt lediglich an, wie schnell dieser Gehalt von einem Zeitraum zum nächsten steigt.
Nishioka berichtet, dass von Juli 1979 bis Dezember 2023 eine Korrelation von r = 0,744 zwischen den globalen Temperaturanomalien und der jährlichen CO₂-Zuwachsrate bestand, wobei sich die Temperatur zuerst veränderte und der CO₂-Gehalt erst Monate später darauf reagierte.
Im Zusammenhang mit El-Niño-Ereignissen wird dieser Zusammenhang noch deutlicher, wodurch sich die Korrelation verstärkt.
Nishioka argumentiert, dass der Prozess weitgehend biologischer Natur ist.
Wärmere Bedingungen beschleunigen die Bodenatmung – die Freisetzung von CO₂ durch Pflanzenwurzeln, Mikroben und zerfallende organische Substanzen. Weite Waldböden geben daher bei steigenden Temperaturen mehr Kohlenstoff ab, insbesondere in gemäßigten und borealen Regionen, in denen die Temperaturschwankungen groß sind. In vielen Ökosystemen steigt die Atmung mit jeder Erwärmung um 10 °C erheblich.
Nishioka argumentiert, dass diese Beobachtungen auf einen Kohlenstoffkreislauf hindeuten, der in erster Linie durch temperaturbedingte Veränderungen der Vegetation, der Zersetzung und der Bodenatmung gesteuert wird – und nicht durch anthropogene Emissionen.
Die Studie kommt zu dem Schluss: „Veränderungen bei der Zersetzung pflanzlicher Biomasse und bei den R-Werten aufgrund globaler Temperaturen bestimmen in erster Linie die globalen CO₂-Kreisläufe.“ Und sie geht noch weiter und stellt fest, dass der Erwärmungseinfluss der CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen „äußerst gering“ sei und dass die Hypothese der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung einer erneuten Überprüfung bedürfe.
Nishioka weist zudem auf das schiere Ausmaß des natürlichen Kohlenstoffaustauschs hin. Unter Verwendung der Zahlen des IPCC zum Kohlenstoffkreislauf berechnet die Studie die Emissionen aus fossilen Brennstoffen auf etwa 7,8 GtC jährlich, gegenüber rund 107,2 GtC aus Atmung und Zersetzung sowie 79,2 GtC, die zwischen Ozean und Atmosphäre ausgetauscht werden – womit der anthropogene Anteil bei etwa 4 % dieser jährlichen Bruttoströme liegt.
Ausgehend davon und unter Berücksichtigung des beobachteten Temperatur-Vorlauf-Zusammenhangs argumentiert Nishioka, dass den vom Menschen verursachten Emissionen eine zu große Rolle bei der Regulierung des atmosphärischen CO₂-Gehalts zugeschrieben wurde, und kommt zu dem Schluss, dass der Anstieg des anthropogenen CO₂-Ausstoßes seit der industriellen Revolution zu gering war, um die globale CO₂-Konzentration zu beeinflussen.
[Hervorhebung im Original]
Link: https://electroverse.substack.com/p/south-pole-back-below-70c-modern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Tatsache 2: Ein steigender CO₂-Gehalt kann zu einer Erwärmung führen, weil CO₂ ein Treibhausgas ist und die Strahlungsbilanz der Erde beeinflusst.
Beides ist richtig und widerspricht sich nicht.
„Temperatur beeinflusst CO₂“ und „CO₂ beeinflusst Temperatur“ sind keine gegensätzlichen Aussagen, sondern können gleichzeitig richtig sein.
Zu der Schlussfolgerung der Studie:
Der Verweis auf die jährlich ca. 107 GtC aus Atmung und Zersetzung gegenüber rund 8 GtC aus fossilen Brennstoffen klingt zunächst überzeugend, lässt aber einen wichtigen Aspekt aus.
Die natürlichen Kohlenstoffströme sind zwar groß, waren aber vor der Industrialisierung nahezu im Gleichgewicht. Pflanzen, Böden und Ozeane nahmen ungefähr so viel Kohlenstoff auf, wie sie wieder abgaben. Der Mensch fügte im Zuge der Industrialisierung diesem Kreislauf über 1 1/2 Jahrhunderte Jahr für Jahr zusätzliches CO₂ hinzu. Dadurch entstand ein Überschuss, der nicht in den Kohlenstoffsenken aufgenommen werden konnte.
Der CO2-Gehalt der Atmosphäre stieg an.
Dadurch kann die Erde die von der Sonne aufgenommene Energie nicht mehr vollständig abstrahlen.
Dadurch müssen die Temperaturen ansteigen.
Herzlichen Dank, Herr Björn, für Ihre stringente Darlegung.
Einen ähnlichen Kommentar (wenn auch nicht so ausgereift, wie Ihrer) versuchte ich gestern bereits hier anzubringen. Leider ging er nicht durch den Filter…
Doof, ausnahmsweise erstellte ich keine Kopie. Aber egal, wir müssen uns ja nicht gegenseitig bestätigen – das ist ein Job für andere.
Wunderbar, zwei Brüder im Geiste .
Diese Aussage 2 ist falsch, da der wissenschaftliche Nachweis fehlt:
Tatsache 2: Ein steigender CO₂-Gehalt kann zu einer Erwärmung führen, weil CO₂ ein Treibhausgas ist und die Strahlungsbilanz der Erde beeinflusst.
Es handelt sich um ein Glaubensgebot der Treibhauskirche, die uns mit CO2-Abgaben immer mehr ausrauben will. Angeblich für eine Klimarettung. Wenn Sie nichts abbekommen von dem Geldraub und auch nur ausgeraubt werden wie die Mehrheit der deutschen Bevölkerung, dann sollten sie diese CO2-Klimalüge, das Geschäftsmodell des modernen Ablaßhandels nciht weiter in Worten unterstützen.
Es gibt auch keinerlei technische Anwendungen auf Grundlage eines Treibhausgases.
Herr Kowatsch,
Sie kämpfen auf verlorenen Posten.
Der Zusammenhang „mehr CO₂ → weniger ausgehende Wärmestrahlung → positiver Energieüberschuss → Erwärmung“ gehört heute zu den am besten untersuchten Ergebnissen der Atmosphärenphysik.
Er wird durch Laborphysik und Satelittenmessungen belegt.
Mit Glauben hat das schon lange nichts mehr zu tun. Ihre Hexenjagd ist gescheitert. Suchen Sie sich doch ein Hobby, wo Sie Erfolgserlebnisse feiern können.
EIKE_2026-08-22_aktuelle-daten-zeigen-erst-stieg-die-temperatur-dann-der-co2-gehalt
Anhand von Temperaturaufzeichnungen aus der Satellitenära und
co2-Daten der NOAA stellt der Forscher Masaharu Nishioka fest,
dass seit 1979 Veränderungen der globalen Temperatur Veränderungen
im Anstieg des atmosphärischen co2-Gehalts durchweg um etwa
vier bis fünf Monate vorausgegangen sind.
Das ist vollkommmen logisch.
Aber dann kann das nicht stimmen:
„Im Sommer 1988 hielt der NASA-Wissenschaftler James Hansen seine
inzwischen berüchtigte Aussage vor dem US-Kongress und erklärte:
„Der Treibhauseffekt ist nachgewiesen und verändert unser Klima
bereits jetzt.“
„Professor Dr. Valentina Zharkova aus
https://eike-klima-energie.eu/2025/03/31/kurzbeitraege-zu-neuen-forschungsergebnissen-ausgabe-9-2025/
:
„Es ist die Bewegung der Sonne um das Baryzentrum des Sonnensystems,
die diese langfristigen Veränderungen bewirkt, erklärt sie.
Nicht menschliche Aktivitäten. Nicht Kohlendioxid.“
Siehe auch:
https://eike-klima-energie.eu/2024/07/07/die-klima-zyklen-sind-planeten-gemacht-vorbestimmt-und-konstant/
und
SUN_SYSTEM_ECC_1943AD_2026AD.JPG
Schematische Darstellung des Sonnensystem ECC_1943AD für das Jahr 2026.
Erst stieg die Temperatur, dann der CO₂-Gehalt
Auch diese Aussage ist richtig, so wie viele hunderte, die bei EIKE bislang gemacht wurden, um den CO2-Treibhauseffekt ins Reich der Märchen zu verweisen. Ein Gegenbeweis genügt doch schon, betonnte immer Eintein.
Doch, warum behauptet der Kanzler immer noch, der Waldbrand wäre ein Beweis für den CO2-Klimawandel?
Ganz einfach: Das Klimarettungsmodell, die Verteufelung von CO2 ist ein Geschäftsmodell und das brauchen diese Politiker der neuen Generation, um ihre Macht zu erhalten. Unser Geld, das sie uns ständig und mit vielen schönen Worten angeblich zu unserem Wohl aus der Tasche ziehen. Es sind keine Menschen, die dem Volk dienen, sondern sie wollen das Volk unterjochen.
Ob solche geldgierigen Machthaber ein Klimarettungsgen in ihen Erbanlagen haben so wie die Cohnens, Heinemänner, Gouder ect.. hier, weiß ich nicht. Da gibt es durchaus Unterschiede. Merz würde bei EIKE nie Kommentare schreiben, denn auch für die Kommentare gibts von EIKE kein Geld
In der Klimakirche war bereits in der Frühphase unter den Wissenschaftlern die Frage vorhanden, wer fährt beim Klimawandel eigentlich den Bus, ist es das CO2 das am Steuer sitzt und die Temperatur fährt hinten im Bus mit als Passagier oder ist es nicht gerade umgekehrt? Der IPCC hat sich dann für erstgenannten Lösung entschieden und zwar mit – basta! Dafür wurde der IPCC überhaupt gegründet! Alle Hohe Priester wussten Bescheid und vasallische Verkünder schwärmten über die globalen Medienanstalten aus, um den sündigen Gläubigen ihren Ablass mitzuteilen. Daran hat sich streng genommen, die USA lassen wir seit Trump einmal außen vor, nichts geändert und in Europa schon einmal gar nichts. Da können sich Wissenschaftler wie Nishioka, Koutsoyiannis, Salby, Harde u.v.m. teilweise mit ähnlichen berechneten Zahlen und Argumenten noch so sehr bemühen, mehr als die Ihnen vom wissenschaftlichen Betrieb in den Weg gelegten Steine (incl. peer review-Hemmnisse) können sie nicht ernten. Die Welt schaut interessiert zu, viele kassieren, bekommen neue Fahrradwege im Dschungel, Wathosen auf Koralleninseln, Aufforstungen ohne Bäume, nachhaltige Stallungen ohne Tiere etc. etc. Und hierzulande bleiben die Portemonnaies der Gläubigen geöffnet als ob es kein Morgen mehr gibt. Selig sind die, die ohne Murren durchs Jammertal gehen. Und unsere Bundeshauptstadt wird sowieso bald politisch zur rotrotgrünen Partymeile mit Klimawandel vom Allerfeinsten.
Jeder, der eine zu warme Sektflasche öffnet, hält das für plausibel. Auch ohne Studie.
Ein guter, fachlich fundamentierter Beitrag zur Betrachtung ders Klimawandels. Wie von vielen Fachleuten bereits in der Vergangenheit dargestellt folgt CO2 der Temperatur und nicht umgekehrt. Das ist durchaus logisch, auch wenn das viele Klimahysteriker nicht verstehen wollen, Stichwort „Mineralwasserflasche“!
Die Untersuchungen von Nishioka, zusammen mit dem Ansatz des 2.HS der Thermodynamik, bestätigen, das es keine Gegenstrahlung und somit keinen meßbaren Einfluß des Menschen auf die Klimaänderungen durch CO2 gibt, wohl aber die Temperaturänderung einen Einfluß auf den Partialdruck von gelöstem CO2 in den Ozeanen und im Erdboden hat. Die Folge ist dann der für die Vegetation vorteilhafte Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre.
Natürlich stirbt die „CO2 Klimaerwärmung“ an den HS der Thermodynamik, aber wen glauben Sie erreicht man mit dieser Aussage? 5%, vielleicht 10%, der Bevölkerung der Rest glaubt was ARD, ZDF und ihre Tageszeitung ihnen zu diesem Thema vorsetzen. Die schlimmsten Irren sind die urbanen, geisteswissenschaftlich verblödeten Master-Absolventen die genau wissen wie die „Klimakrise“ physikalisch begründbar ist. Leute die am 3-Satz rechnen scheitern, Masterabschluss in Musikpädagogik o.ä. hochhalten, und die sofortige „Dekarbonisierung“ fordern da ansonsten die Erde verbrennt…. Es ist zum 🤮😭
Sie scheitern am Bruchrechnen.
Und was genau wollten sie uns damit sagen?
Gar nichts will uns Herr Gouder sagen, er ist Träger des Obrigkeitsglaubensgens in seinen Erbanlagen, und das hat sich gemeldet. Er nimmt alles in Schutz und verteidigt vorausschauend, was von „oben“ kommt.