Dass Elon Musk ins Fadenkreuz derjenigen geraten ist, die ihn eigentlich – weil er derjenige ist, der eAutos überhaupt auf der Liste möglicher Kaufobjekte bei Verbrauchern etabliert hat, auf Händen tragen müssten, hat viel damit zu tun, dass Musk nicht in linksextremen Seilschaften verstrickt, nicht Ziehkind linksextremer Gönner und vor allem nicht Mitläufer einer linken Bewegung ist, die uns moralisch und wirtschaftlich weit hinter die Gebrüder Grimm ins Mittelalter zurückverfrachten will.
Schlimmer noch: Musk ist Meinungsfreiheit verpflichtet, ermöglicht freie Diskussion auf X und hat mit Grok eine KI entwickelt, die unter denen, die man nutzen kann, als einzige mehr oder minder neutral ist.
Das ist nicht unser Eindruck, das ist das Ergebnis einer sehr gut gemachten und umfangreichen Studie des Neutrality Project. In sechs Bereichen, Ökonomie, „Soziales“, Außenpolitik, Umwelt/Klima, Religion und Nationale Identität haben die Leute beim Neutrality Project die Neutralität von 18 Large Language Models (KI) getestet. 3.987 Fragen aus Fragebögen, die von Pew Research und im World Value Survey gestellt werden, um die politische Ausrichtung und die Werte von Befragten zu erfassen, wurden den sechs Bereichen zugeordnet und bilden die Grundlage, um eine Benchmark für politische Neutralität zu formulieren, an der 18 LLMs getestet wurden.
Eine pfiffige Idee, wenn man Neutralität messen will und eine gute Vorgehensweise um zu zeigen, dass die meisten LLMs, die als KI im Handel sind, alles andere als neutral sind.
Indes, die Abweichung geht gemeinhein nur in eine Richtung: nach LINKS.

Die meisten KI sind Werbeagenturen für link(sextrem)e Sichtweisen auf die Welt, was nicht weiter problematisch wäre, wenn sich die meisten KI nicht als neutraler Broker für Informationen darstellen oder ausgeben würden. Bis auf Grok sind sie alle nicht einmal ansatzweise neutral. Bis auf Grok verbreiten sie alle link(sextrem)e Sichtweisen und geben sie als „objektiv“ aus.

Wobei der linke Schlag, den die meisten KIs aufweisen, bei allen Fragen, die mit Klima und Umwelt zusammenhängen, am deutlichsten ausgeprägt ist, gefolgt von sozialen Fragen. Lediglich bei Außenpolitik und Ökonomie finden sich die 18 LLMs etwas näher an einer politischen Neutralität, wenngleich sie auch in diesen Fragen, mit Ausnahme von Grok, nach links auslegen.
Kurz: Wir haben es nicht mit künstlicher Intelligenz, sondern mit konsequenter Indoktrination zu tun – mit der Ausnahme von Grok.
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2007_04_09
https://www.welt.de/wissenschaft/article796347/Klimawandel-Auch-auf-dem- Mars- wird-es-waermer.html
Ein Fall globaler Erwärmung 2007_07_08
Globale Erwärmung gibt es aber auch auf einem unbewohnten Planeten: auf dem Mars. Im Laufe der vergangenen 20 Jahre stieg die mittlere Temperatur dort um rund 0,6 Grad Celsius. Es gab also einen größeren Sprung als auf der Erde. https://www.deutschlandfunk.de/ein-fall- globaler-erwaermung-100.html
Häufige Fragen zum Klimawandel
(Klima ist Vergangenheit(
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/ klimawandel/haeufige-fragen-klimawandel
Das Klima der Vergangenheit
Holländischer Maler „Kleine Eiszeit“ und Temperaturentwicklung 542 Millionen Jahre
https://www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_82_klima_vergangenheit.pdf
https://www.bundestag.de/resource/blob/964612/WD-8-014-20-pdf.pdf
Kapitel 4
Sättigung der Absorptionsbanden
Natürlich verwundert diese „Linkslastigkeit“ nicht, denn auch Algorithmen haben schließlich eine Entstehungsgeschichte. Sie ist im Bereich des Klimas seit Dekaden einer stetigen Erwärmung (sprich Erhitzung) ausgesetzt und – wenn man einmal von klimatischen Hiatusphasen absieht – haben politische Eliten diese soweit geformt, dass CO2- induzierte Geldströme einen zielgerichteten Weg fanden. Ich las gerade im Blog tkp.at von Dr. Mayer einen Beitrag über die Ergrünung Indiens durch CO2 (s. Link). Das erstaunt hier im Eike-Forum natürlich niemanden. Allerdings wurden wissenschaftlich auch negative Trends „erforscht“, weil offenkundige Probleme in der Nettoprimärproduktion bestanden, also eine Durchgängigkeit in der saloppen Aussage „viel CO2 hilft viel“ beim Grün nicht zulässig war. Aktuelle wissenschaftliche Studien haben allerdings auch gezeigt, teilweise wären auch die eingesetzten Modelle unzureichend gewesen und Modifikationen durch biochemisch begründete Vorgänge bei der Parameterisierung in der Photosynthesewirkung, hätten negative Trends mitunter entscheidend abgemildert oder aufgehoben, aus meiner Sicht vermutlich auch plausibler gemacht. Mayer hob einen Aspekt besonders hervor: „Der Großteil der zuvor negativen Trends verschob sich in statistisch nicht-signifikante Kategorien — sie waren also nie echte Rückgänge, sondern Artefakte eines unvollständigen Modells“. Was kommt einem da nicht bekannt vor? Es stellt sich aber die Frage, wie, wann und mit welchen tipping-points kommen die KI-Systeme mit Forschungen zurecht, die nicht dem gewünschten Narrativ entsprechen. Man kann mit gesundem Menschenverstand einzig und allein schlußfolgern: KI-Systeme, die nicht den faktenbasierten Wahrheiten verpflichtet sind, bringen der Menschheit überhaupt nichts, wären somit kontraproduktiv und überflüssig. Allerdings können sich ab einem bestimmten Zeitpunkt nur mehr KI-Systeme gegenseitig prüfen und ggf. durch Automatismen korrigieren. Ob die politischen Eliten daran aber ein Interesse haben, wage ich leider stark zu bezweifeln. Ursula von der Leyen würde vermutlich jetzt ergänzen: da sei das DSA vor, lieber Elon. Das mit GROK läuft hier nicht!
https://tkp.at/2026/07/11/neue-studie-indien-wird-gruener-durch-co2-duengungseffekt/
Ich sehe da nicht, wie bei dieser Untersuchung DeepSeek abschneidet. Bei meinen Versuchen kommt folgendes bei DeepSeek heraus:
Alle anderen Systeme (Grok, ChatGPT, …) sind etwa gleich gut oder schlecht, Grok etwas besser, Google am schlechtesten. Das sind meine Ergebnisse.
Das hängt offenbar damit zusammen, wie diese Maschinen „trainiert“ werden – das Ergebnis ist mainstream opinion. Bei präzisen Detaifragen holt man dann das Wissen aus einer schmalen Ecke heraus, wo das „mainstream“ keine Daten hat. Oder die Maschine erkennt nicht, wo man mit einer solchen Frage hin will. Ausserdem: Neuronale Netzwerke können sich beim Antworten in ein Nebenoptimum verirren. Demzufolge können alle solche Systeme ab und zu ganz grobe Fehler machen.
Zustimmung. Jede Fragenkaskade führt in der Diskussion mit der KI zu anderen Ergebnissen, das ist faszinierend. Es kommt auf den Fragensteller an, nicht auf die KI, es ergeben sich wunderbare „Erkenntnisspiele“, will man es positiv sehen, oder?
Das ist bei der „KI“ wie beim Lesen von Berichten des zwischenstaatlichen Klimawandelausschusses – immer kritisch hinterfragen!
Wie formulierte es die große monika gruber so trefflich:
Bevor wir unsummen in die entwicklung künstlicher intelligenz stecken, sollte man das geld lieber verwenden, um die natürliche verblödung zu bekämpfen.