Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT
Das Met Office kann nicht länger behaupten, eine seriöse, wissenschaftliche Organisation zu sein:
Ein neuer Tageshöchstwert für Juni in Großbritannien und England von 38 °C wurde vom Team für Standortwetterbewertung des Met Office bestätigt; dieser Wert liegt über dem zuvor gemeldeten Wert von 37,7 °C.
Der am 26. Juni 2026 gemessene Wert von 38 °C stammt von der gleichen Messstation – Lingwood – wie der zuvor gemeldete vorläufige Rekordwert. Im Rahmen des üblichen Überprüfungsverfahrens des Met Office stellte das Team für die Standortwetterauswertung fest, dass der ursprüngliche Wert fälschlicherweise als Durchschnittswert über einen bestimmten Zeitraum gemeldet worden war, anstatt als übliches Tageshöchstwert an diesem Standort. Im Rahmen des Verifizierungsprozesses wurde dies korrigiert und der Wert von 38 °C bestätigt, der gemäß den landesweit einheitlichen Verfahren des Wetterbeobachtungsnetzes gemeldet wurde.
Durch die Verifizierung des Wertes gilt nun 38 °C als neue höchste jemals im Juni in UK gemessene Temperatur, wobei der strenge Validierungsprozess diesen Wert bestätigt hat.
Dieser Prozess des nationalen Wetterdienstes umfasst eine Standortbegehung und eine Überprüfung der Ausrüstung. Darüber hinaus werden die gelieferten Daten einer Reihe von Qualitätskontrollen hinsichtlich ihrer meteorologischen Plausibilität unterzogen, darunter Vergleiche mit benachbarten Stationen und minutengenaue Analysen.
Wenn Stationen oder Messgeräte die hohen nationalen und internationalen Standards nicht erfüllen, werden vorläufige Messwerte abgelehnt und es findet ein Verifizierungsprozess am nächsthöherrangigen Standort statt. – Quelle: https://www.metoffice.gov.uk/about-us/news-and-media/media-centre/weather-and-climate-news/2026/new-june-daily-temperature-records-heading-into-the-record-books
In wahrhaft Orwell’scher Manier erklären sie: „Wenn Messstationen oder Messgeräte die hohen nationalen und internationalen Standards nicht erfüllen, werden vorläufige Messwerte abgelehnt.“
Internationale Standards?
Nach eigenen Angaben ist Lingwood der schlechteste aller Standorte, ein minderwertiger Standort der Klasse 5, der KEINES der WMO-Kriterien für die Temperaturaufzeichnung erfüllt. Daher weist die WMO darauf hin, dass eine schlechte Standortwahl die tatsächliche Temperatur bis zu 5 °C erhöhen kann.
Lingwoods ursprünglicher Messwert lag bei 37,7 °C, was bedeutet, dass das Met Office nicht berechtigterweise behaupten kann, die Temperatur in der Umgebung habe mehr als 32,7 °C betragen.
Dann teilen sie uns aus unerklärlichen Gründen mit, dass sie beschlossen haben, den Wert auf 38 °C aufzurunden.
Ray Sanders hat dazu angemerkt:
„Das klingt, offen gesagt, unglaublich absurd. Der Datenlogger nimmt einfach vier aufeinanderfolgende PRT-Messwerte im Abstand von jeweils 15 Sekunden auf (0, 15, 30 und 45 Sekunden nach der vollen Minute) und bildet daraus den Durchschnitt. Wie ein automatisches Rechensystem dabei plötzlich so einen Fehler machen kann, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlicher ist, dass man sich dafür entschieden hat, die Messwerte einer ganzen Minute zu verändern, um den Durchschnitt nach oben zu korrigieren. Das klingt für mich alles viel zu unglaubwürdig.“
Wie vielleicht erinnerlich befindet sich Lingwood in einem privaten Hintergarten, der auf drei Seiten von hohen Hecken und auf der vierten Seite von einer dichten Baumreihe umgeben ist. Es ist ein perfekter Sonnenfang, genau die Art von Standort, die laut WMO für Temperaturaufzeichnungen nicht akzeptabel ist. Schlimmer noch: Die Wetterhütte steht in einem verwilderten Teil des Gartens.
Nicht gut genug für die WMO, aber okay für die Propaganda des Met Office!
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

















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Nie zuvor wurde von gewissen Leuten soviel linksgrüne Propaganda verbreitet.
Danke für Ihre freundliche, fundierte Antwort.
Gern geschehen!
Flußpegel war bereits mal so niedrig, davon zeugen die hungersteine im rhein und die brückenbauten z.b. regensburg >> donau.
Zudem gabs beraits 42° durch zeitungsberichte aus den 70´er jahren. Da braucht von seiten EIKE nichts „irgendwas“ finden.
Aber das muß man jetzt den neune schreibtrollen halt wieder aufzeigen… die alten sind ja mittlerweile „verbrannt“.
Durch Zeitungsberichte (sic!) war es sogar schon 1957 schlappe 56° C heiß!
Halt im Inneren einer Bahnhofsuhr 😉
(„Nein alte Bild -Meldungen widerlegen nicht den Klimawandel“)
Ob «nie zuvor» oder was immer ist uninteressant. Offensichtlich ist es in Europa diesen Sommer sehr heiss, aber nicht wegen des CO2! Oder vielleicht liefert Herr A Lex noch den Nachweis.
Sicherlich wäre eine Diskussion mit einer Parkuhr fruchtbarer.
Dieses „Kompliment“ geben hier aber sehr viele gerne zurück an all die Parkuhrtrolle der Klimakirche.
Sehr geehrter Herr Lex,
Ihr Einwurf, eine Diskussion mit einer Parkuhr sei fruchtbarer als jene mit Ihren Kritikern, verdient höchste Anerkennung. Selten gelingt es einem Menschen, die Grenzen des diskursiven Raumes derart mutig zu erweitern.
Während gewöhnliche Gemüter ihre Zeit noch immer mit dem Austausch von Argumenten, Daten und Quellen vergeuden, haben Sie den Blick bereits auf die eigentlichen intellektuellen Schwergewichte unserer Zivilisation gelenkt: Parkuhren.
In der Tat spricht vieles für diese Wahl. Die Parkuhr unterbricht nicht, wird nicht polemisch, verwechselt Zustimmung nicht mit Erkenntnis und reagiert auf Einwürfe bemerkenswert gelassen. Sie besitzt zudem eine beeindruckende Fähigkeit zur Selbstbeschränkung: Wo andere Menschen Behauptungen aufstellen, zeigt sie einfach nur Zahlen an.
Man darf daher mit Fug und Recht behaupten, dass Sie als Wegbereiter einer neuen Kulturtechnik gelten können. Künftige Generationen werden vielleicht auf die großen Dialoge der Menschheitsgeschichte zurückblicken: Sokrates und Platon, Voltaire und Rousseau, Schmidt und die Parkuhr.
Vielleicht wird eines Tages sogar eine künstliche Parkuhr entwickelt, ausgestattet mit den neuesten Fortschritten der Informatik. Sie wird zuhören, Fakten prüfen, sachliche Einwände akzeptieren und gelegentlich einräumen, sich geirrt zu haben. In diesem Moment bestünde allerdings die Gefahr, dass sie Ihnen im Diskussionsniveau überlegen wäre.
Besonders beeindruckend erscheint Ihre implizite Ehrung der Parkuhr als Gesprächspartnerin. Schließlich verfügt sie über eine Eigenschaft, die in Debatten von unschätzbarem Wert ist: Sie bleibt auch dann sachlich, wenn jemand anderer Meinung ist.
Sollten Sie künftig tatsächlich den Dialog mit einer Parkuhr suchen, wünsche ich beiden Seiten viel Erfolg. Der Parkuhr insbesondere.
Mit respektvoller Bewunderung für Ihren Beitrag zur interspezifischen Verständigung zwischen Mensch und Parkraumbewirtschaftungstechnologie.
Genau das habe ich mit meinem obigen Beitrag sagen wollen. 😉
aktueller Abfluß am Pegel Rees = 669 cbm/s; NNQ (1947) = 590 cbm/s
Rhein-Pegel fällt auf niedrigsten Stand seit 1880
(4. August 2026)
https://www.sueddeutsche.de/panorama/wetter-deutschland-hitze-trockenheit-wasserknappheit-schifffahrt-li.3522772
Rees:
NNW niedrigster bekannter Wasserstand bisher: 38 cm am 18.08.2022
Mo, 03.08.2026: 31 cm.
https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Wasserstaende/Pegeleinzeln:REES
Im Oktober 1921, Februar 1929 und November 1949 war der Abfluß am Pegel Rees geringer als heute. Die Pegelstände sind über längere Zeiträume bei Niedrigwasser oft nicht direkt vergleichbar, weil Geschiebeverlagerungen das Abflußprofil verändern können, und der Pegelnullpunkt in der Regel historisch unverändert bleibt. Das wissen die Schreibknechte bei der Alpenprawda wahrscheinlich nicht und es klingt auch tatsächlich nicht besonders sensationell.
Schau mal nach Worms…
Wasserstand ist unterm Pegelnullpunkt. Das kommt vor, heißt aber nicht, daß das Flußbett trocken ist. Dort fließen immerhin noch 450 cbm/s den Rhein runter. Das kommt aber in die Nähe von NNQ.( Hauptzahlen Seite 2 unten links)
Ok. Abflussangaben und historische Werte müssen einfach den Binnenschiffern glaubwürdig vermittelt werden, dann schippernse halt auch bei 31 cm.
@Lex, kleben sie sich von mir aus vor die Eingangstür der Bundesanstalt für Gewässerkunde oder vor irgeneine Außenstelle der Bundesschiffahrtsverwaltung, aus Protest gegen Niederschlagsdefizite, oder von mir aus auch gegen Hochwasser. Ich glaube, Sie sind einfach zu dumm für einen sinnvollen Austausch.
Vermutlich sagen ihnen die Begriffe Fahrrinnentiefe oder Tauchtiefe nichts. Aber trotzdem immer vorwärts voran mit sinnlosem Geplapper.
Sehr geehrter Herr Lex, es lohnt sich, die deutsche Hitzebilanz einmal ohne das übliche Weltuntergangs-Vokabular zu betrachten. Fakt ist: Selbst in einem der heißesten Jahre der jüngeren Messgeschichte, 2022, kam Deutschland auf rund zwölf Hitzetage – also Tage mit mindestens 30 Grad, in den bisherigen Rekordjahren 2003 und 2018 waren es 19 beziehungsweise 20 Tage. Das sind, über ein ganzes Kalenderjahr mit 365 Tagen gerechnet, gerade einmal fünf bis sechs Prozent aller Tage – und das in den heißesten je gemessenen Sommern. Selbst die Städte an der Spitze der Hitzestatistik, Ludwigshafen und Mannheim mit im Schnitt 21,6 Hitzetagen pro Jahr, kommen nicht über sieben Prozent hinaus. Am anderen Ende der Skala liegt Flensburg mit gerade einmal zwei Hitzetagen im Jahr – dort dürfte man von „Weltverbrennung“ ohnehin nur aus dem Radio erfahren.
Und die viel zitierte 40-Grad-Schallmauer? Die wurde in der gesamten deutschen Messgeschichte nur an einer Handvoll Tagen überhaupt registriert – praktisch geschlossen am 25. Juli 2019, als binnen weniger Stunden Orte wie Tönisvorst, Duisburg-Baerl, Köln-Stammheim, Bonn, Düsseldorf und Trier zwischen 40,3 und 41,2 Grad meldeten –, dazu kam Ende Juni 2026 ein neuer Allzeitrekord von 41,8 Grad in Möckern-Drewitz. Das sind keine 31 verteilten Tage über sechseinhalb Jahre, wie mancher Chatbot gerne halluziniert, sondern im Kern zwei singuläre Wetterereignisse, die medial bis zur Unkenntlichkeit ausgeschlachtet wurden.
Wer aus diesem nüchternen Befund eine Erzählung von der planetaren Feuersbrunst bastelt, betreibt keine Klimawissenschaft, sondern genau jene Sorte von Zahlenmagie, die man sonst dem Boulevard vorwirft: aus zwei Ausnahmetagen wird eine Dauerkatastrophe, aus fünf Prozent der Jahrestage wird „ständige Hitze“. Die Statistik selbst kennt diese Dramatik nicht – sie kennt nur Mittelwerte, Ausreißer und die immer gleiche Versuchung, aus beidem das zu machen, was gerade in die Erzählung passt. Nie zuvor war es so warm wie heute, stimmt also nicht, Herr Lex.
Quellen:
https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/ueberdurchschnittliche-hitze-in-deutschland-bereits-12-tage-mit-ueber-30-grad-in-diesem-jahr-70978
https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/liste-von-hitzerekorden-in-deutschland/
Doch. Nie zuvor war es so warm wie heute ist richtig. Selbstredend bezogen auf den Zeitraum seit Beginn der massenhaften CO2-Freisetzung.
Man muss nur Wetter von Klima unterscheiden können. Letzteres wird in 30-jährigen Zeiträumen verglichen.
Haben Sie jemals ein Buch über Paläoklimatologie gelesen? Dort finden Sie u.a. Angaben über die CO2-Konzentration (z.B. im Präkambrium) 4000 bis 6000ppm (heute – Dank der „massenhaften CO2-Freisetzung“ – 428ppm) und die globale Durchschnittstemperatur lag bei 30°C bis über 40°C (heute etwa 14°C bis 15°C) Die Erde war etwa zu 70 bis 80 % der Erdgeschichte völlig eisfrei. Mit anderen Worten: Es gab schon lange Perioden mir erheblich höheren Temperaturen als heute.
Paläo? Kenne ich. Das war vor paar hundert Millionen Jahren, richtig?
Wahnsinn, da lenkt jemand auf Paläoklimatologie ab. Dass der Mensch noch 498 Millionen Jahre kein Thema war? Worscht!
He, Herr van Bentum, möchten Sie in die Jetzt-Zeit zurückkehren?
Sie könnten alternativ noch weiter zurück, z. B. 14 Mrd Jahre in die Vergangenheit, da gab´s weder Raum noch Zeit 😉 🙂 😉
Seit wann gibt es denn „Klima“? Entstand Klima mit dem Sahelanthropus tchadensis, oder später, seit 100.000 Jahren? Nennen Sie ein Datum. Und nochmal: NIE heißt eben NIE. Wie lange reicht denn Ihr NIE zurück? Vor mehr als 7 Millionen Jahren gab es noch keine „Menschen“, aber es gab schon Klima mit Warmzeiten und, und, und.
Ok, bei NIE beschränke ich mich gerne auf die Zeit seit Sesshaftwerdung unserer Spezies.
Hallo Herr Lex,
Paläoklima befasst sich auch mit dem Klima im Holozän (unserem derzeitigen Erdzeitalter.
MfG
Ketterer
Ok, sorry und danke!
Vorsicht, Herr Lex, Sie begeben sich auf’s Glatteis. Klima ist nicht nur langfristige Statistik, es ist zwangsläufig auch immer rückschauend. Und es ist auf ein sinnvoll abgegrenztes Gebiet bezogen. So hat die WMO jedenfalls 1935 Normalperioden festgesetzt, die erste von 1901 bis 1930. Global und Vorausschau sind somit nicht Klima. Und jetzt erklären sie mal ihren anthropogenen Klimawandel ™
Schauen Sie aus dem Fenster:
Die 10 wärmsten Jahre seit 1880 sind:
2016, 2019, 2022, 2018, 2024, 2020, 2017, 2021, 2023 und 2025.
2026 wird aller Voraussicht nach sich ganz oben einreihen.
Schauen Sie auf massiv eingeschränkte Binnenschifffahrt, die zu höheren Benzinpreisen in Süddeutschland führen (wann gab es sowas jemals zuletzt? 2022?), auf sinkende Grundwasserstände, auf kaum löschbare Waldbrände in halb Europa, Hitzerekorde seit 1880, … Was noch?
AKWs in Frankreich, Ungarn, Schweiz, Rumänien, wo es zu wenig und zu warmes Fluss-Kühlwasser gibt?
Herr Lex, und was für eine CO2-KLimakatastrophe schlußfolgern Sie persönlich aus diesen FAkten? Antwort: hoffentlich gar keine.
Ich hab keine Ahnung, weshalb Sie das den Lesern bei EIKE schreiben, das wissen die alle. Insbesondere:
Kein Mensch bezweifelt hier bei EIKE, dass 1) es ab 1987 auf 1988 durch einen Temperatursprung plötzlich wärmer wurde.
2) Ab 1988 hielt die Erwärmung weiter an
3) Diese Erwärmung fand hauptsächlich im Sommer statt
4) Diese Erwärmung fand hauptsächlich tagsüber statt
5) Nächtliche Erwärmungen seit 1988 gab es nur in Wärmeinseln bzw. in Städten und Siedlungen.
Der uns wärmende Klimawandel begann in Mittel-West- und Nordeuropa also erst vor 40 Jahren.!!!
Und wir kennen auch die Gründe dieses Temperaturverhaltens seit 1987/88. Dafür gibt es mindestens sieben Gründe, die haben wir vor kurzem hier erläutert: https://eike-klima-energie.eu/2026/08/01/der-deutsche-wetterdienst-zeigt-juli-erwaermung-erst-seit-1988-bis-2005-co%e2%82%82-ist-das-schoepfungsgas-fuer-die-erde-teil-1/, Teil 2 kommt demnächst.
Erst erklären Sie hier, daß man den Unterschied zwischen Wetter und Klima kennen müsse. Und jetzt kommen sie mit Witterung, Witterungsprognose und Wirtschaftsnachrichten um die Ecke. Bevor ich auf ihre apokalyptische Zustandsanalyse eingehe, möchte ich bitte wissen: Sind ihre Daten Wetter Witterung oder Klima? Damit ich entsprechend darauf eingehen kann.
Klima. Ich listete die 10 wärmsten Jahre seit 1880 auf. Es sind die 10 letzten seit heute, 2026 wird ganz vorne „mitspielen“.
Folgend listete ich Beispiel der Auswirkungen auf. Grundwasserabsenkung hat nichts mit Wetter/Witterung zu tun, da geht es um längerfristige Gegebenheiten – wie eben die menscheninduzierte Erwärmung und folgende Austrocknung. All diese Symptome drohen Standard zu werden.
(Erinnere dich an dieses Jahr, es wird das kühlste deines restlichen Lebens gewesen sein. Wenn wir nicht im großen Stil und global die Treibhausgasausstöße drastisch runterfahren. Also v.a. CO2 und Methan.)
Herr van Bentum,
Ihr Link mit den Hitzerekorden auf der Kachelmannseite sind seit diesem Sommer Makulatur:
Sie sagen:
Das Wetter sagt:
https://www.youtube.com/shorts/WOr-sNtvkmo
Ein übles Ereignis. Sie hätten jetzt auch zu einem Filmchen über die Sturmflut in den 1960ern verlinken können.
Bloß: Wer will mit solchen Filmchen was genau beweisen?
Dass es in USA vor 76 Jahren auch mal extrem trocken war?
Was würde die Hamburger Sturmflut aussagen?
Haben Sie heute zu lange in der Sonne gesessen?
Oh, konstruktiv…
Wer mit solchen Filmchen was beweisen will, weiß auf alle Fälle Ihre Parkuhr. 😉 Ich habe den Eindruck, dass Sie sich – bezüglich Ihrer Argumentationen – in Inkonsistenz üben. Ein wenig hermeneutische Hygiene täte Ihnen sicher ganz gut.
Warum bloß, versuchen Sie sich über mich lustig zu machen und verschonen den „konstruktiven“ Herrn Nitschke, der als „Gegen-Argument“ einen vermeintlich zu langen Aufenthalt in der Sonne vermutete? Und das in einem Forum mit Naturwissenschaftsanspruch?
Vielleicht mache ich mich zumindest über Ihre Schreibe lustig.
Aber analysieren Sie einmal folgenden Text: »Paläo? Kenne ich. Das war vor paar hundert Millionen Jahren, richtig?
Wahnsinn, da lenkt jemand auf Paläoklimatologie ab. Dass der Mensch noch 498 Millionen Jahre kein Thema war? Worscht!
He, Herr van Bentum, möchten Sie in die Jetzt-Zeit zurückkehren?
Sie könnten alternativ noch weiter zurück, z. B. 14 Mrd Jahre in die Vergangenheit, da gab´s weder Raum noch Zeit«
Macht sich da jemand eventuell auch über mich lustig, oder über mein Geschreibsel?
Das mit dem Paläo wurde mir von einem freundlichen Mit-Texter korrigiert. Ich bedankte mich bei ihm.
Ob ich mich über Sie lustig mache?
Das müssen Sie selbst einordnen.
Dennoch kann man aus 30 Tagen Hitze in dem von mir angeführten Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum 04.08.2026 (2408 Tage = rd. 1,3%) schwerlich eine „Hitzekatastrophe“ konstruieren. Zumal in anderen Ländern alljährliche Sommertemperaturen von 40° – 50°C und höher, völlig normal sind (z. B. Basra, Kuwait City, Ahvaz, Furnace Creek im Death Valley, Riyadh, Needles, Phoenix). Kein Mensch faselt dort von drohender „Weltverbrennung“, „hitzebedingtem Untergang der Menschheit“ usw. Die Menschen dort haben sich seit Jahrhunderten an diese Temperaturen angepasst (sonst hätten sie wohl kaum überlebt). In unserem Land plappern die „Super-Journalisten“ der doch stets um Vermeidung von Desinformationen bemühten Qualitätsmedien hingegen unreflektiert gebetsmühlenartig ihr Lied vom Ende der Menschheit. Nur dürfen sich die Damen und Herren Nachplapperer nicht wundern, dass ihre Schwerter für den Kampf gegen die „anthropogene Klimakatastrophe“ allmählich abstumpfen.
Die von Ihnen genannten Hitzeorte:
Alles dort grün, bewaldet, von feuchten Flussauen und Süßwasserseen umgeben? Bäche allerorten und bodennahes Grundwasser?
Oder erinnert die dortige Umgebung eher an Trockenwüsten?
Ich möchte lieber kein Deutschland, das sich dem Death Valley angleicht.
Herr van Bentum,
Sie zählen „30 Tagen Hitze in dem von mir angeführten Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum 04.08.2026 „.
Ich zähle allein im Jahr 2026 über 20 Tage ‚Hitze‘ (Tmax über 35°C an eine DWD Wetterstation (KL)).
Was zählen Sie?
MfG
Ketterer
Mal ne Frage, an den Muendungen der Fluesse ins Meer, wie vereinbaren sich da niedere Pegelstaende mit dem Meeresspiegelanstieg?
(Leider hat ein Admin meine Antwort bislang nicht durchgelassen.)
Was bei steigendem Meerespegel passiert? Meerwasser drückt ins Landesinnere, sodass Süßwasserzonen zu salzigen Brackwasserzonen werden.