Die weltweite Fläche künstlich versiegelter Oberflächen ist so groß wie Spanien, Deutschland und Frankreich zusammen … und erhöht die Temperaturen bis zu 25 °C.
Die Intensität der jüngsten Hitzewellen hängt maßgeblich mit dem weit verbreiteten städtischen Wärmeinseleffekt (Urban Heat Island, UHI) zusammen. Die Temperaturen variieren stark, je nach den Eigenschaften der Oberfläche.
Betrachtet man Mikroklimata und den städtischen Wärmeinseleffekt (UHI), so spielt die Art der Bodenbedeckung eine entscheidende Rolle bei der Absorption und Abstrahlung von Sonnenenergie.
Wenn die Oberfläche einer Rasenfläche eine Temperatur von 30 °C aufweist, ist der Temperaturunterschied im Vergleich zur Temperatur unter einem Walddach und zur Temperatur direkt über einem geteerten Parkplatz enorm.
Studien zufolge beträgt dieser Unterschied bis zu 25 °C.
Je stärker die Erdoberfläche urbanisiert wird, desto höher fallen die Temperaturen aus.
UHI: Das weltweite Wachstum der versiegelten Fläche beschleunigt sich
Wie schnell hat sich die weltweite Fläche aus Beton, Asphalt und Stahl vergrößert?
In der Satelliten-Fernerkundung und der globalen Geografie wird die von Asphalt, Beton, Gebäuden und anderen von Menschen geschaffenen Strukturen bedeckte Fläche als „Artificial Impervious Surface Area“ (ISA) bezeichnet.
Laut hochauflösenden globalen Satellitendaten waren im Jahr 2020 etwa 1,3 bis 1,35 Millionen Quadratkilometer der Landoberfläche der Erde von dieser künstlichen, Wärme absorbierenden Versiegelung betroffen:
Dies entspricht einer Fläche, die dreimal so groß ist wie im Jahr 1950 und in etwa der Gesamtfläche von Frankreich, Spanien und Deutschland entspricht. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Messung der globalen Temperatur und die städtische Erwärmung.
Um zu verstehen, warum dies so ist, ist es wichtig, die gravierenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Oberflächenarten zu betrachten. Nehmen wir einen warmen Sommertag an, an dem die Temperatur nahe der Oberfläche auf einer ländlichen Wiese 30 °C beträgt:
1. Unter einem Laubbaumdach
Die entsprechende Temperatur nahe der Oberfläche würde bei ~23 °C bis 26 °C liegen (4 °C bis 7 °C niedriger als auf Gras). Bäume sind die Klimaanlagen der Natur. Sie kühlen den Boden über zwei Hauptprozesse:
A. Beschattung: Das Baumdach fängt bis zu 80–90 % der direkten Sonneneinstrahlung ab und verhindert so, dass sich der Boden aufheizt.
B. Evapotranspiration: Bäume pumpen aktiv Wasser aus dem Boden und geben es über ihre Blätter wieder ab. Dieser Phasenübergang von flüssigem Wasser zu Wasserdampf absorbiert latente Wärme und kühlt so das umgebende Mikroklima.

Bild von Tagestemperaturen abhängig vom Untergrund. Nach Fezer 1975
2. Mitten auf einem städtischen Asphaltparkplatz
Untersuchungen zeigen, dass die entsprechende Temperatur nahe der Oberfläche bei gleichem sonnigen Wetter ~45 °C bis 55 °C (15 °C bis 25 °C höher als auf Gras) erreichen würde.
Dunkle, trockene und dichte Materialien wie Asphalt wandeln Sonnenlicht unglaublich effizient in reine Wärmeenergie um. Asphalt absorbiert etwa 85–95 % der auf ihn einfallenden Sonnenstrahlung.
[Hervorhebung im Original]
Im Gegensatz zu Gras oder Bäumen gibt es hier keinerlei Feuchtigkeit, die verdunsten könnte, was bedeutet, dass die gesamte absorbierte Energie direkt in die Erhöhung der Temperatur fließt. Asphalt wirkt wie eine riesige Batterie, die immense Mengen an Wärme speichert und diese kontinuierlich an die unmittelbare Luftschicht zurückstrahlt. Deshalb bleiben die nächtlichen Tiefsttemperaturen in Städten hartnäckig hoch.
Angesichts der Temperaturen an Hunderten von Messstationen in oder in der Nähe von städtischen Gebieten und der riesigen, vom Menschen geschaffenen Infrastruktur ist es kein Wunder, dass Hitzewellen in den letzten Jahrzehnten immer neue Temperaturrekorde gebrochen haben. Es ist die zunehmende Wärmeabsorption.
Quellen [Alle Titel übersetzt]:
1. Unterschiede zwischen Asphalt- und Rasenflächen
Armson, D., Stringer, P. und Ennos, A. R. (2012). „Der Einfluss von Baumschatten und Rasen auf Oberflächen- und Globaltemperaturen in einem städtischen Gebiet“, veröffentlicht in „Urban Forestry & Urban Greening“. Diese Studie ergab eindeutig, dass offene Rasenflächen die maximalen Temperaturen im Vergleich zu kahlen künstlichen Oberflächen (Beton/Asphalt) unter identischen Bedingungen der Sonneneinstrahlung bis zu 24 °C senkten.
2. Kühlleistung von Baumkronen
Rahman, M. A. et al. (2018). „ Vertikale Gradienten der Lufttemperatur im Schatten zweier kontrastierender städtischer Baumarten an verschiedenen Sommertagen.“ Veröffentlicht in „Science of The Total Environment“. Diese Untersuchung beschreibt detailliert die genauen temperaturbedingte Abkühlung unter Baumkronen. Sie hebt hervor, dass die Kombination aus tiefem Schatten und aktiver Transpiration einen mikroklimatischen Puffer schafft, der die Lufttemperaturen in Bodennähe im Vergleich zu offenen, unbeschatteten Bereichen um 3 °C bis 7 °C senkt und so die Wärme in Bodennähe direkt mindert.
3. Der 5-cm-Gradient in Bodennähe
Quelle: Jenerette, G. D. et al. (2016). „Mikroklimatische Unterschiede zwischen städtischen Bodenbedeckungen: Die Bedeutung der vertikalen und horizontalen Struktur für die Zusammenhänge zwischen Luft- und Bodentemperatur.“ Veröffentlicht im Journal of Applied Meteorology and Climatology.
Ergebnisse: In dieser Studie wurden die mikroklimatischen Bedingungen in der bodennahen Grenzschicht (0,1 Meter / 10 cm und darunter) auf verschiedenen Bodenbedeckungen gemessen, darunter Asphalt, Rasen und hohe Bäume. Sie bestätigte, dass die Korrelation zwischen der Bodentemperatur (LST) und der bodennahen Lufttemperatur bei Asphalt und kahlen Oberflächen in der 10-cm-Schicht am höchsten ist, was das Vorhandensein massiver, lokaler Temperaturspitzen in Bodennähe belegt (mit horizontalen Schwankungen über 20 °C zwischen den verschiedenen Landtypen), die sich mit zunehmender Höhe in der Umgebungsluft rasch auflösen.
——————————-
Dazu bringt Cap Allon in seinem Bezahl-Blog gleich ein aktuelles Beispiel vor dem Hintergrund der Hitzewelle in Europa Ende Juni:
Europa kartiert die Hitze-Inseln
Die Europäische Kommission höchstselbst hat gerade diese Karte veröffentlicht:
Während der Hitzewelle der vergangenen Woche, so die Kommission, verzeichneten die Copernicus-Satelliten einen Unterschied in der Landtemperatur von etwa 23 °C zwischen städtischen Gebieten und nahegelegenen Wäldern. In Belgien erreichten versiegelte Flächen rund um Brüssel 47,4 °C, während die Temperatur im angrenzenden Sonienwald bei etwa 24,5 °C lag.
Die EU-Kommission hat gerade den „Urban Heat Island“-Effekt (UHI) entdeckt: Das Ersetzen von Vegetation durch Asphalt, Beton, Dächer, Parkplätze, Flughafenvorfelder und nackten Boden führt zu einer starken Erwärmung der Oberfläche.
Viele seit langem bestehende Messstationen befinden sich an Flughäfen, am Stadtrand und an Standorten, die im Laufe der Zeit nach und nach von der Bebauung verschlungen worden sind.
Soon et al. haben diesen Unterschied deutlich aufgezeigt. Die gemeinsame Auswertung von Messstationen in ländlichen und städtischen Gebieten der nördlichen Hemisphäre ergab für den Zeitraum von 1850 bis 2018 einen Erwärmungstrend von 0,89 °C pro Jahrhundert. Bei den ländlichen Messstationen allein betrug der Wert 0,55 °C pro Jahrhundert.
Die von Orwell zur Verfügung gestellten Grafiken zu den Messstationen (unten) weisen auf das gleiche Problem hin: Je stärker die Umgebung einer Messstation urbanisiert ist, desto steiler verläuft die Erwärmungskurve. Die unberührtesten ländlichen Standorte erwärmen sich weniger stark. Die aggregierte Kurve folgt dem verzerrten Messnetz.

Graphik: Messstationen, gruppiert nach der städtischen Bebauung in ihrer Umgebung. Rote Linien kennzeichnen die am stärksten bebauten Standorte; blaue Linien die am wenigsten bebauten. Je stärker die städtische Bebauung in der Umgebung einer Messstation ist, desto stärker ist der Erwärmungstrend.
Die Antwort der Kommission besteht nicht darin, die ungünstige Lage der Messstationen anzugehen, sondern darin, „bis 2030 drei Milliarden Bäume zu pflanzen und durch das Europäische Bauhaus eine nachhaltige Lebensweise zu fördern“.
Die Hitzekatrten Europas zeigen den UHI-Effekt, nicht den Klimawandel.
Beide übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Kommentar des Übersetzers hierzu: Eine weitere wesentliche Hitzequelle haben beide Autoren nicht berücksichtigt, auch wenn sie flächenmäßig geringer ist: die riesigen Solarfelder, die man im ganzen Land immer wieder sieht, heizen sich in voller Sommer-Mittagssonne noch viel mehr auf als eine innerstädtische Betonwüste, nämlich bis zu 80°C!! Ein Messpunkt am Rande oder gar inmitten eines solchen Feldes würde mit Sicherheit eine Erwärmung jenseits von gut und böse registrieren. Belegt wird dieser Tatbestand mit diesem Infrarot-Foto:


















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Führen vor allem im Sommer zu weniger Verdunstung, weniger Verdunstungskälte in Bodennähe führt zu höheren Temperaturen bei den Wetterstationen, egal ob diese in der Stadt oder in der trockengelegten Landschaft stehen.
Aber es gibt auch Auswirkungen in der Atmosphäre, dort gibt es weniger Kondensation (Wolkenbildung) und erst einmal weniger Kondesationswärme, was zunächst Abkühlung in der Atmosphäre bedeutet. Vor allem nachts.
Aber umgekehrt bedeutet das mehr Sonnenstunden tagsüber, was tagsüber und sommers die Temperaturen in Bodennähe nochmals stärker nach oben treibt.
Ein Grund wurde vergessen für die neuen Temperaturrekorde
Hitzewellen gab es immer, aber die letzte brachte doch über drei Tage neue Temperaturrekorde im Juni, gemessen vom DWD mit seinen heutigen Messgeräten.
Natürlich ist das kein Beweis, dass nun die angeblich erwärmende Wirkung von CO2 die neuen Temperaturrekorde gebracht hat. Sondern das ist ein Glaube, der Treibhausglaube. Und damit ein Geschäftsmodell.
Die neuen Temperaturrekorde haben zwei Ursachen und nicht nur eine wie im Artikel beschrieben:
1) Der zunehmende besonders seit 50 Jahren stark wachsende Wärmeinseleffekt, der im Artikel gut und nachvollziehbar beschrieben ist. Die Wetterstationen stehen nämlich größtenteils in den sich ausbreitenden und ständig vergrößernde Wärmeinselflächen.
2) Die Messmethodenänderungen, die neuen Normen des DWD wie nun Tagestemperaturen rund um die Uhr zu erfassen sind. Dadurch können die kurzzeitigen Tageshöchsttemperaturen bis zu 0,8 Grad höher sein wie Klaus Hager in einer Diplomarbeit für den DWD feststellte.
Und nur diese kurzzeitig erfaßten T-Max wurden veröffentlicht und daraus die beginnende Klimakatastrophe abgeleitet.
Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern
2025_11_12
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30-agenda-untermauern/
@Herr Kowatsch
Was nicht reflektiert wird, wird absorbiert und geht in den Wärmehaushalt mit ein.
Ein paar Beispielflächen mit der Albedo lt. Wiki (https://de.wikipedia.org/wiki/Albedo ) :
Frischer Schnee: 0,8-0,9
Alter Schnee: 0,45-0,9
Wolken: 0,6-0,9
Wüste: 0,3
Savanne: 0,2-0,25
Felder (unbearbeitet): 0,26
Rasen: 0,18-0,23
Wald: 0,05-0,18
Asphalt: 0,05-0,25
Beton: 0,1-0,4
Wasserfläche: 0,05-0,22
Die Albedo vom Wald und vom Asphalt hat ein ähnliches Niveau und ist deutlich geringer als vom Beton.
Der UHI-Effekt lässt die Temperatur tagsüber hochschießen und bis in den Abend hinein auf einem hohen Niveau verharren.
ABER:
Der Wald bindet tagsüber signifikant mehr Energie (als bei gleicher UHI-Fläche) in latenter Wärme.
Fazit: Der UHI ist kein GMST-Treiber.
Allerdings sind der Vorgänge unter dem Kronendach eines Waldes andere als die unter einer Asphalt- oder Betondecke. Denken Sie nur an Schatten und die kühlende Wirkung der Verdunstung.
Auch über den Zeitraum, in dem die Wärme von Beton oder Asphalt wieder an die Umgebungsluft übergeht, unterliegen Sie einem Irrtum. Das hätten sie am letzten Juniwochenende irgendwann nach Mitternacht leicht selbst feststellen können.
Der Wärmeinseleffekt wird irgendwie im Zuge der „Datenhomogenisierung“ bei der Berechnung der globalen Oberflächentemperatur wie auch immer korrigiert. Ihre Schlußfolgerung geht damit von zwei völlig falschen Voraussetzungen aus aber ist im Wortlaut richtig. Paradox.
PS: im Übrigen geht es hier nicht um „GMST“
Als Adressaten hatte ich absichtlich nur den Herrn Kowatsch angegeben. Die anderen wollte ich nicht namentlich aufzählen.
In dem Artikel ging es um UHI. In dem Atemzug wird aber gleich der Einfluss auf die Erwärmung beschrieben und damit die GMST.
Ein echtes Paradoxon gibt es nur in der Theorie. In der Wirklichkeit gibt es so etwas nicht.
Widerspricht die Wirklichkeit der Erwartung, wird auch von einem Paradoxon gesprochen. Das deutet darauf hin, die Wirklichkeit nicht umfassend genug verstanden zu haben. (https://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon )
Die kühlende Wirkung ist das vermeintliche Paradoxon. Die Verdunstung braucht viel Energie und hält die Temperatur dadurch niedriger. Bei der Kondensation wird die Energie wieder abgegeben. Die Erde kühlt sich deutlich langsamer ab.
Die Datenhomogeniesierung korrigiert keinen UHI-Effekt. Sie findet und korrigiert Messfehler. Sonst bräuchten in der Stadt keine Messstationen stehen.
Welche Vorrausetzungen sind Ihrer Meinung nach falsch?
Die Verdunstung braucht viel Energie und hält die Temperatur dadurch niedriger. Bei der Kondensation wird die Energie wieder abgegeben. Die Erde kühlt sich deutlich langsamer ab.
Herr Hack, diese physikalsiche Betrachtung ist richtig, berücksichtigt aber mindestens zwie Folge-Gegebenheiten nicht.
1) Die Temperaturen werden in 2 m Höche gemessen und dort findet noch keine Kondensation statt.
2) Die Kondensation findet in der Atmosphäre statt, bei ihrer richtigen Argumentation ist nicht berücksichtigt, dass Kondensation zu mehr Wolken führt und dadurch die Energieeinstrahlung vermindert wird. Also vermindert die Kondensation letztlich die Energieeinstrahlung.
Überhaupt ist meine Kritik an der theoretischen Physik, und am Glauben an den CO2-THE. Die theoretische Physik kann mit ein paar Formeln das irdische Klima nicht erfassen und schon gar nicht berechnen. Viel zu viele Kleinursachen wirken gleichzeitig, verstärken sich oder auch nicht.
Ich habe die absorbierte Energie auf der Erde bzw. in Baumkronenhöhe betrachtet.
Bei bebauter Fläche ist sie gleich bzw. niedriger als auf Waldflächen. Im Allgemeinen zieht eine höhere absorbierte Energie die Durchschnittstemperatur hoch. Dabei ist es unerheblich, dass sie, wie in diesem Fall, in der latenten Wärme zwischengespeichert ist.
Ob die zusätzlichen Wolken den zusätzlichen Energieeintrag kompensieren, weiß ich nicht. Eine Überkompensation halte ich für unwahrscheinlich. Gerade im Sommer, die Jahreszeit mit der höchsten Verdunstung und den meisten Niederschlägen, ist der Regen eher kurz und intensiv. Die Zeit mit reflektierenden Wolken ist damit auch deutlich kürzer als ohne Wolken.
Mein Fazit, der UHI ist kein GMST-Treiber, haben Sie aus meiner Sicht nicht entkräftet.
Herr Kowatsch, Sie unterliegen immer noch Ihrem selbst geschaffenem Irrtum über den THE. Der THE prophezeit einen Temperaturanstieg. Wie sich dadurch das Klima ändert, ist nicht Bestandteil des THE.
Das Sie den Überblick verlieren ist nachvollziehbar aber nicht ausschlaggebend.
Herr Kowatsch, der Herr Hack lebt nicht hier sondern weiter östlich, wo ein ausgeprägtes Kontinentalklima herrscht (… Sommer, die Jahreszeit mit der höchsten Verdunstung und den meisten Niederschlägen), in einem Land ohne Sonne (Asphalt- bzw. Beton kühler als im Wald). Auch scheint das Bildungssystem in seiner Gegend noch sehr rückständig zu sein.
Na, da bin ich ja mal gespannt wo Sie leben.
Ich komme aus Deutschland. Dem Land mit der höchsten Verdunstung und folglich der größten Niederschlagsmenge im Sommer.
Bei uns lernen das die Kinder in der Grundschule oder kurz danach.
Durchschnittliche Niederschlagsmengen (1881 – 2024) in Deutschland nach den meteorologischen Jahreszeiten lt. Wiki:
Winter: 173 mm; Dezember – Februar (90 Tage)
Frühling: 171 mm; März – Mai (92 Tage)
Sommer: 245 mm; Juni – August (92 Tage)
Herbst: 184 mm; September – November (91 Tage)
(https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Niederschlagssummen_in_Deutschland_seit_1881)
Besonders bei der Diskussion über den Wald (0,05–0,18) versus Asphalt (0,05–0,25) zeigt sich die Lücke der reinen Albedo-Betrachtung (in solchen groben Bereichen lässt sich doch nichts mehr generalisieren): Ein Wald ist dreidimensional gemustert (Lichteinfang in den Baumkronen), während Asphalt eine flache, homogene Ebene ist. Die reine Zahl aus der Wikipedia-Tabelle greift hier für eine thermodynamische Systemanalyse im Grunde doch viel zu kurz, oder?
Die Albedo gibt den Anteil der Reflexion an. Reflektierte Energie bewirkt keine Temperaturerhöhung.
Die Werte in Wiki zeigen die Bandbreite und die Niveauunterschiede. Darauf kam es an. Solange Sie keine valideren Zahlen bringen, nehme ich die aus Wiki. Für die heutige Messtechnik ist diese Aufgabe keine Herausforderung.
Für mein Fazit, die UHI ist kein GMST-Treiber, sind die Angaben Wiki durchaus ausreichend.
Die weltweite Fläche künstlich versiegelter Oberflächen ist so groß wie Spanien, Deutschland und Frankreich zusammen … und erhöht die Temperaturen bis zu 25 °C.
Ergänzung, und ohne nachzurechnen- das ist nur die direkt versiegelte Fläche, aber ausgerechnet da stehen die Wetterstationen.
Die Wetterstationen stehen also nicht über die Meere verteilt, nicht über die Antarktis gleichmäßig verteilt, nicht über Grönland gleichmäßig verteilt… Nein die Wetterstationen stehen dort, wo viele Menschen wohnen und arbeiten.
Die wenigen Wetterstationen in der Antarktis, siehe Neumayer zeigen seit 40 Jahren keine Erwärmung.
Und ein 2.ter WI-effekt addiert sich. Seit vielen Jahrzehnten wird die Landmasse trockengelegt, insbesondere in Europa. Dem Land geht vor allem im Sommer die Verdunstungskälte verloren. Vor allem sommers und tagsüber steigen die Temperaturen. Das zeigen wir doch in jedem Artikel anhand der DWD-Temperaturreihen.
Wäre die Erwärmung treibhausverursacht, dann müssten aufgrund der Treibhaustheorie vor allem nachts die Temperaturen steigen.
EIKE_2026-07-04_25c-es-ist-die-rasante-weltweite-urbanisierung-warum-hitzewellen-neue-rekorde-brechen
Da gibt es zwei Ursachen, die in der Summe die Wärme verursachen:
1. die im Beitrag beschriebenen sog. Mikroklimata
(Wärmeinseleffekt (Urban Heat Island, UHI)),
die lokal wirken.
2. Global gesehen ist es ab 2000 tatsächlich in der NH spürbar wärmer geworden.
Mein persönlicher Favorit ist dabei das Jahr 2019,
wo es richtig warm war und ich den Decken-Ventilator
im Büro regelmässig einschaltete.
Aber auch die Jahre 2020, 2021, 2022
waren nicht von schlechten Eltern.
Das Jahr 2023 empfand ich dagagen nur als lauwarm.
In meiner Simulation des natürlichen Klimawandels von 1943 bis 2107 war die
Berechnung von (ECCE_SE_MAXA (2023/9) == Trendwende) das wichtigste Ergebnis.
Der Begriff „Global Boiling“ (auf Deutsch: „kochende Erde“) wurde maßgeblich
durch UN-Generalsekretär António Guterres geprägt,
um die beispiellosen Klimaextreme des Jahres 2023 zu beschreiben.
Er erklärte damit das Zeitalter der bloßen „Erderwärmung“ für beendet.
2023 war das nachweislich wärmste Jahr seit Beginn der Industrialisierung.
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben am Freitag,
8. September 2023, das sogenannte Heizungsgesetz verabschiedet.
Auch hier wurde richtig gerechnet.
Siehe auch
https://eike-klima-energie.eu/2024/07/07/die-klima-zyklen-sind-planeten-gemacht-vorbestimmt-und-konstant/
und
ECC_1943AD_2107AD_COLD4.jpg
Enthält die Rechen-Ergebnisse meiner Simulation des natürlichen Klimawandels natürlich komplett ohne co2:
Linke Spalte = (t, year).
In der NH nimmt der Energie-Fluss von
ECCE_SE_MAXA (2023/9) == 95,532 bis
ECCE_SE_MINR (2100/3) == -21,337 ab.
Ab dem Jahr 2028 == 78,668 sollte man in der NH die Abkkühlung deutlich merken.
Also nix Erderhitzung!
Spanien, Deutschland und Frankreich zusammen machen 0,277% der Erdoberfläche aus.
Der Temperaturunterschied urbaner Flächengegenüber natürlichen Flächen beträgt im Mittel 3,5°C.
Demnach erhöht sich die globale Durchschnittstemperatur durch durch Versiegelung um 0,01°C. Damit ist bewiesen, dass die beobachtete globale Erwärmung auf keinen Fall mit der Urbanisierung zu begründen ist.
Es sollte bei Ihrer Berechnung doch wohl eher auf die Anzahl der betroffenen Messstellen ankommen und weniger auf die Anteiligkeit an der gesamten homogenisierten, interpolierten und rekonstruierten Temperaturen auf der Gesamterdoberfläche, das führt ja zur „verzerrten“ Aussage der globalen Durchschnittstemperatur (GMST, dem Nichttemperatur-Index), oder?
Die globale Durchschnittstemperatur (GMST) selbst ist kein direkter Beweis für einen Energieüberschuss.
Und EEI (Nasa-Ceres-Satellitenmessungen) messen zur Zeit noch zu ungenau ein Signal zum eingehenden Energieüberschuss von +4,3 W/m2, dies in Fehlergrenzen größer als das Signal selbst von +/- 4,5 W/m2. Wird dort selbst als ein physikalisch unstimmiges Signal angesehen.
Die Zusatzhilfe per Argo ist ebenso noch wackelig, da weniger als 50 % der Ozeane vermessen.
Wackelige Hypothesen müssen wackelige Hypothesen stützen. Zirkelkalibrierung?
Außerdem macht erst der gewählte Nullpunkt der GMST-Anomalie um 1850 (nach der kleinen Eiszeit) diese zu einen politisch definierten Besorgnis erregenden Ereignistrend.
Ist es einfach nur eine Erholung, ein Wellenberg, den man gedenkt linear fortschreiben zu müssen, und alles was dies befördert ist willkommen und wird befördert, was nicht wird unterdrückt und/oder ausgehungert?
Für die für Gesamtzeit ab Null-Normalklima hat man weder EEI-Messungen noch Argo und bei den GMST-Konstrukt-Berechnungen keine gesicherte Werte mangels zeitlich sicherer flächendeckender Messwerte – (zu) viel Rekonstruktion.
Es ist keine Panik, keine Deindustrialisierung angebracht, sodann wird darüber auch die mögliche Anpassung an Veränderung vergessen und Resilienz vergeudet, Klimasozialismus – nein danke, lieber Geld-übrig-haben auch für Klimaanlagen in Krankenhäusern, oder?
Schön, dass Sie die banale Prozentrechnung in die komplexe Dreisatzrechnung integrieren können.
Herr Björn, immerhin haben Sie nun anerkannt, dass der Mensch Wärmeinseln geschaffen hat, und vielleicht auch, dass diese täglich vergrößert werden. In Deutschland um etwa 50 ha täglich.
Ihr Denkfehler für die Dreisatzrechnung ist: Die Wetterstationen stehen nciht gleichmäßig über die Erde verteilt, sondern dort wo die Menschen wohnen und arbeiten, also in den Wärmeinseln.
Übertrieben ausgedrückt, die Wetterstationen stehen bevorzugt in den überbauten Flächen von Deutschland, Spanien und Frankreich zusammen.
Und was messen die wenigen Wetterstationen in der Antarktis? Eben, seit 40 Jahren keine Erwärmung. Und die in Zentralgrönland, eben, keine Erwärmung.
Herr Kowatsch,
Ihre Vorstellung zu Wirkung der Wärmeinseln wäre nur dann eine Überlegung wert, wenn die globale Erwärmung ausschließlich aus bodennahen Wetterstationen abgeleitet würde. Das ist jedoch nicht der Fall.
Die Temperaturdatensätze der großen Institute werden gezielt auf Urbanisierungseinflüsse untersucht und entsprechend korrigiert. Ländliche und städtische Stationen zeigen den gleichen Erwärmungstrend. Schon dadurch wird Ihre Theorie widerlegt.
Temperaturmessungen an Wetterstationen sind nicht die einzigen Hinweise auf die globale Erwärmung. Sie zeigt sich auch:
All diese voneinander unabhängigen Messsysteme zeigen denselben grundlegenden Erwärmungstrend.
Den Wärmeinseleffekt gibt es unbestritten und er ist lokal von großer Bedeutung. Deshalb sind Maßnahmen wie die Wiedervernässung von Mooren, die Entsiegelung von Flächen, die Förderung städtischen Grüns und die Verbesserung der Wasserrückhaltung auch sinnvoll und unterstützenswert. Wenn Sie sich dafür einsetzen, nutzen Sie Ihre Zeit sinnvoll.
O-Ton J. Kowatsch:
Zwei Ding in ihrem Beitrag stimmen Herr Kowastch:
Das müssen sie auch nicht, dafür gibt es Verfahren eine Änderung dennoch zu ermitteln.
Stimmt:
Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen und Ihrer Klientel immer das Gegenteil erzählen:
Bei den Wetterstationen, die der DWD seit 2000 verlegt hatte, kann man beim größeren Teil feststellen, dass die Verlegung vom WI-belasteten zum weniger WI-belasteten Standort erfolgte.
Die Stationen mit Temperaturrekorden in Frankreich und Sardinien vor einigen Jahren waren auch nicht in Wärmeinseln gelegen.
Dennoch steigt die Temperatur-Trendlinie auch nach dem DWD-Umstellungen weiterhin an. Bei uns im Odenwald hatte ich in den vergangenen Jahren keine Trockenlegungsmaßnahmen beobachtet.
Schauen sie sich die „Hitze-Karte“ aus Belgien noch einmal genauer an und verinnerlichen sie sich Belgien, wie auch Deutschland, war einmal ein Waldland. Schauen sie auf Brüssel und den großen Wald südöstlich angrenzend und bewundern sie nicht nur den schicken Farbunterschied. Wenn sie dann noch den menschlichen Einfluß zur Kulturlandschaftsentwicklung über Jahrhunderte reflektieren, sollte es ihnen leicht fallen, den anthropogenen Einfluss zu den Klimaänderungen fachgerecht würdigen zu können. Nichts davon hat mit dem Treibhausgas aus fossilen C-Quellen zu tun. Diese lächerliche Story uns mit C-Treibhausgasen einen nennenswerten Temperaturanstieg beizubringen, ignoriert komplett was tatsächlich in den großen zivilisationstechnisch überformten Kontinenten und der Atmosphäre abgeht. Schließlich erinnere ich daran, in Mitteleuropa hat die Sonnenscheindauer in den letzten Jahrzehnten bis zu 7 % zugelegt, worauf Josef Kowatsch immer wieder hinweist. Das liegt u.a. mangels Aerosolen an rückläufiger Wolkenbildung. Wenn ich darüber reflektiere, wie stark „Brände“ (mit Aerosolen) in der historischen Kulturlandschaft quasi ganzjährig eine Rolle spielten (Verfeuerung von teilweise schlecht gelagertem Holz als Wärmequelle, Köhlerei, Moorbrennen, Heidebrennen, Stoppelbrennen, Verbrennen aller organischer „Reste/Abfälle“, zzgl. unkontrollierter Waldbrände und katastrophaler Siedlungsbrände) wundert es mich auch nicht, warum die Wolken nicht so wollen, wie wir es gerne hätten. „Zu perfekt“ hat die industrielle Filtertechnik unsere Atmosphäre in zwei bis drei Dekaden verändert, im Positiven wie Negativen. Ich zweifele nicht an anthropogenen Einflüssen beim Klima, aber den Schwachsinn beim Klimaschutz mit Deindustralisierung und Verteufelung des Lebensmolekül CO2 die Erde vor dem Verbrennen zu retten (lt. Guterres), kann niemand mit halbwegs aktiver Hirnmasse mitmachen. Deshalb bin ich „Klimawandelleugner“ aus voller Überzeugung.
Dieser Satz ist richtig: Die Hitzekarten Europas zeigen den UHI-Effekt, nicht den CO2-Klimawandel.
mit der Anmerkung. Die Hitzekarten zeigen nicht nur den UHI-Effekt, sondern im Sommer sind wegen den großfläclhigen Trockenlegungen seit Jahrzehnten auch ländliche Flächen zu Wärmeflächen geworden, nur nicht ganz so stark wie in der Stadt.
Anmerkung 2 zu diesem Text für die letzte Grafik: Die von Orwell zur Verfügung gestellten Grafiken zu den Messstationen (unten) weisen auf das gleiche Problem hin: Je stärker die Umgebung einer Messstation urbanisiert ist, desto steiler verläuft die Erwärmungskurve. Die unberührtesten ländlichen Standorte erwärmen sich weniger stark. Die aggregierte Kurve folgt dem verzerrten Messnetz.
Die Temperaturkurven können wir anhand der WI-armen Dale-Enteprise wheather Station nicht bestätigen. Es gab in Virginia überhaupt keine Erwärmung in den letzten 40 Jahren. Auch nicht die in der Grafik gezeichneten geringen Erwärmungen für WI-arme Stationen.
Hitzerekorde entstehen auch, wenn man die Temperaturen in einem dicht bebauten Gebiet misst, wie z.B. der MDR und sie dann als Hitzerekord unter die Massen bringt. Dazu kommt noch, wenn die echten Temperaturen vor Ort nicht dem Diktat stand halten, wird von einer gefühlten Temperatur gesprochen, als ob wir alle das gleiche fühlen würden. Zumindest stimmen dann die angesagten Temperaturen wieder, die verbreitet werden. Meine Freundin hat die Temperaturen auf ihrer Terrasse gemessen, die dicht umbaut ist und wo sie die Temperatur an ihrer Terrassentür misst. Sie hat natürlich 40 Grad mittags gehabt, obwohl es in unserer Stadt nie 40 Grad gab nicht mal offiziell. Ich wohne am Stadtrand und dort war auch die Hitzewelle nicht anders, wie die Jahre vorher, mal abgesehen von 1-2 Grad plus, was keine Rolle spielt. Unser Viertel ist luftig gebaut, das hat man in der DDR so gemacht und bevor man baute, die Luftzirkulation beachtet. Ich habe viele Jahre in Mannheim gearbeitet und größere Hitze erleben dürfen, als in meiner Heimatstadt. Die Frage ist immer: WO wird die Temperatur gemessen.
JAHRTAUSENDSOMMER VON 1540
Als Europa verdurstete“
2014_07_04 https://www.welt.de/geschichte/article160308711/Jahrtausendsommer-von-1540-Als-Europa-verdurstete.htm
l
Weltraumforschung
Auch auf dem Mars wird es wärmer
2007_04_09
https://www.welt.de/wissenschaft/article796347/Klimawandel-Auch-auf-dem- Mars- wird-es-waermer.html
Ein Fall globaler Erwärmung 2007_07_08
Globale Erwärmung gibt es aber auch auf einem unbewohnten Planeten: auf dem Mars. Im Laufe der vergangenen 20 Jahre stieg die mittlere Temperatur dort um rund 0,6 Grad Celsius. Es gab also einen größeren Sprung als auf der Erde. https://www.deutschlandfunk.de/ein-fall- globaler-erwaermung-100.html
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre
Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2019_09_25
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/ Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich- fette-Jahre.html
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume.
In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit! TERRA-X
2023_08_26
24.50min-25.50min
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte- durch-die-jahrtausende-doku-100.html
NDR
Meilenstein“ für Klimaforschung mit Hilfe von Dinosaurier- Zähnen 2025_08_08
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/go etti ngen-klimaforschung-mithilfe-von-dinosaurierzaehnen,klimaforschung- 100.html
Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.
Aktivere Pflanzen zu Zeiten der Dinosaurier
Der höhere CO2-Gehalt in der Luft und die höhere durchschnittliche Jahrestemperatur führten dazu, dass die Pflanzen damals mehr Photosynthese betrieben haben, so die Forscher weiter
Das Bild mit der Solaranlage zeigt noch nicht das ganze Ausmaß.
Da wir eine in den Sommermoaten eine Überkapazität von PV-Anlagen haben, werden diese in den Mittagsstunden teilweise abgeschaltet bzw abgeregelt.
Bei einer abgeschalteten PV-Anlage erhöht sich die Temperatur nochmals um ca. 10°C.
Dies bestätigt sogar das Fraunhofer Institut.
Analog zu:
https://eike-klima-energie.eu/2026/05/21/was-wir-von-den-eisheiligen-oder-der-kalten-sophie-lernen-koennen/#comments
Korrelation reicht nicht aus, um einen Zusammenhang zwischen zwei Größen A und B zu beweisen.
1. Aber Korrelation muß vorhanden sein, damit es einen Zusammenhang A=>B gibt.
Zusätzlich zur Korrelation muss es geben:
2. Eine schlüssige Erklärung, weshalb aus der einen Größe A die Größe B folgt.
3. Die Erklärung muss mit den bekannten Naturgesetzen übereinstimmen.
4. Es muß eine Berechnung geben, dass Größe A vom Zahlenwert genau Größe B ergeben kann.
5. Es darf keine Beobachtungen geben, die den Zusammenhang A=> B widerlegen.
Zusammenhang Treibhausgase und Erdtemperatur:
Zu 1. Die Menge an CO2 in der Atmosphäre wird seit 1959 genau gemessen. Die Korrelation mit der Erdtemperatur liegt seitdem bei 0,95.
Zu 2. Das aus dem steigenden Gehalt an Treibhausgasen eine erhöhte Temperatur der Erdoberfläche folgt, hat das IPCC beschrieben.
Zu 3. Die Erklärung widerspricht nicht den Naturgesetzen.
Zu 4. Die Berechnung ergibt die Größenordnung der bisher beobachteten Erderwärmung, aber nicht genau. Das macht weitere Messungen erforderlich.
Zu 5. Die ebenfalls beobachtete Abkühlung der Stratosphäre ist in Einklang mit Punkt 2.
Zusammenfassung: Die Theorie, dass erhöhte Treibhausgase erhöhte Erdtemperaturen zur Folge haben, ist in Einklang mit den Beobachtungen.
Behaupten wir einfach mal, die Größe der Versiegelten Flächen sei die Ursache der Erderwärmung.
Zu 1. Die Korrelation zwischen Versiegelter Fläche und Erderwärmung ist sehr groß: siehe Grafik 1 aus dem Artikel.
Zu 2. Asphaltflächen werden im Sonnenlicht warm bis heiß, diese Wärme geben sie an die Umgebung ab. Punkt 2 ist erfüllt.
Zu 3. Es gibt keinen Widerspruch zu bekannten Naturgesetzen. Punkt 3 ist auch erfüllt.
Zu 4. Es gibt bisher keine einzige Berechnung, das aus der bekannten Versiegelten Fläche die ebenfalls bekannte Erderwärmung folgern kann. Die im Artikel genannte Fläche von 1,35 Millionen qkm ist nur 2 Promille der Erdoberfläche von 510 Millionen qkm. Nach dem Dreisatz müßte diese Fläche über 500 Grad heiß werden, um im Mittel 1 Grad Erderwärmung zu erzeugen. Sie ist viele Größenordnungen zu klein.
Zu 5. Wenn die Erdoberfläche wegen der versiegelten Fläche wärmer wird, müßte die Stratosphäre ebenfalls wärmer werden oder mindestens ihre Temperatur beibehalten. Die Flächentheorie widerspricht der Beobachtung, dass die Stratosphäre abkühlt.
Zu 5: Wenn die versiegelte Fläche in Verbindung mit Sonnenlicht die Erderwärmung bewirkt, müßte die mittlere Temperaturerhöhung (und nicht die maximale Erhöhung) im Sommer deutlich höher sein als im Winter. Beide sind aber fast gleich.
Zusammenfassung: Die Flächentheorie erfüllt zwar 3 der erforderlichen 5 Punkte, widerspricht aber zwei davon. Sie kann nicht stimmen.
Einspruch Herr Cohnen:
Punkt 4 und 5 erfüllen beim WI-effekt ebenfalls die Korrelation. Die Erwärmung ist im Sommer und tagsüber deutlich höher als im Winter, das zeigen wir immer mal wieder anhand der DWD-grafiken.
Korrelation reicht noch nicht, die Messung zeigts: Der WI-effekt ist messbar und überzeugt schon aus Erfahrung jeden, und es gibt natürliche und technische Anwendungen.
Treibhauseffekt: ein Glaubenseffekt, durch keinen Versuch nachweisbar und es gibt auch keine technischen Anwendungen. Dabei stimmt die Theorie tatsächlich, wobei Teile falsch sind. So gibts tatsächlich IR-aktive Gase, aber der Effekt ist wohl völlig unbedeutend für die Temperaturen. Allein, dass sich der Sommer stärker erwärmt als der Winter zeigt die Nichtwirkung des THE.
Und Teile der CO2-Theorie falsch?, ja viele. Ich nenne nur einen: Nach der Treibhaushypothese soll dieser Effekt nachts stärker wirken als tagsüber. Es ist jedoch genau umgkehrt. Damit ist auch die Theorie falsch mitsamt der UN-Definition, dass die Erwärmung hauptsächlich durch menschenverursachte Treibhausgase zustande gekommen wäre.
Mein Rat seit Jahren an Sie: Führen Sie endlich selbst Messungen zum WI-effekt durch.
2) Führen Sie endlich selbst Versuche zum Co2-Treibhauseffekt durch. Machen Sie das fünf Jahre lang. Dann sind Sie geheilt. Ich brauchte auch solange. Aber jetzt weiß ich es.
Lesen sie es nochmal.
Sie haben meinen Post (absichtlich) nicht verstanden.
Punkt 4: Es muß eine Berechnung geben, dass Größe A vom Zahlenwert genau Größe B ergeben kann.
Herr Kowatsch, zeigen sie das mal für ihre WI-Theorie. Wie kommen 1,4 Grad Globale Erwärmung durch deutsche (und andere) Wärmeinseln zustande ? Wo kommen die dazu erforderlichen ca. 12000 EJ her?
Punkt 5. Es darf keine Beobachtungen geben, die den Zusammenhang A=> B widerlegen.
Herr Kowatsch, die Abkühlung der Stratosphäre widerlegt ihre Wärmeinseltheorie. Nach der WI-Theorie muss die gesamte Atmosphäre, auch die Stratosphäre wärmer werden.
Zu ihrem Wunsch nach experimenteller Bestätigung:
Höhere CO2-Konzentration reduziert die CO2-Strahlung in den Weltraum, weil die Tropopause nach oben steigt (A) und weniger Wärmeenergie in den Weltraum abgestrahlt wird. Weniger Wärmeenergie wird abgestrahlt, weil aufgrund höheren Wärmewiderstands der Luft (B) weniger Energie die Tropopause erreicht, und die CO2-Abstrahlung aus kälterer Luft erfolgt (C).
(A) Die Verschiebung der Tropopause wurde von Schweizer Meteorologen gemessen: https://www.meteoschweiz.admin.ch/klima/klima-der-schweiz/jahresverlauf-temperatur-sonnenschein-und-niederschlag/jahresverlauf-der-tropopausenhoehe.html
(B) Die Erhöhung des Wärmewiderstands wurde von Prof- Harde gemessen:
https://hharde.de/climate%20a.htm, unter CO2-Measurement
Das könnten sie selbst nachmessen, wenn sie genug Kohle haben. Mir ist sein experimenteller Aufwand zu hoch.
(C) Die Abkühlung der Stratosphäre ist meßtechnisch nachgewiesen: https://wissenschaft.de/artikel/warum-co2-emissionen-die-stratosphaere-abkuehlen?highlight=Treibhausgases+Intelligenzquotient
Herr Cohnen, ich bin immer noch auf der Suche nach einer Erklärung des „Treibhauseffekts“. Bisher kamen dazu von ihnen nur alberne Faxen. Hier geht es zwar um Wärmeinseln, aber in ihrer Argumentationskette sind sie ja bereits in stratosphärische Regionen gelangt, also irgendwie schon über dem „Treibhaus“. Darf ich nachfragen (kann es kaum glauben), habe ich sie richtig verstanden?: Eine höhere CO2-Konzentration blockiert den Wärmetransport nach oben und deshalb wird es ober kälter?
Interessierte Grüße
Zu A) Luft mit CO2 muss genügend kalt sein, und die CO2-Konzentration muss genügend gering sein, damit die 15 µm Strahlung in den Weltraum entweichen kann. Das passierte früher bei ca. -56 C und bei ca. 300 hPa. Je nach Wetterbedingungen passiert das etwa in 10-15 km Höhe. Steigt die CO2-Konzentration, so steigt die Abstrahlhöhe des CO2. Wegen des Temperaturgradienten von ca. 1 C pro 100 m steigt damit die Temperatur der unteren Luftschichten. Das ist der Haupteffekt der Erderwärmung.
„Die Erde bekommt einen dickeren Pullover.“
Zu B) Weil die Temperaturleitfähigkeit der Luft durch mehr CO2 abnimmt, und die durch Luft transportierte Wärmemenge einen weiteren Weg zurücklegt, kommt weniger Energie oben in 10-15 km Höhe an und kann abgestrahlt werden. Das verstärkt den Effekt A)
Zu C) Weil weniger Energie oben ankommt, wird die Stratosphäre kälter. Das wurde meßtechnisch nachgewiesen.
Das ist meine kurz gefasste Erklärung des Treibhauseffekts.
Hallo Herr Cohnen, danke für ihre Erklärung. Zunächst ist es m.E. gut, daß Sie diese Gegenstrahlung nicht bemüht haben. Und gesichert ist, daß, aus welchen Gründen auch immer, ein tendenzieller Anstieg der Lufttemperatur zu beobachten ist. Sie heben hervor, daß CO2 ein schlechter Wärmeleiter ist. Ja, etwas schlechter als Luft ohne CO2, auch das ist richtig.
Aber … 150 ppm mehr CO2 in der Luft senkt die Wärmeleitfähigkeit nicht meßbar. Eine „Isolierung“, wie Sie sie beschrieben haben, würde damit nicht nicht erkennbar werden.
Beim Wärmetransport in der Troposphäre spielt die Wärmeleitung ebenso wie die Strahlung nur eine untergeordnete Rolle. In der Troposphäre herrschen permanente Turbulenzen (schauen sie nach Wolken und WKA). Der Wärmetransport erfolgt nach dem Übergang von der Boden- oder Wasseroberfläche vor allem durch Massetransport, konvektiv und advektiv). Auch das spricht gegen eine meßbar geminderten Wärmetransport.
Zu Temperaturänderungen in der Stratosphäre: Der Temperaturverlauf wird vor allem von der Absorption durch Ozon bestimmt. Die Ursache für eine „kühlere“ Stratosphäre würde ich zunächst bei der Ozonschicht suchen.
Und nein, eine abschließende Antwort auf die Frage nach den steigenden Temperaturen habe ich nicht, gehe aber davon aus – auch mit Blick auf die Erdgeschichte, daß nur die Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche so etwas auslösen könnte.
Nochmals vielen Dank Herr Gosselin für diesen guten Artikel über die Zunahme der weltweiten Wärmeinseln in der Vergangenheit und zukünfitg ist keine Besserung ins Sicht. Auch nicht in Deutschland. Immer noch werden bei uns täglich etwa 50 ha einer Grünfläche trockengelegt, asphaltiert und überbaut. Und sei es auch nur mit Windkraftanlagen und deren notwendigen tiefgründigen Zufahrten für den Schwerlastverkehr..
Das Thema Wärmeinseln war eigentlich unser Thema, das wir vor 15 Jahren in der Gruppe, damals noch zusammen mit R.Leistenschneider beackert haben. Die durchgeführten und zitierten Messungen können von uns bestätigt werden. z.B. diese:
“ 2. Mitten auf einem städtischen Asphaltparkplatz
Untersuchungen zeigen, dass die entsprechende Temperatur nahe der Oberfläche bei gleichem sonnigen Wetter ~45 °C bis 55 °C (15 °C bis 25 °C höher als auf Gras) erreichen würde.
Dunkle, trockene und dichte Materialien wie Asphalt wandeln Sonnenlicht unglaublich effizient in reine Wärmeenergie um. Asphalt absorbiert etwa 85–95 % der auf ihn einfallenden Sonnenstrahlung.“
Und nur als Ergänzung:
1) Mit der Zunahme der Sonnenstunden in Mitteleuropa seit 1988 verstärkt sich der Effekt der Wärmeinseln
2) Mit der Abnahme der Niederschläge seit 1988 verstärkt sich der Effekt der Wärmeinseln
3) Da die Sonne nur tagsüber scheint und im Sommer besonders intensiv ist, ist die Wärmeinselwirkung auch im Sommer und tagsüber am größten. Das zeigen wir stets in unseren Diagrammen, siehe unser Juniartikel, Grafik 4.
4) Das dürfte laut CO₂-Treibhauslehre nicht sein, denn der Treibhauseffekt soll laut Treibhaus-Theorie nachts viel stärker wirken.
5) Die von den Wärmeinseln und der Messmethodenänderung gelieferten Zusatztemperaturen bei den DWD-Wetterstationen betragen seit 1881 etwa 1,4 Grad bezogen auf die Jahrestemperaturen. Im Sommer und tagsüber ist dieser Wert höher.
Fazit: Der eigentliche menschenverursachte Anteil an der Deutschlanderwärmung seit 1881 ist der täglich zunehmende Wärmeinseleffekt bei den Wetterstationen und nicht eine CO2-Erwärmung. Es handelt sich um eine bewußte Verwechslung und Falschdarstellung der uns ausraubenden Treibhauskirche.
Der Artikel handelt über die Zunahme der weltweiten Wärmeinseln auf dieser Erde, deshalb fehlen die Deutschlanddaten im Artikel. Aber weltweit sieht es eher schlechter aus als bei uns. Die enorme tägliche Regenwaldrodung zur Nahrungsmittelerzeugung und Pflanzungen für Benzinzusätze und Windkraftanlagen sollen allein 50 km2 täglich betragen! Der Wert ist unsicher, Ketterer haben Sie einen genaueren Wert?
So tragen immer Maßnahmen zur Klimarettung auch weltweit zur Zerstörung unserer Natur und Umwelt bei.
Zitat H.Kowatsch:
Herr Kowatsch, meine Kritik an ihren kolportierten 1,4°C WI-effekt in Deutschland und wie dieser von Herrn Leistenschnider ermittelt wurde, ist Ihnen bekannt. Obwohl sie naturwissenschaftlich überdurchschnittlich gebildet sind, prallt diese Kritik an ihnen ab wie Wasser auf Teflon.
Aus diesem Grund möchte ich (den mittlerweilen verstorbenen) Meteorologen M.U.Paesler zitieren, den sie ja wertschätzen und der auch Herrn Freuer bekannt sein sollte aus seiner beruflichen Tätigkeit als Meteorologe.
Zu sein Lebzeiten hat der Herr Paesler ein eindeutiges Urteil über die leistenschneidersche Methode der WI-Berechnung abgegeben:
M.U.Paesler(2014 bei EIKE):
Danke Herr Freuer für das von der bezahlten Klimakirche noch nicht entdeckte Beispiel der Wärmeinsel in der freien Landschaft, nämlich die PV-Solarfelder, aber nicht nur das, die Windkraftanlagen werden gleichfalls heiß bei Sonnenschein, heißer als die Bäume davor und im Schnitt bracht jedes WKA 1 bis 2 ha Zufahrtstraße, da wo vorher grüne Fläche, meist Wald stand. Die Zufahrtstraßen sind wie Wärmebänder in der einst nassen Landschaft.
Überhaupt registriert Copernicus und der DWD nur den UHI, was außerhalb der Siedlungen passiert hält man „weit weg von allen Wärmeinseln“ wie es einst in einer DWD-mail an mich stand. Die Leute sind nicht in der Lage, ihre eigenen Daten auszuwerten oder im Vergleich zu unserem Team Baritz/Kowatsch einfach zu faul
Dabei ist es genau die einstige grüne Fläche in Deutschland, die großflächig in den letzten Jahrzehnten trockengelegt wurde und Deutschland sommers zur Steppe macht. Gerade Wetterstationen in der einst freien grünen nassen Fläche zeigen sommers und tagsüber seit 1988 höhere Steigungsformeln als die städtischen, siehe Holzkirchen/München oder Weiden/Nürnberg oder Schneifelforsthaus/Düsseldorf oder …..
Könnte doch auch sein, das mehrere Faktoren gleichzeitig zur Erwärmung beitragen. Oder?
Nur so ein Gedanke
So ist es, bloß CO2 nicht.
…trust me bro?
Nicht nur das. Zusätzlich zur Bodenverdichtung (Zufahrten, Kranstellflächen, Fundament) sind in den kilometerlangen Wirbelschleppen der Rotoren Temperaturerhöhungen von 0,2 bis 0,3 Grad nachweisbar. Darüber hinaus sinkt die Bodenfeuchte wegen ausbleibender Tau- und Reifbildung infolge der zerstörten Temperaturschichtung. Man sieht das bei Altanlagen am Bewuchs.
Danke für die Ergänzung, So ist es.
Ich vermute mal, daß die Temperaturen unter und über diesen verdammten Solarparkflächen auch stark über denen von Wald und Wiese liegen. Frühere Mais-, Getreide- und Kartoffelfelder sind jetzt mattschwarz übertüncht worden in unserer Gegend. Wer braucht schon Nahrungsmittel, wenn er auch mal dann und wann Strom ernten kann.
Diese Städter vergessen halt, dass auch früher schon immer ein Drittel vom Land fürs Vieh war. Nutzvieh, sie verstehen? Energie ist halt auch ein verdammtes Lebensmittel, vergessen viele, weil vollgefressen ne? Schalten sie doch im Winter Mal die Heizung aus…
Sie sind in der Dämlichkeit Ihrer Beiträge bestimmt noch steigerungsfähig, „Krause“ …..
Entschuldigung, aber ich habe keine Ahnung was sie damit sagen wollen.
Der Unterschied zwischen einer Grünlandfläche und einer PV-Anlage ist ihnen bekannt? Kleine Hilfestellung: Kühe sind nicht lila.
„Krause“ soll hier nur (bezahlt) provozieren ….
„Nebenbei“ bildet er unweigerlich den geistgen Notstand seiner Auftraggeber ab.