Anthony Watts
RCP 8.5 hat nun offiziell das Aus erhalten. Die Generation der Kinder, die in seinem Schatten aufgewachsen ist und der gesagt worden ist, die Welt würde untergehen, bevor sie dreißig werden, hat ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Botschaft sie erreicht.
Fast zwei Jahrzehnte lang tauchte ein einziges Klimamodellszenario in praktisch jeder apokalyptischen Schlagzeile über die Zukunft unseres Planeten auf. Verschwindende Küsten, katastrophale Dürren, Massensterben, unter Wasser stehende Städte – fast alles basierte auf einem Szenario namens RCP 8.5. Und nun, in einer Entwicklung, die der Klimawissenschaftler Roger Pielke Jr. als die „bedeutendste Entwicklung in der Klimaforschung seit Jahrzehnten“ bezeichnet, hat das für die Erstellung der offiziellen Szenarien verantwortliche internationale Komitee das in die IPCC-Klimabewertungen eingehende RCP 8.5 – und dessen Nachfolger SSP5-8.5 – offiziell aus dem neuen Rahmenwerk gestrichen und als unplausibel eingestuft.
Lassen Sie das einen Moment auf sich wirken. Unwahrscheinlich. Das ist ein Euphemismus für „unmöglich“. Das ist das Wort, das die Wissenschaftler selbst nun verwenden, um das Szenario zu beschreiben, das zwei ganze IPCC-Bewertungszyklen beherrschte, Zehntausende von Forschungsarbeiten hervorbrachte und das Ausgangsmaterial für schätzungsweise Hunderttausende Medienberichte lieferte, die der Öffentlichkeit – und ihren Kindern – erzählten, dass die Welt, wie wir sie kennen, ihrem Ende entgegengehe.
Es ist ein guter Tag für die Wissenschaft. Es ist eine schreckliche Anklage gegen das, was im Namen der Wissenschaft getan worden ist.
Was war RCP 8.5 überhaupt?
RCP steht für „Representative Concentration Pathway“ (repräsentativer Konzentrationspfad). Es handelte sich um einen aus einer Reihe von Szenarien – entwickelt, um Klimamodellierern eine Bandbreite möglicher Zukunftsszenarien an die Hand zu geben – von einer aggressiven Dekarbonisierung am unteren Ende bis hin zu einem Worst-Case-Szenario am oberen Ende, bei dem „alles verbrannt“ wird. Dieses obere Ende war RCP 8.5 – ein Szenario, das bis 2100 atmosphärische CO₂-Konzentrationen über 1.000 ppm vorsah, was etwa dem Zweieinhalbfachen des heutigen Niveaus entspricht. Einen hilfreichen technischen Überblick darüber, wie das Szenario konstruiert worden war, findet man bei Carbon Brief, wo man diese Prognose übrigens voll und ganz geschluckt hatte.
Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, ging das RCP 8.5-Szenario von einer Welt aus, in welcher der Kohleverbrauch für den Rest des Jahrhunderts massiv und kontinuierlich steigen würde, wobei die Kohleverwendung schließlich die geschätzten förderbaren Reserven des Planeten übersteigen würde. Es ging von einem Bevölkerungswachstum aus, das weit über jeder glaubwürdigen demografischen Prognose lag, von minimalem technologischen Fortschritt und im Grunde genommen von keinerlei Energiewende. Es beschrieb eine Welt, die schon bei ihrer Entstehung eher im Bereich der dystopischen Fiktion als in dem einer seriösen Energieanalyse angesiedelt war.
Forscher wussten dies schon früh. Bereits 2017 wurden in seriösen wissenschaftlichen Arbeiten die Grundlagen dieses Szenarios in Frage gestellt. Im Jahr 2020 veröffentlichten die Klimaforscher Zeke Hausfather und Glen Peters einen viel beachteten Kommentar, in dem sie warnten, dass RCP 8.5 als Business-as-usual-Szenario „irreführend“ sei und dass es „mit jedem Jahr immer unwahrscheinlicher werde“. Dieser Artikel wurde über 1.300 Mal zitiert. Doch die Maschinerie lief trotzdem weiter.
Die Größenordnung des Schadens nach Zahlen
Das ist es, was diesen Moment so außergewöhnlich – und so vernichtend – macht. Laut Daten, die Roger Pielke Jr. mithilfe von Google Scholar zusammengestellt hatte, wurden allein zwischen 2018 und 2021 etwa 17.000 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die sich auf RCP 8.5 stützten. In den folgenden drei Jahren kamen weitere 16.900 hinzu – was bedeutet, dass die Verwendung des Szenarios kaum nachließ, obwohl seine Mängel in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weithin bekannt waren.
Diese wissenschaftlichen Arbeiten blieben nicht auf die Fachzeitschriften beschränkt. Der „Wissenschaftsjournalismus“ trug zu ihrer Verbreitung bei. Jede alarmierende Studie führte zu Nachrichtenartikeln, Fernsehbeiträgen, Radioberichten, Beiträgen in den sozialen Medien und Unterrichtsmaterialien. Vorsichtigen Schätzungen zufolge beläuft sich die Gesamtzahl der Medienartikel weltweit, die sich auf die RCP-8.5-Prognosen beziehen – sei es direkt oder über die Studien, die diese herangezogen hatten –, auf mehrere Hunderttausend, möglicherweise sogar auf fast eine Million Beiträge über die zwanzigjährige Laufzeit des Szenarios. Jeder einzelne von ihnen vermittelte eine Variante der gleichen Botschaft: Das ist der Weg, auf den wir zusteuern.
Pielke Jr. brachte es auf den Punkt: „Zehntausende von Forschungsarbeiten wurden – und werden weiterhin – unter Verwendung dieser Szenarien veröffentlicht, eine ähnliche Anzahl von Schlagzeilen in den Medien hat deren Ergebnisse verstärkt, und Regierungen sowie internationale Organisationen haben diese unplausiblen Szenarien in ihre Politik und ihre Vorschriften einfließen lassen. Wir wissen heute, dass all dies auf Sand gebaut ist.“
Ein Fundament aus Sand. Das sagt kein Skeptiker. Das sagt einer der weltweit meistzitierten Klimaforscher – in einem Beitrag für das American Enterprise Institute –, der beschreibt, was unter den Augen der wissenschaftlichen Gemeinschaft geschehen ist.
Die politischen Konsequenzen dieses Sandbaus können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. RCP 8.5 lieferte die wissenschaftliche Rechtfertigung für politische Maßnahmen, die bei ehrlicher Betrachtung auf eine staatliche Übernahme der Energiewirtschaft hinauslaufen – jene Art von Top-down-Kontrolle über Produktion, Verbrauch und individuelle Entscheidungen, die frühere Generationen als Sozialismus unter anderem Namen erkannt hätten. Vorgeschriebene Fahrzeugstilllegungen, erzwungene Stilllegungen von Kraftwerken, Verbote von Gasgeräten, „Transitions“-Ausgabenprogramme in Billionenhöhe, die deutsche „Energiewende“ [hinzugefügt vom Übersetzer] – all das wurde letztlich durch Wirkungsstudien gerechtfertigt, die ein Szenario durchspielten, das die wissenschaftliche Gemeinschaft inzwischen für unmöglich erklärt hat.
Eine Generation, der die Hoffnung geraubt worden ist
Die Zahlen zu Forschungsarbeiten und Medienartikeln sind beachtlich. Doch der Schaden, den ich am beunruhigendsten finde – der Schaden, der weder in einem politischen Dokument noch in einer zurückgezogenen Studie zum Ausdruck kommt –, ist das, was dieses Szenario den Kindern angetan hat.
In den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren wurden Millionen von Schulkindern weltweit in Klassenzimmern unterrichtet, in denen RCP 8.5 nicht als Worst-Case-Szenario oder Modellierungsübung dargestellt wurde. Es wurde als die Zukunft präsentiert. Lehrer zeigten die Prognosen. Lehrbücher zitierten die Ergebnisse. Dokumentarfilme dramatisierten die Folgen. Und die Kinder, die zuhörten, nahmen eine Botschaft auf, die keinem Kind als feststehende Tatsache vermittelt werden sollte: Die Welt geht unter, und vielleicht kann niemand etwas dagegen tun.
[Hervorhebung im Original]
Die psychologischen Belege für die daraus resultierenden Schäden sind mittlerweile umfangreich. Eine wegweisende weltweite Umfrage, die 2021 in der Fachzeitschrift „Lancet Planetary Health“ veröffentlicht worden war und an der 10.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren aus zehn Ländern teilgenommen hatten ergab, dass 59 % sehr oder extrem besorgt über den Klimawandel waren und mehr als 45 % angaben, dass ihre Gefühle bezüglich des Klimawandels ihr tägliches Leben und ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinträchtigten. Drei Viertel gaben an, dass sie die Zukunft als beängstigend empfinden. Mehr als die Hälfte berichtete, regelmäßig traurig, ängstlich, wütend, machtlos, hilflos oder schuldig in Bezug auf den Klimawandel zu sein.
Eine separate australische Umfrage unter Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren ergab, dass 44 % sich Sorgen über die zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels machten und dass jedes vierte Kind befürchtete, die Welt würde untergehen, bevor es älter wird. Jedes vierte Kind. Das sind Grundschulkinder, die eine existenzielle Angst in ihren Rucksäcken mit sich tragen.
Eine Studie in East London ergab, dass etwa die Hälfte der Kinder im Grundschulalter sich Sorgen um die globale Erwärmung machte. Ein Bericht von CBS News aus dem Jahr 2024 zitierte einen Psychologieprofessor der Suffolk University, der beschrieb, wie Kinder, die mit Klimangst zu kämpfen haben, oft das Gefühl haben, keine Zukunft zu haben oder dass die Menschheit einfach dem Untergang geweiht sei. Junge Menschen sagen Forschern zunehmend, dass sie glauben, ihr Leben werde schlechter sein als das ihrer Eltern; nicht wegen der wirtschaftlichen Bedingungen, sondern wegen des Planeten, den sie ihrer Meinung nach geerbt haben.
Das ist Ökoangst. Sie ist real, sie ist messbar, und sie hat sich bei unseren Kindern seit Jahren still und leise aufgebaut, während die Erwachsenen über Klimapolitik stritten. Und ein sehr großer Teil davon wurde nicht durch die beobachteten Klimadaten ausgelöst, sondern durch Prognosen, die auf einem Szenario basierten, das die wissenschaftliche Fachwelt inzwischen offiziell für unplausibel erklärt hat.
Das sollte man sich vor Augen führen. Kinder wurden durch Prognosen, von denen die Wissenschaftler, die das Rahmenwerk entwickelt hatten, heute sagen, dass sie eine unmögliche Zukunft beschrieben, wirklich und messbar verängstigt und psychisch geschädigt. Der Lehrplan unterschied nicht zwischen einer Worst-Case-Modellierung und einer Vorhersage. Die Medien taten dies ebenfalls nicht. Und so wuchs eine Generation junger Menschen in dem Glauben auf, man habe ihnen eine sterbende Welt hinterlassen.
Die breitere Öffentlichkeit: Ein ständiger Strom von „Klimaporno“
Der Schaden für Kinder ist akut, doch der Schaden für die breite Öffentlichkeit war umfassender und subtiler. Pielke Jr. prägte den Begriff „Klimaporno“, um jene Art alarmierender Inhalte zu beschreiben, die das RCP 8.5-Szenario zuverlässig hervorbrachte – Schlagzeilen über Regionen, die unbewohnbar werden, Millionen von Arten, die aussterben, zusammenbrechende Agrarsysteme, Städte, die vom Meer verschlungen werden. Diese Geschichten waren keine Erfindungen. Sie basierten auf tatsächlich veröffentlichten Forschungsergebnissen. Es handelte sich jedoch um Forschungsarbeiten, bei denen ein extremes, unwahrscheinliches Szenario in ein Modell eingegeben und das Ergebnis so dargestellt wurde, als beschreibe es etwas Wahrscheinliches.
Das Ergebnis war, dass sich das Bild systematisch verzerrte, das sich die Öffentlichkeit von der Zukunft machte. Eine Umfrage nach der anderen zeigte, dass die Bürger das Tempo und das Ausmaß der prognostizierten Klimaauswirkungen durchweg überschätzten. Man hatte ihnen wiederholt und mit Nachdruck vermittelt, dass das Worst-Case-Szenario dem zu erwartenden Verlauf entspräche. Viele passten ihre Lebenserwartungen entsprechend an – Entscheidungen darüber, wo sie leben, ob sie Kinder bekommen, wie sie investieren und was sie ihren eigenen Kindern beibringen – all dies wurde zum Teil von Prognosen geprägt, die auf tönernen Füßen standen.
Unterdessen haben sich, wie Pielke Jr. ebenfalls dokumentiert hat, die tatsächlichen Trends bei wetterbedingten wirtschaftlichen Verlusten – bereinigt um Wohlstandswachstum und Risikoexposition – nicht so spiralförmig nach oben entwickelt, wie es die auf RCP 8.5 basierenden Prognosen nahelegten. Menschen, die davon erfuhren, waren oft schockiert, denn die Erzählung, die ihnen zwanzig Jahre lang eingetrichtert worden war, wies genau in die entgegengesetzte Richtung.
Würdige, wo Würdigung angebracht ist – und stelle dann die kritischen Fragen
Wissenschaftler, die sich gegen das RCP 8.5-Szenario gewehrt haben, verdienen echte Anerkennung. Hausfather, Peters, Pielke Jr., Justin Ritchie und andere haben das vorherrschende Szenario auf eigene berufliche Gefahr hin in Frage gestellt. Das Worst-Case-Szenario anzuzweifeln, war in Klimawissenschaftskreisen keine beliebte Haltung, und einige dieser Forscher sahen sich erheblichen Widerständen ausgesetzt, weil sie aussprachen, was gesagt werden musste. Sie hatten Recht, und sie haben durchgehalten.
Die Wissenschaft korrigiert sich selbst. In diesem Fall ist die Korrektur nach neun Jahren institutionellen Widerstands eingetreten. Das Coupled Model Intercomparison Project (CMIP), das im Rahmen des Weltklimaforschungsprogramms arbeitet, hat eine neue Generation von Szenarien für den IPCC-Bericht AR7 veröffentlicht. RCP 8.5 und SSP5-8.5 sind verschwunden. Das neue High-End-Szenario liegt bis 2100 um etwa 0,9 °C unter dem seines Vorgängers. Das neue mittlere Szenario, das den tatsächlichen Verlauf der Welt unter den derzeitigen politischen Rahmenbedingungen am ehesten repräsentiert, deckt sich mit der Basisprognose der Internationalen Energieagentur und impliziert eine Erwärmung von etwa 2,5 °C bis zum Ende des Jahrhunderts – eine bedeutende Zahl, die ernsthafte Beachtung verdient, aber meilenweit entfernt ist von den mehr als fünf Grad, die in den letzten zwei Jahrzehnten für die meisten apokalyptischen Schlagzeilen gesorgt haben.
Doch eine Selbstkorrektur, die so langsam, so zögerlich und mit so weitreichenden Folgen verläuft, erfordert mehr als nur eine stille Aktualisierung eines Szenario-Rahmens. Sie erfordert eine Abrechnung.
Die Institutionen, die RCP 8.5 in den Mittelpunkt zweier IPCC-Bewertungszyklen gerückt haben, müssen ernsthaft untersuchen, wie es dazu kam und warum es so lange bestehen blieb, obwohl seine Mängel dokumentiert worden waren. Die Fachzeitschriften, die Tausende Studien veröffentlichten, die dieses Szenario verwendeten, ohne zu verlangen, dass offengelegt wurde, dass sie ein unwahrscheinliches Extrem modellierten, müssen ihre Standards überprüfen. Die Medien, die diese Studien in reißerische Schlagzeilen verwandelten, ohne die Grundlage des Szenarios zu erklären, müssen sich mit ihrer Rolle auseinandersetzen. Und die Pädagogen, die aus RCP 8.5 abgeleitete Prognosen in die Lehrpläne aufnahmen, als handele es sich um Vorhersagen und nicht um Worst-Case-Modellierungen, sind den Kindern in diesen Klassenzimmern etwas schuldig – zumindest eine Korrektur.
Was als Nächstes kommt
Das bedeutet keineswegs, dass die Klimadebatte beendet ist oder dass die Erderwärmung kein berechtigtes Thema für Besorgnis und politische Aufmerksamkeit ist. Das neue mittlere CMIP7-Szenario prognostiziert nach wie vor eine deutliche Erwärmung bei einem „Business-as-usual“-Szenario. Das rechtfertigt ernsthafte wissenschaftliche Arbeit und eine ehrliche öffentliche Diskussion.
Was vorbei ist – oder zumindest sein sollte –, ist die Praxis, Forschungsergebnisse und Schlagzeilen auf der Grundlage des extremsten und am wenigsten plausiblen verfügbaren Szenarios zu generieren und diese der Öffentlichkeit sowie Schulkindern als die zu erwartende Zukunft zu präsentieren. Diese Praxis war schon zu Beginn irreführend. Spätestens seit 2017 war bekannt, dass sie irreführend ist. Sie wurde danach noch jahrelang fortgesetzt. Und nun hat genau das Gremium, das für die Erstellung dieser Szenarien verantwortlich ist, offiziell bestätigt, was Kritiker, darunter auch ich, schon die ganze Zeit gesagt haben.
RCP 8.5 hat nun offiziell die Todesurkunde erhalten. Die Generation der Kinder, die in seinem Schatten aufgewachsen ist, der gesagt wurde, die Welt würde untergehen, bevor sie dreißig werden, und die diese Last jeden Tag mit sich trägt – sie verdient es, die Wahrheit zu erfahren. Das Szenario, das sie heimgesucht hat, war immer nur eine Worst-Case-Fiktion. Die Zukunft, die ihnen beschert wurde, ist nicht so düster, wie man sie glauben gemacht hat.
Diese Botschaft ist längst überfällig. Lasst uns dafür sorgen, dass sie sie erreicht.
This article was published first on wattsupwiththat.com on 9 May 2026
Anthony Watts
Anthony Watts ist Senior Fellow für Umwelt und Klima am Heartland Institute. Watts ist seit 1978 als Fernseh-Wettermoderator sowohl vor als auch hinter der Kamera tätig und liefert derzeit täglich Wettervorhersagen im Radio. Er hat Wettergrafik-Präsentationssysteme für das Fernsehen sowie spezielle Wettermessgeräte entwickelt und ist Mitautor von begutachteten Fachartikeln zu Klimathemen. Er betreibt die weltweit meistbesuchte Website zum Thema Klima, die preisgekrönte Website wattsupwiththat.com.
Link: https://clintel.org/a-generation-of-kids-thinks-they-have-no-future-science-just-admitted-why/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung des Übersetzers: Ich wage mal die Prognose, dass unsere werten MSM bi9is auf Weiteres nichts dergleichen bringen werden – und dass auch die Forentrolle hier alles in Abrede stellen.















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[youtube.com/watch?v=m1DpMLSklZc]
Kritisches Denken hinterfragt jede Nachricht und jede Werbung.
Bei Nachrichten kann man auch Russische, Chinesische oder Indische suchen.
Mit der Übersetzungsfunktion von Firefox kann man die meissten Sprachen grob übersetzen.
Mfg
„Zehntausende von Forschungsarbeiten wurden – und werden weiterhin – unter Verwendung dieser Szenarien veröffentlicht“
Und genau wegen solcher Pappnasen hat Spengler vollkommen zurecht die Naturwissenschaften den Geisteswissenschaften zugerechnet, der Theologie nahestehend. Denn würden die Naturwissenschaften dem Absolutheitsanspruch entsprechen, den sie begehren, dann dürfte so etwas niemals passieren. Darf man also einem Ingenieur noch vertrauen? Gewiss, wenn man all seine Behauptungen und Berechnungen detailliert überprüft. Und genau das tun intelligente Großkunden.
In Deutschland arbeiten rund 60.000 Akademiker in NGOs, Thinktanks und „Instituten“ quasi als Lobbyisten für das Klimarettungsnarrativ, für die Historische Mission der Klimarettung durch Einsparung von anthropogen CO2-Ausstoss in möglichst kürzester Zeit (deshalb RPC8.5) – diese nie dagewesene Größe eines Lobbyistenverbandes arbeitet stringent an der Deindustrialisierung von Deutschland. Bezahlt aus dem Ausland und der deutschen Regierung, welche die Blockparteien repräsentiert, die ihrerseits dem Peter-Prinzip unterworfen sind – Am Ende zur maßvollen Freude der USA sowie zur listigen Freude von China, Russland und Indien et al..
Dante Alighieri würde sagen: Deutschland schon weit unterhalb des Kreises des Irrsinns, schon im 9. Kreis, oder?
Hans von Storch hat das auf Cicero bestätigt. Man hat einen Emissionspfad festgelegt, um ein bestimmtes Forcing zu Erreichen und anschließend ein Narrativ dazugeschrieben.
Das war also von Anfang an ein Märchen.
Herr Heß,
Hans von Storch hat 2012 oder 2013 festgestellt, dass der Klimawandel seit 15 Jahren „eingeschlafen“ ist. Schon ein Jahr später war die Erdtemperatur um 0,6 K gestiegen. Um wieder nahezu danach die „neuen“ Temperaturwerte auf gleichem Niveau zu halten.
Aus meiner Sicht sieht das wie eine Schummelei aus.
Ich habe Ihre letzte Antwort zum Thema Konvektion und Verdunstung anscheinend nicht vollständig gelesen.
Mit Ihrer Meinung, dass beide Terme im Jahresmittel wahrscheinlich Null ergeben, bin ich zufrieden.
Anmerkung: Seit 1900 haben sich die Klimadaten um etwa 2% geändert. Das ist doch nichts.
Ihre Formulierung ist missverständlich, weil sie so klingt, als würden Gegenstrahlung, Konvektion und Verdunstung im Jahresmittel verschwinden. Im stationären Mittel werden jedoch nicht die Flüsse selbst Null, sondern nur die mittleren Änderungen der Energiespeicher. Gegenstrahlung, Konvektion und Verdunstung bleiben kontinuierlich vorhandene und teils große Energieflüsse und dürfen deshalb in einer Energiebilanz nicht einfach weggelassen werden. Stationär bedeutet thermodynamisch lediglich, dass sich Zu- und Abflüsse langfristig im Mittel ausgleichen und dadurch keine unbegrenzte Akkumulation von Energie erfolgt.
Herr Heß,
Gegenstrahlung habe ich nicht ausgeschlossen.
Konvektion heißt sicher nicht, es wird wärmer:
Warme Luft aus dem Süden erwärmt den Norden(uns) und kühlt den Süden.
Kalte Luft aus dem Norden kühlt uns und erwärmt sich selbst.
Die gesamte Atmosphäre selbst wird weder warm noch kalt.
Nur fehlen bei Ihnen in der Energiebilanz entscheidende Beiträge die sie fälschlicherweise weglassen.
Herr Heß,
ich betrachte nur das Jahresmittel.
Darf ich dann die „entscheidenden“ (welche ?) Beiträge weglassen?
Das es eine Mär ist wissen die Apologeten ganz sicher selbst. Denn befasst man sich mit den Paläo-Daten ein wenig intensiver, dann stellt man unschwer fest, ja CO2 hat was mit den Temperaturen zu tun, aber erdgeschichtlich ist nachwiesbar das zu keiner Zeit ein hoher CO2-Gehalt, 500 bis 1000, 1500 ppm und darüber katastrophale Auswirkungen hervorbrachte, sondern immer nur der CO2-Mangel, 150 – 200 ppm, die Erde an den Rand von Katastrophen schob. Bei höheren Werten explodierte die Flora und teilweise folgte dem auch die Fauna, beispielsweise der Riesenwuchs im Dinozeitalter soll ursächlich mit der extremen Photosyntheseleistung der üppigen Vegetation, O2-Gehalt bis 35%, im Zusammenhang stehen. Wohingegen das Azolla-Ereignis die Erde aus einer üppigen Warmzeit auf unser Niveau und den Beginn des Eiszeitalters neuerer Prägung brachte. Ebenso hatten die Zeiten der Inkohlung von Stein- wie auch Braunkohle mit dem enormen Einbau von Kohlenstoff in mineralische Senken mehrfach Vereisungen zur Folge. Unser Problem scheint also nicht zuviel CO2 zu sein, sondern das wir am unteren Limit vegetieren und uffbasse sollten das es nicht noch weiter sinkt.
Ebenso ist die sehr aktive Phase der tektonischen Neuordnung der Landmassen, einhergehend mit Gebirgsaufschiebungen und nachfolgender Silikatverwitterung nebst CO2-Entzuges als Ursache von Eiszeiten, u.a. auch der Phase vom Schneeball Erde zuzurechnen. Egal wo man schaut, die Probleme gabs immer nur wenn es zu wenig CO2 gab, aber nie bei höheren Gehalten in der Atmosphäre. Da muss man schlicht und ergreifend die Frage aufwerfen, warum glauben die Gläubigen das dies diesmal anders sein soll?
Das ist aber denke ich nicht der Punkt. Das RCP8.5 beschreibt gibt ja keine Temperaturen vor. Das RCP8.5 gibt Konzentrationsentwicklungen und „Radiative Forcings“ vor. Danach setzen sich alle möglichen Wissenschaftler zusammen und spinnen zusammen, welche Entwicklungen zu diesen Konzentrationen führen könnten. Anschließend bauen sie diese Konzentrationspfade in Klimamodelle ein.
insgesamt wird so getan als seien diese Szenarien irgendwie realistisch. Dabei kennt niemand die Auftrittswahrscheinlichkrit dieser Konzentrationspfade oder bestimmt die.
sie werden aber benutzt um Temperaturen zu berechnen die wiederum in Folgenodellen eingesetzt werden, um volkswirtschaftliche Schäden zu berechnen, um dann wiederum Politikvorschläge zu machen. Das Alles hat mit Naturwissenschaft oder Wissenschaft nichts zu tun. Sondern ist eine Erzählung.
Das mag schon sein, nur wenn die Vergangenheit eine andere Geschichte erzählt als die Glaubenskirche, erübrigen sich Diskussionen überKonzentrationspfade weitestgehend weil sie die Mär nicht stützen. Bleibt dann allenfalls eine Spielwiese für Statistiker übrig.
Das sehe ich anders, denn wir haben es ja mit einem gesellschaftlichen Mechanismus zu tun der hypothetische Szenarien die nicht auf Fakten, sondern Erzählungen beruhen als bare Münze nimmt und daraus Politik ableitet und das auch noch mit der Falschdarstellung das sei Wissenschaft rechtfertigt und in die Schulen bringt.
Dieser Mechanismus widerspricht der Aufklärung. Was wir wieder mehr brauchen sind transparente Fakten zu Kosten und Risiken statt Erzählungen die ja im Grunde als Märchen für Erwachsene dienen, um die zu erziehen.
Nimmt man die Fakten in der Realität ist das Risiko durch die Klimaerwärmung gering. Getreideausbeuten steigen, Armut sinkt, Wohlstand und Lebenserwartung der Weltbevölkerung sowie deren Gesundheit steigen, aufgrund der fossilen Energien.
Und wo sehen Sie da irgend etwas „anders“? Im Grunde genommen haben Sie nur ausführlich beschrieben was ich vorneweg in wenigen Worten verfasst habe:
Herr Heß,
die meisten Menschen leben auf der Erdmitte.
Anscheinend fühlen Sie sich wohl, wohl auch weil Tag und Nacht gleich lang sind. Gibt es Meldungen aus der Erdmitte, dass es Ihnen zu warm ist?
Ich weiß noch, dass ich zwischen 1995 bis 2013 keinen Schnee schippen musste. In allen späteren Jahren hieß es wieder Schnee schippen, wenn auch gering.
Im letzten Winter wurde gerodelt (2 Tage).
Persönlich habe ich seit 2013 keine „Erhitzung“ gefühlt (im Ruhrgebiet).
Sie haben die Verrücktheit der Klimaforschung richtig beschrieben.
Wegen der geringen 2% Klimaänderung kann man doch nicht glauben, irgend etwas für die Zukunft zu finden.
Das Dümmste ist im Augenblick die Aufrüstung. Warum kann man nicht vernünftige Verträge mit allen Völkern der Erde schließen?
Genau das ist mein Punkt. In der Lebensrealität der meisten Menschen auf diesem Planeten ist der Klimawandel kein Problem. Das kann man mit Fakten auf Our World in Data oder der FAO gut zeigen. Prof. Ganteför hat in seinem letzten Video gezeigt, wie das RCP8.5 Szenario in den deutschen Schulen benutzt wurde, um Angst zu schüren und vorzubereiten die Gesellschaft zu transformieren, weil deutsche Klimaforscher aus dem WBGU sich dem Ziel verschrieben haben die Welt zu retten. Das scheint in Deutschland irgendwie Mode zu sein in manchen Kreisen.
Deshalb ist es wichtig klarzumachen, dass der Weltuntergang nur in Modellen und in den Köpfen mancher Forscher und Lobbyisten existiert, die meistens damit ihr Brot verdienen, und nicht in der Realität.
Herr Steinmetz,
mir ist noch kein Argument eingefallen, warum CO2 uns schaden soll. CO2 hat uns gezeigt, Unkraut vergeht nicht.
Wo habe ich behauptet das CO2 uns schadet? Wäre auch Unsinn, weil ich darselbst zu nahe 100% meines Körpergewichtes auf Basis von CO2 nur existiere.
Ich bin ganz neu hier. Ich suche eigentlich nur eine Einordung, zu einer Diskussion, die ich gestern zum Thema Klimawandel geführt habe. Ich habe das Buch von Eike Roth „ABGESAGT Klimanotstand“ gelesen. Die Erklärungen zum CO2 Beitrag der Menschen und Aufnahme von Ozeanen und Landmassen fand ich sehr plausibel. Ich bin kein Experte auf diesem Bereich. Nun gab es aber in der Diskussion den Hinweis, dass dabei nicht berücksichtig wird, dass eben vom Menschen einbrachte C12 Isotope nachweislich länger in der Atmosphäre verbleiben. Ist es wirklich nachgewiesen, dass der Zuwachs des CO2 in der Atmosphäre durch Menschen verursacht wird ?
Sehr geehrter Herr Lübbers,
Leider bin ich erst heute über Ihren Beitrag gestolpert…
Ohne jeden Zweifel hat sich das Leben vor 3,6 Mrd Jahren in sauerstofffreien Atmosphäre entwickelt. Ansonsten wären die Kohlehydrate einfach verbrannt. Der freie Sauerstoff ist Produkt der Photosynthese, also das Verwandeln von CO2 in Kohlehydrate und O2. Dabei ist der Sauerstoff von Null auf 20% gestiegen. Unstrittig. Dabei ist allerdings zwangsläufig CO2 von der gleichen Größenordnung (geschätzt 15-17%) bis knapp über Null (0,04%=400ppm) gesunken. Dabei schwankte das Klima fröhlich kalt zu warm um umgedreht.
Die Aufnahme von CO2 gemäß Herrn Roth ist natürlich plausibel. Aber die Erdgeschichte hat nunmal eindeutig gezeigt, CO2 und Temperaturverläufe, kein Zusammenhang. Ähnlichkeiten in homöopathischen Dosen im Wimpernschlag der Erdgeschichte, ja und? Ist das ein Beweis oder unwichtig, aus welchen Grund auch immer parallel!
Oder ganz einfach: wenn 10% CO2 vor Milliarden Jahren die Erde nicht verbrannt haben, sondern vorübergehend auch mal vereist haben, wieso sollen es nun 0,05% tun?
Die Isotopen kann man dabei wohl nur belächeln…
Der Schaden an den Kindern durch die ständige erfundene Angstmache ist enorm. Das ist richtig.
Aber nur ein Teil des Gesamtschadens der Voodoo-Wissenschaft CO2-Treibhausüberhitzung. Dieser Klimakirche ist es gelungen, Klimaschutz und Umweltschutz als Wortgleich zu verwenden. Meine große Befürchtung ist, dass mit den nun endlich nachlassenden völlig sinnlosen Klimaschutzmaßnahmen auch der notwendige Natur- und Umweltschutz unter die Räder kommt.
Unsere Industrie braucht wieder Wachstum, aber im Einklang mit der Natur und Umwelt und nicht gegen diese wie nach dem Kriege. Also kein Wachstum um jeden Preis. Sauberes Wasser, saubere Luft und vorhandene Naturlandschaften sind ein wertvolles Gut unseres Landes. Das muss bleiben. Ich war mein Leben lang aktiver Natur- und Umweltschützer, das war meine Freizeitbeschäftigung. Klimaschutz ist das Gegenteil, Klimaschutz schadet dem Natur- und Landschaftsschutz.
Das ist mit ein Grund, weshalb ich mich hier kostenlos bei EIKE engagiere. Deutschland braucht keinen uns alle schädigenden Klimaschutz, weil das Klima überhaupt nicht Gefahr ist. Wir müssen diesen Klimasumpf austrocknen.
Meine vollste Zustimmung. Besser läßt es sich nicht ausdrücken.
Extra für Kinder gemacht!
Polar Bears Speak Out on Climate Change
2023_04_11
https://www.youtube.com/watch?v=hVjh42gBvqQ
Der Clip müsste übersetzt werden
Langsam aber sicher bricht das narrenhaus zusammen.
Wenn die realität regelmäßig die horrorszenarien ad absurdum führt, fällt irgendwann dem indoktriniertesten auf, daß da was nicht stimmen kann.
CO² trägt maximal zu mehr pflanzenwachstum bei, zu sonst aber auch rein gar nichts.
Das Narrenhaus bricht zusammen. Noch nicht ganz. Ein Palast der Gespenster quer über Deutschland verteilt bleibt übrig, deren schießende Infanterie ist auch noch bei EIKE in den Kommentaren unterwegs. Zugegeben, wohl das letzte Aufgebot, quasi der Volkssturm der letzten Gläubigen, die ihre Pfründe aus den Klimarettungsmaßmahmen verteidigen.
Er war es, der den ganzen Hokuspokus des IPCC, dieser zentralen Einrichtung der UNO, als das bezeichnete, was er ist: der größte Betrug an der Menschheit seit Menschengedenken. Er konnte es ungestraft tun, weil er von der Mehrheit der Amerikaner zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden war. Donald Trump wurde zum Alptraum einer ganzen mafiösen Finanzorganisation weltweit, die komplett darauf gepolt war, den Bürgern in den jeweiligen Ländern ihre Gelder mit wildesten Argumenten und Vorschriften aus der Tasche zu ziehen. Mit dem CO2-Wahn wurde ein Geschäftsmodell etabliert, das in der historischen Finanzkriminalität ohne Beispiel ist. Donald Trump benannte, was ich hier immer als Ablasshandel der Klimakirche benenne, mit dem Begriff Betrug. Das große Problem: Demokratische Rechtstaaten, wie beispielsweise Deutschland oder auch ein überstaatliches Konstrukt wie die EU, machen keinen Betrug. Denn die gewählten Volksvertreter haben dem Ablasshandel mit parlamentarischen Mehrheiten zugestimmt. Das ist dann kein Betrug im juristischen Sinne. Und weil kein Betrug vorliegt, selbst wenn „dieser gewählter Präsident“ es weiterhin so benennt, kann man den Ablasshandel ungestraft fortsetzen, zumindest solange parlamentarische Mehrheiten dem zustimmen. Wir sind mitten in Deutschland, in der EU, wo alles unternommen wird, um den lukrativen Ablasshandel um das CO2-Molekül fortzuführen, bis die „Klimaneutralität“ oder zumindest der „Herzstillstand“ der Wirtschaft eintritt. Das Gehampel um das „Heizungsgesetz“ – egal wie es nun umdeklariert wird – ist quasi symptomatisch für das, was Trump Betrug nennt. Die Bürger hier müssen Milliarden über Milliarden Euro investieren, damit irgendeine „gefühlte Erwärmung“ in einer Nullkommanullnull x Grad C-Dimension wenigstens modelliert nicht eintritt. Diese Temperatur hat nicht einmal das geringste zu tun mit der für den Menschen (medizinischen) „optimalen“ Temperatur von 23,2° C. Ganze Heerscharen von Pädagogen und Journalisten arbeiten in staatlichen Einrichtungen und MSM daran, den Menschen wildeste Stories vom Untergang der Welt oder zumindest „doppelt so schlimme Entwicklungen“ bei irgendwas als anderswo zu verbreiten, weil das CO2 Molekül IR-Gegenstrahlung macht. Mit dem DSA-Gesetz werden sogar führende Juristen eingespannt, die Basis der Klimareligion politisch abzusichern. Was in Amerika jetzt nicht mehr klappt, gelingt weiterhin hier, manchmal denke ich, sogar doppelt so schlimm mit einer rotgrünen Regierung mit ihrem schwarzen Kanzler und ohne Minister der Grünen, als in der Vorgängerregierung. Der politische Verstand ist hier noch komplett RCP8.5 vernebelt und Klimaonkels und -tanten im PIK verbreiten weiterhin ihre Untergangsmodelle und -szenarien ungestraft und gut bezahlt. Das macht nicht nur den Kindern in Grundschulen, sondern auch Erwachsenen mit aktiven Hirnsynapsen richtig Angst.
RCP8.5 basiert auf der Annahme, dass alle vorhandenen Fossilen Rohstoffe verbrannt werden.
Ein realistischere Annahme ist, dass alle erreichbaren Fossilen Rohstoffe verbrannt werden.
Der kleine Unterschied zwischen „Vorhanden“ und „Erreichbar“ liegt darin, dass Energierohstoffe energetischen Aufwand zur Förderung brauchen, und man die Rohstoffe nicht fördert, wenn die Förderung mehr Energie kostet als die Rohstoffe beinhalten.
Die erreichbaren wird die Menschheit allerdings vollständig verbrennen. (Maximum Power Principle). Das bedeutet, wir müssen uns auf RCP 4.5 bzw. RCP 6.0 einstellen.
Klingt harmloser, ist es aber nicht. Es bedeutet immer noch ca. 5 Grad Erwärmung in Deutschland, bedeutet die Flutung der küstennahen Bereiche und anderes.
Und bedeutet, dass bald keine Fossilen Rohstoffe mehr erreichbar sind. Für Europa liegt „bald“ ca. bei 2022, in China und USA bei 2030-2035.
Das Szenario RCP8.5 (oft als „Business-as-usual“-Szenario bezeichnet) wurde 2011 für den fünften Sachstandsbericht des IPCC entwickelt. Es basiert auf Annahmen, die heute als extrem unwahrscheinlich gelten, unter anderem:
Das liest sich doch etwas anders.
Sie deuten das MPP falsch aus, bringen sie doch mal Atomenergie ins Spiel, oder?
Vielleicht sind +2°C höhere Temperaturen in Deutschland realistischer und vor allem angenehm.
Deutsche Kohlevorräte reichen nach derzeitigen Erkenntnisstand noch ca. 200 – 250 Jahre, oder?
WIR SCHAFFEN DAS !
Nehmen wir als Beispiel die bei Team KB beliebte Station Dachwig:
Die mittlere Tagestemperatur seit 1970 ist um ca. 3,43 K gestiegen. Januar und Februar haben bei Einzelwerten schon 5 K geschafft.
Die Tag-Nacht Differenz liegt jetzt 1,5 K höher als 1970. Tagsüber wird die Erdoberfläche durch die Luft geheizt, die Nachttemperatur ist bis jetzt 1,85 Grad gestiegen. Daraus könnte man einen Gleichgewichtszustand bestimmen, der läge dann bei 1,85 plus 1,5 gleich 3,45 Grad. Es fehlen zu den 5 Grad also nur noch ca. 1,6 Grad. Dafür haben wir 74 Jahre Zeit.
WIR SCHAFFEN DAS !
Atomenergie ist tot, der EROI ist einfach zu schlecht.
Zu Kohlereserven empfehle ich den Bericht vom Energy Institut.
Und sind die armen Dachwiger schon verbrannt, oder?
Herr Cohnen,
Sie glauben doch wirklich nicht, dass in Dachwig das gesamte Jahr die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht 25 K betragen hat. Das geht nur bei ständigen wolkenfreien Himmel.
Herr Cohnen: ca. 5 Grad Erwärmung in Deutschland gibt es nicht. Das hat zwei ganz wesentliche Gründe:
Noch nicht, Herr Puschner. Im Moment liegen wir bei alter Berechnungsmethode (linarer Trend) bei ca. +1,9°C, nach zutreffenderer Berechnungsmethode (LOESS-Verfahren) bei ca. +2,5°C.
Intensivierung der Temperaturentwicklung in Deutschland als Folge des Klimawandels
Ein Werner Björn wird es nie verstehen, dass eine Globaltemperatur eine nicht existierende und verwertbar Größe ist. Das wir auch so bleiben, weil er sich nicht die geringste Mühe gibt, diesen Unsinn richtig einzuordnen!
Herr Puschner,
ich kann den Unsinn, den Sie hier zur Aussagekraft der Globaltemperatur verzapfen, sehr gut einordnen. Nichts von den 5 Punkten, die Sie oben aufgeführt haben, ist relevant.
Für Sie stimmt Ihre Aussage zu genau 100%. Lernunfähig!
Selbst das Beispiel mit dem Holzklotz verstehen Sie nicht, weil es für Sie schon zu kompliziert ist.
Es kann natürlich sein, dass in Ihrer Geisteswelt der abgetrennte Splitter eine andere Temperatur hat.
Es sind sechs Punkte, mindestens einer stimmt also? Oder verzählt?
Sorry, es muss natürlich heißen:
Wenn Sie von einem großen Holzklotz, der eine Temperatur von 20 °C hat, ein kleines Stück davon trennen, haben beide nach wie vor 20 °C aber drastisch unterschiedliche Energie.
Herr Puschner, was in Dachwig geht, geht auch woanders.
Erwärmung wird in Grad angegeben, Energie in Ws. So ist das in der Physik.
Ihre Hirn-Verknotung ist unnütz wie ein Kropf.
Komisch, meine Thermometer messen Temperaturen und geben diese als solche auch an: Und dies z. B. in °C. Die Dinger heißen ja auch Thermometer und nicht Wärmemesser. Vielleicht haben sie ja auch ein Thermometer, wo Wärmemesser drauf steht, das sollten Sie hier dann einmal anderen zeigen.
Bleiben Sie dabei, haben wir ja schon immer so gemacht. Höher ist höher und niedriger ist niedriger, ist doch egal, was auf der Skala steht.
Wenn das Thermometer steigt, wird es wärmer. Ds ist so allgemeiner Sprachgebrauch in Deutschland.
Eine Wärmemenge ist Wärmekapazität mal erwärmte Masse mal Temperaturerhöhung. Ds ist so allgemeiner Sprachgebrauch in Technik und Physik.
Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb sie die Begriffe Temperatur und Wärmemenge verwurschtln wollen.
Auch mit allgemeinem Sprachgebrauch ergibt die Mittelung von Temperaturen unterschiedlicher Körper keinen Sinn und ist physikalisch unzulässig. Ihre Betrachtung gilt maximal für eine Toast oder Ihr Wohnzimmer.
Das Klima hat nun einmal keine Globaltemperatur, auch wenn Wissenschaftler(?) damit in Potsdam Geld verdienen.
Beachten Sie einfach den feinen Unterschied zwischen Temperatur, Temperaturanstieg und Wärme, Erwärmung.
Wenn das das gleiche wäre, könnte man auf eine Bezeichnung verzichten.
Übrigens der physikalisch existierende Andromeda Nebel kennt überhaupt keine Temperaturen, sondern nur Wärme und Erwärmung.
Können Sie mir glauben, ich war dort !!!!!!
Wie kann man dann nach ihrer Erfahrung nach Temperaturen korrekt Mitteln?
Denn woher wissen sie denn, dass der Holzklotz 20 Grad hat?
wie wird das denn gemessen?
Ist das seine Mitteltemperatur oder welche Temperatur ist das?
Welche Temperatur sind denn die 20 Grad bei ihrem Holzklotz?
Sowohl die Temperatur des Klotzes als auch des Splitters kann man mit gängigen Thermometern messen. Anfänger können dazu auch einen Crash-Kurs belegen.
Trotz gleicher Temperaturen ist aber deren Wärme sehr unterschiedlich.
Die 20 °C habe ich mit einem Thermometer gemessen, können Sie aber bestimmt auch.
Und wenn Sie dann den Splitter auf 100 °C bringen, haben Sie einen schönen Temperatur-Mittelwert von 60 °C. Glauben Sie, dass sich die Gesamtwärme auch verdreifacht hat?
Wenn ja, dann bleiben Sie dabei, Ihnen ist dann einfach nicht zu helfen. Könnte auch der absolute Burner werden: Im Winter spalten Sie einen Splitter von Ihrem 20 °C Holzklotz ab, erwärmen den Splitter auf 100 °C, und schon erfährt Ihre Wohnung eine Erwärmung auf 60 °C.
Das ist doch einmal effektiver Umweltschutz. Das können Sie auch auf YouTube stellen, da erzeugen auch ein paar Windungen Kupferdraht um einen Permanentmagneten 230 V Wechselspannung. Herrlich, diese neue grüne Physik!
Herr Puschner, ich kann das leider nicht so gut messen wie sie.
Wenn ich zum Beispiel einen schiefen Holzklotz mit 1 Meter minimaler Kantenlänge nehmen würde habe ich schon ein Problem. Denn ich messe mit meinem Kontaktthermometer ja nur die Temperatur meines Thermometers am Messpunkt und muss dann auf die Temperatur des ganzen Holzklotzes schliessen.
Aber ist das dann nicht nur die Oberflächentemperatur und gar nicht repräsentativ für den Energieinhalt oder die thermodynamische Temperatur des gesamten Holzklotzes?
Ich würde ja gerne an allen Seiten messen. Aber was ist, wenn ich unterschiedliche Temperaturen messe, mitteln darf ich ja dann nicht.
Oder noch besser ich messe an möglichst vielen Stellen fitte eine Funktion durch die Messwerte und gebe den Mittelwert mit einer Spannweite an. Aber halt ich darf ja wieder nicht mitteln, wie bestimme ich also den Mittelwert.
Ich mache in Excel erstmal eine Tabelle mit all den Koordinaten auf dem Holzklotz und den Messwerten. Hoffentlich darf man das mit Temperaturen machen.
Jetzt nehme ich den Holzklotz in mein Haus. Draußen war es 18°C. Drinnen habe ich immer 20°C. Ist ja Energiewende und ich habe eine Wärmepumpe mit schlechter Dämmung des Hauses und muss ich Strom sparen, Dunlkelflaute. Nach 12 h messe ich wieder.
Oh, an vielen Messpunkten zeigt meine Exceltabelle ist die Temperatur gestiegen.
Aber ist jetzt auch der Energieinhalt des Holzklotzes gestiegen oder die thermodynamische Temperatur des Holzklotzes?
Ist der Holzklotz überhaupt wärmer geworden? Ich darf ja keinen Mittelwert bilden, wie vergleiche ich jetzt die beiden Verteilungen?
Man könnte jetzt das flächengewichtete Mittel bilden und annehmen die Wärmekapazität ist näherungsweise konstant. Aber das darf man ja wieder nicht, denn auch das wäre ja eine verbotene Mittelung.
Sie sehen mein Problem, vielleicht können sie ja helfen. Jetzt habe ich noch eine Idee.
Ich nehme ein Infrarothermometer. Aber da gehen auch die Probleme los. Ich muss den Emissionsgrad der Holzflächen kennen und das Infrarotthermometer benutzt Softwareseitig ein Modell, ist das dann überhaupt eine Messung? Schließlich habe ich das ja auf EIKE immer gelesen, dass so etwas keine Messung ist? Oder gilt das nur für Satelliten und die Klimaforschung?
Das Infrarotthermometer setzt ja auch noch voraus, dass in seinem Messfenster keine Emission der Luft stattfindet.
Eigentlich misst es ja auch eine Strahlungstemperatur über einen Sichtwinkel. Ist das nicht auch eine verbotene Mittelung? Jetzt habe ich festgestellt es benutzt einen Emissionsgrad von 0.95. Gottseidank Holz liegt da in etwa.
„Wenn ich zum Beispiel einen schiefen Holzklotz mit 1 Meter minimaler Kantenlänge nehmen würde…“
Sie sind schon ganz schön nah dran.
Nehmen Sie doch einfach den Globus zusammengesetzt aus vielen, vielen schiefen Holzklötzen war. Da können Sie alles, was Sie recht gut beschrieben haben, darauf anwenden.
Und Mittelwerte dürfen sie natürlich immer bilden, auch mit den Skalaren aus vielen Temperaturmessungen. Sie dürfen nur nicht mehr °C dahinter schreiben.
Das ist wie mit Ihrer Vermögensbestimmung bei Anlagen in Ländern mit unterschiedlicher Währung. Da können Sie auch die verschiedenen Zahlen (Skalare) vor der jeweils gültigen Währung auf dem jeweiligen Konto summieren und mitteln. Nur, was schreiben Sie dann dahinter? Vielleicht Erwärmung oder °C, oder Lira oder Euro?
Im Übrigen misst ein Thermometer nicht einmal Temperatur, sondern passt sich über den Prozess Wärme fließt von warm nach kalt mit seinem Apparatismus auf einen Energiezustand an, bei dem kein Wärmefluss mehr stattfindet.
Das hat der Mensch herausgefunden und schreibt dann an einem Strich auf dem Thermometer eine Zahl dran, die er Temperatur nennt.
Was machen nur die Außerirdischen im Andromedanebel, wo noch keiner das Thermometer erfunden hat? Die haben einen gewaltigen Vorteil: Sie mitteln keine Temperaturen, um aus dem Ergebnis CO2-Steuern abzuleiten!
Wer es hier bei uns tut, könnte auch mit einem Gebet anfangen:
„Ich glaube an den heiligen Mittelwert der Temperatur, die daraus abgeleitete Globaltemperatur und an deren Stellhebel über das CO2,
Retter des Steuervolumens hoch verschuldeter Staaten, ….., und deren ewigen Bestand, auch wenn das alles physikalischer Unsinn ist“
Sie konnten aber meine einfache Frage nicht beantworten.
Sie mögen nicht an den heiligen Mittelwert glauben.
Ich selbst glaube nicht an Ingenieure die immer nur auf vermeintliche Probleme hinweisen, aber selbst keinen konstruktiven Vorschlag zur Lösung machen.
Also wie messe ich denn die Temperatur des Holzklotzes und seine Erwärmung?
Bevor Sie die Temperatur messen, muss der Energieausgleich mit der Umgebung, woher dessen Wärmeenergie bezogen wurde, abgeschlossen ist, also kein Wärmefluss von warm nach kalt stattfindet.
Dann hat die punktuell gemessene Oberflächentemperatur den gleichen Wert, wie das nicht gemessene Innere.
Wenn sie dann Größe und Stoffeigenschaften kennen, können Sie nach Stefan-Bolzmann die im Körper enthaltene Wärmemenge (Energie) berechnen. Nur dann!
Wenn Sie nun den Körper in eine Umgebung mit höherer Temperatur bringen, verfahren Sie wie zuvor beschrieben.
Aus der dann errechneten Wärmemenge (Energie) können Sie die Differenz zur vorher berechneten Wärmemenge (Energie) errechnen. Dann und nur dann haben sie Erwärmung als Energiegröße zum Ergebnis.
Wenn Sie so mit unterschiedlichen Stoffen Verfahren, können Sie die Gesamtänderung der Wärmemenge (Energie) im Gesamtsystem ermitteln. Eine mittlere Temperatur kann man dazu nicht benutzen, da die unterschiedlichen Stoffeigenschafen zur Energiebetrachtung in der Temperatur selbst nicht enthalten sind.
Das heißt, ich messe an einem Punkt und hoffe, dass der Körper so homogen und im Gleichgewicht ist, dass die eine Temperaturmessung repräsentativ für die Temperatur des Körpers ist.
Ist es da nicht besser man misst an vielen Stellen und mittelt?
Repräsentiert das dann nicht besser den Energieinhalt?
Eines müssen Sie mir noch verraten wie berechnet man mit Stefan-Boltzmann die im Körper enthaltene Energie.
Zum Mitteln gehört irgendwie das Summieren mit anschließender Division durch die Anzahl der zuvor summierten Größen.
Selbst in Wiki ist beschrieben, dass Temperatur keine additive Größe ist. In Potsdam weiß man das offensichtlich nicht. Das bleibt auch so, solange man damit Geld verdienen kann.
Bei einem eingeschwungen Körper errechnet sich die Energie aus der Temperatur über E = c * m * T. Den Umweg über Stefan-Boltzmann kann man sich sparen.
Wenn von Köper zu Körper c und/oder m unterschiedlich sind, kann eine gemittelte (vermatschte) Temperatur nicht mehr weiter helfen.
Man kann natürlich die Skalare in jeden Rechner füttern, heraus kommt jedoch auch nur ein richtig gerechneter Skalar aus einer physikalisch falschen Formel, der dimensionslos ist, also weder in °C noch Ws angegeben werden kann.
Das Ergebnis eignet sich nur zu Panikmache oder Steuer-Erhebungen. Ein Rahmstorf weiß das sicherlich. Es ist einfach zu erraten, warum er dennoch bei den physikalisch falschen Rechnungen bleibt. Einer Greta oder Lisa hingegen ist es egal, sie verstehen es ohnehin nicht.
Mich würde schon interessieren wie das über diesen Umweg geht. Schließlich haben sie das ja behauptet.
Nehmen wir an ich habe zwei Gasvolumina mit je einem Mol eines idealen Gases, ich messe von beiden Volumina die Temperatur in Kelvin. Jetzt multipliziere ich die Temperaturen mit 3/2 R, addiere die Summe und dividiere die Summe durch 3R, dann erhalte ich eine Temperatur. In diesem Fall den Mittelwert der beiden Temperaturen.
Hat diese Mitteltemperatur eine physikalische Bedeutung?
Ist dieser Mittelwert erlaubt?
Wie soll die Lösung denn aussehen, wenn Temperaturen nicht mittelbar sind und es auch keinen definierten Weg der Klimakirche gibt dies annähernd zu vermitteln?
Peter Puschner 19. Mai 2026 12:36
Sie verwechseln hier wieder Wärme und innere Energie. Vielleicht sollten Sie etwas zurückhaltender damit sein, andere zu belehren?
Ersetzen Sie doch einfach die Vokabel, damit ändert sich die Physik rein gar nicht.
Was für eine Vokabel benutzen Sie denn. wenn sich die Wärmeenergie eines Körpers verdoppelt? Ist das bei Ihnen eine Erwärmung oder eine Erweißichnicht?
RCP 6.0 ist vom zwischenstaatlichen Klimawandelausschuß mit 2 bis 3 Grad bis 2100 etikettiert. Und davon hätten wir ja bereits die gute Hälfte geschafft. Aus welcher verstaubten Mottenkiste haben sie, Herr Vorhersageexperte Cohnen, denn schon wieder die 5 Grad in Deutschland rausgekramt. Davon abgesehen, daß die CO2-Ursache, zumindest in dieser Größenordnung, gequirrlter Quark ist.
Die Erwärmung über Land ist höher als die über den Ozeanen. Wenn der IPCC eine Temperatur angibt, ist diese ein Mittelwert über Land und Ozeanen.
Bisher ist es so, dass in Deutschland eine deutlich höhere Erwärmung statt gefunden hat als es diesem Mittelwert entspricht.
Auch in Zukunft werden Treibhausgase ausgestoßen werden, und die (unbekannte) Zeitkonstante der Erderwärmung liegt bei ca. 20-40 Jahre. Selbst wenn keine Treibhausgase mehr ausgestoßen werden, wird die Erdtemperatur noch mit der Länge der Zeitkonstante steigen.
Herr Vorhersageexperte Cohnen, sie vergessen bei Ihrer Land-Ozean-Betrachtung die Advektion, die das Wetter ausmacht (aus dem dann erst nachträglich statistisch „Klima“ wird). Deshalb führen Sie die Diskussion platt auf BILD-Zeitungsniveau weiter (xyz „erwärmt“ sich zukünftig doppelt so schnell wie der Rest der Welt). So wird das nix.
PS1: Die Anführungszeichen bei „erwärmt“ sind als Ehrenbezeugung vor Herrn Puschners streng physikalischer Weltsicht zu verstehen.
PS2: Schauen Sie doch mal bei Wladimir Köppen rein. Der kannte die Wechselbeziehung zwischen maritim und kontinental ganz genau.
„Die Erwärmung über Land ist höher als die über den Ozeanen. Wenn der IPCC eine Temperatur angibt, ist diese ein Mittelwert über Land und Ozeanen.
Bisher ist es so, dass in Deutschland eine deutlich höhere Erwärmung statt gefunden hat als es diesem Mittelwert entspricht.„
Die Erwärmung kann man nicht an der Temperatur ablesen.
Erwärmung bedeutet, es ist Energie zugeführt worden.
Wenn sodann postuliert wird, Deutschland hat sich stärker erwärmt, dann kann das nur auf Basis eines Energievergleiches und nicht auf Basis eines Temperaturvergleichen gemacht werden.
Ergo kann Deutschland durchaus eine höhere statistische Mittelwert“temperatur“ (ein statistischer Index) haben als die GMST (auch ein statistischer Index), was nicht heißen muss das es sich stärker als der Weltdurchschnitt erwärmt hat, das es mehr Energiezufuhr bekommen hat als der Weltdurchschnitt.
Das Verhältnis der Energiezunahme von Wasser zu Luft gleicher Masse bei einer Temperaturerhöhung um ein Grad Celsius beträgt etwa 4,16 zu 1.
Das bedeutet, dass Wasser bei gleicher Masse rund 4,16-mal so viel thermische Energie (Wärme) aufnimmt wie Luft, um sich um denselben Temperaturanstieg auszuweisen.
Wenn wir die Bedingungen umkehren – also gleiche Masse und gleiche Energiezufuhr voraussetzen –, verhält es sich genau spiegelverkehrt:
Lufttemperatur erhöht sich etwa 4,16-mal so stark wie Wassertemperatur.
Ist doch einfach zu verstehen, Deutschland hat im Vergleich mit GMST eine höhere statistisch konstruierten „Temperatur“ (Mittelwert-Index), weil da nur Luftwerte eingehen, im Gegensatz zum GMST-Index der maßgeblich von den Oberflächentemperaturen der Ozeane abhängt (70% der Fläche, 90% der Energieaufnahme).
Man bedenke im Physikalischem und im Biologischem kommt es immer auf die Energie an, überall nur „Energiemesser“, Temperatur spürt „Niemand“.
Die Klimafieberthermometer sind rein politische Werkzeuge.
Und das Wichtigste: der Temperaturanstieg in Deutschland, gegenüber welcher politischen Normtemperatur auch immer ist sehr bekömmlich, oder?
Brillante Ausführung und gute Antwort auf die Behauptung, das sich jede Landlokation schneller „erwärmt“ als die Welt im globalen Durchschnitt.
Herr Cohnen,
die Treibhausgase wirken nicht! Die Erderwärmung hat andere Gründe. Die Luft ist sauberer geworden.
Gottseidank, der Weltuntergang ist doch nicht abgesagt! Dagegen ist die Kriegsgefahr ja ein Furz, nun kann ich wieder ruhig schlafen. Hat man bei RPC x.y auch mal erwogen, daß die „fossilen“ Rohstoffe vielleicht so „fossil“ sind, wie die Kohlenwasserstoffe, die man auf allerlei Himmelskörpern so findet? Aber wer weiß, vielleicht gab da ja auch mal Urwälder und furzende Dinos? Könnte sein …
Ich ahnte, dass es mal zu RKI-Files beim Klimathema kommen würde. Ich vermute auch, dass die jetzt gültigen Modelle ein ähnliches Schicksal erleiden werden.
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Das RCP8.5 unwahrscheinlich ist wussten eigentlich schon alle bei Veröffentlichung. Das interessierte aber nicht. Genauso interessiert es die Klimagören weiter nicht. Die hören da weiter auf Rahmstorf und PIK und Greta.
RCP8.5 ist auch nur Propaganda. Wie alle derartigen Themen der letzten 100 Jahre. Es geht gewissen Leuten ausschließlich um die drastische Reduzierung der Menschheit. Bevölkerungs-Explosion ! Denen ist absolut jede Argumentation recht. Es kommt nur auf das gewünschte Ergebnis an.
Klima-was-auch-immer führt zu Zerstörung der Industriegesellschaft. Das ist nicht Dummheit, das ist Absicht. Genau das soll erreicht werden. Gutmenschen halt.