Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THIS
Seit Jahren werden wir mit einer endlosen Flut apokalyptischer Klimakatastrophen-Schreckensmeldungen gefüttert – tödliche Hitzewellen, biblische Überschwemmungen, verheerende Dürren, zerstörerische Hurrikane, um nur einige zu nennen.
Und ich spreche hier nicht nur von Sensationsgier seitens der Medien. Die Wortwahl mag zwar etwas weniger dramatisch gewesen sein, doch offizielle Stellen, angefangen bei der UNO, haben sich ebenso schuldig gemacht, darunter auch unser eigenes Wetteramt.
All diese Schreckensszenarien haben eines gemeinsam: Sie basieren auf Emissionsszenarien, die von unabhängigen Experten seit langem als unrealistisch hoch angesehen werden. Das betreffende Szenario ist als RCP8.5 bekannt.
RCPs sind eine Reihe von Entwicklungspfaden für Treibhausgas-Konzentrationen (keine Emissionsszenarien im eigentlichen Sinne), die vom IPCC für Klimamodellierungen und -prognosen verwendet werden. Sie beschreiben verschiedene mögliche zukünftige Verläufe der Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre und den daraus resultierenden Strahlungsantrieb (die Veränderung der Energiebilanz in der Erdatmosphäre, gemessen in W/m²) bis zum Jahr 2100.
RCP 8.5 ist der höchste Wert und basiert auf einem anhaltenden, starken Anstieg der Treibhausgas-Emissionen:
Er wurde 2021 von einem der Ko-Vorsitzenden des IPCC wie folgt beschrieben:
„Das emissionsintensive RCP8.5-Szenario wurde lange Zeit als ‚Business-as-usual‘-Pfad beschrieben, bei dem der Schwerpunkt weiterhin auf Energie aus fossilen Brennstoffen liegt und keine klimapolitischen Maßnahmen ergriffen werden. Dies trifft nach wie vor zu 100 % zu.“
Energieexperten haben jedoch erklärt, dass eine Fortsetzung des jüngsten Wachstums beim Verbrauch fossiler Brennstoffe schlichtweg nicht möglich ist, da die Reserven an Kohle, Gas und Öl nicht ausreichen, um einen solchen Bedarf zu decken.
Nun wurde offiziell bekannt gegeben, dass RCP8.5 und andere ähnlich hohe Szenarien, wie beispielsweise RCP6.0, in Zukunft gestrichen werden.
Plötzlich wurden die Weltuntergangsprognosen einer Erwärmung um 4 °C verworfen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass die Szenarien mit geringeren Emissionen glaubwürdiger wären. Doch wie Prof. Roger Pielke Jr. es formuliert:
Die mittlerweile unglaubwürdigen Szenarien am oberen Ende der Skala – RCP8.5, SSP5-8.5 und SSP3-7.0 – sind nicht nur akademische Konstrukte, die in esoterischer Forschung verwendet werden. Sie sind in den politischen Strategien und Vorschriften der meisten der weltweit größten Volkswirtschaften verankert, finden sich in den wichtigsten multilateralen Institutionen der Welt wieder und werden in den Klimastresstests verwendet, die über Bankkapital in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar entscheiden. – Quelle
In diesem Land wird die Regierungspolitik davon beeinflusst, und selbst die Stresstests der Bank of England für Banken und Versicherungen müssen diese Worst-Case-Szenarien berücksichtigen.
Nehmen wir zum Beispiel das Met Office.
Im Jahr 2022 veröffentlichte es einen Bericht mit dem Titel „UK Climate Projections“ (UKCP18). Ziemlich harmlos, könnte man meinen.
Doch gleich zu Beginn wird darauf hingewiesen, dass sich der Bericht auf RCP8.5 konzentriert:
https://www.metoffice.gov.uk/research/approach/collaboration/ukcp
Sicher, man kann auch „Ergebnisse“ für andere Szenarien ableiten, aber es ist RCP8.5, das Schlagzeilen macht, und es sind die Prognosen auf Basis von RCP8.5, welche die Grundlage für die politische Entscheidungsfindung der Regierungen bilden.
Dies sind einige der offensichtlich weit hergeholten Behauptungen aus UKCP18:
• Die Sommer werden bis 2070 um 5,1 °C heißer und die Winter um 3,8 °C milder
• Die Temperatur der heißesten Sommertage wird bis in die 2070er Jahre um 6,8 °C steigen.
• Bis 2070 könnten die Sommerniederschläge im Durchschnitt um 45 % zurückgehen und die Winterniederschläge um 39 % zunehmen.
• Die Intensität der Sommerniederschläge wird zunehmen
• Sommerstürme werden sich mit steigenden Temperaturen bis in den Herbst hinein ausdehnen.
• In Zukunft wird es zu einem deutlichen Anstieg der stündlichen Niederschlagsextreme kommen
• Dürren im Sommer werden viel schlimmer sein
• Schnee wird der Vergangenheit angehören, außer in Bergregionen
• Der Meeresspiegel in London wird bis 2070 um 1,15 m steigen.
Das Met Office betonte: „Die Regierung wird UKCP18 nutzen, um ihre Anpassungs- und Klimaschutzplanung sowie ihre Entscheidungsfindung zu untermauern.“
Wie viel Geld hat die Regierung dann für die Anpassung an Ereignisse verschwendet, die niemals eintreten werden?
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Alle oben genannten fiktiven Behauptungen sowie viele weitere, die das Met Office seitdem aufgestellt hat, wurden durch die eigenen Daten widerlegt, die durchweg gezeigt haben, dass nichts davon in der Praxis eintritt. Dennoch dienen diese Prognosen weiterhin als offizielle Grundlage für Klimaberatung gegenüber Regierungen:
Das Met Office erklärt:
„Als Teil des Klimaprogramms des Met Office Hadley Centre bietet das UK Climate Projections 2018 (UKCP18) eine Reihe von Instrumenten, die Entscheidungsträgern dabei helfen sollen, ihre Risikoexposition gegenüber dem Klimawandel einzuschätzen und sich daran anzupassen.
Das UKCP18-Projekt nutzt modernste Klimawissenschaft, um aktuelle Beobachtungsdaten und Klimaprognosen bis zum Jahr 2100 für Großbritannien und weltweit bereitzustellen. Das Projekt baut auf dem Erfolg der UK Climate Projections 2009 (UKCP09) auf und liefert die aktuellste Einschätzung darüber, wie sich das Klima in Großbritannien im Laufe des 21. Jahrhunderts verändern könnte.“ – Quelle
Nun wissen wir, dass das Met Office der Regierung Empfehlungen auf der Grundlage fehlerhafter Annahmen vorgelegt hat. Es muss nun UKCP18 vollständig zurückziehen und erklären, warum es diese Prognosen überhaupt verwendet hat, insbesondere angesichts der seit langem bestehenden Kritik an RCP8.5.
Die Regierung muss ihrerseits nun reinen Tisch machen und unverzüglich alle Programme, Ausgaben und Ziele aussetzen, die auf der Grundlage der Klimaprognosen des Met Office gerechtfertigt worden sind.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/09/ding-dong-rcp8-5-is-dead/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung des Übersetzers: Ich bleibe bei meiner Auffassung: Solange nichts davon in den MSM erscheint, ist hier gar nichts tot! Gerade in unserem Land scheint mir diese Medien-Diktatur besonders ausgeprägt! Und außerdem: Zu viele und zu mächtige Individuen werden bestimmt nicht kampflos diese Lüge aufgeben. Dennoch, es wird wohl spannend.


















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„Das emissionsintensive RCP8.5-Szenario wurde lange Zeit als ‚Business-as-usual‘-Pfad beschrieben, bei dem der Schwerpunkt weiterhin auf Energie aus fossilen Brennstoffen liegt und keine klimapolitischen Maßnahmen ergriffen werden“ Und dazu der der Ko-Vorsitzenden des IPCC: “ Dies trifft nach wie vor zu 100 % zu.“
Nach wie vor trifft auch zu, dass die CO2-Luftkonzentration unvermindert stetig angestiegen sind, in den letzten 10 Jahren sogar verstärkt!! Nämlich trotz Corona um 2 ppm jährlich, davor waren es nur 1,5 ppm.
In England nehmen die TWh Strom aus den fossilen und Atomkraftwerke ab und von den Erneuerbare Energien nehmen zu.
Die Frage die sich sodann stellt: wann hat UK wirtschaftlich fertig, bzw. wann wacht es auf, bzw. was geschieht davon als erstes, dito Deutschland, oder?
Alle Länder mit zunehmender EE-Kurve befinden sich im ökonomischen Abstieg. Sie sind nur zu 🥳 das zu bemerken….
Die Klimagurus des IPCCs sollten in den Ruhestand gehen und ihr Unheil familiär ausleben. Denn deren Enkeln werden mit der KI der CO2-Religion nichts mehr abgewinnen und den eigenen Verstand wieder bemühen.
Mir kam noch ein Gedanke: Im Prinzip ist doch der IPCC damit ins Lager der „Klimaleugner“ gewechselt. Na sowas!
Mfg
Richtig. Ein neuer Klimaleugner, ab jetzt auch IPPC
Wollen wir hoffen, dass es stimmt. Es ist schon einmal eine gute Nachricht und ein Erfolg der Klimaschutzpolitik.
Jetzt geht es darum, auch noch PCP6.0 und RCP4.5 auszuschließen und mit Erreichen des RCP2.6-Szenarios die Erwärmung bis 2100 auf 1,5 bis 2,0°C zu beschränken.
Niemand kann eine Erwärmung beschränken, niemand.
Exakt!!! Daher ist der ganze Schwachsinn einer Klimasteuerung – egal in welche Richtung – nur Geldmacherei und ein Machtinstrument für bestimmte elitäre Kreise.
Erklären sie die Physik hinter Ihrer Behauptung, Herr Poost.
Die jetzt zu beobachtende Erwärmung haben wir verursacht, weil wir in letzten 150 Jahren den CO2-Gehalt der Luft um 50 %, den Methan-Gehalt um 100% und N2O-Gehalt um 25 % erhöht haben. Warum soll diese Erwärmung, die wir verursachen, nicht dadurch eingedämmt werden, dass wir keine Treibhausgase mehr produzieren und den CO2-, Methan- und N2O- Gehalt der Atmosphäre wieder senken?
Für diese Aussage gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Deswegen sind sich Klimawissenschaftler auch uneins.
Über die Ursache der Schwerkraft besteht Einigkeit.
Blödsinn!!
Gegenpol Ostbelgien – Die CO2 Klimaerwärmung – eine kritische Analyse
Worüber niemand spricht: Die Szenarien leiten ihre Erwärmungsprognosen aus einer mehr oder minder starken Erhöhung der CO2 – Konzentrationen in der Atmosphäre ab. Dass RCP 8.5 nun ausgeschlossen ist, trägt lediglich der Tatsache Rechnung, dass es kaum genug (frei verfügbaren, mindestens ökonomisch sinnvoll einsetzbaren, wahrscheinlich sogar überhaupt physikalisch vorhandenen) Kohlenstoff gibt, um die im RCP 8.5 Szenario unterstellten Emissionen bis 2100 durchzuhalten und dass die Konzentration in der Atmosphäre auch nicht auf diese Werte, die dazu nötig sind, ansteigen wird bzw. durch menschliche Handlungen kann. Soweit wenigstens das. Mit Klimaschutzpolitik, wie „Werner Björn“ das behauptet, hat das natürlich gar nichts zu tun. Wer möchte, kann gerne binnen 5 Minuten nachrecherchieren, dass die CO2 – Einsparungen der „alten“ Industrienationen seit z.b. 1990 in keinem Fall die zusätzlichen Emissionen der „Nicht Industrienationen“ kompensiert haben. Im Gegenteil! Die „Klimaschutzpolitik“ hat GAR NICHTS gebracht – außer dass Industrie in großem Maßstab aus den „alten“ Industrienationen abgewandert ist und es den Menschen dort nahezu durchgehend schlechter geht, als es ihnen gehen könnte. Ich bitte doch wenigstens ein Minimum an Recherche zu tätigen, bevor man einen Kommentar schreibt.
Worüber aber gar nicht gesprochen wird, ist die Frage, ob die Annahme der Klimasensitivität des CO2 für die anderen Szenarien überhaupt realistisch ist. Das IPCC liegt hier m.E zu hoch. Es wäre schön, wenn auch das einmal thematisiert wird.
Doch, hat sie Herr Gürges
https://eike-klima-energie.eu/2026/05/11/nicht-vergessen-die-eisheiligen-stehen-vor-der-tuer-2/#comment-503708
Meinen Sie, Herr Gürges? Deutschland ist drittstärkste Volkswirtschaft der Welt, obwohl inzwischen ein großer Teil der Industrieproduktion verlagert wurde. Finden Sie das schlecht?
Wollen Sie Industrie zurück holen, dann können Sie ja gerne Ihre Töchter für 3-4 € an einem 10-14 Stunden Tag Hemden nähen lassen oder Ihre Söhne für 4-8 € am Tag Schiffe abwracken oder für 15 € am Tag Schiffe bauen lassen. Dann kommt die Textilindustrie und die Schiffsbauindustrie bestimmt zurück.
Werden Sie wach und informieren Sie sich, bevor Sie hier ein „der Strompreis ist schuld“ loslassen. Man hat Sie reingelegt.
Benzin gesoffen? Von welchen „Erfolgen“ der Klimapolitik schwafeln Sie?
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Es existiert keine „Erderwärmung“ weil es keine physikalisch plausible Begründung für eine Klimaerwärmung durch ir-anregbare Spurengase gibt. Die „Klimaschutzpolitik hat indes mehr zerstört als der 2. Weltkrieg….
Nur das sich an den Emissionen kaum was geaendert hat. Welchen Erfolg hat denn die „Klimaschutzpolitik“?
Hat sie die Katastprophe weggeredet? So wie sie sie herbeigeredet hat?
Einfach sagen RCP2.6 ist jetzt das Szenario, dann wirds doch!
Seit 1970 hat sich der anthropogene CO2-Ausstoß verdoppelt, meinen Sie diesen Erfolg, oder?
Der Björn ist ein wissenschaftlich getarnter Schwätzer, er will nur erreichen, dass die CO2-Klimarettungsmaßnahmen unvermindert weitergehen. Weil er – genauso wie Krause- persönlich davon profitiert.
Und das ist auch die Vorgehensweise des PIK Potsdam. Deren Vorstand Edenhofer ist kein Physiker, sondedrn studierter Ökonom, der weiß wie man von anderen das Geld holt.