Vorschau: Wie werden die fünf Tage vom 11. bis zum 15. Mai auch diesmal ausfallen?
Matthias Baritz, Josef Kowatsch.
- Seit Jahrhunderten bekannter Kaltluftvorstoß in der Mitte des Monats Mai
- Die kirchlich festgelegten Eisheiligentage gibt’s tatsächlich
- Entgegen des allgemeinen Temperaturverlaufs werden die Eisheiligentage sogar kälter
- Die Eisheiligen halten sich nicht an den wärmenden CO₂-Treibhauseffekt.
Der Mai ist gekommen, die Bäume haben inzwischen alle ausgeschlagen. Ein musikalischer Hörgenuss.
Bekannt ist: Um die Monatsmitte kommt seit Jahrhunderten regelmäßig, aber nicht immer ein Kaltluftvorstoß. Manchmal erscheint der Kälteeinbruch auch erst Tage später oder früher. Auf die letzten vier Jahrzehnte gesehen gleicht sich jedoch alles wieder aus und wir fragen uns, gibts die Eisheiligen überhaupt noch angesichts des vom DWD festgestellten allgemeinen Wärmerwerdens seit 1988? Und wo werden sich diese fünf Tage diesmal im Mai 2026 in der Temperatur-Zeitreihe einordnen?
Dieser Artikel will die Leser einfach bewusst auf diese fünf Tage zur weiteren Naturbeobachtung hinlenken, jeder soll vor seiner Haustür das Wetter beobachten. Und die Eisheiligen finden logischerweise nachts statt, eher nicht am Tage. Deswegen haben wir die Nachttemperaturen in den beiden nächsten Grafiken mit aufgetragen. Und zwar die Schnitte der fünf Tage ergibt jedesmal einen Jahrestemperaturpunkt.
Was sagt die Wetterstation Augsburg für die Voralpenländler?

Abb. 1: Die Eisheiligen Mitte Mai wirken noch und wie!! In einer Zeit der Temperaturzunahme werden diese fünf Tage bei dieser Wetterstation im Voralpenland sogar deutlich kälter. Und zwar alle drei Temperaturkennlinien: Tagsüber (oberer Grafikverlauf) und nächtens (unten).
Und nun zum Deutschlandschnitt:

Abb. 2. In ganz Deutschland wurden die Eisheiligen kälter, allerdings nicht so extrem wie im Voralpenland. Man beachte vor allem die in blau gezeichneten nächtlichen Tmin Temperaturen und die Gleichung. Das (-) davor bedeutet Abkühlung.
Anmerkung: Leider bietet der DWD keinen Schnitt für diese 5 Tage an, nach welchen man schnell eine Grafik zeichnen könnte.
Unser Autor Matthias Baritz hat alle derzeitigen über 2000 DWD-Stationen überprüft auf Tages/Nachttemperaturen und den Gesamtschnitt. Es gibt 540 Stationen, die bereits 1988 schon alle drei Werte bis heute mitgemessen haben. Diese 540 Stationen haben allerdings oftmals ihren Standort verändert, ihre Messeinrichtung sowieso, aber sie sind namentlich wenigstens gleichgeblieben und der DWD bietet für jede eine Tagesdatenreihe an, die man als Originaldaten dieser Stationen bezeichnen kann. Unser Verfasser hat alle 540 Stationen aufsummiert zu einem Deutschlandschnitt, und das auch noch für die Tageshöchst- und die nächtlichen Minimumtemperaturen. Vielen Dank für diese kostenlose Fleißarbeit. Eigentlich eine Aufgabe der bezahlten DWD-Angestellten. Ohne Grafiken kann man nämlich alles behaupten. Was die bezahlten ARD/ZDF Wetterfrösche auch ständig tun. Wer überprüft deren bezahlte Behauptungen schon, außer Autoren bei EIKE? Journalisten auch nicht, diese Leute verbreiten nur Meldungen, ohne Überprüfung auf den Wahrheitsgehalt. Der Deutsche Wetterdienst hat diesmal auf einen Eisheiligen-Vorartikel verzichtet. Dafür sucht er in seiner neuesten Presseveröffentlichung vom 7. Mai nun Teilnehmer für „wirkungsorientierte Hitzewarnungen“.
Kurzauswertung:
Diese fünf Eisheiligentage wurden in Deutschland seit 1988, dem Beginn des Klimawandels bei uns, eindeutig kälter, und zwar vor allem nachts. Die fünf Kirchenheiligen widerlegen somit den CO₂-Treibhauserwärmungseffekt auf ihre eigene, heilige kirchlich und päpstlich abgesegnete Weise. Zumindest für diese fünf Tage. Nach der Theorie der CO₂-Klimakirche hätte es eindeutig wärmer werden müssen seit 1988, und zudem vor allem nachts, was überhaupt nicht Fall ist. Die Theorie des vor allem nächtlichen Wärmerwerdens nach der Treibhaustheorie ist somit falsch, auch wenn der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021 Prof. Dr. Klaus Hasselmann diese mitorakelt.
Die KI lobt: Klaus Hasselmann (*1931) ist ein deutscher Klimaforscher, Meteorologe und Ozeanograph, der 2021 den Nobelpreis für Physik erhielt. Er wurde für die Entwicklung von Modellen ausgezeichnet, die den Klimawandel vorhersagen und den menschlichen Einfluss („Fingerabdruck“) nachweisen
Richtig ist: Besonders nachts wurden die fünf Eisheiligentage kälter. Die Modelltheorie eines Klaus Hasselmann mit dem nächtlichen Wärmerwerden ist somit falsch
Vorschlag von uns an die christliche CDU-Politik: In Deutschland sollte wenigstens für die fünf Tage, also vom 11. Bis 15.ten Mai, d.h. bis Freitag (Kalte Sophie) die CO₂-Klimarettungssteuer ausgesetzt werden.
Hinweis: Um den 16. Mai wird es eine Aktualisierung dieses Beitrags mit einer kleinen Auswertung geben!
Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer















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