Mohamed Moutii
In den letzten zehn Jahren hat Europa eine führende Rolle bei der Gestaltung der globalen Klimapolitik gespielt, was durch die Einführung des Europäischen Grünen Deals im Jahr 2019 unterstrichen worden war – Ursula von der Leyen bezeichnete dies als einen „Moment wie die Mondlandung“. Die Initiative zielt darauf ab, Europa bis 2050 zum weltweit ersten klimaneutralen Kontinent zu machen und gleichzeitig Innovationen zu fördern sowie die industrielle Basis zu stärken.
Doch einige Jahre später sind die Ergebnisse zutiefst enttäuschend. Anstatt seine Ziele zu erreichen, wird der Green Deal zunehmend mit höheren Energiekosten, geschwächter Wettbewerbsfähigkeit und wachsendem politischem Widerstand in Verbindung gebracht. Er hat die Spaltungen innerhalb der EU vertieft, die globalen Beziehungen belastet und den Druck auf Haushalte und Unternehmen erhöht – was ernsthafte Zweifel an seiner Durchführbarkeit und seinen langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen aufkommen lässt.
Wie die grüne Ideologie die europäische Wirtschaft untergräbt
Die wirtschaftliche Stagnation in Europa deutet auf ein tiefer liegendes strukturelles Problem in der Energie- und Klimastrategie hin – eines, das eng mit der durch den Europäischen Green Deal vorgegebenen Richtung verbunden ist. Seit dessen Einführung hat die Wettbewerbsfähigkeit stark nachgelassen, wobei die explodierenden Energiekosten eine zentrale Rolle spielen. Die Strompreise in Europa sind mittlerweile zwei- bis dreimal so hoch wie in den Vereinigten Staaten und China, wobei Steuern fast ein Viertel der Gesamtkosten ausmachen.
Diese Entwicklungen sind größtenteils auf politische Entscheidungen zurückzuführen. Die verbindlichen Ziele der EU – Netto-Null bis 2050 und eine Emissionsreduktion um 55 Prozent bis 2030 – haben die Energieversorgung eingeschränkt, obwohl Europa nur sechs Prozent der weltweiten Emissionen verursacht. Gleichzeitig haben der Ausstieg aus der Kernenergie, die Einschränkung des Gasverbrauchs und die Abhängigkeit von intermittierenden erneuerbaren Energien die Energiesicherheit geschwächt und die Preisvolatilität erhöht. Für die Industrie – wo Energie bis zu 30 Prozent der gesamten Produktionskosten ausmachen kann – ist dies in Verbindung mit der CO₂-Bepreisung zu einer entscheidenden Belastung geworden, die Unternehmen dazu zwingt, ihre Produktion zu drosseln, Standorte zu verlagern oder ganz zu schließen, was die Deindustrialisierung auf dem gesamten Kontinent beschleunigt.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Die Automobilindustrie verdeutlicht diese Belastungen besonders anschaulich: Mit einem Anteil von über sieben Prozent am BIP der EU und fast 14 Millionen Arbeitsplätzen steht die Branche unter dem Druck des Verbots von Verbrennungsmotoren ab 2035, was eine rasche Umstellung auf Elektrofahrzeuge erzwingt – trotz ungelöster technologischer Herausforderungen und marktbedingter Einschränkungen. Wie Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius warnte, birgt diese Politik die Gefahr, die Branche „mit voller Geschwindigkeit gegen eine Wand zu fahren“. Die Folgen für die Branche sind bereits sichtbar: rückläufige Produktion, zunehmende Umstrukturierungen und erhebliche Arbeitsplatzverluste – 86.000 Arbeitsplätze seit 2020, wobei bis 2035 bis zu 350.000 weitere gefährdet sind –, während verschärfte Vorschriften die Gewinne bis 2030 um sieben bis acht Prozent schmälern dürften, was die Branche in die Verlustzone treibt und Europas Führungsrolle im Automobilbereich untergräbt.
Auch die Landwirtschaft ist zu einem der deutlichsten Opfer des Green Deal geworden. Strengere Vorschriften in Bezug auf Emissionen, Landnutzung, Pestizide und Düngemittel treiben die Kosten in die Höhe und erhöhen die Ertragsschwankungen, was Kleinbauern am härtesten trifft und die Konsolidierung unter den großen Agrarkonzernen beschleunigt. Ziele wie die Reduzierung des Pestizideinsatzes um 50 Prozent und der Ausbau des ökologischen Landbaus bergen das Risiko erheblicher Produktionsrückgänge, was sowohl die Existenzgrundlagen im ländlichen Raum als auch die Ernährungssicherheit gefährdet. Anstatt Landwirten Innovationen und Produktivitätssteigerungen zu ermöglichen, schränken diese Maßnahmen die Produktion ein – was zu weitreichenden Protesten führt und sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Nachhaltigkeit schwächt.
Zusammengenommen sind diese Belastungen kein Einzelfall – sie sind Ausdruck einer umfassenderen wirtschaftlichen Belastung. Die Europäische Kommission schätzt, dass der Übergang jährlich zusätzliche Investitionen in Höhe von mindestens 260 Milliarden Euro erfordern wird, wobei die Gesamtkosten bis zu 12 Prozent des EU-BIP erreichen könnten – eine Belastung, die für die europäische Wirtschaft immer schwerer zu tragen ist.
Das Problem der zentralen Planwirtschaft beim Green Deal
Die wirtschaftliche Belastung schlägt nun in politische Gegenreaktionen um. In den letzten Jahren hat der Widerstand gegen den Europäischen Green Deal auf dem gesamten Kontinent stark zugenommen – von Landwirten und Industrieverbänden bis hin zu Wählern und politischen Parteien. Die EU-Wahlen 2024 bestätigten, was bereits klar war: Der einst vorherrschende grüne Konsens bröckelt. Als Reaktion darauf hat Brüssel begonnen, wichtige Elemente der Politik stillschweigend zurückzunehmen – indem Vorschriften abgeschwächt, Schlupflöcher eingeführt und sogar der Begriff „Green Deal“ selbst vermieden werden. Was als historischer Wandel präsentiert wurde, löst sich nun in Wohlgefallen auf.
Diese Gegenreaktion zeugt von einem tiefer liegenden Versagen. Obwohl die EU für den Zeitraum 2021 bis 2027 680 Milliarden Dollar bereitgestellt hat – mehr als ein Drittel ihres Haushalts –, hat der Green Deal nur bescheidene ökologische Verbesserungen bewirkt, während er Haushalte und Unternehmen mit einer schweren wirtschaftlichen Belastung konfrontiert hat, die nun mit höheren Energiepreisen, Steuern und regulatorischem Druck zu kämpfen haben.
Das Problem liegt nicht nur in der Umsetzung – es ist struktureller Natur. Der Green Deal stützt sich auf eine zentralistische Planung, um die komplexe Energiewende zu steuern, obwohl den politischen Entscheidungsträgern die Informationen und Anreize fehlen, um dies effektiv zu tun. Ein wesentlicher Mangel ist die Ablehnung der Technologie-Neutralität. Führende Hersteller befürworten einen Mix aus Elektro-, Hybrid-, Wasserstoff- und E-Kraftstoffen, damit diese frei miteinander konkurrieren können und sich effiziente Lösungen durchsetzen können; Brüssel hingegen schreibt einen einzigen Weg vor – und bestimmt damit faktisch, welche Technologien überleben, während das Fachwissen der Industrie außer Acht gelassen wird.
In einem solchen System sind die Folgen vorhersehbar: Fehlinvestitionen, Wettbewerbsverzerrungen und kostspielige Misserfolge. Diese Verzerrungen werden durch das restriktive regulatorische Umfeld in Europa noch verstärkt, wo interne Barrieren innerhalb des EU-Binnenmarkts einem Zollsatz von 44 Prozent auf Waren und 110 Prozent auf Dienstleistungen entsprechen und Effizienz und Innovation zusätzlich einschränken.
Deutschland veranschaulicht diese Dynamik deutlich. Lange Zeit als Vorreiter der europäischen Energiewende angesehen, hat dessen Energiewende – der Ausbau erneuerbarer Energien bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kernenergie – seit 2002 rund 800 Milliarden Dollar gekostet, doch nur bescheidene Ergebnisse gebracht und dazu geführt, dass die deutsche Industrie bis zu fünfmal mehr für Strom zahlt als amerikanische Wettbewerber. Ein Großteil der Fortschritte bei den erneuerbaren Energien wurde durch die Stilllegung emissionsfreier Kernkraftwerke zunichte gemacht. Schätzungen zufolge hätte die Beibehaltung der Kernkraftkapazitäten eine Emissionsreduktion von 73 Prozent bei halbierten Kosten ermöglicht, was die Grenzen einer ideologisch motivierten Politik deutlich macht.
Der Vergleich mit den Vereinigten Staaten ist aufschlussreich. In den USA sind die Emissionen zurückgegangen, obwohl sich die Wirtschaft seit 1990 mehr als verdoppelt hat – was vor allem auf Marktkräfte zurückzuführen ist, insbesondere auf die Umstellung auf kostengünstigeres Erdgas und den Ausbau erneuerbarer Energien. Diese Kombination führte zu einer Verringerung der Emissionen, ohne dass vergleichbare Kosten entstanden wären. Europa hingegen hat einen strengeren, politikgesteuerten Ansatz verfolgt, der die Preise in die Höhe getrieben und das Wachstum geschwächt hat.
Die tiefere Lehre aus dem Green Deal ist, dass Klimapolitik nicht erfolgreich sein kann, wenn sie die Prinzipien aufgibt, die Europa überhaupt erst wohlhabend gemacht haben: freie Marktwirtschaft, offene Märkte, private Innovation und eine zurückhaltende Regierung. Die Energiewende lässt sich nicht durch Planwirtschaft, Subventionen und politische Vorgaben herbeiführen. Innovation entsteht aus Wettbewerb, Experimentierfreudigkeit und Marktsignalen – nicht dadurch, dass Regierungen technologische Ergebnisse vorschreiben.
This piece originally appeared at TheDailyEconomy.org and has been republished here with permission.
Link: https://cornwallalliance.org/europes-green-deal-is-unraveling/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Modellierer können nur Sachverhalte in ihre Modelle integrieren, deren Verhalten formelhaft exakt bekannt ist. Wie es aber scheint, arbeiten heutige Klimamodelle annähernd zu 100% auf Basis von Annahmen, nämlich unbelegten Annahmen. Daß man sich von Seiten der Modellierer überhaupt mit „wissenschaftlichem Gewissen“ traut, sowas ein „Modell“ zu nennen, belegt deren weltfremde Hybris!
Bin schon gespannt, wann eine KI einmal diesem Schwindel auf die Schliche kommt?
Klimamodelle basieren nicht auf unbelegten Annahmen, sondern auf etablierter Physik und Beobachtungsdaten. Unsicherheiten gibt es, die werden aber quantifiziert und getestet. Ein Modell muss also nicht perfekt sein, um wissenschaftlich nützlich zu sein, sonst gäbe es auch keine Wettervorhersagen.
Sie müssen aber eigentlich gar nicht warten, bis es Ihnen eine KI präsentiert. Sie müssen sich nur damit auseinandersetzen…als zusätzlichen Tipp: das BILD in der BILD-Zeitung steht jedoch nicht für Bildung!
So weit bekannt, kann kein einziges „Klimamodell“ die bekannte Klimageschichte reproduzieren. Das versucht man so zu verstecken, indem überall dort, wo es Abweichungen gibt, diese durch „partielle manuelle Umparametrierung“ eine Angleichung gemacht wird, also mit Schwindel! Aber natürlich werden Klimamodelle innerhalb der Community wie der hochheilige Gral gehandelt.
Klimamodelle versuchen u. a. eine Weltmitteltemperatur auf Hundertstel Grad genau für einen gewissen Zeitpunkt zu prognostizieren. Alleine das zeigt, es ist reines Hokuspokus, weil es physikalisch eine Weltmitteltemperatur nicht gibt!
Wenn Sie sich auskennen, nennen Sie doch bitte Beispiele, wo Klimamodelle Ihrer Meinung nach funktionieren und tragfähige Ergebnisse liefern?
Die Aussage ist einfach viel zu grob und so nicht richtig Herr strasser. Klimamodelle behaupten nicht, dass sie für irgendeinen Tag in der Zukunft die Temperatur auf Hundertstel Grad genau vorhersagen können. Sie zeigen eher, wie das Klimasystem im Durchschnitt reagiert, wenn sich Dinge wie CO2, Aerosole, Sonnenaktivität oder Vulkanausbrüche verändern (es geht um Trends, nicht um Tageswerte).
Auch die „Weltmitteltemperatur“ ist kein Hokuspokus. Niemand behauptet, dass es irgendwo auf der Erde genau diese eine Temperatur gibt. Es ist einfach ein Durchschnittswert, so wie man auch das Durchschnittseinkommen oder die Durchschnittsgröße berechnet. Der Wert ist nicht perfekt, aber er ist messbar und nützlich, um langfristige Trends zu erkennen.
„Wenn Sie sich auskennen, nennen Sie doch bitte Beispiele, wo Klimamodelle Ihrer Meinung nach funktionieren und tragfähige Ergebnisse liefern?“
Das impliziert, dass Sie sich nicht auskennen. Danke dafür, wenigstens sind Sie ehrlich 🙂
Beispiele:
Erstens: Ältere Modelle aus den 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahren haben die spätere globale Erwärmung im Großen und Ganzen ziemlich gut getroffen, vor allem wenn man berücksichtigt, wie viel CO2 dann tatsächlich ausgestoßen wurde.
Zweitens: Modelle zeigen klar: Mit natürlichen Faktoren allein, also Sonne und Vulkanen, bekommt man die Erwärmung der letzten Jahrzehnte nicht modellhaft hin. Erst wenn menschliche Treibhausgase dazukommen, passt das Bild zur beobachteten Entwicklung.
Drittens: Nach dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo 1991 kühlte sich die Erde kurzzeitig ab (und nein, der Pinatubo war kein CO2-Test, sondern ein Aerosol-Test). Genau solche Effekte konnten Modelle gut abbilden. Das ist ein ziemlich guter Test, weil so ein Vulkanausbruch nicht vorher „hineingetrickst“ werden kann.
Verstanden?
Klimamodelle basieren nicht auf unbelegten Annahmen, sondern auf etablierter Physik und Beobachtungsdaten, gibt Herr Schnabel sein CO2-Glaubensbekenntnis weiter. Und das behauptet grottenfalsch, dass das vom Menschen verursachte CO2 zu steter weiterer Erwärmung führt bis zum Hitzetod der Erde.
Herr Schnabel, auch unsere Artikel basieren auf etablierten Beobachtungsdaten des Deutschen Wetterdienstes und wir kommen zur Erkenntnis, dass CO2 allerhöchstens in homöopathischen Dosen beim Klimageschehen mitwirkt. Die Hauptursachen benennen wir mit und stellen sie zur Diskussion.
Herr Schnabel, was nützt IHnen die etablierte Physik, wenn ihre Voodoo-Wissenschaft daraus die falschen Schlüsse zieht, (z.B. dass die CO2 Klimasensitivität bis zu 5 Grad beträgt-) um das Geschäftsmodell CO2-Klimahysterie durchzusetzen. Ihre Glaubenswissenschaft basiert nur auf unbelegten Annahmen.
Sie sind aber tiefgläubig oder profitieren gar vom Geschäftsmodell, und deshalb kann man solche Leute nie überzeugen mit echter Physik und realen Beobachtungen. Die 5 Eisheiligentage werden seit über 40 Jahren kälter in Deutschland und nachts besonders, beide Beobachtungen widerlegen das CO2-Treibhausgeschwätz, aber ihr Gehirn nimmt das nicht auf.
„Klima-Modelle“ sind schizoider Schwachsinn!!! AUSSCHLIESSLICH entwickelt um leichtgläubige Lemminge über die Klippe zu führen & korrupten Dilettanten Milliarden Steuergeld bzw. Macht zuzuschustern:
https://sciencefiles (PUNKT) org/2024/10/12/warum-klimawandelmodelle-falsch-sein-muessen/
https://sciencefiles (PUNKT) org/2026/05/23/nicht-nur-eines-alle-klimamodelle-sind-nachweislich-falsch/
https://sciencefiles (PUNKT) org/2026/05/29/alle-reden-von-klimamodellen-die-zurueckgezogen-wurden-kaum-jemand-von-den-betruegerischen-die-noch-im-umlauf-sind/
„Nach unserer Beobachtung ist Deutschland eines der Länder, in denen der Fehlschluss blüht.“ (aus dem Impressum, 1. Satz).
Also wird hier nicht wissenschaftlich gearbeitet sondern nur subjektiv beobachtet. Stark! Was soll man damit anfangen Herr Walther? Haben Sie auch noch seriöse Quellen ohne Fühli Fühli?
Ermutigt durch den Titel begann ich hoffnungsvoll den Artikel zu lesen. Zum Schluss musste ich feststellen, das green deal bröckelt – leider – nicht. Obwohl der Bedarf dazu da wäre.
Man könnte jetzt auf die Institutionen in Brüssel schimpfen, wenn man nicht wüsste, dass sie zu 100 % durch die Gnade der Mitgliedsländer existieren. Und Vertreter der Mitgliedsländer schimpfen manchmal auf die EU-Bürokratie etwa nach dem Muster: „Wir wären ja so gut zu euch, aber Brüssel…“
Aber das ist ein Schauspiel, und die meisten etablierten Parteien in Europa spielen das mit: Auf Brüssel schimpfen, aber jedem Brüsseler Schritt zustimmen. Und die Presse spielt auch das Spiel mit: Das Schimpfen auf Brüssel wird weit kommentiert, das Zustimmen zu den schändlichen Beschlüssen wird verschwiegen.
Es bringt auch nichts, die Regierungspartei zu bestrafen, und eine etablierte Oppositionspartei zu wählen. Die sind nämlich ebenso Teil des Systems. So lange sie in der Opposition sind, kritisieren sie die Regierungspartei, weil sie sich Brüssel unterordnet. Kommt sie an die Macht, setzt sie es dort fort, wo der Wahlverlierer es stehenlassen hat.
Ausweg? Aufklären und auf Gott vertrauen.
Merkel und Klimakabinett
Dr. Merkel wurde gewarnt
von der Leyen als Ministerin
Video-Botschaft von Ex-ZDF Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne 2015_08_25 https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Prof. Doehler https://www.vernunftkraft-odenwald.de/wp-content/uploads/2019/09/Erster-Offener- Brief-an-Klimakabinett_Prof-Doehler.pdf
Offener Brief Hannover, den 23.04.2019 An die Mitglieder des Klimakabinetts: Olaf Scholz Peter Altmaier Bundeskanzlerin Angela Merkel Finanzminister Bundeswirtschaftsminister Bundesinnenminister Horst Seehofer Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner Bundesminister für Verkehr Andreas Scheuer Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulz Kanzleramtschef Helge Braun Regierungssprecher Steffen Seibert Zur Kenntnis an: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Christian Lindner (FDP), Wolfgang Kubicki (FDP), Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Greta Thunberg (Fridays for Future)
Ralf D. Tscheuschner: CO2: Pseudowissenschaft – Ideologie – Politik 2018 https://www.academia.edu/37913451/Ralf_D_Tscheuschner_2018_CO2_Pseudowis senschaft_Ideologie_Politik Punkt 1.6 ff Unterrichtung Fr. Dr. Merkel (Physikerin) und ihre Antwort „2.6. Die Methode der Physikerin Dr. Angela Merkel
Von der Leyen ist aus Norddeutschland!!
In der Schulzeit wurden Ausflüge zu den Endmuränen gemacht
1000 Meter Eis über Deutschland
In vielen Teilen Norddeutschlands war das Eis damals bis zu 1.000 Metern dick. Zum Höhepunkt der Eiszeit vor etwa 135.000 Jahren reichten die Gletschermassen bis südlich von Berlin, Hannover oder Bremen. 2002_02_19 https://www.scinexx.de/dossierartikel/1-000-meter-eis-ueber-deutschland/#
Wer hatte das CO2 geklaut, das es so kalt wurde?? Wer hat das CO2 zum auftauen gemacht???
Wissenschaftliche Bestätigung der kleinen Eiszeit: Lapointe & Bradley Die kleine Eiszeit war die kälteste Periode der letzten 10.000 Jahre 2021_12_15 https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.abi8230
Bayrisches Landesamt für Umwelt
2016_12_02
Spuren der Klimaänderungen findet man sogar in der Kunstgeschichte. So malte Hendrick Avercamp in einer der kältesten Perioden der kleinen Eiszeit vor allem Winterlandschaften
Veränderungen der durchschnittlichen Temperatur gegenüber dem heutigen Mittelwert (Mittellinie) in den letzten 542 Millionen Jahren.
https://www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_82_klima_vergangenheit.pdf
Schon der Begriff „Green Deal“ ist meines Erachtens ein fataler Fehler. Das ist etwa so, als ob man das innere eines aktiven Hochofens als „cold Room“ bezeichnen. Mit dem Green Deal ist die Reduzierung des CO2 Gehalts in die Atmosphäre gemeint. Es ist jedoch nachgewiesen, dass ein höherer CO2 Gehalt zu einem verstärktem Pflanzenwachstum und zu mehr Grün führt. So ist in den letzten Jahrzehnten eine deutliche Ergrünung der Erde nachweisbar.
Die Haltung der Politik zu mehr Elektro-Autos und Reduzierung von Verbrennern ist ebenfalls fatal. Vor einiger Zeit gab es die Meldung, dass in Oslo eine ganze Flotte Elektrobusse aufgrund der Winterkälte nicht eingesetzt werden konnte. Wie sieht es denn mit Feuerwehr, Krankenwagen o. Ä. aus? Soll z. B. bei einem Großbrand die Feuerwehr, welche gerade von einem anderen Einsatz kommt sagen: „Wir brauchen nur noch etwa eine Stunde um die E-Fahrzeuge aufzuladen, dann kommen wir sofort zum Einsatz“? Auch sonst gibt es sicher eine ganze Reihe von Fällen, in welchen der Einsatz von Fahrzeugen sinnvoll ist. Ich möchte nicht in den Urlaub fahren und stundenlange Pausen für das Aufladen des E-Fahrzeuges in Kauf nehmen zu müssen.
Die Rettungs-, Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge kämen auch nur im Schneckentempo voran, weil sie, wie alle andern Fahrzeuge auch, mit eisenbeschlagenen Holzrädern bestückt wären. 60 bis 70% der „Zutaten“ heutiger Autoreifen bestehen aus Erdöl. Wenn keines mehr gefördert wird, fällt auch die Herstellung der Pneus weg. Aber es gäbe die Möglichkeit, die Fahrzeuge mit Segeln und Solardächern auszurüsten…
Der Green Deal ist ein Programm zur Zerstörung Europas. Da alle anderen Staaten bis auf Deutschland dies erkannt haben, ist der Green Deal ein Programm zur Zerstörung Deutschlands. Nur dieses Volk ist so dumm, und zerstört sich selbst.
Zerstörung der Industrie, der Bauern, der Arbeitsplätze, und damit die Zerstörung des Wohlstandes. Aber die Ziele des Green Deal gehen weiter. Der deutschen Jugend soll die Lust an der Zukunft genommen werden, das heißt Kinderarmut. Die Auffrischung geschieht über „Laß jeden rein, der fremdländisch aussieht und sich nicht integrieren will“. Es wird genügend Deutsche geben, die für diese Leute arbeiten werden. Man muss den Deutschen alles nur besser erklären.
Das Ziel ist immer dasselbe: Pure Angstmache, schlechtes Gewissen erzeugen mit Gehirnwäsche, dann tun die Deutschen alles, um sich von ihren eingetrichterten Sünden frei zu kaufen.
Welche anderen Länder der EU haben denn die Zerstörung erkannt?
Können Sie noch ein paar Beispiele der Zerstörung nennen?
Wie sieht die Entwicklung in der EU über eine Zeitspanne von ca. 10 Jahren aus?
In der EU ging es von ca. 30% Strom aus den erneuerbaren Energien hoch auf ca. 48%
In der EU ging es von ca. 43% Strom aus fossilen Kraftwerken runter auf ca. 29%
In der EU ging es von ca. 27% Strom aus den Atomkraftwerken runter auf ca. 23%
Das ist die Grafik des industriellen Niederganges. Warum schreiben Sie das nicht dazu?
@ Josef Kowatsch
Werner Müller muss die aus seiner Sicht positiven Entwicklungen des EE-Szenarios hervorheben. Zur sachdienlichen Abwägung aller Belange zählen für die soziale und wirtschaftliche Praxis aber auch jene der anderen Seite.
In Europa hat das EE-Szenario der letzten 10 Jahre zur stärksten Strompreisentwicklung nach oben geführt. Zudem ist der globale CO2-Pegel gestiegen. Nun müssen wir nur noch warten, wie das linke Establishment samt dessen Follower die deutsche Stromversorgung mit den derzeit geplanten Gaskraftwerken – welche der Sicherheit und Verlässlichkeit dienen sollen – mit argumentativer und operativer Manier dagegen anvisiert. Was nicht sein kann, das darf es doch auch nicht.
Woran machen Sie das fest Hr. Kowatsch?
Sehr geehrter Herr Müller, guter Versuch, aber was wollen Sie dem Leser vermitteln?
Wo geht denn der Rückgang des verminderten Stromverbrauchs durch die Zerstörung der Stahl- und Schwerindustrie in Europa ein? Das ist so etwa, wie zum Ende der DDR. Die Luft war auf einmal viel sauberer im Osten.
Was wollen Sie mit der Stahlindustrie in Europa?
Da braucht man Steinkohle und die Förderung von Steinkohle geht doch in der EU stark zurück und Eisenerz ist in der EU auch Mangelware.
Keinen Brennstoff und kein Eisenerz, damit hat sich das mit der Stahlproduktion weitgehend erledigt in der EU.