Cap Allon
Das Stromnetz benötigt eine feste Strommenge. Es spielt keine Rolle, wie viele Windparks man baut – der Bedarf bleibt gleich.
Anfangs funktioniert der Ausbau der Windenergie recht gut. Wenn der Wind weht, wird nützlicher Strom erzeugt und Gas ersetzt. Nichts Kompliziertes. Doch wenn man immer mehr Windenergie hinzufügt, taucht ein Problem auf.
Windparks wechseln sich nicht ab. Wenn es windig ist, produzieren sie alle gleichzeitig. Anstatt also die Lücke nahtlos zu füllen, überlasten sie das Netz.
An sehr windigen Tagen gibt es mehr Strom, als das Land benötigt. Man kann ihn weder nutzen noch in großem Maßstab speichern, also schaltet man die Turbinen ab. Die zusätzliche Kapazität, die man aufgebaut hat, ist verschwendet.
Dann lässt der Wind nach. Nun hat man das gegenteilige Problem. Es gibt nirgendwo genug Wind, und das System benötigt weiterhin Strom. Also wird sofort wieder auf Gas umgeschaltet, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Dieser Zyklus – Phasen von Überschuss und Mangel – wird umso unausgewogener, je mehr Windkraft man hinzufügt: Die Überschüsse wachsen schnell, während die Engpässe nur geringfügig abnehmen.
Frühe Windparks könnten also sogar als nützlich eingestuft werden. Spätere Anlagen produzieren jedoch zunehmend Strom zur falschen Zeit, wenn er nicht genutzt werden kann. Man baut zwar mehr Kapazitäten auf, erhält aber nicht die gleiche Menge an nutzbarer Energie daraus. Und da der Wind jederzeit komplett abflauen kann, muss weiterhin Gas bereitstehen, um einzuspringen.
Es handelt sich nicht um einen sauberen Ersatz, wie behauptet wird. Es ist eine Überschneidung – mit wachsender Verschwendung auf der einen Seite und anhaltender Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen auf der anderen. Die Strompreise sind in Volkswirtschaften mit hohem Anteil an „erneuerbaren Energien“ am höchsten, da sie effektiv für zwei Systeme bezahlen müssen: unzuverlässige erneuerbare Energien + fossile Brennstoffe als Reserve.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
So funktioniert das System theoretisch. Ein Sturmwirbel im April 2026 hat gezeigt, wie es in der Praxis aussieht.
During the storm, some turbines in Scotland had to shut down because the wind was too strong. That is a hard limit of wind power. In extreme conditions, even at gusts around 50–60 mph, it switches off.
Doch damit waren die Probleme noch nicht vorbei.
Es stand immer noch reichlich Windenergie zur Verfügung – viele Windräder drehten sich während des Sturms weiterhin. Schottland erzeugte tatsächlich mehr Strom, als es verbrauchen konnte, was zunächst großartig klingt, doch es wurde auch mehr Strom erzeugt, als das Netz nach Süden transportieren konnte – dorthin, wo er gebraucht wurde. Dieser überschüssige Strom war nutzlos.
Daher wurden sogar die Windkraftanlagen, die noch laufen konnten, wo die Windböen nicht zu stark waren, trotzdem abgeschaltet. Gleichzeitig benötigte Südengland natürlich weiterhin Strom. Da nicht genügend Kapazität vorhanden war, um Strom aus Schottland nach Süden zu leiten, wurden vor Ort Gaskraftwerke in Betrieb genommen.
Dies ist auf der Karte unten deutlich zu sehen, wo gelbe Kreise die abgeschalteten Windparks und rote Kreise die in Betrieb genommenen Gaskraftwerke zeigen:
Wir zahlen doppelt für Strom – für unbeständige Windenergie plus eine vollständige fossile Reserve – und ignorieren dabei weitgehend das System, das am besten funktioniert: Kernkraft.
[Hervorhebung im Original]
Link: https://electroverse.substack.com/p/kashmir-snow-shuts-key-routes-japans?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Wer immer noch meint, eine industrienation (die 24/7 STABILE stromerzeugung benötigt) mit volatilen zappelstromerzeugern am laufen halten kann, hat sein leben nicht mehr im griff.
Wer mal gar nicht, mal bissl und relativ wenig genau die passende strommenge zur verfügung stellt, ist halt kein kraftwerk, sondern ein zufallsgenerator.
@A. Franke, machen Sie sich keinen Kopf. Sie müssen doch nicht dafür sorgen, dass wir als eine der führenden Industrienationen der Welt unsere Stromversorgung vollständig auf Grundlage Erneuerbarer Energien erfolgreich umstellen. Das machen Fachleute.
Genießen Sie den vorbildlich zuverlässig zur Verfügung stehenden Strom an Ihrer Steckdose oder Ladesäule.
Ein bisschen Russisches Roulette um unseren Wohlstand ist es aber auch, oder?
„Werner Björn“ hat 5 von 6 Kugeln geladen …
Falsch. Es muss der Strom produziert und zur Verfügung gestellt werden, der benötigt wird.
Weiter habe ich nicht gelesen. Dap Allon ist bekannt dafür, ausschließlich Falsches zu verbreiten.
Sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, erfordert mehr als nur ein Vorurteil über den Verfasser.
Man kann eine Menge beobachten, indem man einfach hinschaut – aber wer das Lesen verweigert, verharrt in selbstverschuldeter Unmündigkeit und hofft wohl, dass der Wind nicht nur die Erkenntnis, sondern auch den Strom für den Föhn herbeiweht, oder?
Schul-Physik 8. Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
Weltweit werden aus physikalisch unmöglicher “Erneuerbaren Energie” zu 5,56% erzeugt!!
2025
Statistical Review of World Energy
https://www.energyinst.org/statistical-review
Lesen bildet: ÖRR, Welt, Spiegel, Focus
1975
Rudi Carrell – Wann wird’s mal wieder richtig Sommer
Da gab es bis zu 40 Grad im Schatten
Wir mussten mit dem Wasser sparsam sein.
https://www.youtube.com/watch?v=KzEOvyDcVas
Puzzle aus dem Eis – Bäume unter Gletscher – DER SPIEGEL
2005_05_22
https://www.spiegel.de/wissenschaft/puzzle-aus-dem-eis-a-37e29ef0-0002-0001-0000-000040474089
Weltraumforschung
Auch auf dem Mars wird es wärmer
2007_04_09
https://www.welt.de/wissenschaft/article796347/Klimawandel-Auch-auf-dem-Mars-wird-es-waermer.html
Ein Fall globaler Erwärmung
2007_07_08
Globale Erwärmung gibt es aber auch auf einem unbewohnten Planeten: auf dem Mars. Im Laufe der vergangenen 20 Jahre stieg die mittlere Temperatur dort um rund 0,6 Grad Celsius. Es gab also einen größeren Sprung
als auf der Erde.
https://www.deutschlandfunk.de/ein-fall-globaler-erwaermung-100.html
Dieser TV-Schnipsel stammt von ca. 2008 der ZDF:
Gletscher 8x in 10000 Jahren geschmolzen
2008_00_00
https://x.com/Donuncutschweiz/status/196604577
«Klimapolitik verteilt das Weltvermögen neu»
Ottmar Edenhofer
IPCC CO-Chair Working Group III
2010_11_10
https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltv ermoegen_neu-ld.1003523
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert? Die „Kleine Eiszeit“ brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Not und
Elend. Die Schuld gab man den Hexen…
2010_12_15
https://www.welt.de/geschichte/article11639867/ Was-ist-wenn-der-Winter-immer-laenger- dauert.html
Klimaforschung
Wetterdaten erklären Geheimnisse der Geschichte
2011_01_14
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimaforschung-wetterdaten-erklaeren-geheimnisse-der- geschichte-a-739422.html
Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda
2011_07_04
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article1 3466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale- Propaganda.html
Wahn der Weltverbesserer
2013_03_14
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimafalle-von-storch-und-krauss-ueber-politik-und- klimaforschung-a-885364.html
Klimaforschung_ Streit um die Hockeyschläger-Grafik
2013_04_13
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimaforschung-streit-um-die-hockeyschlaeger-grafik-a- 886334.html
Temperatur-Daten_ Klima der vergangenen 2000 Jahre für alle Kontinente
2013_04_21
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/temper atur-daten-klima-der-vergangenen-2000-jahre- fuer-alle-kontinente-a-895356.html
Klimawandel: 97 Prozent Konsens bei Klimaforschern in der Kritik
2014_09_23.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-97-prozent-konsens-bei-klimaforschern-in-der-kritik-a-992213.html
Älter als Ötzi
Wissenschaftler bergen 6000 Jahre alte Zirbe aus dem Gletschervorfeld der Pasterze
2015_06_26
https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/aelter-als-oetz/
Krasser Temperaturabfall_ Forscher warnen: 2030 schläft die Sonne ein – und bringt uns eine Mini-Eiszeit
mit Video
2015_07_13
https://www.focus.de/wissen/videos/krasser- temperaturabfall-forscher-warnen-2020-schlaeft- die-sonne-ein-und-bringt-uns-eine-mini- eiszeit_id_4813214.html
Kleine Eiszeit
Der Klimawandel hat Europa schon einmal zerstört
Vor 700 Jahren erschütterte die Kleine Eiszeit Europa. Hunger, Kriege, Revolutionen waren die Folge. Eine Studie beschreibt eine angeschlagene Welt, auf die schließlich die Pest traf.
2015_11_24
https://www.welt.de/geschichte/article149168932/
Der-Klimawandel-hat-Europa-schon-einmal- zerstoert.html
Der Klimaschwindel
2017_00_00
https://www.dailymotion.com/video/x5wubo9?fbclid=IwAR3PVf9kyDkr8FVtQIDkSbizfuqLWgIyZmG 85Tv6a5GL7zwT5FFrw1njbyg
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre
Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2019_09_25
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/
Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich- fette-Jahre.html
Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
Seite 13
Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellenlängen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert
2020_04_03
https://www.bundestag.de/resource/blob/964612/ WD-8-014-20-pdf.pdf
Alpengipfel waren vor 6000 Jahren bis hoch hinauf eisfrei
2020_12_17
https://www.swissinfo.ch/ger/alpengipfel-waren- vor-6000-jahren-bis-hoch-hinauf-eisfrei/46231498
Umweltorganisationen
Die unterschätzte Macht der grünen Lobby
2021_04_30
https://www.welt.de/wirtschaft/article230760047/ Greenpeace-WWF-BUND-Die-unterschaetzte-Macht-der-gruenen-Lobby.html
Schweizer Gebirgspass wird erstmals seit 2000 Jahren wieder eisfrei
2022_08_12
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-in-den-alpen-schweizer-gebirgspass-wird-erstmals-seit-2000-jahren-wieder-eisfrei-a-8b6a4778-2dcd-4ead-a016-a34d2fa0855c
Die Klima-Kleber sind für mich eine Sekte!
„Man kann das Klima nicht schützen“
Streit über Messners Hammer-Satz in Talksho
2023_04_14
https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/reinhold-messner-78-die-klima-kleber-sind-fuer-mich-eine-sekte-83551350.bild.html
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume. In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
Quelle: TERRA-X 26.08.2023
24.50min-25.50min
2023_06_26
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-die-jahrtausende-doku-100.html
Sie kosteten 100 Mio. Euro
Kälte legt brandneue Elektro-Busse in Oslo lahm
2023_12_08
https://www.bild.de/ratgeber/2023/ratgeber/zu-kalt-fuer-die-akkus-brandneue-elektro-busse-in-oslo-lahmgelegt-86368312.bild.html
Norwegen:
Kälterekord – Temperatur in Oslo fällt erstmals unter minus 30 Grad
2024_01_08
https://www.welt.de/vermischtes/article249387064/Norwegen-Temperatur-in-Oslo-faellt-erstmals-unter-minus-30-Grad.html
Gletscherschmelze legt Römerzeit-Siedlungen und Weltkriegsbomber frei
2024_09_10
https://www.derstandard.de/story/3000000235733/gletscherschmelze-legt-roemerzeit-siedlungen-und-weltkriegsbomber-frei
In den Alpen verbergen sich mysteriöse Schätze im schmelzenden Eis
Wanderin fand Fossilien, die aus der Perm- Zeit vor etwa 280 Millionen Jahren stammen
2025_01_14
https://www.focus.de/wissen/fenster-zur-urzeit-in-den-alpen-verbergen-sich-mysterioese-schaetze-im-schmelzenden-eis_4367a4f1-3838-4b57-aefe-efcfe84bd4fa.html
Die machtvolle Klima-Allianz ist am Ende
2025_01_17
https://www.welt.de/wirtschaft/plus255118352/Klimaschutz-Eine-machtvolle-Allianz-ist-am- Ende.html
ZDF
CO2 folgt der Temperatur
2025_05_25
https://x.com/SHomburg/status/1926561981273719172
Europäischen Geophysikalischen Union 2025
Modern Grand Solar Minimum (GSM) and its impact on the terrestrial environment
2025_05_26
https://solargsm.com/wp-content/uploads/2025/05/zharkova1_egu25_gsm_2may25.pptx
Meilenstein“ für Klimaforschung mit Hilfe von Dinosaurier-Zähnen
2025_08_08
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/goettingen-klimaforschung-mithilfe-von-dinosaurierzaehnen,klimaforschung-100.html
Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.
Aktivere Pflanzen zu Zeiten der Dinosaurier
Der höhere CO2-Gehalt in der Luft und die höhere durchschnittliche Jahrestemperatur führten dazu, dass die Pflanzen damals mehr Photosynthese betrieben haben, so die Forscher weiter
ZDF
LESCH Vs. LESCH! Wir leben derzeit in der Warmphase einer Eiszeit!
2025_08_08
https://www.facebook.com/LebenImLand/videos/lesch-vs-lesch-wir-leben-derzeit-in-der-warmphase-einer-eiszeit/3515977495393008/
Abrupte Klimaänderungen im Eiszeitalter die Erwärmung am Ende dieser Phase war sehr abrupt und betrug in großen Teilen der nördlichen Hemisphere bis zu 10 °C in 50 Jahren
2025_11_22
https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Abrupte_Klima%C3%A4nderungen_im_Eiszeitalter
Nur als Hinweis: In dem Artikel ging es um Windenergie und deren Problematik.
Wer sein Publikum halten will, konzentriert sich aufs Wesentliche und hat einen klaren Faden.
Bleiben Sie Herr Rosemeye beim Thema des zu kommentierenden Beitrags,
also bei der Windkraft und Eröffnen Sie nicht laufend neue Themen.
Sie sollten mal die Kommentar-Regel Nr. 3 lesen und auch verstehen.
Der Artikel, so gut er gemeint ist, zeigt wieder einmal, dass scheinbare analytische Aussagen zu Themen geschrieben werden, wo die zugrunde liegenden Gesetze der Elektrotechnik unbekannt sind oder einfach missachtet werden.
Das ist in etwa dasselbe, als wenn man ein krankes Pferd von einem IT-Spezialisten heilen lassen möchte.
Eklatant:
„An sehr windigen Tagen gibt es mehr Strom, als das Land benötigt.“
So etwas geht in der Elektrotechnik nicht. Es gibt immer genau nur den Strom, den das Land gerade benötigt, also abruft, nicht mehr und auch nicht weniger. Und genau der wird auf das Milli-Ampere genau von allen Kraftwerken geliefert.
Ein „Mehr“ gibt es in der Metzgerei, ausgedrückt mit der Frage: „Darf es auch etwas mehr sein?“ Aber eine Metzgerei ist nun einmal kein Erzeuger elektrischer Energie.
Bei vielen Artikeln zur Energieversorgung kommt man zu dem Schluss, wir können die Technischen Hochschulen abschaffen, da wir keine Ingenieure mehr brauchen. Eine demokratische Meinungsmehrheit, angeführt von Habecks, Trittins, Gretas, Luisas und Erklärbären weiß genau, wie eine zukünftige gesicherte Energieversorgung aufgebaut wird. Sie rechnen Ihnen das in Kugeln Eis vor.
Die gleichen Menschen werden in Zukunft auch bestimmen, ob ein Flugzeugpilot ein ausgebildeter Mensch sein muss, oder ob der eine aktuell auf Straßen-Demos bestimmte Person ist.
Wir bestimmt zu 100% funktionieren. – So wie unsere derzeitige katastrophale Energieversorgung, die maßgeblich von der Börse gesteuert wird. Und da gibt es auch Überschussstrom zu negativen Preisen. Das mit den Preisen stimmt, den Überschussstrom gibt es nicht. Wer den Namen Kirchhoff nicht kennt, der glaubt, dass es ihn gibt.
Millionen Dummköpfe können sich doch nicht irren!
Woher kommen dann die Frequenzschwankungen. Wird mehr Strom benötigt, Extremfall Kurzschluss, als erzeugt wird, sinkt die Netzfrequenz. Unterhalb einer festgelegten Untergrenze wird abgeschaltet. Blackout. Wird plötzlich kein Strom mehr benötigt, steigt die Netzfrequenz. Die Generatoren laufen immer schneller. Oberhalb einer festgelegten Obergrenze wird abgeschaltet. So jedenfalls mein Verständnis. Das Problem sind die Generatoren. Ist das richtig oder liege ich falsch.
Vielen Dank für eine kurze Antwort.
Sie liegen richtig, nur hat man gelernt, die Generatoren über den recht gut bekannten Tagesbedarf richtig zu steuern, damit die Frequenzschwankungen im Toleranzbereich bleiben.
Die Grünlinge arbeiten schon seit Jahren erfolglos daran, Steuerleitungen zu Wind und Sonne zu legen. Ich glaube, bei der Sonne haben sie schon aufgegeben – ist zu weit weg. Dass der Wind kein WLAN hat, wo man ihn übers Handy beeinflussen kann, müssen sie aber erst noch lernen.
Bis sie dann einmal feststellen, dass Wind und WLAN auch nicht funktionieren, ist unsere Volkswirtschaft dann zwar kaputt, aber das nennen sie dann Kollateralschaden.
Hat gewisse Ähnlichkeit mit dem Tschernobyl-Experiment, die Reaktoren haben die ganze Zeit gut funktioniert, bis man meinte, 3 Notstromaggregate für die Notkühlung sind 2 zu viel.
Bei dem Windexperiment ist der Knall allerdings in einer Art tiefstem Infraschall schleichend auf Jahrzehnte verteilt. Deshalb werden die Menschen nicht so plötzlich durch eine Explosion aus ihren verrückten und physikfernen Träumen gerissen.
Wenn es dann plötzlich zu einem „Wind-Blackout“ kommt, ist das so ähnlich, wie bei einem Tsunami. Lautlos und unkenntlich treibt die geballte Energie tausende Kilometer durch das Meer, bis sie sich am Ufer (Hafen) jäh zerstörend aufbäumend darstellt
Vielen Dank !
…an ihre Grenzen…
Milchmädchenrechnungen sind bis hin zu unserem Bundeskanzler äußerst beliebt, nach dem Motto…siehe mein Foto aus dem Land eines ehemaligen bundesdeutschen Wirtschaftsministers mit höchster Fachkompetenz.
Heute wieder bei uns etliche Windkrafträder bei Hellbrise abgestellt. Auf Kosten der Stromkunden und Steuerzahler. Alles für die Investoren.
Um die Grenzen von Windanlagen aufzuzeigen, ein praxisnahes Rechenbeispiel:
Anlage und Standort
Wir planen eine ganz normale Windanlage auf einem sandigen Hügel der Kyritzer Platte, 67 Meter über Normalhöhennull (NHN). Ringsum Landwirtschaftsflächen, ein paar Bäume und in vorschriftsgemäßem Abstand eine kleine Ansiedlung. Typisch Prignitz.
Das gesamte Bundesland Brandenburg wird durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) in die Windzone zwei eingruppiert. Der Hersteller (bekannt) empfiehlt eine dafür geeignete Windanlage: Elektrische Nennleistung 3,45 MW, Nabenhöhe 137 m, Rotordurchmesser 126 m.
Die Wetterstation Kyritz liegt ganz in der Nähe, hat eine Höhe von 40 m über NHN und liegt am südöstlichen Stadtrand. Wir holen uns vom DWD Monatsmittel der Lufttemperatur, Monatsmittel der Windgeschwindigkeit und höchste Spitzen der Windgeschwindigkeit für die Jahre 2004 bis 2024. Für die relative Luftfeuchtigkeit und den Luftdruck in Meeresspiegelhöhe nehmen wir übliche Mittelwerte an (70% bzw. 1013,25 hPa).
Der Rechenweg
Mittels Temperaturgradient der Standardatmosphäre, barometrischer Höhenformel und Magnusformel wird zunächst der Sättigungsdampfdruck in Nabenhöhe berechnet, daraus die Gaskonstante für feuchte Luft und daraus wiederum die mittlere Dichte der Luft (1,177 kg/m³ im August und 1,258 kg/m³ im Januar). Schwankungen des Luftdrucks und des Wasserdampfgehalt der Luft haben nur geringe Auswirkungen auf das Ergebnis. Die Annahme von Durchschnittswerten für diese beiden Parameter war gerechtfertigt.
In den unteren 100 bis 150 m über der Geländeoberfläche steigt die Windgeschwindigkeit logarithmisch mit der Höhe an. Die mittleren Windgeschwindigkeiten an der Spitze des Windmastes der Wetterstation (zwischen 2,63 und 4,45 m/s, das entspricht einer schwachen Briese) wird auf die Nabenhöhe der Windanlage umgerechnet. Mit der Rauhigkeitslänge (Tabellenwert nach Geländetyp) und der Höhendifferenz ergibt sich für unseren Fall ein Faktor von 1,7501. Die Spitzen der Windgeschwindigkeit werden mit dem gleichen Faktor umgerechnet. Der Geländetyp hat große Auswirkungen auf das Ergebnis. Die Auswahl der Rauhigkeitslänge erfordert Augenmaß und Fachkenntnis.
Zwischen Windstille über den Mittelwert der Windgeschwindigkeit bis zur Windspitze, jeweils in Nabenhöhe der geplanten Anlage, haben wir zunächst die Kennzahlen von typischen rechtsschiefen Häufigkeitsverteilungen. Durch Transformierung und Standardisierung werden daraus Dichtefunktionen von Standard-Normalverteilungen.
Die Bewegungsenergie des Winds ergibt sich als Hälfte des Produkts aus der Kreisfläche des Rotors, der Luftdichte und der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe. Diese Bewegungsenergie kann nach dem Betz’schen Gesetz nur zu etwa 59% (genauer 16/27) genutzt werden. Hinzu kommen weitere Leistungsverluste durch Turbulenzen an den Rotorblättern, Reibungsverluste, elektrische Leistungsverluste in der Anlage u.ä.
Wir benötigen zusätzlich die Windgeschwindigkeit, bei der die Windanlage ihre elektrische Nennleistung erreicht. Dazu wird die eben beschriebene Formel, einschließlich der Leistungsverluste, nach der Windgeschwindigkeit umgestellt und die angegebene Nennleistung eingesetzt. In unserem Fall ergeben sich Windgeschwindigkeiten zwischen 15,65 m/s (im Januar) und 16,00 m/s (im August). Nach der Beaufortskala entspricht das einer frischen Brise oder starkem Wind in Bodennähe.
Die Windgeschwindigkeit, bei der die Windanlage mit der Energieumwandlung beginnt (die Anlaufgeschwindigkeit) ist aus den Herstellerangaben bekannt (im Beispiel 3 m/s). Auch der Abschalt- und der Wiedereinschaltpunkt sind bekannt (für die geplante Anlage 22,5 und 20,0 m/s).
Das Ergebnis
Die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Anlaufgeschwindigkeit, die Windgeschwindigkeit, bei der die Windanlage ihre elektrische Nennleistung erreicht, sowie für den Abschalt- und Wiedereinschaltpunkt werden aus den bereits berechneten Dichtefunktionen der Windgeschwindigkeit ermittelt.
durchschnittlich 2.666 Stunden im Jahr stünde das Windrad still oder trudelt rum, weil die Windgeschwindigkeit geringer als die Anlaufgeschwindigkeit ist. Elektrische Leistung resultiert daraus nicht.durchschnittlich 5.513 Stunden im Jahr liefe das Windrad unter Teillast. Die Windgeschwindigkeiten liegen zwischen der Anlaufgeschwindigkeit und dem Wert, bei dem die Nennleistung erreicht wird. Die elektrische Leistung schwankt unterhalb der Nennleistung.Nur 460 Stunden im Jahr würde sich das Windrad unter Vollast drehen. Die Windgeschwindigkeit ist höher als sie für die elektrische Nennleistung notwendig wäre, liegt aber unter dem Abschaltpunkt. Die Umdrehung wird durch die Stellung der Rotorblätter reguliert und die Anlage hält konstant ihre Nennleistung.121 Stunden im Jahr läge die Windgeschwindigkeit über dem Abschaltpunkt. Die Rotorblätter werden in Fahnenstellung gedreht, um einer Anlagenzerstörung vorzubeugen. Die elektrische Leistung fällt auf Null.Witterungsbedingt wäre im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024 mit dieser Windanlage eine Elektroenergieerzeugung von 7.511 MWh möglich gewesen. Das entspricht 2.177 Vollast-Stunden (25% der installierten Leistung). Die Windindustrie gibt für Onshore-Anlagen unter bundesrepublikanischen Witterungsverhältnissen 1.800 und 3.200 Vollast-Stunden pro Jahr an. Unser Beispiel liegt innerhalb dieser Spanne. Wartungszeiten oder netzbedingte Abschaltungen sind nicht berücksichtigt.
Die Beispielanlage hätte einen lausigen mittleren Wirkungsgrad von 25% der installierten Leistung (max. 2019: 36%; min. 2021: 20%). Sie wäre effizent wie ein mittelalterliches Göpelrad.
Danke, das war spannend. Die Anlage hat somit noch jede Menge Reserven. Im Sport würde man sagen: mit einem gezielten Training ist noch jede Menge Potential verfügbar und die maximale Förderung sinnvoll.
Dem ist nichts zuzufügen,nur unsere Politiker und große Teile der Bevölkerung verstehen nicht,dass Windenergie ein absoluter Rückschritt in da Mittelalter ist!!!!!!
Ihr Beitrag ist ganz schlecht. Soviel Zahlen. Zahlen verwirren LinksGrüne-Gutmenschen.
Sonne / Wind – gut!
Alles andere – schlecht.
So geht das richtige Weltbild. Abweichungen davon werden nicht geduldet. Müssen bekämpft werden. Sind n…i.
P.S. Wir sind leider mitschuld am Zustand Deutschlands, weil wir diese LinksGrünen-Gutmenschen nicht schon längst aus dem Spiel genommen haben. Wir lassen uns von denen auf der Nase rumtanzen, uns ausplündern und ins Verderben stürzen.
In der Kürze liegt die Würze.
Aber zum Thema.
Im Jahr 2000 hatte Deutschland 124,5 GW installierte elektrische Leistung (https://www.energy-charts.info/charts/installed_power/chart.htm?l=de&c=DE&year=2000) und einen elektrischen Energieverbrauch von 470 TWh (https://www.verivox.de/strom/nachrichten/stromverbrauch-in-deutschland-im-jahr-2000-um-17-prozent-angestiegen-1290/). Bei der installierten Leistung wäre aber eine Energieerzeugung von circa 1090TWh im Jahr möglich. Das wäre ein Wirkungsgrad von unter 50%. Da die Stromerzeugung mehr Wärme als Strom erzeugt, landen wir bei unter 20%. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben. Die fossile Energieerzeugung ist so effizient wie ein mittelalterliches Göpelrad. Selbst ein Windrad ist da noch besser.
Das Ihre Rechnung nicht den Wirkungsgrad ermittelt, thematisiere ich jetzt nicht weiter.
Danke für die Hinweise. Zur Kürze: Selbstverständlich hätte man das kurz machen können, aber dann laufen die Zweifler und Besserwisser immer gleich zur Hochform auf. Mit ihrer Kritik an der Bezeichnung „Wirkungsgrad“ haben Sie vielleicht recht, aber gegenüber der installierten Leistung kann die Ausbeute aus technischen und witterungsbedingten Gründen niemals höher sein. Man kann die Laufzeiten nicht erhöhen.
Die Grenzen der TWh Strom aus Wind sind auch in England noch lange nicht erreicht.
Jedes Jahr kommen ca. 2 TWh Windstrom dazu in England.
Beim pv.Strom kommen selbst in England auch jedes Jahr ca. 2 TWh pv.Strom dazu, 2022-2025.
Sie haben den Artikel nicht wirklich verstanden? Oder wollen / dürfen sie nicht.
Ihre Antwort auf so einen Artikel kann eigentlich nur als Satire eingestuft werden. Richtig?
In Spanien kam doch voriges Jahr sehr viel PV Strom hinzu. Also ganz nach Ihrem Geschmack. Dann hatten die Spanier plötzlich den Salat. Sie kennen den Hauptsatz des Anziehens von Schrauben? Lässt sich auch auf das Stromnetz übertragen.
Außerdem sind Windkraftanlagen Loser, oder?
Deshalb haben die Spanier den Solarstrom noch weiter ausgebaut Herr Dr. Konrad Voge.
In ersten Quartal sind 2026 die Solarstrommengen um +780 GWh angestiegen, verglichen mit 2025.
Aus einer Veröffentlichung bei EKE
Herr Müller, die Achsenbeschriftung ist irreführend. Die y-Achse sollte bei 0 beginnen. Der Anstieg gegenüber 2022 mit über 7% ist deutlich genug. Grafische Tricksereien sind da nicht nötig.
Wenn die Quelle keine bessere Grafik bietet, könnten Sie speziell darauf hinweisen oder einfach nur die Zahlen anbringen. Der Link kann ja trotzdem auf die Quelle verweisen.
Ich denke alle Seiten müssen in ihrer Propaganda deutlich abrüsten.
Anstieg bei der Windkraft um +6,1 TWh von 2022 zu 2024 in UK.
Verringerung bei der Kernkraft um -11 TWh von 2022 zu 2024 in UK.
Herr Hack,
die Atomkraftwerke haben in England -11 TWh Strom weniger gebracht und die Windkraftanlagen +6,1 TWh mehr an Strom in UK.
In Großbritannien (speziell England) zeigt sich seit dem Jahr 2000 ein deutlicher „Gegentrend“: Während die Erzeugung aus Windenergie massiv zunahm, stiegen die Strompreise für Endverbraucher signifikant an.
Es wird oft als „Gegentrend“ oder Paradoxon bezeichnet, weil die ökonomische Erwartung lautet: Mehr Angebot an günstiger Energie (Wind) sollte zu sinkenden Preisen führen.
Das Paradoxon besteht also in der Annahme, der „günstigen“ Windenergie.
Wie lösen wir das Windenergie-Kostenparadoxon – mehr vom Gleichen, einfach genial, irgendwann wird das System schon kippen, zusammen kippen, nach uns die Sintflut, auf einer Insel kann so was klappen, oder?
Sonne und Wind schicken keine Rechnung – mit dem PV- und Windanstieg korrelieren dafür europaweit die Strompreise. Und mit ihnen der CO2-Pegel am Mauna Loa in Hawaii.