WUWT, Gastautor Master Resource, Robert Bradley Jr., 26.03.2026
Hier ein Bericht aus USA. Ähnlichkeiten mit Verhältnissen in Deutschland sind rein zufällig? – der Übersetzer
„[Radiant Solar] konnte [Hausbesitzer betrügen], weil Solaranlagen für Privathaushalte kompliziert und teuer sind – sie kosten oft um die 50.000 Dollar – und typischerweise verschiedene Finanzierungs- und Steueranreizsysteme beinhalten, die viele Verbraucher verwirren.“
Die Branche der Solaranlagen auf Hausdächern mag sich im freien Fall befinden und dem Untergang geweiht sein, doch die Folgen mangelhafter Leistungen und langfristiger Verträge bleiben bestehen. Der Artikel der New York Times mit dem Titel „ New York verklagt Solaranlagenfirma wegen Betrugs an Hunderten von Kunden (29. Januar 2026)“ erläutert, wie das New Yorker Amt für Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz fast 20 Millionen Dollar an Entschädigung und Strafen von dem als „Hausmodernisierungsunternehmen“ bezeichneten Anbieter Radiant Solar fordert.
„Insgesamt gibt es 300 Opfer desselben Unternehmens, Radiant Solar, das in der ganzen Stadt eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat: beschädigte Häuser, hohe Schulden und gebrochene Versprechen“, berichtete der Artikel.
Dies war unter anderem deshalb möglich, weil Solaranlagen für Privathaushalte kompliziert und teuer sind – sie kosten oft um die 50.000 US-Dollar – und in der Regel verschiedene Finanzierungs- und Steuervergünstigungsverfahren beinhalten, die viele Verbraucher verwirren. Die Stadt wirft Radiant vor, Hausbesitzer nicht nur abgezockt, sondern auch die Bemühungen der Stadt und des Bundesstaates um den Umstieg auf sauberere Energie untergraben zu haben.
CEO William James Bushell reiht sich neben John Berger von Sunnova und anderen in die Hall of Shame der Geschäftswelt ein.
Laut der Klage, die beim Amt für Verwaltungsprozesse und Anhörungen der Stadt eingereicht wurde, brachten die Solaranlagen von Radiant oft nicht die beworbenen Energieeinsparungen und funktionierten manchmal gar nicht.
Laut der Klage soll das Unternehmen Kredite durch hohe und nicht offengelegte Schmiergelder an Kreditgeber aufgebläht, Projekte nicht bis zur städtischen Genehmigung begleitet und keine Unterlagen für Kunden eingereicht haben, um Steuervergünstigungen zu erhalten. Außerdem habe es ein betrügerisches Gewinnspiel für einen neuen Tesla veranstaltet.
Die Stadt wirft Radiant vor, wiederholt ohne Zustimmung der Betroffenen Kredite abgeschlossen und sie so jahrelang mit monatlichen Raten von Hunderten von Dollar belastet zu haben. „Eine eklatantere Form der Täuschung ist kaum vorstellbar“, heißt es in der Klage.
Ein weit verbreitetes Problem
Die von Subventionen durchsetzte Branche der Dachsolaranlagen basiert im Wesentlichen darauf, ein höchst unrentables Geschäft durch komplizierte Langzeitleasingverträge rentabel zu machen. Zahlreiche führende Anbieter von Dachsolaranlagen sind insolvent. Teil II morgen wird die durch den Zusammenbruch von Sunnova, dem größten Unternehmen in diesem Bereich, entstandene Misere beleuchten. Teil III am Freitag zeigt einen Social-Media-Austausch mit einem Befürworter von Dachsolaranlagen, in dem fälschlicherweise das schwächste Argument vorgebracht wird, anstatt zu schweigen.
https://wattsupwiththat.com/2026/02/26/rooftop-solar-fraud-the-damage-continues-part-i/
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Ergänzung durch einige Medienberichte aus Deutschland
Der Hype ist vorbei: Insolvenzwelle trifft Sachsens Solar-Handwerker
Nach dem Boom der vergangenen Jahre gerät der Ausbau von Solaranlagen auf Privatdächern ins Stocken. Viele Solarinstallateure melden daher Insolvenz an. Was hinter der Krise steckt.
- Januar 27, 2026
Deutsche Solarbranche bricht plötzlich ein: „Unternehmen verschwinden ganz vom Markt“
Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland kannte jahrelang nur den Weg nach oben. Derzeit rutschen immer mehr Betriebe in die Pleite. Ist der Solarhype vorbei?
Flynn Jacobs, 05.03.2025
Deutsche Solarbranche ächzt unter Insolvenzwelle: 2025 wird es „viel Unruhe“ geben
Stand:07.01.2025, Fabian Hartmann















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Dachsolar wirkt auf der eigenen Rechnung billig, ist es volkswirtschaftlich aber nicht. Die oft genannten 8–12 ct/kWh greifen zu kurz. Rechnet man realistisch inklusive Installation, Finanzierung, Wechselrichter, Wartung und typischem Eigenverbrauch/Überschussmix, landet Dach-PV heute eher bei 12–18 ct/kWh auf Anlagenebene.
Damit ist es aber nicht getan. Dahinter stehen bereits über 200 Milliarden Euro EEG-Kosten, mehr als 100 Milliarden Euro Netzausbau und jährlich rund 3–4 Milliarden Euro Redispatch, Speicher und Backup noch gar nicht eingerechnet. In Summe reden wir über mehrere hundert Milliarden Euro, die auf jede Kilowattstunde im System umgelegt werden müssen.
Das strukturelle Problem bleibt: Alle Anlagen liefern gleichzeitig, vor allem mittags im Sommer. Genau dann ist Strom im Überfluss vorhanden, die Preise fallen bis auf null oder ins Negative. Der zusätzliche Strom hat dann kaum noch Wert, verursacht aber weiterhin Kosten.
Gleichzeitig zahlen PV-Betreiber über Eigenverbrauch weniger ins System ein, nutzen es aber weiter – nachts, im Winter. Die Fixkosten verschwinden nicht, sie werden nur umverteilt.
Unterm Strich liegt die reale, systemische Größenordnung damit deutlich höher als die oft zitierten Zahlen – eher im Bereich von 20–30 ct/kWh.
Privat mag sich das rechnen, gesamtwirtschaftlich wird es teuer. Das ist also typischerweise Umverteilung von arm nach reich.
Macht es wie ich.
700 Wmax Solatpanele, ein 300 Wmax Windrad und ein Paar kWh Bleibatteriespeicher.
Keine Einspeisung, aber ich kann Kühlschrank und Tiefkühlschrank einige Zeit weiter betreiben.
Dazu Campinggaskocher oder Gasgrill, Gaspatronen/flaschen Vorrat und Marmeladegläser aufbewaren um einzukochen.
Stromausfall in Berlin Mitte oder in Spanien/Portugal.
Wieviel gekühlte Lebensmittel gingen verloren?
„Grundsätzlich halten Gefrierfächer auch ohne Strom die Lebensmittel darin für mindestens 24 Stunden frisch, Tiefkühltruhen sogar ganze 50 Stunden. Um richtig eingefrorene Lebensmittel braucht man sich mindestens einen Tag lang nicht zu sorgen.“
Frag mich also wo sich eine „theoretische“ Einspeisung lohnt, wenn ich kurzzeitig meinen ganzen gekühlten Inhalt verlieren kann.
Und fragen Sie sich wieviel teure Lithium Ion Akkus kosten.
Bleibatterien sind nur zu max. 60% Kapazität nutzbar, aber sind keine Brandgefahr.
Ohne Strom kein Trinkwasser aus dem Wasserhahn, keine Toilettenspülung, usw.
Einfache Kaffeefilter um Fluss/See oder Regenwasser grob zu filtern.
Danach 10 Mn aufkochen/sterilisieren.
Frag mich wie Sie ein paar Wochen ohne Energie überleben?
Ich brauch nur mein in der Wildnis (Alpen, Pyreneen) geparktes Auto als Schutz gegen Bären und Wölfe, einen speziel gepackten 50 Liter Rucksack, 150 Pfund Armbrust und Luftgewehr (ab 18 ohne Waffenschein).
Alles zum Angeln, mit dem Lufthewehr kann ich Tauben und anderes Gefügel töten und Löwenzahn, Brennesseln, Sauerklee und Pilze sind Zugabe.
Mit der 150 Pfund Armbrust kann ich mich verteidigen oder grösseres Wild erlegen.
Aber wie alle sogenannten „Prepper“ bin ich sicherlich Paranoïd.
Hab für ungefähr 6 Monate Fisch/Fleisch und Gemüsekonserven (viele Jahre haltbar) gelagert.
Also einfach Prioritäten setzen und intelligent sparen.
Nennt sich Vor-sicht.
Morgen kostet die Konserve oder der Sprit vielleicht 30% mehr.
Fiat Geld oder Aktien haben keinen materiellen Wert – der Inhalt einer Konserve schon.
MfG
Gut so. Aber Inselanlagen eignen sich nur für Leute mit eigenem Haus und Grundstück, ggf. noch mit eigenem Gartenhaus in Kleingartensiedlungen. Oder in kleinen afrikanischen Kommunen mit Einzelhäusern. Ein sachkundiger Elektriker ist jedoch erforderlich – ggf. eine Möglichkeit für mit dem Niedergang der Solarindustrie arbeitslos werdende Fachkräfte.
Für die große Masse in städtischen Wohnbezirken und Mieterwohnungen sind solare Inselanlagen nicht praktizierbar. Für dort wohnende Leute wurde das solare Dachmodell/Balkonmodell erfunden und gefördert, um mächtig ins Geschäft mit wenig sinnvollen Mini-‚Solarkraftwerken‘ Reibach zu machen und Umsatz für den Staat zu generieren (Mehrwertsteuer) – eine für die Politik wahltaktisch nützliche Masse. Natürlich mit der sozialistischen Methode zu Lasten der verbleibenden Gesamtheit.
Sie sind da schon etwas besser ausgerüstet als wir. Solar haben wir nicht, dafür aber Notstromaggregat und Benzinvorrat. Mit etwas Solar sind wir noch am Überlegen. Natürlich ohne jede Verbindung zum Netz. Campingkocher und Gas vorhanden. Ausweichmöglichkeit Campingplatz an einem Brandenburger See. Es fehlt nur die Langwaffe.