WUWT, Gastautor, William Murray, 27.02.2026
Die meisten Amerikaner [und andere Menschen] denken erst an Strom, wenn die monatliche Rechnung kommt. Es kommt einmal im Monat, oft unbemerkt, aber in letzter Zeit schlägt es wie ein Schlag ein. Die Heizkosten sind jetzt um Hunderte Euro höher als noch vor wenigen Jahren. Sie benutzen dieselben Geräte. Sie betätigen dieselben Schalter. Nichts in Ihrem Alltag hat sich verändert – außer dem Preis.
Warum soll das so sein?
Wenn man in das Innere des Stromsystems blickt, fühlt es sich weniger an, als würde man eine riesige Maschine analysieren, sondern eher, als würde man in eine solche hineingezogen – ähnlich der unsterblichen Szene in „Moderne Zeiten“, in der Charlie Chaplins Fabrikarbeiter von den Maschinen verschluckt wird, an denen er arbeitet.
Der amerikanische [und deutsche] Strommarkt wird nicht von einer „unsichtbaren Hand“ von Angebot und Nachfrage gesteuert, sondern von einer Anhäufung jahrzehntelanger, unausgewogener Regeln. Schicht um Schicht von Regulierungen, Subventionen, Vorgaben und Bilanzierungsvorschriften haben dazu geführt, dass das System in einer aufwärtsgerichteten, inflationären Tendenz verharrt und sich jeglichen Veränderungsversuchen widersetzt.
Es gibt mindestens ein halbes Dutzend bundesstaatlicher Umweltvorschriften, die mehr mit steigenden Strompreisen zu tun haben als mit Zöllen oder dem Ausbau von Rechenzentren. Ein gutes Beispiel dafür ist die sogenannte Bauarbeiten im Gange (Construction Work in Progress, CWIP).
Wie aus einem neuen Positionspapier hervorgeht, hat es dazu beigetragen, dass sich die Finanzierung der amerikanischen Infrastruktur verändert hat.
Eine der wichtigsten dieser Machenschaften war die stillschweigende Verlagerung des finanziellen Risikos von den Investoren auf die Öffentlichkeit. Vor den 1970er-Jahren mussten Energieversorger ein Kraftwerk fertigstellen, bevor sie den Kunden die Kosten in Rechnung stellen durften. Wollte ein Unternehmen etwas bauen, musste es das Risiko tragen. Die Investoren stellten das Geld bereit. War das Projekt erfolgreich, erhielten sie eine Rendite. Scheiterte es, mussten sie den Verlust tragen.
Doch während der Inflationskrise der 1970er-Jahre verteuerten sich Kraftwerke – insbesondere Kernkraftwerke – enorm. Die Energieversorger argumentierten, sie könnten es sich nicht leisten, jahrelang auf die Kostendeckung zu warten. In einem Moment der politischen Schwäche erlaubten die staatlichen Regulierungsbehörden den Versorgern, den Kunden bereits während der Bauphase der Kraftwerke Gebühren in Rechnung zu stellen.
CWIP verlagerte das Investitionsrisiko dauerhaft von den Anlegern auf die Allgemeinheit. Heute können Sie Ihre Stromrechnung öffnen und Projekte bezahlen, die noch gar nicht existieren und möglicherweise in Zukunft eingestellt werden. [- Beispiel Deutschland: Risikofinanzierung der offshore Windräder – u.a. !?]
Kein vernünftiger Banker würde solche Bedingungen freiwillig akzeptieren. Doch Millionen Amerikaner sind jeden Monat dazu gezwungen, wenn sie von einem börsennotierten Stromversorger beliefert werden.
Dieses System hätte unbegrenzt unterhalb der Wasserlinie betrieben werden können, wäre es nicht mit der Revolution der erneuerbaren Energien der letzten 15 Jahre kollidiert. Die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie hat sich zwischen 2011 und 2020 vervierfacht und wird bis 2024 Rekordwerte erreichen.
Diese Energiequellen mögen Vorteile haben. Sie haben aber auch eine grundlegende Einschränkung: Sie produzieren nicht ständig Strom. Daher müssen die Energieversorger Backup-Systeme aufbauen. Zusätzliche Übertragungsleitungen. Zusätzliche Kapazität.
Diese Redundanz hat ihren Preis. Jeder Kilometer Kabel, jede ungenutzte Notstromturbine, jeder überteuerte und unterausgelastete [kilometerlange Anschlußleitung von Windkraftanlangen und Solaräcker und] Batteriespeicher wird sich früher oder später unweigerlich auf der Kundenrechnung niederschlagen.
Und dank Regeln wie CWIP können sie Ihnen die Kosten in Rechnung stellen, während Sie warten.
Viele dieser Maßnahmen entsprangen einer ehrlichen Absicht. Ab den 1970er Jahren und verstärkt in den folgenden Jahrzehnten erlangte ein Netzwerk von „gemeinnützigen“ Anwaltskanzleien und selbsternannten Umweltschutzgruppen enormen Einfluss auf die Genehmigung von Infrastrukturprojekten.
Ihr behauptetes Ziel war es, die Öffentlichkeit zu schützen. Doch mit der Zeit geschah etwas anderes.
Sie schufen ein System, in dem das Stoppen von Projekten einfacher wurde als deren Realisierung. Wo Verzögerung zur Strategie wurde. Wo Rechtsstreitigkeiten zur Routine wurden. Jede Verzögerung erhöhte die Kosten. Jede Kostensteigerung rechtfertigte eine frühere Abrechnung. Jede Erhöhung machte die nächste leichter zu akzeptieren.
Selbst Autoren wie Ezra Klein von der New York Times – der Umweltzielen kaum kritisch gegenübersteht – haben begonnen, das Problem anzuerkennen. Er argumentiert, dass gut gemeinte Regeln den Bau der notwendigen Infrastruktur für die Gesellschaft unnötig erschwert haben. Die Leute denken, das sei ein wichtiges Eingeständnis von Klein und seinesgleichen, aber das ist es nicht.
Diese „gut gemeinten Regeln“ wurden schlichtweg von einer früheren Generation von Ezra-Klein-„Abundance“-Typen geschaffen, die überhaupt erst die Anwaltskanzleien im öffentlichen Interesse und das System der Nachsichtszahlungen an Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen haben.
Kleins Autopsie enthüllte lediglich, dass die Linke Dinge fördert, die ihr selbst ein besseres Gefühl geben, während sie die Welt verschlimmert. Ihr naiver Idealismus schützt sie jedoch vor der Scham über versagte Verantwortung. Ein kafkaesker Prozess ist am Werk, durchdrungen von orwellschen Wortspielen, die alles blockieren. Es ist ein schmutziger, verdorbener, hilfloser Geist, der sich als etwas Edleres und Würdevolleres tarnt.
Denn es geht nicht darum, ob die Ziele edel waren. Edle Absichten spielen keine Rolle. Es geht darum, dass die Ergebnisse zählen, und die Ergebnisse sind Misserfolge. Es gibt jedoch ein Gegenmittel – keinen technologischen Durchbruch, sondern etwas weit Besseres (wenn auch Selteneres) in Washington: gesetzliche Klarheit.
Ein vielversprechender Ansatz sind Gesetze wie der „ Affordable, Reliable, Clean Energy Security Act “ des Abgeordneten Troy Balderson. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, klarere Definitionen von Schlüsselbegriffen wie „erschwinglich“, „zuverlässig“ und „sauber“ festzulegen und sicherzustellen, dass Investitionsrisiken auf kosteneffiziente Infrastrukturprojekte beschränkt bleiben.
Durch die Anerkennung der Rolle von steuerbaren Ressourcen wie Erdgas und Kernenergie würde die Gesetzgebung auch dazu beitragen, dass das Stromnetz die für das moderne Leben notwendige Zuverlässigkeit beibehält und gleichzeitig die Standards des Clean Air Act erfüllt.
Diese Reformen würden die Strompreiserhöhungen nicht über Nacht beseitigen. Aber sie würden einen der Hauptgründe angehen: ein System, in dem die Anreize zunehmend von den Interessen der Kunden abweichen.
Strom ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für Wirtschaftswachstum, öffentliche Sicherheit und die Stabilität der Haushalte. Um seine Bezahlbarkeit zu gewährleisten, reichen Versprechen allein nicht aus. Es bedarf politischer Maßnahmen, die effiziente Investitionen fördern, Risiken angemessen verteilen und die Versorgungssicherheit gewährleisten.
Vor allem aber beruht es auf der Erinnerung an ein Grundprinzip, das einst das amerikanische [und deutsche] Wachstum leitete: Man sollte Dinge erst dann bezahlen, wenn sie funktionieren.
Nicht vorher.
Solange dieses Prinzip nicht wieder gilt, werden die Stromrechnungen weiter schleichend steigen, und die Menschen werden sich weiterhin fragen, warum das moderne Leben schwerer zu finanzieren ist als früher.
William Murray ist ehemaliger Redenschreiber der Environmental Protection Agency (EPA), ehemaliger Redakteur von RealClearEnergy von 2015-2017 und derzeitiger Chef-Redenschreiber der Commodity Futures Trading Commission (CFTC).
Dieser Artikel wurde ursprünglich von RealClearEnergy veröffentlicht und über RealClearWire zur Verfügung gestellt.















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Es ist demnach nur eine Frage des Sinns der Geldvolumenbereitstellung, es ist systemisch möglich, dass die ordentlichen Bedürfnisse mit der Kunstwährung abzudecken!
Die Organisation des Geldsystems, keine wirtschaftliche Leistung, als eigenständiges Gewerbe, Schuld- und Verzinsungskonstrukt ist Satanismus. Auf diesem Satanismus beruht unsere Politiklandschaft.
Wer glaubt er bringe sein Geld auf die Bank, finanziere den Staat, die Vorsorge und sein Lebensunterhalt, hat das Geldsystem nicht begriffen, dient als Sektenmitglied der korrupten (Vertrauensmissbrauch) Dreifaltigkeitssekte, besehend aus Bildung, Justiz u8nd Politik.
Diese Idiotie bildet die Grundlage für sämtliche Verwerfungen dieser Welt. Warum will man es nicht verstehen?
MFG Georg Bender
Schul-Physik 8.Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt
von der Leyen als Ministerin
Video-Botschaft von Ex-ZDF Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne 2015_08_25 https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Schul-Biologie
CO2 ist Dünger
Zu wenig CO2 —> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26 https://http://www.nasa.gov/technology/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth-studyfinds/
Levels Greening Earth
NASA Goddard 2016_04_16 https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia 2013_07_03 https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
1) Subventioniereung von alternativen Energieformen (über EEG oder über den Staatshaushalt) : klar, im Gegenzug erwartete man Gratis-Strom.
2) Fixkosten der konventionellen Kraftwerke über geringere Volllaststunden macht den Strom teurer, das war von vornherein klar, wurde und wird immer wieder verschwiegen.
3) Erforderlicher Netzausbau, einerseits durch alternative Energieproduktionsanlagen fernab von den Bedarfsorten und andererseits politisch motivierte Elektrifizierung fast aller Bereiche. Dem Volk verschwiegen und wahrscheinlich teurer als erwartet.
4) Qualitative Strommerkmale, insbesondere die Verfügbarkeit und die Bedarfsanpassung wurden und werden von der Politik ignoriert (bewusst oder aus Unkenntnis ?) und einseitige Fokussiereung auf die durchschnittliche Menge alternativ produzierten Stroms. Anstelle der realen Einsparung von Energie aus konvetionellen, nicht erneuerbaren Quellen liegt der Fokus nunmehr auf auf dem bilanziellen Anteil Energie aus alternativen Quellen. Deshalb einseitige Förderung von Wind und Solarenergie, die zwar allernortes verfügbar sind und deshalb groβe Strommengen herstellen können, die aber sehr volatil sind,also nicht jederzeit verfügbar sind. Viele glauben : Wir haben jetzt ein gutes Drittel Strom aus Wind und Solar erreicht, dann machen wir die gleiche Übung noch 3 mal und wir sind bei Null CO2 angelangt. Dabei ignorieren sie dass das Drittel nicht bedeutet, dass ständig ein Drittel der Stromnachfrage von Wind und Solar abgedeckt wird, sondern zeitweilig Volldeckung (manchmal sogar Überschuss) besteht und an anderen Zeiten eine Deckung von Null. Eine weitere Steigerung führt zu mehr Überschuss an manchen Perioden, ohne aber Perioden mit Null-Deckung verhindern zu können.
Netzregelungseingriffe und Dispatching steigen exponentiell und die Kosten natürlich auch.
5) Vorgenannte Perioden mit Null-Deckung bedeuten, dass normalerweise keine konventionellen Kraftwerke abgeschaltet werden können. In Deutschland werden trotzem Kraftwerke zerstört, also muss der Strom in den Null-Deckungs-Perioden aus dem Ausland kommen. Also wird der Handel mit Verkauf des Stomüberschusses und Import des Bedarfs in gewissen Perioden gemacht.
Weil Sonnenschein und Wind im nahen Ausland tendenziell den gleichen Verlauf haben, findet der Stomhanndel zu ungünstigen Zeiten statt : Deutschland möchte Strom expotieren wenn das Ausland kaum Strom benötigt und es möchte Strom importieren während das Ausland selbst Strom benötigt. Also bekommt Deutschland sehr ungünstige Tarife (sehr teurer Importstrom, und Export muss unter Umständen mit einer Belohung gefördert werden (Negativstrompreis). In einer Marktwirtschaft bedeutet ein ungewöhnlicher Preis eine Notlage. Jegliche Subvention dieser Preise ist sinnlos (würde die Preise noch mehr nach oben treiben), denn das Signal ist eine Not,und nach Not kommt „nein“, also keine Abnahme des Überschusses und keine Lieferung des Bedarfs seitens des Auslandes, um die eigene Stromversorgung zu gewährleisten.
6) Es hätten also keine Kraftwerke zestört werden dürfen ohne gleichwertigen Ersatz. Zeitgleich wird in fast allen Bereichen die Umschwenkung auf Strom gefordert. Dies verschlimmert die Situation weil der Kraftwerkspark, der bedarfsorientiert Strom liefert, eigentlich deutlich ausgebaut werden müsste, was aber nicht geschieht.
7) Auf Strom aus diesen in der Regel mit fossilen Enegeiequellen betriebenen Kraftwerken wird zusätzlich eine zunehmend teurere CO2-Steuer erhoben. Eigentlich grenzt die CO2-Steuer auf Strom an Erpressung, da konventionelle Kraftwerke eh nur laufen, wenn die alternativen Kraftwerke nichts liefern (abgesehen vom ständigen geringen Sockelbetrieb, der zur Netzstabilisierung und –synchronisierung notwendig ist).
8) Auf das Ganze kommt die Mehrwertsteuer. OK der Kunde möchte Strom, und da ist es logisch dass auf Strom Mehrwertsteuer drauf ist. Aber Mehrwertsteuer auf zusätzliche Regel- und Dispatching-Maβnahmen, auf ungünstige Handelstarife, auf CO2 der Notkraftwerke ? Was hat der Endkunde als Mehrwert dafür ?
In ungünstigen Momenten wird der Strom sehr teuer werden (als Signal vor dem Blackout) und ich frage mich wie lange Stromlieferanten noch Strom zu Fixpreisen anbieten können. Wahrscheinlich werden jeden Kunden variable Stromtarife aufgebrummt. Im Sommer bei Wind und Sonne erhalten Kunden normal günstigen Strom (nicht super billig, denn der höhere Aufwand für Netzausbau und ¨-regelung und Verfügbarkeit von Notkraftwerken wollen auch bezahlt werden) und in einer Winterflaute feilschen die Bewohner eines Viertels, wer denn jetzt die letzten kWh zur dringend benötigten Gebäudeheizung (falls mit Strom, Wärmepumpe oder direkt) erhält.
Stromspeicherung immer willkommen, aber im groβen Maβstab zu teuer. Wir bringen es ja nicht mal fertig, Alternativ-Strom von der mittäglichen Produktionsspitze 5 Stunden bis an die abentliche Verbrauchsspitze zu speichern, wie soll da eine mehrwöchige Flaute bedient werden können.
Wie ist das gemeint mit der Sektorenkopplung ? Industrie im Winter abschalten ? Elektroauto nicht laden (und Akku nimmt womöglich Schaden bei tiefem Frost) ? Haus halb heizen ? Haus nicht heizen und mögliche Frostschäden ? Mein Nachbar oder ich ? Die Feilscherei um die letzte kWh mag Notstromlieferanten (und über Steuern dem Staat) Geld in die Kasse spülen, aber jedenfalls bleiben die Armen auf der Strecke. Wohl dem, der eine Alternative zum Strom hat.
„Wie ist das gemeint mit der Sektorenkopplung ? Industrie im Winter abschalten ? Elektroauto nicht laden (und Akku nimmt womöglich Schaden bei tiefem Frost) ? Haus halb heizen ? Haus nicht heizen und mögliche Frostschäden ? Mein Nachbar oder ich ? Die Feilscherei um die letzte kWh mag Notstromlieferanten (und über Steuern dem Staat) Geld in die Kasse spülen, aber jedenfalls bleiben die Armen auf der Strecke. Wohl dem, der eine Alternative zum Strom hat.“
Der dummgrüne Optimist würde sagen, probieren wir es doch einfach mal aus, Sektorenkopplung, welch wunderschönes Suizid-Paket, die potenzierte Ignoranz bezüglich alle Ergebnisse der Risikoforschung und des guten Hausverstandes: Packe nicht alle Eier in einen Korb“.
Na klar wird schon gut gehen, wenn nicht, na dann haben wir doch toll was gelernt, bei der Operation am offenen Energieherzen der Bürger.
Das ist die Ästhetik des Frierens, Frieren für die Freiheit. Drosseln für das Klima.
Drohnen werden Euch Waschlappen abwerfen.
Wähler in Baden-Württemberg Ihr habt demnächst die Wahl, aber ich wette, Ihr seid Lemminge, es ist Euch egal, Ihr springt über die Klippe und freut Euch noch am freien Fall. Die kluge schwäbische Hausfrau wurde von den Politics vertrieben, oder?