Aufgrund der bestehenden Gas-Lieferverträge müsste Deutschland vermutlich auch dann Gazprom weiterhin bezahlen, wenn man auf den Bezug russischen Erdgases verzichten würde.
von Henrik Paulitz
Das liegt an den „Take-or-Pay“-Klauseln in den Lieferverträgen. Es könnte die kuriose Situation entstehen, dass Deutschland weit überteuertes LNG-Gas beispielsweise aus den USA bezieht und zugleich an Russland Überweisungen „für heiße Luft“ vornehmen müsste. Das müsste eigentlich all jenen sehr bewusst sein, die Deutschland derzeit heftig drängen, vertragsbrüchig zu werden. Was steckt dahinter?
Nach jüngsten russischen Forderungen zur künftigen Bezahlung von Gas-Lieferungen verwies die deutsche Bundesregierung auf die bestehenden Verträge und begründete damit ihre Ablehnung einer Zahlung in Rubel. Die Verträge für den Import von Erdgas aus Russland beinhalten aber weitere beachtenswerte Aspekte, über die in der deutschen Öffentlichkeit bislang nicht gesprochen wird.
Take-or-Pay-Verträge, die über das Jahr 2020 hinausgehen
Es geht überwiegend um langfristige Verträge mit Laufzeiten von 10 bis 25 Jahren mit festgelegten Mengen und Preisen. Mehr noch: Es handelt sich um so genannte Take-or-Pay-Verträge, bei denen die deutschen Importeure eine unbedingte Verpflichtung zur Zahlung übernommen haben, unabhängig davon, ob man das Erdgas tatsächlich importiert oder nicht. Man muss also die für etliche Jahre vor-bestellte Abnahmemenge bezahlen, ob das Gas am Ende fließt oder nicht.
Um Schwankungen bei der Nachfrage gerecht zu werden (z.B. industrielle Konjunktur, Temperaturen etc.), werden dabei gewisse Flexibilitäten eingeräumt, oft ein Korridor von 80 bis 110 Prozent der vereinbarten Jahresmenge, so ein mit den Modalitäten vertrautes Beratungsunternehmen. Daneben werden oft auch monatliche Flexibilitäten vereinbart. Wer diese Mengen unterschreitet, bezahlt die abgenommenen Mengen trotzdem (kann sie aber teilweise dann zu einem späteren Zeitpunkt noch abnehmen) – take or pay. Ein ehemaliger hochrangiger Manager der Gasbranche bestätigt das: Wenn man einen solchen Liefervertrag breche, dann entstünde eine unmittelbare Fälligkeit. Das sei auch keine Frage für ein Schiedsgericht, da es sich ja nicht um eine Ermessensentscheidung handelt. Man könne der Zahlungsverpflichtung nicht entgehen. Seiner Aussage nach wollen die deutschen Erdgasunternehmen die Verträge einhalten. Man wäre auch tatsächlich gut beraten, die Lieferungen weiterhin anzunehmen.
Entsprechend hatte der größte Importeur russischen Erdgases, Uniper, am 7. März mitgeteilt, man verurteile den russischen Einmarsch in die Ukraine scharf. Man werde auch keine neuen langfristigen Lieferverträge für Erdgas mit Russland abschließen. Mit dem Neustart des LNG-Terminalprojekts in Wilhelmshaven plane man eine verstärkte Diversifizierung der Bezugsquellen. Bezüglich der laufenden Verträge hält man aber fest: „Bestehende langfristige Gasimportverträge mit Russland bleiben Teil der sicheren europäischen Gasversorgung.“ Medienberichten zufolge hat Uniper Verträge mit russischen Energieunternehmen, die über das Jahr 2030 hinausgehen.
Höhere Gewalt in Form von Sanktionen?
Das oben genannte Beratungsunternehmen geht davon aus, dass die Take-or-Pay-Klausel für die aktuelle Situation nur begrenzt relevant wäre. Die Sanktionen seien als „höhere Gewalt“ zu sehen, was die Erfüllung von Verträgen objektiv unmöglich mache. Die importierenden Unternehmen wären somit vermutlich aus dem Schneider. Es ist aber davon auszugehen, dass die finanziellen Forderungen von Gazprom sich dann an den sanktionierenden deutschen Staat, somit an die Steuerzahler richten würden.
Man würde es sich wohl auch zu einfach machen, davon auszugehen, Moskau würde und müsse das dann einfach so hinnehmen. Dabei ist von Bedeutung, dass Gazprom keineswegs dem russischen Staat alleine gehört: Nahezu die Hälfte der Gazprom-Aktien befinden sich in der Hand privater Aktionäre, ein Großteil aus dem Westen. Die US-Großbank Bank of New York Mellon verwaltete – jedenfalls vor Jahren – rund 26 Prozent der Gazprom-Aktien.
Es dürften also auch sehr viele westliche sowie US-amerikanische Großaktionäre ein ganz erhebliches Interesse daran haben, dass Deutschland seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Gazprom zuverlässig nachkommt. Sie wären sicherlich „not amused“, würde Deutschland seinen Vertragsverpflichtungen nicht nachkommen. Sehr schnell könnte Deutschland dann vielleicht doch vor einem internationalen Schiedsgericht verklagt werden.
Erfahrungen der Ukraine
Ausgerechnet die Ukraine kennt die Situation, dass es mit Take-or-Pay-Verträgen mit Gazprom kaum möglich ist, unbeschadet die vereinbarten Gasliefermengen nicht zu bezahlen. Jahrelang litt die Ukraine unter den von Julija Tymoschenko 2009 unterzeichneten Verträgen mit hohen Abnahmeverpflichtungen und hohen Preisen. Nach jahrelangen Verhandlungen, in denen die ukrainische Nachfolgeregierung vergeblich versuchte, zu günstigeren Konditionen zu kommen, entschied das Land schließlich, zunehmend eigenes Erdgas zu fördern und verstärkt wieder Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung zu nutzen. Die Ukraine war 2012 auf dem besten Weg, seine Erdgasimporte zu halbieren.
Gazprom bzw. Russland verwiesen aber auf die bestehenden Take-or-Pay-Verträge und sprachen von ukrainischen „Schulden“ für das zwar teilweise nicht mehr bezogene, dennoch aber zu bezahlende Erdgas. Man beharrte auf Einhaltung der Verträge.
Es folgten die auch vom westlichen Ausland kräftig unterstützten Maidan-Proteste in Kiew. 2014 kam es zum Regime-Change, zur Annexion der Krim und zum Ostukraine-Krieg. Mit dem Ostukrainekrieg wurden Kohlebergwerke im Donbass zerstört und außer Betrieb gesetzt, so dass die Ukraine ihre Kraftwerke nicht in geplantem Umfang zur Stromerzeugung mit eigener Kohle befeuern konnte. Mit der Annexion der Krim und der „Nationalisierung“ des ukrainischen Erdgas-Förderunternehmens Tschernomorneftegas auf der Krim war die geplante Ausweitung der Erdgasförderung der Ukraine im Schwarzen Meer nicht mehr durchführbar. Royal Dutch Shell und ExxonMobil stoppten ihre „ukrainischen“ Erdgasprojekte.
Die Krim-Annexion und der Ostukrainekrieg sorgten insofern dafür, dass die Ukraine ihre angestrebte Energie-Unabhängigkeitsstrategie nicht wie vorgesehen durchführen konnte, so auch die Einschätzung des NATO Defence College in Rom vom April 2015. Vor diesem Hintergrund hatte die Akademie Bergstraße schon vor Jahren damit gerechnet, dass Russland weitere Gebiete entlang des Asowschen Meeres einschließlich der Hafenstadt Mariupol und die Küste entlang des Schwarzen Meeres militärisch unter Kontrolle bringen könnte, um der Ukraine weitere Möglichkeiten der Erdgasförderung zu entziehen. Nun ist es geschehen.
Der aktuelle Krieg in der Ukraine könnte insofern insbesondere auch der „Ressourcenkontrolle“ dienen, wobei es sich dabei nach den Analysen der Akademie Bergstraße um ein praktisch universelles Kriegsziel handelt. Die reichen Energievorkommen der so genannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk könnten jetzt dauerhaft unter russische Kontrolle kommen, ebenso wie die reichhalten Erdgasvorkommen der Region. Wieder einmal also würde Russland mit militärischer Macht dafür sorgen, das Energie-Angebot knapp zu halten und ein Land daran zu hindern, seine eigenen Energie-Vorkommen nutzen zu können.
Wirtschaftskrieg gegen Deutschland?
Diese Interessen Moskaus bzw. von Gazprom (und seinen auch westlichen Aktionären) sollte man zumindest kennen und mit in Erwägung ziehen, wenn Deutschland derzeit an einer möglichen Neuausrichtung seiner Erdgaspolitik arbeitet. Unterhalb der Schwelle eines Krieges gibt es weitere Möglichkeiten für unfreundliche Aktivitäten, die erheblichen Schaden anrichten können. Ein Cyberangriff beispielsweise auf die Stromversorgung könnte im ungünstigsten Fall zu einer Katastrophe nationaler Tragweite führen.
Die aktuellen Geschehnisse könnte man in Teilen schon als einen gegen Deutschland gerichteten Wirtschaftskrieg interpretieren. Der erhebliche Erwartungsdruck nicht nur der ukrainischen Regierung, sondern auch von Seiten der USA und von anderen westlichen Verbündeten, Deutschland solle seine langfristigen Erdgaslieferverträge nicht einhalten, wohl wissend, dass Gazprom auf eine vertragsgemäße Zahlung Deutschlands bestehen wird, ist schon bemerkenswert.
Würde man diesen Forderungen nachgeben, dann könnte die kuriose Situation eintreten, dass Deutschland jetzt langfristige Lieferverträge für den Bezug von hochpreisigem LNG-Gas u.a. aus den Vereinigten Staaten abschließt, zusätzlich aber weiterhin gegenüber Gazprom zahlungspflichtig wäre, selbst wenn kein russisches Erdgas mehr importiert wird. Irgendwann müsste Deutschland diese „Schulden“ dann möglicherweise doch begleichen. „Putins Krieg“ ist auch für Deutschland brand-gefährlich. Die Sanktionen könnten in Deutschland weitaus mehr Schaden anrichten als sie dem Kreml weh tun. Ein potenzieller Erdgas-Lieferstopp bedroht die gesamte Volkswirtschaft.
Der Vorstandsvorsitzende des Chemieriesen BASF, Martin Brudermüller, sagte der FAZ, dass die russischen Gaslieferungen bisher die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und der europäischen Industrie seien. Über die Geschäftsbeziehungen ist direkt oder indirekt ein Großteil der Unternehmen betroffen, gerade auch im Mittelstand. Brudermüller fragt: „Wollen wir sehenden Auges unsere gesamte Volkswirtschaft zerstören?“
Ebenso fürchtet auch der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) einen „Zusammenbruch unserer Industrie“ als Folge eines Gas-Embargos. Möglicherweise geht es manchen, die jetzt den sofortigen Verzicht auf russisches Erdgas fordern, weniger um das Leid der ukrainischen Bevölkerung und um die Beendigung des Kriegs in der Ukraine, als vielmehr um eine drastische Reduktion der deutschen Industrie und des Wohlstands, „um die Klimaziele zu erreichen“. Viele Andeutungen von Studiogästen in Talkshows oder auch bei Phoenix deuten darauf hin, dass man die aktuellen Geschehnisse gerne nutzen möchte für die weitere „Transformation“ Deutschlands. Ein Einbrechen der Wirtschaft und potenzielle Massenarbeitslosigkeit werden zugunsten eines „Klimaschutzes“ achselzuckend in Kauf genommen, dabei wären solche Entwicklungen dazu geeignet, den gesamten Kontinent zu destabilisieren und den Krieg in Europa auf gefährliche Weise auszuweiten, statt zu beenden.
Hinweis der EIKE-Redaktion
Wir danken Herrn Paulitz ganz herzlich für die freundliche Genehmigung, seinen Artikel in den EIKE-News übernehmen zu dürfen. Der Beitrag erschien am 2. April 2022 bei „Tichys Einblick“ in sehr geringfügig anderer Form, verglichen mit der, die uns seitens des Autors Herrn Paulitz persönlich zuging. Wir geben hier die Originalform wieder und haben lediglich zwei Überschriften angepasst. Das Artikelbild wurde von EIKE dem lizenzfreien unsplash entnommen.
Henrik Paulitz ist Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung. Siehe: www.akademie-bergstrasse.de.















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„In Gold zu investieren ist jedenfalls keine schlechte Idee – ich würde Ihnen aber empfehlen, direkt echtes Gold zu kaufen – keine Rubel“
Sie können tun, was Sie wollen. Jeder Mensch bestimmt sein Schicksal selbst.
In extremen Krisen können Regierungen das Gold der Menschen beschlagnahmen. In der Vergangenheit gab es einige beeindruckende Beispiele für die „Goldbeschlagnahme“. Am denkwürdigsten ist, dass dies 1933 in den USA während der Weltwirtschaftskrise geschah.
Viele Goldbesitzer waren verständlicherweise unglücklich über die Goldbeschlagnahme, und einige kämpften vor Gericht dagegen an. Letztendlich konnte die Regierung jedoch nicht gestoppt werden, und der Goldbesitz in den USA blieb bis in die 1970er Jahre illegal.
Das gilt auch für Immobilien.
Bei Rubel besteht zumindest diese Gefahr nicht.
„Herr Salik, wofür plädieren Sie eigentlich? “
Das habe ich ja vorher schonmal geschrieben. Ich würde nach Russland auswandern. Diese sozialistische Regierung (Ampel Regierung) wird bei einer Krise oder bei der nächsten Gelegenheit sofort sich an Eigentum der Bürger vergreifen bzw. sie enteignen. Immobilien, Goldbesitz und alles was es noch zu holen gibt. Viele Menschen mit Guthaben denken sie könnten sich retten indem sie sich andere Vermögenswerte anschaffen wie Bitcoin, Gold, Immobilien usw..
Enteignungen ist aber der nächste Schritt. Passt auch zu den Gedanken des „Great Reset“ — > ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein. Denn erst wenn man nichts besitzt, wird man sein Frieden bei solch einer Regierung finden und man wird nicht mehr von der Regierung verfolgt. Wie kann man sich von so einer Regierung retten? Diese Frage müssen Sie sich stellen.
Aber das Szenario welches Sie beschreiben ähnelt doch eher dem Kommunismus, als dem Kapitalismus!? Und Sie glauben nun ernsthaft, dass der Westen zum Kommunismus mutiert, während im Osten Privatbesitz erhalten bleibt!?? Sind Sie sich da wirklich sicher?
„Und Sie glauben nun ernsthaft, dass der Westen zum Kommunismus mutiert, während im Osten Privatbesitz erhalten bleibt!??“
Wir sind bereits im Kommunismus. Wer die Zeichen nicht erkennt, hat nicht genauer hingeschaut.
17.07.2019 Nigel Farage Nigel Farage, Mitglied des EU-Parlaments für die britische Brexit Party, analysierte am Dienstag in Strasbourg das politische Programm Ursula von der Leyens
Dass eine Gesellschaft nur in einer von der Regierung diktierten Form wirtschaftet (Planwirtschaft -Energiewende), dass eine Gesellschaft von der Regierung diktierten Form konsumiert und lebt (Lockdown-Maßnahmen, Impfpass, totale Überwachung), sind alles Zeichen einer aktualisierten Form des Kommunismus. Great Reset ist Kommunismus. Ihr werdet nichts besitzen und werdet glücklich sein. Dort gibt es kein Platz für Eigentumsrechte. Man hat sogar kein Recht mehr auf den eigenen Körper. Grundrechte wie körperliche Unversehrheit wurde schon bei der Pandemie abgeschafft und die kommt nicht wieder. Die gewollte Inflation mit Lockdownmaßnahmen, die Negativzinsen, die hohen Steuern auf Öl (DE hat die höchsten Spritpreise), die wiederum die Inflation anheizen, sind gedacht, um die Massen zu enteignen.
Wenn die geplante Krise endlich kommt, werden sie noch aktiver in Enteignungen übergehen beginnend mit der reicheren Mittelschicht. Die mächtigen Reichen können sich wehren aber die reiche Mittelschicht nicht. Viele Menschen werden das sogar toll finden, dass man den Menschen ihr Eigentum wegnimmt, wenn sie selber verarmt sind. Damit aber die Mehrheit mitmacht, muss schon ein größerer Anteil verarmt sein und keine Eigentümer mehr besitzen. Deswegen die Pandemie, die Lockdowns und eine gewollte Inflation (gewollt weil die EZB nicht reagiert). Es wird dann als „Gerecht“ gesehen, wenn ich nichts habe, dass Andere auch nichts besitzen. Somit werden die Enteignungen sogar von der Mehrheit unterstüzt.
Das beste Beispiel, das dieses System entlarvt:
Schon vor dem Krieg hat die BRD das importierte, billige Gas aus Russland nach Ukraine verkauft, um davon finanziell zu profitieren und eine Knappheit zu schaffen. Während des Krieges bis jetzt wurden die Gaslieferungen aus Russland nicht ausgesetzt sondern sogar gesteigert. Wir bekommen immer noch genug Gas aus Russland obwohl die Preise steigen. Wir haben auch die höchsten Preise weltweit. Warum wohl?
Aber Ihre Definition von Kommunismus..
„dass eine Gesellschaft von der Regierung diktierten Form konsumiert und lebt (Lockdown-Maßnahmen, Impfpass, totale Überwachung), sind alles Zeichen einer aktualisierten Form des Kommunismus. Great Reset ist“
…ist doch bereits Realität – nicht bei uns sondern im Osten (China)!?
Was Herr Farage postuliert (hat): alles mögliche! Sehr selten etwas wahres… Meistens populistischer Verschwörungsquatsch um Stimmung zu machen. Populisten erzählen Ihnen viel wenn der Tag lang ist, und zwar alles, was Sie emotional (nicht: rational) triggert. Faktisch sind wir derzeit eben NICHT im Kommunismus, und anders als in China und Russland entscheiden Richter hierzulande noch unabhängig! Woher ich das weiß: bei uns wurden keine Richter ausgetauscht bei Machtübernahme einer neuen Regierung. In Russland treffen Gerichte NUR Entscheidungen im Sinne der Regierung. Macht sie das nicht stutzig?
Auch: bei uns erleben sehr häufig Kritik an der Regierung (aktuell zB zum Thema Gasembargo), auch seitens richterlichen Anweisungen sowie auch von den „Staatsmedien“. Sagen Sie Mal: sehen sie solche Kritikstimmen auch in Russland und China? Gib Team da irgendwelche Opposition??
Ich rede nicht über China. Dass es dort ein kommunistisches Regime gibt, ist mir auch bewusst. Deutschland ist mittlerweile kein Rechtstaat mehr. Herrschaft des Unrechts. Abschaffung der Grundrechte, der Versammlungsfreiheit sowie Zensur. Enteignung der Sparer mit Negativzinsen (übrigens auch verfassungswidrig) ist ebenfalls Abschaffung der Eigentumsrechte. Impfpflicht ist übrigens auch verfassungswidrig. Da ist von Rechtstaatlichkeit nicht mehr viel übrig. Innerhalb der EU werden auch die Gesetze gebrochen. EZB verfügt über jegliche Macht auch verfassungswidrig und undemokratisch. Weil wir aber nun vor einer Weltwirtschaftskrise stehen, interessiert mich aber vor allem die Eigentumsrechte und ich denke, dass die in Russland besser geschützt sind als hier in Deutschland.
Eigentum definiert sich über Verfügungsmacht. Fragen Sie Mal in Russland nach, ob man dort über sein Vermögen völlig frei verfügen kann… Können Sie von Russland aus Ihr Geld überall hin transferieren? Nein. Können Sie das im Westen? Ja.
Sie können Ihr Geld mach Russland bringen, aber es von dort wieder heraus zu bekommen ist nicht so einfach. Von daher würde ich Ihre Aussage stark bezweifeln.
„Aber das Szenario welches Sie beschreiben ähnelt doch eher dem Kommunismus, als dem Kapitalismus!?“
Wir erleben sogar den Höhepunkt des Kommunismus. Früher gehörten die Eigentümer nur dem Staat. Eigenbesitz war höchsten nur in eingeschränkter Form nur möglich. Jetzt wird sogar der eigene Körper auch dem Staat gehören. Wir werden keine Rechte mehr auf unseren Körper mehr haben. WHO beauftragt einen länderübergreifenden Impfpass. Der Pharmariese Pfizer ging bereits im Juni 2018, also ein Jahr vor Ausrufung der Pandemie, eine Partnerschaft mit China bezüglich digitaler Lösungen für „Impfpässe“ ein.
Kommunismus? Käse!
Wir befinden uns auf dem Weg in ein (Neo)- Feudalistisches System.
Mit ganz konkreten Personen, die die Feudalherren sein wollen, diese besitzen dann alles. Die Regierungen bzw. die Politiker sind nur angestellte Verwalter. Das bedeutet der Great Reset.
Und noch was Herr Krause, von wegen Märchenonkel aus Russland „im Westen in Köpfe kriechen“. Gegen Ende der Sowjetunion, als das kommunistische System zusammen brach, begannen Schlaumeier die „Volkseigenen Kombinate“ als private Bereicherungs-Unternehmen zu betreiben. Unter Jelzins Nachfolger, Wladimir Putin änderte sich für die zu reichen Oligarchen aufgestiegenen Magnaten, die Politik in Russland, zu deren persönlichen Nachteil. Putin forderte Steuern von den Magnaten, um die Bevölkerung und den Staat nicht vor die Hunde gehen zu lassen. Ab da begann die Hetze gegen ihn.
Eine Reihe von Oligarchen verbrachten ihren Privatreichtum nach Groß-Britannien, in die EU oder USA, in dem „naiven Glauben“ die dort vorhandenen Gesetze würden sie und ihr Vermögen schützen, so seien sie in Sicherheit und drehten Putin eine lange Nase.
Nun haben aus welchen Gründen auch immer, die Chefs in New York dem Personal in London und Brüssel angesagt, die reichen Russen außerhalb Russlands mal energisch „arm zu machen“ und ihnen zu zeigen wer welche Gesetze beliebig verbiegen kann.
Da haben der Herr Putin und der Herr Jinping erkannt, wer welche Jobs, sogar „in ihrem Sinn“ erledigen. Schon ganz „märchenhaft“ oder?
Der Ex-Fussball-Club-Besitzer, der es genoss, wenn das volle Stadion lauthals sang „wer are the Heroes“ hat vermutlich schlechte Laune, so wie die anderen denen man Jachten und Liegenschaften konfiszierte, nur weil sie das Pech haben in Russland geboren worden zu sein.
Übrigens achten auch die anderen Großveranstalter in der Dienstleistungs-Branche, ob nun als arabische Prinzen in Katar, die Sportveranstaltungen bewirtschaften, oder bürgerliche, wie Bernie Eccelstone, dem weltweit lautesten Renn-Konzert Initiator, wie Westpolitiker „die was am Auge juckt“, zu besänftigen sind. Wie gesagt, Medaillen und Währungen haben einen materiellen Wert und einen immateriellen. Wenn z. B. das britische Pfund „leichter wird“ und russische Schlaumeier sich irgendwie viel Kredit besorgen, um darauf zu wetten, es wird noch leichter, sie könnten sich revanchieren, falls das „Pfund in der Bank von Großbritannien“ sich noch mehr „erleichtert“ hätten sie wider was zum Feiern, und sie hätten nix anderes gemacht wie es Georg Soros, schon mal ausprobiert hat. Und welche Ideen kommen Ihnen Herr Krause?
MfG
Was wir derzeit erleben ist die starke Deglobalisierung der Weltwirtschaft. Hat mit Trump angefangen indem er Zölle für Waren aus China eingeführt hat. Er hat alle Freihandelsabkommen in Frage gestellt und konterkariert. Die Lieferketten werden zerstört wie z.B. die Tanker am Suezkanal blockiert werden. Auch hier und in GB spürt man diese Entwicklung. Zuletzt werden die Rohstoffe aus Russland weggenommen, dass die westlichen Länder, die auf Freihandelsabkommen (Globalisierung) alles aufgebaut hatten, anfangen müssen umzudenken. Das ist genau das Gegenteil der Merkel-Mentalität. Wenn Migranten ins Land kommen, muss das Problem eben nicht europäisch sondern national gelöst werden. Jedes Problem muss nicht global oder europäisch gelöst werden. Das kann es nicht sein. In einer globalen Welt schiebt nämlich Jeder dem Anderen die Verantwortung. Bei der Griechenlandkrise gab es auch keinen Verantwortlichen für die Krise und die Steuerzahler mussten die Verluste ausgleichen, weil man es Niemandem in Rechnung stellen konnte. So kann die Welt nicht funktionieren. Die Basis für jedes Abkommen sollte sein, dass jedes Land zuerst auf eigenen Füßen steht und Verantwortungen übernimmt. Deutschland sollte auch in der Lage sein mit der eigenen Energieversorgung auszukommen.
Als es noch keine Globalisierung gab, war die Deutsche Mark die stabilste Währung der Welt. Jedes Land in Europa hat sich nach dem DM gerichtet. Mittlerweile ist Deutschland durch die Inflation und der Lieferkettenprobleme instabil geworden. Nicht nur für die Menschen (Enteignung der Sparer) sondern auch für die Unternehmen. Die Länder wie Russland, China, Türkei, Indien und Andere planen schon länger vom dem Fiat-Geld Petrodollar oder EU sich unabhängig zu machen und in einer Welt mit der hohen Inflation ist die beste Option die eigene Währung auf Edelmetalle wie Gold anzubinden. Putin kauft mit Sicherheit nicht seit Jahren Gold, um künstlerisch sein Land mit Gold zu beschmücken. Dass der Goldstandard nicht plötzlich kommt sondern langsam etabliert werden muss, war von vorne an zu erwarten aber man arbeitet in diese Richtung.
Möchte hierbei nur ergänzen.
Nicht nur die Währung mit DM war sicher sondern auch die Energieversorgung als es noch keine Energiewende gab. Die Guthaben der Sparer, das Einkommen und die Renten waren auch sicher. Der Rechtstaat hat sehr gut funktioniert und es gab auch keine hohe Kriminalität. Ganz zufällig gab es auch keine Unruhen und Kriege in Europa. Im Gegensatz zu der Behauptung die EU würde den Frieden in Europa garantieren. Wenn das so wäre, dann dürfte es jetzt auch keinen Krieg in Ukraine geben. Nach Einführung der EURO hieß die neue Währung nicht ohne Grund TEURO als Kofferwort im deutschen Sprachraum. Es hat sich mit der Zeit rausgestellt, dass es noch viel teurer wird. Der „böse“ Putin ist mit Sicherheit nicht daran schuld. Das „Böse“ müsste man woanders suchen gehen.
Danke Herr Salk, ich kann mich erinnern den jungen Leuten beigebogen zu haben, wie die Wechselkurse in der EWG sich in Relationen zu DM oder Wirtschaftsentwicklung unserer Nachbarländer auswirkten usw. Das ist lange her und alle zu erwartenden Übel sind wie vorhersehbar, eingetreten. Bis zu den EZB-Stimmrechten der Wirtschaftszwerge, die „mit Mehrheit kichern“, weil sie mehr als 1 Billion an Produktionsgütern von uns kauften die unsere EU-Nachbarn durch ungedeckte Kredite bei ihren Landes-Zentralbanken, sich bei der EZB in Frankfurt besorgten, „mit dem ganz fernen Zahlungs-Ziel“ (Target St. Nimmerlein) sind futsch und unsere Bundeszentral-Bank wird den „Schuldendeckel“ den die Nachbarn gemacht haben, niemals einfordern können. Die haben die Flucht ins Drucken als Zeitgewinn im Sinn, um in anderen Politik-Funktionen abzutauchen oder im Bermuda-Dreick zu privatisieren.
Ok, der Herr Krause hat sich an Putin verbissen und schwört auf den Dollar, soll er doch, warum nicht.
Ich finde „Geld-Funktion“ in der das Vertrauen in eine Währung, wie Sie und Ihr Link auf einen der in der Branche kein launischer Laie ist, eröffnet kompetentere Prognosen. Die Flut von Papiergeld in der Währung, der Länder wo Kapitalpyramiden wie in London und New York, an den Börsen jonglieren, hat längst das zigfache an soliden materiellen Wertsachen, die sich im Besitz von Großbritannien oder der USA befinden. Der Knackpunkt des Streits mit Russland und China ist ja, das man deren reale Werte für lau einsacken will, um zweierlei zu erreichen 1. noch reicher zu sein 2. sein Fiat-Geld vorm verglimmen zu schützen. Da Russland und China schon recht lange eine intelligent koordinierte, Gegenstrategie anwenden, macht das „Pfeifen im Walde“ um die Angst vor der Schwerkraft zu vertreiben, soviel Sinn wie die Zahl der Windmühlen zu verdoppeln, ume Strom inne Kabel zu habe.
Sie beschreiben ein generelles Problem des Fiat-Geldes. Das hat mit USA / China / Russland wenig bis gar nüschte zu tun. Keines dieser Länder könnte sein Papiergeld mit Gold decken, nebenbei.
Bei den Kommentaren fallen mir zwei Sichtweisen auf, die von Herrn Georgiev und die von Herrn G.Salk, die von Anderen bezweifelt oder beiseite gewischt werden.
Nun kann man als Ingenieur nicht die Schwerkraft oder weitere Tatsachen abstreiten. Exakt das Gleiche existiert in den logischen Wirtschaftswissenschaften, bei den Finanzen und der Währung, die ja die Funktionen hat: Zahlungsmittel, Recheneinheit und Wertaufbewahrungsmittel zu sein.
Wer das verstanden hat, kann sich auf weitere logische, kybernetische Zusammenhänge einlassen, oder abschalten und „Blödmann rufen“.
Alle Wirtschaften bestehen aus zwei existenziellen Teilen: die materielle Basis wo die echten Werte entstehen, und die immaterielle Seite, wo mit diesen Werten jongliert wird. Man könnte auch scherzen: wie bei den Axiomen, wo die Fundamente ja die politischen Visionen oder Dogmen, als ideologischen Überbau sicher tragen müssen, um eine Balance zu gewährleisten. (Also die emotionale Verwirrtheit der Ideologen)
Es lässt sich nüchterner erfassen, was Tatsache ist: Deutschland rund 32/68, also 32% machen mit Werten herum. Luxemburg 13/87 also 87% machen mit Wertpapieren herum. China 46/54, nicht so weit von ausgeglichen. Wichtig, USA 20/80 und Great Briten 21/79 bei denen machen also 1/5 was mit Werten und 4/5 jonglieren damit an den Wechselstuben in London und New York herum. Soweit einverstanden oder erzürnte Proteste?
Nun haben intelligente Berater früherer chinesischer Kaiser, schon vor sehr sehr langer Zeit das Monopol des Kaisers, auf Edelmetall-Münzen durchgesetzt und nur noch „Papiergeldnoten“ erlaubt, damit kein zickiger General, seine Armee mit richtigem Wertgeld bezahlen konnte, um den Kaiser auszuschalten, um selbst Weltmacht zu werden.
Also es geht immer um die klügere Strategie, in allen Konflikten und darum bleibe ich optimistisch.
Und ich finde es ganz große Freiheit, hier zu lesen, und schreiben zu dürfen, danke an EIKE.
Es ist ein klasse Beispiel, wie die Märchenonkel aus Russland in die Köpfe eindringen und die Wahrheit verdrehen. Eine goldgedeckte Papierwährung kann man jederzeit zu einem festen Kurs in Gold tauschen. Diese Definition ist so klar wie Klosbrühe. Das ist keine Glaubensfrage, sondern hier lässt der Märchenonkel ertappen wie sonst selten.
„Es ist ein klasse Beispiel, wie die Märchenonkel aus Russland in die Köpfe eindringen und die Wahrheit verdrehen. “
Die Märchenonkel des Westens dringen vielmehr in die Köpfe ein und erzählen, dass das Fiat-Geld (Dollar oder EU) sicher ist und das wir davon profitieren. Dabei werden die Sparer immer mehr ausgenommen mit negativen Zinsen sowie der Inflation. Hier werden unterschiedliche Formen des Goldstandards verschwiegen. Es gibt nicht den Goldstandard, sondern seine Art und Ausgestaltung wird von den gesetzlichen Bestimmungen definiert. Wie weit man bis zum klassischen Goldstandart vorgeht, werden die Umstände zeigen. Das Fiat-Geld ist aber mit Sicherheit am Ende. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
In USA / Europa spricht niemand von ener goldgedeckten Währung, oder gibt ein solches Märchen weiter!??
Ist Thomas Bacheimer der Europa-Präsident des Goldstandard-Instituts auch ein Niemand?
Er erklärt auch sehr gut, warum ein Goldstandart eingeführt werden muss und dass Mr. Trump dies vermutlich auch einführen wird erst wenn er wieder gewählt wird. USA hat auch die größten Goldreserven der Welt.
Deswegen hören Sie einfach auf Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind als Märchenerzähler darzustellen.
Sich etwas alternativ zu informieren würde das Problem einfach lösen.
https://youtu.be/MFqzLXriQpU
Ist das wirklich Ihr Ernstt? Thomas Bacheimer hats gesagt??
Welche Entscheidungshoheit hat denn das „Goldstandard-Institut“? Wen juckt überhaupt irgendwas von denen, jetzt mal ernsthaft?? Sie vermischen einfach Lobby und Regierung ohne Sinn und Verstand, genauso wie Kaufen und Verkaufen.
Außerdem tut doch auch Herr Thomas Bacheimer nicht so, als ob wir bereits jetzt einen Golddekung hätten!!???? Niemand bei uns erzählt sowas!!!
Möchte mich dem Dank anschließen!
Es ist kaum noch möglich, sich öffentlich auszutauschen. Gehört man nicht zu Einheitsmeinung, wird man überall sonst gesperrt.
Herr Georgiev, wie Sie sehen, sind manche Reaktionen recht emotional und fixiert.
„Märchenonkel“ hahah, von Russland kommt`er usw., „hihi mit der Balaleika“, der Herr „Goldpapier“ ist ja süß, „der hat`s volle Pfanne drauf“.
Jede Wette, wenn die Kaufkraft in Dollar abschmiert, is Putin schuld. Wer denn sonst!
Wenn der Westen keine Waren mehr von Wladi nimmt, dann platzt der Rubel wie ein Luftballon. Dann kann sich Wladi nur noch an Indien und China anschmiegen. Die werden aber bestimmt nicht so viel zahlen, wie wir.
Wie sollte ich ihnen etwas nachweisen, das es nicht gibt??
Sie können nach Russland fahren, dort ihr Gold abgeben und erhalten Rubel zum Festpreis. Das ist korrekt.
Sie können dann mal versuchen, am selben Schalter ihr Gold wieder zurück zu kaufen. Also Rubel abgeben und Gold erhalten, zum Festpreis. Das ist die Definition einer goldgedeckten Währung. Was Herr Kwass und ich ihnen sagen möchten: Das wird nicht funktionieren. Denn dies wurde von der Zentralbank nicht versprochen – nur der erste Vorgang (Gold abgeben, Rubel bekommen). Ich wollte Ihnen keine Lügen unterstellen, aber „Rubel abgeben und Gold erhalten“ (zum Festpreis) ist ihre Interpretation bzw. die Weitergabe eines unwahren Narratives. Wenn Sie „gold deckung russische zentralbank“ im Internet suchen, finden Sie zahlreiche Artikel und Erklärungen dazu.
Im Prinzip hat die Zentralbank nicht den Rubel durch Gold gedeckt – sondern anders herum: Das Gold wurde durch Rubel gedeckt. Leider zu einem nicht sehr attraktiven Preis, wodurch sich die Ankäufe wohl in Grenzen halten werden.
„Im Prinzip hat die Zentralbank nicht den Rubel durch Gold gedeckt – sondern anders herum: Das Gold wurde durch Rubel gedeckt. Leider zu einem nicht sehr attraktiven Preis, wodurch sich die Ankäufe wohl in Grenzen halten werden.“
Ich würde die Situation mal folgendermaßen skizzieren: Die Russische Zentralbank hat eine Ankündigung gemacht. Übrigens zeitlich begrenzt, wohl bis 30.06.22. Zu diesem Zeitpunkt soll das Angebot neu fixiert werden. Das kostet die erstmal gar nüscht.
WENN der Rubel aber ca. 15% aufwertet, DANN ist das Angebot ganz offensichtlich lukrativ. DAS er weiter aufwertet, ist nicht unbedingt sicher, aber durchaus möglich, wenn die Rechnungen für russ. Energie auf Rubel lauten werden. Dann werden Rubel sowieso gebraucht. Und jeder, der nicht bei den Sanktionierern dabei ist, hat ein konkretes Angebot. Und je nachdem, wie er z. B. den Ölpreis verhandelt, wäre das u. U. auch beim jetzigen Rubelkurs schon attraktiv und stützt den Rubel trotzdem. Soweit ist jedenfalls mir die Intention der Maßnahme rein logisch erklärbar.
Eine reine Golddeckung, gar mit Verpflichtung wie vor Jahrzehnten in USA, für 35$ eine Unze bekommen zu können, sehe ich aber -im Gegensatz zu einigen Foristen- keinesfalls. Das kann man aus der Zentralbankmaßnahme auch tatsächlich nicht herauslesen. Natürlich aber ist dadurch trotzdem eine gewisse Bindung des Rubel an den Goldpreis gegeben. (auch auf diesen kann über die Zeit eine Wirkung ausgehen… da überlege ich noch, wie versch. Szenarien aussehen könnten).
Es ist offensichtlich auch nur ein Schritt von mehreren, den die Russen (u.a. Staaten) gehen, um von Finanzsanktionen (oder zukünftigen, z. B. gegen China) nicht erwürgt zu werden. Der Handel in Nationalen Währungen, und nicht dem Dollar, nimmt ja augenscheinlich Fahrt auf. Dazu sind Verrechnungseinheiten zwischen den Währungen nötig. Diese Wechselkurse will man wohl an einen Warenkorb binden: an die Marktpreise von Energierohstoffen, Weizen, Holz, Erzen bzw. Industriemetallen, natürlich auch Gold, u.a., man redet von ca. 20 Basisrohstoffen.
Dann wären die beteiligten Währungen, also nicht nur der Rubel, wohl das, was man als *asset backed currency* bezeichnet…. (Waren)wertgedeckt, aber nicht goldgedeckt.
Das ist äusserst spannend, steht aber in krassem Widerspruch zu Plänen z. B. des WEF.
China weiss übrigens, dass es spätestens das Fadenkreuz aufgemalt bekommt, wenn *der Westen* mit Russland fertig ist. Spannend, aber sehr gefährlich ist das alles zur Zeit.
Alles richtig, ea kommt nur darauf an, ob der Westen Lieferverträge in Rubel akzeptiert, was ich stark bezwei9 würdean findet für alles Substitute, 2 Jahre max
Die Welt ist größer als *der Westen*. Deshalb kommt es für Russland nicht allein darauf an, ob D. bzw. die EU die Rechnungen in Rubel, mtw. über Umweg, begleicht.
Der Problemkreis für uns ist wahrscheinlich sowieso ein anderer, auch und gerade wenn wir die Energieimporte substituieren und zukünftig ausschließlich aus dem Dollarbereich importieren. Denn die wird sehr viel teurer sein. Das wird auf unsere Industrien rückwirken und auf unseren Euro. Der Konflikt hat das Potential, D. und Europas Wirtschaft zu zerstören. Die USA bzw. der Dollar werden sowohl die Preise für die Energie als auch für unsere Exportprodukte dominieren können.
Militärisches Machtzentrum waren wir noch nie so richtig, als wirtschaftliches Machtzentrum werden wir gerade ausgeschaltet. Und unsere Grünen haben eifrig mitgeholfen.
Bin mal gespannt, was aus unserem *Sozialstaat* wird, zumal, wenn sich die Lage auch in Afrika weiter verschlechtert.
Krause, was Sie auf Englisch oder Deutsch im Internet über Russland lesen ist schon fragwürdig, was Sie davon verstehen erst Recht.
Der Ankauf und Verkauf nach dem Festpreis ist garantiert. Aber nicht für Sie persönlich, Sie haben keine Zutritt zu russischen Zentralbank. Dort kaufen Banken ein, und ob sie Transaktionsgegühren zahlen, wissen wir nicht. Die Banken verkaufen an Endkunden ohne Vorschriften für die Preisspanne, wie in der Marktwirtschaft üblich. Wie bei jedem Währungswechsrl zum festen Tageskurs. Daher bekommen Sie nicht nach dem Festwert, sondern nach Angebot und Nachfrage.
Trotzdem ist der Rubel definitiv goldgedeckt, ob Sue es wahrhaben Willen oder nicht!
Nö
Es ist uns unmöglich Russland mit Sanktionen und Boykotten in die Knie zu zwingen. Russland ist der zweitgrößte Produzent von Erdgas, der drittgrößte von Erdöl, hat unerschöpfliche Rohstoffe aller Art, 25 Prozent des Süßwassers, 33 Prozent der Waldfläche und ist der größte Getreideexporteur der Welt. Der Rubel ist jetzt die einzige Gold – backed Währung der Welt. Außerdem ist Russland der zweitgrößte Waffenproduzent der Erde und die arabische Welt steht fest hinter den Russen. Allein die Idee, wir Europäer könnten Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen, ist geradezu lächerlich.
Ein Boykott und damit ein Stopp von Erdgas und Erdöl wird die europäische Wirtschaft VERNICHTEN. WORTWÖRTLICH. Wenn das russische Gas nicht mehr fließt, bricht innerhalb von vier Monaten die europäische Wirtschaft vollständig zusammen! Wir hätten 35 Millionen Arbeitslose Minimum und die sozialen Systeme würden kollabieren – inklusive bewaffnete Unruhen. Das ist die Realität.
Nun hat Putin auch noch Rubel an Gold gebunden. Das bedeutet diese Ampel Regierung wird für das Gas zahlen müssen und zwar mit Rubel oder Gold. Da durch die Sanktionen die Regierung nicht an Rubel kommt, werden sie Gold abgeben müssen. Nach USA hat Deutschland die größten Goldreserven der Welt und Putin scheint es da abgesehen zu haben. Um das Versagen der Ampel-Regierung zu vertuschen, werden sie alle Reserven an Putin abgeben und vermutlich auch die Leute enteignen, die sich mit Gold wegen der Inflation abgesichert haben bis nichts mehr übrig bleibt. Damit könnte Russland mit den Goldreserven aus Deutschland sich an USA annähern. Während Deutschland ausgenommen wird und alle ihre Goldreserven an Putin abgibt, werden die Medien absolut nichts darüber berichten. Weil Gas fließt, wird es auch keine Unruhen geben. So kann die Ampel-Koalition vielleicht bis zu den nächsten Wahlen ihr Gesicht bewahren. Wahrscheinlich werden sie weitere Versuche starten die Impfpflicht durchzusetzen. Es geht ihnen schließlich nur um Macht.
Die Lösung wäre eigentlich:
Great Reset ist sowieso gescheitert. Jetzt sofort Dexit, Sanktionen gegen Russland sofort beenden und Friedensgespräche mit Russland beginnen. Eine neue Währung (DM) mit Goldstandart einführen. Das wird aber diese Ampel-Regierung niemals machen sondern weiter rumwursteln. Ihre Lügenmaschinerie -Mainstream wird ihr Versagen selbstverständlich weiter vertuschen bis wir völlig am Ende sind.
Es ist köstlich, wie Sie auf die Lügen ihrer eigenen Lügenmaschinerie hereinfallen. Eine goldgebunde Währung bedeutet, dass ihnen die Bank Gold gegen Geldscheine zu einem festen Verhältnis tauscht. Jeder kann sofort überprüfen, dass die Russische Zentralbank genau das nicht gemacht hat. Die Ausführungen von Herrn Kwass übersteigen offenbar wirklich ihren Horizont.
Herr Krause,
„Jeder kann sofort überprüfen, dass die Russische Zentralbank genau das nicht gemacht hat. “ Ich kann das nicht sofort überprüfen. Dann zeigen Sie uns doch eine Quelle, die das bestätigt.
„Es ist köstlich, wie Sie auf die Lügen ihrer eigenen Lügenmaschinerie hereinfallen. “
Ich verbiete mir diesen Ton. Ich schreibe hier keine Kommentare, um zu lügen. Das ist eine verachtende Unterstellung.
Dann können Sie uns auch gerne den Unterschied erklären, was es ausmacht, wenn die russische Zentralbank für Rubel kein Gold für einen festen Preis verkauft. Vielleicht wollen sie es ja zuerst behalten und ihre Reversen zunächst weiter aufstocken (Vielleicht will Putin zuerst DE’s Goldreversen sich aneignen) . Es gibt ja verschiedene Goldstandarts und man kann es auch stufenweise etablieren. Der Rubel ist aufjedenfall nicht mehr gefallen und ist sogar wertvoller geworden als vor dem Krieg in Ukraine trotz der Sanktionen des Westens. Darum geht es und dass die Importe der Rohstoffe aus Russland für die feindlichen Länder nur noch mit Rubel bezahlt werden dürfen und wer kein Rubel hat, muss es mit Gold bezahlen. Russland akzeptiert Dollar oder Euro bei feindlichen Ländern nicht mehr. Ihre Argumente haben nichts mit Horizont zu tun sondern eher mit Schwachsinn. Aber Sie können uns ja hier das Gegenteil beweisen, indem Sie vernünftige Argumente bringen.
Ich möchte mich beim russischen Präsidenten Putin bedanken! Indem er Karl die Schow gestohlen hat, immer der Wichtigste im Fernsehen zu sein, ist der Umpfquatsch beendet!
Nebenbei müsste der Mehrheit klar werden, dass nicht Olaf Scholz die Richtlinienkompetenz in der deutschen Politik hat, sonder Will und Illner!
Sie haben Herrn Lanz vergessen. MfG
G.Salk, danke schöne Analyse. Was die Lage betrifft, deren Aussichtslosigkeit den meisten nicht klar ist, die auf dem Niveau das „Westens“ unterwegs sind. Darum mal einen Link zu dem was vom Osten initiiert wird http://german.chinatoday.com.cn/2018/jdschwerpunkt/202203/t20220315_800279700.html
Dieser grundsätzlich andere politische Stil, beinhaltet bemerkenswerte Klugheit, die mir im Wertewesten völlig fehlt. Dass wir in dieser Falle als Mitgefangenen stecken liegt bei denen die uns jede Souveränität verweigern.
Herr Paulitz, könnten Sie bitte mal ein paar unfreundliche Aktivitäten aufzählen, die Russland gegen Deutschland initiiert hat? Das würde sehr helfen, Ihre weiteren Ausführungen zu verstehen.
Ihnen ist wohl auch entgangen, welche Zahlungsmodalitäten Gasprom zur Verfügung gestellt hat, damit Gasprom weiterhin in Euro bezahlt werden kann. Diese Modalitäten sollte man schon kennen, da in naher Zukunft über Erdgas hinaus eine ganze Reihe von Russlands Exporten in ähnlicher Weise bezahlt werden muss.
Es hat übrigens keine Annexion der Krim stattgefunden sondern ein Referendum. Und die Bestrebungen der Krimbewohner, sich an Russland anzuschließen, bestehen seit 1992. Ich kenne auch keinen einzigen Okkupanten, der auf seinem anektierten Gebiet die Renten auf das Vierfache von dem angehoben hat, was die nichtannektierten Rentner zuvor von ihrem „Heimatstaat“ erhalten haben.
Deutschland ist mit Maßnahmen seiner kriegsgeilen Minister dabei, die diplomatischen Beziehungen zu Russland abzubrechen. Demnächst werden wir alle zu spüren bekommen, was es heißt, Russland weiter zu sanktionieren.
Die Zahlungsmodalitäten sind völlig irrelevant – relevant sind die PREISE in den Lieferverträgen. Diese will Putin kindigen, bzw. Hat sie aus seiner Sicht bereit gekündigt per 01.04.2022 Wie würden Sie „Stilllegung“ der Gazprom Germania sonst verstehen?
Und seit wann gelten Abstimmungen, bei denen eine Partei mit Waffen neben den Wahlurnen steht als Referendum? Da muss man schon sehr viel DDR-Nostalgie an den Tag legen…
Hat jemand eine Idee wohin man noch sicher auswandern könnte? Die soziale Kernstabilität ist gefährdet. In den Westen bin ich im Juli 1990ja schon gegangen, aus dem Regen in die Traufe.
Russland
Sie haben nun eine Gold gedeckte Währung und alle Ressourcen, die sie benötigen um eine Krise zu meistern.
Russland hat auch keine Schulden. Im Verhältnis zu der Landfläche auch wenig Einwohner.
Ich möchte nicht die Sozialunruhen in Deutschland erleben, wenn es zu einem crash kommt. Wir sind auf einem Holzweg und die Finanzkrise wird uns kalt erwischen. Dann bin ich mal gespannt, ob die Menschen so freundlich und hilfsbereit bleiben wie bisher, wenn es zu Enteignungen und Pleiten kommt.
…soso, in Gold „gedeckt“, ja?? Wo kann ich meine Rubel denn in Gold umtauschen? Und zu welchem garantierten Kurs kriege ich dann mein Gold?
Herr Maaß, ich glaube, da müssten Sie wohl nach Moskau fliegen, um Ihre Rubel in Gold umzuwandeln. Wird für Sie bestimmt kein Problem. Einen Vorteil haben Sie ja schon, Ihr Name Kwass, auf Russisch Квас ist dort ein sehr beliebtes Getränk.
Die Bank von Russland hat in dieser Woche die Goldkäufe aufgenommen, aber was noch wichtiger ist, die Aufsichtsbehörde tut dies zu einem festen Preis von 5.000 Rubel ($59) pro 1 Gramm.
Durch das Angebot, Gold von russischen Banken zu einem Festpreis von 5.000 Rubel pro Gramm zu kaufen, hat die Bank von Russland sowohl den Rubel an Gold gekoppelt als auch, da Gold in US-Dollar gehandelt wird, einen Mindestpreis für den Rubel in Bezug auf den US-Dollar festgelegt.
Damit kann Rubel nicht mehr entwertet werden. Eine Abwertung des Rubel wird es nicht mehr geben.
Der Schritt der russischen Zentralbank, den Rubel an Gold zu binden und die Zahlungen für Rohstoffe an den Rubel zu koppeln, ist ein Paradigmenwechsel, den die westlichen Medien noch nicht wirklich begriffen haben. Wenn die Dominosteine fallen, könnten diese Ereignisse auf verschiedene Weise nachhallen. Erhöhte Nachfrage nach physischem Gold. Verwerfungen auf den Märkten für Papiergold. Ein neu bewerteter Goldpreis. Eine Abkehr vom US-Dollar. Zunehmender bilateraler Handel mit Rohstoffen zwischen nicht-westlichen Ländern in anderen Währungen als dem US-Dollar.
Und wenn Deutschland die Häuserpreise begrenzen würde, sagen wir 1000€ pro qm – dann wären Sie sicherlich der Erste der mir sein Haus verkauft, richtig??? Ich meine wie verblendet kann man sein um auf sowas hereinzufallen?? Sie bekommen schlicht und ergreifend kein Gold mehr zu diesem Preis in Russland – weil es Ihnen einfach kein Händler mehr verkauft. Deshalb meine Frage: WO bekomme ich dann mein Gold gegen Rubel? Bei den Banken sicher nicht!!!? Also nochmal an alle Goldfans hier: wo gibt’s das Gold gegen Rubel GARANTIERT?? Ich sag’s Ihnen: Einzig und allein in Ihrer Phantasie…
„WO bekomme ich dann mein Gold gegen Rubel?“
Habe ich doch geschrieben. Die russische Zentralbank hat angekündigt, zu einem Festpreis 5.000 Rubel ($59) pro 1 Gramm Gold zu kaufen. Moskau plant, seine 20-prozentige Steuer beim Kauf von Edelmetallen für Privatpersonen zu streichen. Putin möchte mit diesem Schritt ganz offensichtlich die Ängste der Bevölkerung und der Oligarchen Russlands vor einer Wirtschaftskrise abmildern. Und er kann so allen Bürgern eine Fluchtmöglichkeit für ihre Vermögen anbieten, die nicht auf dem US-Dollar basieren. Wenn Sie das Gold für einen Festpreis von 5000 Rubel pro 1 Gramm Gold kaufen können, werden sie es auch zu diesem Preis gegen Rubel verkaufen können. Dr. Krall empfiehlt übrigens auch Gold oder andere Edelmetalle um sich abzusichern also nichts neues.
Ja das ist schön, dass die Zentralbank nun Gold zu einem Maximalpreis kaufen MÖCHTE, ich hoffe sie bekommt ein paar Unzen…
Die Frage war, wo ein BÜRGER sein Gold zu diesem Preis dann garantiert kaufen kann!??
„Ja das ist schön, dass die Zentralbank nun Gold zu einem Maximalpreis kaufen MÖCHTE, ich hoffe sie bekommt ein paar Unzen…Die Frage war, wo ein BÜRGER sein Gold zu diesem Preis dann garantiert kaufen kann!??“
Die Maßnahmen nochmal erklärt:
-Die Zentralbank bietet den inländischen russischen Banken, die ihr Gold aufgrund von Sanktionen nicht international verkaufen können, einen Premium-Festpreis für Gold an, was den inländischen Goldfluss in die Bank of Russia fördert. Die russische Zentralbank kauft schon länger Gold, um ihre Reserven aufzustocken und das schon seit Jahren.
-Stärkung des Rubels auf internationaler Ebene, indem Sie auf Energiezahlungen in Rubel bestehen, den Festpreis auch international in eine Prämie verwandeln und internationale Goldflüsse nach Russland fördern, weil die Länder auch die Rohstoffe mit Gold kaufen können.
Die Antwort ist:
Der Bürger kann sein Gold von russischen Banken in Russland kaufen. Aber die Leute werden nicht das Bedürfnis haben Gold in Massen zu kaufen. Wofür denn? Das ist das Schöne an einem Geldersatz, auch bekannt als Goldersatz in einem Goldstandardsystem. Die Währung nimmt den Platz von Gold ein, so dass Sie das Zeug nicht physisch bewegen müssen, was schmerzhaft und teuer ist.
Sie verwechseln Kaufen und Verkaufen: Ja, die Russ. Zentralbank ist so nett und KAUFT Gold für derzeit 10% unter Marktpreis. Dh aber nicht, dass sie es auch VERKAUFT!! Niemand hat das versprochen, geschweige denn einen festen Kurs definiert.
Man fragt sich, wer überhaupt der Zentralbank nun sein Gold verkauft, der nicht muss…
Herr Kwass,
Ich verstehe nicht, worauf Sie hinaus wollen?
„Dh aber nicht, dass sie es auch VERKAUFT!! Niemand hat das versprochen, geschweige denn einen festen Kurs definiert.“
Festpreis 5.000 Rubel ($59) pro 1 Gramm Gold – Das ist doch der feste Kurs. Ist doch schon festgelegt und das geht in beide Richtungen. Kauf sowie Verkauf.
Warum soll die Bank in Russland kein Gold verkaufen? Als ob es hier einen Haken gäbe. Das ist doch der Sinn des Goldstandards. Sie können die Rohstoffe (Gas, Öl) mit Rubel oder mit Gold bezahlen. Wenn Sie kein Rubel haben, dann wird eben Gold akzeptiert und das bringt ja auch deswegen mehr Gold ins Land. Wenn die Menschen statt Rubel Gold tragen haben möchten, dann bekommen sie eben ihr Gold von den Banken in Russland für diesen Kurs. Wo ist das Problem? Mit Goldstandart ist Rubel aktuell die sicherste Währung der Welt.
Eben nicht! Darum geht es doch!! Sie glauben, Kauf-Kurse sind automatisch auch Verkaufskurse. Fragen Sie Mal den Banker Ihres Vertrauens, ob das stimmen kann.
„Russland
Sie haben nun eine Gold gedeckte Währung….“
Manche Analysten sehen den Rubel tatsächlich auf dem Weg zu einer *asset backed currency*.
Doch noch ist es nicht soweit. Ist übrigens auch ein Grund für den Konflikt USA- Russland, der derzeit in der Ukraine ausgetragen wird.
„Doch noch ist es nicht soweit. Ist übrigens auch ein Grund für den Konflikt USA- Russland, der derzeit in der Ukraine ausgetragen wird.“
Den Konflikt hat man nur mit den Demokraten bzw. Biden regime (nennt sich auch deep state). Sobald Trump wieder Präsident wird, wird er den Dollar auch an Gold binden. Das ist auch die einzige Rettung vor der Inflation. USA hat die größten Goldreserven der Welt und die 2. größten Deutschland. Wenn das Fiat-Geld wie Euro auch an Wert verliert und es zu einer Hyperinflation kommt, dann wird sogar auch Deutschland ein an Gold gebundenes DM einführen müssen. Damit hat die neue Weltordnung von Herrn Schwab mit einem digitalen Zentralbank-Geld keine Chance. Den Menschen wird ein viel besserer Ausweg aus der Krise gezeigt.
Bin auf Belarus fixiert. Ansonsten gebe ich Herrn Salk Recht.
Es wird ja immer schlimmer, in was die deutsche Politik uns da hineinmanövriert hat. Und dank „Freiheitsenergie“ jetzt munter weiter immer tiefer in die Sch….- mit vielen Gaskraftwerken. Fracking, Braunkohle und Kernenergie bleiben verteufelt – wir leben im grün verdummten Absurdistan und werden uns niemals ändern. Viel davon haben wir Merkel und den C-Parteien zu verdanken. Eine Besserung in der Opposition ist nicht in Sicht und ist bei diesem Personal auch nicht zu erwarten. Ein Schröder half dabei nach Kräften mit und tut es wahrscheinlich noch heute.
Als einziger scheint Steinmeyer die politische Blindheit zu reflektieren, was ihn ehrt:
https://www.tagesspiegel.de/politik/steinmeiers-fehleranalyse-in-bellevue-in-putins-imperialem-wahn-habe-ich-mich-geirrt/28226810.html
Was jeder hätte sehen können – nur nicht unsere Politiker. Ein SED-geschwängertes DDR-Chamäleon bleibt bis heute stur. Klar, Dummheit kann sich niemals irren. So „rettete“ das Chamäleon an vorderster Front das „Welt-Klima“, flankiert von Greta und Luisa.
Koste es was es wolle, die Nachfolger machen munter weiter bei der „Klima-Weltrettung“, der deutschen Lieblings-Zirkusnummer…
„„Putins Krieg“ ist auch für Deutschland brand-gefährlich. “
Für Deutschland ist die deutsche Politik brand-gefährlich. Nicht Putin. Die Energiewende, die Störung der Lieferketten mit Lockdowns, die Impfpflicht bei Impfstoffen mit Notzulassung, die EU Rettung, die nicht zu retten ist, Zerstörung der Mittelstandes und aktuell die drakonischen Sanktionen gegen Russland, die nicht Russland sondern Deutschland schaden. Der Schaden, den die deutsche Politik und ihre Medien den deutschen Bürgern zugefügt haben, ist nicht zu vergleichen mit einem Krieg im Ausland.
Übrigens hat Putin den „Great Reset“ Plan von WEF mit Prof. Schwab komplett zerstört. Daraufhin hat das Weltwirtschaftsforum Davos (WEF) angekündigt, alle Beziehungen zu Russland und Präsident Wladimir Putin einzufrieren. Wegen der russischen Operation in der Ukraine weigern sie sich, mit „sanktionierten Personen“ umzugehen und haben alle Beziehungen zu Russland eingefroren. Sie haben sich für die „Bestrafung“ Russlands entschieden, wobei hauptsächlich der Bankensektor, Ölgesellschaften, russische Oligarchen, Putin selbst und SWIFT (das internationale Finanztransfersystem mit Sitz in Belgien) im Fadenkreuz stehen. SWIFT ist übrigens ein wichtiger Partner des WEF. Sie ist als Genossenschaft organisiert und im Besitz der Mitglieder, verbindet 11 000 Banken, Wertpapierinstitute und Firmenkunden in über 200 Ländern und Regionen und definiert gemeinsam Standards. Eine ständig wachsende Gruppe westlicher Unternehmen kündigte die Einstellung ihres Geschäfts in Russland an.
Nach der Invasion der Ukraine hat Deutschland die Genehmigung der Nord Stream 2-Pipeline verweigert und nun damit begonnen, seine Energiestrategie neu zu gestalten, um die weitere Nutzung von Kohle einzubeziehen.
Nationen auf der ganzen Welt, einschließlich Kanada und die Vereinigten Staaten, stehen nun unter wirtschaftlichem und strategischem Druck, den IPCC-Klimakreuzzug in Richtung NetZero 2050 zu überdenken. Es kommt ein Punkt, an dem das banale Streben nach der überwältigend komplizierten Wissenschaft des Klimawandels zur Quelle ernsthafter geopolitischer und militärischer Risiken wird. Fossile Brennstoffe stehen dank Putin nun vor einem großen Comeback als relativ kostengünstige und leicht verfügbare sichere Energiequelle.
„Für Deutschland ist die deutsche Politik brand-gefährlich. Nicht Putin.“
Im Prinzip ja richtig.
Will aber von den Dorfdeppen, die hier seit Aeonen die Blockparteien und Grüne wählen, niemand wissen.
Daher: mitgefangen, mitgehangen.
Oder: man macht sich vom Acker…
Hallo? Die Verträge werden gerade einseitig gekündigt durch die „Liquidation“ der Gazprom Germania, welche Vertragspartner ALLER Lieferverträge ist / war. Putin will uns NEUE Verträge aufzwingen: mit Preisen in Rubel…. Um uns zu befreien, nicht wahr Herr Georgiev? Die werden wir wahrscheinlich nicht unterschreiben können
Der Westen hat Russland hunderte Milliarden einfach weggenommen, nun auch eine Firma. Würden Sie mir Ihr Gehalt spenden, weil ich Ihnen das Haus und das Auto einfach weggenommen habe?
Russland sitzt am längeren Hebel und wird für das Gas das bekommen, was es verlangt. Die Stimmung in Russland nähert sich der vom Krieg: „Lieber hungern aber sich nicht demütigen lassen“ Da kommt der dekadente verblödete Westen nicht an.
Immer die Reaktion als Aktion verkaufen, das funktioniert schon seit dem Kindergarten nicht wahr?
Mit der „Verwaltungsübernahme“ von Gasprom Germania hat Deutschland den größten Gasspeicher Deutschlands mitsamt 21 Mio m3 Gas von Gasprom regelrecht geklaut und bietet es nun Käufer mit staatlichen Krediten zum Verkauf an. Wird kaum etwas nutzen, da Gasprom die Befüllung der Speicher selbstverständlich unterbrochen hat. Wie weitsichtig ist man, dem einzigen Lieferanten die fast leeren Speicher einfach wegzunehmen und zu glauben, im Winter Gas zu haben!
Noch schöner ist natürlich der Applaus der meisten Deutschen.
Es könnte sein, dass im Winter das leben in Belarus attraktiver sein wird als in Deutschland.
Haben Sie wirklich nicht verstanden, dass es der Gazprom MUTTERKONZERN aus Russland war, der die Gazprom Germania fallen ließ??? Das war erst vor ein paar Tagen am 01.04.!???
Habeck hat die Gazprom Germania aufgefangen – nicht weggerissen oder gar „geklaut“…. WIR würden UNSERERSEITS natürlich sehr gerne die bestehenden Lieferverträge weiterführen… – aber Putin will das nicht! Kapieren Sie das wirklich nicht??
Peter Kwass, Sie sind wirklich gut in Ironie!
Ist mein Beitrag eigentlich zensiert?
„Es könnte sein, dass im Winter das leben in Belarus attraktiver sein wird als in Deutschland.“
Ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Dennoch werden Sie das ein oder andere vermissen. z. B. Ihre Rente, die kann nicht überwiesen werden… 😉
Hallo Herr Müller,
sicher wird man einiges vermissen, habe aber meinen Ruhestand als ewig Selbstständiger anders finanziert. Sonst könnte es in der Tat eng werden.
Danke für die Sorge!
Hagen Müller, die Rente in Weißrussland zu bekommen ist kein Problem. Das klappt an jedem Geldautomaten. Außerdem kann man von seinem deutschen Konto sein Geld mit Dauerauftrag auf ein weißrussisches Bankkonto überweisen.
„die Rente in Weißrussland zu bekommen ist kein Problem. Das klappt an jedem Geldautomaten. Außerdem kann man von seinem deutschen Konto sein Geld mit Dauerauftrag auf ein weißrussisches Bankkonto überweisen.“
Echt jetzt? Sanktionslücke? Wenn das die van der Layen erfährt….
„Immer die Reaktion als Aktion verkaufen, das funktioniert schon seit dem Kindergarten nicht wahr?“
Keine Ahnung was im Kindergarten funktionierte… Aber: Wir sind sukzessive die Eskalationsstufen in diesem Konflikt mitgegangen und haben die Konfrontation damit total gemacht. Alle Gebiete sind jetzt involviert, die Wirtschaft, Energie und das Finanzsystem sind als Ersatz für milit. Eingreifen als ein Schlüsselinstrument im wesentlichen von uns (*vulgo: dem Westen*) auserkoren worden (*das fünfte Sanktionspaket gegen Russland schnüren*) um die *russische Wirtschaft zu zerstören*. Damit sind wir de facto Kriegspartei geworden.
Daher ist es jetzt müßig sich darüber zu beklagen, Gazprom kündige Verträge einseitig… Wir sind im Krieg mit Russland.
Ob Putin am längeren Hebel sitzt, wie Ihr Vorposter meint, weiss ich dennoch nicht… Zu groß scheint mir der Drang unserer Führung (schon mind. 1,5 Jahrzehnte) nach einer Schädigung Deutschlands zu sein, man denke nur an das Geschwafel von 0% Co2 Ausstoß, den Abriss/die Abschaltung Co2-neutraler Atomkraftwerke, den Sprüchen *Grenzen kann man nicht schützen*, *too big too fail*, usw.
Ohne das Russengas , deren Öl und Kohle, erreichen wir die Co2- Neutralität viel eher als 2050.
Ohne Russendiesel (15% des Diesels kam bereits raffiniert von den Russen) erzwingen wir die Verkehrswende
Ohne russische Düngemittel bzw. deren Vorprodukte erreichen wir die Ziele der Agrarwende viel eher.
Läuft doch! Der Putin wird noch dumm aus der Wäsche gucken! Kein Schwain braucht sein chaiss Zeugs!
Ja, das stimmt, wir bieten Paroli gegen diesen neuen Hitler in Europa namens Putin, der leider angefangen hat mit dem Angriffskrieg… Vielleicht ist er ja wirklich insgeheim ein CIA Agent? So wie er die USA auf- und Russland abbaut!!?
Zu uns: Manche bücken sich halt nicht, wenn einer die Hose runter lässt. Andere tun das sehr gerne. Ich bin froh, dass bei uns mehrheitlich die erste Kategorie Menschenschlag lebt. Die andere Kategorie sieht man gehäuft eher hier im Forum, manche betteln ja geradezu danach, von harter Hand regiert zu werden und wiederkäuen offensichtlich gerne jeglichen Schwachsinn, wie Schade.
Ihr Wort vom neuen Hitler, der Putin heisst, ist auch nichts anderes als Wiedergekäue.
Ansonsten kotzt es mich an, dass unsere Politiker diesen Krieg nicht verhinderten, spätestens seit dem Georgienkonflikt war doch klar, was laufen wird, wie Moskau tickt. Auf der anderen Seite nachzulesen bei Mackinder, Brzezinski, Barnett… da weiss man, wie Washington tickt. Oder einfach paar Bücher von Scholl Latour, der gab nen guten Überblick.
Wie sie das Verhindern angestellt hätten, mir völlig egal. Sie sind gewählt, Deutschland zu dienen, seinen Wohlstand zu mehren…. und nicht den ukrainischer oder russicher Oligarchen oder der Wallstreet oder der CoL oder der Tech- Konzerne.
Sie haben es nicht mal halbherzig versucht. Stattdessen sich das Heft aus der Hand nehmen lassen (Nuland: „Fuck the EU, Jaz is our man!“), Arschkriecherei betrieben und jedes offen Wort gegen unsere *Freunde* gescheut.
In der Zwischenzeit haben die USA ihre Agenda betrieben, die Ukraine aufgerüstet und ausgebildet (vorzugsweise die Regimenter von Azow & Co). Die Russen haben sich auch vorbereitet. Die Polen und Balten haben das Feuerchen geschürt… auch gegen Deutschland. (reparationsforderungen z. B.).
Und Deutschland hat geschlafen und schläft immer noch.
Wir stellen weiterhin Klima und Gendergetöns vornan, sprengen die Kühltürme funktionsfähiger Kraftwerke, betreiben die Demontage der Bundeswehr, zerschlagen deren Spezialeinheiten (auch der Polizei), machen Panzer schwangerengerecht, werfen Deutschlandfahnen in die Ecke (und loben jetzt ukrainischen Nationalismus), machen unsere Schlüsselindustrien kaputt, zerstören mit Coronamaßnahmen unsere Lieferketten, usw. usf.
Die, die sich bücken, wenn einer die Hosen runterlässt, sind mehrheitlich wohl eher nicht hier im Forum zu finden. Und der, der die Hose runterlässt, ist nicht der Putin, wie meine vorgehenden Beispiele zeigen (wo haben sie überhaupt solche schmutzigen Sprachbilder her? Schlechter Umgang? Knasterfahrung?… Scherzle…).
Putin als neuen Hitler zu bezeichnen ist kein Wiederkäuen von Propaganda, sondern ganz OFFENSICHTLICH die Realität!!? Wessen Panzer stehen nochmal in welchem Land??
@Peter Kwass am 7. April 2022 um 9:34
Mit Verlaub:
Sie können wirklich nicht weiter denken als ein Schwein sch…..
Können oder wollen Sie nicht die Ausführungen von Hagen Müller begreifen?
„Es geht überwiegend um langfristige Verträge mit Laufzeiten von 10 bis 25 Jahren mit festgelegten Mengen und Preisen.“
Ich hatte einmal in der Gasmeßstation Baumgarten in Österreich beruflich mit den Durchflußmessungen der Transgas-Pipeline ein Projekt. Auch damals schon waren die Lieferverträge langfristig und zu fix vereinbarten Preisen.
Die derzeitigen exorbitanten Gaspreise entstehen nur, weil die Empfänger des nationalen Gases damit an den Energiebörsen spekulieren und extreme Gewinne machen, weil die Einkäufer Knappheit vermuten und daher bereit sind, hohe Preise zu zahlen. Und das Volk glaubt, Putin ist an den Preissteigerungen schuld. Und je intensiver die Politik das Thema am köcheln hält, desto mehr sind Abnehmer bereit, zu zahlen …
„Wollen wir sehenden Auges unsere gesamte Volkswirtschaft zerstören?“
Was wir unter der Regierung Merkel mit der Zerstörung der elektrischen Energieversorgung begonnen haben, können wir doch nahtlos bei der Gasversorgung fortsetzen. Altbundeskanzler Schröder hat doch gewiss ganz im Sinne der Bundesrepublik gehandelt, wenn er bei den entsprechenden Vertragsausarbeitungen mitgewirkt hat.
Irgendwann wird auch ein Herr Lindner einsehen, das man mit Freiheit allein keine Energie zum Nutzen einer Industrienation wandeln kann, auch wenn man sie vollmundig mit Freiheitsenergien benennt. Welch ein außerordentlicher Quatsch, der da von MINT fremden Plappermäulern auf die Menschheit losgelassen wird.
Und so werden wir von einer Abhängigkeit in die andere gejagt, nur weil das CO2 heilig ist und sich eine neue Steuer-Religion daraus bilden ließ. Nuklear- oder Kohlekraftwerke sind unheilig und damit Teufelszeug. Die versteckten Betonfundamente unter den Windrädern sind heilig, sie erzeugen ja Freiheitsenergien, auch wenn jeder Bundesbürger heute schon seinen Anteil von über einer Tonne quasi als Belastungskugel wie bei Sträflingen ans Bein gebunden bekommen hat. Die Profiteure der Freiheitsenergien werden die Bürger bestimmt nicht davon befreien. Wahrscheinlich wird der versteckte und nicht mehr herausgeholte Beton bald noch als nachhaltig für die Planetenrettung geadelt.
Um die oben gestellte Frage von Herrn Brudermüller klar zu beantworten: Wir wollen das nicht, aber unsere Politiker sind mit voller Überzeugung dank ihrer mangelhaften Physikkenntnisse voll dabei – und dies eindeutig sehenden Auges. Nur, diese sehenden Augen sind zweigeteilt, sie sehen nur ihr eigenes Fortkommen, nicht die Zerstörung unserer gesamten Volkswirtschaft. – Frau Merkel hat damit mit ihrer dazu auserkorenen seltsamen Ethik-Kommission begonnen. Und wie ein Tsunami bleibt dabei die folgenschwere Zerstörungskraft zunächst unentdeckt und entfaltet sich erst jäh beim Auftreffen an Land. Die Bürger werden es dann mit voller Zerstörungswucht spüren, die Ursachen sind dann jedoch wie bei einem Tsunami nicht mehr aus der Welt zu schaffen.
„Wir wollen das nicht…“
Quatsch, natürlich wollen „wir“ das.
Schauen Sie sich doch mal die Wahlergebnisse an
Wie krank dieses System inzwischen ist sieht man daran dass der grüne Staatssekretär Oliver Krischer in der FH Aachen mit allen Ehren empfangen wird. Ein grüner MINT-Versager, Studienabbrecher der die RWTH nach eigenen Angaben ohne Abschluss verlassen hat um dann eine politische Karriere als „Energieexperte“ hin zulegen! Den Mann sollte eine FH vom Hof jagen statt den Bückling vor ihm zu machen. Welches Bild vermittelt man seinen Studenten mit solchen Empfängen? Werdet grüne Studienabbrecher und alles wird gut….