Eine der vielen Bemühungen einer Koalition der Erleuchteten in der Demokratischen Partei ist es, hart daran zu arbeiten, die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass sie die „Partei der Wissenschaft“ ist. Gleichzeitig arbeitet sie genauso hart und aggressiv daran, die Republikanische Partei als die „Anti-Wissenschafts-Partei“ hinzustellen und brandmarkt enthusiastisch Zweifler als ungebildete Hinterwäldler.

Angesichts dieser Tatsachen – was planen die alarmistische Gemeinschaft und die Demokraten, deren Plattform den Klimawandel als „unmittelbare Bedrohung“ apostrophiert, mit Forschungsarbeiten zu tun, die zu dem Ergebnis gekommen sind, dass „Vieles in der wissenschaftlichen Literatur, vielleicht die Hälfte, einfach unwahr sein könnte“?

Falls dies wirklich so ist, dann dürfte auch die Hälfte aller Studien bzgl. der globalen Erwärmung falsch sein.

Einem Vorwort des Beitrags Peer Review: Why Skepticism Is Essential von Donna Laframboise zufolge [Auf Deutsch beim EIKE hier] „verweist ein bedeutender Teil der Literaturhinweise im 4. Zustandsbericht des IPCC auf ,graue Literatur’“.

„Das heißt, Presseerklärungen, ,Berichte‘ von Interessengruppen und dergleichen, welche nicht der normalen begutachteten wissenschaftlichen Literatur zugeordnet werden können“. Mit anderen Worten, Propaganda mit Referenz zum IPCC.

Für einen Moment wollen wir uns an dieser Stelle mal vorstellen, dass jeder einzelne Literaturhinweis des IPCC zum Vorantreiben des Narrativs von angeblich zuverlässigen Forschern veröffentlicht wurde. Das lässt immer noch viel Spielraum für Zweifel. Die GWPF berichtet, dass „selbst falls alle Verweise des IPCC begutachtet wären, dies noch lange nicht bedeutet, dass sie unfehlbar sind“.

Laframboise sagt, dass die Wissenschaft von einer „Nachvollziehungs-Krise“ gebeutelt wird. Damit ist gemeint, dass veröffentlichte Ergebnisse nicht unabhängig verifiziert werden können. Sie glaubt, dass „es keinen Grund gibt zu denken, dass die politisch geprägte Arena der Klimawissenschaft frei ist“ von Problemen, die es in wissenschaftlichen Forschungen in anderen Disziplinen gibt, „oder dass sie gegen die alarmierenden Raten nicht nachvollziehbarer Ergebnisse gefeit ist, die in den Bereichen Medizin, Ökonomie und Psychologie beobachtet wurden“.

„Gegenwärtig ist die Klimawissenschaft nicht Gegenstand bedeutsamer und angemessener Sorgfalt, bevor das IPCC diese als grundlegend in seinen Berichten präsentiert“, schreibt Laframboise. „Solange grundlegende Klima-Ergebnisse nicht einem höheren Standard genügen als bloßer Begutachtung, können wir nicht behaupten, dass unsere Klimapolitik auf Beweisen beruht“.

Aber die alarmistische Gemeinschaft hat keinerlei Interesse an Beweisen. Sie ist damit beschäftigt, Panik zu befeuern und ein Klima der Angst zu erzeugen; und sie geht so weit, jene zu bedrängen, die diesem Narrativ nicht zustimmen. Anstatt wirkliche, reale Beweise vorzulegen – was sie nicht kann – greift sie zu Mitteln wie Verdammung, Rufmord, Unterdrückung und Marginalisierung. Ihre Mitglieder agieren mehr wie eine Hochschul-Clique als wie verantwortliche Erwachsene offenen Geistes. All jene, die eine andere Auffassung vertreten, werden als „die Anderen“ behandelt.

Die „Nachvollziehbarkeits-Krise“ der Wissenschaft ist nicht das einzige Problem der Alarmisten. Es ist lediglich eines in einem ganzen Stapel von Unbequemlichkeiten, der für sie immer größer wird. Die Computermodelle, von ihnen als ihr Goldener Standard herangezogen, sind falsch bis hin zu völliger Unbrauchbarkeit, und die Temperaturaufzeichnungen, auf die sie sich beziehen, sind etwa so zuverlässig wie irgendein Statement einer Ms. Clinton bei der Verfolgung eines politischen Zieles.

Alarmisten bräuchten etwas wirkliche Wissenschaft, aber eine politische Koalition, die genetisch modifizierte Ernten als mittelalterliche Plage ersten Ranges behandelt, dürfte kaum eine finden.

Link: http://www.thegwpf.com/as-many-as-half-of-global-warming-research-papers-might-be-wrong/

Übersetzt von Chris Frey EIKE