Damals im Jahre 1978 waren die Verantwortlichen an einer Sache besonders interessiert – nämlich wie zunehmende Mengen von CO2 in der Atmosphäre das Klima nachteilig beeinflussen. Aber Feuer ist mehr als Flammen. Und Wasser ist mehr als fließt. Es ist närrisch, das Große Ganze zu ignorieren.
Zu jener Zeit schrieb Dyson ein Memo und argumentierte darin, dass die positiven Aspekte von CO2 ebenfalls wichtig wären. Während ihn das gleiche Energieministerium ihn 15 Jahre später mit dem Enrico Fermi award auszeichnete in Anerkennung seiner „herausragenden Beiträge zum fundamentalen wissenschaftlichen Verständnis in vielen Bereichen von Physik, Biologie, Astronomie und Mathematik“ blieb sein Rat in dieser Sache unbeachtet. Er sagt:
Mein Protest erhielt keinerlei Aufmerksamkeit, und der Umfassende Plan blieb vorherrschend. Als Folge davon wurde die Ansicht der Öffentlichkeit in bezug auf Kohlendioxid dominiert von Computer-Klimamodell-Experten, die den (Forschungs-)Plan entwickelt hatten. Das gruppenspezifische Denken jener Experten wurde verstärkt und befeuert von einer unterstützenden politischen Bürokratie“.
Die Entscheidung, ein industriefeindliches Spotlight auf die Risiken von CO2 zu werfen, während man gleichzeitig blind gegenüber dessen Vorteilen war, verzerrte die wissenschaftliche Diskussion. Schockierend ist, wie wenige Wissenschaftler diesen begrenzten intellektuellen Horizont hinterfragt haben angesichts der Tatsache, dass das Große Ganze diesbezüglich eine total andere Geschichte erzählt.
Im Jahre 1978 gab es 335 ppm CO2 in unserer Atmosphäre (hier). Heute sind es 400 ppm. Diese marginale Zunahme hat Erstaunliches bewirkt. Unser Planet ist merklich grüner geworden als vor 40 Jahren – aus dem einfachen Grund, dass CO2 Pflanzenfutter ist – was auch immer sonst noch damit zusammenhängt. Es gibt einen Grund dafür, warum kommerzielle Gartenbaubetriebe dieses Gas in ihre Treibhäuser pumpen.

Ein CO2-Generator im Wert von 900 Dollar. Quelle
Wie Carbon Dioxide: The Good News eindeutig klar macht, haben sich die Lebensbedingungen für Pflanzen, Tiere und Menschen verbessert. Unsere Wälder sind jetzt widerstandsfähiger, unsere Wüsten ergrünen und unsere Äcker sind deutlich produktiver. Größere und stärkere Pflanzen bedeuten mehr Nahrung für die Tiere der Wildnis und reduzieren die Notwendigkeit, noch mehr Wildnis urbar zu machen, um die Menschen zu ernähren.
Aber das ist erst der Anfang. Wie Autor Indur Goklany in seinem von der in London ansässigen GWPF veröffentlichten Bericht betont:
Höhere landwirtschaftliche Erträge reduzieren allgemein die Preise für Nahrungsmittel. Dies bedeutet für die Menschheit eine doppelte Dividende. Erstens, chronischer Hunger wird reduziert, und zweitens ist eine Reduktion chronischen Hungers der erste Schritt in Richtung einer Verbesserung der Gesundheit der Öffentlichkeit.
Unglaublicherweise macht ein wenig mehr Kohlendioxid in der Luft auch die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Dürren. Die Poren an der Unterseite ihrer Blätter müssen nicht so groß sein, was bedeutet, dass sie weniger Wasser verlieren. Das Wachstum gesünderer Pflanzen mit weniger Wasser ist ein enormer Gewinn für Gärtner, Landwirte und jedermann, der sich um nachhaltiges Leben kümmert. In einer gesunden Welt würde eine solche Mischung, dass all dies berücksichtigt, gefeiert werden.
Stattdessen aber wurde das CO2 dämonisiert. Aktivisten und Politiker reden nonstop über die Notwendigkeit, CO2 zu reduzieren. Verarmten afrikanischen Nationen wird der Zugang zu Kohlestrom verwehrt, und Kohlekumpel werden entlassen, weil CO2 jetzt der Öffentliche Feind Nummer Eins ist.
Die gegenwärtige diesbezügliche Sachlage ist sogar noch skandalöser, wenn man erkennt, dass die von Computermodellen erzeugten Prophezeiungen gefährlicher Klima-Konsequenzen den Zeittest nicht bestanden haben. Die mittlere globale Temperatur ist nicht einmal ansatzweise so stark gestiegen wie von den Computermodellen prophezeit. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hat langsam, aber stetig zugenommen, und trotzdem war die Erwärmung der letzten 20 Jahre so gering, dass es wie ein Plateau aussieht – was all die Diskussionen um einen globalen Erwärmungs-Stillstand ausgelöst hat.
Es scheint derzeit unwahrscheinlich, dass es eine direkte Relation zwischen dem atmosphärischen CO2-Gehalt und der Temperatur gibt. Außerdem sind die Computermodelle noch schlechter, wenn sie prophezeien sollen, welche Auswirkungen CO2 auf die Regenmenge hat. In dem Report heißt es dazu:
Eine neue Studie jährlicher Änderungen des Niederschlags in Kalifornien mittels 25 Klimamodell-Projektionen zeigt, dass „12 Projektionen trockenere Bedingungen bis 2060 zeigen und 13 Projektionen nassere Bedingungen bis dahin“.
Das heißt, genauso gut könnte man auch eine Münze werfen, was viel billiger ist als Klimamodelle zu rechnen.
Zusammenfassend: Es gibt kaum überzeugende Beweise für die vorherrschende Sicht auf Kohlendioxid – dass es ein gefährliches Treibhausgas ist, dass man unbedingt verringern muss, um eine katastrophale Erwärmung zu verhindern. Trotzdem wird der überwältigend überzeugendere Standpunkt – dass die geringe Zunahme dieses Spurengases in der Atmosphäre Pflanzen, Vögeln, Tieren und der Menschheit Vorteile bringt – weiterhin von den Mächtigen dieser Welt geleugnet.
Die Verantwortung für diese absurde Situation trägt fest die wissenschaftliche Gemeinschaft. Dyson schreibt dazu in seinem Vorwort zu dem Report:
Die Menschen, die vorgeben, Experten zu sein und die behaupten, die Wissenschaft zu verstehen, sind genau die Menschen, die blind gegenüber den Beweisen sind … das steht für mich im Mittelpunkt des ganzen Mysteriums der Klimawissenschaft. Es ist kein wissenschaftliches, sondern ein menschliches Mysterium. Wie kann es dazu kommen, dass eine ganze Generation wissenschaftlicher Experten blind gegenüber offensichtlichen Fakten ist?
Ich empfehle dringend, diesen Bericht herunter zu laden und sich über die Wunder von CO2 zu informieren. Lesen und sich freuen!
Link: http://nofrakkingconsensus.com/2016/01/08/back-to-basics/
Übersetzt von Chris Frey EIKE