Abbildung 1
Das bedeutet nicht, dass der El Niño dieses Jahres schon zu Ende ist. Ein Abfall ähnlicher Größenordnung hat sich während der Satelliten-Ära schon einmal ereignet, nämlich während der Entwicklung des El Niño von 1991/1992. Siehe Abbildung 2. Dem Abfall im Jahr 1991 war jedoch der Ausbruch des Mount Pinatubo am 15. Juni voraus gegangen. In diesem Jahr hat es jedoch keine vergleichbaren Vulkanausbrüche gegeben. Die Entwicklung des Jahres 1991 ist durch den violetten Graphen in Abbildung 2 hervor gehoben.

Abbildung 2
Aktualisierung zur Monatsmitte
Die wöchentlichen Anomalien der Wassertemperatur für die Woche um den 15. August 2012 betrugen etwa +0,365°C, was einen Rückgang um fast 1°C während der letzten Wochen bedeutet.

Abbildung 3 – Wöchentliche NINO3,4-Daten
Die Anomalien der Wassertemperatur global setzen ihren aufwärts gerichteten Schlingerkurs fort; sie erholen sich von den La Niña-Bedinungen und reagieren auf den sich entwickelnden El Niño. Es gibt eine Zeitverzögerung zwischen den Variationen in den NINO3,4-Daten und der Reaktion der globalen Wassertemperatur-Anomalien. Es wird interessant sein zu sehen, ob sie das Niveau von 2009/2010 erreichen.

Abbildung 4 – Wöchentlich global
Bob Tisdale
Hinweis: Im Original folgt hier noch der Hinweis Tisdales auf sein E-Book über El Niño und La Niña. Da dieser Abschnitt keinen Bezug zur aktuellen Entwicklung hat, soll dieser Hinweis hier genügen. Eine Gratis-Vorschau dieses Buches kann man  hier einsehen. Darin weist er nach, dass „es keine Hinweise darauf gibt, dass die Erwärmung von menschlichen Treibhausgasen verursacht worden ist. Keinen einzigen“.
Link: http://wattsupwiththat.com/2012/09/24/tisdale-asks-hey-whered-the-el-nino-go/
Übersetzt von Chris Frey EIKE