Autor: Wolfgang Müller

Übernahme der Kernkraftwerke in eine Stiftung? Wer trägt die Verantwortung

Auch impulsive Entscheidungen kosten Geld!
von Steffen Hentrich
Ein Aufheulen geht durch den Blätterwald der Presse wegen eines Berichts über das Ansinnen der Betreiber deutscher Kernkraftwerke die Geschäfte der bald abzuschaltenden Anlagen an eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu übertragen. Man würde sich aus der unternehmerischen Verantwortung stehlen, Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren.

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Fritz Vahrenholt: Kernkraft und Kohle hatten auch keinen Bestandsschutz

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank veranstaltet Anfang Mai 2014 in Berlin ein Symposium zum Thema „Die Zukunft der Bioenergie”. Im Rahmen eines abendlichen Festessens dieser Veranstaltung hielt Fritz Vahrenholt einen Vortrag, in dem er die Sorge ausdrückte, dass der überstürzte Alleingang „zur Rettung der Welt” sich bei der nächsten wirtschaftlichen Krise Deutschlands rächen werde. Er plädierte für eine grundlegende Reform des EEG und eine Begrenzung der Kosten. Eine Zukunft haben nach seiner Auffassung erneuerbare Energien dort, wo sie wettbewerbsfähigen Strom produzieren können, und es Netze gibt, die diesen Strom aufnehmen und zum Verbraucher transportieren.
Im Folgenden der Vortragstext in voller Länge:

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Ganz aktuell: Wegen „unerträglichen“ Druckes von Kollegen zieht sich Lennart Bengtsson vom GWPF Board zurück

Vor einigen Tagen berichteten wir, (hier) dass der hochverdiente und verehrte ehemalige Leiter des MPI für Metereologie Der Klimaforscher Prof. Lennart Bengtsson sich dem Board der klimakritschen britischen Organisation „Global Warming Policy Foundation“ (GWPF) anschließen wolle. Heute gab er seinen Rücktritt bekannt. Grund: unerträglicher Druck seitens Kollegen wie zu Zeiten von McCarthy

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Neuerscheinung: Energiewende- Zweite industrielle Revolution oder Fiasko

von Michael Limburg
Das unter diesem rhetorisch zu verstehendem Titel erschienene Buch von Dr. Erhard Beppler ist ein Muss für jeden der sich gesellschaftlich wie politisch mit der Klimathematik bzw. der aus ihr abgeleiteten Energiewende engagieren und sachverständig mitreden will. In kühler technischer Sprache werden die Eckpunkte der vermeintlichen Klimaproblematik dargestellt, besonders aber die naturgesetzlichen Unzulänglichkeiten der Energieversorgung aus Wind, Sonne und Biomasse aufgelistet und gründlich erläutert. Obwohl ein Sachbuch liest es sich für den interessierten Laien wie ein Thriller. Mit dem wichtigen Unterschied, dass nicht irgendein nur erdachtes bösartiges Phantom zur Strecke gebracht werden muss, um weitere Opfer zu vermeiden, sondern, dass dieses Opfer das Industrieland Deutschland mit seinen Bewohnern ist, und derzeit keinerlei Besserung für eine Rückkehr zum gesunden Menschenverstand und zur Normalität erkennbar ist. Sollte das Buch ein wenig dazu beitragen, dann hat es sein Ziel erreicht.

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