Autor: Wolfgang Müller

Auf dem Weg zur grünen Ökumene – Die katholische Kirche und der „Klimaschutz“

Edgar Gärtner
Die katholische Kirche tut sich schwer damit, eine klare Position in Sachen „Klimaschutz“ zu formulieren. Der hochgelehrte, aber dennoch nur begrenzt einflussreiche deutsche Theologe Joseph Ratzinger hat sich offenbar weder in seiner Eigenschaft als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation noch in seiner Amtszeit als Papst Benedikt XVI. eingehend mit der außermenschlichen Natur beschäftigt, dafür aber sehr pointiert mit der „Ökologie des Menschen“, das heißt mit der staatskritischen Tradition des Naturrechts. Vor dem deutschen Bundestag zitierte er im September 2011 den wohlbekannten Satz aus Augustinus’ „De civitate Dei“: „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande.“

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Netzentgelte: Auf Steigflug programmiert – Prognosefehler erhöhen die Kosten

von Fred f. Mueller
Die Entwicklung des Wetters hat entscheidenden Einfluss auf das menschliche Leben, nicht nur mit Blick auf die Landwirtschaft, sondern darüber hinaus auch auf Transport, Verkehr und – im Fall schwerer Stürme oder Überschwemmungen – auf Leib und Leben sowie Hab und Gut großer Teile der Bevölkerung. Entsprechend groß ist der Aufwand, mit dem man schon seit Jahrzehnten versucht, das Wettergeschehen mit Hilfe von aufwendigen mathematischen Modellen vorauszuberechnen. Ausgangspunkt sind die durch ein Netz von Wetterstationen, Satelliten sowie weitere Messsysteme regelmäßig erfassten Daten wie Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Sonnenscheindauer, Niederschlag etc. Doch wie nicht zuletzt die US-Meteorologen am Beispiel des falsch eingeschätzten Blizzards in New York zeigen, sind ihre Prognosen alles andere als fehlerfrei.

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Die Windkraft-Planung von Ottweiler/Saar als Lehrbuchbeispiel – Was eine Gemeinde alles falsch machen kann.

Prof. Dr. Michael Elicker / Andreas Langenbahn
Viele Gemeinden sind dabei, ihre Flächennutzungspläne zu ändern, um Vorrangflächen für Windenergieanlagen auszuweisen. Da die Kommunen in unserem bundesstaatlichen Finanzausgleichssystem das letzte Glied bilden und die übergeordneten staatlichen Ebenen ihnen unentwegt neue Aufgaben aufbürden, aber nur unzureichend dafür zahlen, sind viele dieser Gemeinden finanziell notleidend. Das hat für die Planung schwerwiegende Konsequenzen: Einerseits sind oft keine eigenen Fachleute für die Planung mehr vorhanden.

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