Auf dem Weg zur grünen Ökumene – Die katholische Kirche und der „Klimaschutz“
Edgar Gärtner
Die katholische Kirche tut sich schwer damit, eine klare Position in Sachen „Klimaschutz“ zu formulieren. Der hochgelehrte, aber dennoch nur begrenzt einflussreiche deutsche Theologe Joseph Ratzinger hat sich offenbar weder in seiner Eigenschaft als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation noch in seiner Amtszeit als Papst Benedikt XVI. eingehend mit der außermenschlichen Natur beschäftigt, dafür aber sehr pointiert mit der „Ökologie des Menschen“, das heißt mit der staatskritischen Tradition des Naturrechts. Vor dem deutschen Bundestag zitierte er im September 2011 den wohlbekannten Satz aus Augustinus’ „De civitate Dei“: „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande.“















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