Am 23.10.26 erreichte uns eine eMail von Günter Ederer, mit dem Betreff: Posthum. Darin erklärte er, dass er nun verstorben sei. Und richtet an uns, die Hinterbliebenen, die Aufforderung:

Allen meinen Weggefährten auf allen Kontinenten, jenen die noch hier sind, wünsche ich Mut, Liebe, Vertrauen und Dankbarkeit für dieses Kostbarste was uns gegeben wurde: dem Leben.

Und so wollen wir es halten. Günter war derjenige, der EIKE kaum nach Gründung im Februar 2007, immer mit Rat und Tat zu Seite stand. Wir werden sein Andenken immer ehren. Er möge in Frieden ruhen.

WIKIPEDIA, in diesem Fall mal gut informiert schrieb:

Laut einem Artikel von Fabian Schmidt in Bento wurde Ederer auch durch Klimawandelleugnung bekannt. So sei unter anderem ein Kommentar von ihm in der Welt, in dem er die „CO2-Theorie“ als „geniale Propaganda“ bezeichnete,[8] in Klimaleugnergruppen im Internet häufig geteilt worden.[9] In einem weiteren Essay in der Welt bestritt Ederer 2011 unter Verweis auf den amerikanischen Merchant of Doubt und Lobbyisten Fred Singer, dass CO2 das Klima beeinflusst.[10] Einen Vortrag mit ähnlichem Inhalt hielt Ederer auch auf einer Konferenz der Klimaleugnerorganisation EIKE.[11][12] Auch ein Beitrag der Sendung Report München vom Juli 2007 stammt von Ederer[13] und wird auch heute noch von Klimaleugnern im Internet häufig geteilt.

Eine Broschüre des Umweltbundesamtes listete Ederer aufgrund dieser Positionen als einen von mehreren Klimaskeptikern in Deutschland, der den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel anzweifele.[14][15]

2017 und 2022[16] trat er als Gastredner bei Konferenzen auf, die von EIKE und CFACT veranstaltet wurde, zwei Lobbyorganisationen, die die menschengemachte globale Erwärmung abstreiten.[17]

 

Und darauf sind wir gemeinsam stolz.

Von Günter stammt auch das Zitat von Nigel Calder, dem Herausgeber des „New Scientist“, der schon 1999 feststellte.

Ebenso stammte von ihm das Zitat von Yves de Boer, dem damaligen Sekretär des IPCC 2006, der ihm im Lauf seiner Bayerischer Rundfunk Recherche auf die Frage – warum das IPCC wissenschaftliche Berichte, die etwas anderes feststellten als nur Hypothese vom menschgemachten Klimawandel, sagte.

Yver de Boer:

Because it is not our mandate. (Weil es nicht unser Mandat ist)

Und bezog sich dabei darauf, dass das IPCC einzig zu dem Zweck gegründet wurde, die Risiken des menschgemachten Klimawandels in den Vordergrund zu rücken

Obwohl es Günter später nicht mehr gelang die Originalaufzeichnungen zu finden, blieb das Zitat nach mündlicher Überlieferung bestehen.

Ein Mandat, als Ziel des IPCC, was später noch stärker in den Vordergrund getreten ist. Weil es das Wort „Klimawandel“ immer als „vom menschgemacht“ definierte. Der normale Klimawandel wurde unter Klimavariationen abgetan.

Inzwischen hat die Wissenschaftsbewegung, zu der auch EIKE zählt, und mit Günters Unterstützung div. Erfolge errungen. Fast die ganze Welt rückt von der Klimareligion ab. Bzw. trat ihr nie – abgesehen von Lippenbekenntnissen – bei.

Angefangen von den USA sind die Absetzbewegungen sehr deutlich. Und die IPCC-Konferenzen degenerieren mehr und mehr zur Geldabsaugung von Schuldnerstaaten wie Deutschland. Das waren sie schon immer, aber jetzt schaut Öffentlichkeit stärker zu. Die Klimareligion ist zum reinen Lippenbekenntnis verkommen.

Doch anders als früher muss sich heute keiner mehr dafür rechtfertigen. Im Gegenteil – nur die Staaten, die ihr offiziell noch anhängen– vor allem Deutschland, vor allem in der EU- müssen sich rechtfertigen, warum sie dieser Irrlehre weiter anhängen, nach dem diese ihre Wirtschaft, und zunehmend schneller, kaputt macht.

Es ist nun mal so, dass ohne fossile Energienutzung jeder Staat ein Rieseneinnahmeproblem hat. Es wird kaum noch Mehrwert erzeugt, die Produktion geht den Bach runter. Und ohne Mehrwert kein Wohlstand, keine Umverteilung, keine Investition, keine Erhaltung, kein nichts mehr. Und ohne Mehrwert kann man nichts verkaufen, man kann nur – und auch nur solange es geht – Schulden machen, dann das Tafelsilber verkaufen und ist zum Schluss bankrott. Ein Weg, den Deutschland mit Riesenschritten geht. Günter wird das nicht mehr erleben, doch wir – wenn wir nicht schleunigst umsteuern – hingegen schon. Doch das Leben, wie Günter es nannte, zwingt uns dazu.

 

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