Teil 2: Entwicklung der Tages- und der Nachttemperaturen
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,
– Der September wird erst seit 1988 wärmer, davor war 45 Jahre September-Abkühlung
– Nur die Tage wurden nur tagsüber wärmer
– Die Nachttemperaturen haben nicht zugenommen
– deutliche CO₂-Erwärmungssignale sind aus den DWD-Temperaturreihen nicht erkennbar.
Wir verweisen auf Teil 1.
Daraus entnehmen wir zum Einstieg die Grafik der Septembertemperaturen im Vergleich zur Entwicklung der Sonnenstunden.

Grafik 1: Von 1942 bis 1987 sanken laut DWD die Septembertemperaturen. Dann wie mit einem Zeitzünder versehen erfolgt im Jahre 1988 der Wechsel aufgrund der Änderung der Großwetterlagen. Seit 1988 registriert der DWD eine ständige September-Erwärmung. 2026 betrug der Septemberschnitt laut DWD-Wetterstationen 15,9°C, etwa der zehntwärmste. Es besteht eine hohe Korrelation (R = 0,81 ) zu den vom DWD registrierten Sonnenstunden. Allerdings beginnt deren Registrierung erst seit 1951.
Sogar die KI bestätigt uns inzwischen: „Wendepunkt im Klima: Ab 1988 endete die Phase kühlerer Winter und Sommer der vorherigen Jahrzehnte“
Unterschiede zwischen den Tag/Nachtemperaturen beim September.
Der DWD bietet keine Tageshöchst-/ bzw. nächtliche Tiefsttemperaturen (Tmax/Tmin) als Schnitt seiner 2000 Wetterstationen an. Und eine Gesamtgrafik schon gar nicht. Nur Einzelstationen. Herr Baritz hat sich die zeitaufwändige Mühe gemacht und knapp 540 repräsentativ herausgegriffene DWD-Stationen zu einem Deutschland-Schnitt seit 1947 zusammengefasst. Mehr Stationen gibt es auch nicht, die gleichzeitig alle 3 Parameter seit 1947 erfasst haben.

Grafik 2: Ein Diagramm, das man sonst nirgendwo findet. Die obere graue Grafiklinie erfasst die Tagestemperaturverläufe des Septembers, gemessen in Tmax (Tx), die untere die Auflistung der Tmin (Tn) Temperaturen, die orange Kurve die Gesamttagesschnitte (Tt), wovon 30 Einzeltage jeder der 537 Stationen jeweils einen Jahrespunkt in der Grafik ergeben.
Auswertung der Grafik Septembertemperaturen, Tagsüber, Nacht- Tagesmittel
Die Tagestemperaturen (Tmax) kühlen deutlich ab zwischen 1947 und 1987, ab 1988 bis heute ändert sich schlagartig die Richtung. Die Temperaturen am Tage steigen bis heute kräftig an. Und da wir tagsüber wach sind, hat jeder Naturbeobachter diese angenehme Septembererwärmung seit 1988 mitbekommen. Wir hoffen, dass diese Erwärmung am Tage noch länger andauert.
Die Septembernächte (Tmin) ändern sich kaum, zunächst unbedeutende Abkühlung bis 1987 und ab 1988 leichte Erwärmung.
Folge: Deutlich auseinandergehende Schere seit 1988 zwischen den Septembertemperaturen tagsüber (graue Kurve oben) und in der Nacht (blau, unten). Die Öffnungsdifferenz beträgt 0,65 Grad/Jahrzehnt und nimmt kontinuierlich zu.
Diese Grafik beweist einmal mehr, dass nicht Kohlendioxid der Grund der Erwärmung seit 1988 sein kann, denn CO₂ kann tagsüber nicht stark erwärmend wirken und nachts fast gar nicht. Und zwischen 1942 bis 1987 hätte CO₂ sogar abkühlend wirken müssen!!!
Und als Ergänzung der Grafik 2 die beiden Grafiken zum fortlaufenden Mittel. Auf der Seite von Michael Theusner sind die täglichen Tx und Tn für knapp 500 DWD Stationen aufgeführt und lassen sich zu einem deutschlandweiten täglichen Mittelwert abrufen. Diese sind in den beiden folgenden Grafiken als fortlaufende Mittel dargestellt. Zum Vergleich sind die fortlaufenden Mittel der Referenzperioden 1961/90 (hellblau) und 1991/2020 (dunkelblau) mit aufgeführt.

Grafik 3a/b: Tn ist mit 10,1 °C nur ca. 1 Grad über 1961/90 (9,1 °C), Tx ist mit 22,0°C ca. 3,5 Grad höher als 1961/90 (18,5 °C),
Hier wird auch wieder deutlich, dass die Erwärmung nur tagsüber stattfindet und nicht am Tag und nachts. Das wiederum schließt CO₂ als Ursache aus.
Schauen wir nach England, also nach Westeuropa

Grafik 4: Auch in Zentralengland zeigen die Trendgeraden der Temperaturen bis 1987 nach unten, hat in England CO₂ wohl auch abkühlend gewirkt bis 1987? Erst ab 1988 setzt die Erwärmung ein. Die Schere geht ab 1988, – dem Beginn des Klimawandels in Mittel- und Westeuropa- im Vergleich zu den DWD Daten nicht so stark auseinander, was mit dem maritimen Einfluss auf das Wetter zu tun hat. Quelle: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/index.html
Schlussfolgerungen: Wäre CO₂ der alleinige Temperaturtreiber wie das IPCC und PIK und die andere angeblich „seriöse Wissenschaft“ behaupten, dann müssten alle drei Steigungslinien dieselbe Steigungsformel haben. Das ist bei Grafik 2, 3 und 4 überhaupt nicht der Fall.
Wir möchten nochmals die Leser darauf aufmerksam machen, dass der DWD all die Daten misst, registriert und auch abrufbar bereithält, jedoch werden Sie von niemandem außer von uns ausgewertet. Deshalb erfahren die Vertreter der CO₂-Treibhauskirche auch nicht, dass der Monat September erst seit 1988 und auch nur tagsüber wärmer wurde.
Es kommt noch schlimmer für die Treibhauskirche: Pech für den Nobelpreisträger von 2021 Klaus Hasselmann und der Theorie des RTL-Treibhausexperten Christian Häckl. Laut Nobelpreisträger Hasselmann soll die Gegenstrahlung nachts stärker wirken als tagsüber. Und das will er im Gegensatz zu Häckl sogar selbst durch eine eigene fingerprint-Methode bewiesen haben.
Die KI erklärt uns, Zitat: „Der Physik-Nobelpreisträger Klaus Hasselmann lieferte wesentliche Arbeiten zum Nachweis des menschengemachten Klimawandels. Dass ein verstärkter Treibhauseffekt zu einer stärkeren atmosphärischen Gegenstrahlung führt, was sich insbesondere nachts bemerkbar macht – ist eines der entscheidenden Muster (auch „Fingerabdruck“ genannt), um den Treibhauseffekt experimentell von einer veränderten Sonnenaktivität zu unterscheiden. Hasselmann entwickelte statistische Methoden, um das Signal des anthropogenen Klimawandels aus dem natürlichen „Rauschen“ des Wetters herauszufiltern. Dass die Nachttemperaturen global im Mittel schneller steigen als die Tagestemperaturen, ist ein direkter Beweis für diesen Mechanismus. Würde die Erderwärmung primär durch eine stärkere Sonne verursacht, müssten sich die Tage logischerweise stärker erwärmen als die Nächte.“
Unsere Antwort: Und genau das tun die Tage tagsüber, was Hasselmann ausschließt. Der Deutsche Wetterdienst zeigt es uns mit seinen Wetterdaten. Der DWD widerlegt den Theoretiker und Nobelpreisträger Claus Hasselmann.
Der RTL-Treibhausexperte Häckl behauptet genauso falsch: Der physikalische Prozess des Treibhauseffekts ist Tag und Nacht exakt gleich stark, aber seine Auswirkung führt dazu, dass sich die Nächte messbar schneller erwärmen als die Tage. [1, 2]
Was wäre, wenn CO₂ tatsächlich der Hauptverursacher der Temperaturerwärmungen wäre? Antwort: Die DWD-Einzelstationen müssten zumindest seit 1988 alle ähnliche Steigungsformeln haben wie der DWD-Schnitt bei Grafik 1, und zwar Tag und Nacht, bzw. nachts sogar höhere Steigungsformeln. Nur je nach Standort und Höhenlage der Wetterstationen parallel auf der x-Achse nach oben oder unten verschoben. Wir überprüfen im folgenden Teil wie es wirklich ist: Dabei orientieren wir uns immer am DWD-Schnitt in Grafik 2:
Bei Garmisch direkt am Alpenrand ist die Scherenöffnung zwischen Tmax und Tmin viel geringer und verläuft gänzlich anders als der DWD-Schnitt Deutschlands

Grafik 5: Diese 3 Grafikverläufe von Garmisch in Alpennähe widersprechen auch der Theorie des Alpinen Pumpens, die eine DWD-Expertengruppe für das Voralpenland entwickelt hat. Die Unterschiede zwischen Tag/Nacht müssten nach der DWD-Aussage in Monaten mit viel Sonnenstunden laut DWD besonders hoch sein. Siehe Link zum Alpinen Pumpen.
Nächstes Beispiel: Die Wetterstation Nürnberg-Netzstall ist eine absolut ländliche Station bei einem Aussiedlerhof östlich von Nürnberg. Ganz weit weg von den Alpen. Dort kommt der Tag/Nacht spreizende Effekt des Alpinen Pumpens bestimmt nicht mehr an. Demnach müsste die Spreizung laut DWD-Interpretation geringer sein als bei Garmisch. Die Grafik dieser ländlichen Wetterstation zeigt jedoch das genaue Gegenteil
Anmerkung: Diese Wetterstation wurde vom DWD im Sommer 2005 versetzt, vom östlichen Stadtrand Nürnberg ganz raus zum Aussiedlerhof Netzstall. Das Umzugsjahr gilt natürlich für alle drei Graphen gleichzeitig und wir betrachten lediglich die Scherenöffnungen. Die starke Nachtabkühlung führen wir auf den wärmeinselärmeren neuen Standort zurück. Umgekehrt würde T-Max natürlich auch um einiges „wärmer“ verlaufen, d.h. nicht so stark abkühlen, wenn die Station am alten wärmeren Standort verblieben wäre.

Grafik 6: Die Wetterstation Nürnberg-Netzstall hat eine der größten Scherenöffnungen zwischen Tmax/Tmin aller bisherigen DWD-Wetterstationen. Die Öffnungsdifferenz beträgt 1,3°C/Jahrzehnt.
Die Theorie des Alpinen Pumpens ist somit nicht richtig.
Versuch einer Erklärung: In Netzstall (umgeben von Wiesen und Wald) ist die Luft sehr sauber. Die Septembersonne heizt tagsüber auch den trockenen Boden des ländlichen Standortes kräftig auf. Wegen den Trockenlegungen der deutschen Böden kühlen die ländlichen Standorte nächtens viel stärker aus. (Prinzip der Wüste) Eine allgemeine CO₂-Abkühlungsbremse aufgrund einer angeblichen Treibhaus-Gegenstrahlung, die auf dem Lande genauso wie in der Stadt wirken müsste, ist nicht erkennbar.
Bevor wir unsere Vermutung mit dem Standort der ländlichen Station DWD-Dachwig in Thüringen überprüfen, soll hier nochmals auf die Falschaussage des RTL-Treibhausexperten Christian Häckl eingegangen sein. Er hatte nämlich (wissenschaftlich) behauptet, dass sich aufgrund des starken CO₂-Treibhauseffektes die Nächte stärker erwärmen würden als die Tage, da der Treibhauseffekt angeblich nächtens stärker erwärmend wirken würde. Auch diese Aussage ist anhand der DWD-Daten überprüfbar und falsch. Hier der link zum selbst ernannten RTL-Treibhausexperten.
Aber auch mal einen Dank an Herrn Bálint aus Ungarn, er hatte uns den Tipp gegeben, die Temperaturreihen Tmax und Tmin mit aufzunehmen, was tunlichst von der Treibhauskirche vermieden wird. Solche Dreifach-Temperatur-Grafiken wie bei EIKE erscheinen nirgendwo. Warum wohl?
Nun die Grafik der RTL-Heimatwetterstation Düsseldorf

Grafik 7a: Statt stärkerer Erwärmung der Nächte wie der RTL-Klimaforscher Häckl behauptet, zeigt die Trendgerade sogar nach unten, während die Trendgerade der gemittelten Monats-Maximum-Temperaturen (obere Regressionslinie) deutlich steigt. Ursache hierfür sind die zunehmenden Sonnenstunden: Das zeigt die nächste Grafik

Grafik 7b: Sonnenstunden Düsseldorf, die zunehmenden Sonnenstunden seit 1988 sind der Grund der stark zunehmenden September-Erwärmung tagsüber. Die Erklärungen des Treibhausforschers Häckl sind entweder falsch oder die angeblich nächtlich stärkere Treibhauswirkung liegt nur im Bereich homöopathischer Dosen. Keinesfalls können „Treibhausgase“ der Haupttreiber der Temperaturen sein.
Wer weitere Falschaussagen bzw. Schriften eines von unseren Geldern teuer bezahlten „Fernsehtreibhausexperten“ kennt, bitte in den Kommentaren melden. Wir müssen solche von unseren Geldern bezahlten grünen Klimascharlatane, Voodoo-Experten und Klimaangstmacher auch namentlich bloßstellen.
Und nun zu Dachwig mitten in Thüringen, vergleichbar mit Netzstall, jedoch nicht versetzt.

Grafik 8: Die Scherenöffnungsdifferenz ist bei der ländlichen Station Dachwig in Thüringen ebenfalls sehr hoch, und zwar 1,1°C/Jahrzehnt.
Wir stellen somit fest: Wärmeinselarme Wetterstationen haben im September eine größere Scherenöffnung als städtische Stationen. Das wollen wir noch einmal ausdrücklich im Vergleich von Nürnberg und dem etwa 7 km entfernten Aussiedlerhof Nürnberg/Netzstall zeigen:

Grafik 9: Nürnberg und Netzstall, der ländliche und wärmeinselärmere Standort zeigt eine viel größere Scherenöffnung als Nürnberg. Vor allem nachts kühlt das Land viel stärker ab als die Stadt. Die Stationsversetzung im Jahre 2005 an den vermeintlich kälteren Standort hatte bei den Tmax keinerlei Auswirkungen, siehe Steigungsformeln.
Sonderfall: Arkona, an der Ostsee:

Grafik 10: Arkona, kleinere Scherenöffnung durch größeren Einfluss der Ostsee-Temperaturen. Die Ostsee wirkt ausgleichend zwischen Tag/Nacht.
Bei den DWD Wetterstationen an der Nordsee, Sylt, Norderney und Helgoland sind die Temperaturtrendgeraden fast identisch zu denen von Arkona. Die Jahre vor 1988 haben ebenfalls eine fallende Temperaturtrendlinie, steigende Trendgeraden ab 1988 und kleinere Scherenöffnung zwischen Tmax und Tmin) als bei den ländlichen Stationen wie in Grafik 8 (Dachwig) oder zum Beispiel Martinroda.
Auch bei den untersuchten höher gelegenen Wetterstationen zeigt sich ein nahezu gleiches Bild. Hier am Beispiel Großer Arber.
Obwohl Deutschland in einer gleichen Klimazone liegt, erwärmt sich jede Region und jede Station leicht unterschiedlich, der Hauptgrund ist der unterschiedliche Wärmeinseleffekt der deutschen Stationen. Örtliche Klimabesonderheiten eines Gebietes spielen natürlich ergänzend mit. So kann man auch die Steigungs-Abweichungen der Einzelstationen je nach Region erklären. Übereinstimmend aller DWD-Stationen ist, dass die Schere zwischen Tag/Nacht beim September deutlich auseinandergeht.
Das Auseinanderdriften der Tag/Nachttemperaturen widerspricht der CO₂-Theorie vollständig, wonach CO₂ der ursächliche Temperaturtreiber wäre.
Wenn nicht Treibhausgase, was dann? Es gibt viele Gründe, aber auch einen Hauptgrund:
Als Hauptgrund für die viel stärkere Septembererwärmung tagsüber hatten wir in Teil 1 bereits die starke Zunahme der Sonnenstunden seit 1988 genannt, siehe Grafik 1 dort. Außerdem wurde wegen den Gesetzen zur Luftreinhaltung und der Reduzierung der Ozonschicht die Intensität der Strahlung stärker. Ebenso wirken die zunehmenden Wärmeinselflächen und Landschaftstrockenlegungen sich tagsüber viel stärker erwärmend aus als nachts.
Somit ist diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe
Richtig ist der erste Teil der Definition, falsch ist der Schluss: „insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe
Es müsste heißen, durch die ständige Vergrößerung der weltweiten Wärmeinselflächen und durch natürliche Temperaturveränderungen.
Nachgewiesenermaßen hat sich auch die Albedo der Erde in den letzten Jahrzehnten verringert, so dass die Energierückstrahlung ins All zusätzlich abgenommen hat.
Merken wir uns: Die physikalischen Gesetze und Erklärungen eines Treibhauseffektes sind richtig, aber insgesamt ist die Wirkung auf die Temperaturentwicklung des Klimas unbedeutend klein. Eine Wirkung in homöopathischen Dosen. Das zeigen alle Nachweis-Versuche, sowie die Temperaturreihen der einzelnen Länder. Zudem erhitzen sich seit 1988 die Tage stärker als die Nächte, auch wenn die Treibhaustheorie eines Häckl und des deutschen Nobelpreisträgers Hasselmann uns das Gegenteil erzählt. Und der von Häckl angeführte Beweis seiner Theorie – die Anzahl der Tropennächte in den Städten nimmt zu – ist in Wirklichkeit ein Beweis für den zunehmenden Wärmeinseleffekt der deutschen Städte und Stadtumgebungen, siehe nächste Grafik von Berlin-Dahlem

Grafik 12: Großstadt Berlin, die von der Sonne tagsüber aufgeheizte Stadt speichert die Wärme in die Nacht hinein. Wärmeinselstädte kühlen sich deshalb nachts nicht so stark ab wie ländliche Stationen.
Deshalb werden in Städten die Nächte auch wärmer, aber immer noch weniger stark als die Tage. Die Schere zwischen Tmax und Tmin geht nicht so stark auf wie etwa beim ländlichen Dachwig. Natürlich nehmen die Sonnenstunden in der Stadt genauso zu wie auf dem Land.
Fazit: In den Wärmeinseln der Städte werden die Tage tagsüber und auch die Nächte wärmer seit 1988, aber die Nächte immer noch weniger stark als tagsüber. In ländlichen Gebieten werden nur die Tage tagsüber wärmer, die Nächte kaum oder gar nicht.
Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern: Die bewusst geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei in Deutschland muss eingestellt werden.
Wir sind gegen teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren.
Was gegen heiße Sommertage und gegen Höchsttemperaturspitzen bei den Messstationen hilft haben wir hier in 16 Vorschlägen beschrieben.
Leider werden diese Maßnahmen nicht, bzw. nur allmählich und teilweise umgesetzt, weil sie tatsächlich helfen würden und die sommerlichen Temperaturspitzen tagsüber eindämmen könnten. Den neuen deutschen Allzeit-Temperaturrekord von 41,8 °C, für kurze Zeit gemessen am 27. Juni 2026 in Möckern-Drewitz hätte es dann nicht gegeben. Aber diese von uns ausführlich beschriebenen echten Naturschutzmaßnahmen würden zwar helfen, aber zugleich der CO₂-Treibhaustheorie widersprechen. Deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO₂-Bodenverpressung oder andere Landschafts- und Verschandelungen der Umwelt. Unsere Vorschläge wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, zur Verbesserung der ökologischen Vielfalt unseres Landes.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre!
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt bei 800 bis gut 1000ppm. Davon sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier).
Das CO₂-Daten Modell nach Bern
Die «Berner» CO₂-Daten beziehen sich auf das Bern Carbon Cycle Modell (Bern-CC), ein Modell zur Beschreibung der Entwicklung der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre. Die Daten und Details zu diesem Modell finden Sie auf der Website von Climate Data Check (cdatac.de).

Grafik 13: Noch ist die Flora und Fauna auf diesem Planeten nicht gerettet. Wir haben bisher erst die CO₂-Konzentrationsabnahme stoppen können. Ein deutlicher CO₂-Aufwärtstrend, eine Konzentrationszunahme auf den optimalen Wert für Flora und Fauna ist noch nicht erkennbar
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern auf unser Geld zielt. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das.
Unser Standpunkt: Die Klimapanik ist erfunden, Sie ist ein Geschäftsmodell. Die Maßnahmen gegen den angeblichen Hitzetod der Erde gefährden unseren Wohlstand und unsere Demokratie.
Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission bestimmter Gase physikalische Realität und wird von uns nicht bestritten, wofür man fälschlicherweise den Begriff Treibhauseffekt eingeführt hat. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung der umgebenden Luft? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität wissenschaftlich hinterfragt und bestritten. Der Treibhauseffekt wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen
Eine starke CO₂-Treibhauserwärmung gibt es nicht. Hier sind unsere 10 Gegenbeweise:
1)In wissenschaftlichen Versuchen kann diese behauptete und durch Simulationsrechnungen des IPPC und des PIK ermittelte Höhe von 2 bis 5 Grad nicht nachgewiesen werden.
2) Es gibt auch keine technische Anwendungen und Erfindungen, die nach dem CO₂-Erwärmungseffekt funktionieren würden. Auch Einstein hielt nichts von einer CO₂-Treibhauserwärmung.
3) Auch bei Naturbeobachtungen, wo tagelang verstärkt Treibhausgase ausströmen, wie bei der Sprengung der Nordstream-pipeline, fehlen die dazugehörigen Erwärmungen, siehe: hier.
Auch bei ständigen CO₂-Ausgasungen und ständigen Konzentrationserhöhungen in der Luft über großen Kohlekraftwerken sind keinerlei Hotspots messbar. Behauptet wird vom Weltklimarat doch, dass eine CO₂-Verdoppelung von 430 ppm zu 2 bis 5 Grad Temperaturerhöhung führen müsste.
Dann unsere 6 Grafikbeweise in den deutschen Temperaturreihen:
4) Der Monat März und der Mai kühlen seit 1988 bis heute ab, der April und der Juni erwärmen sich sehr stark.
5) bis 1987 zeigten die DWD- Temperaturreihen keine Erwärmung, 1988 erfolgte ein Temperatursprung (Ausnahme September) von einem Grad und erst seitdem setzte eine starke Weitererwärmung ein
6) Diese starke Weitererwärmung machen alle Stationen, jedoch unterschiedlich stark mit. Es gibt Wärmeinselstarke Stationen und Wärmeinselschwache.
7) Diese Weitererwärmung ab 1988 fand hauptsächlich im Sommer und Herbst und zwar tagsüber statt. Wärmeinselschwache Stationen erwärmen sich nachts kaum oder gar nicht.
8) Würden ausschließlich Treibhausgase die Temperaturtreiber sein, dann müssten alle deutschen Wetterstationen dieselben Steigungsformeln haben und zwar tagsüber und nachts.
9) CO₂ kann tagsüber nicht erwärmend wirken und nachts kühlen. Zumindest bei ein und derselben Station dürfte es bei den Trendlinien keine Steigungsunterschiede bei den Tag-Nachttemperaturen geben.
10) Die Treibhaustheorie von Christian Häckl und Nobelpreisträger Hasselmann sagt genau das Gegenteil voraus, nämlich eine stärkere Erwärmung nachts. Der DWD widerlegt diese Theorien durch seine Temperaturreihen.
Wer noch weitere weiß, bitte in den Kommentaren veröffentlichen.
All das schließt natürlich nicht aus, dass es doch einen winzigen zusätzlichen Treibhauseffekt in homöopathischen Dosen geben könnte, der versteckt neben unseren Erklärungen der Erwärmung seit 1988, bzw. seit Beginn der Industrialisierung mitwirkt. Wir haben diesen möglichen winzigen THE in den DWD-Temperaturdaten jedoch nicht gefunden.
Unsere Motivation: Alle unsere Arbeiten sind gegen das Geschäftsmodell CO₂-Klimapanik gerichtet. Die politischen Gegenmaßnahmen zur CO₂-Eindämmung sind vollkommen unsinnig und machen unser Land arm. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell zur angeblichen Klimarettung, das dem Ablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden wurde. Diese Treibhauslüge müssen wir gemeinsam bekämpfen!
Wenn sich hier ein Kommentator oder ein Artikel für einen schwächeren CO₂-THE in der Größenordnung bis etwa 0,5 Grad ausspricht, dann widersprechen wir nicht. Für uns hat dem Geschäftsmodell Klimapanik auf breiter Front zu widersprechen absoluter Vorrang. Wir suchen Verbündete gegen die Behauptung, CO₂ sei der Haupttreiber der Temperaturen. Dieses CO₂-Geschäftsmodell ist eine Gefahr für unsere Demokratie, unseren Wohlstand und die Freiheit der Wissenschaft.
Unsere Intention: wir wollen den Deutschen die Angst vor einer CO₂-Klimakatastrophe nehmen, die ist weit und breit nicht in Sicht. Das Klima ist völlig normal, allerdings nie konstant. Es ändert sich immer. Klimawandelleugner gibt es überhaupt nicht. Das sind die erfundenen Lügen der Treibhauskirche, die gerne für den Erhalt des Geschäftsmodells „Klima-Abzocke“ benutzt werden. Zuletzt von Kanzler Merz beim Waldbrand in NRW.
Also weg mit der Behauptung, es gäbe Klimawandelleugner, weg mit der CO₂-Klimapanik und mit den teuren nichts taugenden und teuren Gegenmaßnahmen zur angeblichen Klimarettung. Weg mit diesem sündhaften Geschäftsmodell. Das ist ein moderner Treibhaus-Ablasshandel, der unser Geld will. Das Geschäftsmodell ist dem Sündenablasshandel der Kirche im Mittelalter nachempfunden, nur dreister. Das Geld wird uns per Gesetz, durch sogenannte Klimarettungsgesetze aus der Tasche und vom monatlichen Gehalt bereits abgezogen. Wichtig bleiben weiterhin Natur- und Umweltschutz und dafür setzen sich die Autoren ein.
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer
Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

















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