Cap Allon
Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist seit 1960 um etwa 33 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum haben sich viele der Indikatoren, die herangezogen werden, um eine planetarische Katastrophe zu propagieren, deutlich in die entgegengesetzte Richtung entwickelt.
Der CO₂-Gehalt am Mauna Loa stieg von etwa 317 ppm im Jahr 1960 auf rund 423 ppm im Jahr 2024.
Die weltweite Getreideproduktion stieg unterdessen von 877 Millionen Tonnen im Jahr 1961 auf heute rund 3 Milliarden Tonnen.
Und der Planet selbst ist grüner geworden.
Satellitenbeobachtungen zeigen eine weit reichende globale Begrünung.
Eine Analyse aus dem Jahr 2024 von vier Datensätzen zur Blattfläche ergab, dass sich die Begrünung zwischen 2001 und 2020 auf 55 % der Erdoberfläche beschleunigte, während sich die Verbraunung nur auf 7 % beschleunigte. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die CO₂-Veränderung den langfristigen Trend der Blattfläche dominierte.
Das Wohlergehen der Menschen verbesserte sich sogar noch dramatischer.
Die weltweite Lebenserwartung stieg von rund 51 Jahren im Jahr 1960 auf mehr als 73 Jahre. Die extreme Armut ging drastisch zurück. Die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren sank drastisch. Die Zahl der Todesfälle durch Hungersnöte sank von mehreren zehn Millionen pro Jahrzehnt zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf einen winzigen Bruchteil davon heute.
Auch das Wetter wurde weitaus weniger tödlich.
Die dokumentierte Sterblichkeit durch Naturkatastrophen ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts pro Kopf um etwa zwei Größenordnungen gesunken. Die Sterberaten durch Überschwemmungen, Stürme und andere wetterbedingte Katastrophen sind trotz einer weitaus größeren Weltbevölkerung drastisch zurückgegangen.
Auch Waldbrände.
Historische Brandstatistiken aus den USA zeigen, dass im Jahr 1930 mehr als 50 Millionen Acres verbrannten, wobei die jährliche Brandfläche während Teilen der 1930er Jahre über 40 Millionen Acres blieb. Die heutigen Gesamtzahlen betragen nur einen Bruchteil dieser Werte.
Weltweit ist die rekonstruierte Brandfläche seit 1900 um etwa die Hälfte zurückgegangen, wobei Satellitendaten seit etwa 2000 einen weiteren Rückgang von etwa 20–25 % zeigen.
Und das Jahr 2026 vergrößert diese Diskrepanz noch weiter. Bis zum 30. September lag die weltweite Brandfläche laut Daten des Global Wildfire Information System um 41 % unter dem Durchschnitt – der niedrigste Wert im Vergleichszeitraum 2012–2025:

Weltweit kumulierte Brandfläche bis zum 30. September 2026 (rot), die im Vergleichszeitraum 2012–2025 deutlich unter den Werten aller anderen Jahre liegt. [GWIS/NASA MODIS]
Auf allen Kontinenten lagen die Werte unter dem Durchschnitt: Afrika -43 %, Asien -27 %, Südamerika -60 %, Nordamerika -45 %, Ozeanien -20 % und Europa -20 %. Afrika, Südamerika und Nordamerika verzeichneten allesamt eine Rekordtiefstand bei der Brandfläche. Und selbst Europa – das im Mittelpunkt des wiederholten Gejammers über die „Klimakrise“ steht – lag Ende September 20 % unter dem Durchschnitt.
All dies zusammen genommen ist eine Beobachtungsbilanz, die sich nur schwer mit dem endlos wiederholten Bild eines Planeten vereinbaren lässt, der immer weniger bewohnbar wird.
Medizin, sanitäre Versorgung, Agrartechnologie, günstige und zuverlässige Energie, Infrastruktur, Vorhersagemöglichkeiten, Handel und wachsender Wohlstand haben ebenfalls das Überleben der Menschheit verändert. Doch CO₂ hat eine direkte biologische Wirkung: Es hat dazu beigetragen, den Planeten zu begrünen und die Produktivität der Pflanzen, einschließlich der Nutzpflanzen, zu steigern. Und die industrielle Entwicklung, die einen Großteil des CO₂-Anstiegs vorangetrieben hat, hat auch dazu beigetragen, Milliarden Menschen aus der Armut zu befreien.
Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzards-hit-inner-mongolia-antarctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke. Die verlinkten Beiträge sind aber alle frei verfügbar)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Zu wenig CO2 –> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
2021_10_20
https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierendgrossen- duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
National Bureau of Economic Research https://www.nber.org/
Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth_ CO₂ Fertilization of US Field Crops Issue Date October 2021 Revision Date December 2025 https://www.nber.org/system/files/working_papers/w29320/w29320.pdf https:/doi.org/10.3386/w29320
We find that a 1 ppm increase in CO2 equates to yield increases for corn, soybeans, and winter wheat of 0.12%, 0.13%, and 0.19%, respectively. The fertilization effect is smaller for corn (a C4 crop) and greater for soybeans and winter wheat (C3 crops), consistent with findings from controlled experiments.
CO2 Effekte auf Nahrungspflanzen
Effects of climate change on global food production under SRES emissions and socio-economic scenarios
2004_01_09
https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2003.10.008
https://www.preventionweb.net/files/1090_foodproduction.pdf
Agrar-Professor:
Mehr CO₂, mehr Vegetation – Das „Umweltgift“ sichert unser Überleben
2022_03_02 https://www.epochtimes.de/umwelt/co2-anstieg-foerdert-vegetation-agrarwissenschaftler-prof-merbach-a3707122.html
Höhere CO2-Konzentration fördert Wachstum der Pflanzen und Ertrag für Bauern
2023_08_11
https://tkp.at/2023/08/11/hoehere-co2-konzentration-foerdert-wachstum-der-pflanzen-und-ertrag-fuer-bauern/
Neue Studie: Indien wird grüner
Analysis of net primary productivity trends in India by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data
2026_01_08
Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs.
Neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay:
https://doi.org/10.1088/2515-7620/ae2e98
Increasing tree size across Amazonia
2025_09_25
„Wir stellen fest, dass die Baumgröße in allen Größenklassen zugenommen hat… Die beobachteten Muster entsprechen den Erwartungen aufgrund der erhöhten Ressourcenverfügbarkeit, insbesondere aufgrund des steigenden atmosphärischen CO₂- Gehalts.“
https://doi.org/10.1038/s41477-025-02097-4
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26
https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilization-greening- earth-study-finds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard
2016_04_16
https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia 2013_07_03
https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Fortsetzung: … in der stark „wildernden“ freien Natur wird der erhöhte CO2 Gehalt der Luft vermutlich zu fast 100% am Zuwachs beteiligt sein. Das Eingangsbild dokumentiert das sehr gut. Auf diese meine Beobachtung der „stark explodierenden Natur“ bin ich seit Jahren Mitglied bei EIKE.
Zwar räumen auch die Apokalyptiker des Copernicus-Dienstes der Europäer ein, die globalen Brände würden abnehmen, verweisen aber (per KI abgerufen) darauf, die entstandenen Brände wären großflächiger, intensiver und dadurch katastrophaler. Man könnte geneigt sein, lässig über die Augurentätigkeiten der Brüsseler Untergangsstimmungsmacher hinweg zu gehen, mittlerweile eine Macht der Gewohnheit, oder man nimmt weitere Indikatoren für die Wahrheitsfindung zur Hilfe. Mich überzeugen dabei besonders die Quartalsberichte bzw. jährlichen Schadenssummen der Versicherungskonzerne, insbesondere die der großen Rückversicherungskonzerne, die quasi ständig herausragende Bilanz- und Gewinnergebnisse verkünden, weil die großen Naturkatastrophen ausbleiben und die Prämien für Schäden „hervorragend“ kalkuliert waren. Ob das immer so bleibt? Selbst die Dummen im Klimawahn merken das auch….Irgendwann.
Eine Analyse aus dem Jahr 2024 von vier Datensätzen zur Blattfläche ergab, dass sich die Begrünung zwischen 2001 und 2020 auf 55 % der Erdoberfläche beschleunigte, während sich die Verbraunung nur auf 7 % beschleunigte. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die CO₂-Veränderung den langfristigen Trend der Blattfläche dominierte.
Die Verbraunung der Blattfläche, wir schreiben immer Deutschland wird im Sommer zur Steppe werden.
Und wir begründen auch weshalb, selbstverständlich wird diese Versteppung nicht durch CO2 verursacht, sondern ausschließlich durch großflächige Trockenlungen des Festlandes und zwar:
1) die oberlächliche Aspahaltierung und Bebauung, die Betonierung der Landschaft, täglich kommen etwa 45 ha dazu
2) Dieser Kreislauf des Wasserverbrauchs ist nicht geschlossen: Unsere Trink- und Brauchwasserentnahme aus den oberen 200 m der Erschichten, aus Flußufern und Seen. Das in diesen Schichten über Jahrtausende angesammelte Wasser wird über Tiefenbrunnen dem Erdreich entzogen, geht nach Gebrauch durch die KLäranlagen und von dort über die Flüsse ins Meer.
Folge: Meeresspiegelanstieg und das Land wird trockener.
Der tägliche Entzug aus den oberen Bodenschichten wird nicht wieder dem Erdreich zugeführt und das ist der entscheidende Fehler unserer Wasserversorgung.
Beispiel: Der Stuttgarter Raum mit ca 1 Mio Menschen bezieht seinen steigenden Trink- und Industriewasserverbrauch aus dem Bodensee. Nach Gebrauch müßte das gereinigte Wasser wieder in die Landschaft um den Bodenssee zurückgeführt werden.
Die Landschaft heißt Oberschwaben, war einmal ein zusammenhängendes Sumpfgebiet, dort wo der neue deutsche Medizinnobelpreisträger Georg Nagel aufgewachsen und in Konstanz Biologie studiert hat.
Der Artikel ist Unsinn und die Schlagzeile verursacht bei Denkenden heftiges Schütteln:
CO2 ist nicht um 33% gestiegen, sondern um 0,005% (von 0,035 auf 0,04). Was immer in Manua Loa gemessen wird, in klimakirchenfreie Schulen vor 50 Jahren lernte man, CO2 Gehalt ist 0,035%. Heute wohl um die 0,04. Die örtlich und zeitlich stark schwankende Werte kann man noch weniger mitteln als die Temperatur und Manua Loa ist wohl der Zeus der Klimakirche.
Die deutliche Erhöhung von Getreideproduktion hat mit erhöhten Bedarf, Industrialisierung der Landwirtschaft und Einsatz von Chemie zurückzuführen. CO2 Einfluss eher minimal.
Die Ertragsleistungen in der Landwirtschaft haben seit ca. 1960 exorbitant zugenommen. Auf meine Frage an die Uni Hohenheim wieviel der bis heute erhöhte CO2 Anteil der Luft dazu beigetragen habe, kam prompt die Antwort, dass anbautechnische Verbesserungen den überwiegenden Teil ausmachen und CO2 zu ca. 10% am gesteigerten Wachstum beteiligt ist.
Dem würde ich aus dem Gefühl, Grundwissen und Logik sofort zustimmen.