Die ärmsten Länder Afrikas brauchen zuverlässige Energie, kein Mitleid.
Die Mainstream-Medien und Analysten haben länger gebraucht als Faultiere, um zu erkennen, dass die Aufhebung der Treibhausgas-Grenzwerte für Kraftwerke durch die Vereinigten Staaten einen tiefgreifenden Wendepunkt in der globalen Energiepolitik darstellte. [Hervorhebungen teilweise hinzugefügt, Links hinzugefügt {vom Website-Admin}]
Während Washington zudem wieder zu industriellem gesunden Menschenverstand zurückfindet, bleibt das Versprechen einer Energiereform in Afrika auf der Strecke, insbesondere in Ländern, die beim Nationaleinkommen ganz unten oder nahe am unteren Ende der Skala stehen.
Beginnen wir mit den von der Weltbank veröffentlichten Zahlen. In Mosambik leben 81 % der Menschen unterhalb der Grenze zu extremer Armut, die bei 2,15 US-Dollar pro Tag liegt. In Burundi liegt dieser Anteil bei 74 % und in der Zentralafrikanischen Republik bei fast 72 %.
Malawi reiht sich mit einer der höchsten Armutsquoten des Kontinents in diese Reihe ein, und seine Wirtschaft startete mit einer Inflationsrate von fast 30 % und einer Staatsverschuldung von fast 91 % des Bruttoinlandsprodukts ins Jahr 2026.
Der Südsudan weist den niedrigsten Wert im Human Development Index der Vereinten Nationen auf. Im Jahr 2019 kochten mehr als 97 % der Menschen in der Zentralafrikanischen Republik, im Südsudan und in Burundi mit rauchigem Holz, Holzkohle, Dung und Ernterückständen.
Das Institute for Health Metrics and Evaluation stellte fest, dass Haushaltsrauch in Burundi für eine hohe Sterblichkeitsrate sorgt sowie Frauen und Mädchen täglich vier Stunden damit verbringen, Brennstoff zu sammeln. In Ägypten, wo Kochgas weit verbreitet ist, sind solche Härten kaum bekannt.
Zugang zu Energie vs. Armut
Einer der Hauptgründe für dieses Ausmaß an Armut ist der mangelnde Zugang zu Energie, insbesondere zu Strom. Einige dieser Statistiken stammen möglicherweise aus Gesellschaften, die sich noch in einer dunklen, vorindustriellen Ära befinden.
Das Stromnetz der Zentralafrikanischen Republik wird durch Wasserkraft aus einem einzigen Fluss gespeist. Der Boali-Komplex am Mbali-Fluss, bestehend aus drei Blöcken mit einer Gesamtleistung von weniger als 39 Megawatt, erzeugt weit weniger als ein einziges modernes Kohlekraftwerk, das in der Regel 1.000 Megawatt oder mehr erzeugt. Von den 5 Millionen Einwohnern des Landes haben 4,3 Millionen keinen Strom.
Das gesamte Stromnetz Burundis erzeugte im Jahr 2025 weniger als 167 Megawatt, obwohl kürzlich fast 50 Megawatt hinzugekommen waren. Die landesweite Stromversorgungsquote liegt unter 12 %. Die 14 Millionen Einwohner Burundis sind auf ein System angewiesen, das gerade einmal für ein einziges amerikanisches Einkaufszentrum ausreichen würde.
Die installierte Leistung im Südsudan erreichte bis 2023 etwa 214 Megawatt, von denen etwa die Hälfte in Betrieb war.
Warum gibt es so wenig zuverlässige Energie dort, wo sie am dringendsten benötigt wird? Folgen Sie dem Geld. Die Weltbank hat bereits vor mehr als einem Jahrzehnt die Finanzierung von Kohlekraftwerken eingestellt. Nach 2019 stellte sie dann auch die Kreditvergabe für den vorgelagerten Öl- und Gassektor ein.
Im September 2019 erklärte der Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank Akinwumi Adesina auf dem UN-Klimagipfel, dass Kohle der Vergangenheit angehöre und seine Bank sich daraus zurückziehen werde – ein Versprechen, das die Bank zwar nie offiziell in ihre Richtlinien aufgenommen hat, das sie aber in der Praxis umsetzt.
Vijaya Ramachandran vom Breakthrough Institute sagt, pauschale Verbote der Finanzierung von Projekten im Bereich der Kohlenwasserstoffe verfestigten die Armut. Den Klimawandel zu bekämpfen und dabei die Armut zu ignorieren, sei „absolut unmoralisch“, sagt sie.
„Der durchschnittliche Äthiopier verbraucht nur 130 Kilowattstunden Strom pro Jahr – etwa so viel, wie ein Durchschnittsbürger in den Vereinigten Staaten in vier Tagen verbraucht.“
Frau Ramachandran ist keine „Klimaskeptikerin“, sondern eine Ökonomin, die weiß, was mit einer Klinik passiert, die nicht über genügend Strom verfügt, um ihre Medikamente zu kühlen.
NJ Ayuk von der African Energy Chamber erläutert die technischen Aspekte. Um die Energiearmut zu beenden, so sagt er, seien alle verfügbaren Ressourcen erforderlich, wobei Kohle und Öl zu den Ressourcen gehörten, die „jeweils eine Rolle zu spielen haben“.
Den Afrikanern vorzuschreiben, sie müssten sich mit Wind- und Solarenergie begnügen, während wohlhabende Länder ihre eigenen Kohlekraftwerke wieder in Betrieb nehmen, sei „nicht nur unfair und ungerecht, sondern auch unehrlich“, sagt er.
Afrikanische Regierungen sollten von der Afrikanischen Entwicklungsbank und der Weltbank verlangen, die Finanzierung von Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, sowie der Infrastruktur für deren Anbindung an die Verbraucher wieder aufzunehmen. Dies ist das absolute Minimum, das erforderlich ist, um den am dringendsten Hilfsbedürftigen des Kontinents dabei zu helfen, der Armut zu entkommen.
Mehr bei CO2 Coalition
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"In Afrika im Stromsektor sind nur die Erneuerbaren Energien auf dem Vormarsch und das seit Jahren.
Neue Kraftwerke, die fossilen Brennstoff benötigen, sind in weiten Teilen von Afrika einfach unbezahlbar.
Ursache und Wirkung sind Dinge, die sie offensichtlich überfordern. Mit ihren Erneuerbaren findet keine Industrialisierung in Afrika statt und die Ausbeutung geht weiter. Die Weltbank und weitere Wegelagerer finanzieren Erneuerbare in Afrika, als Kollateral für ausbleibende Zinsen und Rückzahlungen wird die Hand auf die Rohstoffe gelegt. Die Rückzahlungen bleiben aus, weil man mit Erneuerbaren nichts machen kann, ausser Geld verschwenden und somit Volkswirtschaften ruinieren und die Rohstoffe, die dringend benötigt würden sind weg. Man nennt das Kolonialismus. Und machen sie endlich eine Unterscheidung in Wasserkraft und den PV, WK Schrott.
Grün wird es nur durch mehr CO2
Schul-Biologie CO2 ist Dünger
Zu wenig CO2 –> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
2021_10_20
https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierendgrossen- duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
National Bureau of Economic Research https://www.nber.org/
Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth_ CO₂ Fertilization of US Field Crops Issue Date October 2021 Revision Date December 2025 https://www.nber.org/system/files/working_papers/w29320/w29320.pdf https:/doi.org/10.3386/w29320
We find that a 1 ppm increase in CO2 equates to yield increases for corn, soybeans, and winter wheat of 0.12%, 0.13%, and 0.19%, respectively. The fertilization effect is smaller for corn (a C4 crop) and greater for soybeans and winter wheat (C3 crops), consistent with findings from controlled experiments.
CO2 Effekte auf Nahrungspflanzen
Effects of climate change on global food production under SRES emissions and socio-economic scenarios
2004_01_09
https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2003.10.008
https://www.preventionweb.net/files/1090_foodproduction.pdf
Agrar-Professor:
Mehr CO₂, mehr Vegetation – Das „Umweltgift“ sichert unser Überleben
2022_03_02 https://www.epochtimes.de/umwelt/co2-anstieg-foerdert-vegetation-agrarwissenschaftler-prof-merbach-a3707122.html
Höhere CO2-Konzentration fördert Wachstum der Pflanzen und Ertrag für Bauern
2023_08_11
https://tkp.at/2023/08/11/hoehere-co2-konzentration-foerdert-wachstum-der-pflanzen-und-ertrag-fuer-bauern/
Neue Studie: Indien wird grüner
Analysis of net primary productivity trends in India by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data
2026_01_08
Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs.
Neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay:
https://doi.org/10.1088/2515-7620/ae2e98
Increasing tree size across Amazonia
2025_09_25
„Wir stellen fest, dass die Baumgröße in allen Größenklassen zugenommen hat… Die beobachteten Muster entsprechen den Erwartungen aufgrund der erhöhten Ressourcenverfügbarkeit, insbesondere aufgrund des steigenden atmosphärischen CO₂- Gehalts.“
https://doi.org/10.1038/s41477-025-02097-4
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26
https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilization-greening- earth-study-finds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard
2016_04_16
https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia 2013_07_03
https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Afrika hofft doch seit Jahrhunderten vergeblich auf fremde Hilfe.
Es ist an der Zeit, dass sich örtliche Eliten finden, gut ausgebildet im „Westen“, um den Aufbruch aus eigener Kraft zu gestalten. Wie das geht, dazu gibt es genügend Beispiele: China, Taiwan, Südkorea, Japan, Deutschland, USA, … .
„Einfach“ nur die notwendigen rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen schaffen, eigenes Unternehmertum wachküssen mit gesicherten Eigentumsverhältnissen.
Aber die örtlichen Eliten blockieren das Fundament: Das Gekreische des Postkolonialismus ist doch nur unterdrückende Ablenkung.
Um Eigentumsrechte zu formalisieren, braucht es kein Geld aus dem Westen und keine Erlaubnis einer Großmacht.
Es braucht lediglich den politischen Willen der lokalen Eliten, die lähmende Bürokratie zu zerschlagen und ein einfaches, verlässliches Grundbuch- und Rechtssystem einzuführen.
Der mehrfach erprobte Lösungsweg ist vorhanden.
Einfach und kostengünstig, fände sich nur endlich eine örtliche Elite, die bereit ist, dies für ihre Nation erneut und erstmalig in Afrika zu tun, oder?
Sie vergessen den süßen Zauber der Korruption.
Das ist ja das Problem mit den örtlichen Eliten, und zwar überall, deshalb ist das Eigentumsrechtmodell auf so wenige Staat beschränkt, Glückfälle, oder?
„Afrika hofft doch seit Jahrhunderten vergeblich auf fremde Hilfe.“
Der bestehende Weltsozialismus behauptet das. Wenn ein Mensch, Staat, Kontinent etwas besitzt, was diese Sozialisten neidisch macht, so hat die betroffene Einheit was falsch gemacht, was die Gemeinschaft korrigieren muss.
Mir hat der Staat gerade sieben der schönsten Hanfpflanzen geraubt und im „Sicherstellungsprotokoll“ nur sechs angegeben. An noch unreifen Stauden, genau neben dem Weg, sind sie einfach vorbeigegangen.
Neid wird in Gesetze gegossen und von strohdummen Schergen exekutiert. Das endet bald.
So richtig arm wurden die Neger erst, als sie sich nicht mehr gegenseitig verkaufen konnten. Verboten wurde das Geschäft von weißen Gutmenschen.
Jetzt müssen sie ihre Dümmsten selbst füttern, und das kostet. Außer, sie kriegen eine Einladung nach Europa von den Gutmenschen…
Ganz so einfach ist das nicht. Neger ist nicht gleich Neger. Da gibt es Unterschiede. Jeder Neger kennt sie. Und solange es der Elite-Neger-Gruppe gut geht in einem Staat, ändert sich da auch nichts. Warum auch. Man verscherbelt die Bodenschätze und füllt die schweizer Bankkonten. Die anderen Neger-Stämme müssen unten gehalten werden, damit die Pfründe nicht verloren gehen. Käme einer von denen trotzdem irgendwie an die Macht, würde es aber genau so weitergehen. Nur halt mit anderen Leuten als Chefs. Ausnahmen bestätigen nur die Regel.
Sklaven und deren Händler gab es schon immer und überall auf der Welt. Wer waren aber die größten und übelsten Sklavenhändler? Die Araber. Die Neger fingen die Neger. Die Araber organisierten den Weitertransport und den Verkauf in die arabische Welt. Und sie fingen auch selber welche. In ganz Europa. Sie verkauften die Neger später dann auch an die Europäer für deren Plantagen in Amerika etc. .
Die Tradition, dass sich Negergruppen gegenseitig fangen und verkaufen, ist uralt. Ein Raub ist nicht ungefährlich, also nimmt man jene Menschen, die der beraubten Gesellschaft nicht besonders fehlen. Das kann dann auch die Familie des vorherigen Häuptlings treffen, wenn erforderlich….
Prinzipiell wurden die Überzähligen entfernt, damit keine Überbevölkerung entsteht, die den Boden auslaugt.
Aber der Sklavenhandel hätte ohnehin von selbst aufgehört, durch die Umstellung auf Maschinen; erst Dampf, dann Diesel.
Es gab auch weisse Sklaven …. wird gerne vergessen.
Es gab sogar unglaublich viele weiße Sklaven. Die arabischen Seeräuber machten deswegen das ganze Mittelmeerumfeld unsicher, auch die Nordsee und den Nordatlantik bis Island. Und das endete erst Mitte des 19ten Jahrhunderts. Als die Moslems Spanien, die Balkanstaaten und Teile Indiens eroberten machten sie ebenfalls viele Sklaven. Komisch daß darüber niemand spricht. Sklavenhalter sind immer die Europäer und Amerikaner.
Man kann auf zweierlei Arten in die Sklaverei geraten. Durch Eroberung als Siegesbeute, oder durch eigene Dummheit als Schuldsklave. (Aktuell Demokratie genannt)
Männliche Sklaven wurden als sichtbares Zeichen ihres Status beschnitten. Das wurde vom Propheten Moses zum Markenzeicheichen der entlaufenen Ägyptischen Sklaven umgedeutet, die dadurch zum Jüdischen Volk wurden. Das gleiche hat der Prophet Mohammed gemacht, dessen Nachfolger, die vier rechtgeleiteten Kalifen, so stark befestigte Städte wie Damaskus, Bagdad, Jerusalem, Alexandria ohne Blutvergießen erobern konnten, indem sie den darin lebenden Sklaven die Freiheit versprachen.
Die so befreiten Sklaven haben das Geschäftsmodell der Christen kopiert, Ungläubige liebevoll durch entsprechende Therapie zum Rechten Glauben zu bringen. Wie soll man sonst überleben, wenn man nix anderes kann, als jeden Unsinn zu glauben? Ein schönes Beispiel sind die „Reduktionen“ in Südamerika, die die Jesuiten über 100 Jahre lang christlich betrieben haben.
Sklaverei ist eine Strategie gegen Überbevölkerung, die andere ist Krieg. In die Sklaverei geraten tendenziell die Dummen. Im Krieg, und besonders in der Angelsächsischen Art der Kriegsführung durch Massenvernichtung, trifft es alle.