Die Antarktis als Ganzes hat seit 2003 nur 0,35 cm zum Anstieg des Meeresspiegels beigetragen.
Laut einer neuen Studie, veröffentlicht in einer Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“, hat der antarktische Eisschild (AIS) von 2020 bis 2024 mit einer Rate von +67,5 Gt/Jahr an Masse zugenommen, wodurch sich der moderate Trend des Massenverlusts von 2003 bis 2019 (-100,6 Gt/Jahr) umgekehrt hat.
Dieser jüngste 5-jährige Trend zum Massenzuwachs wurde durch einen massiven Anstieg der Schnee- und Eisakkumulation (SMB) angetrieben.
Betrachtet man die Trends des Massenverlusts (2003–2019) und des Massenzuwachses (2020–2024) zusammen, so trug die Antarktis insgesamt in diesem Zeitraum von 21 Jahren lediglich 0,35 cm zum Anstieg des Meeresspiegels bei.

Quelle: Kolbe et al., 2026
Eine Google-Suche in den Daten des „Arctic Report Card“ der NOAA seit 2020 zeigt, dass sich die Massenverlustrate des grönländischen Eisschildes (GIS) in diesem fünfjährigen Zeitraum (2020–2024) auf –147 Gt/Jahr verlangsamt hat. Diese Verlangsamung ist erheblich im Vergleich zum Trend des Massenverlustes von –267 Gt/Jahr im Zeitraum 2002–2019.

Quelle: Google-Suche Zeitraum 2020-2024 NOAA Arctic Report Card
Zusammen mit dem Massenzuwachstrend des AIS von +67,5 Gt/Jahr und dem Massenverlusttrend des GIS von -147 Gt/Jahr für den Zeitraum 2020–2024 ergibt sich, dass der GIS und der AIS zusammen in diesem Fünfjahreszeitraum -79 Gt/Jahr an Masse verloren haben.
Eine Gesamtmasseverlustrate von -79 Gt/Jahr für AIS und GIS entspricht einem durch Schmelzwasser verursachten Anstieg des Meeresspiegels von lediglich +0,22 mm/Jahr im Zeitraum von 2020 bis 2024.
Dies würde Behauptungen über eine jüngste Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs entkräften.
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Die gleiche Studie findet auch Eingang auf dem Bezahlblog von Cap Allon. Er schreibt dazu:
Studie: Seit 2020 nimmt die Eismasse in der Antarktis zu
Cap Allon
Zwischen 2020 und 2024 wuchs die antarktische Eiskappe mit einer durchschnittlichen Rate von 67,5 Milliarden Tonnen pro Jahr.
Diese Erkenntnis stammt aus einer Studie* aus dem Jahr 2026, die in der Fachzeitschrift „Communications Earth & Environment“ veröffentlicht wurde und auf Satellitenmessungen von GRACE und GRACE-FO basiert. Von den frühen 2000er Jahren bis 2020 hatte der Kontinent jährlich etwa 90–142 Gigatonnen (Gt) an Eis verloren. Für den Zeitraum 2020–2024 stellten die Forscher jedoch einen statistisch signifikanten Trend zum Massenzuwachs von +67,53 ±31,4 Gt pro Jahr fest.
*Es handelt sich um die gleiche Studie wie oben bei Kenneth Richard verlinkt. Sie ist offenbar in mehreren Fachzeitschriften veröffentlicht worden. A. d. Übers.
Was die üblichen Abflussverluste bei weitem überstieg, war ein starker Anstieg der Schneeansammlung an der Oberfläche.
Die Oberflächen-Massenbilanz der Antarktis – oder SMB, im Wesentlichen die an der Oberfläche hinzugekommene Schneemenge abzüglich der Verluste durch Verdunstung, Sublimation und Abfluss – ist laut drei separaten, in der Studie verwendeten Datensätzen seit 2020 um etwa 200 Gt pro Jahr gestiegen.
Die ungewöhnlich kalten Bedingungen, die in diesem Zeitraum in weiten Teilen der Antarktis herrschten, könnten ebenfalls zur Massenerhaltung beigetragen haben, insbesondere durch die Einschränkung von Schmelze und Abfluss. Die Studie identifiziert jedoch verstärkte Schneefälle – und nicht eine verringerte Schmelze – als Hauptursache für den Massenzuwachs.
Die Forscher führen diesen Anstieg der Schneefälle in erster Linie auf stärkere Westwinde und häufigere bestimmte atmosphärische Strömungen zurück, die riesige Mengen an Feuchtigkeit auf den Kontinent transportieren. Die Aktivität dieser Strömungen nahm insbesondere rund um die Antarktische Halbinsel und an der Küste der Ostantarktis zu, was mit vielen der Regionen übereinstimmt, in denen der stärkste Eiszuwachs zu verzeichnen war.
Interessanterweise spielte auch das schwindende antarktische Meereis eine Rolle. Mehr freiliegende Meeresoberfläche bedeutet mehr Verdunstung und somit mehr Feuchtigkeit, die für Schneefall zur Verfügung steht. Die Forscher schätzen jedoch, dass dies nur etwa 11 % des jüngsten Anstiegs der SMB im Winter und 3 % des Anstiegs im Sommer erklärt; die großräumige atmosphärische Zirkulation war der dominierende Treiber.
Die Autoren weisen darauf hin, dass fünf Jahre zu kurz sind, um eine dauerhafte Umkehr festzustellen. Doch der Zuwachs hielt über den Untersuchungszeitraum hinaus an.
GRACE/GRACE-FO-Daten zeigen, dass der antarktische Eisschild zwischen Januar und November 2025 – also nach Ablauf des Untersuchungszeitraums – weitere 153 Gt an Masse zugenommen hat; dies ist der viertgrößte jährliche Zuwachs seit Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 2002.
Der für den Zeitraum 2020–2024 dokumentierte Zuwachs setzte sich auch im sechsten Jahr fort.
Link: https://electroverse.substack.com/p/south-america-suffers-record-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Beides übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Sollte alles Grönlandeis schmelzen, dann gäbe es einen Meeresspiegelanstieg um etwa 7m, kann man ausrechnen!!
Nur ist dabei nicht berücksichtigt, dass die Abschmelze der Eispanzer sehr langsam erfolgt und ein erheblicher Teil des Schmelzwassers im ebenfalls aufgetauten Boden bis in größere Tiefen versickert oder dass zusammenängende Seenplatten und Sumpfgebiete auf dem Festland entstehen werden.
Wir kennen das Phänomen aus der letzten Eiszeit, etwa sieben Grad Temperaturerhöhung und das Eis schmolz langsam ab. Von Holland bis Rußland entstand ein durchgängiges Sumpf- und Seengebiet, daraus versickert das Wasser auch heute noch nach unten, verdunstet nach oben und macht den Boden bis in mehrere hundert Meter Tiefen zu einem nassen Schwamm. Und auch die wärmer gewordene Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen.
Frage: Wieviel müssen wir den errechneten Meeresspiegelanstiegswert von 7m verkleinern? Bleibt überhaupt noch was übrig?
Den derzeitigen leichten Anstieg des Meeresspiegels führen wir von unserem Team hauptsächlich auf die Trink- und Brauchwassernutzung der Menschheit zurück. Das in den Böden bis auf größere Tiefen gespeicherte Wasser wird als Trink-und industrielles Brauchwasser nach oben gepumpt und nach der Reinigung in der Kläranlage dem Meer übergeben. Wir geben es nicht mehr in die Tiefe der Böden zurück. So trocknen wir vor allem in Deutschland die Landmasse aus, weil bei uns noch die großflächigen Trockenlegungen durch Asphaltierungen und Drainagen in der freien Landschaft dazukommen.
Siehe unsere Artikel zu Deutschland trocknet sich aus und wird in den Sommermonaten immer mehr zur Steppe.
Wann immer es Diskussionen über Gletscherschmelze bzw. -Rückgänge gibt, dreht sich das Für und Wider fast ausschließlich um Schmelz-Ablation, selbst in den meisten Studien scheint dies als einziger Weg bekannt zu sein. Dabei gibt es einen weiteren teils maßgeblichen Aspekt von Masseverlust in den Gletschrgebieten, wie auch in den Polregionen der durch Studien, die offensichtlich wenig Beachtung finden, belegt ist, die Sublimations-Ablation insbesondere auch für Temperaturen weit unter 0°C ein nicht unwesentlicher Masseverlustfaktor welcher zudem Prozesse freilegt welche ein späteres Schmelzregime verstärken können.
Als Beipiel sei nur mal eine Studie angeführt welche die antarktische Sublimationsrate bei 234 ± 10 Gt/Jahr verortet mit einem großen Teil davon im antarktischen Winter.
Das mit diesen Prozessen teilweise Veränderungen der Oberflächenalbedo einhergehen durch die verdichtung zurückbleibender Schmutzpartikel und dadurch auch Veränderungen in der Oberflächenalbedo fördern welche in den sommerlichen Jahreszeiten unter solarer Einstrahlung die Schmelz-Ablation zusätzlich unterstützen, dürfte ebenso unstrittig sein.
Danke für die Nennung der 2 Gründe, weshalb auch bei hohen Minustemperaturen eine Eismasse grundsätzlich kleiner wird.
1) Sublimation und 2) Das Eis wird schmutziger, nicht nur die Albedo verändert sich, sondern auch die Eiskristalle verlieren an Bindungskräften durch die Störstellen der Schmutzpartikel. Das wiederum beschleunigt auch die Sublimation.
Wenn sich bei Minusgraden der Niederschlag und der Eisverlust die Waage halten, dann findet kein Eis-Masseverlust bei Minusgraden statt.
Ein dritter Grund soll noch genannt sein, die Zunahme der Sonnenstunden in den Sommermonaten. Letzterer spielt wohl bei den Alpengletschern die Hauptrolle und wahrscheinlich auch auf Grönland. Über die Sonnenstunden in der Antarktis liegen mir jedoch keine Quellen vor, bzw. wir haben diese noch nicht ausgewertet.
Und die Temperaturen? Die sind in der Antarktis in den letzten 50 Jahren eh nicht gestiegen wie wir in unseren Artikeln stets zeigen.
Es ist spannend zu sehen, wie sich die Naturgeschichte als Kontrast zu aktuellen Diskussionen über den Klimawandel darstellt.
Der natürliche Gletscherzyklus wird auch klar, wenn man bedenkt, dass der aktuelle Gletscherschwund bereits gegen Ende der Kleinen Eiszeit um 1850 begann, als das anthropogene CO2 noch keine Klima prägende Rolle gespielt haben kann. Dies hatte bereits der Quartärgeologe Albert Schreiner 1979 in seinem Lehrbuch; Einführung in die Quartärgeologie (S.188 Abb.91) beschrieben. Ganz offensichtlich hat der weltbeste Paläoklimatologe (Rahmstorf), so bezeichnet er sich gerne selbst in seiner Klimalounge, als Panikmacher auch den Blick in die vorindustrielle klimatische Vergangenheit (vor 1850) völlig aus seinem Gedächtnis verbannt. Zweifellos war seine Lordschaft am 20.11.1817 darüber informiert, dass in den zirkumpolaren Regionen, durch die die Kälte seit Jahrhunderten die Meere einschließt, ein beträchtlicher Klimawandel stattgefunden haben muss, der für die Wissenschaft derzeit unerklärlich ist.
In den hohen nördlichen Breiten in einer undurchdringlichen Eisbarriere hat in den letzten 2 Jahren das Eis stark nachgelassen.
*Satire Macht hin – es dämmert schon – es wurde durch die Sonne (kosmische Strahlung) gelutscht*. Der Verweis auf historische Berichte, wie die Erwähnung von Klimaveränderungen in zirkumpolaren Regionen im Jahr 1817, zeigt, wie lange Menschen bereits über Klimadynamiken nachdenken. Die Rolle der Sonne und kosmischer Strahlung ist ein weiteres spannendes Thema, das in der Klimaforschung immer wieder diskutiert wird. Die Parallelen zwischen den damaligen Ängsten und heutigen Diskussionen über den Klimawandel sind bemerkenswert. Es scheint, dass die menschliche Natur dazu neigt, in Krisenzeiten nach greifbaren Schuldigen zu suchen.
Lesen sie auch die folgenden Anmerkungen der Royal Society; 2000 Quadratmeilen des Nordpolareises sind verschwunden, das sind umgerechnet gigantische 5180 km² Eisverluste. Dieses ist 1817 ein ausreichender Nachweis dafür, dass neue Wärmequellen erschlossen wurden und lässt hoffen, dass die arktischen Meere zu diesem Zeitpunkt zugänglicher als vor Jahrhunderten und dass in ihnen jetzt Entdeckungen gemacht werden können. Stellte man sich damals für den weiterführenden Fortschritt der Wissenschaft interessant vor; aber auch für den zukünftigen Verkehr der Menschheit und den Handel ferner Nationen. Die Kälte, die das Polargebiet für Jahrhunderte in einen undurchdringlichen Eispanzer verwandelt habe, sei offenbar in kürzester Zeit höheren Temperaturen gewichen. Das Wissenschaftsmagazin Nature schrieb 2007: Solange die Eishaut des Ozeans nicht alle Geheimnisse preisgibt, könnten sich die Versuche, die Zukunft unseres Klimas vorauszusagen, als Schuss ins Leere erweisen.Auch in der Schweiz war das Klima in jenen Jahren nicht so, wie es sein sollte – die Bauern litten unter schlechten Sommern. Nach Ansicht vieler Eidgenossen war daran die technische Zivilisation schuld: Aufgebrachte Bürger rissen Blitzableiter von den Häusern herunter.
Am 9. Juli 1816 (das Jahr ohne Sommer) berichtete die Neue Zürcher Zeitung über zahlreiche Fälle von gewaltsamer Zerstörung der als Unheilbringender verdächtigten Wetterableiter. Es ist erstaunlich, wie naturwissenschaftliche Befunde mit historischen Berichten verknüpft werden können, um Klimaveränderungen über die Jahrtausende nachzuvollziehen.
Unsere 150 jährige Klima-Probabilität wird in etwa 1000 Jahren auf einem angepassten Zeitstrahl (etwa 33 Wetterzyklen) aus- und neu gewertet.
Schöner Beitrag.
Es wird kälter
„Krasser Temperaturabfall_ Forscher warnen: 2030 schläft die Sonne ein – und bringt uns eine Mini-Eiszeit mit Video“
2015_07_13
https://www.focus.de/wissen/videos/krasser-temperaturabfall-forscher-warnen-2020schlaeft-die-sonne-ein-und-bringt-uns-eine-mini-eiszeit_id_4813214.html
The Approaching New Grand Solar Minimum and Little Ice Age Climate Conditions
2015_11 http://dx.doi.org/10.4236/ns.2015.711052
„The Chill of Solar Minimum” “We see a cooling trend,” says Martin Mlynczak of NASA’s Langley Research Center. 2018_09_27 https://spaceweatherarchive.com/2018/09/27/the-chill-of-solar-minimum/
NASA warnt vor Mini-Eiszeit: Ein Blick in die Geschichteentlarvt die „Klima-Lüge“ | ET im Fokus
2019_08_10 https://www.epochtimes.de/wissen/meinung/nasa-warnt-vor-mini-eiszeit-ein-blick-indie-geschichte-entlarvt-die-klima-luege-et-im-fokus-a2938526.html
Wissenschaftler über das bevorstehende große Sonnenminimum und kälter werdendes Klima 2023_07_31 https://tkp.at/2023/07/31/wissenschaftler-ueber-das-bevorstehende-grossesonnenminimum-und-kaelter-werdendes-klima/
Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass die nächste Epoche eine starke Abkühlung der Erde aufgrund einer relativen Abflachung der Sonnenleistung mit sich bringen wird. Sie beruhen auf astrophysikalischen Beobachtungen, Messungen und der Extrapolation von historischen Veränderungen der Sonnenaktivität im Zusammenhang mit der Klimaveränderung auf die nächsten Jahrzehnte. Arktis-Wissenschaftler widerlegt „Klimakrise“ und warnt vor kommender Eiszeit
2023_10_23 https://tkp.at/2023/10/23/arktis-wissenschaftler-widerlegt-klimakrise-und-warnt-vorkommender-eiszeit/
„Wir werden unweigerlich in eine ungünstige Kälteperiode übergehen“, warnte er laut der Russischen Akademie der Wissenschaften.(RAS). https://new-ras-ru.translate.goog/activities/news/direktor-limnologicheskogo-institutaso-ran-andrey-fedotov-kogda-lednikovyy-period-nastupit-vy-egos/?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=en&_x_tr_pto=wapp Laut Fedotov, dem Direktor des Limnologischen Instituts der RAS, wird die Periode der „ungünstigen Kälte“ um 2030 beginnen. Fedotov gab diese Warnung in einer Erklärung ab, die von der RAS, der führenden wissenschaftlichen Einrichtung des Landes, veröffentlicht wurde.
Klima wird kälter – Entwicklung Richtung Kleine Eiszeit schreitet fort Generalversammlung der Europäischen Geophysikalischen Union 2025 „Modern Grand Solar Minimum and its effect on the terrestrial environment“ https://solargsm.com/wpcontent/uploads/2025/05/zharkova1_egu25_gsm_2may25.pptx 2025_05_26
https://tkp.at/2025/05/26/klima-wird-kaelter-entwicklung-richtung-kleine-eiszeitschreitet-fort/
Es wird kälter Globale Temperaturen sinken, doch in Deutschland herrscht Hitzepanik
2025_07_08 https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/klima-durchblick/globale-temperaturensinken-doch-in-deutschland-herrscht-hitzepanik/
Der Schnee ist aber nicht mehr so kalt wie früher…. 😁. Wer Diskussionen von wegen CO2 Gehalt der Atmosphäre und Polkappenbedeckung führt, ist den Grünen schon auf den Leim gegangen! Das CO2 lässt keine Gletscher schmelzen, Diskussion beendet. Man kann ewig mit einem christlichen Fundamentalisten über die Evolution diskutieren, oder mit einem Muslim über die 72 Jungfrauen im Paradies, ohne auch nur einen mm weiter zu kommen. Die Grünen sind keine Partei, die Grünen sind eine Sekte. So muss man sie auch behandeln.
Das ist eine „klimawissenschaftliche“ Modellberechnung (unbegründete Propagandavermutung). Drei Millimeter liegen wahrscheinlich im Rahmen der Meßungenauigkeit. In der Bay Of Fundy (Kanada) wird beispielsweise ein Tiedenhub von 13 Meter (!) bei Normalhochwasser gemessen. Wer will davon (zusammengmittelte, globale) drei Millimeter extrahieren. Von postglazialen Landhebungen und angrenzenden -senkungen mal abgesehen. Der Blick auf historische Landkarten verbessert das Gefühl für die Größenordnungen globaler Entwicklungen (das historische Alexandria, das Weichseldelta u.a.). Man könnte auch „Studien“ dazu lesen. Beispielsweise Studien über die Ostsee: Der Bottnische Meerbusen wird in 10.000 Jahren ein Binnensee sein (postglaziale Hebung), Nordjütland wird eine Insel zwischen Ost- und Nordsee, Schleswig-Holstein eine flache Wasserstraße mit oder ohne CDU-Regierung (postglaziale Senkung). Diese beiden Meere werden dann keinen oder einen anderen Namen haben, je nachdem wer und wie die zukünftigen Kriege gewonnen werden. Daran ändern die Benutzung von subventionierten Batterieautos und die CO2-Steuer garnichts!
Die kleinen Zahlen zu großen Vorgängen sind immer faszinierend. Vermutlich wurden mit Satelliten aus 10000 km Entfernung 3 mm Anstieg in 10 Jahren bei 13 m Tidenhub gemessen. So geht echte Wissenschaft.
Es dreht sich leider nicht um Milli-, sondern um ganze Zentimeter. Selbst mit dem Zollstock kann man dies heute an Hafenkanten messen.
Kennen Sie sich aus mit den Möglichkeiten, was heutzutage gemessen werden kann?
Kennen Sie das LIGO, mit dem Gravitationswellen gemessen werden? Wellenverschiebungen im Maßstab von tausendstel Protonendurchmessern?
(bitte jetzt nicht der uralte Witz mit „wer viel misst, misst Mist“. Da sollten die hiesigen Wissenschaftler drüberstehen.)
Ja, mind. 20 Jahre Bauzeit, 100er Milliarden Fehlmessungen, aus denen in ausgeklügelter Wahrscneinlichkeitsrechnjung das Ergebnis ausgekügelt wurde.
Mann, was Sie hier vorbringen ist in etwa vergleichbar einem Steinzeitmenschen zu erklären wie eine Glühbirne funktioniert.
Aha, jetzt sind wohl die Gravitationswellen auch schuld? :-O
Da wünsche ich viel Erfolg an der Hafenkante. Nicht abstürzen.
Mit diesen Präzisionssatelliten wird auch der Zuwachs oder die Schmelze des antarktischen Eisschilds festgestellt. In Zehntel Gigatonnen (das entspricht ~780 Hektar Gletschereis mit einer Dicke von einem Meter) bei einer Gesamtfläche von ~13,6 Millionen km², einschließlich Schelfeis. Bei Berücksichtigung von Schneeverwehungen, Eisspalten, subglazialen Hohlräumen usw. ist das eine recht beachtliche Genauigkeit. Ich gehe davon aus, daß die Satellitenmessungen durch Klima-Modellrechnungen kalibriert werden.
Man könnte auch den Trend seit 1980 veröffentlichen, seitdem gab es deutliche Schwankungen. Halt mit einem – leider – stabilen Trend des Schwunds, siehe diese Grafik:
https://www.meereisportal.de/
Dann bilden Sie doch einfach einmal das Integral ab 1980, falls Sie das können. Ansonsten hilft Ihnen Greta oder Luisa. – Ein geschultes Auge sieht das Ergebnis auch ohne Integralbildung. Wenn sie es nicht sehen, es gibt auch Blindenhunde (die mit der gelben Binde mit 3 schwarzen Punkten), die helfen Ihnen gegen ein kleines Leckerli gerne.
Verstehen Sie wenigstens, dass Sie mit 1980 ein Eigentor geschossen haben?
Integral gegen den Mittelwert oder gegen die Trendgerade, Herr Dr. Puschner? Das muss schon ein wenig konkreter sein.
Auch wenn das Thema nichts mit dem Meereis (siehe Titel) zu tun hat.
Meinen Sie sowas in etwa? 😀
Es geht um die Gesamtbilanz von Meereisentwicklung und SMB. Immerhin meinen die Forscher berechnen zu können, dass die freigewordene Meeresfläche durch Meereisverlust nur 11% /3% der hinzugewonnenen kontinentalen SMB qua vermehrte Verdunstung zu erklären ist. Da ist offensichtlich eine ganz andere Entwicklung im Gange.
Ziemlich komplizierte Verhältnisse, sicherlich nicht durch primitive CO2-Erbschuldhypothese zu erklären, aber Sie werden auch noch lernen- durch Schmerzen vermutlich…
Jeder beliebig gewählte Zeitabschnitt zeigt einen anderen Trend, sie Darbietung macht den Trend, oder?
Die einen nennen es Trend, die anderen nennen es Schwankung.
Mit -84,1 Grad Celsius wurde dieses Jahr in der Antarktis die niedrigste Temperatur gemessen, die seit 2012 irgendwo auf der Erde registriert wurde. Anders als über Hitzerekorde berichten die Mainstream-Meteorologen nicht darüber.
An der französisch-italienischen Concordia-Forschungsstation in der Antarktis wurde am 18. Juli die eisige Kälte von -84,1 Grad Celsius registriert. Es ist die eisigste Temperatur am Planeten seit fast 15 Jahren. Eine Temperatur, die nicht besonders in das Narrativ der immer wärmeren Erde passt.
Man könnte aber auch erst einmal die Frage aufwerfen, woher kommt der Massezuwachs in den vergangenen Jahren? Aber dies wäre für Sie natürlich viel zu anspruchsvoll. 🙁
Im Artikel geht es – so wie ich es beim ersten Lesen verstanden habe- um das Festlandeis der Antarktis, Sie haben zum Meereis um die Antarktis verlinkt. Aber bleiben wir bei Ihrem link, Sie schreiben:
„Der stabile Trend des Schwunds“, das lese ich aus Ihrer Grafik von Meereisportal seit 1980 nicht ab, sondern
1) Eine Eiszunahme von 1980 bis zum Jahre 2001
2) Eine außergewöhnlich starke Abnahme im Jahre 2002 und 2003
3) Eine leichte Zunahme auf einem unteren Niveau bis heute.
Man muss wissen: Das schwimmende Meereis trägt zu überhaupt keinem Anstieg des Meeresspiegels bei.
Trotzdem die Frage: Worin sehen Sie die Gründe für die plötzlich starke Abnahme des Meereises um die Antarktis in den beiden Jahren 2002 und 2003?
Kohlendioxid kann es nicht sein, was dann?
Es ging um das Festland und sie bringen was zum Meereis? Wo ist der Schwund am Groessten? Was meinen sie?
Cek hat Festlandeis und Meereis verwechselt. Ist mir auch schon mal passiert