Die Waldbrände in Mittelmeerraum sorgten diesen Sommer für grosse Schlagzeilen. Doch Europas Wälder brennen im langfristigen Vergleich keineswegs häufiger. Ihre Fläche ist sogar deutlich gewachsen. Die Umweltpolitik der EU könnte aber zu mehr Bränden führen.
Von Peter Panther
Grosse Waldbrände haben in diesem Sommer für dramatische Schlagzeilen gesorgt. Vor allem aus Frankreich, Spanien und Griechenland wurden verheerende Feuersbrünste gemeldet. Schnell ist dabei der Klimawandel als Hauptschuldiger ausgemacht. Je heisser und trockener es werde, desto häufiger und heftiger würden die Waldbrände.
Doch stimmt diese Vorstellung überhaupt? Ein Blick auf die langfristigen Daten ergibt ein deutlich differenzierteres Bild. Gerade für die europäischen Mittelmeergebiete, die traditionell am stärksten von Waldbränden betroffen sind, gibt es keine Entwicklung zu immer mehr verbrannter Fläche. Die Europäische Umweltagentur (EEA) hält fest, dass die verbrannte Fläche in den fünf wichtigsten Mittelmeerländern – Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien – seit 1980 sogar leicht zurückgegangen ist. Die jährlichen Schwankungen sind allerdings enorm. 2017 war zum Beispiel ein extremes Brandjahr, während 2018 die geringste verbrannte Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen brachte.
Auch die von der Statistikplattform «Our World in Data» ausgewerteten Satellitendaten zeigen für Europa zwischen 2002 und 2024 eine rückläufige Entwicklung der jährlich verbrannten Fläche. Dabei geht es nicht nur um Wald, sondern um sämtliche von Bränden betroffenen Vegetationsflächen.
Bessere Prävention und wirksamere Brandbekämpfung
Das bedeutet nicht, dass die Waldbrandgefahr gesunken wäre. Im Gegenteil: Die meteorologischen Bedingungen für Feuer haben sich in Europa in der Tat verschlechtert. Trotzdem konnte die tatsächlich verbrannte Fläche langfristig reduziert werden. Die EEA führt dies unter anderem auf bessere Prävention und wirksamere Brandbekämpfung zurück.
Noch interessanter wird es, wenn man nicht nur fragt, wie viel Wald jedes Jahr abbrennt, sondern wie viel Wald überhaupt vorhanden ist. Denn hier zeigt sich ein Trend, der kaum zum Bild des europäischen Waldes passt, der angeblich vor der Vernichtung steht: Die Waldfläche ist in den vergangenen Jahrzehnten vielmehr massiv gewachsen.
Besonders deutlich ist dies in den fünf europäischen Mittelmeerländern Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Griechenland. Nach den Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) stieg deren Waldfläche zwischen 1990 und 2020 um rund 10,5 Millionen Hektar auf 53 Millionen Hektar – ein Zuwachs von rund 25 Prozent.
Besonders eindrücklich ist die Entwicklung in Spanien: Dort nahm die Waldfläche in diesem Zeitraum von 13,9 auf 18,6 Millionen Hektar zu – ein Plus von 34 Prozent. Italien legte um 26 Prozent zu, Frankreich um 22 Prozent und Griechenland um 15 Prozent. Nur in Portugal blieb die Waldfläche ungefähr konstant.
37 Prozent mehr Wald in Europa seit 1950
Auch in Europa insgesamt ist die Entwicklung positiv. Nach Angaben des «European Forest Institute» nahm die Waldfläche der EU zwischen 1990 und 2020 um rund 14 Millionen Hektar auf etwa 145 Millionen Hektar zu. Seit 1950 beträgt der Zuwachs sogar 37 Prozent. Während uns also jeden Sommer Bilder von brennenden Wäldern erreichen, sind Europas Wälder über die Jahrzehnte nicht verschwunden, sondern grösser geworden.
Ein wichtiger Grund dafür ist die Aufgabe landwirtschaftlicher Nutzung. In vielen ländlichen Gebieten Südeuropas werden Flächen nicht mehr bewirtschaftet oder beweidet. Wo früher Nutztiere die Vegetation kurz hielten, können sich zunächst Büsche und später Bäume ausbreiten. Weitere Faktoren sind Aufforstungen und der rückläufige Verbrauch von Brennholz.
Allerdings bedeutet mehr Wald nicht automatisch weniger Brandgefahr. Entscheidend ist auch, wie viel brennbares Material sich in einem Wald ansammelt. Und damit kommt die Umweltpolitik ins Spiel. Die EU verfolgt mit dem «Green Deal» und der «Nature Restoration Law» eine Politik, die den Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen ausweiten soll. Mehr Flächen sollen unter Schutz gestellt werden. Vor allem soll der Anteil streng geschützter Gebiete steigen.
Geschützte Wälder brennen mehr
Das kann beim Brandschutz aber zum Problem werden. Wenn Totholz, abgestorbene Äste, Unterholz und andere Biomasse nicht mehr entfernt werden, nimmt die Menge des brennbaren Materials zu. Gleichzeitig verschwinden in vielen Regionen traditionelle Formen der Land- und Weidewirtschaft, die früher die Vegetation begrenzten.
Der spanische Forstwissenschaftler Victor Resco de Dios weist genau auf diesen Zusammenhang hin: Wenn der Mensch aus einem Ökosystem entfernt werde, könne sich mehr brennbares Material ansammeln. Breche dann ein Feuer aus, könne es entsprechend heftiger werden.
Eine Studie, die 2025 im «Journal of Environmental Management» unter Beteiligung von Resco de Dios veröffentlicht wurde, untersuchte fast 15 Millionen Hektar von Bränden, betroffenen Flächen und rund 11’000 Schutzgebiete. In den Wäldern Südwesteuropas machten Schutzgebiete 38 Prozent der Waldfläche aus. Bei den verbrannten Flächen war ihr Anteil aber 55 Prozent. Zudem war die Brandintensität in geschützten Gebieten mediterraner und gemässigter Zonen rund 20 Prozent höher. Die Autoren warnen deshalb davor, bei einer Ausweitung streng geschützter Gebiete die Ansammlung von Brennmaterial und die Folgen für den Brandschutz zu unterschätzen.
Der Mensch kann die Folgen von Waldbränden erheblich beeinflussen
Eine weitere Studie von 2026 untersuchte weltweit mehr als 20 Millionen Wald- und Vegetationsbrände. Sie zeigt zwar, dass Schutzgebiete nicht generell feueranfälliger sind. Für mediterrane Waldgebiete Europas ergaben sich aber eine erhöhte Feueranfälligkeit und teilweise eine höhere Brandintensität in den strengsten Schutzkategorien.
Es ist unbestritten, dass höhere Temperaturen und trockene Wetterlagen die Brandgefahr erhöhen können. Doch daraus folgt nicht, dass jedes grosse Feuer hauptsächlich durch den Klimawandel verursacht wird.
Ein Waldbrand braucht eine Zündquelle, trockenes und brennbares Material sowie geeignete Wetterbedingungen. Wie gross ein Feuer wird, hängt zudem entscheidend davon ab, wie der Wald bewirtschaftet wird, wie schnell ein Brand entdeckt wird und wie gut die Feuerwehren reagieren können.
Gerade der langfristige Rückgang der verbrannten Fläche im mediterranen Europa ist deshalb aufschlussreich. Trotz ungünstigerer meteorologischer Bedingungen konnte die tatsächlich verbrannte Fläche reduziert werden. Das zeigt, dass der Mensch die Folgen von Waldbränden erheblich beeinflussen kann.
Europa ist den Waldbränden nicht hilflos ausgeliefert
Bessere Überwachung, schnelle Brandbekämpfung, Waldwege und Brandschneisen sowie die gezielte Entfernung von Brennmaterial können unmittelbar wirken. In geeigneten Regionen können auch kontrollierte Brände helfen, überschüssige Biomasse abzubauen.
Die entscheidende Erkenntnis lautet: Europa ist den Waldbränden nicht hilflos ausgeliefert. Die langfristige Entwicklung zeigt vielmehr, dass bessere Waldbewirtschaftung, Prävention und Brandbekämpfung einen erheblichen Unterschied machen können.
Wer angesichts der Feuer dieses Sommers behauptet, Europas Wälder würden wegen des Klimawandels immer stärker zerstört, sollte also einen Blick auf die langfristigen Daten werfen. Denn sie erzählen eine deutlich andere Geschichte.
















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Haupt-Ursache, dass die Wälder in Deutschland überhaupt brennen, ist die planmäßige Trockenlegung der Waldböden seit Jahrzehnten. Der Prozess dauert an und findet derzeit vor unseren Augen statt. Alle kleinen Brünnlein, Wasserlöcher und Naßstellen sind in den Wäldern meiner Beobachtungsumgebung – bin Naturschutzwart seit Jahrzehnten – verschwunden. Dadurch sind die Wälder ökologisch verarmt. Ohne Wasser geht auch die Vielfalt an Flora und Fauna verloren. Wohin sollen Insekten, Lurche, Vögel aber auch Säugetiere gehen, um zu trinken oder überhaupt sich zu vermehren? Wann hab ich das letzte Mal eine Gelbbauchunke sehen dürfen? Bestimmt schon 20 Jahre her.
Eine weitere unterstützende Ursache ist die seit 1988 zunehmende Boden-Verdunstung durch höhere Temperaturen in Mittel- und Westeuropa. Der Waldboden wird wärmer. Die menschenverursachte Austrocknung durch Trockenlegung wird beschleunigt.
Aber das alles reicht noch nciht zum Waldbrand. Ein 2 Grad wärmerer Boden entzündet sich nicht. Das trockene Unterholz – vor 50 Jahren war es noch wasserhaltig und feucht – kann nur durch Blitzschlag oder bewußt durch menschliche Brandstiftung entzündet werden.
Die Brandstiftungen in Deutschland werden zunehmen durch die bezahlten NGOs, die das Märchen mit der CO2-Klimaerwärmung, also das Geschäftsmodell Klimaangst aufrechterhalten müssen. Früher klebten diese Klimaterroristen auf der Straße, jetzt sprengen sie Stromleitungen, zünden Autos an und ebenso unsere Wälder.
Wer Stromleitungen sprengt, um das KLima zu retten, der zündet auch Wälder an. Davon bin ich überzeugt, auch wenn ich noch keine Beweise habe.
Typisch die Lüge des dümmsten Bundeskanzlers seit Menschengedenken, der behauptete gestern vor Ort, es wäre der Klimawandel. Der muss es wissen, denn der lebt von der Klimalüge, von Geldern, die sie uns rauben.
Das was unsere Kanzler bei „Katastrophenbesichtigungen“ äußern, hat Tradition seit Merkel und ist oft der hilflose Verweis, mit eingezogenen Kopf, auf den sogenannten anthropogenen Klimawandel. Kanzler Schröder hat da wenigsten noch den gummistiefligen Kümmerer gemimt. Kanzel Merz besucht den gelöschten Brand braungebrannt und hat nicht einmal einen Eimer Löschwasser dabei, wozu auch, wer zu spät aus dem Urlaub kommt, den …, es stehen Wahlen, oder?
Vor Beginn der Industrialisierung hatten die Menschen fast ausschließlich nur Holz zum Heizen und Kochen (von getrocknetem Dung mal abgesehen). Holzklau wurde streng verfolgt, die Wälder in Europa umfassten nur etwa 10% der Fläche und Menge, was wir heute haben. Mit Erfindung und Ausbau (!) der Eisenbahnen wurde es lohnend, Kohle von den Minen im Ruhrgebiet und Mitteldeutschland zu transportieren. Dadurch konnten die Wälder wachsen.
Und nun, mit Beginn der Deindustrialisierung, wird die Kohle verboten. Der Kreis schließt sich – allerdings als ideologische Farce.
Heute werden unsere Wälder im Namen des Klimaschutzes von Windrädern bedroht und durch ideologisch motivierten „Naturschutz“ zunehmend schlechter bewirtschaftet.
Das Ergebnis sehen wir: Die Forste werden schutzlos ausgeliefert und für Borkenkäfer sowie Brände immer anfälliger gemacht.
Man opfert genau das, was die Kohle einst gerettet hat. Ist das nun Hegels „Negation der Negation“ in ihrer reinsten, tragikomischen Form, oder?
Es gibt 3 Gründe für einen Waldbrand, denn ein WALD BRENNT NIE VON ALLEINE.
a. ein Blitz schlägt ein.
b. ein Brandstifter „zündelt“ bewußt oder
c. unbewußt.
So einfach ist das. Alles andere ist Panik, Unfug, Instrumentalisierung zur Klimahysterie.
Richtig, wir lassen uns überraschen, was nach dem Brand in Belgien rauskommt.
Bei der EpochTimes las man heute in den Kurzmitteilungen, so wie jedes Jahr, daß allein in Griechenland der „Klimawandel“ über 300x verhaftet wurde.
„10:13 Uhr
Mehr als 300 Festnahmen nach Bränden in Griechenland“
epoch times ist besser als andere.
Das Übliche. Wie fast jedes Jahr. Wahrscheinlich in Naturschutzgebieten, in denen es Interessen für Bauvorhaben (Hotels, Villen und Windkraftanlagen) gibt (Quelle hier u.a.).
Und nicht vergessen: Die Feuerwehr ist ohnehin das natürliche Sammelbecken geheilter und nicht geheilter Pyromanen.
Und vor allem nicht vergessen: Auch Dürre und extreme Hitze zünden nicht von alleine. Dürre brandstiftet nicht – dafür braucht es schon immer ein ganz reales Streichholz, oder? 🙂
Wald-Dschihad – Forest Jihad – Djihad forestier
https://eussner.blogspot.com/search?q=Jihad+forestier
Aber besonders komisch ist immer, wenn die heute angeblich schlimmste Lage in Frankreich seit der Wetteraufzeichnungen beschrieben wird, und einer der letzten Sätze dann sinngemäß heißt: 1983 ist damit vergleichbar. Andere Kommentatoren meinen auch, 1976 wäre es ebenso schlimm, wenn nicht schlimmer gewesen.
Holz fängt bei einer Temperatur von 280-340°C (Zündtemperatur) an zu brennen. Bei dieser Temperatur ist das ganze Restwasser (15-20 %) im Holz bereits verdunstet und die Hauptbestandteile Zellulose, Hemizellulose und Lignin zerfallen.
So warm ist es nicht, Wälder werden angezündet
Tagesschau berichtet Unsinn: Waldbrände nehmen nicht zu, sondern gehen seit 2003 zurück
2024:06_28
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/tagesschau-berichtet-unsinn-waldbraende-nehmen-nicht-zu-sondern-gehen-seit-2003-zurueck
Es ist so,wenn Rot Grün glaubt Wälder sich selbst zu überlassen (Urwald) dann wird der Brandschaden größer.Eine solide Mischung der Baumarten,vernünftige Pflege und Schneisen verringern den Schaden.Aber Förster werden ja heute während des Studienzeit von Grünen beeinflusst.Das sagt ein Forstingenieur.
Hallo! Ich schreibe sehr selten Kommentare, doch dazu möchte ich ein paar Anregungen geben – unsere Bäume leiden extrem unter dem Mobilfunk und dem zusprühen des Himmels – die Bäume senden normalerweise Signale, wenn sie Wasser brauchen, dann regnet es! Diese „Waldbrände“ wurden gezielt gemacht, unsere Feuerwehren waren noch nie so viel im Einsatz! All das dient der Ablenkung bzw Beschäftigung, denn Krieg und eine 2. Plandemie wirken ja kaum noch! Das spüre ich bei all dem was da los ist auf unsere Welt! Herzliche Grüße Julia
Mei, ist das wild, was hier veröffentlicht wird. Aluhut-Träger und Verschwörungstheoretiker dieser Welt versammelt euch. 😀
Genau, weil es hier wild ist, werden ja auch Ihre Beiträge hier veröffentlicht, nur hier, oder?
Lesen Sie bitte meine dokumentierten Artikel über den Wald-Dschihad, wenn Sie dann noch Argumente haben, das wären Verschwörungstheorien, dann teilen Sie sie bitte mit. https://eussner.blogspot.com/2025/08/wald-dschihad-forest-jihad-djihad.html
Danke für den Link.
„‚Stellen Sie sich vor, wenn nach all den Verlusten, die ein solches Ereignis verursacht hat, eine dschihadistische Organisation die Verantwortung für die Waldbrände übernehmen würde,‘ heißt es auf der Website [Al-Ikhlas Islamic Network], ‚Sie können sich kaum vorstellen, welches Ausmaß an Angst die Menschen in den Vereinigten Staaten, Europa, Russland und Australien ergreifen würde.‘ …“ [3]“
Vorausgesetz es stimmt so, dann ist es taktisch sehr klug von diesen Terroristen die Verantwortung nicht zu übernehmen, denn sie unterstützen sodann mit ihren Terror-Brandanschlägen all die deindustrialisierenden westlichen Narrative und Tendenzen – das nennt sich Hebelwirkung.
Wladimir I. Lenin würde es vielleicht so in einem Satz formulieren:
Deindustrialisierung westlicher Staaten plus massenhafte muslimische Migration gleich Sieg des Islamismus, oder?
Ich habe den Artikel gelesen. Er belegt, dass es jihadistische Aufrufe zu Brandstiftung gegeben hat. Er belegt aber nicht, dass konkrete Waldbrände in Frankreich deshalb „Wald-Dschihad“ waren.
Vor allem liefert er keinerlei Nachweis für die ursprünglichen Behauptungen über Mobilfunk, „zugesprühten Himmel“, von Bäumen ausgelösten Regen oder gezielt gelegte Brände zur Ablenkung von „Plandemien“.
Dokumentierte Propaganda ist das eine. Der Nachweis konkreter Täterschaft etwas völlig anderes. Genau dieser Nachweis fehlt. 👍🏻
Wirklich schade, dass Julia nur so selten schreibt.
Sie schreibt so unterhaltsam 🤣
Sie freuen sich so, Lex alias Schnabel, Hetzerli, schätze, das Prachtwerk stammt aus Eurer Feder, neben Hack und Larry….
Letztendlich müßt Ihr Euch Eure Verschwörungstheoretiker selbst schreiben…und was vermuten Sie ?……. reicht es jetzt, oder wird es neben Fröhlich eine weitere weibliche Aufstockung geben ? 😂 Du bist der Romeo und kriegst jetzt eine Julia F.
F wie Verschwörungstheoröse…..🤣
Darf ich ganz unverblümt nach Ihrem Bildungsabschluss fragen?
Das ist natürlich eine sehr persönliche Frage (es sei mir verziehen), aber ich habe Zweifel, dass Sie und ich auf einem ähnlichen intellektuellen Niveau miteinander diskutieren können.
Und wie ich Sie nach wenigen Tagen kennengelernt habe, werden Sie das soeben formulierte, als Projektion nutzen, um darauf zu antworten.
Was hat Bildung mit Intellekt zu tun?
Statistisch geht ein höherer Bildungsabschluss mit höheren kognitiven Fähigkeiten einher. Klar soweit?
Von Bildung wird man kurzsichtig, mit dem Intelekt hat es nicht so viel zu tun, jetzt ist es vielleicht klarer?
Ich argumentiere mit wissenschaftlichen Erkenntnissen…Sie mit Ihrer Meinung. Wow! Wenn Meinung > Wissenschaft wird, dann wird Ihnen bei EIKE geholfen! 😄
„Das ist natürlich eine sehr persönliche Frage (es sei mir verziehen), aber ich habe Zweifel, dass Sie und ich auf einem ähnlichen intellektuellen Niveau miteinander diskutieren können.“
……🤣
Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund…..😂
Und wissen Sie was, Schnabel, da sind wir zum ersten Mal EINER MEINUNG. 🤝
..und projizieren dürfen Sie den ganzen, langen Tag….
Frau Schönfelder, das Problem mit Ihrer „Bildung“ habe ich doch kommen sehen (siehe meine Anmerkung vom 19. August 19:58 zu Ihrer Antwort auf Herrn Lex vom 19. August 15:26). Herr Schnabel hat mich nicht enttäuscht!
Sie machen mir genauso viel Spaß.
Sie sind ja auch hier vielleicht? Wenn ich ihre Art richtig verstehe, springen sie in einen Tümpel den sie zur Klargrube erklären und dann bleiben sie drinnen zum Baden?
Ist eben wie bei Corona, die „Aluhut-Träger“ verkünden das was im Nachhinein die offiziellen Veröffentlichungen zeigen im Bezug zur Realität. Manche sind eben weiter im Denken und andere werden es wohl nie begreifen, ob mit oder ohne Hut spielt dabei keine Rolle. 😀
Was haben denn die Aluhut-Träger verkündet?
Von den eingesetzten Mikrochips? Die durch Regierungen geplante Pandemie (Plandemie)? Corona gibt’s gar nicht? 5G verursacht Covid? Bevölkerungsreduzierung? Einführung einer weltweiten Diktatur?
Meinen Sie das? Was davon ist denn die Realität Herr Steinmetz? Erzählen Sie mal.
-die Bäume senden normalerweise Signale, wenn sie Wasser brauchen,DANN REGNET ES! Und Sie spüren das.
Fräulen Julia ich gatuliere Ihnen zu Ihrer Inselbegabung. Hat nicht jede.
Und wenn sie lieb sind, dann geben Sie den Spürhunden der Rettungshundestaffel Garmisch-Patenkirchen noch ein paar Tipps. Die werden sie dann auch gaanz lieb haben.
Zynismus hat nichts mit Toleranz zu tun.
Sie tolerieren also Dummheit. Gratuliere.
Ein Blick in die Mitte Deutschlands: Der Harz hat in den letzten zwei Jahrzehnten fast seinen gesamten Fichtenbestand in Höhenlagen über ~400 Meter verloren. Ursache war die ungehinderte Ausbreitung des Borkenkäfers, gefördert durch die Nationalparkverwaltung. „Borki“ hilft beim Waldumbau, war an den Wanderwegen zu lesen. Die Infotafeln wurden still und heimlich entfernt, als das Ausmaß des aus dem Ruder gelaufenen Experiments erkennbar wurde. Die Folge: abgestorbene Bäume soweit das Auge reicht. Selbstverständlich stieg die Anzahl der Waldbrände stark an. Was wiederum dazu führte, daß eine Studie in Auftrag gegeben wurde, ob denn Totholz überhaupt entzündlicher ist als grüner Wald …
Gutes Beispiel, was wir lernen können:
Die politische Konsequenz: Haftungsfrei und verantwortungslos?
Ja organisierten Unverantwortlichkeit, ein Experiment per Gesetz.
Keine persönliche Haftung:
Weder die damaligen Minister (Sachsen-Anhalt und Niedersachen – jeweils Bündnis 90/Die Grünen), die die Nationalparkgesetze unterschrieben haben, noch die Leiter der Nationalparkverwaltung wurden für die wirtschaftlichen Schäden der umliegenden Gemeinden (Tourismus-Einbrüche, Zerstörung von Nutzwäldern, auch umliegende) jemals persönlich oder finanziell haftbar gemacht.
Das „Klima“-Schutzschild:
Wenn Kritik laut wird, nutzt die Politik die Erderwärmung als perfekten Sündenbock.
Das Argument lautet dann: „Nicht unsere Ideologie hat den Wald zerstört, sondern der unvorhersehbare Klimawandel.“
Damit entzieht sich die Politik der Verantwortung für die konkreten Management-Fehler vor Ort (wie dem jahrelangen Unterlassen von Brandschutzschneisen).
Kosten trägt die Allgemeinheit:
Wenn nun für Millionen Euro Totholz mit Spezialmaschinen wieder aus dem Wald geholt werden muss, um Orte vor Bränden zu schützen, zahlt das nicht die Behörde aus eigener Tasche, sondern der Steuerzahler.
Es handelt sich um ein Paradebeispiel für ideologiegetriebene Politik ohne Risiko-Haftung. Eine Theorie wurde gegen den Widerstand von Praktikern (Forstwirten, Feuerwehr, Anwohnern) durchgesetzt.
Als das Ergebnis katastrophal ausging, wurden die Symbole („Borki“) eilig entfernt, die Schuld auf externe Faktoren geschoben und die Zeche dem Bürger überlassen, und das ist kein Einzelfall, es ist systemisch, oder?
Gehören da überhaupt Fichten hin? Wie sah der Harz vor ca. 2000 Jahren aus. Waren das nicht hauptsächlich Laubwälder?
Seit der Mensch bewirtschaftet und nicht mehr mit Siegfried den Auerochsen jagt, lebt er eben nicht mehr in Lauburwälder.
So wie die Monokultur des Weizens, Mais und Reis 8 Milliarden Menschen ernährt (ernähren muss), so muss angepflanztes Nadelholz die Bauindustrie des Menschen versorgen können, ansonsten gehen Minderheiten der Menschheit wieder auf Jagd und der Rest unter die Erde, oder?
In ca. 1000m Höhe Nadelwäder ????? Die Fichten im Harz nennt man Kammfichten,da Fichtenäste, wie an einem Kamm von den Waagerechten Ästen herunterhängen.Das verhindert,das die Schneelast im Winter die Äste brechen lässt.Laubhölzer in der Höhe gehen aus meiner Sicht nicht.Wenn sie mal im Harz sind,sehen Sie bzgl. Naturverjüngung nur Fichten.Vor allem hat die Politik dafür gesorgt,dass die abgestorben Fichten liegen blieben.Resultat hohe Brennlast in trocken Sommern(Übrigens ist es in der Sächsinschen Schweiz genau so).Und man redet dem Laien ein,dass Naturverjüngeng wesentlich scheller geht,wie eine Aufforstung.Unsere Nachkommen werden uns in einigen Jahrzehnten verfluchen,wenn aus Knappheitsgründen Holz sehr teuer ist.
Bei ~600 m NHN gibts nur noch einzelne, verkrüppelte Buchen, die wachsen da nicht mehr gut, noch höher gibts gar keine mehr. Es kann sein, daß die Grenze im Mittelalter höher lag, aber auf alten Gemälden aus dem 17./18. Jh. ist dort Fichte vorherrschend. Und bei ~1.000 m ist dann auch die Fichte am Ende – Baumgrenze. Aber darüber liegt eh nur der Brocken. Das ist eben das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands.
Und was war die Ursache der Ausbreitung des Borkenkäfers? Das ist die eigentliche Ursache Herr Nitschke, denn dann kommen wir der Sache auch näher 🙂
Die Ursache war im Januar 2018 ein trockner und relativ warmer Winter,so wie eine Rot Grünen Gesellschaft und eine große Anzahl kleiner Waldbesitzer.Gleichzeitig führte ein Orkan zu erheblicher Schäden in den Wäldern. Anstatt darum zu kämpfen die gefallen Bäume aus dem Wald zu bringen,oder die Stämme im Wasser abzulegen,fabulierte man von einem natürlichen Urwald.Das Resultat ist bekannt.
Es ging in den höheren Lagen schon ein paar Jahre früher los, aber 2018 hat es tatsächlich noch mal einen kräftigen Schub gegeben, da setzte sich das Fichtensterben auf den Hochflächen zwischen 400 und 500 m rasant fort.
Der Harz z. B. war vor 100 und mehr Jahren nicht durchgehend ein natürlicher Fichtenwald. Viele Gebiete waren ursprünglich von Misch- und Laubwäldern geprägt. Dann wurden großflächige „Fichtenplantagen“ angelegt vor allem als Folge von Bergbau, Holzbedarf und planmäßiger Forstwirtschaft. Diese künstlich ausgeweiteten Fichtenbestände schufen tatsächlich günstige Bedingungen für den Borkenkäfer und sind ein wichtiger Grund dafür, dass die heutigen Borkenkäferkalamitäten im Harz so große Ausmaße annehmen konnten.
Quelle: https://landesarchiv.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/LHA/Bibliothek_LHA/01._Startseite/2025/Archive_in_Sachsen-Anhalt_2025_erschienen_/Mc_Dermott_Borkenkäfer.pdf
Es waren nach 1945 die Besatzungsmächte die den intakten Wald im Harz brutal gerodet haben. Die sogenannten „Reparationsschlaege“. Ist gut dokumentiert. Es wurden Notmassnahmen ergriffen um das Abrutschen der Hänge zu verhindern. Und was wächst am schnellsten: Die Fichte.
Die Ursache für die Ausbreitung des Borkenkäfers war die Verhinderung von Maßnahmen gegen die Borkenkäferausbreitung durch grüne Politik. Man hätte, wie früher, die Anfänge bekämpfen können. Förster wissen, wie man das macht. Aber falls sie auf „natürlichen Wald“ aus sind – den gab es urwaldähnlich im Brockengebiet. Der wurde auch von „Borki“ gefressen – kahlgefressen wie den gesamten Nationalpark, und jetzt geht die dünne Humusdecke über dem Granit den Bach runter.