Vijay Jayaraj
In weiten Teilen der globalen Energiedebatte wird noch immer so getan, als stünde die Kohle kurz vor dem Aus. Diese Illusion mag für Aktivisten, Investoren und Politiker beruhigend sein, die ihre Pläne für den Übergang zu sogenannter sauberer Energie so aufgebaut haben, dass die Grenzen von Solar- und Windenergie außer Acht gelassen wurden. Doch die neueste Studie von Lars Schernikau und Portia Roberts, „ Die Kohlerealität, die die westliche Politik ignoriert“ , zeigt das Gegenteil: Kohle wird nicht ersetzt, sondern vielmehr zusätzlich zu allen anderen Energieträgern eingesetzt.
Die Daten zeigen, dass der weltweite Kohleverbrauch zunimmt. Die Nachfrage nach zuverlässiger Grundlaststromversorgung trieb den Verbrauch bis 2025 auf einen beispiellosen Höchststand von fast 9 Milliarden Tonnen.
Diese Menge an geförderter und verbrannter Kohle übertrifft die jemals zuvor geförderte Menge bei Weitem und übertrifft die Werte vor der Billionen-Dollar-Investition des Westens in die Klimaneutralitätskampagne bei Weitem. Allein in China wurden im Jahr 2025 neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 80 Gigawatt ans Netz angeschlossen – genug, um 60 Millionen Haushalte zuverlässig mit Strom zu versorgen.
Die durch den Iran-Krieg verursachten Lieferengpässe auch bei Flüssigerdgas haben die Nachfrage nach Kohle weiter angeheizt, da viele Länder auf alternative Brennstoffe zur Stromerzeugung umgestiegen sind. Diese strategische Notwendigkeit führte zu einem massiven Anstieg der Kohlelieferungen über den Pazifikraum. Bangladesch, Japan, die Philippinen, Südkorea, Taiwan und Vietnam erhöhten umgehend ihre Kohleimporte, um Stromausfälle zu vermeiden, wobei China und Indien eine Vorreiterrolle bei diesem Wandel einnahmen.
Mit dem Ausbau alternativer Energieanlagen hat auch die Kohlenutzung parallel dazu zugenommen. Die beiden Energieklassen stehen nicht in einem Nullsummenspiel, sondern wachsen, um den enormen Bedarf an Strom und industrieller Produktion zu decken.
Die weltweit nachgewiesenen Kohlevorkommen – also jene, die sich mit den heutigen Technologien wirtschaftlich abbauen lassen – reichen bei dem aktuellen Verbrauch noch für 130 bis 150 Jahre . Unter Berücksichtigung der bekannten geologischen Reserven verfügt die Erde über genügend Anthrazit und Steinkohle für viele Jahrhunderte. [Excel Datei]
Schernikau und Roberts erinnern zudem daran, dass Kohle eine zentrale Rolle für die Ernährungssicherheit spielt. Rund ein Viertel der Weltbevölkerung ist auf Düngemittel angewiesen, die wie z.B. Ammoniak aus Kohle hergestellt werden. Ein zu schneller Ausstieg aus der Kohle birgt damit nicht nur das Risiko von Energieknappheit, sondern auch von Gefährdungen der Nahrungsmittelproduktion und letztlich von Menschenleben.
Diese Rückkehr zu verlässlichen festen Brennstoffen fällt mit dem längst überfälligen Zusammenbruch des pseudowissenschaftlichen Systems zusammen, das jahrzehntelang die Erzählung einer inszenierten Klimakrise stützte. Jahrelang wurden Szenarien extremer Wetterereignisse, basierend auf fehlerhaften Klimamodellen, von aktivistischen Bürokraten systematisch instrumentalisiert, um die Abschaffung der Kohlenwasserstoffwirtschaft zu fordern.
Die prominenteste dieser Fälschungen war der repräsentative Konzentrationspfad 8.5 (RCP 8.5) zusammen mit seinem Pendant RCP 7.0. Der internationale Konsens in der Modellierung hat diese Täuschungen formell verworfen und bestätigt, dass RCP 8.5 offiziell „unplausibel“ ist. Die apokalyptischen Szenarien, mit denen die Öffentlichkeit verängstigt und die Finanzmärkte manipuliert wurden, basierten nie auf realen Daten.
Der institutionelle Rahmen, der darauf abzielte, konventionelle Energiesektoren von Investitionskapital abzuschneiden, zerfällt vor unseren Augen. Die Bemühungen von Unternehmen um die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) haben weltweit einen drastischen Rückgang erfahren. Globale Investorenkonsortien, angeführt von institutionellen Giganten wie BlackRock, haben ihre strengen Klimavorgaben stillschweigend abgeschafft oder deutlich reduziert . Internationale Bankengruppen und globale Luftfahrtverbände haben ihre ambitionierten Klimaneutralitätsziele gestrichen oder zurückgefahren.
Die Illusion eines schnellen, schmerzlosen Übergangs weg von Kohlenwasserstoffen ist an physikalischen Gesetzen und geopolitischen Notwendigkeiten gescheitert. Wetterabhängige Energietechnologien können weder Stahlwerke betreiben noch die Schwerindustrie am Laufen halten oder die heimische Lebensmittelversorgung sichern. Die Klimaforschung mag weiterhin den Tod der Kohle prophezeien, doch der Markt erweckt sie immer wieder zum Leben, weil es keinen Ersatz für ihre Größenordnung, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit gibt.
Hören Sie also auf, so zu tun, als ob jeder Ausbau erneuerbarer Energien automatisch einen Rückgang der Kohle bedeuten würde. Hören Sie auf, mit Extremszenarien die Öffentlichkeit zu verängstigen und sie so zu politischen Vorgaben zu zwingen, die den Bedürfnissen wachsender Volkswirtschaften nicht gerecht werden. Und hören Sie auf, Entwicklungsländern einzureden, sie müssten auf verlässliche Energieversorgung verzichten, nur um Prognosemodellen zu vertrauen, denen man längst nicht mehr trauen kann.
Ursprünglich veröffentlicht bei PJ Media , 15. Juli 2026.
Vijay Jayaraj ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der CO₂ Coalition in Fairfax, Virginia. Er besitzt einen Master-Abschluss in Umweltwissenschaften von der University of East Anglia und einen Postgraduierten-Abschluss in Energiemanagement von der Robert Gordon University, beide in Großbritannien, sowie einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwesen von der Anna University in Indien. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Changing Oceans Research Unit der University of British Columbia in Kanada tätig.
https://wattsupwiththat.com/2026/07/22/energy-security-and-climate-realism-usher-in-coals-rise/















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https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt
Video-Botschaft von
Ex-ZDF Meteorologe
Dr. Wolfgang Thüne
2015_08_25
https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Weltweit werden aus physikalisch unmöglicher “Erneuerbaren Energie” zu 5,56% Strom erzeugt!!
2025
Statistical Review of World Energy
https://www.energyinst.org/statistical-review
Auch der Kohlestrom verliert seit ca. 12 Jahren weltweit an Bedeutung im Strommix, von ca. 41% runter auf noch ca. 33% Kohlestrom.
Auch gingen 2025 die TWh Kohlestrom zurück um ca. -67 TWh
Danke für die Graphik. Zeigt sie aber denn nicht, daß die Stromerzeugung aus Kohl in den letzten 10 Jahren zugenommen hat. Wird schon einen Grund haben 😉
Hallo Frau Frölich,
weil die Kohlestromerzeugung zurück gegangen ist, deshalb ist ja wohl auch der atmosphärische C=2-Pegel angestiegen – oder?
https://de.co2.earth/daily-co2
Nun Strom aus Windrädern und Solar,können sich nur die verblödeten Deutschen leisten.(glauben sie) In einer Marktwirtschaft zählt immer noch Effizienz.Das Bedeutet Preis und Leistung müssen passen.In D sehe ich das seit Jashren nicht mehr!!!!!!
Die ganze Welt leistet sich Strom aus Windrädern und Solar. Nicht nur Deutschland.
Zum Glück nicht die ganze Welt, nur die irren Deutschen und diejenigen deren Regierung es sich zum Spaß gemacht haben die Taschen von wenigen Leuten zu füllen indem sie ihre Steuerzahler ausrauben. Spanien, oder Australien sind so ein Beispiel.
Google KI.
Am Ende des Jahres 2025 betrug die gesamte installierte Nennleistung für Wind- und Solarenergie in Deutschland rund 195 Gigawatt (GW), während die tatsächlich abgegebene (maximale zeitgleiche) Leistung bei der Rekordeinspeisung am 24. Oktober 2025 lediglich 65,6 GW betrug. Das bedeutet, dass selbst im Moment der höchsten gemeinsamen Einspeisung nur rund 36 % der installierten Nennkapazität zeitgleich im Netz ankamen.
Welche Länder gehen denn den Weg der Erneuerbaren Energien nicht?
Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Vollkommen richtig.Nicht die instalierte Leistung zählt,sondern die jederzeit abrufbare.Aber das ist für rot grüne Idealisten offensichtlich zu hoch.Wer würde sich denn mehrere Stromerzeugungssysteme aufbauen,wenn er rein ökonomisch alle dabei entstehenden Kosten tragen müsste.Das beinhaltet auch die Netzkosten,welche der Steuerzahler trägt.Mir komme niemend mit der Klimarettung.Sollten wir jemals in D um die 10Mio Arbeitslose haben,werden ganz andere Prioritäten gelten.
Hier gibt es jede Menge Zahlen dazu.https://youtu.be/4xH7vuBlMao
Wir stimmen nicht damit überein den Markt (erzwungen) den „Erneuerbaren“ zu überlassen, aber das Ganze ist sehenswert.
Wer denn nicht?
Und nur die deutsche Regierung macht es sich also den Spaß (!), den Steuerzahler auszurauben und nur Wenigen die Taschen zu füllen?
Haben Sie dafür auch Belege? Und wer sind denn die Wenigen, deren Taschen sich prall füllen?
Machen wir es kurz: Sie haben selbstverständlich keine Belege. Das ist wieder ein sehr emotionales Thema für Sie, bei dem wie üblich nur Gefühle und Meinungen Ihr Denken beherrschen. Da wird doch nur von Ihnen und dem, der die Texte aus dem Englischen übersetzt Empörung, Drama, Panik, Alarmismus verbreitet. Typischer Empörungsjournalismus. Sachlichkeit: Fehlanzeige.
Sie merken das jeden Tag an ihrem Geldbeutel, und dass Windkraft und Photovoltaik boomt, weil 20 Jahre Riesengewinne winken.Warum ist unser Strom so teuer? Zahlen, Daten, Fakten – und die Lösung!
https://youtu.be/4xH7vuBlMao
ich habe aber keine Lust mehr, Ihnen immer wieder dasselbe zu erzählen und Sie verstehen immer Bahnhof. Sie wollen nicht lesen, oder machen das absichtlich. Wer weiß das schon!
Die Gefühle und Meinungen -mit grünem Moralin gefärbt- kommen von Ihnen, Herr Mirko Schnabel.
es ist ein ökonomischer Irrsinn, eine Zufallsstromerzeugung zur Energiegrundlage eines Industrielandes zu machen.
und es ist auch sinnlos in Bezug auf „Klima“. Müssten doch auch Sie mittlerweile gemerkt haben.
und verschonen Sie mich jetzt bitte mit „…aber Speicher…!“
Die Nachfrage nach zuverlässiger Grundlaststromversorgung trieb den Verbrauch bis 2025 auf einen beispiellosen Höchststand von fast 9 Milliarden Tonnen.
Komisch, die von uns zwangsgesponserten Kommentarschreiber für „Erneuerbare“ wie Frölich, Krause, schreiben doch immer das Gegenteil, oder?