Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC
Laut den neuesten in „Nature“ veröffentlichten Forschungsergebnissen hat die weltweite Begrünung aufgrund von CO₂ einen neuen Rekordwert erreicht. Doch Aktivisten weigern sich zu akzeptieren, dass der „Klimanotstand“ ausgeblieben ist.
Die globale durchschnittliche Begrünung der Vegetation erreichte im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand und setzte damit einen bereits seit mehreren Jahrzehnten anhaltenden, deutlichen Aufwärtstrend fort, wie aus aktuellen, in „Nature“ veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht. Tatsächlich stellte das Jahr 2025 einen Rekord bei der globalen Begrünung der Vegetation dar, wobei sich der durchschnittliche Trend noch weiter verstärkte. An der Spitze der Liste standen mit einer zusätzlichen Begrünung von 77,6 % die Anbauflächen, was bedeutet, dass mehr Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, um die weltweite Ernährung zu verbessern.
Diese Geschichte der Begrünung – eine Entwicklung, die von Jahr zu Jahr beeindruckender wird – findet in den Mainstream-Medien kaum Beachtung. Sie fehlte jedenfalls in einem kürzlich erschienenen Klimabeitrag von „Sandwich-Board Stanley“ (alias Tim Stanley vom „Telegraph“), der ohne Quellenangabe behauptete, ein Drittel der landwirtschaftlichen Produktion Bangladeschs „könnte bis 2050 verschwinden“. Glücklicherweise gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich diese frei erfundene Befürchtung bewahrheiten könnte, hat sich doch die landwirtschaftliche Produktion in dem Land seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. Stanley merkt an: „Die Beweise häufen sich – wir müssen nur aus dem Fenster schauen“, ein Kommentar, der nahelegt, dass Journalisten, die dafür engagiert werden, Meinungen und Überzeugungen zu verbreiten, sich von der Wissenschaft fernhalten sollten, wo Daten und Fakten einen höheren Stellenwert haben.
Zurück zur realen, zunehmend grüner werdenden Welt. Außerdem stellen die in „Nature“ veröffentlichenden Wissenschaftler fest, dass krautige Ökosysteme wie Grasland und Ackerflächen das Begrünungssignal dominieren. 72,1 % der Graslandflächen zeigten eine Begrünung, während die Satellitendaten insgesamt ergaben, dass sich 68,0 % der gesamten Vegetationsfläche verbessert haben – ein Anstieg gegenüber dem im Vorjahr aufgestellten Rekordwert von 67,7 %. „Hotspots“ der Begrünung wurden im südlichen Afrika, im südlichen Südamerika, im Norden Australiens, in Europa, im zentralen Nordamerika und im Norden Chinas beobachtet. In Ostsibirien wurde eine gewisse „Verbraunung“ festgestellt, die auf ungewöhnlich niedrige Temperaturen während der Vegetationsperiode zurückgeführt wurde.
Zur Erfassung der weltweiten Begrünung werden üblicherweise zwei verschiedene Satellitenmessungen herangezogen. Die kürzlich veröffentlichte Studie verwendete den normalisierten Differenzvegetationsindex (NDVI), der misst, wie grün die Landoberfläche erscheint. Andere Studien verwenden den Blattflächenindex (LAI), der die gesamte den Boden bedeckende Blattfläche schätzt und somit ein Maß für die Vegetationsmenge liefert. Obwohl sie unterschiedliche Aspekte des Pflanzenwachstums messen, deuten beide Datensätze auf einen signifikanten Anstieg der globalen Begrünung um mehr als 15 % in den letzten 40 Jahren hin, wobei etwa 70 % dieses Anstiegs auf die Kohlendioxid-Düngung zurückgeführt werden.
Die aktuellen CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre sind im Vergleich zu den Werten der letzten 600 Millionen Jahre sehr niedrig. Tatsächlich ist das jüngste verstärkte Pflanzenwachstum nicht überraschend, da sich der Planet von den gefährlich niedrigen CO₂-Konzentrationen der jüngsten Vergangenheit entfernt. Pflanzen haben sich so entwickelt, dass sie bei CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre gedeihen, die etwa dreimal so hoch sind wie die derzeitigen 420 ppm, und wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass steigende Werte zu einem schnelleren Wachstum der Flora führen, die sowohl gesünder als auch widerstandsfähiger gegenüber Naturgefahren wie Dürren ist.
Zu den Pflanzen gehören natürlich auch Bäume, und diese haben – unterstützt durch reichlichere Portionen Pflanzennahrung – ordentlich an Gewicht zugelegt. Wenn selbsternannte Umweltschützer nicht gerade eine Autobahn durch den Amazonas-Regenwald bahnen, um den Transport zu einer COP-Konferenz zu erleichtern, oder den Wald nach Balsaholz plündern, um Windkraftanlagen zu bauen, werden die verbliebenen Bäume messbar größer und dicker. Jüngste, in „Nature Plants“ veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass höhere CO₂-Konzentrationen zu einem erheblichen Wachstum der verbliebenen Amazonasbäume geführt haben, wobei ausgewachsene Exemplare pro Jahrzehnt um über 6 % wachsen. „Vorwärts mit Kohlendioxid, nicht mit Kettensägen“ wird leider kein neuer Slogan der Vereinten Nationen sein.
Wie bereits erwähnt, berichten die Mainstream-Medien kaum über die sensationelle Begrünung der Erde – aus offensichtlichen Gründen natürlich, lenkt dies doch von der politischen Botschaft der radikalen Linken ab, die täglich eingehämmert wird, um die „Netto-Null“-Fantasie zu fördern. „Sandwich-Board-Stanley“ ist nur einer von unzähligen „nützlichen Idioten“, die sich zu komplexer Atmosphärenwissenschaft äußern, indem sie vorschlagen, man solle bei jedem extremen Wetterereignis einfach aus dem Fenster schauen. Soweit man sehen kann, hat die BBC in den letzten Jahren nichts über die Begrünung der Erde geschrieben. Der „Guardian“ verfolgt unterdessen einen anderen Ansatz und berichtet über wachsende Vegetation in Grönland und der Antarktis, während sich die von ihm beschriebene globale „Erwärmung“ durchsetzt. Doch diese „Comic Cuts“-Berichterstattung ist meilenweit entfernt von der Realität, in der Hungersnöte durch üppige Ernten verdrängt werden oder dickere Bäume die Plünderungen durch selige grüne Holzfäller ausgleichen. Es handelt sich vielmehr um eine Geschichte über vermehrtes Mooswachstum sowie andere einfache Vegetation an exponierten Küstenabschnitten. Das umfassendere Thema der globalen Begrünung wurde in einem Artikel vom Februar 2025 mit dem düsteren Titel behandelt: „Pflanzen verlieren angesichts der Auswirkungen des Klimawandels den Appetit auf Kohlendioxid.“
An dieser Stelle sollten wir das Wort an Jordan Peterson weitergeben, der einige Tage später im „Telegraph“ auf Stanleys Äußerungen einging und Folgendes schrieb:
Eine weitreichende, katastrophale Wüstenbildung und systemweite Ernteausfälle sind größtenteils ausgeblieben. Stattdessen war der allgemeine Trend durch steigende landwirtschaftliche Erträge und eine zunehmende Vegetationsdichte gekennzeichnet. Was tatsächlich geschah, entsprach nicht den Vorhersagen und sollte eine drastische Neubewertung der gesamten Klimadiskussion erzwingen, nicht zuletzt unter jenen, die sich der Ehrlichkeit und wissenschaftlichen Integrität verschrieben haben.
Chris Morrison ist Umweltredakteur beim „Daily Sceptic“. Folgen Sie ihm auf X.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung von Björn Lomborg dazu: 1982-2023 hat die Welt Blätter mit einer Gesamtfläche hinzugefügt, die dem Äquivalent von 4x den zusammenhängenden USA entspricht. Quelle















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Gerade gibt es eine große Klimakonferenz in der Mongolei, und zwar die UNCCD COP17, die vom 17.–28. August 2026 in Ulaanbaatar stattfindet. Schwerpunkt: Bekämpfung von Wüstenbildung, Landdegradation und Dürre. –
Wie kann das sein ? Offensichtlich herrscht dort ein anderes Klima als in der westlichen Hemisphäre.
Sie wollen da bestimmt ein feuchteres Klima einführen, weil der Mensch ja das Klima durch CO2 verändern kann. So „weiss“ man, das wärmere Luft mehr Wasser enthält, also ist bestimmt die Idee, CO2 gezielt in der Mongolei einzusetzen, das die Luft wärmer und feuchter wird….
„Nach dem Klima-Optimum zur Römerzeit wurde das Klima kühler und trockener…“ hab ich letztens auf ZDF etwas gesehen/gehört, passt doch… dass das zwar nicht pauschal zusammenhängt ist mir selbst klar, aber die grünen Penner (damit meine ich jene deren Hirn pennt) behaupten ja ständig, dass wir nicht nur verglühen sondern auch bzw. deswegen verdorren werden.
Das ist leicht zu erkennen, Herr Zülsdorf. Offensichtlich werden hier auf EIKE nur die positiven Effekte der durch uns verursachten Erhöhung der CO2-Konzentration zur Kenntnis genommen und verbreitet. Daraus werden dann falsche Schlüsse gezogen.
Eine Aussage „Weil die Erde in den letzten Jahrzehnten grüner geworden ist, kann es keine klimabdingte Wüstenbildungen, Dürren und Landgenerationen geben“, ist wissenschaftlich unhaltbar. Die durch uns verursachte Erwärmung erzeugt in vielen Regionen das Risiko von Dürren, Bodenfeuchteverlust und Landdegradation. Selbst mehr Vegetation kann Dürre durch erhöhte Verdunstung, höheren Wasserverbrauch und stärkere Entnahme von Bodenwasser förden.
Information finden Sie zum Beispiel hier.
Global greening drives significant soil moisture loss | Communications Earth & Environment
Einer muss ja die positiven Seiten sehen. Zum Glück lesen sie hier mit, stimmts?
Woher weiss die Natur, wer die Erwärmung verursacht?
Klimazonen haben sich in der Vergangenheit bekanntlich verschoben, und sie sind auch zukünftig „Wiederholungstäter“. Aber was haben Sie und ihresgleichen denn nun schon wieder angestellt („… der durch uns verursachten …“), um diese Verschiebung zu bewerkstelligen? Haben Sie die Natur überrumpelt? Oder haben sie im pluralis majestatis geschrieben?
Vollkommen richtig, Herr Nitschke
Stimmt ebenfalls, Herr Nischke.
Die Tatsache der Verschiebung von Klimazonen in der Erdgeschichte durch natürliche Ursachen widerspricht nicht der Tatsache, dass menschliche Einflüsse für aktuelle klimatische Veränderungen verantwortlich sind.
Da muß ich Ihnen recht geben. Übernutzung (historische Waldvernichtung oder wasserwirtschaftliche Großprojekte – Stichworte Amu-Darja und Syr-Darja) können das regionale Klima durchaus verändern. Man könnte so etwas als Geoengineering bezeichnen.
Kann es sein das sie Herrn Nitschke ihre eigene Aussage als Zitat unterjubeln und sich selber recht geben?
“
Stimmt ebenfalls, Herr Nischke.
„
Ich vermisse den Parameter „Wasser“ – kein Grün ohne Wasser und wenn so viel mehr Grün für Landwirtschaft wächst woher kommt „plötzlich“ mehr Wasser? Ich befürchte man zapft einfach mit steigender Effizienz Grundwasser bzw. steinalte Aquiphären an – in Nordafrika und den USA (besonders CA)liegen genügend Berichte zu solchen nicht-nachhaltigen Vorgängen vor.
Kohlendioxid erwärmt nichts, die angebliche Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad ist nicht wissenschaftlich nachgewiesen, sondern wird nur behauptet von der Voodoo-Wissenschaft, die von der CO2-KLimalüge lebt. Nachgewiesen ist nur die IR-Absorption, nicht aber die Größenordnung der behaupteten Erwärmung. Die Glaubenskirche stützt sich bei ihren Behauptungen von 2 bis 5 Grad nur auf Computersimulationen. Es gibt auch keine technischen Anwendungen dieser CO2-Erwärmungsbehauptung.
Die CO2-Klimaglaubensirche hat Glück, da wir in Europa gerade in einer Zeit des Wärmerwerdens leben, und zwar seit 1987/88. Das paßt zur derzeitigen CO2-Zunahme. Eine zufällige Korrelation beider Zunahmen seit 40 Jahren.
Dass sich KLima immer wieder ändert, ist bekannt. Und zwar nicht nur so wenig wie 1987/88, sondern um ganz andere Größenordnungen. z.B. durch Baumfunde bei Gletschern, die einmal in großer Höhe wuchsen und nun halb versteinert entdeckt werden. Empfehlenswert dieser Film von Kai Zorn, der bei einem Baumfund beim Moteratschgletscher dabei war. 1857 erreichte dieser Gletscher seine größte Ausdehnung.
25 Minuten, die sich lohnen: https://www.youtube.com/watch?v=JFIMEyH073w
Im Juni 2025 wurde ein Baum an der Gletscherzuge des Morteratsch im Engadin gefunden. Unter der Federführung von Professor Christian Schlüchter wurde der Baum, nach Freilegung und Ausgrabung, ausgeflogen und untersucht. Diese Ergebnisse liegen nun vor und wurden veröffentlicht. Dieser Baum ist ein Juwel der Klimagesichte aus über 10.000 Jahren. Nach der letzten Eiszeit (Glazial) kam der Übergang in die Warmzeit (Interglazial).
Nachdem die Gletscher der Eiszeit bis auf ein Minimum verschwunden waren kam es noch einmal zu einer sehr kalten Phase der Jungen Dryas. Die Gletscher bildeten sich erneut und stießen weit vor, ehe sie sich ebenso rasch wieder zurückzogen und einem warmen Klima Platz machten, das die Alpen bis weit rauf begrünte. Da wuchs „unser Baum“, der schließlich von einem neuerlichen Gletschervorstoß überfahren wurde. Nach dem Gletscherhöchststand der Kleinen Eiszeit am Morteratsch im Jahre 1857 zieht sich der Gletscher zurück und gab nun den Baum nach über 10.000 Jahren frei…
Die Wissenschaftler betonen, dass sie für ihre Arbeiten keine staatliche Unterstützung unterhalten haben. Warum wohl?
Unbestritten ist, dass die Erde heute insgesamt grüner geworden ist und dass CO2 Pflanzenwachstum unterstützt.
Unbestritten ist aber auch dass der durch CO2 verursachte Klimawandel häufigere Hitzewellen, Gletscherrückgang, Meeresspiegelanstieg, Ozeanversauerung, Hitzestress für Menschen oder Dürren in bestimmten Regionen verursacht.
Die Vorteile der ansteigenden CO2-Konzentration widerlegen natürlich nicht die Nachteile und nach Stand der Wissenschaft überwiegen nun einmal die Nachteile. Davor die Augen zu verschließen, wäre grob fahrlässig.
Das CO2 verursacht keinen „Klimawandel“, es folgt mit großem Abstand einer Erwärmung, die durch zig Faktoren verändert wird!
Dr. Willie Soon, ein angesehener Solarphysiker, zitierte den Wissenschaftsautor Michael Crichton mit den Worten: „Wenn es Wissenschaft ist, gibt es keinen Konsens. Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft“
–
Die bekannte Klimatologin Dr. Judith Curry zerpflückt den Mythos eines „Klima-Konsens“ und enthüllt eine ausgeprägte wissenschaftliche Uneinigkeit hinsichtlich entscheidender Faktoren wie Ursachen und Auswirkungen von Erwärmung.
„Ihre Finanzierung, Ihre Gehaltserhöhung und Ihre Festanstellung sind daran gebunden, dass Sie dem ‚Konsens‘ zustimmen. In Wirklichkeit geht es um Karrierismus und Ressourcen. Sie müssen alle nach demselben Rhythmus tanzen, um berufliche Anerkennung und beruflichen Aufstieg zu erhalten“, beschreibt Dr. Judith Curry, emeritierte Professorin am Georgia Institute of Technology, den Zustand der Klimawissenschaft und -forschung in den letzten Jahren.
Wenn der IPCC „den Stand der Wissenschaft“ repräsentiert, überwiegen zumindest bislang die Vorteile der steigenden CO2-Konzentration, denn die einzigen nachgewiesenen Extremwetterereignisse, die zugenommen haben, sind Hitzewellen. Und die sind harmlos im Vergleich zu Kältewellen (die abnehmen).
2025 war wahrscheinlich das Jahr mit dem geringsten Risiko durch Extremwetterereingnisse zu Schaden zu kommen in der Menschheitsgeschichte.
https://rogerpielkejr.substack.com/p/congratulations-world
Vorsicht mit „unbestritten“ und „nun einmal“.
Wenn der IPCC „den Stand der Wissenschaft“ repräsentiert, überwiegen jedenfalls bisher die Vorteile der steigenden CO2-Konzentration. Die einzigen Extremwetterereignisse, die nachweislich zugenommen haben, sind Hitzewellen; und die sind harmlos im Vergleich zu Kältewellen (die abnehmen).
Die Gefahr durch Extremwetterereignisse zu Schaden zu kommen, war weltweit 2025 rekordverdächtig gering. (Das hat jetzt nichts mit CO2 zu tun, ist aber trotzdem schön und entspricht nicht dem Klimakatastrophen-Narrativ. 🙂 )
https://rogerpielkejr.substack.com/p/congratulations-world
Auch wenn ich aus dem 10. Stock eines Hochhauses springe, passiert 9 Stockwerke lang nichts, Herr Ulmer. Aber das ist nicht der Punkt.
Ich bin nicht sicher, ob Sie die Studie die Studie Roger Pielke Jr. wirklich gelesen haben. Seine Erklärung für den seit den 1960er Jahren deutlichen Rückgang der wetterbedingten Sterblichkeit sind zum Beispiel bessere Wettervorhersagen, Frühwarnsysteme, verbesserte Deiche, Katastrophenschutz, robustere Gebäude, höherer Wohlstand …. .
Sind Sie der Meinung, dass wir durch diese Fortschritte eine Reserve an Todesfällen durch Wetterextreme aufgebaut haben, die wir jetzt durch die globale Erwärmung erst einmal wieder aufbrauchen können, bevor wir aktiv Klimaschutz und Klimaanpassung betreiben? Das kann ich mir nicht vorstellen.
Brauchen Sie sich nicht vorzustellen; hab ich auch nicht geschrieben.
Hab nur an „den Stand der Wissenschaft“ erinnert.
Weiß nicht, was die Hochhausmetapher mit dem Klimawandel zu tun hat.
Klimaanpassung, Katastrophenschutz etc. muss man sich jedenfalls leisten können.
Ich fürchte, die Physik nimmt keine Rücksicht darauf, was wir uns leisten können, Herr Ulmer. Wir werden uns Klimaschutz, Katastrophenschutz und Klimaanpassung leisten müssen, sonst wird es richtig teuer und geht uns richtig an unseren Wohlstand.
Was heißt „müssen“?
Wenn man nichts hat – etwa, weil man die Wirtschaft ruiniert – kann man sich nichts leisten.
Die meisten „Klimaschutz“-Maßnahmen sind ineffektiv und/oder ineffizient oder sogar kontraproduktiv (Carbon Leakage).
Anpassungen und Katastrophenschutz sind gut machbar; werden schon lange gemacht.
Es spricht auch nichts dafür, dass es jetzt (endlich?) dramatisch schlimmer würde.
Seit bald 10 Jahren verfolge ich die Klimaalarmeldungen in der Presse und bei den Öffis und recherchiere dazu in wissenschaftlichen Veröffentlichungen und offiziellen Statistiken und finde immer wieder, dass die angeblichen Attributionen mindestens umstritten oder völliger Blödsinn sind (Stichworte: Eisbären, Korallen, untergehende Küstenstädte, versinkende Atollinseln, Missernten, Waldbrände, Überschwemmungen, Hurrikans, Tornados, usw.) oder dass es überhaupt kein (wachsendes) Problem gibt.
Und die katastrophalen Prognosen basieren i.d.R. auf unrealistischen Emmissionsszenarien (etwa RCP 8.5).
Nach der Hochhausmetapher hätten wir schon nach drei Stockwerken aufgeschlagen sein müssen, aber dann nach vier, aber dann doch spätestens nach fünf…
„Auch wenn ich aus dem 10. Stock eines Hochhauses springe, passiert 9 Stockwerke lang nichts, Herr Ulmer.“
Wenn Sie niemand dazu zwingt zu springen, dann ist das schon in Ordnung – wenn Sie vor dem Ereignis des Aufschlags durch „Bahnfrei“-Rufe für die notwendige Beinfreiheit sorgen.
Anders sieht es aber aus wenn ein Stärkerer meint sie vom 10. Stock eines Hochhauses springen lassen zu müssen, damit es mit der Deindustrialisierung besser klappt, nur weil er meint Sie sollten mal ein kleines Opfer bringen, oder?
Ist seit 2013 dokumentiert
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia 2013_07_03
https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Diese Landkarte erinnert mich an eine Idee, die ich vor etlichen Jahren hatte.
Nahe an der Westküste Nordafrikas Pflanzinseln anlegen und mit strengen Waldgesetzen schützen. Der feuchte Wind vom Atlantik könnte hilfreich sein.
Wollen Sie „menschengemachten“ Klimawandel betreiben?
Sowas kommt nicht gut an bei der Klimagemeinde, deshalb hat man gleich mal eine Gegenstudie publiziert. Geht ja wohl nicht an das CO2 irgend eine positive Wirkung hätte. Wir werden alle sterben, das ist sicher. 🙁
https://www.science.org/doi/10.1126/science.aec4776#con1
Grundsätzlich,die derzeitige Hitze und Trockenheit hat nichts mit CO2 zu tun.Grundlage sind immer die Lage von Hoch und Tiefdruckgebieten.Und so etwas hat es schon immer mal gegeben.Sollte jemals wieder ein Winter wie in den sechziger und Siebzigerjahren kommen, wird man wieder das CO2 verantwortlich machen.Und man kann die Bevölkerung in D weiter mit CO2 Steuern belasten.Also warum sollen die Medien über die zunehmende Begrünung berichten????
Interessante Frage, Herr Träber.
Ihre Theorie: es gibt keinen Klimawandel durch CO2.
Meine Theorie: ohne CO2 Steuern würde niemand den menschengemachten Klimawandel anzweifeln.
Dann gäbe es auch keine verzweifelte CO2 Fans.
Gibt es Atheismus erst seit der Kirchensteuer? Nein, ja, vielleicht?
Ist ihre Theorie jetzt eine These, oder ganz unsinnig?
Erwärmung – so es denn eine gäbe – ist ein nationales, soziales Geschenk an unsere deutschen Arbeiter: Statt Riviera oder Adria fährt die Partei nun nach Prora ins Ostsee-Bad.
Keine Flugreisen für deutsche Arbeiter. Das würde Ihnen offenkundig gefallen.
Ihre Gesinnungsgenossen werben doch genau dafür: Da es bei uns so „schön warm“ wird, muss man D nicht mehr verlassen 🌞
Was vermuten Sie denn als meine „Gesinnungsgenossen“? Und warum glauben Sie, daß die vermuteten Gesinnungsgenossen etwas gegen erholsamee Mittelmeerurlaube für Arbeiteiter und Angestellte haben solten? Sind Sie ein verbohrtet Grüner?
„ist ein nationales, soziales Geschenk an unsere deutschen Arbeiter: Statt Riviera oder Adria fährt die Partei nun nach Prora ins Ostsee-Bad.“
Die können sich Prora gar nicht mehr leisten. Hotels, Eigentumswohnungen. Gut mit Steuergeld versorgte Grünlinke können das schon eher.
Schon komisch, dass die Nature-Artikel nun plötzlich anstandslos akzeptiert werden, nur weil das Ergebnis zur eigenen Agenda passt. Keine Beanstandung der „Ergrünungs-Messmethode“, kein Wort zur Peer-Review, zu den Autoren, oder den Ergebnissen… Warum? Fällt nur mir das auf?
Das ist für verbohrte Ideologen natürlich vollkommen unverständlich. Die bisherige Gegenseite sagt auch mal was Richtiges??? Das geht doch garnicht. Da muss man schon aus Prinzip dagegen wettern. Ja, ja . . . bla, bla.
Woher wissen Sie, dass das „Richtig“ ist?
Wenn’s paßt muss es richtig sein, oder?
Eben das meinte ich. Denn weitere Satellitenmessungen zeigen eindeutig:
Da passt es plötzlich nicht mehr, oder Herr Achatz?
Korrekt. Wenn’s zur eigenen Ideologie passt, musd es richtig sein.
Erstaunlich finde ich nur, das Sie und andere Gläubige ständig Cherry Picking betreiben und selektive Daten präsentieren die ohne Einschränkungen Gültigkeit haben sollen und sobald von kritischer Seite ebenfalls Daten präsentiert werden sind Sie keineswegs nur im Ansatz bereit diese als akzeptabel anzuerkennen.
Von Satelliten Aufnahmen. Ich hätte erwartet, dass Sie soetwas wissen.
Das hat die NASA schon vor etlichen Jahren gesagt.
Wenn’s der eigenen Ideologie entspricht, akzeptiert man Daten aus der sonst so verhassten „Klima-Industrie“.
Ihr merkt ja gar nicht Eure Widersprüchlichkeit.
Daten sind Daten. Egal woher sie kommen. Vorausgesetzt, die Meßmethode ist korrekt. Wir hier sind keine Ideologen sondern Wissenschaftler auf der Suche nach der Wahrheit in Gottes Schöpfung.
Vielleicht googlen Sie nochmal den Begriff „Wissenschaftler“, bevor Sie solch abenteuerlichen Behauptungen aufstellen…
Messmethoden. Ja. Doch die werden i.d.R. von EIKE und Supportern (bezahlten?) verlacht, als ‚gekaufte Weltverschwörungs-Messmethoden‘ verunglimpft.
(Es sei denn, sie passen mal ins Weltbild.)
Und sie lesen die Kältereporte mit Vergnügen, vielleicht?
Gerne, die sind unterhaltsam.
Könnten sie auch still genießen? Sonst kommt es so überheblich über vielleicht?
Sehr aufmerksam! 🙂 Dass das den Leugnern und Verschwörern selbst nicht auffällt, ist im Wesentlichen Ihrer ideologischen Blase geschuldet, in der Sie sich befinden.
Solche „Feinheiten“, die sich in Widersprüchen abbilden, beweisen nur, dass deren Theorien auf Sand gebaut sind und Erklärungen dann in Wischi-Waschi-Aussagen münden (s. Hr. Achatz).
Darüber hinaus bleibt ja auch gar keine Zeit, sich derart „bedeutungsschwangeren“ Erkenntnissen zu widmen. Solche Blogs wollen ja nur durch die Menge an Bullshit (Informationsflutkatastrophen, ca. 4 Artikel täglich) dafür sorgen, Empörung, Polemik, Zweifel etc. zu erzeugen. Es geht hier nur um die Entwertung der Wahrheit.
Welche natürlich von ihnen und ihresgleichen gepachtet ist. Also die Wahrheit.
Und sie lesen fleissig mit, warum eigentlich?
Wenn es nach Ihren Rentner-Kameraden geht, bin ich hier im Auftrag des PIK, oder des UBA, ggf. auch des DWD. Vielleicht bin ich aber auch nur ein Bot 🙂 Sie dürfen sich auch was ausdenken – das können die Märchenerzähler generell sehr gut.
Es geht gar nicht darum Wer sie sind, das interessiert nicht, sondern warum sie hier mitlesen und dann abwertig kommentieren?
Sie sind Märchenerzähler?
Bitte keine unbestritten Fakten in Frage stellen.
Doch was nutzt es wem, dass CO2 Pflanzenwachstum unterstützt. Wenn Austrocknung dominiert?
„Landwirtschaft – Bauernverband erwartet deutlich kleinere Ernte
18. August 2026, 10:56 Uhr
https://www.sueddeutsche.de/politik/landwirtschaft-hitze-trockenheit-ernte-li.3533149
„Schätzung der Obstbaubetriebe – Hitze und Trockenheit schmälern Apfelernte“
18. August 2026, 9:42 Uhr
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schaetzung-der-obstbaubetriebe-hitze-und-trockenheit-schmaelern-apfelernte-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260818-930-545507
Es ging gerade um die Erde, da kommen sie klein-nationalistisch aus Süddeutschland um die Ecke?
Die Frage ist doch wohl eher, warum trocknet insbesondere Europa in einigen Teilen stärker aus? Einen Grund hat sogar zu einer Studie gereicht und das Wort Klimawandel taucht tatsächlich nur zwei oder dreimal darin auf, um wenigstens Anschlussfähig zu bleiben. 😀
https://link.springer.com/article/10.1007/s43630-026-00971-4