„…ein deutlich erkennbares Muster, bei dem Wasserdampf die täglichen Schwankungen der Meerestemperatur in niedrigen Breitengraden dämpft“ – Harris et al., 2025
Beobachtungen zeigen, dass dieAmplituden der Meerestemperatur von morgens bis abends 5 °C überschreiten können.
Wasserdampf (WV), das maßgebliche, für den Treibhauseffekt der Erde verantwortliche Treibhausgas (THG), trägt in den Ozeanen der hohen Breitengrade, wo die WV-Konzentrationen nur 100–1000 ppm betragen, mit etwa 0,1 °C zur Erwärmung dieser täglichen Schwankung von 5 °C bei.
In den Tropen, wo die Konzentrationen 40.000 ppm erreichen, ist der Beitrag von Wasserdampf zu dieser täglichen Erwärmung von >5 °C entweder vernachlässigbar (~0,0 °C) oder negativ (ein Abkühlungseffekt von -0,2 bis -0,3 °C).
Es lässt sich somit nachweisen, dass eine 40-fache Zunahme der Treibhausgase und des Wasserdampfs zur Abkühlung der Meeresoberfläche beiträgt, anstatt die Erwärmung zu verstärken.
Dies ist das Gegenteil dessen, was zu erwarten wäre, wenn steigende Treibhausgaskonzentrationen tatsächlich für die Erwärmung der globalen Ozeane verantwortlich wären.

Quelle: Harris et al., 2025
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE [Übersetzung Graphik: Google Translate]















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2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen.
Die Letzte Eiszeit dauerte etwa 60.000 Jahre und war geprägt von starken Klimaschwankungen. Seit etwa 11.000 Jahren befinden wir uns im sogenannten Holozän oder Neo-Warmzeit, welches durch ein stabiles Klima geprägt war. Tatsächlich fanden die frühen Hochkulturen am Nil und im Zweistromland ideale Bedingungen vor, welche ihnen sehr gute Ernteerträge einbrachten, was den Aufstieg Ägyptens und Mesopotamiens erst ermöglichte. Die Sahara war zu dieser Zeit eine Savanne mit reichlichen Wasservorkommen durch die Giraffen und Elefanten zogen, wie alte Fels- und Höhlenmalereien bezeugen.
Auch die als Optimum der Römerzeit bezeichnete, recht warme Periode zwischen 100 und 500 n. Chr. fällt wohl nicht ganz zufällig mit der Blütezeit des Römischen Reiches zusammen. Jedenfalls steht diese Epoche in deutlichem Gegensatz zu dem darauffolgenden Pessimum der Völkerwanderungszeit. Denn zwischen etwa 400 und 600 n. Chr. verschlechterten sich die klimatischen Bedingungen in Europa wieder und die ausbleibenden Ernten zwangen viele germanische Völker ihren angestammten Lebensraum zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen.
Darauf folgte zwischen 800 und 1300 das Mittelalterliche Optimum, in dem es ähnlich warm war, wie in der letzten Klimanormalperiode von 1961 bis 1990, deren Mitteltemperatur aktuell noch als Bezugswert verwendet wird. Da aus dieser Zeit keine direkt gemessenen Daten existieren, sondern beispielsweise die Breite von Baumringen oder Eisbohrkerne zu Rate gezogen werden, sind die Unsicherheiten aber größer als bei Messungen.
Jedoch deuten viele deutsche Ortsnamen aus dieser Zeit auf Weinanbau in Regionen hin, in denen es bis vor Kurzem noch zu kühl dafür war. Des Weiteren besiedelten die Wikinger 982 zum ersten Mal Grönland, was übersetzt „Grünland“ bedeutet. Sie mussten jedoch etwa 200 Jahre später ihre Siedlungen dort wieder aufgeben, da erneut eine kühlere Klimaepoche, die sogenannte „Kleine Eiszeit“ begann.
Sie war charakterisiert von sehr strengen und langen Wintern, sowie kühlen Sommern. Es ist belegt, dass die Ostsee im 15. Jahrhundert mindestens zweimal komplett zufror. Die Gletschervorstöße in den Alpen in dieser Zeit waren die stärksten der letzten etwa 10.000 Jahre. Hungersnöte und Auswanderungswellen in die Neue Welt waren die Folge. Es wird sogar ein Zusammenhang zwischen dem Höhepunkt der Hexenverbrennungen und einer besonders kalten Phase zu Beginn des 17. Jahrhunderts vermutet. Auch in den Niederlanden traten in dieser Epoche vermehrt Strengwinter auf, was Pieter Bruegel den Älteren möglicherweise 1565 zu dem Gemälde „Die Jäger im Schnee“ inspirierte.
Ursache hierfür sind Schwankungen der Sonneneinstrahlung und eine Reihe besonders starker Vulkanausbrüche, die zu einer weltweiten Abkühlung in den Folgejahren führten. Das eindrucksvollste Beispiel ist der Ausbruch des Tambora in Indonesien 1815. Das Folgejahr ist als „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte eingegangen. Die unausweichlichen Missernten ließen vor allem in Süddeutschland den Getreidepreis auf das Dreifache ansteigen.
Noch mal und zum letzten Mal: Zu lang.
Eine solche Studie gibt es nicht und sie wird hier auch nicht gezeigt.
Die vorgestellte Studie zeigt (unter der Vorraussetzung, dass die Angaben richtig sind) maximal, dass Wasserdampf die täglichen Meerestemperatur-Schwankungen in den Tropen dämpft.
Daraus zu schließen, mehr Treibhausgase führen nicht zu einer Erwärmung der Ozeane, ist ein logischer Fehlschluss. Es wird eine Aussage über die regelmäßige Veränderung einer Größe im Verlauf eines Tages mit der langfristigen globalen Energiebilanz verwechselt.
Sie sollten auch berûcksichtigen das weniger Wind durch Offshore-Anlagen auch weniger Verdunstung und Abkühlung der Meeresoberfläche bedeuten.
Also wohl doch weitreichende Einfüsse auf Temperatures und Niederschläge.
Alleine Ebbe- und Flutströme erzeugen schon Nebel in Küstenregionen.
Und weiter im Landesinneren Dürren durch mangelnden Regen verschlimmern.
Das könnte man vielleicht mit einer Windmaschine, einem Wasserbecken mit oder ohne Windpark im Maßstab, und Luftfeuchtigkeitsmessungen bestätigen oder wiederlegen.
Was ich nicht berechnen kann, kann ich wenigstenz mit Versuchen einigermaßen nachbilden.
MfG
Vielleicht haben Sie Recht, vielleicht auch nicht, aber dann zeigen Sie uns bitte ein paar physikalische Sachen warum Sie recht haben könnten.
Was ist physikalisch unlogisch an einer solchen Umstrukturierung des Erdklimasystems innerhalb seiner Strahlungsbilanzgrenze zum All, wäre doch zumindest eine diskussionswerte Option, nehmen wir doch einfach einmal „Stufe 2“ Wolkenbildung aus Wasserdampf hinzu, was nun?
Und ausgemessen sind die beiden Wirkungen heute leider noch nicht, oder?
Was soll das? Wenn Wasser wärmer wird, verdunstet mehr davon. Dadurch steigt der Anteil „des wichtigsten Treibhausgases der Erde“ in der Luft darüber. Im ganzen Artikel kommt das Wort „Verdunstung“ gar nicht vor!
Hauptsache, der böse Sonnengott strahlt zu heftig…
Wolken treiben nicht unbedingt zur Erwärmung.
Es kommt auf die Art der Wolken und deren Höhe in der Atmosphere an.
[weltderphysik.de/gebiet/erde/atmosphaere/klimaforschung/wolken/]
MfG
Zu der Qualität der von Ihnen vorgeschlagenen Informationsquelle ein Auszug: „Wolken entstehen ab einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent.“….
Damit Wasser verdunstet, braucht es Energie. Durch Wind gelangt Luft mit hohem Anteil an gasförmigem Wasser in kältere Regionen. Wird der Taupunkt unterschritten, kondensiert das Wasser, es entstehen Wolken. Dabei wird jene Energie, die für die Verdunstung notwendig war, als Kondensationswärme freigesetzt.
Wolken sind transportierte Wärme, und das wird weder in dieser Studie, noch in der von Ihnen vorgeschlagenen Informationsquelle erwähnt.
Eigenartig dass auch in solchen Artikeln immer das Treibhaus gebaut wird. Thermodynamischer Unfug.
Haben wir es hier vielleicht mit dem berühmten Henne-Ei-Problem zu tun? Höhere Temperatur > höhere Verdunstung > Abkühlung der Oberfläche. Zumal „Rückstrahlung“ durch das „Treibhausgas“ Wasserdampf im infraroten Bereich eh kaum zur Erwärmung des Wasserkörpers beitragen könnte sondern nur zu höherer Verdunstung führen würde (Skin-Layer).